Ziel ist es, herauszufinden, wie sich die derzeit in vielen Bundeslaendern realisierte Umwandlung von Fichten-Reinbestaenden in laubholzreiche Mischbestaende auf die Holzqualitaet von Fichte auswirkt. Besonderer Forschungsschwerpunkt wird auf die Trocknungsqualitaet gelegt.
Untersucht wurden ueber 70 unterschiedlich stark hagelgeschaedigte Fichten aus Bestaenden am Taubenberg (Hagelschlag 1956) und bei Hoehenkirchen (Hagelschlag 1936), beide suedlich von Muenchen gelegen sowie ca. 2000 Baeume aus dem 1984 stark vom Hagel getroffenen Ebersberger Forst. Dabei wurden alle an den berindeten Stammoberflaechen und im Holz von ausgewaehlten Probestaemmen erkennbaren Hagelschaeden erfasst, wie z.B. die Anzahl, Groesse und Form der Rindennarben bzw. Wunden, Exzentrizitaet der Markroehre, Druckholz oder Faeulen und ihr Einfluss auf die voraussichtliche Entwicklung der Holzqualitaet geprueft.
Das Projekt ist ein Teil einer internationalen Kooperation europaeischer Laender. Der in diesem Teilprojekt behandelte Themenschwerpunkt gliedert sich in zwei Bereiche: 1. Auswirkungen unterschiedlicher Konkurrenzbedingungen auf Wachstum und Qualitaet junger Traubeneichen. In diesem Projekt werden unterschiedliche Pflanzenverbaende auf ihre Auswirkungen fuer das Wachstum und die Qualitaet der Baeume untersucht. Hierfuer kann auf Versuchsflaechen zurueckgegriffen werden, die vor 22 Jahre mit Ausgangspflanzenzahlen zwischen 8000 und 20.000 Eichen/ha auf unterschiedlich mit Naehrstoffen versorgten Standorten (geduengt/ungeduengt) begruendet werden. 2. Laengerfristige Auswirkungen von Naehrstoffverlusten auf junge Traubeneichenbestaende infolge vollstaendiger Schlagraeumung. Das Abschieben des Schlagabraums auf Waelle stellte noch in den 70er Jahren eine gaengige Vorbereitungsform von Flaechen zur erleichterten Pflanzung dar. Wenig bedacht wurden die oekologischen Folgen dieser Vorgehensweise fuer den nachfolgenden Bestand. Mit diesem Forschungsvorhaben sollen die langfristigen Auswirkungen radikaler Schlagraeumung auf die Bodenfruchtbarkeit und die Entwicklung der nachfolgenden Waldgeneration quantifiziert werden. Hierzu werden in Eichenstandgehoelzern im Forstamt Hannover (jetzt Fuhrberg) ertragskundliche Messungen, bodenkundliche Untersuchungen, Stammanalysen und Naehrelementbestimmungen durchgefuehrt.
Ziel des Teilprojektes ist die comuptergestuetze Modellierung der Holzqualitaet in Abhaengigkeit von der waldbaulichen Behandlung. Im Verbund mit den anderen Teilprojekten (Risiko, Waldbau, Forsttechnik, Betriebswirtschaft) soll eine Optimierung der Behandlung von Fichtenbestaenden in waldbaulicher und betriebswirtschaftlicher Sicht erreicht werden. Grundlage fuer die Modellierung ist das Wuchsprognoseprogramm SILVA, das ein bewaehrtes Modell fuer die Nachbildung von Wachstumsprozessen von Waldbestaenden darstellt. Ein Programm-Modul fuer Holzqualitaet soll integriert werden.
Uebergeordnetes Ziel dieses Projektes ist es, die Qualitaet von Schnittholzprodukten auf der Grundlage von am stehenden Stamm aufzunehmenden Parametern (Leistungsklasse, waldbauliche Behandlung) einzuschaetzen, sowie die Relation zwischen waldbaulicher Behandlung und Holzqualitaet aufzustellen. Der Begriff 'Holzqualitaet' erstreckt sich in diesem Projekt auf folgende Parameter: Lage, Groesse und Art der Aeste und Astquirle, Jahrringbreite, Dichte, Verteilung der Faserneigung sowie Anteile juvenilem Holz.
Bestandesstruktur und Holzqualitaetsmerkmale sowie Untersuchungen ueber Biomassen und Erhebung von Makronaehrelementen in Buchenbestaenden steht im Mittelpunkt des Projektes. Buchenbestaende im Wienerwald werden dabei als Dauerversuchsflaechen eingerichtet.
Larch produces one of the most valuable wood among conifers. Moreover it combines many biological properties which make it a good candidate in European lowland forestry. The main objective of this project is to develop a research larch wood chain integrating technological, silvicultural and breeding aspects. Competence and expertise in these fields exist but are actually scattered in several institutes and industrial companies across Europe. This is a major difficulty but also a challenge.
Bestandesstruktur und Holzqualitaetsmerkmale, Biomassen- und Naehrelementerhebungen in Fichtenbestaenden.
1. Eine generelle Kartierung der Schadenflaechen durch Mistelbefall im Rheintal von Flaesch bis Trin und den angrenzenden Seitentaelern gibt Aufschluss ueber die derzeitige Verbreitung dieses Halbschmarotzers auf Weisstannen und Waldfoehren. 2. Die Haeufigkeit und Verteilung des Mistelbefalles in verschiedenen Waldstrukturen wird untersucht und in den Zusammenhang mit dem Standort, den waldbaulichen Moeglichkeiten und der gesamten Oekologie gestellt. 3. Das Ausmass der wirtschaftlichen Schaeden durch Holzqualitaetsverlust, erschwerte Nutzung und Bringung des Holzes und vorzeitigen Abtrieb der Baeume wird durch Untersuchungen bisheriger Zwangsnutzungsschlaege quantifiziert. 4. Die weitere Ausbreitung des Mistelbefalls, die oekologischen und waldbaulichen Folgen werden laufend ueberwacht. 5. Es wird vermutet, dass ein direkter oder indirekter Zusammenhang zwischen der Luftbelastung durch Schadstoffe und dem uebermaessigen Auftreten der Mistel seit den letzten 10-15 Jahren besteht.
a) Die Auswirkungen der unterschiedlichen Pflegeeingriffe auf die Qualitaetsentwicklung der Bestaende und Einzelbaeume soll aufgezeigt werden. b) Der Zustand vor einer erneuten Behandlung soll dokumentiert werden. c) Sofern moeglich soll ein Simulationsmodell entwickelt werden, das die Reaktion der Jungeichen auf die verschiedenen waldbaulichen Eingriffe beschreibt und Vorhersagen auf die weitere Entwicklung erlaubt. d) Die Versuchsanlage soll in einen Zustand gebracht werden, der die Nutzung der Versuchsflaechen als Fortbildungsobjekt fuer die Bayer. Staatsforstverwaltung ermoeglicht.
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