Zielsetzung: Der Gesundheitssektor zu dem HygCen Germany als akkreditiertes Prüflabor für Desinfektionsmittel und Medizinprodukte gehört ist für 4,4% der Treibhausgase verantwortlich. Besonders hoch ist der Anteil der Emissionen im Scope 3. Diese Emissionen umfassen sonstige indirekte Treibhausgas-Emissionen, die schwerpunktmäßig mit den Unternehmenstätigkeiten verbunden sind. Für HygCen Germany beinhaltet das insbesondere den hohen Verbrauch von hochwertigen Einmal-Kunststoffartikeln, die aktuell nach Gebrauch zunächst autoklaviert werden und anschließend als Abfall entsorgt werden. Infektiöse Abfälle aus dem Gesundheitsbereich werden in Deutschland als gefährlicher Abfall mit dem Abfallschlüssel 18 01 03* zunächst mit in der RKI-Liste aufgeführten Verfahren inaktiviert und müssen anschließend als Abfall mit dem Abfallschlüssel 18 01 04 thermisch verwertet werden. Die Krankenhäuser in Deutschland produzieren im Jahr rund 4,8 Millionen Tonnen Müll. Die gemeinnützige Organisation Practice Greenhealth geht davon aus, dass rund 25 Prozent des anfallenden Abfalls in Krankenhäusern aus Plastik besteht. Das sind 1,2 Millionen Tonnen Plastik. Wenn es mit unserem Verfahren perspektivisch gelingt 10% davon stofflich zu recyclen, wären das etwa 100 000 Tonnen Plastik und somit ein ganz erheblicher Beitrag zum Klimaschutz. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Maschinenbauer Ermafa Environmental Technologies GmbH und dem Institut für Polymer- und Produktionstechnologien e. V. IPT möchten wir die Machbarkeit dieses Vorhabens prüfen.
Im Zuge des sich seit Dezember 2019 ausbreitenden SARS-CoV-2-Virus steht auch die Entsorgungswirtschaft vor großen Herausforderungen. Abfälle von infizierten Personen können kontaminiert sein und ein Risiko für Arbeitnehmer und Bevölkerung darstellen. Zielsetzung des Berichts ist die Darstellung der Auswirkungen die Infektionsereignisse wie SARS-CoV-2, SARS, MERS; EHEC und Ebola auf den Umgang mit Abfällen hatten. Dabei wurden die unterschiedlichen Herangehensweisen und Maßnahmen der verschiedenen Akteure in der Abfallwirtschaft in Deutschland, verglichen zu Frankreich, Österreich und Schweden untersucht. Hierzu wurden Interviews mit Akteuren der Entsorgungswirtschaft sowie relevanten Behörden und Institutionen geführt. Die Maßnahmen während eines Infektionsereignisses wurden gegenübergestellt. Basierend auf der Situationsanalyse, der identifizierten Engpässe in der Entsorgungswirtschaft und anhand der getroffenen Maßnahmen während Epidemien wurden allgemeine Handlungsempfehlungen identifiziert, beispielhafte Schutzmaßnahmen dargestellt. Weiterhin wurde ein Worst-Case-Szenario, unter der Annahme des flächendeckenden Ausbruchs einer Ebola-Epidemie, entwickelt, das die verschiedenen Schwachstellen aufzeigen und mögliche Lösungen für die deutsche Entsorgungswirtschaft aufdeckt. Quelle: Forschungsbericht
Im Zuge des sich seit Dezember 2019 ausbreitenden SARS-CoV-2-Virus steht auch die Entsorgungswirtschaft vor großen Herausforderungen. Abfälle von infizierten Personen können kontaminiert sein und ein Risiko für Arbeitnehmer*innen und Bevölkerung darstellen. Das Projekt stellt die Herausforderungen und Herangehensweisen im Umgang mit Abfällen während verschiedener Infektionsgeschehnisse (SARS-CoV-2, SARS, MERS, EHEC und Ebola) dar. Neben detaillierten Betrachtungen zur Situation in Deutschland wurden auch die Herangehensweisen in Österreich, Frankreich und Schweden untersucht und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet. Veröffentlicht in Texte | 35/2022.
Ausatemluft hat als Probenmaterial für biomonitorische Untersuchungen im Vergleich zu den derzeit häufig genutzten Probenmaterialien Blut und Urin deutliche Vorzüge: keine invasive oder unangenehme Probenahme, hohe Akzeptanz der Probenahme bei den zu Untersuchenden, keine potentiell infektiösen Abfälle, analytisch einfache Matrix. Trotz dieser Vorteile hat die Analytik der Ausatemluft bisher keine breite Anwendung im Routinebiomonitoring gefunden. Einer der möglichen Gründe hierfür ist die ungenügende Praktikabilität der gegenwärtigen Analysenverfahren. Neue technische Entwicklungen, wie z.B. die Festphasenmikroextraktion, können die Methoden zur Analytik der Ausatemluft verbessern und vereinfachen. In dieser Studie wird deshalb versucht ein Analysenverfahren zur Bestimmung der Modellsubstanz Tetrachlorethen in der Ausatemluft unter Nutzung der Festphasenmikroextraktion zu entwickeln.
Zielsetzung und Anlaß des Vorhabens waren Konstruktion und Bau einer Anlage zur C-Müll Desinfektion, Erprobung der Anlage im praktischen Klinikbetrieb, technische Überarbeitung der Dokumentation auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse, Vorbereitung und Beantragung der Validierung. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: - Entwicklung und funktionstechnische Gesamterprobung der Anlage; - Durchführung von Versuchen mit simuliertem Material und Testkeimen; - Umsetzung der Anlage in das Universitätsklinikum Steglitz; - TÜV-Abnahme am Aufstellungsort und Bestätigung der Funktion und des Versuchsablaufs mit simulierten Abfällen und Testkeimen; - Erprobung im praktischen Klinikbetrieb mit nichtinfektiösen Abfällen; - Bestätigung des Verfahrens mit infektiösen Abfällen, mikrobiologische Kontrolle und Abnahme durch Gutachter; - Erstellung der Unterlagen zur Beantragung der Validierung; - Nachbereitung der Konstruktionsunterlagen. Die Dekontaminationsanlage dient der Dekontamination trockener und feuchter infektiöser Krankenhausabfälle (C-Müll) nach einem thermischen Verfahren. Sie besteht aus einer schwenkbaren Dekontaminationskammer mit einem kontrollierten Verschlußsystem, einem Heizsystem, einem Dosiersystem für Zuschlagstoffe und einer Steuerung. Die infektiösen Abfälle werden in verschlossenen Behältern in die Dekontaminationskammer gebracht. Während der Aufheizphase öffnen sich die Behälter und geben das zu behandelnde Gut frei. Durch ständige Schwenkbewegungen wird eine gleichmäßige Erwärmung und Durchmischung erreicht. Die Steuerung realisiert die vorgegebene Dekontaminationsvariante (Zeitablauf, Temperatur, Druck) und verhindert unzulässige Eingriffe vor Ablauf des Prozesses. Die Dekontaminationskammer kann nach der Abkühlphase (frühestens bei 80 C) geöffnet werden. Die dekontaminierten Abfälle werden in einen Standard-Müllbehälter entleert und der üblichen Entsorgung zugeführt.
Bei der Herstellung und der Nutzung von Gütern fallen Abfälle an. Das sind Stoffe oder Gegenstände, die für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr genutzt werden können oder die der Besitzer nicht mehr nutzen will. Abfälle sind ein ungeliebter, aber nicht komplett vermeidbarer Bestandteil sowohl des Wirtschafts- als auch des Privatlebens. Auch mit größten Anstrengungen ist in vielen Produktionsprozessen, zum Beispiel der Textilherstellung, Verschnitt nicht komplett zu vermeiden. Im Gesundheitswesen fallen unweigerlich infektiöse Abfälle an. Und jeder Gebrauchsgegenstand ist irgendwann nicht mehr nutzbar. Unbestreitbar ist, dass von vielen Abfällen Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen können. Verursacht werden sie unter anderem durch giftige Inhaltsstoffe, zum Beispiel Altöl oder ihre langfristige Existenz in Ökosystemen, zum Beispiel Kunststoffe im Meer oder im Boden. Auch ihr enormes Volumen, zum Beispiel Bauschutt, kann zu großen Problemen führen. Diesen Gefahren ist durch angemessenen Umgang mit Abfällen zu begegnen. Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt deshalb schon seit vielen Jahren das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Aktuell gerät die Herstellung von Gütern verstärkt in den Blick. Abfallarme Produktionsprozesse sollen Abfälle vermeiden. Das Produktdesign soll gefährliche Inhaltsstoffe reduzieren und das spätere Recycling erleichtern. Nicht mehr genutzte Güter sollen möglichst wiederverwendet werden. Ansonsten werden aus ihnen neuwertige Materialien, sogenannte Sekundärrohstoffe hergestellt. Ist das nicht möglich, können viele Abfälle noch der Erzeugung von Strom und Wärme dienen. In der Kreislaufwirtschaft dürfen Schadstoffe in Sekundärmaterialen nicht zum Problem werden. Sie sind im Aufbereitungsprozess als Behandlungsreste abzutrennen. Ein weiteres großes Problem ist, dass eigentlich verwertbare Stoffe keine Abnehmer finden. Das gilt vor allem bei Baurestmassen. Damit bleibt die Deponierung solcher Abfälle auch in Zukunft unverzichtbar. Internationaler Erfahrungsaustausch im Deponiemanagement: Das Landesamt für Umwelt als Projektpartner: Bei der Herstellung und der Nutzung von Gütern fallen Abfälle an. Das sind Stoffe oder Gegenstände, die für ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr genutzt werden können oder die der Besitzer nicht mehr nutzen will. Abfälle sind ein ungeliebter, aber nicht komplett vermeidbarer Bestandteil sowohl des Wirtschafts- als auch des Privatlebens. Auch mit größten Anstrengungen ist in vielen Produktionsprozessen, zum Beispiel der Textilherstellung, Verschnitt nicht komplett zu vermeiden. Im Gesundheitswesen fallen unweigerlich infektiöse Abfälle an. Und jeder Gebrauchsgegenstand ist irgendwann nicht mehr nutzbar. Unbestreitbar ist, dass von vielen Abfällen Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ausgehen können. Verursacht werden sie unter anderem durch giftige Inhaltsstoffe, zum Beispiel Altöl oder ihre langfristige Existenz in Ökosystemen, zum Beispiel Kunststoffe im Meer oder im Boden. Auch ihr enormes Volumen, zum Beispiel Bauschutt, kann zu großen Problemen führen. Diesen Gefahren ist durch angemessenen Umgang mit Abfällen zu begegnen. Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt deshalb schon seit vielen Jahren das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Aktuell gerät die Herstellung von Gütern verstärkt in den Blick. Abfallarme Produktionsprozesse sollen Abfälle vermeiden. Das Produktdesign soll gefährliche Inhaltsstoffe reduzieren und das spätere Recycling erleichtern. Nicht mehr genutzte Güter sollen möglichst wiederverwendet werden. Ansonsten werden aus ihnen neuwertige Materialien, sogenannte Sekundärrohstoffe hergestellt. Ist das nicht möglich, können viele Abfälle noch der Erzeugung von Strom und Wärme dienen. In der Kreislaufwirtschaft dürfen Schadstoffe in Sekundärmaterialen nicht zum Problem werden. Sie sind im Aufbereitungsprozess als Behandlungsreste abzutrennen. Ein weiteres großes Problem ist, dass eigentlich verwertbare Stoffe keine Abnehmer finden. Das gilt vor allem bei Baurestmassen. Damit bleibt die Deponierung solcher Abfälle auch in Zukunft unverzichtbar. Internationaler Erfahrungsaustausch im Deponiemanagement: Das Landesamt für Umwelt als Projektpartner: In Privathaushalten fällt eine Vielzahl von Abfällen an. Im Idealfall werden sie getrennt gesammelt und hochwertigen Entsorgungswegen zur Verfügung gestellt. Nicht nur Kommunen bieten hochwertige Verwertungswege an. Sind Abfälle erst einmal entstanden, müssen sie rechtskonform und in hoher Qualität erfasst und behandelt werden. Das Landesamt für Umwelt unterstützt die beteiligten Akteure bei der Erfüllung ihrer Pflichten. Deponien werden auch in Zukunft gebraucht. An den Bau, den Betrieb und letztendlich die Stilllegung werden hohe Anforderungen gestellt. Das Landesamt für Umwelt genehmigt und überwacht die Deponien.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 6 |
| Land | 1 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
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| Keine | 4 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 4 |
| Lebewesen und Lebensräume | 7 |
| Luft | 3 |
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| Weitere | 7 |