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Teilprojekt 6

Das Projekt "Teilprojekt 6" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von JenaWasser - Zweckverband Abwasserentsorgung und Wasserversorgung durchgeführt. Das Vorhaben InSchuKa4.0 erweitert die Ansätze bisheriger F&E-Projekte zur Kanalnetzbewirtschaftung durch Entwicklung einer auf KI basierenden Steuerungslösung, die mittels innovativer Kanalsensorik, moderner Kanalausrüstung und unter Einbezug von historischen und prognostischen System- und Wetterdaten einen flexiblen, resilienten und effizienten Kanalnetzbetrieb unter Einbezug der Wetterextreme Starkregen und Trockenperioden erlaubt. Damit zielt das Vorhaben auf ein integratives und transdisziplinäres (Risiko-)Management gegensätzlicher hydrologischer und urbaner Wasserereignisse in urbanen Wasserinfrastrukturen ab, unter Verwendung digitaler Instrumenten für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation. Die vorgesehenen Entwicklungen und Untersuchungen werden direkt aus den bestehenden Praxisanforderungen des Partners JenaWasser abgeleitet, um daraus allgemeingültige (standardisierte) und anwendbare Kriterien und Musterlösungen für Mittel- und Großstädte bis 300.000 Einwohner zu entwickeln. Ausgehend von der Erfassung der bestehenden Betriebsbedingungen des Praxisbeispiels Jena wird ein repräsentativer Kanalabschnitt für Testzwecke ausgewählt. Für Kanalnetzbetreiber wie JenaWasser stellen Wetterextreme eine existentielle Herausforderung dar, mit denen heute und in Zukunft adäquat umzugehen ist, Das Vorhaben ist ein wichtiger Schritt, das Kanalnetz und seine zugehörigen Bauwerke und technischen Einrichtungen gegenüber den erwarteten Veränderungen resilient zu gestalten.

Teilprojekt 4

Das Projekt "Teilprojekt 4" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Nivus GmbH durchgeführt. Das Vorhaben InSchuKa4.0 erweitert die Ansätze bisheriger F&E-Projekte zur Kanalnetzbewirtschaftung durch Entwicklung einer auf KI basierenden Steuerungslösung, die mittels innovativer Kanalsensorik, moderner Kanalausrüstung und unter Einbezug von historischen und prognostischen System- und Wetterdaten einen flexiblen, resilienten und effizienten Kanalnetzbetrieb unter Einbezug der Wetterextreme Starkregen und Trockenperioden erlaubt. Damit zielt das Vorhaben auf ein integratives und transdisziplinäres (Risiko-)Management gegensätzlicher hydrologischer und urbaner Wasserereignisse in urbanen Wasserinfrastrukturen ab, unter Verwendung digitaler Instrumenten für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation. Die vorgesehenen Entwicklungen und Untersuchungen werden direkt aus den bestehenden Praxisanforderungen des Partners JenaWasser abgeleitet, um daraus allgemeingültige (standardisierte) und anwendbare Kriterien und Musterlösungen für Mittel- und Großstädte bis 300.000 Einwohner zu entwickeln. Ausgehend von der Erfassung der bestehenden Betriebsbedingungen des Praxisbeispiels Jena wird ein repräsentativer Kanalabschnitt für Testzwecke ausgewählt. Mithilfe einer neuartigen Messung soll das Ablagerungsverhalten auf der Kanalsohle in einem Kanalnetz abgeschätzt werden. Aus den Daten kann weiterhin auf die Bildung möglicher Sulfidkonzentrationen geschlossen werden, die Ursache störender Geruchsentwicklungen sowie bausubstanzschädigender Einflüsse sind. Das Equipment dieser sog. AFS-Messung ist an geeigneten Stellen zu platzieren und dient als Datenquelle für die dynamische Kanalnetzbewirtschaftung, speziell zur Abschätzung von Ablagerungsentwicklungen und den daraus abzuleitenden Spülstrategien, insbesondere in Trockenperioden. Auch bei Starkregenereignissen dienen diese Daten zur Abschätzung der Gefahr von Schmutzstoffeintrag in Gewässer bei Überfüllung der Kanalbauwerke.

Teilprojekt 1

Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof, Institut für Wasser- und Energiemanagement durchgeführt. Das Vorhaben InSchuKa4.0 erweitert die Ansätze bisheriger F&E-Projekte zur Kanalnetzbewirtschaftung durch Entwicklung einer auf KI basierenden Steuerungslösung, die mittels innovativer Kanalsensorik, moderner Kanalausrüstung und unter Einbezug von historischen und prognostischen System- und Wetterdaten einen flexiblen, resilienten und effizienten Kanalnetzbetrieb unter Einbezug der Wetterextreme Starkregen und Trockenperioden erlaubt. Damit zielt das Vorhaben auf ein integratives und transdisziplinäres (Risiko-)Management gegensätzlicher hydrologischer und urbaner Wasserereignisse in urbanen Wasserinfrastrukturen ab, unter Verwendung digitaler Instrumenten für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation. Die vorgesehenen Entwicklungen und Untersuchungen werden direkt aus den bestehenden Praxisanforderungen des Partners JenaWasser abgeleitet, um daraus allgemeingültige (standardisierte) und anwendbare Kriterien und Musterlösungen für Mittel- und Großstädte bis 300.000 Einwohner zu entwickeln. Ausgehend von der Erfassung der bestehenden Betriebsbedingungen des Praxisbeispiels Jena wird ein repräsentativer Kanalabschnitt für Testzwecke ausgewählt. Bei den Entwicklungen der Hochschule stehen digitale Lösungen im Vordergrund, die für einen resilienten und zukunftsfähigen Kanalnetzbetrieb sowie für einen besseren Gewässerschutz (Vermeidung von Entlastungen) sorgen sollen. Neben der Berücksichtigung des State of the Art (auf Basis der Ergebnisse der Hofer Metastudie WaterExe4.) ist auch die Anwendungsakzeptanz sowie die Übertragbarkeit über den Pilotfall hinaus sicher zu stellen.

Teilprojekt 2

Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit, Professur Siedlungswasserwirtschaft, Schwerpunkt Abwasser durchgeführt. Das Vorhaben InSchuKa4.0 erweitert die Ansätze bisheriger F&E-Projekte zur Kanalnetzbewirtschaftung durch Entwicklung einer auf KI basierenden Steuerungslösung, die mittels innovativer Kanalsensorik, moderner Kanalausrüstung und unter Einbezug von historischen und prognostischen System- und Wetterdaten einen flexiblen, resilienten und effizienten Kanalnetzbetrieb unter Einbezug der Wetterextreme Starkregen und Trockenperioden erlaubt. Damit zielt das Vorhaben auf ein integratives und transdisziplinäres (Risiko-)Management gegensätzlicher hydrologischer und urbaner Wasserereignisse in urbanen Wasserinfrastrukturen ab, unter Verwendung digitaler Instrumenten für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation. Die vorgesehenen Entwicklungen und Untersuchungen werden direkt aus den bestehenden Praxisanforderungen des Partners JenaWasser abgeleitet, um daraus allgemeingültige (standardisierte) und anwendbare Kriterien und Musterlösungen für Mittel- und Großstädte bis 300.000 Einwohner zu entwickeln. Ausgehend von der Erfassung der bestehenden Betriebsbedingungen des Praxisbeispiels Jena wird ein repräsentativer Kanalabschnitt für Testzwecke ausgewählt. Der Schwerpunkt der Hochschule Magdeburg-Stendal (Teilprojekt 2) liegt in diesem Verbundprojekt in der Durchführung der Kanalnetzsimulationen in den verschiedenen Arbeitspaketen sowie in der Konzipierung und Entwicklung der KI-Komponente, die auf dem Prinzip des Case-Based Reasoning basieren wird. Dabei sollen verschiedene Module erstellt werden (z.B. Prognose Trockenwetterabfluss, Spülpläne). Darüber hinaus ist die Hochschule Magdeburg-Stendal auch in die Entwicklung des Modells für das Ablagerungsverhalten eingebunden. In der Akzeptanz- und Transferanalyse unterstützt die Hochschule Magdeburg-Stendal die Hochschule Hof u.a. in den Bereichen 'Mess- und Automationstechnik' sowie 'Datenbeschaffung'.

Teilvorhaben: Zentrale Datendrehscheibe als Digitaler Steuerungszwilling

Das Projekt "Teilvorhaben: Zentrale Datendrehscheibe als Digitaler Steuerungszwilling" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von glts cotech GmbH durchgeführt. Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung und Pilotierung eines smarten Gesamtpakets für den Serieneinsatz von 40t- Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen auf Mittelstrecken der Automobil-Logistik. Dafür werden zwei Fahrzeuge des Herstellers MAN mit elektrischen Antrieben und Brennstoffzellensystemen inklusive Wasserstofftanksystemen als Range Extender ausgestattet und in zwei Pilotszenarien, zum einen bei der Volkswagen Sachsen GmbH und zum anderen bei der Porsche Leipzig GmbH auf ihre Praxisfähigkeit getestet. Damit verbunden ist die Entwicklung, Implementierung und Validierung eines digitalen Steuer- und Kontrollleitstands auf Basis einer zentralen Datendrehscheibe für das Monitoring und die smarte Steuerung der Gesamtlogistikprozesse. Im Teilvorhaben wird der digitale Steuer- und Kontrollleitstand entwickelt und validiert. Die vorhanden anspruchsvollen, komplexen Teile- und Warenströme mit hoher Varianz bilden ebenso anspruchsvolle, komplexe Einsatzregime. Um mehr Potenziale zu nutzen, braucht es integrative Lösungen, die die Spezifika der H2-Antriebstechnik mit einer prozessumfänglichen smarten Monitoring-, Informations- und Kommunikationstechnik verbindet. Die Analyse der Systembeteiligten, Anforderungen, Schnittstellen, H2-Spezifika, Logistikkonzeptansätze und allen weiteren Grundlagen für die im Projekt zu schaffenden zentralen Echtzeitmonitors und einer zentralen Datendrehscheibe ist Ziel dieses Teilvorhabens. Im Projekt soll es gelingen, eine zentrale digitale Plattform - zu verstehen als ein digitaler Steuerungszwilling, in der alle Informationen der Prozessbeteiligten zusammenlaufen, aufbereitet und ausgewertet werden können.

Teilvorhaben EnStadt:Pfaff - HS Fresenius Geschäftsmodelle

Das Projekt "Teilvorhaben EnStadt:Pfaff - HS Fresenius Geschäftsmodelle" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Fresenius gemeinnützige GmbH, Institut für Energiewirtschaft INEWI durchgeführt. Die Stadt Kaiserslautern plant auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff ein klimaneutrales Wohn-, Gewerbe- und Technologiequartier zu errichten. Im Verbundvorhaben werden die Konzepte für eine zielgerichtete Entwicklung des Quartiers bis zum klimaneutralen Endausbau im Jahr 2029 erforscht und geschaffen. Während der Projektlaufzeit bis zum Jahr 2022 erfolgt dazu die Erforschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Planungswerkzeuge und Technologien in den Sektoren Energie, Gebäude, Elektromobilität und IKT als wichtige Bausteine von integrierten Lösungskonzepten für klimaneutrale Quartiere mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität. Strukturiert als Reallabor erfolgt die Entwicklung, Erprobung und Optimierung der Werkzeuge, Komponenten, Systeme, Services und Geschäftsmodelle in Co-Design und Co-Creation Prozessen von Forschern, Verwaltung, Planern, Unternehmen, Investoren und Nutzern des Quartiers. Der integrierte Lösungsansatz und seine systemischen Vorteile werden evaluiert durch ein umfassendes Monitoring. Das Leuchtturmprojekt informiert Fachleute und interessierte Laien über innovative Smart City Lösungsansätze und macht diese durch Simulationswerkzeuge, interaktive Ausstellungsexponate, Planspiele und Virtual Reality Animationen erfahrbar. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung des Quartiers wird sozialwissenschaftlich erforscht, um Entwicklung nachhaltiger Quartiere weiter zu verbessern. Partizipationsprozesse zur Einbeziehung aller Akteure werden unterstützt.

Teilvorhaben EnStadt:Pfaff - Palatina Gebäudeinnovationen

Das Projekt "Teilvorhaben EnStadt:Pfaff - Palatina Gebäudeinnovationen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von PALATINA Wohnbau GmbH durchgeführt. Die Stadt Kaiserslautern plant auf dem ehemaligen Werksgelände der Nähmaschinenfabrik Pfaff ein klimaneutrales Wohn-, Gewerbe- und Technologiequartier zu errichten. Im Verbundvorhaben werden die Konzepte für eine zielgerichtete Entwicklung des Quartiers bis zum klimaneutralen Endausbau im Jahr 2029 erforscht und geschaffen. Während der Projektlaufzeit bis zum Jahr 2022 erfolgt dazu die Erforschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Planungswerkzeuge und Technologien in den Sektoren Energie, Gebäude, Elektromobilität und IKT als wichtige Bausteine von integrierten Lösungskonzepten für klimaneutrale Quartiere mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität. Strukturiert als Reallabor erfolgt die Entwicklung, Erprobung und Optimierung der Werkzeuge, Komponenten, Systeme, Services und Geschäftsmodelle in Co-Design und Co-Creation Prozessen von Forschern, Verwaltung, Planern, Unternehmen, Investoren und Nutzern des Quartiers. Der integrierte Lösungsansatz und seine systemischen Vorteile werden evaluiert durch ein umfassendes Monitoring. Das Leuchtturmprojekt informiert Fachleute und interessierte Laien über innovative Smart City Lösungsansätze und macht diese durch Simulationswerkzeuge, interaktive Ausstellungsexponate, Planspiele und Virtual Reality Animationen erfahrbar. Die Planung, Entwicklung und Umsetzung des Quartiers wird sozialwissenschaftlich erforscht, um Entwicklung nachhaltiger Quartiere weiter zu verbessern. Partizipationsprozesse zur Einbeziehung aller Akteure werden unterstützt.

DAS: Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen

Das Projekt "DAS: Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Fachbereich Erdsystemwissenschaften, Institut für Bodenkunde durchgeführt. Das Projekt Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen (BoBaSt) befasst sich mit der Entwicklung von praxisorientierten Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Ziel ist die Förderung der Resilienz des zukünftigen Stadtbaumbestandes gegenüber verlängerten, sommerlichen Trockenphasen durch Einsatz geeigneter Bodensubstrate für Baumpflanzungen in Kombination mit der Wahl von Baumarten und -sorten. Im Rahmen der modellhaften Untersuchungen soll für die Baumarten und -sorten festgestellt werden, wie hoch ihre Anpassung an Trockenheit ist und wie durch Auswahl des regional verfügbaren Bodensubstrats der Wirkung von potentiellem Trockenstress begegnet werden kann. Das Vorhaben integriert dabei bodenhydrologische und pflanzenphysiologische Untersuchungen an Feldexperimenten in einer Baumschule, das Monitoring von Jungbäumen unter Standortbedingungen am Straßenrand in der Stadt und die Modellierung der hydrologischen Prozesse auch für zukünftige Klimaszenarien. Das Projekt zielt darauf ab, durch den Aufbau von Kooperationen im städtischen Raum wissensbasierte Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung zu erarbeiten und so die Zukunftsfähigkeit des Stadtbaumbestandes zu erhöhen. Durch eine Analyse des Einflusses der Ausgangs- und Rahmenbedingungen, sowie der Modellierung des Bodenwasserhaushaltes auch unter zukünftigen Bedingungen des Klimawandels wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Städten explizit betrachtet. Die Projektziele werden in einer neuartigen Kooperation aus Landesfachbehörde, Bezirksämtern, Baumschulen, Herstellern und Lieferanten von Bodensubstraten sowie Universitätsinstituten erarbeitet und die Erkenntnisse und Erfahrungen fortwährend in dem in Hamburg etablierten Regionalen Verbund 'Stadtbäume im Klimawandel' einem breiteren Kreis von Umsetzungspartnern zur Diskussion gestellt und weiterentwickelt. Über die Kooperationen können die Erkenntnisse in die Praxis implementiert und verstetigt werden.

DAS: Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen

Das Projekt "DAS: Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von HafenCity Universität Hamburg, Studiengang Bauingenieurwesen, Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung durchgeführt. Das Projekt Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen (BoBaSt) befasst sich mit der Entwicklung von praxisorientierten Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Ziel ist die Förderung der Resilienz des zukünftigen Stadtbaumbestandes gegenüber verlängerten, sommerlichen Trockenphasen durch Einsatz geeigneter Bodensubstrate für Baumpflanzungen in Kombination mit der Wahl von Baumarten und -sorten, die aktuell als aussichtsreich für eine klimaangepasste Bepflanzung in Städten angesehen werden. Im Rahmen der modellhaften Untersuchungen soll für die Baumarten und -sorten festgestellt werden, wie hoch ihre Anpassung an Trockenheit ist und wie durch Auswahl des regional verfügbaren Bodensubstrats der Wirkung von potentiellem Trockenstress begegnet werden kann. Das Vorhaben integriert dabei bodenhydrologische und pflanzenphysiologische Untersuchungen an gezielt eingerichteten Feldexperimenten in einer Baumschule, das Monitoring von Jungbäumen unter Standortbedingungen am Straßenrand in der Stadt und die Modellierung der hydrologischen Prozesse auch für zukünftige Klimaszenarien. Das Projekt zielt darauf ab, durch den Aufbau von Kooperationen im städtischen Raum wissensbasierte Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung zu erarbeiten und so die Zukunftsfähigkeit des Stadtbaumbestandes zu erhöhen. Durch eine Analyse des Einflusses der Ausgangs- und Rahmenbedingungen von z.B. Bodeneigenschaften und Baumarten, und -sorten, sowie der Modellierung des Bodenwasserhaushaltes auch unter zukünftigen Bedingungen des Klimawandels wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Bedingungen in anderen Städten explizit betrachtet. Die Projektziele werden in einer neuartigen Kooperation aus Landesfachbehörde, Bezirksämtern, Baumschulen, Herstellern und Lieferanten von Bodensubstraten sowie Universitätsinstituten erarbeitet und die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen fortwährend in dem in Hamburg etablierten Regionalen Verbund 'Stadtbäume im Kl.

Teilvorhaben 2: Nahrungsressourcen Methoden Bestandsmonitoring

Das Projekt "Teilvorhaben 2: Nahrungsressourcen Methoden Bestandsmonitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Themenbereich Wasserressourcen und Umwelt, Department für Fließgewässerökologie durchgeführt. Ziel ist die Identifizierung und Bewertung der Nahrungsressourcen der beiden Großmuschelarten in unterschiedlichen Lebensphasen mit Schwerpunkt auf dem juvenilen Stadium. Zusätzlich erfolgt ein Vergleich der Ansprüche unterschiedlicher genetischer Linien der FPM in den jeweiligen Einzugsgebieten. Dabei wird die Herkunft der Nahrung unter Berücksichtigung des EZG und dessen Bewirtschaftung charakterisiert sowie Wachstum und Mortalität der Muscheln analysiert. Parallel dazu erfolgt die Methodenentwicklung und Etablierung zum Bestandsmonitoring der GMA sowie eine Evaluierung der Habitateignung durch Bioindikation. Die Beprobung der beiden Großmuschelarten und deren Nahrung erfolgt an den Projektstandorten. Die Analyse der potentiellen Nahrung erfolgt nach quantitativen und qualitativen (Nahrungsgüte, Größenverteilung, Herkunft, mikrobielle Komposition) Kriterien. Gleichzeitig wird in Labor- und Mesokosmenexperimenten neben der Filtrierrate der GMA die Assimilation sowie die Sekundärproduktion und Fitness ermittelt. Dazu kommen neben klassischen Nahrungsanalysen, molekulare Analysen, Analysen der stabilen Isotopensignatur (C/ N) sowie Zuwachsmessungen zum Tragen. Die Nahrungs- und Fitnessanalysen werden in Bezug zu Einzugsgebiets- und Uferranddaten sowie abiotischen Kriterien ausgewertet. Die Messungen werden mit der Methodenentwicklung und Etablierung zum Bestandsmonitoring sowie der Anwendung der Bioindikation zur Abschätzung der Habitateignung verbunden.

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