Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.
Besonderes Schutzgebiet-Nr. FFH0311 Code: DE 4229-302 Schutzstatus: LSG0032WR - Harz und nördliches Harzvorland, NSG0159 - Kramershai Neumeldung Fläche: 508,36 ha Erläuterungen: Die Neuausweisung des FFH-Gebiets wird von der Fachbehörde für Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt zur Meldung an die Europäische Kommission vorgeschlagen. Aufgrund der Flächengröße und gebietsspezifischen Besonderheiten wird die Meldung eines neuen Natura 2000-Gebietes gegenüber der Erweiterung bestehender Gebiete (FFH-Gebiete Hochharz, Harzer Bachtäler) bevorzugt. Dies erscheint auch aus verwaltungstechnischer Sicht die geeignete Variante, da für die angrenzenden Gebiete bereits ein Verordnungsstatus besteht. Das Vorschlagsgebiet befindet sich auf dem Territorium der Gemeinden Wernigerode und der Stadt Oberharz am Brocken im Landkreis Harz. Es grenzt südlich an die Ortslage Schierke an und erstreckt sich von da bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Die Nordwestgrenze ist deckungsgleich mit der Grenze des FFH-Gebietes 160 „Hochharz“. Die westliche Begrenzung verläuft wiederum deckungsgleich mit der Grenze des FFH-Gebietes 089 „Harzer Bachtäler“. Die Südgrenze bildet die Bundesstraße 27. Im Osten wird das Gebiet durch den Verbindungsweg von der Ortslage Schierke zu den Scherstorklippen begrenzt. Die Gesamtfläche beträgt ca. 508 Hektar . Das Vorschlagsgebiet umfasst einen bisher außerhalb der Natura 2000-Gebietskulisse liegenden Bereich an Nord-, Ost und Südhang des Kleinen Winterberges. Im nördlichen Abschnitt umfasst es einen Teil des großflächigen und gebietsübergreifenden Moorkörpers mit den Schwerpunktvorkommen der prioritären LRT 91D0* „Moorwälder“, der LRT 7120 und 7140 „Hoch- und Übergangsmoore“ sowie Quellzonen. Höhenlage und spezifische Standortsverhältnisse bedingen im nördlichen Teil auch das Auftreten des LRT 9410 „Montane bis alpine bodensaure Fichtenwälder“. Im Süden schließt das Vorschlagsgebiet das bestehende NSG Kramershai ein, in dem sich die höchstgelegenen Vorkommen des LRT 9110 „Hainsimsen-Buchenwald“ in Sachsen-Anhalt sowie weitere FFH-Lebensraumtypen befinden. In der hier vorgestellten Lage und Ausdehnung stellt das Vorschlagsgebiet geographisch und ökologisch die Kohärenz zwischen dem FFH-Gebiet „Hochharz“ im Nordwesten und dem FFH-Gebiet „Harzer Bachtäler“ im Süden her. Anlässlich der EU-Berichtspflichten wurden 2019 für den Anteil an der Kontinentalen Biogeographischen Region in Sachsen-Anhalt 229 Hektar des LRT 91D0* innerhalb und 3 Hektar außerhalb von Natura 2000-Gebieten gemeldet. Mit einer Gesamtfläche von 43,8 Hektar befinden sich damit gegenwärtig noch weitere 20% dieses prioritären LRT außerhalb des Natura 2000-Schutzgebietssystems. Die neue Gebietsmeldung würde diese landesweit signifikanten Vorkommen des LRT 91D0* in das Schutzgebietssystem gemäß den Forderungen aus der FFH-Richtlinie integrieren. Das Vorschlagsgebiet ist zu über 95% waldbestockt. Es herrscht ein Mosaik vielfältiger Standortsformen vor, die von Mooren bis hin zu terrestrischen Standorten reichen. Es ist zum überwiegenden Teil forstlich überprägt, enthält jedoch immer noch einen hohen Anteil naturnaher Wälder. Insgesamt wurden 10 FFH-Lebensraumtypen festgestellt, darunter 3 prioritäre. Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie: FFH-LRT Flächengröße in ha 91D0* 43,8 9410 51,5 9110 18,6 91E0* 2,0 7120 0,1 7140 0,4 6520 1,5 6230* 0,1 4030 0,1 3260 0,7 Tab. 1: Flächengrößen von FFH-LRT im Vorschlagsgebiet „Wald- und Moorgebiet südwestlich Schierke Schutzziele: Allgemeine Schutzziele: Der Schutzzweck des Gebietes umfasst die Gewährleistung der Kohärenz des Schutzgebietssystems NATURA 2000 und die Wahrung oder die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der LRT gemäß Anhang I FFH-RL einschließlich ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenarten als maßgebliche Bestandteile des besonderen Schutzgebietes einschließlich der mit ihm räumlich und funktional verknüpften und für die Erhaltung der ökologischen Funktionalität bedeutsamen Lebensräume. Des Weiteren umfasst der Schutzzweck die Gewährleistung des günstigen Erhaltungszustandes der Populationen wildlebender Tier- und Pflanzenarten gemäß Anhang II FFH-RL als maßgebliche Bestandteile des Gebietes, einschließlich der mit ihren Habitatflächen räumlich und funktional verknüpften und für die Erhaltung der ökologischen Funktionalität bedeutsamen Lebensräume. Gebietsspezifische Schutzziele: Die Erhaltung der gebietstypischen Biotopkomplexe in den oberen Lagen des Harzes mit ihren sehr vielgestaltigen Lebensräumen, insbesondere der Moorwälder, der Montanen und bodensauren Fichtenwälder, der Erlen-Eschenwälder, der am höchsten gelegenen Buchenwälder Sachsen-Anhalts sowie kleinflächig der naturnahen Fließgewässer mit begleitender Vegetation, Bergmähwiesen, Borstgrasrasen, Mooren und Heideflächen. Erhaltung des zusammenhängenden und gebietsübergreifenden Komplexes aus überwiegend soligenen Mooren sowie den räumlich und funktional mit ihnen verknüpften Quellen sowie Fließgewässern. Die Erhaltung oder die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes insbesondere folgender Schutzgüter als maßgebliche Gebietsbestandteile: 1. LRT gemäß Anhang I FFH-RL: Prioritäre LRT: 6230* Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden, 91D0* Moorwälder, 91E0* Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) Weitere LRT. 3260 Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitrichio-Batrachion, 4030 Trockene europäische Heiden, 6520 Berg-Mähwiesen, 7140 Übergangs- und Schwingrasenmoore, 7120 noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore, 9110 Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) und LRT 9410 Montane bis alpine bodensaure Fichtenwälder (Vaccinio-Piceetea) 2. Arten gemäß Anhang II FFH-RL: Luchs (Lynx lynx) Anmerkung: Flächendeckende Untersuchungen zum Vorkommen von Arten des Anhangs II FFH-RL liegen noch nicht vor. Die Angabe zum Luchs entstammt den Unterlagen für das ROV Natürlich Schierke. Aufgrund der Habitatausstattung ist mit dem Vorkommen weiterer Arten zu rechnen, so beispielsweise Großes Mausohr (Myotis myotis), Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) und Mopsfledermaus (Barbastellus barbastellus) (M. Trost, mdl. Mtt.) Ökologische Erfordernisse und erforderliche Lebensraumbestandteile für einengünstigen Erhaltungszustand der LRT gemäß Anhang I FFH-RL sind insbesondere: Für die LRT der Wälder im Gebiet (LRT 9110, 91D0*, 91E0*, 9410): natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Standortbedingungen in Bezug auf den Wasserhaushalt (insbesondere für die hydromorph geprägten LRT 91D0* und, 91E0* hinreichend hohe Wasserstände bzw. ggf. regelmäßig stattfindende Überflutungsereignisse), Erhaltung und Entwicklung eines stabilen und vernetzten Bestands von Moorwäldern aller standortbedingten Ausprägungen, der einen repräsentativen Anteil ungenutzter Naturwälder aufweist. Erhaltungsziele sind naturnahe, strukturreiche, möglichst großflächige und unzerschnittene Moorwälder auf nassen bis morastigen, nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Standorten mit intaktem Wasserhaushalt sowie natürlichem Relief und intakter Bodenstruktur. Erhaltung und Entwicklung eines landesweit stabilen und vernetzten Bestands aus Erlen-Eschenwäldern aller standortbedingten Ausprägungen, der einen repräsentativen Anteil ungenutzter Naturwälder aufweist. Erhaltungsziele für die einzelnen Vorkommen sind naturnahe, feuchte bis nasse Erlen- und Eschenwälder verschiedenster Ausprägung aller Altersstufen in Quellbereichen, an Bächen und in Flusstälern. Diese umfassen alle natürlichen oder naturnahen Entwicklungsphasen in mosaikartiger Struktur und mit ausreichendem Flächenanteil natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Standortbedingungen in Bezug auf das Bestandsinnenklima, auf das Lichtregime und auf den Humuszustand, Des Weiteren gilt das oben genannte Schutzziel für: ein lebensraumtypisches Arteninventar, ein hinreichend hohen Anteil an Alt- und Biotopbäumen, ein hinreichend hohen Anteil an jeweils lebensraumtypischen Strukturen (z. B. stehendes und liegendes Totholz, Horst- und Höhlenbäume, Waldinnen- und außenränder, Stockwerkaufbau, Geländestrukturen), Gewährleistung eines Mosaiks unterschiedlicher Waldentwicklungsphasen mit einem hinreichend hohen Anteil von Reife- und Zerfallsphase sowie Naturverjüngung, ein hinreichend hohen Anteil weitgehend störungsfreier oder störungsarmer Bestände, Für den LRT der Gewässer (LRT 3260): Natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Gewässerstrukturen und Standortbedingungen, einschließlich der Ufer-, Verlandungs- und Quellbereiche, in Bezug auf das Wasserregime (insbesondere hinreichend hoher Wasserspiegel sowie günstige Strömungsverhältnisse), Natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Bedingungen für den Nährstoffhaushalt Natürliche oder naturnahe Zustände des ökologischen und chemischen Zustand des Wasserkörpers (insbesondere grundsätzliche Schadstofffreiheit), Natürliche oder naturnahe Zustände im Bezug auf das Lichtregime, auf die ökologische Durchgängigkeit der Fließgewässer sowie auf die Beschaffenheit der Ufer und des Gewässergrundes, Ein lebensraumtypisches Arteninventar in Bezug auf Ufer-, submerse und emerse Vegetation, Für den LRT Borstgrasrasen (LRT 6230*): Ein lebensraumtypisches Arteninventar mit hohem Anteil krautiger Blütenpflanzen bzw. konkurrenzschwacher Arten, insbesondere auch Kryptogamen, Erhaltungsziele für die einzelnen Vorkommen sind arten- und strukturreiche, überwiegend gehölzfreie Borstgras-Rasen auf nährstoffarmen, trocken bis feuchten Standorten, die extensiv beweidet oder gemäht werden. LRT-angepasste Bewirtschaftungsformen Für den LRT der trockenen Heiden (LRT 4030): Natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Strukturen und Standortbedingungen Ein lebensraumtypisches Arteninventar mit einem hohen Anteil konkurrenzschwacher Arten, insbesondere auch Kryptogamen, Die Präsenz der verschiedenen charakteristischen Altersstadien der LRT in Kombination mit vegetationsfreien Rohböden und weiteren charakteristischen Biotopen sowie eingestreuten Sonderstrukturen, LRT-angepasste Bewirtschaftungsformen, Für den LRT der Frisch- und Feuchtwiesen (LRT 6520): Natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Strukturen und Standortbedingungen in Bezug auf den Wasserhaushalt sowie auf den Nährstoffhaushalt (nährstoffarme Standortbedingungen) Einem lebensraumtypischen Arteninventar und einem hohen Anteil krautiger Blütenpflanzen bzw. konkurrenzschwacher Arten, LRT-angepasste Bewirtschaftungsformen, Für die LRT der Moore und feuchten Heiden (LRT 7120, 7140): Natürliche oder naturnahe, lebensraumtypische Strukturen und Standortbedingungen, insbesondere in Bezug auf den Wasserhaushalt (hinreichende Wasserversorgung bzw. dauerhaft oberflächennahe Grundwasserstände, auf den Nährstoffhaushalt (nährstoffarme Standortbedingungen), naturnahe, waldfreie Moore u. a. mit torfmoosreichen Seggen- und Wollgras-Rieden, auf sehr nassen, nährstoffarmen Standorten, meist im Komplex mit nährstoffarmen Stillgewässern und anderen Moortypen, auf die Bodenstruktur, das Lichtregime, die Oberflächenmorphologie sowie auf den Torfkörper und moorbildende Prozesse, Ein lebensraumtypisches Arteninventar, charakterisiert insbesondere durch Kryptogamen und weitere konkurrenzschwache Arten. Ökologische Erfordernisse und erforderliche Lebensraumbestandteile für einen günstigen Erhaltungszustand der Tierarten gemäß Anhang II FFH-RL sind insbesondere: Für den Luchs wenig zersiedelte oder zerschnittene Landschaften mit natürlichen oder naturnahen, größeren zusammenhängenden, strukturreichen Waldkomplexen, geeignete Wanderkorridore. Meldekarte (pdf-Datei 2,2 MB) LRT-Karte (pdf-Datei 2,5 MB) Letzte Aktualisierung: 14.04.2021
Elbe-Biber, Castor fiber albicus Die Unterart des Europäischen Bibers war gegen Mitte des 20. Jh. nahezu ausgestorben und hat sich ausgehend von wenigen Exemplaren an der Mittleren Elbe wieder ausgebreitet. Heute sind in Sachsen-Anhalt die geeigneten Lebensräume im Einzugsgebiet der Flüsse Elbe, Saale, Mulde und Havel weitgehend besiedelt. Feldhamster, Cricetus cricetus Der Feldhamster ist ursprünglich eine Art der Steppenlandschaften, die hauptsächlich auf Ackerstandorten vorkommt. Infolge der Intensivierung im Feldbau ist die Art großräumig vom Aussterben bedroht. In Sachsen-Anhalt tritt die Art hauptsächlich noch auf Schwarzerdeböden im Mitteldeutschen Trockengebiet auf. Wildkatze, Felis Silvestris Die Wildkatze ist an größere Waldgebiete gebunden. In Sachsen-Anhalt liegt der Verbreitungsschwerpunkt im Harz. Mopsfledermaus, Barbastella barbastellus Die Mopsfledermaus ist auf ausgedehnte Wälder angewiesen. Die Wälder müssen eine naturnahe Altersstruktur mit einem hohen Totholzanteil, insbesondere als Voraussetzung für Wochenstubenquartiere aufweisen. Winterquartiere befinden sich vor allem in Gebäuden und unterirdischen Objekten. Mausohr, Myotis myotis Das Mausohr ist in Europa weit verbreitet. Überwiegend aufgrund von Pestizidbelastung und Eingriffen in Quartiere in Gebäuden ging der Bestand stark zurück, erholt sich aber zurzeit wieder. Die Art ist in Sachsen-Anhalt weit verbreitet. Großtrappe, Otis tarda Die Großtrappe war bis in die 1960er Jahre nahezu flächendeckend in den Acker- und Grünlandgebieten Sachsen-Anhalts verbreitet. Nach gravierenden Rückgängen durch Nutzungsintensivierung in der Agrarlandschaft ist ihr Vorkommen aktuell auf das Fiener Bruch und die angrenzenden Ackerflächen beschränkt und von intensiven Schutzmaßnahmen abhängig. Einzeltiere suchen nach wie vor auch die alten Einstandsgebiete, insbesondere im Zerbster Land, der Magdeburger Börde und im Stendaler Raum, auf. Rotmilan, Milvus milvus Etwa 60 % der Weltpopulation des Rotmilans brüten in Deutschland und davon wiederum ein hoher Anteil in Sachsen-Anhalt. Hier ist die Art nahezu flächendeckend verbreitet. Schwerpunkte des Vorkommens befinden sich im Harzvorland aber auch in Teilen der Elbaue. Mittelspecht, Dendrocopos medius Der Mittelspecht ist Bewohner totholzreicher Eichen- oder sehr alter Buchenwälder. Dementsprechend befinden sich die Schwerpunktvorkommen in Hartholzauen an der Elbe und Hangwäldern des Harzes. Aber auch im Flechtinger Höhenzug und im Colbitzer Lindenwald sind höhere Brutdichten zu verzeichnen. Feuersalamander, Salamandra salamandra In Deutschland ist Salamandra salamandra vor allem im bewaldeten westlichen, mittleren und südwestlichen Hügel- und Bergland verbreitet, in Sachsen-Anhalt liegt der Schwerpunkt im Bereich des Harzes, dazu haben sich isolierte Populationen in der Altmark und im Ohre-Aller-Hügelland gehalten. Beobachtungen von Feuersalamandern gelingen insbesondere bei Regenwetter und sowie nachts, wenn die Tiere aktiv sind. Rotbauchunke, Bombina bombina Die Schwerpunktvorkommen innerhalb Deutschlands liegen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die westliche Verbreitungsgrenze durchzieht Sachsen-Anhalt in Nord-Süd-Richtung. Auch hier sind in den letzten Jahren starke Bestandseinbußen zu verzeichnen. Hauptsächlich besiedelt Bombina bombina stehende Flachgewässer sowohl innerhalb als auch außerhalb der Überflutungsaue. Nördlicher Kammmolch, Triturus cristatus Die Art ist in Deutschland wie auch in Sachsen-Anhalt eher lückig verbreitet. Triturus cristatus besiedelt fast ausschließlich möglichst dauerhaft wasserführende stehende Gewässer, wobei dann die Flachwasserzonen eine reiche Krautschicht aufweisen. Gefährdungen können der Art hauptsächlich durch Stoffeinträge (Eutrophierung) aus der Landwirtschaft sowie durch den Einsatz von Nutzfischen entstehen. Heldbock, Cerambyx cerdo Das Hauptverbreitungsgebiet der Art für Deutschland liegt in Sachsen-Anhalt, hier im Bereich des Biosphärenreservates Mittelelbe sowie in der Colbitz-Letzlinger Heide. Momentan erscheint der Bestand als gesichert, allerdings ist damit zu rechnen, daß sich die Situation in den kommenden Jahren verschärfen wird. Als Brutbaum nutzt Cerambyx cerdo vorwiegend die Stieleiche Quercus robur, die im Altersstadium einen gewissen Umfang und geeignete Standortfaktoren (Besonnung) aufweisen muß. Da ein Großteil der derzeitig besiedelten Alteichen stark abgängig ist, wird sich perspektivisch eine Lücke in der Faunentradition zeigen – es fehlen geeignete Brutbäume. Goldener Scheckenfalter, Euphydryas aurinia Früher war Euphydryas aurinia in Deutschland und auch in Sachsen-Anhalt weiter verbreitet. Inzwischen sind die Vorkommen in Deutschland sehr stark rückläufig. Die Art bildet zwei „Ökotypen“ aus, wobei die Populationen an Feuchtstandorten besonders gefährdet und z. g. T. bereits erloschen sind. Im sachsen-anhaltinischen Harz werden einige wenige montane Naßwiesen besiedelt, wobei das Vorkommen der Futterpflanze Succisa pratensis und die Offenhaltung der Wiesenflächen essentiell für den Weiterbestand der Art sind. Haarstrangwurzeleule, Gortyna borelii In Deutschland ist Gortyna borelii extrem selten, in Sachsen-Anhalt kann nur noch über eine Population berichtet werden. Frühere lokale Vorkommen in Flussauen sind erloschen. Der letzte aktuelle Fundort ist durch Gehölzsukzession bereits stark beeinträchtigt. Schlehen-Jaspiseule, Veleria jaspidea In Deutschland ist die Art extrem selten, es existieren nur noch wenige isolierte Vorkommen. Die letzte Population von Valeria jaspidea im Süden Sachsen-Anhalts ist in ihrem Existenz durch das Überwachsen der „Krüppelschlehen“, d. h. die Verbuschung kleinwüchsiger Schlehenbestände an Xerothermhängen, gefährdet. Braungrauer Bergwald-Steinspanner, Elophos vittaria hercynicus In Deutschland ist Elophos vittaria in den Alpen weiter verbreitet. Die hochgradig isolierte endemische Unterart E. vittaria hercynicus kommt ausschließlich im Hochharz vor, sie sollte aufgrund ihres Vorkommens in den lichten, blockreichen Bergfichtenwäldern infolge des Prozessschutzes im Nationalpark derzeit als gesichert gelten. Zierliches Brillenschötchen, Biscutella laevigata subsp. gracilis Diese Unterart des Brillenschötchens kommt nur im Elbetal zwischen Wittenberg und Magdeburg sowie nördlich von Halle vor. Es besiedelt offene Sandtrockenrasen auf den Hochufern der Elbe bzw. verwitternden Gesteinen im Saaletal. Durch Nutzungsaufgabe mit nachfolgender Verfilzung, Verbuschung und Bewaldung sind insbesondere die Vorkommen am Elbufer sehr stark gefährdet. Zwerg-Zypergras, Cyperus michelianus In Deutschland gibt es nur ein natürliches Vorkommen des Zwerg-Zypergrases auf Schlammfluren eines Altwassers südlich von Wittenberg. Nicht in jedem Jahr können sich die Pflanzen entwickeln. Nur wenn flache Uferbereiche, die normalerweise mehrere Monate im Jahr überflutet und deshalb ohne dichte Pflanzendecke sind, im Sommer über längere Zeit trocken fallen, entwickeln sie sich aus ihren langlebigen Samen. Stängelloser Tragant, Astragalus exscapus Der Stängellose Tragant ist eine Art der kontinentalen Steppenrasen, welche teilweise auf Extremstandorten wachsen, die auch während der letzten Eiszeit eisfrei waren. In Deutschland konzentriert sich die Verbreitung auf das mitteldeutsche Trockengebiet im Regenschatten des Harzes mit Vorkommen insbesondere im Bereich der Mansfelder Seen, dem Saaletal nordwestlich von Halle und im Unstrut-Tal. 8. Februar 2013 Liste der Verantwortungsarten für das Land Sachsen-Anhalt (24 KB, nicht barrierefrei) Letzte Aktualisierung: 17.06.2019
Berichte des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt - Hefte Untersuchungen zu den Arten der Binnendünen in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 2/2020 (21 MB) Rote Liste Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 1/2020 Untersuchungen zu den Arten der Streuobstwiesen in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 2/2019 (16 MB) Die Lurche und Kriechtiere (Amphibia et Reptilia) des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 4/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 2/2015 (8 MB) Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Fischotter (Lutra lutra L., 1758) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 1/2015 (11,5 MB) Einfluss von Klima und Landnutzung auf die Verbreitung ausgewählter Brutvogelarten des Landes Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 7/2014 (17,5 MB) Artenhilfsprogramm Rotmilan des Landes Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 5/2014 (7,7 MB) Die Schmetterlinge (Lepidoptera) im Hochharz Sachsen-Anhalts unter besonderer Berücksichtigung der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen Bericht (4,5 MB) Tabelle 4 (614 KB) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 2/2014 Die Weichtiere (Mollusca) des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Flora-Fauna-Habitat-Lebensraumtypen Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 12/2013 Die Armleuchteralgen (Characeae) Sachsen-Anhalts Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 1/2013 (6,5 MB) Rote Listen Sachsen-Anhalt 2004 Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 39/2004 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 4 Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 30/1998 Rote Listen Sachsen-Anhalt - Eine Bilanz Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 21/1996 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 3 Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 18/1995 Biologie und Ökologie der Kreuzkröte Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 14/1994 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 2 Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 9/1993 Rote Liste Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 1/1992 Berichte des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt - Sonderhefte Die kennzeichnenden Tierarten des FFH-Gebietes "Huy nördlich Halberstadt" Bericht des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 1/2018 Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten der Anhänge IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der EU-Osterweiterung in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 3/2014 (25 MB) Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten nach Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/2010 Förderung von Wildobst und Feld-UlmeBeitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Biosphärenreservat Mittelelbe Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/2008 (4,1 MB) Arten- und Biotopschutzprogramm (ABSP) Saale-Unstrut-Triasland Teil 1 und 2 Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 1/2008 Empfehlungen für die Erfassung und Bewertung von Arten als Basis für das Monitoring nach Artikel 11 und 17 der FFH-Richtlinie in Deutschland Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/2006 (5,8 MB) Die Geradflügler in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 5/2004 Bestandssituation und Schutz der Rotbauchunke in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 3/2004 Die Pilzflora des Naturschutzgebietes Hakel im Nordharzvorland (Sachsen-Anhalt) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/2003 (3,4 MB) Arten- und Biotopschutzprogramm (ABSP) Landschaftsraum Elbe Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 3/2001 Checkliste der Pilze Sachsen-Anhalts Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 1/1999 Arten- und Biotopschutzprogramm Stadt Halle (Saale) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 4/1998 Die Pilze der Brandberge Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 6/1997 (2,5 MB) Arten- und Biotopschutzprogramm Sachsen-Anhalt - Landschaftsraum Harz Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 4/1997 Die Pilzflora der Dölauer Heide bei Halle (Saale) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 1/1997 (7,3 MB) Untersuchungen zur aktuellen Situation der Ichthyofauna von Saale, Unstrut und Helme in Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/1996 Schutz und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen - Tagung am 04. März 1994 in Halle (Saale) Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 3/1995 Ichthyofaunistische Untersuchungen im Stadtkreis Halle und im Saalkreis Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/1995 Fachinformation des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Handlungsanweisung zur Kartierung der nach § 37 NatSchG LSA gesetzlich geschützten Biotope im Land Sachsen-Anhalt Fachinformation des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Nr.: 3/2008 (585 KB) Bücher Die wasserbewohnenden Käfer Sachsen-Anhalts, Dietmar Spitzenberg Herausgegeben vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. Das Buch kostet 50 Euro und kann direkt beim Verlag bestellt werden. Verlag Natur+Text Pilzflora von Sachsen-Anhalt - Phytoparasitische Kleinpilze Teil 1 - Falsche Mehltaue | Rostpilze | Brandpilze Herausgeber: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (Halle/Saale) 2020 (40 MB) Pflanzen und Tiere in Sachsen-Anhalt. Ein Kompendium der Biodiversität Herausgegeben vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt durch Dieter Frank und Peer Schnitter 2016 Bestandssituation der Pflanzen und Tiere Sachsen-Anhalts Dieter Frank & Volker Neumann (Hrsg.); Stuttgart (Hohenheim): Ulmer 1999 (Naturschutzpraxis) Broschüren Prodromus der Pflanzengesellschaften Sachsen-Anhalts Mitteilungen zur floristischen Kartierung Sachsen-Anhalt Sonderheft 2/2001; Hrsg. vom Botanischer Verein Sachsen-Anhalt e.V. Halle (Saale) 2001 Rudolf Schubert unter Mitarbeit von Hagen Herdam, Hugo Weinitschke und Jelena Frank Florenverfälschung bei Gehölzpflanzungen und mögliche Schutzmaßnahmen Ministerium für Raumordnung und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Ref. Öffentlichkeitsarbeit 1998 (1,4 MB) Artenhilfsprogramm Kleines Knabenkraut Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Ref. Öffentlichkeitsarbeit 1996 (10,2 MB) Forschungsprojekte Rückgewinnung von Retentionsflächen und Altauenreaktivierung an der Mittleren Elbe in Sachsen-Anhalt (extern) Forschungsprojekt 1998-2001; Förderkennzeichen: 0339576 -- Hinweis Die Liste der aufgeführten Publikationen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Unter dem Link Publikationen finden Sie alle Veröffentlichungen des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. Letzte Aktualisierung: 28.02.2025
Die nachfolgenden PDF-Dateien sind teilweise nicht barrierefrei. Externe Links: Quelle Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Karteninformation Gebietsname EU_Nr.= Standarddatenbogen_2020 Landes_Nr.= Gebietskarte Schutz-und Erhaltungsziel (SEZ) Managementplan (MMP / Jahr) A Aland-Elbe-Niederung DE 2935 401 (107 KB) SPA0006LSA (9,7 MB) SEZ (72 KB) Aland-Elbe-Niederung nördlich Seehausen DE 2935 301 (106 KB) FFH0007LSA (6,5 MB) SEZ (71 KB) Alte Elster und Rohrbornwiese bei Premsendorf DE 4244 301 (70 KB) FFH0075LSA (extern) Alte Schule in Ahlsdorf DE 4434 304 (28 KB) FFH0218LSA (188 KB) Altengrabower Heide DE 3839 301 (42 KB) FFH0274LSA (extern) Alter Stolberg und Heimkehle im Südharz DE 4431 302 (63 KB) FFH0100LSA (extern) MMP / 2013 Annaburger Heide DE 4344 302 (55 KB) FFH0176LSA (extern) Arendsee DE 3134 301 (40 KB) FFH0252LSA (extern) Auenwald Plötzkau DE 4236 401 (49 KB) SPA0017LSA (extern) Auenwälder bei Plötzkau DE 4236 301 (52 KB) FFH0164LSA (extern) B Bartenslebener Forst im Aller-Hügelland DE 3732 302 (39 KB) FFH0041LSA (extern) Bebertal bei Hundisburg DE 3734 303 (35 KB) FFH0237LSA (extern) Beeke-Dumme-Niederung Neumeldung DE 3132-302 (39 KB) FFH0288LSA (extern) MMP / 2023 Bere und Mosebach südwestlich Stiege DE 4331 301 (44 KB) FFH0095LSA (extern) Bergbaufolgelandschaft Kayna Süd DE 4737 401 (64 KB) SPA0025LSA (1,1 MB) SEZ (26 KB) Bergholz nördlich Halle DE 4437 305 (41 KB) FFH0116LSA (extern) Bergwiesen bei Königshütte DE 4230 303 (51 KB) FFH0090LSA (extern) Bielsteinhöhlengebiet bei Rübeland DE 4231 306 (36 KB) FFH0222LSA (1,4 MB) SEZ (163 KB) Bielsteintunnel bei Hüttenrode DE 4231 304 (33 KB) FFH0220LSA (170 KB) SEZ (150 KB) Binnendüne bei Scharlibbe DE 3338 301 (35 KB) FFH0015LSA (extern) Binnendüne Gommern DE 3936 302 (36 KB) FFH0166LSA (237 KB) SEZ (156 KB) Blonsberg nördlich Halle DE 4437 301 (49 KB) FFH0117LSA (extern) MMP / 2021 Bode und Selke im Harzvorland DE 4133 301 (47 KB) FFH0172LSA (extern) Bodenschwende bei Horla im Südharz DE 4433 302 (53 KB) FFH0099LSA (extern) Bodetal und Laubwälder des Harzrandes bei Thale DE 4231 303 (86 KB) FFH0161LSA (extern) MMP / 2011 Borntal, Feuchtgebiet und Heide bei Allstedt DE 4634 301 (55 KB) FFH0135LSA (extern) MMP / 2006 Brambach südwestlich Dessau DE 4238 301 (46 KB) FFH0126LSA (extern) MMP / 2017 Brandberge in Halle DE 4437 309 (51 KB) FFH0179LSA (extern) Brauereikeller Gardelegen DE 3434 303 (30 KB) FFH0230LSA (172 KB) Bresker Forst östlich Oranienbaum DE 4141 302 (45 KB) FFH0130LSA (extern) Brummtal bei Quenstedt DE 4334 303 (41 KB) FFH0189LSA (exten) MMP / 2019 Buchenwald östlich Klötze DE 3333 301 (44 KB) FFH0186LSA (extern) Buchenwälder um Stolberg FFH0097LSA DE 4431 301 (72 KB) F97/S30LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2019 Buchenwälder um Stolberg SPA0030LSA DE 4431 301 (72 KB) F97/S30LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2019 Buchenwaldgebiet und Hammerbachtal in der Dübener Heide DE 4341 301 (56 KB) FFH0133LSA (extern) Bunker bei der Halde Pfännerhall DE 4737 301 (28 KB) FFH0229LSA (173 KB) Buntsandstein- und Gipskarstlandschaft bei Questenberg im Südharz DE 4432 301 (101 KB) FFH0101LSA (extern) Burg Saaleck DE 4836 308 (29 KB) FFH0216LSA (210 KB) Bürgerholz bei Burg DE 3637 302 (54 KB) FFH0040LSA (extern) Bürgerholz bei Rosian DE 3838 301 (43 KB) FFH0057LSA (extern) Burgesroth und Laubwälder bei Ballenstedt DE 4233 302 (59 KB) FFH0177LSA (extern) MMP / 2011 C Colbitzer Lindenwald DE 3635 302 (48 KB) FFH0029LSA (extern) MMP / 2015 Colbitz-Letzlinger Heide DE 3535 301 (65 KB) FFH0235LSA (extern) MMP / 2015 D Der Hagen und Othaler Holz nördlich Beyernaumburg DE 4534 301 (51 KB) FFH0110LSA (extern) Der Most bei Harpe DE 3035 301 (35 KB) FFH0006LSA (921 KB) SEZ (157 KB) Dessau-Wörlitzer Elbauen DE 4140 304 (118 KB) FFH0067LSA (extern) MMP / 2015 Devonkalkgebiet bei Elbingerode und Rübeland DE 4231 302 (66 KB) FFH0082LSA (extern) Diebziger Busch und Wulfener Bruchwiesen DE 4137 304 (85 KB) FFH0163LSA (extern) MMP / 2017 Diesdorfer Wohld DE 3231 301 (41 KB) FFH0245LSA (extern) Dissaugraben bei Wetzendorf DE 4735 305 (46 KB) FFH0261LSA (extern) MMP / 2014 Dölauer Heide und Lindbusch bei Halle DE 4437 308 (53 KB) FFH0122LSA (extern) MMP / 2023 Dommitzscher Grenzbach DE 4342 306 (34 KB) FFH0259LSA (extern) MMP / 2022 Drömling DE 3533 301 (91 KB) FFH0018LSA (15 MB) SEZ (39 KB) E Eckartsberga Keller Gartenstraße DE 4835 306 (28 KB) FFH0255LSA (217 KB) Eckartsberga Weinkeller Marienthal, Dorfstr. 11 DE 4835 305 (28 KB) FFH0215LSA (183 KB) Ecker- und Okertal DE 4029 301 (61 KB) FFH0044LSA (extern) Ehle zwischen Möckern und Elbe DE 3837 301 (40 KB) FFH0199LSA (extern) Eiskeller in Klötze DE 3333 302 (30 KB) FFH0223LSA (194 KB) Eislebener Stiftsholz DE 4535 301 (41 KB) FFH0111LSA (extern) Elbaue bei Bertingen DE 3637 301 (90 KB) FFH0037LSA (extern) MMP / 2009 Elbaue Beuster-Wahrenberg DE 3036 301 (105 KB) FFH0008LSA (9,8 MB) SEZ (71 KB) Elbaue Jerichow DE 3437 401 (117 KB) SPA0011LSA (extern) MMP / 2010 Elbaue Steckby-Lödderitz DE 4037 302 (110 KB) FFH0054LSA (7,9 MB) Elbaue südlich Rogätz mit Ohremündung DE 3736 301 (80 KB) FFH0038LSA (extern) MMP / 2009 Elbaue Werben und Alte Elbe Kannenberg DE 3138 301 (98 KB) FFH0009LSA (extern) MMP / 2009 Elbaue zwischen Derben und Schönhausen DE 3437 302 (120 KB) FFH0157LSA (extern) MMP / 2009 Elbaue zwischen Griebo und Prettin DE 4142 301 (110 KB) FFH0073LSA (extern) MMP / 2022 Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg DE 3936 301 (108 KB) FFH0050LSA (extern) Elbaue zwischen Sandau und Schönhausen DE 3238 302 (90 KB) FFH0012LSA (extern) MMP / 2009 Elendstal im Hochharz DE 4230 302 (48 KB) FFH0088LSA (extern) Elster-Luppe-Aue DE 4638 302 (62 KB) FFH0143LSA (extern) MMP / 2011 Engelwurzwiese bei Zwintschöna DE 4538 301 (36 KB) FFH0142LSA (extern) Engelwurzwiese östlich Bad Dürrenberg DE 4738 301 (35 KB) FFH0198LSA (173 KB) SEZ (156 KB) MMP / 2011 Erlen-Eschen-Wald bei Gutenberg nördlich Halle DE 4437 306 (33 KB) FFH0119LSA (extern) MMP: Bachelorarbeit Hochschule Anhalt Fertigstellung 2011 Erlen-Eschenwald westlich Mahlwinke DE 3636 302 (40 KB) FFH0184LSA (extern) Eschengehege nördlich Tangerhütte DE 3536 303 (39 KB) FFH0171LSA (extern) F Fallsteingebiet nördlich Osterwieck FFH0045LSA DE 3930 301 (50 KB) F45/S27LSA (extern) MMP / 2022 Fallsteingebiet nördlich Osterwieck SPA0027LSA DE 3930 301 (50 KB) F45/S27LSA (extern) MMP / 2022 Fasanengarten Iden DE 3237 301 (34 KB) FFH0238LSA (extern) MMP / 2022 Feldflur bei Kusey DE 3432 401 (57 KB) SPA0024LSA (3,6 MB) Fenn in Wittenmoor DE 3436 301 (37 KB) FFH0033LSA (extern) Feuchtwiese bei Dobien DE 4041 302 (34 KB) FFH0250LSA (extern) Fiener Bruch DE 3639 301 (45 KB) FFH0158LSA (extern) MMP / 2011 Finne-Nordrand südwestlich Wohlmirstedt DE 4734 301 (42 KB) FFH0138LSA (extern) MMP / 2014 Fledermausquartier Bunker Dornberg DE 3636 303 (29 KB) FFH0282LSA (150 KB) Fledermausquartier in der Kirche Branderoda DE 4736 304 (28 KB) FFH0146LSA (198 KB) Fliethbach-System zwischen Dübener Heide und Elbe DE 4241 301 (59 KB) FFH0131LSA (extern) MMP / 2023 Forst Bibra DE 4735 302 (65 KB) FFH0139LSA (extern) Forsthaus Mullberg DE 4141 303 (29 KB) FFH0211LSA (165 KB) Friedenthaler Grund DE 4042 303 (39 KB) FFH0240LSA (extern) Fuhnequellgebiet Vogtei westlich Wolfen DE 4338 301 (41 KB) FFH0127LSA (extern) Fuhnesümpfe östlich Löbejün DE 4337 301 (39 KB) FFH0115LSA (extern) G Gegensteine und Schierberge bei Ballenstedt DE 4233 301 (44 KB) FFH0093LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Gehölz bei Osterfeld DE 4937 301 (33 KB) FFH0248LSA (210 KB) SEZ (147 KB) Geiselniederung westlich Merseburg DE 4637 301 (43 KB) FFH0144LSA (extern) MMP / 2011 Gewässersystem Annaburger Heide südöstlich Jessen DE 4244 302 (59 KB) FFH0074LSA (extern) Gewässersystem der Helmeniederung DE 4533 301 (59 KB) FFH0134LSA (extern) MMP / 2002 außerhalb SPA0004LSA MMP / 2012, Fortschreibung 2019 innerhalb SPA0004LSA Gipskarstlandschaft Pölsfeld und Breiter Fleck im Südharz DE 4434 301 (71 KB) FFH0108LSA (extern) Glücksburger Heide FFH0068LSA DE 4143 401 (58 KB) F68/S22LSA (1,5 MB) SEZ (167 KB) MMP / 2007, Nachträge 2008 Glücksburger Heide SPA0022LSA DE 4143 401 (58 KB) F68/S22LSA (1,5 MB) SEZ (167 KB) MMP / 2007, Nachträge 2008 Golmengliner Forst und Schleesen im Fläming DE 3940 301 (50 KB) FFH0060LSA (extern) Göttersitz und Schenkenholz nördlich Bad Kösen DE 4836 303 (63 KB) FFH0152LSA (extern) MMP / 2014 Grabensystem Drömling DE 3532 301 (66 KB) FFH0020LSA (14 MB) Grieboer Bach östlich Coswig DE 4041 301 (55 KB) FFH0065LSA (extern) MMP / 2022 Großes Bruch bei Wulferstedt DE 3932 301 (51 KB) FFH0043LSA (extern) Güsener Niederwald DE 3638 301 (42 KB) FFH0039LSA (extern) Gutschbachtal und Steinbachtal südwestlich Bad Bibra DE 4835 301 (53 KB) FFH0190LSA (extern) H Haingrund und Organistenwiese bei Stolberg DE 4431 306 (33 KB) FFH0249LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2019 Hakel DE 4134 401 (48 KB) SPA0005LSA (extern) MMP / 2015 Hakel südlich Kroppenstedt DE 4134 301 (54 KB) FFH0052LSA (extern) MMP / 2015 Halbberge bei Mertendorf DE 4837 302 (45 KB) FFH0188LSA (extern) MMP / 2022 Haldensleben, Fledermausquartier Bornsche Str. 25 DE 3734 302 (28 KB) FFH0206LSA (193 KB) Harslebener Berge und Steinholz nordwestlich Quedlinburg DE 4132 301 (54 KB) FFH0084LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Hartauniederung zwischen Lüdelsen und Ahlum DE 3331 301 (47 KB) FFH0187LSA (extern) MMP / 2021 Harzer Bachtäler DE 4330 301 (71 KB) FFH0089LSA (extern) Havel nördlich Havelberg DE 3138 302 (61 KB) FFH0010LSA (extern) Heers bei Blankenburg DE 4131 302 (35 KB) FFH0203LSA (extern) Heide südlich Burg DE 3737 301 (35 KB) FFH0049LSA (extern) MMP / 2010 Helmestausee Berga-Kelbra (Anteil Sachsen-Anhalt) DE 4531 401 (112 KB) SPA0004LSA (extern) MMP / 2012, Fortschreibung 2019 Hermannshöhle Rübeland DE 4231 305 (36 KB) FFH0221LSA (213 KB) Himmelreich bei Bad Kösen DE 4836 306 (50 KB) FFH0193LSA (extern) MMP / 2002 Hirschrodaer Graben DE 4836 302 (63 KB) FFH0150LSA (extern) MMP / 2014 Hochharz DE 4229 301 (75 KB) FFH0160LSA (extern) Hohes Holz bei Eggenstedt DE 3933 301 (41 KB) FFH0042LSA (extern) Hohndorfer Rücken nordöstlich Eckartsberga DE 4835 302 (64 KB) FFH0191LSA (extern) Hoppelberg bei Langenstein DE 4132 302 (37 KB) FFH0083LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Huy nördlich Halberstadt FFH0047LSA DE 4031 301 (63 KB) F47/S28LSA (extern) MMP / 2012 Huy nördlich Halberstadt SPA0028LSA DE 4031 301 (63 KB) F47/S28LSA (extern) MMP / 2012 I Ihle zwischen Friedensau und Grabow DE 3737 302 (37 KB) FFH0167LSA (extern) J Jävenitzer Moor DE 3434 301 (56 KB) FFH0027LSA (extern) MMP / 2015 Jederitzer Holz östlich Havelberg DE 3238 301 (59 KB) FFH0013LSA (extern) Jeetze südlich Beetzendorf DE 3332 302 (42 KB) FFH0005LSA (extern) MMP / 2021 Jeetze zwischen Beetzendorf und Salzwedel DE 3232 302 (37 KB) FFH0219LSA (extern) MMP / 2021 Jeggauer Moor DE 3433 301 (45 KB) FFH0019LSA (846 KB) SEZ (39 KB) K Kalbescher Werder bei Vienau DE 3234 301 (48 KB) FFH0003LSA (extern) Kalkflachmoor im Helsunger Bruch DE 4232 303 (42 KB) FFH0087LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Kalkstollen im Weidatal bei Schraplau DE 4536 305 (32 KB) FFH0227LSA (199 KB) Kamernscher See und Trübengraben DE 3238 303 (61 KB) FFH0014LSA (extern) MMP / 2023 Keller Schloßruine Zerbst DE 4038 301 (34 KB) FFH0225LSA (217 KB) Kellerberge nordöstlich Gardelegen DE 3434 302 (39 KB) FFH0080LSA (extern) MMP / 2013 Kirche Großjena DE 4836 307 (28 KB) FFH0214LSA (188 KB) Kirche in Bülstringen DE 3634 302 (28 KB) FFH0205LSA (185 KB) Kirche Muldenstein DE 4340 303 (28 KB) FFH0217LSA (191 KB) Kirche Nebra DE 4735 303 (27 KB) FFH0212LSA (228 KB) Klebitz-Rahnsdorfer Feldsölle DE 4042 302 (37 KB) FFH0234LSA (extern) Kleingewässer westlich Werlberge DE 3536 304 (42 KB) FFH0280LSA (extern) MMP / 2012 Klietzer Heide DE 3338 302 (50 KB) FFH0159LSA (extern) Klödener Riß DE 4243 301 (57 KB) FFH0072LSA (extern) MMP / 2022 Kloster in Remkersleben DE 3933 302 (28 KB) FFH0209LSA (168 KB) Klüdener Pax-Wanneweh östlich Calvörde DE 3634 301 (56 KB) FFH0025LSA (extern) Köhe westlich Winterfeld DE 3233 301 (43 KB) FFH0185LSA (extern) Korgscher und Steinsdorfer Busch DE 4144 301 (45 KB) FFH0069LSA (extern) Krumker Holz und Wälder östlich Drüsedau DE 3136 301 (37 KB) FFH0279LSA (extern) Küchenholzgraben bei Zahna DE 4142 302 (38 KB) FFH0251LSA (extern) MMP / 2023 Kuckenburger Hagen DE 4535 302 (45 KB) FFH0140LSA (extern) Kuhberg bei Gröst DE 4737 302 (39 KB) FFH0262LSA (extern) MMP / 2010 Kuhlache und Elsteraue bei Jessen DE 4243 302 (61 KB) FFH0070LSA (extern) Kühnauer Heide und Elbaue zwischen Aken und Dessau DE 4138 301 (114 KB) FFH0125LSA (extern) Kuhschellenstandort bei Recklingen DE 3233 302 (32 KB) FFH0260LSA (144 KB) SEZ (150 KB) MMP / 2010 Kupferschieferhalden bei Hettstedt DE 4335 301 (41 KB) FFH0105LSA (extern) Kupferschieferhalden bei Klostermansfeld DE 4434 302 (35 KB) FFH0107LSA (extern) Kupferschieferhalden bei Wimmelburg DE 4434 303 (42 KB) FFH0109LSA (extern) L Landgraben-Dumme-Niederung DE 3132 401 (55 KB) SPA0008LSA (extern) Landgraben-Dumme-Niederung nördlich Salzwedel DE 3132 301 (80 KB) FFH0001LSA (extern) MMP / 2014 Langes Holz und Steinberg westlich Hettstedt DE 4334 301 (35 KB) FFH0104LSA (extern) Lappwald südwestlich Walbeck DE 3732 301 (54 KB) FFH0028LSA (extern) Laubwaldgebiet zwischen Wernigerode und Blankenburg DE 4231 301 (75 KB) FFH0078LSA (extern) MMP / 2011 Lausiger Teiche und Ausreißer-Teich östlich Bad Schmiedeberg DE 4342 302 (55 KB) FFH0132LSA (extern) MMP / 2022 Lichtenburg nordwestlich Eckartsberga DE 4835 303 (57 KB) FFH0196LSA (extern) Löhnsdorfer Revier bei Göritz DE 3940 302 (39 KB) FFH0061LSA (extern) M Magerweide Aschkabel DE 3034 301 (32 KB) FFH0265LSA (extern) Mahlpfuhler Fenn FFH0035LSA DE 3536 301 (70 KB) F35/S26LSA (extern) MMP / 2012 Mahlpfuhler Fenn SPA0026LSA DE 3536 301 (70 KB) F35/S26LSA (extern) MMP / 2012 Marienberg bei Freyburg DE 4736 306 (41 KB) FFH0197LSA (extern) MMP / 2010 Marienborn DE 3732 305 (30 KB) FFH0286LSA (extern) Marktkirche Quedlinburg DE 4232 305 (29 KB) FFH0204LSA (224 KB) Milde-Niederung/Altmark DE 3334 401 (76 KB) SPA0009LSA (extern) Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst DE 4139 401 (123 KB) SPA0001LSA (extern) Mittlere Oranienbaumer Heide FFH0168LSA DE 4240 301 (79 KB) F168/S32LSA (2 MB) SEZ (178 KB) Mittlere Oranienbaumer Heide SPA0032LSA DE 4240 301 (79 KB) F168/S32LSA (2 MB) SEZ (178 KB) Moorweide bei Stapen DE 3232 304 (32 KB) FFH0253LSA (extern) Mooswiese Hottendorf östlich Gardelegen DE 3435 301 (38 KB) FFH0031LSA (extern) Müchelholz, Müchelner Kalktäler und Hirschgrund bei Branderoda DE 4736 303 (50 KB) FFH0145LSA (extern) MMP / 2017 Muldeaue oberhalb Pouch DE 4340 301 (60 KB) FFH0180LSA (extern) Münchenberg bei Stecklenberg DE 4232 304 (41 KB) FFH0092LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Mündungsgebiet der Schwarzen Elster DE 4142 401 (102 KB) SPA0016LSA (extern) MMP / 2022 Muschelkalkhänge westlich Halle DE 4536 303 (49 KB) FFH0123LSA (extern) N Neue Göhle und Trockenrasen nördlich Freyburg DE 4736 302 (54 KB) FFH0149LSA (extern) MMP / 2022 Nienburger Auwald-Mosaik DE 4136 301 (54 KB) FFH0103LSA (extern) Nordöstlicher Unterharz DE 4232 401 (49 KB) SPA0019LSA (extern) MMP / 2011 Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle DE 4437 307 (45 KB) FFH0120LSA (extern) O Obere Nuthe-Läufe DE 3939 301 (74 KB) FFH0059LSA (extern) MMP / 2022 Obere Ohre DE 3431 302 (41 KB) FFH0017LSA (908 KB) Ohreaue DE 3331 302 (43 KB) FFH0275LSA (extern) MMP / 2015 Olbe- und Bebertal südlich Haldensleben DE 3734 301 (50 KB) FFH0048LSA (extern) Ölbergstollen bei Wangen DE 4735 304 (31 KB) FFH0228LSA (163 KB) MMP / 2013 Olbitzbach-Niederung nordöstlich Roßlau DE 4039 302 (44 KB) FFH0063LSA (extern) MMP / 2022 Ostrand der Hohen Schrecke DE 4734 303 (32 KB) FFH0256LSA (extern) MMP / 2014 P Pfaffenheide-Wörpener Bach nördlich Coswig DE 4040 301 (55 KB) FFH0064LSA (extern) Pfeifengraswiese bei Günthersdorf DE 4639 303 (29 KB) FFH0283LSA (163 KB) SEZ (153 KB) MMP / 2011 Pinge Weißer Stahlberg Rübeland DE 4231 307 (36 KB) FFH0224LSA (227 KB) SEZ (153 KB) Porphyrkuppen Burgstetten bei Niemberg DE 4438 302 (37 KB) FFH0182LSA (extern) MMP / 2022 Porphyrkuppen westlich Landsberg DE 4438 301 (37 KB) FFH0181LSA (extern) MMP / 2022 Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle DE 4437 302 (84 KB) FFH0118LSA (extern) MMP / 2015 R Radeweg bei Hasselfelde DE 4330 302 (46 KB) FFH0094LSA (extern) Rathaus Sangerhausen DE 4533 303 (28 KB) FFH0210LSA (220 KB) Ringelsdorfer-, Gloine- und Dreibachsystem im Vorfläming DE 3738 301 (58 KB) FFH0055LSA (extern) MMP / 2011 Rohnberg, Westerberg und Köhlerholz bei Ilsenburg DE 4129 301 (50 KB) FFH0046LSA (extern) Rohrberger Moor DE 3232 301 (38 KB) FFH0170LSA (extern) Röhricht und Salzwiesen am Süßen See DE 4536 301 (51 KB) FFH0113LSA (extern) MMP / 2015 Rossel, Buchholz und Streetzer Busch nördlich Roßlau DE 4039 301 (60 KB) FFH0062LSA (extern) S Saale-, Elster-, Luppe-Aue zwischen Merseburg und Halle DE 4537 301 (117 KB) FFH0141LSA (extern) MMP / 2011 Saaleaue bei Groß Rosenburg DE 4037 303 (64 KB) FFH0053LSA (extern) Saaledurchbruch bei Rothenburg DE 4336 306 (71 KB) FFH0114LSA (extern) MMP / 2011 Saale-Elster-Aue südlich Halle DE 4638 401 (101 KB) SPA0021LSA (extern) MMP / 2011 Saalehänge bei Goseck DE 4837 301 (53 KB) FFH0183LSA (extern) Saalehänge bei Tultewitz südlich Bad Kösen DE 4936 301 (47 KB) FFH0195LSA (extern) Saale-Ilm-Platten bei Bad Kösen DE 4836 304 (63 KB) FFH0153LSA (extern) Salzatal bei Langenbogen DE 4536 304 (64 KB) FFH0124LSA (extern) MMP / 2016 Salziger See nördlich Röblingen am See DE 4536 302 (103 KB) FFH0165LSA (extern) MMP / 2016 Salziger See und Salzatal DE 4536 401 (98 KB) SPA0020LSA (extern) MMP / 2016 Salzstelle bei Hecklingen DE 4135 301 (44 KB) FFH0102LSA (extern) MMP / 2010 Salzstelle Wormsdorf DE 3833 301 (35 KB) FFH0202LSA (169 KB) SEZ (148 KB) MMP / 2010 Sand-Silberscharten-Standort bei Quedlinburg DE 4132 303 (37 KB) FFH0086LSA (extern) Schafberg und Nüssenberg bei Zscheiplitz DE 4736 305 (68 KB) FFH0148LSA (extern) MMP / 2022 Schafhufe westlich Günthersdorf DE 4638 303 (29 KB) FFH0281LSA (140 KB) SEZ (154 KB) MMP / 2011 Schießplatz Bindfelde östlich Stendal DE 3337 301 (51 KB) FFH0032LSA (extern) MMP / 2021 Schlauch Burgkemnitz DE 4340 304 (35 KB) FFH0285LSA (extern) MMP / 2022 Schlossberg und Burgholz bei Freyburg DE 4736 307 (45 KB) FFH0243LSA (extern) MMP / 2023 Schmoner Busch, Spielberger Höhe und Elsloch südlich Querfurt DE 4635 301 (65 KB) FFH0137LSA (extern) Schweinitz bei Loburg DE 3839 302 (35 KB) FFH0247LSA (extern) Schweinitzer Fließ DE 4144 302 (46 KB) FFH0175LSA (extern) Schwermetallrasen bei Hornburg DE 4535 303 (31 KB) FFH0201LSA (192 Kb) SEZ (155 KB) Secantsgraben, Milde und Biese DE 3334 301 (67 KB) FFH0016LSA (extern) Selketal und Bergwiesen bei Stiege DE 4332 302 (108 KB) FFH0096LSA (extern) MMP / 2010 Silberkuhle bei Bodendorf DE 3633 302 (32 KB) FFH0207LSA (200 KB) Spaltenmoor östlich Friedrichsbrunn DE 4332 301 (40 KB) FFH0162LSA (extern) MMP / 2011 Spetze und Krummbek im Ohre-Aller-Hügelland DE 3633 301 (33 KB) FFH0023LSA (extern) Spitzberg südwestlich Klinke DE 3435 302 (36 KB) FFH0278LSA (169 KB) SEZ (155 KB) Stauberg nördlich Oebisfelde DE 3531 301 (39 KB) FFH0022LSA (908 KB) SEZ (38 KB) Steingraben bei Städten DE 4836 305 (52 KB) FFH0192LSA (extern) MMP / 2010 Stendaler Rohrwiesen DE 3437 303 (41 KB) FFH0232LSA (extern) MMP / 2022 Stendaler Stadtforst DE 3337 302 (38 KB) FFH0233LSA (extern) MMP / 2022 Stimmecke bei Suderode DE 4029 302 (37 KB) FFH0173LSA (extern) Stollen und Trockenrasen bei Unterfarnstädt DE 4535 304 (37 KB) FFH0226LSA (extern) Stollensystem Büchenberg bei Elbingerode DE 4230 301 (47 KB) FFH0081LSA (1,3 MB) SEZ (163 KB) Stromelbe im Stadtzentrum Magdeburg DE 3835 301 (38 KB) FFH0174LSA (extern) Sülzetal bei Sülldorf DE 3935 301 (46 KB) FFH0051LSA (extern) MMP / 2002 Süppling westlich Weißewarte DE 3537 303 (44 KB) FFH0036LSA (extern) T Tangelnscher Bach und Bruchwälder DE 3332 301 (54 KB) FFH0004LSA (extern) MMP / 2023 Tanger-Mittel- und Unterlauf DE 3536 302 (47 KB) FFH0034LSA (extern) MMP / 2021 Taube-Quelle und Auengebiet bei Möst DE 4239 301 (50 KB) FFH0128LSA (extern) Teufelsmauer nördlich Thale DE 4232 301 (41 KB) FFH0091LSA (1,2 MB) SEZ (168 KB) Thyra im Südharz DE 4431 304 (49 KB) FFH0121LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2019 Tote Täler südwestlich Freyburg DE 4836 301 (99 KB) FFH0151LSA (extern) MMP / 2021 Trockenhänge bei Steigra DE 4735 306 (55 KB) FFH0273LSA (extern) MMP / 2022 Trockenhänge im Wippertal bei Sandersleben DE 4235 302 (43 KB) FFH0258LSA (extern) MMP / 2014 Trockenrasen am Wendelstein DE 4734 302 (35 KB) FFH0194LSA (extern) Trockenrasenfläche bei Karsdorf und Glockenseck DE 4736 301 (65 KB) FFH0147LSA (extern) MMP / 2022 Trockenrasenhänge nördlich des Süßen Sees DE 4436 301 (57 KB) FFH0112LSA (extern) MMP / 2017 U Uchte unterhalb Goldbeck DE 3236 301 (33 KB) FFH0231LSA (extern) Unstrutaue bei Burgscheidungen DE 4735 307 (43 KB) FFH0272LSA (extern) Untere Havel und Schollener See DE 3239 301 (131 KB) FFH0011LSA (extern) Untere Havel/Sachsen-Anhalt und Schollener See DE 3239 401 (102 KB) SPA0003LSA (extern) Untere Muldeaue DE 4239 302 (103 KB) FFH0129LSA (extern) MMP / 2013 Untere Ohre DE 3735 301 (47 KB) FFH0024LSA (extern) Untere Schwarze Elster DE 4143 301 (96 KB) FFH0071LSA (extern) MMP / 2022 V Vogelschutzgebiet Altengrabower Heide DE 3839 401 (48 KB) SPA0014LSA (extern) Vogelschutzgebiet Annaburger Heide DE 4244 401 (54 KB) SPA0023LSA (extern) Vogelschutzgebiet Colbitz-Letzlinger Heide DE 3635 401 (60 KB) SPA0012LSA (extern) MMP / 2015 Vogelschutzgebiet Drömling DE 3532 401 (119 KB) SPA0007LSA (14 MB) SEZ (38 KB) Vogelschutzgebiet Fiener Bruch DE 3639 401 (68 KB) SPA0013LSA (extern) MMP / 2011 Vogelschutzgebiet Hochharz DE 4229 401 (40 KB) SPA0018LSA (extern) Vogelschutzgebiet Klietzer Heide DE 3338 401 (42 KB) SPA0010LSA (extern) Vogelschutzgebiet zwischen Wernigerode und Blankenburg DE 4231 401 (42 KB) SPA0029LSA (extern) MMP / 2011 W Waldauer Heideteich- und Auwaldgebiet DE 4937 302 (40 KB) FFH0264LSA (extern) Wälder am Flechtinger Höhenzug DE 3733 301 (43 KB) FFH0287LSA (extern) Waldgebiet Ferchau bei Salzwedel DE 3232 303 (41 KB) FFH0244LSA (extern) Wasserschloß in Sankt Ulrich DE 4636 301 (28 KB) FFH0213LSA (223 KB) Weideflächen bei Kraatz DE 3134 302 (36 KB) FFH0254LSA (extern) Weinberggrund bei Hecklingen DE 4135 302 (34 KB) FFH0241LSA (extern) MMP / 2010 Weinfeld nordwestlich Mansfeld DE 4334 302 (40 KB) FFH0106LSA (extern) Weiße Elster nordöstlich Zeitz DE 4839 301 (51 KB) FFH0155LSA (extern) MMP / 2024 Wiesen und Quellenbusch bei Radegast DE 4338 302 (39 KB) FFH0200LSA (extern) Wiesengebiet westlich Schladebach DE 4638 304 (38 KB) FFH0284LSA (extern) MMP / 2011 Wipper im Ostharz DE 4433 301 (50 KB) FFH0098LSA (extern) Wipper unterhalb Wippra DE 4235 301 (40 KB) FFH0257LSA (extern) Woltersdorfer Heide nördlich Wittenberg-Lutherstadt DE 4042 301 (39 KB) FFH0066LSA (extern) MMP / 2016 Wulfener Bruch und Teichgebiet Osternienburg DE 4137 401 (97 KB) SPA0015LSA (extern) MMP / 2017 Z Zaschwitz bei Wettin DE 4436 303 (42 KB) FFH0246LSA (extern) Zeitzer Forst FFH0156LSA DE 5038 301 (70 KB) F156/S31LSA (extern) MMP / 2016 Zeitzer Forst SPA0031LSA DE 5038 301 (70 KB) F156/S31LSA (extern) MMP / 2016 Zerbster Land DE 3938 401 (58 KB) SPA0002LSA (extern) Ziegelrodaer Buntsandsteinplateau DE 4634 302 (68 KB) FFH0136LSA (extern) MMP / 2017 Ziegenberg bei Königerode DE 4433 303 (38 KB) FFH0178LSA (extern) Ziegenberg, Augstberg und Horstberg bei Benzingerode DE 4131 301 (37 KB) FFH0079LSA (extern) MMP / 2013, Erg. 2020 Zillierbach südlich Wernigerode DE 4130 301 (36 KB) FFH0077LSA (extern) Zisterne Weferlingen DE 3732 304 (30 KB) FFH0208LSA (229 KB) Letzte Aktualisierung: 15.01.2025
Ab Jahrgang 28 (1991): gesamte Texte online PDF-Dateien aus den Jahren vor 2018 sind nicht barrierefrei. 2021 | Jahrgang 58 (8 MB) 2020 | Jahrgang 57 (8 MB) 2019 | Jahrgang 56 (9 MB) 2018 | Jahrgang 55 (4 MB) 2017 | Jahrgang 54 (4 MB) 2016 | Jahrgang 53 (4 MB) 2015 | Jahrgang 52 (20 MB) 2014 | Jahrgang 51 (8 MB) 2013 | Jahrgang 50 (4 MB) 2012 | Jahrgang 49 (6 MB) 2011 | Jahrgang 48 (5 MB) 2010 | Jahrgang 47 (4 MB) 2009 | Jahrgangt 46 - Heft 2 (3 MB) 2009 | Jahrgang 46 - Heft 1 (2 MB) 2008 | Jahrgang 45 - Heft 2 (2 MB) 2008 | Jahrgang 45 - Heft 1 (6 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Heft 2 (3 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Heft 1 (2 MB) 2006 | Jahrgang 43 - Heft 1 (3 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Heft 2 (2 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Heft 1 (2 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Heft 2 (2 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Heft 1 (3 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Heft 2 (2 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Heft 1 (2 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Heft 2 (6 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Heft 1 (4 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Heft 2 (4 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Heft 1 (6 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Heft 2 (6 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Heft 1 (5 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Heft 2 (5 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Heft 1 (4 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Heft 2 (4 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Heft 1 (4 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Heft 2 (5 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Heft 1 (5 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Heft 2 (5 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Heft 1 (4 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Heft 2 (5 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Heft 1 (5 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Heft 2 (5 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Heft 1 (5 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Heft 2 (5 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Heft 1 (5 MB) 1992 | Jahrgang 29 - Heft 2 (5 MB) 1992 | Jahrgang 29 - Heft 1 (5 MB) 1991 | Jahrgang 28 (5 MB) 1980-1990 | Jahrgang 17-27 (4 MB) 1964-1979 | Jahrgang 1-16 (4 MB) 1954-1961 (117 KB) 2020 | Jahrgang 57 - Sonderheft : Biodiversität in der Agrarlandschaft (5 MB) 2019 | Jahrgang 56 - Sonderheft : Die Biosphärenreservate Sachsen-Anhalts (6 MB) 2018 | Jahrgang 55 - Sonderheft : Deichrückverlegung im Natzurschutzgroßprojekt "Mittlere Elbe" (7 MB) 2017 | Jahrgang 54 - Sonderheft : Grünes Band (18 MB) 2016 | Jahrgang 53 - Sonderheft: Berichtspflichten zu Natura 2000 - Beiträge zur Erfassung und Bewertung von Arten und Lebensräumen (6 MB) 2014 | Jahrgang 51 - Sonderheft : Subpannonische Steppen-Trockenrasen – ein FFH-Lebensraumtyp in besonderer Verantwortung des Landes Sachsen-Anhalt (31 MB) 2012 | Jahrgang 49 - Sonderheft : Binnenlandsalzstellen im Schutzgebietssystem Natura 2000 des Landes Sachsen-Anhalt (17 MB) 2011 | Jahrgang 48 - Sonderheft: Natura 2000 im Südharz (20 MB) 2010 | Jahrgang 47 - Sonderheft: Das Naturschutzgebiet Aland-Elbe-Niederung (7 MB) 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft: Beiheft zu den Karten 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft: Karte der Schutzgebiete - Natura 2000- und Ramsar-Gebiete 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft : Karte der Schutzgebiete - Nach Landesrecht geschützte Gebiete und Objekte 2009 | Jahrgang 46 - Sonderheft : 30 Jahre Biosphärenreservat Mittelelbe (5 MB) 2008 | Jahrgang 45 - Sonderheft : Das FFH- und Vogelschutzgebiet - Glücksburger Heide - Naturausstattung und Mangagement (5 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Sonderheft : 75 Jahre Vogelschutzwarte in Steckby (14 MB) 2006 | Jahrgang 43 - Sonderheft : Ökologisches Verbundsystem in Sachsen-Anhalt (8 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Sonderheft: 25 Jahre Biosphärenreservat an der Mittleren Elbe (5 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Sonderheft: Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (7 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Sonderheft : Die Vogelarten nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt (16 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Sonderheft : Die Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (6 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Sonderheft : Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang II der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (3 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Sonderheft : Der Salzige See (6 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Sonderheft: Braunkohlenbergbau-Folgelandschaft (5 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Sonderheft : Karstlandschaft Südharz (4 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Sonderheft : Muldeaue in Sachsen-Anhalt (6 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Sonderheft: Internationale Vogelschutzgebiete im Land Sachsen-Anhalt (6 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Sonderheft: Untere Havel Sachsen-Anhalt (7 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Sonderheft: Nationalpark Hochharz (7 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Sonderheft : Der Naturpark Drömling (5 MB) Letzte Aktualisierung: 30.01.2025
Letzte Aktualisierung: 21.12.2022 Heft Titel Broschur lieferbar? 1/2023 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2021 (pdf-Datei 7 MB) in Kürze 1/2022 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2020 ja 1/2021 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2019 ja 3/2020 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2018 nein 2/2020 Untersuchungen zu den Arten der Binnendünen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 21 MB) ja 1/2020 Rote Listen Sachsen-Anhalt nein 2/2019 Untersuchungen zu den Arten der Streuobstwiesen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 16 MB) nein 1/2019 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2015-2017 (pdf-Datei 8 MB) ja 1/2017 Bestimmung des atmosphärischen Konvektionspotenzials über Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2016 Hintergrundwerte organischer Schadstoffe in Oberböden des ländlichen Raumes von Sachsen-Anhalt - aktualisierte Fassung (pdf-Datei 1,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2016 Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten (pdf-Datei 12,6 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2015 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2014 (pdf-Datei 10,3 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2015 Die Lurche & Kriechtiere des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (nicht barrierefrei) nein 3/2015 Frachtemission Mischwasser Sachsen-Anhalt Sonderuntersuchungen im Ablauf zweier Mischwasserentlastungsanlagen im Entwässerungssystem von Halberstadt Untersuchungszeitraum 2010 bis 2014 (pdf-Datei 2,1 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) (pdf-Datei 8 MB, nicht barrierefrei) ja 1/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Fischotter (Lutra lutra L., 1758) (pdf-Datei 11,5 MB, nicht barrierefrei) ja 7/2014 Einfluss von Klima und Landnutzung auf die Verbreitung ausgewählter Brutvogelarten des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17,5 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2013 (pdf-Datei 6,9 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2014 Artenhilfsprogramm Rotmilan des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 7,7 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2014 Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten der Anhänge IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie die der EU-Osterweiterung in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2014 Die Schmetterlinge (Lepidoptera) im Hochharz Sachsen-Anhalts unter besonderer Berücksichtigung der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen Bericht (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) Tabelle 4 (pdf-Datei 614 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2012 (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) nein 12/2013 Die Weichtiere (Mollusca) des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Flora-Fauna-Habitat-Lebensraumtypen nein 11/2013 Untersuchungen zur Emission von Luftschadstoffen aus Kleinfeuerungsanlagen bei der Verbrennung von Getreide, Stroh und ähnlichen pflanzlichen Stoffen (pdf-Datei 1,2 MB, nicht barrierefrei) nein 10/2013 Die Europäischen Vogelschutzgebiete des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 9/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Anpassungsmaßnahmen (pdf-Datei 3,2 MB, nicht barrierefrei) nein 8/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Forstwirtschaft (pdf-Datei 10,7 MB, nicht barrierefrei) nein 7/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Landwirtschaft (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Naturschutz (pdf-Datei 27 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 2) (pdf-Datei 42 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 1) (pdf-Datei 17,6 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Klimadiagnose und Klimaprojektion, Extremereignisse (pdf-Datei 18,2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 2 - Anhang (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 1 - Bericht (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2013 Die Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt Kurzfassungen der Studien von 2009 und 2012 (pdf-Datei 3,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2013 Die Armleuchteralgen (Characeae) Sachsen-Anhalts (pdf-Datei 6,5 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2012 Untersuchung von Abfällen aus der thermischen AbfallbehandlungEinschätzung der Gefährlichkeit der Abfälle an Hand der gefahrenrelevanten Eigenschaften (H-Kriterien) und Bewertung der Entsorgungswege, Kurzbericht (pdf-Datei 751 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2012 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2011 (pdf-Datei 4 MB, nicht barrierefrei) nein 39/2004 Rote Listen Sachsen-Anhalt 2004 (nicht barrierefrei) ja Immissionsschutzberichte des Landes Sachsen-Anhalt 2004 bis 2020 (nicht barrierefrei) 38/2002 Immissionsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2001 (pdf-Datei 3,6 MB, nicht barrierefrei) nein 37/2002 OFULSA - Operationalisierung von Fernerkundungsdaten für die Umweltverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt ja 36/2002 Schadstoffemissionskataster - Straßenverkehr Sachsen-Anhalt ja 35/2000 Bodendauerbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt ja 34/2000 Immissionsschutzbericht 1999 ja 33/2000 FCKW und FCKW-Ersatzstoffe - Verwendung und Entsorgung ja 32/1999 Digitalisierung von Altdaten der Bodenschätzung ja 31/1999 Immissionsschutzbericht 1998 ja 30/1998 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 4 ja 29/1998 Bodenschutz in der räumlichen Planung nein 28/1998 Leitfaden zum Altlastenprogramm - Fortschreibung ja 27/1998 Immissionsschutzbericht 1997 ja 26/1998 Leitfaden für die Erstellung von betrieblichen Abfallwirtschaftskonzepten und betrieblichen Abfallbilanzen ja 25/1997 Handlungsempfehlung zur Messung von Deponiegas und Bodenluft ja 24/1997 Luftreinhaltung in Sachsen-Anhalt ja 23/1997 Bodenbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt nein 22/1997 Immissionsschutzbericht 1996 ja 21/1996 Rote Listen Sachsen-Anhalt - Eine Bilanz ja 20/1996 Leitfaden zum Altlastenprogramm ja 19/1996 Immissionsschutzbericht 1995 ja 18/1995 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 3 ja 17/1995 Immissionsschutzbericht 1994 ja 16/1995 Stand Kompostierung in Sachsen-Anhalt ja 15/1994 Das Frühjahrshochwasser vom April 1994 nein 14/1994 Biologie und Ökologie der Kreuzkröte ja 13/1994 Biotopkartierung im besiedelten Bereich ja 12/1994 Immissionsschutzbericht 1993 ja 11/1993 Richtlinie für naturnahe Unterhaltung und Ausbau der Fließgewässer im Land Sachsen-Anhalt nein 10/1993 Recycling von Kunststoffen ja 9/1993 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 2 ja 8/1993 Immissionsschutzbericht 1992 ja 7/1993 Klärschlammverwertung im Landschaftsbau ja 6/1992 Schutz, Pflege und Entwicklung der Karstlandschaft im Südharz Tagung am 24.04.1992 in Uftrungen nein 5/1992 Naturschutz im Elbegebiet Fachtagung am 10.04.1992 in Dessau ja 4/1992 Katalog der Biotoptypen und Nutzungstypen für die CIR -luftbildgestützte Biotoptypen- und Nutzungstypenkartierung im Land Sachsen-Anhalt, Stand 14.08.1992 (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/1992 Landschaftsrahmenplanung Seminar am 27.02./28.02.1992 in Magdeburg ja 2/1992 Immissionsbericht 1991 ja 1/1992 Rote Liste Sachsen-Anhalt nein
Ab Jahrgang 28 (1991): gesamte Texte online PDF-Dateien aus den Jahren vor 2018 sind nicht barrierefrei. 2020 | Jahrgang 57 (8 MB) 2019 | Jahrgang 56 (9 MB) 2018 | Jahrgang 55 (4 MB) 2017 | Jahrgang 54 (4 MB) 2016 | Jahrgang 53 (4 MB) 2015 | Jahrgang 52 (20 MB) 2014 | Jahrgang 51 (8 MB) 2013 | Jahrgang 50 (4 MB) 2012 | Jahrgang 49 (6 MB) 2011 | Jahrgang 48 (5 MB) 2010 | Jahrgang 47 (4 MB) 2009 | Jahrgangt 46 - Heft 2 (3 MB) 2009 | Jahrgang 46 - Heft 1 (2 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Heft 2 (3 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Heft 1 (2 MB) 2006 | Jahrgang 43 - Heft 1 (3 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Heft 2 (2 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Heft 1 (2 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Heft 2 (2 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Heft 1 (3 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Heft 2 (2 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Heft 1 (2 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Heft 2 (6 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Heft 1 (4 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Heft 2 (4 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Heft 1 (6 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Heft 2 (6 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Heft 1 (5 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Heft 2 (5 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Heft 1 (4 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Heft 2 (4 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Heft 1 (4 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Heft 2 (5 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Heft 1 (5 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Heft 2 (5 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Heft 1 (4 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Heft 2 (5 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Heft 1 (5 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Heft 2 (5 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Heft 1 (5 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Heft 2 (5 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Heft 1 (5 MB) 1992 | Jahrgang 29 - Heft 2 (5 MB) 1992 | Jahrgang 29 - Heft 1 (5 MB) 1991 | Jahrgang 28 (5 MB) 1980-1990 | Jahrgang 17-27 (4 MB) 1964-1979 | Jahrgang 1-16 (4 MB) 1954-1961 (117 KB) 2019 | Jahrgang 56 - Sonderheft : Die Biosphärenreservate Sachsen-Anhalts (6 MB) 2018 | Jahrgang 55 - Sonderheft : Deichrückverlegung im Natzurschutzgroßprojekt "Mittlere Elbe" (7 MB) 2017 | Jahrgang 54 - Sonderheft : Grünes Band (18 MB) 2016 | Jahrgang 53 - Sonderheft: Berichtspflichten zu Natura 2000 - Beiträge zur Erfassung und Bewertung von Arten und Lebensräumen (6 MB) 2014 | Jahrgang 51 - Sonderheft : Subpannonische Steppen-Trockenrasen – ein FFH-Lebensraumtyp in besonderer Verantwortung des Landes Sachsen-Anhalt (31 MB) 2012 | Jahrgang 49 - Sonderheft : Binnenlandsalzstellen im Schutzgebietssystem Natura 2000 des Landes Sachsen-Anhalt (17 MB) 2011 | Jahrgang 48 - Sonderheft: Natura 2000 im Südharz (20 MB) 2010 | Jahrgang 47 - Sonderheft: Das Naturschutzgebiet Aland-Elbe-Niederung (7 MB) 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft: Beiheft zu den Karten 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft: Karte der Schutzgebiete - Natura 2000- und Ramsar-Gebiete 2010 | Jahrgang 47 - Anlage zum Sonderheft : Karte der Schutzgebiete - Nach Landesrecht geschützte Gebiete und Objekte 2009 | Jahrgang 46 - Sonderheft : 30 Jahre Biosphärenreservat Mittelelbe (5 MB) 2008 | Jahrgang 45 - Sonderheft : Das FFH- und Vogelschutzgebiet - Glücksburger Heide - Naturausstattung und Mangagement (5 MB) 2007 | Jahrgang 44 - Sonderheft : 75 Jahre Vogelschutzwarte in Steckby (14 MB) 2006 | Jahrgang 43 - Sonderheft : Ökologisches Verbundsystem in Sachsen-Anhalt (8 MB) 2005 | Jahrgang 42 - Sonderheft: 25 Jahre Biosphärenreservat an der Mittleren Elbe (5 MB) 2004 | Jahrgang 41 - Sonderheft: Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (7 MB) 2003 | Jahrgang 40 - Sonderheft : Die Vogelarten nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie im Land Sachsen-Anhalt (16 MB) 2002 | Jahrgang 39 - Sonderheft : Die Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (6 MB) 2001 | Jahrgang 38 - Sonderheft : Die Tier- und Pflanzenarten nach Anhang II der FFH-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt (3 MB) 2000 | Jahrgang 37 - Sonderheft : Der Salzige See (6 MB) 1999 | Jahrgang 36 - Sonderheft: Braunkohlenbergbau-Folgelandschaft (5 MB) 1998 | Jahrgang 35 - Sonderheft : Karstlandschaft Südharz (4 MB) 1997 | Jahrgang 34 - Sonderheft : Muldeaue in Sachsen-Anhalt (6 MB) 1996 | Jahrgang 33 - Sonderheft: Internationale Vogelschutzgebiete im Land Sachsen-Anhalt (6 MB) 1995 | Jahrgang 32 - Sonderheft: Untere Havel Sachsen-Anhalt (7 MB) 1994 | Jahrgang 31 - Sonderheft: Nationalpark Hochharz (7 MB) 1993 | Jahrgang 30 - Sonderheft : Der Naturpark Drömling (5 MB) Letzte Aktualisierung: 05.07.2021
Hinweis: Die hier bereit gestellten Dokumente sind nicht barrierefrei. 25.01.2007 "Das IMIS-Intensivmessprogramm" im Rahmen des Strahlenschutzvorsorgegesetzes in Sachsen-Anhalt Einladung Vortrag 22.02.2007 "Abfallbilanz 2005" Aufkommen und Entsorgung von Siedlungs- und Sonderabfällen einschließlich Aussagen zu Kernindikatoren Einladung Vortrag Frau Gerlach Vortrag Herr Bauer 22.03.2007 "Chancen und Risiken der Nutzung von Biomassepotenzialen" Einladung Vortrag 26.04.2007 "Wasser- und Stickstoffhaushalt eines soligenen Hangmoores im Hochharz" Einladung Vortrag 14.06.2007 "EU-Twinningprojekte zur Implementierung von EU-Umweltrecht in der Türkei und in Rumänien - Erfahrungen eines Kurzzeitberaters" Einladung 27.09.2007 "SUP-Richtlinie" - Herausforderungen und Chancen Einladung Vortrag Herr Prof. Bunge Vortrag Frau Dr. Kirsch 11.10.2007 "Quantifizierung der Quecksilberausgasung aus Auenböden der Elbe" Einladung 08.11.2007 "15 Jahre Wolkenforschung auf dem Brocken - ein Beitrag zur chemischen Klimatologie" Einladung Vortrag 27.11.2007 "EUROPA" - Strukturen, Köpfe, Namen, Gesetzgebungsverfahren Einladung Vortrag 06.12.2007 "Vegetationskundliches Monitoring in Sachsen-Anhalt" Einladung
Gebietsbeschreibung Der Harz ist das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Er zeichnet sich durch eine besondere landschaftliche Vielfalt aus und gehört zu den bevorzugten Urlaubs- und Ausflugsgebieten Deutschlands. Der Harz liegt im Südwesten Sachsen-Anhalts und setzt sich westlich im Land Niedersachsen und südwestlich im Land Thüringen fort. Das LSG repräsentiert die Landschaftseinheiten Hochharz sowie Mittel- und Unterharz. Außerdem liegen Teile in den Landschaftseinheiten Nördliches, Nordöstliches und Südliches Harzvorland. Die höchste Erhebung des Harzes ist der Brocken mit 1140,7 m über NN. Das pultförmig herausgehobene Horstgebirge hat einen steilgeböschten Nordrand, der einer bedeutenden Bruchlinie im Untergrund folgt. Er bildet gleichzeitig eine markante Landschaftsgrenze zum hügeligen, nördlichen Harzvorland. Nach Osten zum Mansfelder Land und nach Süden zur Thüringischen Senke ist die Oberfläche schwach geneigt, und das Gebirge geht ohne klare morphologische Grenzen sanft abfallend in das Vorland über. Als weithin sichtbare Erscheinung im Landschaftsbild hebt sich der steil ansteigende Harz und mit ihm der Brocken aus der umgebenden Landschaft hervor. Die zentrale Hochfläche des Hochharzes ist als Plateau zu charakterisieren, welches an den Randbereichen durch stark eingetiefte Täler zerschnitten wird. Erwartungsgemäß sind es Waldflächen, die das Bild der Gebirgslandschaft bestimmen. Landwirtschaftliche Nutzflächen beschränken sich auf Flächen mit weniger großen Reliefunterschieden. Laubwälder bereichern die Landschaft und stellen einen positiven Kontrast zu den monotonen Forsten dar. In hochmontanen Gebieten kommen natürliche Berg-Fichtenwälder vor. Auf den höchsten Lagen, so auf dem Brockengipfel, wird das Landschaftsbild durch Matten und Heiden bestimmt. Der Übergang von den Matten und Heiden zu den natürlichen Fichtenwäldern wird von einer imposanten Waldauflösungszone bestimmt, in der die Krüppelfichten der Landschaft einen urwüchsigen Charakter verleihen. Die klimatischen Verhältnisse des Brockens, insbesondere seine extreme Windexposition, machen den Besuchern oftmals die Ursache der Waldgrenze deutlich. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Quellen, die im Hochharz meist aus den dort vorkommenden Mooren oder als Stau- beziehungsweise Schichtquellen entspringen. Die Brockenmoore stellen in ihren zentralen Teilen waldfreie Lebensräume dar. Die natürlichen Fichtenwälder stocken auf den flächigen Blockfeldern der Granitverwitterung. In den 200- bis 300jährigen Beständen sind deutlich die Verjüngungszyklen nach inselförmigem Absterben von Altholzpartien zu erkennen. Aufgrund der Reliefverhältnisse scheint der Mittelharz nicht den Charakter eines Mittelgebirges zu tragen. Er stellt sich als Hochfläche dar, die aber in den auslaufenden Tälern deutlich an Gebirgscharakter gewinnt. Dieses Gebiet wird zu einem großen Teil von Wäldern bestimmt, die aufgrund der intensiven Nutzung stark überformt wurden. Es dominieren Fichtenforste, da die Standorte der natürlichen Buchen-Mischwälder oft mit Fichten aufgeforstet wurden. Auch die in wärmeren Lagen vorkommenden Eichenmischwälder der Südhänge sind teilweise ebenfalls in Nadelholzforste umgewandelt. Das größte Fließgewässer des LSG ist die Bode mit ihren zwei Quellflüssen Warme Bode und Kalte Bode, die zum Teil aufgestaut sind. Die Bode fließt durch mäßig stark bis stark reliefierte Waldlandschaften und hat sich tief in die anstehenden Gesteine hineingeschnitten, so daß die an das Tal anschließenden schroffen Felsen, die nur teilweise bewaldet sind, mit dem Fließgewässer zum Teil ein canonartiges Landschaftsbild vermitteln. Die Gerölle und Gesteine sind durch die Kraft des Wassers freigelegt beziehungsweise wurden herantransportiert und rundgeschliffen. Es kommen langsamer fließende Gewässerabschnitte vor, aber auch reißende Strömungen. Zu den wichtigen Harzstädten im LSG gehören Benneckenstein, Elbingerode, Güntersberge, Harzgerode, Hasselfelde und Stolberg. Am Harzrand liegen Ilsenburg, Wernigerode, Blankenburg, Thale und Ballenstedt im Norden, Mansfeld und Hettstedt im Osten sowie Sangerhausen im Süden. In der Nähe der Siedlungen befinden sich Acker- und Grünlandbereiche. Diese Offenlandschaften stellen eine Bereicherung der Strukturvielfalt des Harzes dar. Der Unterharz bildet ein leicht gewelltes, von zahlreichen, überwiegend nur wenig eingetalten Gewässern durchzogenes Hügelland. Landschaftlich stark wirksam ist das Tal der Selke mit einer ausgeprägten Aue. In der Aue herrschen zum Harzrand hin immer deutlicher die Grünländer vor, die in dem sich windenden Tal sehr reizvolle Landschaftbilder im Kontrast zu den bewaldeten Hängen sehr reizvolle Landschaftsbilder erzeugen. An den Hängen stocken vielfach naturnahe Laubmischwälder, die sich in südexponierter Lage kleinflächig zu Trockenrasen auflösen können. Weitere, landschaftlich prägende Täler schufen die Wipper und die Eine. Die Strukturen dieser Täler sind dem Selketal vergleichbar. In nahezu allen Tälern finden sich ehemalige Wassermühlen. Nach Osten hin wechselt der Unterharz mit einer leicht abfallenden Schwelle in das Harzvorland. Der landschaftliche Übergang zum südlich angrenzenden Harzvorland ist kaum durch Reliefunterschiede bemerkbar. Allerdings steigt hier der Waldanteil deutlich an. Das Plateau des Unterharzes wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Wälder blieben nur als Inseln erhalten, prägen aber gemeinsam mit kleineren Gehölzen und linienhaften Flurgehölzen die Landschaft. In vielen Bereichen wurden die natürlich vorkommenden Laubwälder in Nadelholzforste überführt. Insbesondere die Täler sind mit ausgedehnten Mischwäldern bestockt. Landschafts- und Nutzungsgeschichte Die ältesten Spuren der Anwesenheit von Jägern und Sammlern im Harz sind die Funde in den Rübeländer Höhlen. Sie sind mehr als 200 000 Jahre alt und stammen aus der mittleren (Baumannshöhle) und der jüngeren (Hermannshöhle) Altsteinzeit. Knochen- und Schädellager in den Höhlen deuten auf die Jagd nach Höhlenbären hin. Eine Freilandstation der jüngeren Altsteinzeit befand sich auf dem Taubenberg bei Sangerhausen. Die mittelsteinzeitlichen Fundstellen fanden sich südlich und nördlich am Harzrand bei Questenberg, Ballenstedt und Thale. Die sich zu Beginn der Jungsteinzeit in der Goldenen Aue und im Harzvorland ansiedelnden Ackerbauernkulturen der Linien- und Stichbandkeramik wie auch der Rössener Kultur rückten dort nur bis an den Fuß des Harzes heran, drangen mit ihren Siedlungen aber nicht weiter in diesen ein. Steingeräte belegen, daß Siedler im Osten bis Annarode, Mansfeld, Willerode und Harkerode vorrückten und darüber hinaus in den Harz bis Gorenzen, Wieserode, Pansfelde und Mägdesprung eindrangen. Sie belegten damit für die frühe Jungsteinzeit die Nutzung der Wälder und Hochflächen. Für die mittlere Jungsteinzeit läßt sich in der Baumannshöhle bei Rübeland eine Siedlung der Michelsberger Kultur nachweisen. Die Fülle an Haus- und Wildtierknochen von Rind, Rothirsch und Reh belegten, daß die Baumannshöhle längerfristig als Behausung diente und daß das Tal der Bode besiedelt war. Im Unterschied zu den im Vorland ansässigen Ackerbauern lebten die Harzbewohner von Viehhaltung und Jagd, von Rohstoffen wie Stein und von Naturprodukten wie Wachs und Honig, Harz und Pech, Holz und Baumschwämmen. Die Verbreitung der Bauernsiedlungen entsprach in der mittleren Jungsteinzeit der älteren Periode, nahm aber am nördlichen Harzrand in der Bernburger Kultur zu und verdichtete sich am Ende der Jungsteinzeit während der Schnurkeramikkultur, die nun entlang der Flüsse in den Harz bis Wieserode, Molmerswende und Gorenzen vordrang. Funde vom Kulmerberg bei Schwenda belegen zudem eine Siedlung tief im Harz. Funde der Glockenbecherkultur, deren Siedlungen um Aschersleben und Eisleben lagen, bei Gorenzen und Wieserode dokumentieren die Nutzung der Verkehrswege durch den Harz. Die Rolle des Steinbeils übernahm in der Bronzezeit das Bronzebeil, dessen Verbreitung bis Altenbrak, Treseburg und Königerode reichte, wobei Keramik bis Güntersberge gelangte. Ab der Bronzezeit gewann die Gewinnung von Rohstoffen, zunächst von Bronze und Zinn, später von Eisen, eine entscheidende wirtschaftliche Bedeutung. Seit Beginn der Bronzezeit dürfte deshalb das am südlichen Harzfuß ausstreichende und bei Wettelrode aufgeschlossene Kupferschieferflöz abgebaut worden sein. An besonderen Stellen, die kultische Verehrung genossen, wurden Bronzehortfunde deponiert, so am Petersfels bei Wernigerode oder auf der Roßtrappe bei Thale. In der Bronzezeit erreichte die vorgeschichtliche Nutzung des Harzes ihren Höhepunkt. Sie fiel in eine Periode warm-trockenen Klimas, während der der Wald lichter gewesen sein dürfte. Dies änderte sich mit Beginn der Eisenzeit. Das kalt-feuchte Klima des Subatlantikums hatte die Ausbildung einer geschlossenen Walddecke begünstigt. Die Siedlungen lagen von nun an wieder an den Rändern des Gebirges. In der Früheisenzeit siedelten im Norden und Osten die Hausurnen- und im Süden die Thüringische Kultur. Befestigungen auf der Winzenburg bei der Roßtrappe und auf dem Questenberg im Südharz deuten in ihrer Eigenschaft als Höhenburgen auf politische Ereignisse in dieser Zeit hin. Zu Beginn der jüngeren Eisenzeit verdrängte die Jastorf-Kultur die ansässigen Hallstattkulturen, so daß der Harz von nun ab von germanischen Stämmen eingeschlossen war. Während dieser Zeit entwickelte sich die Gegend um Riestedt zum Zentrum für die Eisenverhüttung. Am Ende des 2. Jahrhundert v. Chr. durchquerten ostgermanische Stämme die Goldene Aue und im 1. Jahrhundert v. Chr. ließen sich die Hermunduren am Rande des Harzes nieder. In der spätrömischen Kaiserzeit bildeten sich kleinere Adelssitze heraus. Ein solcher bestand bei Großörner. Hier fand sich die Bestattung einer Frau, der ein Goldfingerring mit Kamée, eine Silberfibel und ein Bronzegefäß beigegeben waren. Von dort aus folgte man der Wipper flußaufwärts bis nach Wippra, wo der Fund einer Silberfibel einen bedeutenden Handelsweg durch den Harz markiert. Die wirtschaftliche Blüte in dieser Zeit belegten hochwertige, römischen Gefäßen nachempfundene Drehscheibenkeramik (Hohlstedt) sowie die Kammherstellung (Quenstedt). Im 5. Jahrhundert gehört der Harz zum Thüringerreich, das 531 von den Franken zerschlagen wurde. Als Dank für ihre Mitwirkung bei der Unterwerfung der Thüringer erhielten die Sachsen Nordthüringen bis zur Helme und zum Harz. Der Sachsgraben folgt noch der ehemaligen Grenze zwischen fränkischem und sächsischem Gebiet. Unter Karl dem Großen wurde auch das Gebiet nördlich der Helme fränkisch. Die Waldgebiete fielen an die Krone und wurden Königswald, in dem unter den Ottomanen Höfe wie Bodfeld als Mittelpunkte entstanden, die während der Jagd als Aufenthaltsorte dienten. Die Wüstungen von Selkenfelde, Erdfelde, Ripperode, Hordeshusen und Albrechtsfeld im Landkreis Wernigerode dienten der Eisenverhüttung und sind bereits für das 10. Jahrhundert nachgewiesen. Damals bestanden zudem mehrere der an den Talausgängen und Harzwegen befindlichen größeren Erdwerke. Im hohen Mittelalter lösten die Territorialherrschaften die Reichsherrschaft ab, und es entstanden die kleinen Burgen der Vasallen. Der Name ”Haertz”, ”Hart” oder ”Harz” taucht erstmalig im 8. Jahrhundert auf, er soll ”die Höhe” oder ”das Waldgebirge” bezeichnen. Das Harzgebiet wurde durch den Menschen frühzeitig für Jagd, Waldwirtschaft, Bergbau, Köhlerei und Landwirtschaft genutzt. Beim Vordringen in dichte, schwer zugängliche Wälder nach der Eiszeit blieben die Eingriffe in den Naturraum jedoch lange Zeit gering. Die Besiedlung des Harzes erfolgte zuerst im Regenschatten des Brockens im Ostharz, da hier die klimatischen Verhältnisse deutlich wirtlicher waren. Bis zur Völkerwanderungszeit entstanden nur in Lichtungen kleine Ansiedlungen. Schließlich war es Heinrich I., der um 900 u.Z. Jagdpfalzen und Wirtschaftshöfe anlegte, die zur Besiedlung des Reichsbannforstes mit Gefolgsleuten und Hörigen führte. Daran anschließend erfolgte eine Ansiedlung von Bauern im Unterharz, der im 12. und 16. Jahrhundert eine bergmännische mit Berg- und Hüttenleuten, Holzfällern und Köhlern folgte. Es kam zu Rodungen der Wälder, die eine Entwicklung von Siedlungen ermöglichten. Die Siedlungsnamen von heute erinnern an diese Zeit, da die Endung ”-rode” auf diese Rodungsperiode verweist. Aber auch durch den Einsatz von Feuer wurde der Wald ”zum Schwinden” gebracht, worauf Ortsnamen hindeuten, die auf ”-schwende” enden. Eine Besiedlung des Oberharzes erfolgte erst nach 1200, als sich die bergbauliche Arbeit auch auf diesen eher unwirtlichen Teil des Harzes ausbreitete. Wegen des Vorkommens von Erzen besaß die Entwicklung des Bergbaus besondere Bedeutung für die Erschließung des Harzes. Im 13. Jahrhundert entstanden freie Bergstädte. Die erste Bergbauperiode endete im 14. Jahrhundert durch die Pest, aber auch bereits durch Holzmangel. Im 15. Jahrhundert kam es zur Wiederbelebung des Eisen- und Silberabbaus, der mit einer Umwandlung der Waldstruktur einherging. Die natürlich gewachsenen Wälder wurden gerodet, um als Holzkohle in den Hütten und Schmieden, aber auch als Bau-, Schacht-, Röste- und Treibholz Verwendung zu finden. In einem Überblick des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebs Ballenstedt wird die Nutzungsgeschichte der Harzwaldungen beschrieben. Danach war der Harz bis zum 16. Jahrhundert überwiegend ein Urwald aus Laubbäumen, in dem eine ungeregelte Holznutzung mit Femelcharakter stattfand. Eine geregelte Bewirtschaftung der Wälder setzte erst mit Beginn des 16. Jahrhundert ein, als der Holzbedarf durch eine Intensivierung des Bergbaus und die anschließende Verhüttung der Erze anstieg. Gleichzeitig dehnten sich die Viehweiden immer stärker aus, so daß zahlreiche Altholzflächen verschwanden und die Verjüngung durch Vieheintrieb vernichtet wurde. Auf diese Periode der Waldverwüstung folgte der Übergang zur etwa 200 Jahre andauernden Mittelwaldwirtschaft, mit der erstmals eine räumliche und zeitliche Ordnung in die Waldwirtschaft einzog. Doch der weiter steigende Viehbestand und ein übermäßig hoher Wildbestand vernichteten die natürliche Verjüngung und Stockausschläge, so daß neue Methoden der Bewirtschaftung die Waldverwüstung stoppen sollten. Ab 1800 erfolgte eine Betriebseinrichtung der Harzforste, um diese in Hochwald überführen zu können. Zwischen 1800 und 1810 lag der Nadelholzanteil in den Harzwäldern bei 1 - 4%. Ab 1820 begann der Fichtenanteil stetig zu steigen. Zunächst wurden die leergeräumten Flächen innerhalb der ausgeplünderten Mittelwälder aufgeforstet. Betriebswirtschaftliches Denken und Bodenreinertragslehre führten zur endgültigen Einführung der Altersklassenwirtschaft mit der Hauptbaumart Fichte. Die großen Nadelholzmonokulturen riefen neue Schwierigkeiten hervor, mit denen auch heute noch zu kämpfen ist, so Windwurf, Schneebruch, Insektenkalamitäten und Rauchschäden. Die Besiedlungsgeschichte des Harzes ist unmittelbar mit der Nutzung seiner Bodenschätze durch den Menschen verbunden. Die ältesten Gewinnungsspuren sind vermutlich nicht mehr faßbar. Es wird angenommen, daß die Bodenschätze oberflächennah im sogenannten Duckelbau gewonnen wurden. Reste dieser Schürfe lassen sich nur gelegentlich finden, zum Beispiel nördlich von Elbingerode. Zu den am besten ausgeprägten Zeugnissen einer intensiven Montanwirtschaft gehören die Geländespuren zwischen Schierke, Wernigerode und Harzgerode. Beispiele bilden bergbauliche Wasserwirtschaftsanlagen wie Teiche, die als Stau- und Speicherbecken gedient haben. Einen herausragenden Platz nimmt der Silberbergbau um Stolberg und Schwenda ein. Die erste schriftliche Bestätigung für den Abbau von Silber, Gold, Eisen und Kupfer stammt aus dem Jahre 794. Stolberg entstand als einer der ältesten Orte im Südharz um das Jahr 1000 als Bergmannssiedlung. Die reichen Silbererzgänge wurden im Mittelalter sehr intensiv ausgebeutet, als Silber zu einem Symbol des Reichtums geworden war. Im 13./14. Jahrhundert ist darüber hinaus für Schwenda der Eisenerzbergbau bezeugt. Prägend für die Bergbaulandschaft war der Betrieb zahlreicher Gruben und Wasserwirtschaftsanlagen im Straßberg-Neudorfer Revier mit einem sehr ausgedehnten Kunstgrabensystem in der Gegend um Straßberg. Häufig lassen sich einzelne terrassenartige Areale erkennen, in denen montanspezifische Arbeiten ausgeführt wurden. Eine wichtige Rolle in der Siedlungsgeschichte des Harzes spielten die montanen Aktivitäten um Hasselfelde, Stiege und Güntersberge. Die reichen Eisen-, Kupfer- und Silbervorkommen führten hier zur Entstehung eines bedeutenden Bergbaureviers. Zu den hervorragenden Siedlungsspuren zählen die Überreste von mindestens drei Wüstungen des 13. Jahrhunderts. Als frühere Zeugnisse des Montanwesens befinden sich einige Hüttenstandorte mit Teichen und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen, die meist zwischen der 2. Hälfte des 15. und dem Ende des 17. Jahrhunderts arbeiteten. In der späteren Phase, etwa bis ins 19. Jahrhundert hinein, ging hier der Bergbau auf Kobalt und Wismut um. Infolge magmatisch-tektonischer Vorgänge bildeten sich in der Gegend zwischen Stolberg, Neudorf und Rottleberode Lagerstätten aus, die reich an Zinnblende, Bleiglanz, Eisenspat und Flußspat waren. Bereits im 12. Jahrhundert bekam Stolberg die Stadt- und Münzrechte. In nachfolgenden Jahrhunderten prägte der Bergbau auf Eisen, Kupfer und nicht zuletzt Gold die weitere Entwicklung. Der urkundliche Nachweis des Bergbaus stammt aus dem Jahr 1392, als Graf Balthasar von Thüringen dem Stolberger Grafen Münzfreiheit für die Inbetriebnahme neuer Bergwerke um Stolberg gewährte. Nicht unbedeutend für den Bergbau um Stolberg waren die zahlreich vorkommenden silberhaltigen Bleiglanzerze, die erst Ende des 15. Jahrhunderts gefunden und seitdem ausgebeutet wurden. Auch der Flußspatbergbau spielte in der Geschichte der Ortschaft eine große Rolle. Zwischen den anhaltinischen Fürsten und den Herzögen zu Sachsen kam es sogar zum Streit um Gewinnungsrechte für Flußspat. Granitvorkommen machten St. Andreasberg, den Ramberg und die Brockenregion zu wichtigen Standorten für die Gewinnung dieses Gesteins, das vor allem wegen seiner Härte als wichtiger Baustoff in zahlreichen, allerdings kleinen Steinbrüchen gebrochen wurde. Sie wurden im Vorfeld oder begleitend zum Bergbau in Betrieb genommen. Im Steinbruch waren dieselben Arbeiter beteiligt wie im Bergbau. Auf diese Weise gewannen die Bergleute alle wichtigen geologischen Erkenntnisse als Grundlagen für die technologische Erschließung von Bergbaulagerstätten. In der heutigen Landschaft sind noch Hunderte von aufgelassenen Steinbrüchen erkennbar. Eine besondere Bedeutung in der Entwicklung des Harzbergbaus kam der Gegend um Elbingerode zu. Die reichen Eisenerzvorkommen wurden hier kontinuierlich gewonnen und in Rennfeueröfen verhüttet. Zahlreiche Schlackenhalden sind in der Landschaft als Zeugen heute noch anzutreffen. Die schriftlichen Quellen belegen hier den Eisenerzbergbau seit dem 9./10. Jahrhundert. Der Bergbau trug wesentlich dazu bei, daß Elbingerode im Jahr 1206 die Markt- und Münzrechte bekam. Ein neues Kapitel in der Bergbaugeschichte der Region war der seit etwa 1530 betriebene Abbau von manganhaltigen Eisenerzen am ”Großen Graben”. Die letzte Phase der Entwicklung bildete der Betrieb in der Schwefelkieslagerstätte etwa seit 1870. Ausschlaggebend für die bergmännische Reviererschließung am östlichen und südöstlichen Unterharz war der wegen seiner Qualität abbauwürdige Kupferschiefer. Nirgendwo waren die Kupfergehalte im Kupferschiefer mit einem Anteil zwischen 2% und 3,5% höher als hier. Das Berg- und Hüttenwesen auf Kupferschiefer ist älter, als es die Quellen annehmen lassen. Im Laufe der Jahrtausende konnten sich, nachweisbar seit dem 11. Jahrhundert, im Mansfelder Land und um Sangerhausen zwei bedeutende Reviere herausbilden, die mit ihrer Verhüttung und anderen montanwirtschaftlichen Bereichen einen grundlegenden Einfluß auf Landschaft und Besiedlung ausübten. Überlieferten Angaben nach wurde mit dem Kupferschieferbergbau 1199 am Kupferberg bei Hettstedt im Mansfelder Land begonnen. Die Blütezeit fiel ins 16. Jahrhundert. Vor allem die Orte am Südrand des Harzes wie Morungen, (Groß-) Leinungen, Pölsfeld und Wettelrode (Middelrod) trugen zur intensiven Entwicklung bei. Da die ersten schriftlichen Nachrichten aus der Zeit um 1533 stammen, darf angenommen werden, daß der Kupferbergbau damals wirtschaftlich eine bedeutende Rolle gespielt hat. Die größte Blüte erreichte der Kupferbergbau wie überall in Europa erst im 17. Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg. In dieser Phase verstärkte sich die Erweiterung der Reviere, erfolgte der Ausbau der Wasserhaltung und der Stollensysteme. Geologische Entstehung, Boden, Hydrographie, Klima Der Harz ist eine herzynisch streichende gestreckte Pultscholle mit vorherrschenden Schiefergesteinen des variszischen Grundgebirgsstockwerks. Entlang der Harznordrandstörung wurde die Harzscholle aus großer Tiefe um bis über 300 m emporgehoben. Am Südrand des Harzes liegen Ablagerungen des Zechsteins flach über gefalteten Gesteinen des Harzpaläozoikums. Am östlichen und südöstlichen Harzrand folgen unter dem Zechstein zunächst Gesteine des Rotliegenden und des Oberkarbons. Die generelle Gliederung des Harzes im Hoch-, Mittel- und Unterharz ist sowohl morphologisch als auch geologisch begründet. Die weitere Untergliederung in verschiedene regionalgeologische Einheiten beruht auf Unterschieden im Gesteinsaufbau. Der Hochharz bildet den westlichen, vorwiegend in Niedersachsen gelegenen Teil. Er reicht im Osten bis zum Acker-Bruchberg-Zug. Der Mittelharz wird durch das Brockenmassiv und die angrenzenden morphologisch exponierten Gebiete des Hochharzes bestimmt. Geologisch betrachtet reicht der Mittelharz bis an den Ostrand der Tanner Zone und schließt die Sieber Mulde, die Blankenburger Zone, den Elbingeröder Komplex und den Rambergpluton ein. Zum Unterharz, der sich nach Osten bis auf unter 300 m über NN senkt, gehören die Harzgeröder Zone mit einem hohen Anteil an Rutschmassen (Olisthostrome) und die metamorphe Wippraer Zone mit intensiv gefalteten und steilgestellten Gesteinen des Ordovizium, Silur, Devon und tieferen Karbon. Zum Unterharz rechnen auch Selke- und Südharzgrauwacke, die als getrennte Teile der Ostharzdecke gedeutet werden, sowie die Rotliegendbecken von Meisdorf und Ilfeld. Als ältestes Gestein des Harzes wird der Eckergneis angesehen. Wahrscheinlich ist er ein Relikt einer frühen Gebirgsbildungsperiode vor etwa 560 Millionen Jahren. Im Paläozoikum schichteten sich bis zum tiefsten Oberkarbon unter Meeresbedeckung mehrere tausend Meter Sedimente. Seit dem Devon und besonders im Unterkarbon war der Meeresboden oft differenziert in Becken, in denen sich sehr mächtige Sedimentfolgen ablagerten, und in Schwellen, auf denen sich zur gleichen Zeit andere, oft geringmächtige Ablagerungen bildeten. Im Devon entstand bei Elbingerode über einem Sockel aus vulkanischen Gesteinen ein mächtiges Kalkriff aus Korallen und anderen riffbildenden Organismen. An vielen Stellen trat untermeerischer Vulkanismus wiederholt vom Mitteldevon bis zum Unterkarbon auf. Infolge der sich verstärkenden Reliefunterschiede glitten, beginnend im Oberdevon, große Schichtpakete von den Schwellen ab. Sie zerlegten sich teilweise aber auch vollständig und lagerten sich an anderer Stelle als Gleitdecken, Gleitschollen oder als ”chaotische Rutschmassen” (Olisthostrome) ab. Darin finden sich besonders in der Harzgeröder Zone isolierte Schollen von Kalken, die als ”Herzynkalke” bezeichnet werden. Die variszische Gebirgsbildung erfaßte vor etwa 310-320 Millionen Jahren im Karbon den Harz von Südosten nach Nordwesten. Die Schichtserien wurden intensiv gefaltet und geschiefert. Dabei wurden die Gesteine zerschert, so daß die Lagerungsverhältnisse heute nur schwer zu deuten sind. Zum Abschluß der variszischen gebirgsbildenden Vorgänge stiegen am Ende des Oberkarbons bis zum tieferen Rotliegenden vorwiegend saure magmatische Schmelzen auf und erstarrten zu den Granitkörpern (Plutonen) des Brockens und des Rambergs. Zur Zeit des Oberkarbons und Rotliegenden wurde das variszische Gebirge wieder abgetragen, wobei sich der Gesteinsschutt in angrenzenden Senken sammelte wie zum Beispiel im Ilfelder und Meisdorfer Becken und in der ausgedehnten Saalesenke. Im Unterrotliegenden herrschte ein intensiver Vulkanismus. Es entstanden im Ilfelder Becken Decken von Andesit (Melaphyr) und mächtige Lagen von Schmelztuffen sowie Quellkuppen aus Rhyodazit (Porphyrit). Den Rhyolith (Quarzporphyr) des Auerbergs bei Stolberg förderte ein anderer Vulkan. Danach wurde die Geländeoberfläche vollständig eingeebnet und sank unter den Meeresspiegel ab, wodurch Sedimente des Zechsteins, der Trias und des Juras den Harz überdeckten. Erst in der Jura- und Kreidezeit, den jüngsten Zeiten des Mesozoikums, hob sich der Harz schrittweise heraus. Er schob sich stellenweise auf sein nördliches Vorland, und es entstand die charakteristische Aufrichtungszone. Entlang von Störungen zerbrachen die bereits verfestigten und geschieferten Gesteine. Diese Vorgänge sind Ausdruck der saxonischen Gebirgsbildung, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Entstehung der Alpen stand. Nach erneuter Einebnung im Tertiär wurde der heutige Harz emporgehoben und ist seitdem von zahlreichen Tälern durchschnitten. Die Bode hatte beispielsweise schon auf der Grundgebirgsebene ihren heutigen Verlauf, so daß sie sich durch die Hebung um Hunderte Meter tief einschneiden mußte. Im Pleistozän wurde der Unterharz während der Elster- und Saalekaltzeit von Eismassen aus dem Norden überfahren. Im Hochharz bildete sich auch während der Weichselkaltzeit eine eigene Eisbedeckung. Geologisch und hydrologisch bemerkenswert sind die Karstgebiete im Elbingeröder Komplex. Es sind devonische Kalke, in denen während des jüngsten Pleistozäns bis zum Holozän Tropfsteinhöhlen ausgeformt wurden. Die Erdfälle, die durch Auslaugung des Untergrundes und Einsturz der Oberfläche entstanden, sind eine weitere Karsterscheinung. Besonders anschaulich kann der Kalksteinkarst in den Schauhöhlen Baumannshöhle und Hermannshöhle bei Rübeland besichtigt werden. Gemäß den hydrologischen Verhältnissen kann der Harz in den Übergangsbereich zwischen maritim- und kontinental-pluvialen Abflußregimen eingeordnet werden. Die Hochharzbäche besitzen ihre jährlichen Abflußmaxima zur Zeit der Schneeschmelze, wobei Abflußspitzen bei Warmlufteinbrüchen im Winter auftreten können. Eis und Schnee schmelzen schnell ab. Häufig treten Starkniederschläge hinzu und verwandeln die Bäche in reißende Ströme. Die Unterharzflüsse dagegen haben ihre Abflußmaxima nach Niederschlagsspitzen im Sommer und im Spätwinter zur Schneeschmelze. Entscheidend für die Abflußmaxima sind die Niederschläge. Über den Hochharz, genauer über das Brockengebiet, verläuft die Hauptwasserscheide zwischen der Weser und der Elbe. Als höchste Erhebung stellt der Brocken auch die Wasserscheide für kleinere Fließgewässer dar. Die oberirdischen Gewässer sind im Harz in Form von Quellen und Fließgewässern sehr zahlreich vertreten. Zu den wichtigsten Harzflüssen gehören Bode, Rappbode, Selke, Ilse, Kalte Bode, Warme Bode, Holtemme (Steinerne Renne), Hassel, Ecker und Luppbode,. Die Bäche des Hochharzes fließen meist über anstehendes Gestein und besitzen teilweise unterkühltes Wasser. Das oligotrophe, sauerstoffreiche Wasser ist jedoch durch den Chemismus der Gesteine versauert. Deshalb sind die Quellbäche fischfrei. Stillgewässer natürlichen Ursprungs fehlen im Harz völlig. Künstliche Stillgewässer kommen dagegen häufiger in Form von Teichen und Talsperren vor, die früher vorrangig für den Bergbau und heute für den Hochwasserschutz, die Wasserversorgung und die Erholung Bedeutung hatten bzw. haben. Die Grundwasserspeicher- und -leiterkapazitäten des Harzes sind als niedrig einzustufen. Ursachen dafür sind die gering mächtigen Lockergesteinsdecken über dem Grundgebirge, die sich in den Talauenschottern, Schuttdecken und Schuttkegeln am Harzrand befinden. Die Karstgebiete besitzen zwar größere Grundwasservorkommen, die Qualität des Grundwassers ist jedoch aufgrund der geringen Filterung und des Kalkgehaltes nicht gut. Der Harzanteil in Sachsen-Anhalt gehört zu drei Bodenlandschaften: - Bodenlandschaften der Mittelgebirge und Bergländer aus paläozoischem Gestein (Sandsteine und Schiefertone und Konglomeraten) und Löß - Bodenlandschaften der Mittelgebirge und Bergländer aus paläozoischen Gesteinen (Ton- und Schluffschiefer mit Grauwacke und Kalkstein und Diabasen), - Bodenlandschaften der Mittelgebirge und Bergländer aus sauren Magmatilen und Metamorphiten. Nach dieser Anordnung erfolgt auch die bodenkundliche Beschreibung: Zu den Bodenlandschaften der Mittelgebirge und Bergländer aus paläozoischem Gestein und Löß gehören der östliche Harzrand und der nach Südosten gerichtete Sporn des Hornburger Sattels. Der geologische Untergrund besteht aus permokarbonen Schiefertonen, Sandstein und Konglomeraten, die zum Teil intensiv rot gefärbt sind. Diese Farbe haben auch die auflagernden Lehmschutte, Berglehme ebenso wie die darüberfolgenden Löße, Bergsandlöße und Berglöße (Beispiel: Umgebung von Mansfeld). Auf den Plateauflächen sind vor allem Parabraunerden und Braunerde/Fahlerden aus Löß anzutreffen. Diese Böden werden meist landwirtschaftlich genutzt. An den Hangflächen finden sich häufig Braunerden in sandigen und skelettreichen Decken. Unter Wald zeigen die Braunerden Anzeichen einer beginnenden Podsolierung. Zu den Bodenlandschaften der Mittelgebirge und Bergländer aus paläozoischen Gesteinen gehören der Unterharz und der Mittelharz mit dem Ramberggranit und dem Rübeländer Kalkstein. Unter- und Mittelharz werden vorwiegend von Tonschiefer und Grauwacken aufgebaut. Sehr häufig sind Braunerden in dichter Verzahnung mit Braunerde/Fahlerden, teilweise stauvernässt. Besonders an Hohlformen sind stauvernässte Böden gebunden. Die in den Ton- und Schluffschiefern vorkommenden Diabase, Grünschiefer und Kalkgrauwacken tragen basenreiche Braunerden. Dagegen sind Sauerbraunerden bis Podsole über Granit, Rhyolith (Auerberg), Quarzit und Kieselschiefer zu finden. Als Besonderheiten sind ein kleines Hochmoor im Ramberggebiet zu erwähnen sowie Braunlehmreste (Terra fusca) in Schlotten auf den Kalksteinen bei Rübeland. Zu den Bodenlandschaften der Mittelgebirge aus sauren Magmatiten und Metamophiten gehört der Hochharz mit Brockengranit und Acker-Bruchberg-Quarzit. Diese Landschaft umfasst das Brockengebiet mit Höhenlagen über 600 m. Der geologische Untergrund besteht meist aus Granit, untergeordnet Quarzit, Hornfels und Greis. Diese Gesteine bilden infolge ihrer Verwitterung Klippen und Blockströme. Die Deckschichten bestehen aus Schutt, skeletthaltigen Sand bis lehmigen Sand. Sie sind im Oberboden sauer und sehr wasserdurchlässig. In abtragungsgeschützten Lagen haben sich skeletthaltige Sandlöße erhalten. Das extrem regenreiche und kühle Klima bewirkt die Entstehung von Hochmooren und Podsolen. Felsranker sind an den Hängen auf Schuttkegeln zu finden, während in den bindigeren Substraten Braunerdepodole entstanden sind. Wegen ihrer Bodenausstattung, ihres Klimas und der darauf entstandenen Vegetation hat diese Bodenlandschaft außerordentliche Bedeutung. In den Flußtälern gibt es im wesentlichen Vegas bis Gley-Vegas aus skeletthaltigem Auenlehm über Harzschotter. In den breiteren Flußtälern zum Beispiel von Selke und Wipper sind auch Gleye aus Auenlehm anzutreffen. Allerdings haben auch hier die Substrate einen ziemlich hohen Skelettgehalt. Hochwässer, wie beispielsweise das Hochwasser im April 1994, hinterlassen auf den Grünlandflächen Kieswälle und einzelne Blöcke, die die Bewirtschaftung erschweren. Gemäß der großklimatischen Einordnung zählt der Harz zur Klimaregion des Deutschen Mittelgebirgsklimas. Er befindet sich im Übergangsbereich zwischen submaritimem und subkontinentalem Klima. Er bildet durch seine Höhe ein orographisches Hindernis, das die herannahenden Luftmassen zum Aufsteigen zwingt. Die im Luv aufsteigenden Luftmassen erzeugen Stauprozesse, die mit Wolkenbildung und Niederschlag, genannt Stau- und Steigungsregen, einhergehen. Dagegen wird im Lee eine Föhnwirkung erzeugt, die mit Temperaturerhöhungen verbunden ist. Aufgrund der vorherrschend südwestlichen Hauptwindrichtung befindet sich die Luvseite im südwestlichen und die Leeseite im nordöstlichen Bereich des Harzes. Die östlich und nördlich des Harzes gelegenen Gebiete befinden sich im sogenannten Regenschatten des Harzes mit deutlich geringeren Niederschlagssummen. Das Phänomen des Luv-Lee-Effekts (Föhneffekt) bedingt, daß Niederschläge nicht nur mit der orographischen Höhe steigen, sondern daß sie im Luvbereich wesentlich höher sind als im Leebereich. Der westliche Harzrand weist schon bei 400 m über NN Niederschlagssummen von 900 mm/Jahr auf, wogegen in vergleichbarer Höhe am Ostharzrand lediglich 650 mm/Jahr erreicht werden. Insgesamt betragen die mittleren Niederschlagssummen im Hochharz durchschnittlich 1 200 mm/Jahr (Brocken 1 600 mm/Jahr), im Mittelharz 900-1080 mm/Jahr und im Unterharz < 840 mm/Jahr. Die hohen Niederschläge bedingen Schneehöhen, die auf dem Brocken im Februar über 1m betragen. Die Temperaturen des Harzes sind gemäß der jeweiligen Höhenlage ebenfalls differenziert. Die Jahresmittelwerte der Lufttemperaturen schwanken zwischen 2,5°C bei Höhen über 1 100 m über NN bis 8,0°C in den Tälern (200 m über NN). Der kälteste Monat ist der Januar mit Temperaturen zwischen -4,5°C (1 100 m über NN) bis -0,5°C (200 m über NN). Die höchsten Temperaturen werden im Juli erzielt, sie liegen zwischen 10,5°C bis 16,5°C. Bei differenzierter Betrachtung der Luv- und Leegebiete ist festzustellen, daß die Leegebiete die wärmebegünstigten Areale sind und damit die Temperaturen im Nord- bzw. Ostharz in Bereichen von vergleichbarer Höhe höher liegen als im Südharz. Das verzögerte Abschmelzen des Schnees bewirkt ebenfalls eine Wärmebenachteiligung der höheren Lagen gegenüber den schneller schneefreien Gebieten der tiefen Lagen. Die forstliche Vegetationsperiode (Tagesmittel 8°C) beginnt im Vorland des Harzes Mitte April, in Gebieten von 400 m über NN Ende April, in 600 m über NN Anfang der 2. Maiwoche und auf dem Brocken erst um den 7. Juni. Die höheren Lagen sind darüber hinaus spätfrostgefährdet. Pflanzen- und Tierwelt Aufgrund der besonderen geologischen, geomorphologischen und pedologischen Situation des Harzes haben sich eine differenzierte Flora und Vegetation entwickeln können. Gegenüber der Umgebung sind die montanen bis subalpinen Bereiche des Hochharzes von besonderm Interesse, da diese Vegetationsstufen in Sachsen-Anhalt einmalig sind. Der Harz wird in den pflanzengeographischen Bezirk der Mittelgebirge eingestuft, wobei in Hochharz, Oberharz und Unterharz unterschieden wird. Eine besondere Mannigfaltigkeit an verschiedensten Florenelementen findet sich in den eingeschnittenen Flußtälern der Bode und der Selke. In den hochmontanen Regionen oberhalb von 750-800 m wachsen unter natürlichen Bedingungen Fichtenwälder, so die Wollreitgras-Fichtenwälder auf mineralischen Standorten, torfmoosreiche Fichtenwälder auf vermoorten Standorten sowie Fichten-Karpatenbirken-Blockwälder auf Blockhalden. Die Vegetationseinheiten zeichnen sich durch eine reiche Moos- und Flechtenvegetation aus, während die Artenzahl der Blütenpflanzen gering ist. Naturnahe Fichtenwälder befinden sich heute fast nur noch in der Kernzone des Nationalparks und auf Extremstandorten, da sie in struktur- und artenarme Fichtenforste umgebaut wurden. Unterhalb der Fichtenzone schließen montane Fichten-Buchenwälder an, die gleichfalls nur in Restwäldern erhalten geblieben sind. In Schluchten oder im Uferbereich der Fließgewässer kommen Erlen-Eschen-Wälder vor, an schattigen Standorten sind montane Hochstauden vorhanden wie beispielsweise Alpen-Milchlattich, Platanenblättriger Hahnenfuß und Weiße Pestwurz. Als Schatthang-, Schlucht- und Blockhaldenwald besitzen der Eschen-Bergahorn-Schluchtwald und der Spitzahorn-Linden-Blockhaldenwald besondere Bedeutung. Zu den charakteristischen Elementen des Hochharzes gehören auch die Klippen und Blockhalden, die eine interessante Flechten- und Moosvegetation aufweisen. Mesophile und bodensaure Buchenwälder gehören zu den weit verbreiteten Waldgesellschaften des Harzes. Häufig stocken auch Hainsimsen-Rotbuchenwälder, aber auch Waldmeister-Rotbuchenwälder und Waldgersten-Rotbuchenwälder. Am nördlichen Harzrand und auf den Felswänden der Harztäler von Bode und Selke kommen silikatische und teilweise extrem arme Trockenwälder vor. Hier hat auch die Wald-Kiefer natürliche Reliktstandorte. Eichen- und Eichenmischwälder stocken im Nordosten des Harzes, das heißt im Unterharz. Auf Felsen, Blockhalden und Felsschutthalden hat sich eine eigene Vegetation entwickelt, die aufgrund der Bewegungen am Hang ständigen Veränderungen unterworfen ist. Es sind überwiegend Flechten und Moose sowie kleinwüchsige Kräuter und Gräser, die auf solch kargem Boden Fuß fassen können. Das sind zum Beispiel die Blasenfarn-Gesellschaft, die Rasensteinbrech-Gesellschaft oder die Gesellschaften des Wimpernfarnes und des Nördlichen Streifenfarnes. Unter floristischen Gesichtspunkten gehören die Moore zu den bedeutenden Biotopen, da dort seltene Pflanzenarten wie Zwerg-Birke oder Wenigblütige Segge, vorkommen. Im Harz sind sowohl Hochmoore als auch Niedermoore vertreten. Während sich die Hochmoore insbesondere auf den Hochharz konzentrieren, kommen Niedermoore im Mittelharz sehr zahlreich vor. Am häufigsten sind im Harz die kalk- und nährstoffarmen Niedermoore, die von den Pflanzengesellschaften der Braunseggensümpfe und dem Schnabelseggenried gekennzeichnet werden. Dort vorkommende Pflanzenarten, wie Wiesen-Segge und Igel-Segge, gehören in Sachsen-Anhalt zu den seltenen Arten. In kalkreichen Ausbildungen gibt es ebenfalls eine Vielzahl von gefährdeten Arten, so Gemeines Fettkraut, Gelb-Segge sowie einige Torfmoose. Bergwiesen, die zwar durch Waldrodung und Bewirtschaftung durch den Menschen entstanden sind, jedoch nicht immer intensiv genutzt wurden, beherbergen teilweise noch eine sehr arten- und blütenreiche Wiesenvegetation. Vegetationskundlich zu den Goldhaferwiesen zählend, kommen typische Arten wie Bärwurz, Wald-Storchschnabel, Perücken-Flockenblume und Schlangen-Knöterich vor. Die Goldhaferwiesen können sehr gut zur Heugewinnung genutzt werden. In steileren Hanglagen und an flachgründigen Kuppen kommen die bodensauren, aber weniger ertragreichen Borstgraswiesen mit den bestandsbildenen Arten Borstgras, Arnika, Bärwurz und Harz-Labkraut vor. In den höchsten Lagen wächst die Gesellschaft des Alpenbärlapp-Borstgrasrasens. In feuchten Gebieten, die leider nur kleinflächig und lückenhaft entwickelt sind, siedelt der Borstgras-Torfbinsenrasen. Feuchtwiesen gehören ebenfalls zu den sekundär entstandenen Biotopen, da Rodungen ihr Entstehen erst ermöglichten. Die meist kleinflächigen Wiesen sind nährstoffarm und kommen auf basenreichen oder sauren Böden vor. Es sind überwiegend Trollblumen-Kohldistel-Wiesen mit Trollblume, Wiesen-Knöterich und einigen Feuchtwiesenorchideen. Die Binsen-Pfeifengras-Wiese auf sauren Standorten ist im Harz recht selten anzutreffen. Spitzblütige Binse, Pfeifengras, Sumpf-Schafgarbe und Teufelsabbiß sind kennzeichnende Arten dieser Pflanzengesellschaft. Die Tierwelt des Harzes ist ebenso wie Flora und Vegetation sehr artenreich, jedoch liegen nicht für alle Tiergruppen umfassende Untersuchungsergebnisse vor. Die Fischfauna ist sehr gut untersucht, eine zielgerichtete Erfassung der Fische und Krebse erfolgte in jahrzehntelanger Arbeit. Für den Harz sind insgesamt 31 Fischarten nachgewiesen, wobei zu bemerken ist, daß die relativ hohe Artenzahl nicht unbedingt auf intakte Gewässersysteme schließen läßt, da viele Fischarten durch den Menschen eingebracht wurden. Zu den autochthonen Fischen des Harzes zählen nur zehn Arten, die bedeutendsten sind Bachneunauge, Bachforelle, Äsche, Elritze, Schmerle und Westgroppe. Als für den Harz typische Vertreter der Lurche sind in erster Linie Feuersalamander, Bergmolch, Fadenmolch, Springfrosch und Geburtshelferkröte zu nennen. Zoogeographisch interessant ist, daß der Harz eine Arealgrenze der westeuropäisch-atlantischen Arten darstellt. Sowohl Fadenmolch als auch Geburtshelferkröte finden im Harz ihren östlichen Verbreitungsschwerpunkt. Von den Reptilienarten ist das hiesige Vorkommen der Waldeidechse bedeutsam, die auch noch oberhalb von 1 000 m über NN Lebensraum findet. Aufgrund der versteckten Lebensweise liegt über das Vorkommen von Schlangen kein ausreichender Kenntnisstand vor. Schlingnatter und Kreuzotter, früher im Harz häufig anzutreffen, sind auf isolierte Habitate zurückgedrängt worden und kommen nur noch selten vor. Die Vogelwelt war bereits in historischer Zeit von besonderem Interesse. Insbesondere die Hochharzregion ist für Ornithologen stets Zielpunkt der Forschungen gewesen. Schließlich kommen dort Arten vor, die sonst nur für Hochgebirgsregionen typisch sind, wie beispielsweise die besonders gefährdete Alpen-Ringdrossel. Insgesamt ist jedoch festzustellen, daß mit steigender Höhe auch die Anzahl der vorkommenden Vogelarten abnimmt. Die Brockenkuppe weist nur noch Baumpieper, Wiesenpieper, Bachstelze, Hausrotschwanz und Ringdrossel als Brutvögel auf. Bemerkenswerte Brutvögel des Hochharzes sind Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Tannenhäher und Fichtenkreuzschnabel. Der Schwarzstorch, der sich zusehends nach Westen ausbreitet, kommt im Mittelharz und Unterharz vor. Zu den landschaftsraumbedeutsamen Arten gehören neben den bereits genannten Vögeln u.a. Sperber, Wasseramsel, Mittelspecht, Wanderfalke und Gebirgsstelze. Ehemals kamen im Harz Braunbären, Wölfe und Luchse vor, die in den großen Wäldern ideale Lebensräume fanden. Durch die Tätigkeit des Menschen verschwanden diese Großtiere, sie wurden ausgerottet. Der letzte Wolf wurde 1724 nahe dem Forsthaus Schwiederschwende im Südharz, der letzte Luchs 1818 bei Lautenthal im Westharz erlegt. Die heutige Säugetierfauna setzt sich, neben dem Vorkommen von jagdbarem Wild, aus wesentlich kleineren Arten zusammen. Zu den bedeutsamen Vertretern gehören Wildkatze, Gartenschläfer, Siebenschläfer, Baummarder, Haselmaus und Alpenspitzmaus, wobei aktuelle Nachweise der zuletzt genannten Art im sachsen-anhaltischen Harz fehlen. Fledermäuse sind artenreich vertreten. Für die Region werden 14 Arten als landschaftsbedeutsam nachgewiesen, in Sachsen-Anhalt kommen insgesamt 18 Arten vor. Diese Zahlen belegen den hohen Stellenwert des Harzes für den Fledermausschutz. In Stollen, Höhlen, Baumhöhlen und ähnlichem können die Arten überwintern, während sie im Sommer an Wälder, Wiesen, Baumhöhlen, Keller und Dachstühle gebunden sind. Stellvertretend seien hier Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Wasserfledermaus, Nordfledermaus, Kleine Bartfledermaus sowie Zwergfledermaus genannt. Neben Rotwild, das im Harz seinen größten Verbreitungsschwerpunkt in Sachsen-Anhalt besitzt und Muffelwild, das durch den Menschen aus jagdlichen Gründen eingebürgert wurde, gehören auch Reh- und Schwarzwild zu den jagdbaren Arten. Entwicklungsziele Der Mittel- und der Unterharz sind durch einen Wechsel von Wald- und Offenland gekennzeichnet, den es zu erhalten gilt und der harmonisch entwickelt werden sollte. Der Flächenanteil der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Nutzflächen soll grundsätzlich beibehalten werden. Die Kleinflächigkeit der Wiesen ist zu erhalten. Zugunsten des Ackerrainschutzes und der dort siedelnden Pflanzen, des Erosionsschutzes sowie zur Verbesserung des Landschaftsbildes sollen Möglichkeiten genutzt werden, eine stärkere Gliederung zu erreichen. Die naturnahen Wälder werden teilweise der natürlichen Sukzession überlassen. Andere Waldflächen bedürfen forstlicher Maßnahmen, um eine Entwicklung zu naturnahen Wäldern einzuleiten. Dazu zählen beispielsweise die Pflanzung autochthoner Hochlagenfichten im Hochharz oder Laubbauminitialpflanzungen in Waldflächen mit geringer Naturverjüngung. Entsprechend der orographischen und pedologischen Situation sollen unterschiedliche Waldtypen ausgebildet werden. Gleichzeitig besitzt die Erhaltung und Entwicklung der Waldränder eine große Bedeutung. Sie stellen wichtige Übergänge vom Wald zu angrenzenden Flächennutzungen dar und bieten Pflanzen und Tieren vielfältige Lebensbedingungen. Diese Entwicklungsziele dienen grundsätzlich dem Schutz des Naturhaushaltes, der Verbesserung der Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere und damit der nachhaltigen Nutzbarkeit der Landschaft für den Menschen. Die naturnahe Erhaltung und Gestaltung von Fließgewässern und die Verbesserung des Wasserhaushalts sind weitere Entwicklungsziele. Dazu sollten die Möglichkeiten der Fließgewässerrenaturierung geprüft werden. Von besonderer Bedeutung ist der Schutz der Moore und der anmoorigen Standorte. Den Entwässerungen, die zur Zerstörung des Torfkörpers führen, sollte dringend entgegengewirkt werden. Vielmehr sind Renaturierungen durchzuführen, die Fassung von Quellen sollte an solchen Standorten nicht erfolgen. Bei der Bewirtschaftung der Talsperren sollten der Hochwasserschutz und die Trinkwasserversorgung besonders berücksichtigt werden. Es ist auf einen den natürlichen Verhältnissen angenäherten Abfluß im Jahresgang hinzuwirken, das heißt Hoch- und Niedrigwasserperioden könnten simuliert werden. Ein weiteres wichtiges Ziel der Entwicklung ist die Förderung eines naturverträglichen Tourismus. Der Harz stellt ein traditionelles überregionales Erholungsgebiet dar, wobei zu unterscheiden ist in die Unterharzbereiche und in die Mittel- und Hochharzregion, da letztere aufgrund der Ausstattung der Landschaft mit erlebniswirksamen Landschaftselemeten und -formen stärker von Besuchern frequentiert wird. Einer Zerstörung des sensiblen Landschaftsraums, seiner Pflanzen- und Tierwelt, ist durch besucherlenkende Maßnahmen vorzubeugen. Besondere Lenkungsmaßnahmen sind im Nationalpark und in den Naturschutzgebieten erforderlich. Gut beschilderte Wanderwege und Lehrpfade sind geeignete Mittel, um Besucher zu lenken. Intensive Formen der Erholungsnutzung sind in Gebiete zu verlegen, die weniger störanfällig sind. Beispielsweise können einige Talsperren an der Bode durch entsprechende Bewirtschaftung für die Erholung stärker zugänglich gemacht werden, eine Nutzung der Wasserflächen für den nicht motorisierten Wassersport ist zu prüfen. Der Harz ist aufgrund seiner Reliefverhältnisse und seines zeitweiligen Schneereichtums ein wichtiges regionales Wintersportgebiet. Wintersportarten wie Rodeln und Skifahren können zu Belastungen von Natur- und Landschaft führen. Die Errichtung von Skiliften und Abfahrtsbahnen zerschneidet die Landschaft, verdichtet den Boden und führt zu verstärkten Erosionen, die auch im Sommer wirksam sind. Eine weitere Zerschneidung der Landschaft ist zu verhindern. Exkursionsvorschläge Brocken Das wohl bekannteste Ausflugsziel des Harzes ist der Brocken. Sowohl zu Fuß als auch mit der Brockenbahn, die regelmäßig von Drei Annen Hohne zum Brocken hinauffährt, kann der höchste Punkt des Harzes erreicht werden. Bei sehr guter Sicht kann man in einem Umkreis von 260 km blicken. Deutlich sind das Kyffhäuser-Denkmal, das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, die Domtürme von Magdeburg und die höchsten Erhebungen der Rhön zu sehen. Der Brockengarten lädt seine Besucher ein, um ihnen Auskunft über die Vegetation des Harzes zu vermitteln. Hier können die seltenen Pflanzenarten des Hochharzes genau betrachtet werden, die den meisten Besuchern auf ihren Spaziergängen verborgen bleiben. Insgesamt führen fünf Wanderwege mit unterschiedlichen Anforderungen an die Kondition der Wanderer zum Gipfel des Brocken. Auch die Kernzonen des Nationalparkes werden berührt, diese vermitteln dem Besucher einen Eindruck der urwaldähnlichen Fichtenwälder. Harzquerbahn Eine weitere einfache Möglichkeit, den Harz kennenzulernen ist die Nutzung der Harzer Schmalspurbahnen. Die Harzquerbahn beispielsweise führt von Wernigerode in Nord-Süd-Richtung durch den Harz und durch die Orte Drei-Annen-Hohne, Elend, Sorge, Benneckenstein und Ilfeld bis Nordhausen. Die Fahrt vermittelt einen sehr schönen Eindruck von den Hochflächen des Harzes, erschließt Wälder und Schluchten, so daß ein hautnahes Erleben des Gebirges möglich wird. Ein Verweilen in den einzelnen Stationen lohnt sich, da die kleinen Harzdörfer interessante bauliche Details besitzen. Wernigerode Wernigerode ist über die Landesgrenzen von Sachsen-Anhalt hinaus bekannt. So bestand schon in vergangener Zeit bei vielen Brautpaaren der Wunsch, sich im historischen Rathaus von Wernigerode trauen zu lassen. Das Gebäude, ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit massivem Keller- und Erdgeschoß, wurde 1420-1427 erbaut und später umgebaut und ergänzt. Die Stadt wurde im 9. Jahrhundert als Dorfsiedlung gegründet und erhielt 1229 das Stadtrecht. Eine Besichtigung der Fachwerkstadt mit vielen restaurierten Häusern ist ein unbedingtes Muß für jeden Besucher. Teile der ehemaligen Stadtbefestigung sind erhalten geblieben, so Reste der Stadtmauer und zwei Wehrtürme. Das in Wernigerode ansässige Harzmuseum enthält neben stadtgeschichtlichen Beschreibungen auch Bodenfunde von mittelalterlichen Burgen der Umgebung. Das Schloß, das im wesentlichen einen Neubau von 1862 bis 1881 darstellt und als älteren Bestandteil nur die Orangerie (Barock) im ehemaligen Lustgarten besitzt, beherbergt heute das Feudalmuseum, in dem Exponate zur feudalen Jagdgeschichte und Ausstellungsstücke des deutschen Kunsthandwerks des 17./18. Jahrhundert ausgestellt sind. Der Lustgarten wurde in der Zeit von 1713 bis 1719 angelegt, als die Grafen von Stolberg-Wernigerode alle Potenzen ihrer Grafschaft zu einem Wirtschaftsverband zusammengefügt hatten und zu einer großen Manufaktur aufbauten. Viele seltene ausländische Gehölze bieten den Besuchern Abwechslung. Stolberg Als südliches ”Eingangstor zum Harz” kann man Stolberg bezeichnen, das, in drei enge, tiefeingeschnittene Täler gedrängt, inmitten von weitläufigen Buchenwäldern gelegen ist. Über der Stadt thront auf einem Bergsporn das Schloß, welches aus einer Burganlage im 15. Jahrhundert entstand. Stolberg vermittelt durch sein noch vollständig erhaltenes mittelalterliches Stadtbild einen Eindruck längst vergangener Zeitepochen. Vor allem der Markt mit dem prachtvollen dreigeschossigen Rathaus, die Münze, die als schönstes Fachwerkhaus im gesamten Harz bezeichnet wird und die imposante Martinikirche beeindrucken neben den farbenfrohen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern den Besucher. Von den ehemaligen Stadttoren sind noch der Saigerturm am Markt sowie das Rittertor aus dem Jahre 1640 erhalten. Im Alten Bürgerhaus, dem ältesten Wohnhaus in Stolberg von 1450, befindet sich heute ein Museum. Auf dem 579 m hohen Auerberg, 5 km östlich von Stolberg, wurde 1896 ein eisernes Doppelkreuz mit Aussichtsplattform errichtet. Das ”Josephskreuz” wurde nach dem Vorbild eines von K. F. Schinkel konstruierten Holzkreuzes erbaut, welches 1890 durch Blitzschlag abbrannte. Stolberg ist die Geburtsstadt Thomas Müntzers, der im Bauernkrieg die Aufständischen anführte und jahrelang die ”unverschämte Tyrannei” der Herrschenden anprangerte. Martin Luther weilte 1525 in Stolberg und verglich die Lage der Stadt mit einer Schwalbe: das Schloß sei der Kopf, die zwei vom Markt ausgehenden Gassen die Flügel, der Markt der Rumpf, die Kirche das Herz und die Niedergasse der Schwanz. Bodetal und Selketal Eindrucksvolle Exkursionen kann man im Bodetal unternehmen. Als Ausgangspunkt für längere oder kurze Strecken kann Thale gewählt werden. Durch das Bodetal führt direkt am Fluß entlang ein Wanderweg bis nach Treseburg. Steil aufragende Felswände sowie dichte Wälder beherbergen eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt und auch bizarre und wildromantische Naturschönheiten. Von Thale aus sind der Hexentanzplatz und die Roßtrappe über Lifte ebenfalls leicht erreichbar, zudem bietet das Bergtheater Thale im Sommer kulturelle Abwechslung. Hervorzuheben ist der Tierpark Hexentanzplatz, der sich auf heimische Tierarten spezialisiert hat, die in freier Wildbahn nur selten zu sehen sind. Im Selketal bestehen gute Wandermöglichkeiten, die ihren Ausgangspunkt häufig in Alexisbad, Mägdesprung oder Meisdorf finden. Die Landschaft ist teilweise großräumiger, das Tal der Selke weniger eng als das Bodetal. Schön sind die weiten Mäanderbögen des Flusses, die durch die uferbegleitenden Baumreihen deutlich hervortreten. Die Aue ist unterhalb von Mägdesprung überwiegend durch Wiesen gekennzeichnet, die an den Talrändern in Wald übergehen. Unweit von Meisdorf befindet sich die Burg Falkenstein, die weit im Selketal sichtbar ist. Ihr Baubeginn ist zwischen 1115 und 1120 anzusetzen. Ihre heutige Gestalt erhielt sie im 17. Jahrhundert. Eng mit der Burg Falkenstein verbunden ist die Geschichte des Sachsenspiegels, der ältesten Rechtsschrift des deutschen Mittelalters. Eike von Repgow schuf um 1220 bis 1235 dieses Buch. Als weitere Besonderheit in der Nähe von Meisdorf sei auf den Landschaftspark Degenershausen verwiesen. 1834 erwarb der Amtsrat Johann Christian Degener umfangreiche Ländereien nahe dem Ort Wieserode. Der kleine Ort Degenershausen entstand und mit ihm die Parkanlage im englischen Stil. Seine heutige Gestalt besitzt der 12 ha große Park seit 1924. Einheimische und fremde Gehölze von mehr als 175 Gattungen beherbergt diese großzügige Anlage. Baumannshöhle und Hermannshöhle Sehenswert sind die Baumannshöhle und die Hermannshöhle bei Rübeland. Die Höhlen sind durch die Auswaschung von devonischem Kalkstein entstanden, heute zieren Stalaktiten und Stalakmiten die Hohlräume. In der Umgebung von Rübeland gibt es zahlreiche Höhlen, die aus dem dort anstehenden Korallenkalkmassiv herausgespült wurden, jedoch sind nur die zwei genannten Höhlen zu Schauhöhlen ausgebaut. Bei Führungen wird die Entstehung der Tropfsteine und die Bildung der Höhlen erläutert. Die Baumannshöhle ist die älteste deutsche Schauhöhle, Besichtigungen sind hier seit 1649 bekannt. Die Hermannshöhle wurde erst 1866 entdeckt. Als Besonderheit der Hermannshöhle ist der Olmensee zu nennen, in dem mehrere eingesetzte Grottenolme leben, eine nicht einheimische Lurchart. Verschiedenes Historie der Unterschutzstellung Die Geschichte der LSG im Harz und im angrenzenden Vorland beginnt mit dem Beschluß des Rates des Bezirkes Halle im Jahr 1961, der unter umfangreicher Mitarbeit der Kreisnaturschutzbeauftragten vorbereitet wurde. Dieser Beschluß stellte 12 Gebiete unter Schutz gestellt, so beispielsweise die Landschaftsschutzgebiete „Zechsteinrand“ und „Südharz“ im Kreis Sangerhausen, „Wipper“ im Kreis Hettstedt, „Selke“ in den Kreisen Aschersleben, Hettstedt und Quedlinburg sowie „Bode“ und „Harzvorland“ im Kreis Quedlinburg. Von diesen Schutzgebieten hatte das LSG „Harzvorland“ am längsten Bestand - bis in das Jahr 1994. Alle anderen sind bereits 1968 auf der Grundlage des Beschlusses des Rates des Bezirkes Halle Nr. 45-10/68 vom 26. April 1968 über die ”Unterschutzstellung der Landschaftsteile Harz, Rippachtal, Aga-Elstertal zu Landschaftsschutzgebieten” im LSG „Harz“ aufgegangen. Bereits knapp ein Jahr zuvor hatte am 15. Juni 1967 der Rat des Bezirkes Magdeburg mit Beschluß Nr. 40-14/67 den Harz im Landkreis Wernigerode zum LSG erklärt. Diese Beschlüsse sind auf der Grundlage des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt fortgeltendes Recht in Teilen der Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Mansfelder Land bzw. im Landkreis Wernigerode. Der Geltungsbereich dieser Beschlüsse wurde aber durch Änderungsverordnungen in den Jahren seit 1990 mehrfach eingeschränkt. Die erste LSG-Ausweisung mit einer eigenen Verordnung, die, anders als die Beschlüsse des Rates des Bezirkes, außer dem Geltungsbereich auch den Schutzzweck beschreiben und darauf aufbauend Erlaubnisvorbehalte und Verbote festschreiben, erfolgte 1994 im Landkreis Quedlinburg. Mit der Verordnung über das LSG „Harz und Nördliches Harzvorland“ im Landkreis Quedlinburg und der Gefahrenabwehrverordnung für dieses Schutzgebiet vom 4. Februar 1994 (Quedlinburger Kreisblatt.-1994 Heft 5 vom 16.3.1994) wurden zudem Teile des LSG „Harz“ und des LSG „Harzvorland“ zu einem Schutzgebiet vereint. Die bebauten Ortslagen wurden dabei aus dem Landschaftsschutz entlassen. Mit der Verordnung über das LSG Harz und südliches Harzvorland (Landkreis Sangerhausen) vom 2. August 1995 folgte eine weitere Untere Naturschutzbehörde diesem Beispiel. Da § 27 Kreisgebietsreformgesetz regelt, daß in den von der Neuordnung des Gebietes der Landkreise betroffenen Gemeinden das bisherige Kreisrecht nur fortgilt, bis es durch neues Kreisrecht ersetzt wird oder aus anderen Gründen außer Kraft tritt, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 1995, gilt folgender Sachverhalt: Die Gemeindegebiete Allrode und Timmenrode (früher Landkreis Quedlinburg) sind von der Neuverordnung betroffen. Da der Landkreis Wernigerode, zu welchem die Gemeinden nun gehören, die LSG-Verordnung des Landkreises Quedlinburg nicht durch eine neue Verordnung ersetzt hat, befindet sich in diesen Gemeindegebieten seit 1.1.1996 kein LSG mehr. Anfänge moderner Forstwirtschaft im Harz Erste Rodungsperioden wurden von Ackerbauern im 9. bis zum 13. Jahrhundert unternommen, um auf den Flächen Acker- und Weidewirtschaft zu betreiben. Die Besiedlung der Harzränder nahm weiter zu, es wurde Holz als Brenn- und Bauholz entnommen. Die Hüttenwerke brauchten im zunehmenden Maße Holzkohle. Den Transport des Holzes aus dem Wald übernahmen die Flüsse, die bei Regen oder Schneeschmelze durch ihre Wasserkraft die gefällten Bäume ins Tal transportierten. Um den Transport zu beschleunigen, wurden Floßgräben angelegt. In den Jahren 1790 bis 1799 stieg die Holzkohleproduktion im Ilsenburger Forst von 18 250 m³ auf 22 134 m³. Von seiten der Hüttenverwaltung war bereits im 17. Jahrhundert die Forderung nach einer rationellen Forstkultur erhoben worden, um die Holzkohleproduktion für die Hüttenwerke zu garantieren. Oberforstmeister Hans Dietrich von Zanthier (1717-1778) führte die Mischwaldkultur ein und reformierte damit die Waldwirtschaft. Den erforderlichen Holzanteil konnten die Ilsenburger Hütten nunmehr aus eigenen Wäldern erwirtschaften. Zum besseren Transport des Holzes wurden die Flößeinrichtungen an Ecker und Ilse verbessert. Die gräflichen Forste wurden durch den aufkommenden Kapitalismus weiter verändert, da die Steigerung der Erträge intensive Formen der Forstwirtschaft schuf. Die Spuren der forstlichen Versuche Zanthiers, wozu die Einführung von Laubbäumen auch in höheren Lagen zählt, sind heute noch in den Wäldern Ilsenburgs sichtbar. 1763 gründete Zanthier die Forstschule, die nach Ilsenburg verlegt wurde und die als die erste deutsche forstliche Lehrstätte gilt. Die rationelle Forstkultur des Harzes wurde Muster und Vorbild für die Forstwirtschaft in Deutschland und auch in anderen Ländern. Leider hörte mit Zanthiers Tod auch die Forstschule auf zu existieren. Oberharzer Wasserregal Die Oberflächengewässer wurden sehr frühzeitig anthropogen beeinflußt. So regelte das ”Oberharzer Wasserregal” vermutlich nach 1400 die Gewässerbenutzung. Zahlreiche Hanggräben wurden zur Wasserüberleitung angelegt, besonders für den Bergbau. In engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Bergbaus ist deshalb die Bewirtschaftung der Gewässer im Harz zu betrachten. So wurde das Wasser zum Antrieb der Wasserräder, zur Förderung von Erzen und für die Erzwäsche genutzt. Aufgrund des unausgeglichenen Wasserdargebots wurden schon vor 300 - 400 Jahren 67 Stauteiche geschaffen. Die Stauanlagen waren so bemessen, daß der Betrieb des Erzbergbaus 14 Tage lang ohne Regen aufrechterhalten werden konnte. Im 19. Jahrhundert begannen die Überlegungen zum Bau größerer Wasserreservoire. 1891 stellte Herr Arnecke, ein Bauunternehmer aus Thale, ein erstes Konzept zum Bau einer Bodetalsperre auf. In der Nähe der Teufelsbrücke oberhalb Thale sollte eine zirka 150 m hohe Staumauer die Bode absperren, wodurch ein Stausee mit einem Fassungsvermögen von 150 Millionen m³ und einer Länge von 19 km entstehen sollte. Die Orte Treseburg und Altenbrak wären überstaut worden. Dem Projekt von Arnecke folgte 1898 ein weiteres, das 1900 nochmals ergänzt wurde. Es waren danach vier Talsperren mit einem Hauptbecken im Rappbodetal vorgesehen. Erst 1911 wurden die Möglichkeiten der Trink- und Betriebswassergewinnung näher betrachtet, die heute große Bedeutung besitzen. Mit Vorlage einer Projektausarbeitung für die Ostharztalsperren im Jahre 1924 durch das Talsperrenneubauamt Goslar erreichte das Tauziehen um die Wassernutzung der Bode einen Höhepunkt. Unter anderem plante man, das Bodewasser zur Speisung des Mittellandkanals zu nutzen oder von der Rappbodetalsperre einen Stollen zur Ecker zu bauen. Die Bodeanlieger wollten das Wasser jedoch zum Antrieb ihrer Mühlen und anderer Produktionsstätten nutzen. Eine Klärung konnte vorerst nicht herbeigeführt werden. Während der Weimarer Republik war kein Geld für den Bau der Talsperren vorhanden. Hinzu kamen Naturkatastrophen wie das Hochwasser zur Jahreswende 1925/26. Im Jahre 1937/38 wurde das weiterentwickelte Projekt vom Reichsministerium für Verkehr bestätigt. Während der Kriegsjahre wurde ein Steinbruch im Möhrental aufgeschlossen und mit dem Bau der Rappbodetalsperre begonnen. 1942 wurden die Arbeiten unterbrochen, und das Projekt wurde erst 1952 erneut überarbeitet. Über die nächsten Jahrzehnte hinweg entstand ein System von Talsperren, die neben der Trinkwasserbereitstellung auch Funktionen des Hochwasserschutzes und der Energiegewinnung besitzen. Die Rappbodetalsperre, Inbetriebnahme 1959, mit Deutschlands höchster Staumauer (106 m) und die Talsperre Wendefurth mit dem Pumpspeicherwerk sind wohl die bedeutendsten baulichen Errichtungen dieser Art. Das Bodewerk umfaßt heute sechs Sperren mit insgesamt 130 Millionen m³ Inhalt. Außerdem liegen 14 weitere Talsperren im Unterharz, darunter die 1996 fertiggestellte Talsperre Kiliansteich mit rund 1 Millionen m³. Burg Anhalt und andere Bauwerke Die Burg Anhalt befand sich einst auf dem Großen Hausberg gegenüber dem Ausberg auf der südlichen Seite der Selke. Die Burg soll in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts errichtet worden sein, was jedoch nicht eindeutig bewiesen ist. Fest steht jedoch, daß die Burg 1140 im Kampf Albrechts des Bären mit den Welfen zerstört, aber umgehend wieder erbaut wurde. Sie ist wiederholt als Ausstellungsort von Urkunden anhaltischer Fürsten genannt und zum letzten Mal 1315 als bewohnte Feste bezeichnet worden. 1326 scheint die Anhaltsburg nicht mehr als Burg funktionstüchtig gewesen zu sein, da der Herr von Morungen mit seinen Leuten in den Schlössern bei Harzgerode und Güntersberge aufgenommen wurde. Aufgrund der nahen Burgen in Harzgerode und Güntersberge bestand kein Bedarf für die Burg Anhalt mehr, und schließlich zerfiel sie. Ungefähr 600 m von den äußeren Burgtoren entfernt befand sich das Dorf Anhalt, dessen Kirche aus dem 12. Jahrhundert stammte. Es ist jedoch wüst gefallen. Bedeutende romanische Baudenkmale sind die Klosteranlagen Ilsenburgs, Drübecks und Michaelsteins. Sehenswert ist das Kloster Ilsenburg im Nordwesten des Harzes. Es ist in eine frühere Reichsburg, ”Elisinaburg” genannt, hineingebaut worden. Die Funktion der Burg ist nicht eindeutig erkennbar, da sie nur einmal anläßlich eines Jagdaufenthaltes Otto III. in den Urkunden erwähnt wird. Aus dem Namen ”Burg an der Ilse” und der Lage im Waldgebiet läßt sich ihre besondere Bestimmung als Jagdhof vermuten. Solche Jagdhöfe sind schon in karolingischer Zeit rund um den Harz als Verwaltungssitze und zum Schutz von Fronhöfen errichtet worden. Im Jahre 1003 wurde die Burg von Heinrich II. an den Bischof von Halberstadt abgegeben, der in ihr ein Kloster einrichtete. Die Klosterkirche wurde von 1078-1087 im Auftrag des Bischof Burchhard II. von Halberstadt erbaut. Das Innere der Kirche besitzt einige Sehenswürdigkeiten wie den Fußbodenestrich mit figürlichen Darstellungen, dessen Reste heute noch zu besichtigen sind. Die klösterlichen Wohnbauten sind in gutem Zustand und vermitteln anhand des Speisesaals, des Kapitelraums und anderer Gebäude eine gute Vorstellung von der Großzügigkeit romanischer Klosterräume. Auf einem Bergsporn südlich der Stadt Ermsleben stehen Reste des ehemaligen Benediktiner-Klosters. Im frühen 11. Jahrhundert als Burg der Herren von Konradsburg begründet, wandelte sich die Nutzung zwischen 1120 und 1133 in eine Benediktiner-Abtei. Diese wurde im Bauernkrieg zerstört, später als Lehngut genutzt, und seit 1712 war die Anlage Vorwerk der Domäne Ermsleben. Zu den bemerkenswerten Schlössern zählt auch der dreigeschossige Renaissancebau von Harzgerode mit Treppenturm. An der Nord-, West- und Südseite befinden sich bedeckte Wehrgänge, und ein Rundturm ergänzt nordwestlich das Ensemble. veröffentlicht in: Die Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts © 2000, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISSN 3-00-006057-X zurück zu LSG0032___
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