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Für die rein topografische Ermittlung potentieller Fließwege im Gelände wurde ein unidirektionaler D8-Algorithmus verwendet. Dieser bestimmt die Entwässerungsrichtung jeder Rasterzelle eines digitalen Geländemodells aus 8 möglichen Richtungen. Den Ansatz kann man sich bildlich wie folgt vorstellen: Von jeder Stelle der Geländeoberfläche lässt man nacheinander eine Kugel losrollen und zeichnet den genommenen Weg auf. Dort, wo sich die Wege vieler Kugeln überlagern, ist es wahrscheinlicher, dass im Starkregenfall auch konzentrierter Oberflächenabfluss stattfindet. Erreicht eine Kugel eine Senke, aus der kein "Weiterrollen" möglich ist, wird das Gelände an dieser Stelle im Modell soweit aufgefüllt, dass die Kugel "herausrollen" kann. Der Ermittlungsansatz nimmt an, dass der aufgefüllte Bereich im Starkregenfall potentiell mit Wasser gefüllt wird, da auch der Abfluss behindert ist und sich daher voraussichtlich Wasser ansammeln könnte. Der Bereich wird als Geländesenke identifiziert. Die ermittelten Fließwege werden mit den Gewässerflächen (aus dem ALKIS-Datensatz Tatsächliche Nutzung) verschnitten. Die angewendete Methodik ist belastungsunabhängig. Ihr liegt kein definiertes Starkregenereignis mit bestimmter Dauer oder Intensität zu Grunde, daher können die Hinweise auch keiner bestimmten Jährlichkeit oder Eintrittswahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Die Methodik liefert in Bezug auf die potentiellen Fließwege keine Informationen über zu erwartende Fließtiefen (Wasserstand), Fließgeschwindigkeit und räumliche Ausdehnung eines Überflutungsbereichs (z.B. Breite des Fließwegs). Die potentiellen Fließwege werden nach der Größe ihres angeschlossenen Einzugsgebietes klassifiziert. Bei einem größeren Einzugsgebiet wird angenommen, dass auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Oberflächenabfluss größer ist. Generell sind die Hinweise auf potentielle Fließwege an Siedlungsrändern und auf offenen Flächen als zuverlässiger zu bewerten. Innerhalb von Siedlungen kann die Zuverlässigkeit abnehmen, da die Fließwege durch zahlreiche Kleinstrukturen (Randsteine, Mauern geparkte Fahrzeuge etc.) beeinflusst werden, die jedoch im digitalen Geländemodell nicht abgebildet werden können. Die Informationen haben Hinweischarakter und können auf Grund der angewendeten Methodik und der verwendeten Grundlagendaten nicht zur grundstücks- oder gebäudescharfen Abgrenzung von Überflutungsbereichen herangezogen werden. Hinweise aus diesem Layer müssen vor Ort mit lokalem Wissen verifiziert werden. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch außerhalb der dargestellten Bereiche und Hinweise Überflutungen auftreten. Weitere Informationen siehe FAQ-Dokument - https://s.bayern.de/StarkregenFAQ
Für die rein topografische Ermittlung potentieller Fließwege im Gelände wurde ein unidirektionaler D8-Algorithmus verwendet. Dieser bestimmt die Entwässerungsrichtung jeder Rasterzelle eines digitalen Geländemodells aus 8 möglichen Richtungen. Den Ansatz kann man sich bildlich wie folgt vorstellen: Von jeder Stelle der Geländeoberfläche lässt man nacheinander eine Kugel losrollen und zeichnet den genommenen Weg auf. Dort, wo sich die Wege vieler Kugeln überlagern, ist es wahrscheinlicher, dass im Starkregenfall auch konzentrierter Oberflächenabfluss stattfindet. Erreicht eine Kugel eine Senke, aus der kein "Weiterrollen" möglich ist, wird das Gelände an dieser Stelle im Modell soweit aufgefüllt, dass die Kugel "herausrollen" kann. Der Ermittlungsansatz nimmt an, dass der aufgefüllte Bereich im Starkregenfall potentiell mit Wasser gefüllt wird, da auch der Abfluss behindert ist und sich daher voraussichtlich Wasser ansammeln könnte. Der Bereich wird als Geländesenke identifiziert. Die ermittelten Fließwege werden mit den Gewässerflächen (aus dem ALKIS-Datensatz Tatsächliche Nutzung) verschnitten. Die angewendete Methodik ist belastungsunabhängig. Ihr liegt kein definiertes Starkregenereignis mit bestimmter Dauer oder Intensität zu Grunde, daher können die Hinweise auch keiner bestimmten Jährlichkeit oder Eintrittswahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Die Methodik liefert in Bezug auf die potentiellen Fließwege keine Informationen über zu erwartende Fließtiefen (Wasserstand), Fließgeschwindigkeit und räumliche Ausdehnung eines Überflutungsbereichs (z.B. Breite des Fließwegs). Die potentiellen Fließwege werden nach der Größe ihres angeschlossenen Einzugsgebietes klassifiziert. Bei einem größeren Einzugsgebiet wird angenommen, dass auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Oberflächenabfluss größer ist. Generell sind die Hinweise auf potentielle Fließwege an Siedlungsrändern und auf offenen Flächen als zuverlässiger zu bewerten. Innerhalb von Siedlungen kann die Zuverlässigkeit abnehmen, da die Fließwege durch zahlreiche Kleinstrukturen (Randsteine, Mauern geparkte Fahrzeuge etc.) beeinflusst werden, die jedoch im digitalen Geländemodell nicht abgebildet werden können. Die Informationen haben Hinweischarakter und können auf Grund der angewendeten Methodik und der verwendeten Grundlagendaten nicht zur grundstücks- oder gebäudescharfen Abgrenzung von Überflutungsbereichen herangezogen werden. Hinweise aus diesem Layer müssen vor Ort mit lokalem Wissen verifiziert werden. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch außerhalb der dargestellten Bereiche und Hinweise Überflutungen auftreten. Weitere Informationen siehe FAQ-Dokument - https://s.bayern.de/StarkregenFAQ
Geländesenken befinden sich in lokalen Geländetiefpunkten. In Geländesenken kann sich zufließender Oberflächenabfluss teilweise oder vollständig sammeln. Der zur Ermittlung angewendete, rein topografische Ermittlungsansatz, ermöglicht die Identifizierung von Geländesenken und die belastungsunabhängige Berechnung ihrer maximalen Einstautiefe bei einer angenommenen vollständigen Füllung. Eine belastungsunabhängige Berechnung bedeutet, dass kein definiertes Regenereignis untersucht wird. Bei den potentiellen Aufstaubereichen handelt es sich um die oberhalb von Durchlässen und kleinen Brücken über Gewässer 3. Ordnung liegenden Flächen, die durch Verklausung (Verstopfung) mit Treibgut oder aufgrund unzureichender Durchlasskapazität entstehen können. Potentielle Aufstaubereiche sind Senken vor den genannten Bauwerken, die durch Verschluss dieser Bauwerke entstehen. Die ausgewiesenen Aufstaubereiche füllen sich in Realität allerdings nur dann vollständig, wenn ein Niederschlagsereignis auch über eine entsprechende Fülle (Volumen) verfügt. Ebenso wie die Geländesenken stellen auch die Aufstaubereiche die angenommene Maximalfüllung dar. Die Informationen haben Hinweischarakter und können auf Grund der angewendeten Methodik und der verwendeten Grundlagendaten nicht zur grundstücks- oder gebäudescharfen Abgrenzung von Überflutungsbereichen herangezogen werden. Hinweise aus diesem Layer müssen vor Ort mit lokalem Wissen verifiziert werden. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch außerhalb der dargestellten Bereiche und Hinweise Überflutungen auftreten. Weitere Informationen siehe FAQ-Dokument - https://s.bayern.de/StarkregenFAQ
Geländesenken befinden sich in lokalen Geländetiefpunkten. In Geländesenken kann sich zufließender Oberflächenabfluss teilweise oder vollständig sammeln. Der zur Ermittlung angewendete, rein topografische Ermittlungsansatz, ermöglicht die Identifizierung von Geländesenken und die belastungsunabhängige Berechnung ihrer maximalen Einstautiefe bei einer angenommenen vollständigen Füllung. Eine belastungsunabhängige Berechnung bedeutet, dass kein definiertes Regenereignis untersucht wird. Bei den potentiellen Aufstaubereichen handelt es sich um die oberhalb von Durchlässen und kleinen Brücken über Gewässer 3. Ordnung liegenden Flächen, die durch Verklausung (Verstopfung) mit Treibgut oder aufgrund unzureichender Durchlasskapazität entstehen können. Potentielle Aufstaubereiche sind Senken vor den genannten Bauwerken, die durch Verschluss dieser Bauwerke entstehen. Die ausgewiesenen Aufstaubereiche füllen sich in Realität allerdings nur dann vollständig, wenn ein Niederschlagsereignis auch über eine entsprechende Fülle (Volumen) verfügt. Ebenso wie die Geländesenken stellen auch die Aufstaubereiche die angenommene Maximalfüllung dar. Die Informationen haben Hinweischarakter und können auf Grund der angewendeten Methodik und der verwendeten Grundlagendaten nicht zur grundstücks- oder gebäudescharfen Abgrenzung von Überflutungsbereichen herangezogen werden. Hinweise aus diesem Layer müssen vor Ort mit lokalem Wissen verifiziert werden. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch außerhalb der dargestellten Bereiche und Hinweise Überflutungen auftreten. Weitere Informationen siehe FAQ-Dokument - https://s.bayern.de/StarkregenFAQ
Blatt Kassel bildet das Rheinische Schiefergebirge im Südwesten, das Münstersche Becken und seine begrenzenden Bergzüge im Westen, die Nordhessische Tertiärsenke am Südrand, die Buntsandsteinlandschaft des Sollings im Ostteil, die Bergzüge Hils und Sackwald im Nordosten ab. Mesozoische Sedimentgesteine dominieren das Blatt. Das Münstersche Becken ist mit Kalk- und Mergelsteinen der Oberkreide verfüllt. Im Randbereich (Teutoburger Wald und Eggegebirge) treten ältere Schichten der Trias bis Unterkreide zu Tage. Sie sind stark zerbrochen und zerstückelt, z. T. komplizieren Rutschmassen den geologischen Bau. Im Hinterland der Bergzüge, in östlicher Richtung, dominieren Sedimente der Trias (Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper). Die Sand- und Tonsteine des Buntsandsteins im Solling, Reinhardswald oder Bramwald wurden flächenhaft in einem Festlandsbecken abgelagert, das große Teile Mitteleuropas bedeckte. Im Bereich der Nordhessischen Tertiärsenke, am Südrand des Kartenblattes, wird der Buntsandstein großflächig von quartären Lockersedimenten und Vulkaniten überdeckt. Endogene Kräfte führten im Tertiär zu einer Absenkung des Gebietes, zur Sedimentation teils mariner, teils festländischer Sande und Tone sowie zum Aufdringen basaltischer Magmen. In dem gesamten Gebiet sind Überlagerungen durch eiszeitliche Sedimente weit verbreitet (periglaziäre, glazifluviatile bzw. äolische Ablagerungen der Saale- und Weichsel-Kaltzeit). Größere Ausbisse von Jura und Kreide finden sich noch in der Nordost-Ecke des Kartenblattes. Hils und Sackwald zählen zu den mesozoischen Bergzügen, die den Südrand des Norddeutschen Tieflandes bilden. In beiden Fällen handelt es sich um eine Reliefumkehr, d. h. die ehemaligen Muldenstrukturen, gefüllt mit Jura- und Kreide-Sedimenten, stellen heute durch tektonische Vorgänge und Verwitterung herauspräparierte Höhenzüge dar. Die Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges im Südwest-Teil des Kartenblattes sind durch verfaltete und verschieferte Sedimentgesteine des Paläozoikums (Devon und Karbon) charakterisiert. Die devonischen Gesteine dominieren den zentralen Teil. Nach Norden und Süden schließen sich Sedimentgesteine des Karbons an. Im Osten bilden Ablagerungen des Zechsteins die randliche Begrenzung des Rheinischen Schiefergebirges. Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein geologischer Schnitt Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Das Südwest-Nordost-verlaufende Profil beginnt im Massenkalk des Rheinischen Schiefergebirges, kreuzt randlich das Münstersche Kreidebecken und quert die Triasbedeckung inklusive Solling sowie Jura und Kreide von Hils und Sackwald.
Geowissenschaftliche Charakterisierung: Steinsalz in stratiformer Lagerung – Teil 2 „Solling-Becken“ Bereich Standortauswahl / Dr. Ole Rabbel rvSU-Kriterien „Ungünstige tektonische Gesamtsituation“ und „Tektonische Überprägung“ Die Bewertung der rvSU-Kriterien „Ungünstige tektonische Gesamtsituation“ und „Tektonische Überprägung“ (Abb. 1) basiert auf der strukturgeologischen Bearbeitung eines Gebiets, wobei der Hauptfokus der Charakterisierung auf dem Wirtsgesteins- bereich mit Barrierefunktion (WbB) liegt. Dabei können neben seismischen Daten und 3D-Strukturmodellen auch geologische Karten und insbesondere Fachliteratur zur tektonischen Entwicklung eines Gebiets der Bewertung zugrunde liegen. Es werden je nach Situation innerhalb eines Untersuchungs- raums die Kriterien „Ungünstige tektonische Gesamtsituation“ und/oder „Tektonische Überprägung“ angewendet. Wird ein Gebiet als tektonisch ungünstig bewertet (Abb. 1 links), reicht diese Bewertung für die Einstufung in Kategorie C aus. Abb. 1: links) Anwendungsmethodik des rvSU-Kriteriums „Ungünstige tektonische Gesamtsituation“. Das rvSU-Kriterium wird mit „ungünstig“ bewertet, wenn die tektonischen Verhältnisse des betroffenen Gebiets durch eine starke tektonische Zergliederung und/oder Faltungen gekennzeichnet sind, die keine ausreichend großen Bereiche mit geringer Deformation erwarten lassen; rechts) Anwendungsmethodik des rvSU-Kriteriums „Tektonische Überprägung“. Die gräulich und dunkelblau hervorgehobenen Bereiche im Untergrund stellen jeweils den WbB dar. Quelle: BGE Das rvSU-Kriterium „Tektonische Überprägung“ (Abb. 1, rechts) wird mit „ungünstig“ bewertet, wenn Bereiche im Abstand von 100 m oder weniger zu regionalen oder überregionalen Störungszonen vorhanden sind. Für eine „bedingt günstige“ Bewertung gelten Abstände von 1 km und 3 km zu regionalen bzw. überregionalen Störungszonen, die über ihre Länge bzw. die Breite des deformierten Bereichs definiert werden. Eine Einstufung in Kategorie C geschieht bei der „Tektonischen Überprägung“ nur über die Kombination mit einem weiteren Prüfschritt-2-Kriterium, das nicht „günstig“ bewertet wird. Im Untersuchungsraum „Solling-Becken“ stellen die Überschiebungen Hameln-Elfas-Salzderhelden und Leinetal (Abb. 2) Inversionsstrukturen mit ausgeprägter Halokinese dar. Diese hat zur Bildung stark deformierter Salzkeile und Salzintrusionen ins Deckgebirge geführt (u. a. Jordan 1998). Die Bereiche werden im Südosten von der Mündung der Überschiebungen in die Fortsetzung des Leinetalgrabens begrenzt. Im Nordosten des Leinetalsattels wird dieses Gebiet von einer Westnordwest-Ostsüdost-streichenden Sockelstörung zu den tektonisch weniger beanspruchten Bereichen der Salzkissen im Bereich Hildesheimer Wald hin abgegrenzt. Die Bereiche der Hameln-Elfas-Salzderhelden-Überschiebung und Leinetal-Überschiebung sowie Ahlsburg-Überschiebung und Kreiensen-Überschiebung lassen aufgrund starker kompressiver Deformation und ausgeprägter Halokinese, einer Ausbildung von Salzkeilen und Salzintrusionen ins Deckgebirge, keinen undeformierten Bereich im Zechstein erwarten und werden als tektonisch ungünstige Gesamtsituation bewertet (Abb. 2). nicht ungünstig 0 5 ungünstig 10 ungünstig kein UR 15 20 km kein UR nicht ungünstig kein UR Abb. 2: Bewertung des rvSU-Kriteriums „Ungünstige tektonische Gesamtsituation“ am Beispiel eines Ausschnitts aus dem Profilschnitt 129 aus dem Geotektonischen Atlas (verändert nach Baldschuhn et al. 2001). Die gelb markierten Bereiche entsprechen den bezogen auf den Zechstein als tektonisch ungünstig bewerteten Gebieten im Bereich von Überschiebungszonen. Grau dargestellt sind die „nicht ungünstig“ bewerteten Gebiete innerhalb des „Solling-Becken“. Weiße Gebiete liegen außerhalb des Untersuchungsraums (kein UR). Arbeitsstand 2025 im Untersuchungsraum „Solling-Becken“ Durch die Integration verschiedener geologischer Daten ist es möglich, die räumliche Geometrie sowie die interne Konfiguration des Steinsalzes zu interpretieren. Basierend auf diesen Daten und der Anwendung der Kriterien in den Prüfschritten 1 und 2, können Bereiche im Untersuchungsraum „Solling-Becken“ identifiziert werden, die für ein Endlager weniger geeignet sind (Abb. 3). Im Untersuchungsraum „Solling-Becken“ wurden in den Prüfschritten 1 und 2, zusätzlich zu den oben präsentierten Kriterien, folgende rvSU-Kriterien angewendet: QR-Code navigator.bge.de Prüfschritt 1 für Kategorie D (~55 % Einengung): − „Mächtigkeit“ − „Aktive Störungszonen – Atektonische Vorgänge“ − „Einflüsse bergbaulicher Tätigkeit – Erweiterungsbereiche um Bergwerke“ − „Fläche des Endlagers“ Prüfschritt 2 für Kategorie C (~15 % Einengung): − „Ungünstige Tiefenlage Steinsalz (Subrosion)“ − „Räumliche Verteilung“ − „Variationsbreite“ − „Barrierenmächtigkeit“ − „Flächenhafte Ausdehnung“ − „Ungünstige Geometrie – Mindestbreite“ Abb. 3: Arbeitsstand im Untersuchungsraum „Solling-Becken“ (Stand: 2025). Quelle: BGE Literatur Baldschuhn, R., Binot, F. & Kockel, F. (2001): Geotektonischer Atlas von Nordwest-Deutschland und dem deutschen Nordseesektor. Geologisches Jahrbuch Reihe A, Allgemeine und regionale Geologie Bundesrepublik Deutschland und Nachbargebiete, A 153. Hannover, Stuttgart: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR); In Kommission bei der E. Schweizerbart'schen Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller). ISBN 3510958810 Jordan, H. (1998): Elfas und Ahlsburg – die Struktur der Schollengrenze zwischen Hils und Solling. Mitteilungen aus dem Geologischen Institut der Universität Hannover; 38, 38, 149-162. www.bge.de 5. Tage der Standortauswahl / Leipzig GZ: SG01201/5-7/3-2025#8 | Objekt-ID: 15353763 | Stand 23.04.2026
Hildesheim/ Northeim – In enger Abstimmung mit den Landkreisen Hildesheim und Northeim hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Selterklippen zwischen Freden (Leine) und Bruchhof bei Kreiensen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das knapp 100 Hektar große Gebiet bildet eine der landschaftlich beeindruckendsten Kalkfelsformationen des oberen Jura in Niedersachsen, deren ausgedehnte Schatthangwälder Lebensraum zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie Uhu, Wildkatze oder Silberblatt sind. "Das Land erfüllt damit auch seine Verpflichtungen aus der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, da die Selterklippen zum FFH-Gebiet "Laubwälder und Klippenbereiche im Selter, Hils und Greener Wald gehören und Teil des "Natura 2000"-Netzes sind" erklärte Anne-Margarete Runge von der Betriebsstelle Süd des NLWKN. Mit der Unterschutzstellung geht eine schonende Waldbewirtschaftung einher. Im Bereich der Klippen sollte die Natur sogar besser ganz sich selbst überlassen werden. Der traditionell in diesem Gebiet beliebte Klettersport darf nur noch in wenigen dafür ausgewiesenen Bereichen weiterhin betrieben werden. Die Schutzgebietsverordnung kann bei der Samtgemeinde Freden, der Stadt Einbeck, der Gemeinde Kreiensen, den Landkreisen Hildesheim und Northeim sowie bei der NLWKN-Betriebsstelle Süd in Braunschweig eingesehen werden.
Grossraeumige Immissionsmessungen nach TA-Luft. Konzentration von SO2, NOx, O3, gasfoermige Fluor- und Chlorverbindungen, Staub, Staubniederschlag. PH-Wert des Nebels und Untersuchung dieser Proben sowie die Staubproben auf Schwermetalle. Dieses Messprogramm wird parallel gefuehrt zu Untersuchungen der Forstlichen Versuchsanstalt Goettingen (Prof. Gussone) in Zusammenarbeit mit dem Institut fuer Bodenkunde und Waldernaehrung der Universitaet Goettingen (Prof. Ulrich), wobei die Schadstoffaufnahme der Pflanzen und Boeden festgestellt wird. Das gleiche Messprogramm wird auch in Solling/Hils und in Cuxhaven durchgefuehrt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 29 |
| Land | 9 |
| Wissenschaft | 21 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 23 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| Text | 4 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 4 |
| Offen | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 32 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 5 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 3 |
| Keine | 23 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 32 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 32 |
| Wasser | 24 |
| Weitere | 32 |