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Grundwassermessstelle DEGM_DEMV_14440003: Hiddensee OP

Stammdaten und Analysedaten zu den Grundwassermessstellen im EUA-Messnetz: Messtelle DEGM_DEMV_14440003 (Hiddensee OP)

Libellen (überwiegend Punktdaten)

• Fundpunkte von Libellen, die im Rahmen des Projektes „Verbreitungsatlas der Libellen Deutschlands“ (Start 2007) vom Arbeitskreis „Freunde der Libellen Mecklenburg-Vorpommers“ in Mecklenburg-Vorpommern gesammelt wurden • Datengrundlage bilden ältere und aktuelle Literaturquellen, zahlreiche Kartierungen im Rahmen ökologischer Gutachten und spezieller Studien sowie gezielte Erfassungen der Mitglieder des Arbeitskreises und anderer Entomologen • Derzeit liegen für 79 Libellenarten Fundpunkte vor. Aufbereitung und Pflege der Daten in der Artendatenbank MultiBase CS erfolgt durch den Artkoordinator für Libellen Dr. A. Bönsel • im vorliegenden Auszug aus MultiBase CS befinden sich Daten folgender Herkunft: o Daten aus Kartierungen (z. B. einzelner Mitglieder des Arbeitskreises, Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, NSG „Grambower Moor“, Insel Hiddensee) o Daten aus dem FFH-Monitoring des LUNG o Daten aus den FFH-Verbreitungskartierungen des LUNG zu Libellen o Daten aus Gutachten, Berichten und Sammlungen (z. B. Entomologische Berichte, private Sammlungen, Naturschutzarbeit in M-V) o Daten aus Literatur, Exkursionsberichten und einzelnen Mitteilungen o Ehrenamtlich erhobene Daten o Daten aus der FFH-Gebietsmanagementplanung o Daten aus den Naturparken • für das LINFOS wurden die Daten im Shape-Format aus MultiBase CS exportiert, LINFOS-konform aufbereitet und in den Metadaten beschrieben • aufgrund der heterogenen Datenquellen und Erfassungsmethoden sind nicht alle Attribute je Datensatz ausgefüllt • Es handelt sich nicht um eine systematische, vollständige Untersuchung der gesamten Landesfläche. Vielmehr wurden Daten aus verschiedenen Projekten und ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengetragen. Für Bereiche ohne Fundpunkte kann daher nicht automatisch von einem fehlenden Vorkommen der Art ausgegangen werden. Bei Vorliegen entsprechender Lebensräume bzw. Habitatstrukturen müssen im Rahmen von Genehmigungen und Zulassungen Untersuchungen zum möglichen Vorkommen der Art(en) durchgeführt werden.

Gebiete nach Art. 4 der Fauna-Flora-Habitat-RL in Mecklenburg-Vorpommern

• Die Gebietsvorschläge nach Art. 4 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL; Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen) wurden durch die Beschlüsse des Kabinetts der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns vom 28.04.1998 (1. Tranche), 14.12.1999 (2. Tranche), 25.05.2004 (Gesamtmeldung terrestrische Gebiete und küstennahe Gewässer, inkl. Ergänzung durch die Tranchen 3 u. 3a) und 25.9.2007 (äußere Küstengewässer) festgelegt und der Europäischen Kommission gemeldet. • Gemäß dem in der FFH-RL vorgegebenen Meldeverfahren handelte es sich nach Art. 4 (1) der FFH-RL zunächst um die sog. „Nationale Gebietsliste“, in der die Mitgliedsstaaten der EU-Kommission Gebietsvorschläge unterbreiten (sog. Vorschlagsgebiete von gemein¬schaftlicher Bedeutung = vGGB = proposed Sites of Community Importance = pSCI). • Mit der Entscheidung 2004/798/EU vom 7.12.2004 (Amtsblatt der Europäischen Union L 382/1 vom 28.12.2004), der Entscheidung 2008/25/EG vom 13.11.2007 (Amtsblatt der Europäischen Union L 12/383 vom 15.1.2008) und dem Beschluss 2010/44/EU vom 22.12.2009 (Amtsblatt der Europäischen Union L30/120 vom 2.2.2010) hat die Europäische Kommission alle Gebietsvorschläge in die Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung aufgenommen. Es handelt sich nun also um Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (= GGB = Sites of Community Importance = SCI) nach Art. 4 (2) der FFH-RL. • Nach Art. 4 (4) der FFH-RL haben die Mitgliedsstaaten die Pflicht, die GGB möglichst schnell, spätestens aber binnen 6 Jahren nach Aufnahme in die Liste der GGB nach nationalem Recht als Besondere Schutzgebiete (= BSG = Special Areas of Conservation = SAC) festzulegen. Aus dem Attribut „URL_MV“ der Attributtabelle geht die Entscheidung/der Beschluss, mit dem das jeweilige Gebiet erstmals zum GGB erklärt wurde, hervor (= Beginn der 6-Jahres-Frist). • Die Digitalisierung zur 1. und 2. Tranche erfolgte schrittweise (je nach Stand der Abstimmungsverfahren) durch das LUNG und (im Auftrag des UM) durch das Institut für Geodatenverarbeitung, Hinrichshagen (IfGDV) auf der Grundlage der TK 25 AS. • Die Digitalisierung zur Gesamtmeldung terrestrischer Gebiete und küstennaher Gewässer erfolgte schrittweise (je nach Stand des Abstimmungsverfahrens) durch das LUNG auf der Basis der TK 25 N, in Teilbereichen unter zusätzlicher Verwendung der TK 10 AS. Dabei wurde nur ein Teil der Grenzen der 1. und 2. Tranche präzisiert und an die TK 25 N bzw. die TK 10 AS angepasst. • Für die Gebiete in den äußeren Küstengewässern erfolgt die Abgrenzung durch das Institut für Angewandte Ökologie GmbH Brodersdorf (IfAÖ) im Maßstab 1 : 500.000 auf Grundlage der Seekarte [Fachgutachten im Auftrag des LUNG]. • Die Angaben zu den GGB (Gebietsabgrenzungen und/oder Sachdaten der Standarddatenbögen, abgelegt in der Datenbank „NaturaD“) wurden nach der Erstmeldung durch folgende Korrekturmeldungen (über das LM und das BMU) an die Europäische Kommission aktualisiert: 13.3.2006, 31.3.2008, 31.3.2009, 31.5.2010, 31.5.2011, 31.5.2012, 31.5.2013, 30.06.2014, 31.5.2015, 31.5.2016, 31.05.2017, 31.05.2018, 31.07.2020. Mit den in der Regel jährlich vorgenommenen Korrekturmeldungen werden verschiedene technische und wissenschaftliche Korrekturen vorgenommen, wie z.B. die Ergänzung oder Streichung von Arten oder Lebensräumen, die irrtümlich gemeldet oder erst später im Gebiet gefunden wurden. Auch Grenzkorrekturen aufgrund von z. B. bei der Meldung der Gebiete an die Europäische Kommission nicht berücksichtigten, aber festgesetzten Bebauungsplänen, wurden nunmehr vorgenommen. Mit der Korrekturmeldung zum 31.5.2013 wurde zudem das Berichtsformular der Standardbögen verändert. Mit der Korrekturmeldung vom 31.07.2020 wurden landesweit die im Rahmen FFH-Managementplanung erhobenen Daten in den Standarddatenbögen berücksichtigt. • Für einen Teil der Gebiete (v.a. Fledermausquartiere) wurden zunächst nur Punkte angegeben und keine Flächen ausgegrenzt. Mit der Korrekturmeldung an die Europäische Kommission zum 31.5.2015 und der Unterschutzstellung nach nationalem Recht durch die Landesverordnung über die Natura 2000-Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern (Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung – Natura 2000-LVO M-V) wurden auch diese Gebiete flächig ausgegrenzt. Die Abgrenzung erfolgte überwiegend auf Katasterkarten im Maßstab 1:1.000 bis zu 1:1.500. • Es gibt ab dem Jahr 2015 also nur noch flächig ausgewiesene GGB. Für die GGB mit einer Fläche bis zu 2 ha, die auf Übersichtskarten für das Land M-V (Maßstab 1:250.000) nicht mehr erkennbar sind, wird für kartografische Zwecke ein zusätzliches Punkt-Shapefile vorgehalten (Dateien: ffhmv_fp.*). • Mit der Erarbeitung der Karten für die Natura 2000-LVO M-V erfolgte für die marinen Gebiete im Jahr 2015 eine genauere Abgrenzung unter Verwendung von Seekarten. Dabei wurden mit Koordinaten versehene Grenzpunkte definiert. Diese sind in Seekarten der Maßstäbe 1:100.000 bzw. 1:150.000 eingetragen. Die Koordinatenpunkte werden in einem zusätzlichen Shapefile vorgehalten (Dateien: ffhmv_kp.*). • Für das GGB DE 1447-303 „Saßnitz, Eiskeller und Ruinen Dwasieden“, Teilgebiet „Ruinen Dwasieden“ wurden im April 2016 anstelle einer zusammenhängenden Fläche (Entwurf 11/2015) elf Teilflächen ausgegrenzt. Die Eckpunkte dieser viereckigen Teilflächen sind jeweils durch Koordinaten definiert. Die Koordinatenpunkte werden in einem zusätzlichen Shapefile vorgehalten (Dateien: ffhmv_kp.*). • Die Dritte Landesverordnung zur Änderung der Natura 2000-Gebiete-Landesverordnung wurde am 05.03.2018 erlassen. Die Verordnung erweitert die Fläche des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1544-302 „Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee“. Die circa 40 Hektar große Erweiterungsfläche grenzt südlich an das bisherige Gebiet an und umfasst ausschließlich den LRT 1160. • Die Fledermausquartiere liegen in einem Maßstab von 1:500 - 1:1.000 digitalisiert vor, alle anderen Gebiete im Maßstab 1:25.000 ACHTUNG! Bei der Verwendung von Layerdateien ist durch deren Nutzer auf eine weiterhin vollständige Funktionsfähigkeit der Layerdateien nach einer Aktualisierung des Geodatenbestandes/Shapes zu achten. Erstellt man bspw. auf Grundlage des Attributes XY eine Legende/Layerdatei für die Werte 1, 2 und 3, so wird der bei einer Fortschreibung evtl. hinzugekommene Datensatz mit dem Wert 4 im Attribut XY bei Verwendung der alten Layerdatei nicht angezeigt. Daher wird empfohlen, nach jeder Aktualisierung des Shapefiles, die dazugehörigen Layerdateien neu einzubinden bzw. eigene Layer zu prüfen und ggf. anzupassen. Den aktuellen Bearbeitungsstand entnehmen Sie bitte dem Attribut ZEITSTEMP.

Hemitrichia leiotricha (Lister) G. Lister Schleimpilze Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Sehr unauffällige Art mit wenigen älteren Funden (vgl. Neubert et al. 1993: 238). Bevorzugt eventuell dichte Streu von Calluna (Krieglsteiner 1993), daher nur bei gezielter Suche zu finden. Bei einer Studie von Müller (2007) als häufigste Art an diesem Substrat gefunden. Nachweise auf Calluna-Streu von Hiddensee, MV (Schnittler unpubl.), Bayern (Kuhnt 2005), Sachsen-Anhalt (Täglich unpubl.) und Thüringen (Müller 2007). Sehr unauffällige Art mit wenigen älteren Funden (vgl. Neubert et al. 1993: 238). Wenn sich die Bindung an Calluna-Heiden bestätigt, sind die Bestände der Art mit Sicherheit zurückgegangen.

Diderma simplex (J. Schröt.) G. Lister Schleimpilze Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Sehr wahrscheinlich eng an Sphagnum-Moore gebunden, daher ist eine Gefährdung der schon immer seltenen Art anzunehmen. Eine der wenigen Myxomycetenarten (mit Badhamia liliacina und Symphytocarpus trechisporus), die nur in sauren Mooren anzutreffen sind. Neben älteren Angaben, zuletzt Jahn (1924), nur sehr wenige neuere Funde, so im Moosfenn bei Potsdam (1993, leg. Kummer, vgl. Neubert et al. 1995: 76), in einer Sphagnum-reichen Senke eines Dünenmoores bei Gellen, Insel Hiddensee (2008, leg. K.-F. Günther, det. Schnittler) und in Sachsen (Gottschalk & Eckel 1998).

Beitrag zur Analyse der Nordrügenschen und Hiddenseer Boddengewässer im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie (BASE)

Am 23.10.2000 trat die EU-Wasserrahmenrichtlinie (EG 2000) in Kraft. Daraus entsteht die Verpflichtung, bis zum Jahr 2015 den so genannten 'guten ökologischen Zustand' für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns zu erreichen. Dazu ist bis zum Jahr 2004 eine Analyse von Gewässersystemen (Flussgebietseinheiten) vorzunehmen. Zu dieser Analyse, die eine Definierung von Gewässertypen mit typspezifischen Referenzbedingungen und die Prüfung der Auswirkungen menschlicher Belastungen auf die Gewässer beinhaltet, soll das Projekt BASE einen Beitrag leisten. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Abschätzung der Bedeutung der Sedimente für den Stoffhaushalt der Nordrügenschen Boddengewässer. Besonders durch Untersuchungen in den Darß-Zingster Boddengewässern (Zusammenfassung in Schlungbaum und Baudler 2000) ist die Bedeutung der langjährigen Akkumulation von Nährstoffen in den Sedimenten für den Stoffhaushalt der mecklenburg-vorpommerschen Küstengewässer in das Blickfeld gerückt worden. Für die Nährstofffreisetzung aus den Sedimenten ist der Terminus 'interne Belastung' in Gebrauch. Sie erfolgt zusätzlich zur Belastung aus dem Einzugsgebiet und der Atmosphäre (externe Belastung). Obwohl für die Nordrügenschen und Hiddenseer Bodden eine lange Tradition der ökologischen Forschung besteht, wurden hier im Gegensatz zu den Darß-Zingster Bodden, dem Greifswalder Bodden und dem westlichen Oderästuar bisher keine flächendeckenden Untersuchungen zur Sedimentbeschaffenheit durchgeführt. Diese bilden jedoch eine wesentliche Grundlage zur Beantwortung der oben implizierten Frage nach der Bedeutung der Sedimente für den Stoffhaushalt dieser Gewässer. Die im Rahmen des vorliegenden Projektes durchgeführten Untersuchungen sollten diese Lücke schließen und damit einen Beitrag zur Analyse der Belastung der Nordrügenschen Boddengewässer liefern.

Bemessungsgrößen für Küstenschutzbauwerke an den Boddengewässern um Rügen

Im Rahmen der Fortschreibung des Generalplans Küsten- und Hochwasserschutz Mecklenburg-Vorpommern werden vom Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden die Bemessungsparameter für Küstenschutzbauwerke an den inneren Küstengewässern der Ostsee ermittelt. Diese sind die maßgebenden Wasserstände und Seegangsparameter bezogen auf einen definierten Küstenabschnitt als Grundlage für Planungsaufgaben im Küstenraum. Ausgehend von einer Bemessungsmethodik, bei der nicht nur die absoluten Werte der angesetzten Größen, sondern auch deren Kombination miteinander entscheidend sind, werden die Bemessungswasserstände und Seegangsparameter für die Bodden zwischen Rügen und Hiddensee sowie die Nordrügener Boddenkette erarbeitet. Die Füllungswasserstände dieser Gewässer werden mit Hilfe von zweidimensionalen numerischen Strömungsmodellen simuliert. Weiterhin finden zusätzliche Wasserstandserhöhungen durch lokalen Windstau sowie der säkulare Meerwasserspiegelanstieg Beachtung. Eingangsdaten für Seegangsberechnungen und -simulationen sind langjährige Windzeitreihen sowie die morphologischen Daten (Bathymetrie) des Seegebietes. Als Ergebnis werden die erforderlichen Deichkronenhöhen für einzelne Küstenabschnitte berechnet.

Echinostelium brooksii K.D. Whitney Schleimpilze Ungefährdet

Neben E. minutum eine der wenigen Arten der Gattung, die auch saure Rinde toleriert. Wenige deutsche Funde (Flatau 1990), aber nach Nowotny (1986) sehr häufig; auf Rinde von lebendem Sambucus, Dornbusch bei Hiddensee (Schnittler unpubl.).

Chrysomyxa empetri (Pers.) J. Schröt. Chrysomyxa empetri J. Schröt. ex Cummins, non (Pers.) J. Schröt. Phytoparasitische Kleinpilze Vom Aussterben bedroht

Die jüngste Angabe stammt aus dem Jahr 1991 von der Insel Hiddensee, Mecklenburg-Vorpommern (Scholler 1996).

Küstenschutzkonzeption Hiddensee

Veranlassung und Zielstellung: Die Problematik des Küstenschutzes sowie die der Küstenveränderung sind seit jeher untrennbar mit der Insel Hiddensee verknüpft. Die zahlreichen Sturmflutereignisse aus der Vergangenheit sowie deren Folgen für die Menschen und das Land zeigen, dass die ständige Unterhaltung und Optimierung der vorhandenen Küstenschutzanlagen oberste Priorität haben müssen. Insbesondere die Verhinderung von Durchbrüchen ist auf Grund der Entstehung und derzeitigen Topographie der Insel vor allem für den südlichen Teil von großer Bedeutung. Infolge der Belastung der Küsten von Hiddensee durch Wellen, Strömungen und wechselnde, hohe Wasserstände kommt es zu einer ständigen Veränderung der Küstenlinie. Die möglichst genaue Kenntnis der Ursachen und Abläufe dieser Küstenveränderungen sowie deren Prognose für einen bestimmten Zeitraum sind für die effiziente Planung wirksamer Küstenschutzmaßnahmen unerläßlich. Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich das spezielle Aufgabengebiet dieser 'Küstenschutzkonzeption Hiddensee', in der hauptsächlich das Flachküstengebiet südlich von Neuendorf - Plogshagen hinsichtlich der o.g. Probleme untersucht werden soll, da sich hier mehrere potentielle Durchbruchstellen befinden. Ziel dieser Arbeit soll es deshalb sein, die möglichen Auswirkungen eines Durchbruches im genannten Gebiet auf die Entwicklung der Insel Hiddensee selbst sowie die auf Ummanz und Rügen (Lieschow) zu erfassen. Dabei stehen Fragen zur Veränderung der Hochwassersituation und Wellenbelastung für Ummanz und die Westküste von Rügen, dem Erfordernis der weiteren Unterhaltung und Rekonstruktion der vorhandenen Küstenschutzanlagen in diesem Gebiet und dem Einfluß der Sedimentbewegung auf die Entwicklung des Durchbruches im Vordergrund. Bearbeitungsschwerpunkte: Ausgehend von der Bestimmung der anzusetzenden Seegangsbelastung erfolgt eine Analyse und Bewertung der momentan vorhandenen Nutzungs- bzw. Durchbruchsicherheit. Für die gefährdeten Bereiche wird die Entwicklung eines möglichen Durchbruches abgeschätzt. Die Untersuchung der Auswirkungen eines möglichen Durchbruches im Bereich der Klimphores-Bucht auf das Strömungsgeschehen, Wellenklima und die Wasserstände im Schaproder und Vitter Bodden erfolgte mit Hilfe eines zweidimensionalen hydrodynamischen FE- Modells und der Software SMSTM 5.0.

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