API src

Found 101 results.

Related terms

Strukturkonzept Usedom-Wolin

Inhalt - Entwicklungskonzeption für die Inseln Usedom und Wollin (in Deutsch). Detaillierte Maßnahmen- und Projektauflistung für die deutsche Seite (in Deutsch) sowie polnische Seite (in Polnisch). - Aussagen zu: Raumstruktur, Siedlungsstruktur, Verkehr, Konzeption zur Öffnung der Grenzübergänge auf Usedom, - Differenzierung des Raumes in kleinräumige Landschaftseinheiten, erarbeitete Entwicklungsleitbilder - Auflistung freiwilliger Projekte zur Aufwertung des gesamten Raumes

Pilzinfektionen auf Phytoplankton -unbekannter Störfaktor für das Wachstum von Phytoplankton, sowie für Recycling- und Sedimentationsprozesse

Das Projekt "Pilzinfektionen auf Phytoplankton -unbekannter Störfaktor für das Wachstum von Phytoplankton, sowie für Recycling- und Sedimentationsprozesse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Pilze sind eine der am diversesten, jedoch am wenigsten untersuchten mikrobiellen Gruppen in marinen Gewässern. Eine Untergruppe der Pilze, kurz als Chytridien bekannt, umfasst häufig auftretende Parasiten auf Phytoplankton, welche eine starke Belastung für das Phytoplanktonwachstum, die Entwicklung von Algenblüten und deren Populationsdynamiken darstellen. Parasitäre Chytridien befallen alle Hauptgruppen von Phytoplankton und treten bevorzugt in Küstenregionen mit hoher Phytoplanktonbiomasse und Produktivität auf. Die Auswirkungen von parasitären Pilzen auf Stoffkreisläufe und die Funktion von Ökosystemen sind jedoch kaum bekannt bzw. quantifiziert. Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe wird die funktionelle und quantitative Rolle parasitärer Pilze für die Phytoplanktonproduktivität und den Stoffkreislauf in Brack- und Meerwasser untersuchen. Unsere Ziele sind (1) Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Phytoplankton und Chytridien auf Einzelzell-Ebene, (2) Untersuchungen der integrativen Rolle von Chytridien in aquatischen Nahrungsnetzen und (3) Aufklärung der Auswirkungen von parasitären Pilzen auf Remineralisierungs- und Sedimentationsprozesse. Unser umfassender Ansatz beinhaltet experimentelle Studien mit Phytoplankton-Pilz Co-Kulturen sowie mit natürlichen Planktongemeinschaften, mittels Analysen auf Zell- und Mikoskalen-Ebene bis hin zu mesoskaligen Stoffflüssen entlang der Wassersäule. Im Wesentlichen werden wir den Transfer von Kohlenstoff und Stickstoff vom Phytoplankton durch das pelagische Nahrungsnetz innerhalb der photischen Zone bis hin zum Absinken als Detritus in die Tiefe verfolgen. Das Projektergebnis soll ein ganzheitliches Verständnis der Rolle von Chytridien an der Basis aquatischer Nahrungsnetze und Produktivität fördern, einschließlich der zugrunde liegenden Mechanismen und Größenordnungen. Angesichts der potenziellen Signifikanz parasitärer Pilze für die Abschwächung von Produktivität, Sinkstoffflüssen aber auch von toxischen Algenblüten in Küstengebieten, sollen die gewonnenen Daten mit lokalen und globalen Stoffkreisläufen verknüpft und in zukünftige Entscheidungen zum Küstenmanagement implementiert werden.

Teilprojekt: Koordinationsfonds

Das Projekt "Teilprojekt: Koordinationsfonds" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Institut für marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften, Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) durchgeführt. Um regionale Meeresspiegeländerungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zu verstehen, müssen neue Formen von integrierter Forschung beschritten werden, die einen weiten, fächerübergreifenden Bogen spannen muss, von physikalischen bis hin zu sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Nur ein solches Programm, wie es unter dem SPP 1889 'SeaLevel' etabliert wurde, kann die wissenschaftliche Basis für die Entwicklung von Informationen hervorbringen, die zur Unterstützung von Küstenschutz und Küstenzonen-Management und für die zur Minimierung des Einflusses von ansteigenden Meeresspiegel auf Gesellschaften erforderlich ist. Um ein solches interdisziplinäres Programm zum Erfolg zu führen, ist ein proaktives, ausgedehntes Projektmanagement erforderlich. Dieses gilt für jedes SPP, es gilt um so mehr für interdisziplinäre SPP, wie es das SPP SeaLevel ist. Während der zweiten Förderphase des SPP SeaLevel wird ein Hauptaugenmerk der Koordination darin liegen, eine kontinuierliche interdisziplinäre wissenschaftliche und organisatorische Koordination und Unterstützung aller Projekte bereitzustellen, das bestehende Netzwerk innerhalb des SPP weiter auszubauen, die Öffentlichkeitsarbeit und Gleichstellungsmaßnahmen weiter zu verstärken und in dieser zweiten und letzten Phase besonders auch die Sichtbarkeit und den Nutzen der SPP SeaLevel Ergebnisse zu maximieren. Hierfür wird die Koordination kontinuierlich die Zusammenarbeit aller Projekte und aller involvierten Disziplinen fördern und voranbringen und gewonnenen Informationen innerhalb des SPP und mit der internationalen Community austauschen. Die Koordination wird wie zuvor in allen ihren Aspekten und Modulen in ihrer Verantwortung bei D. Stammer liegen, der die allgemeine Verantwortung für das SPP trägt. D. Stammer wird unterstützt durch die Assistenz von Eleni Tzortzi, die wie in der ersten Phase dem SSP in allen Koordinationsaspekten und Modulen zur Seite stehen wird, die das SPP-Netzwerk weiter fördern wird, die reguläre Projekttreffen organisieren wird und die besonders in dieser zweiten Phase Abschlusskolloquien und Sonderausgaben eines wissenschaftlichen Journals mit unterstützen wird. Ohne diese Vollzeitunterstützung kann eine erforderliche Koordination dieses interdisziplinären SPP nicht garantiert werden.

Pilzinfektionen auf Phytoplankton unbekannter Störfaktor für das Wachstum von Phytoplankton, sowie für Recycling- und Sedimentationsprozesse

Das Projekt "Pilzinfektionen auf Phytoplankton unbekannter Störfaktor für das Wachstum von Phytoplankton, sowie für Recycling- und Sedimentationsprozesse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), Sektion Marine Geologie durchgeführt. Pilze sind eine der am diversesten, jedoch am wenigsten untersuchten mikrobiellen Gruppen in marinen Gewässern. Eine Untergruppe der Pilze, kurz als Chytridien bekannt, umfasst häufig auftretende Parasiten auf Phytoplankton, welche eine starke Belastung für das Phytoplanktonwachstum, die Entwicklung von Algenblüten und deren Populationsdynamiken darstellen. Parasitäre Chytridien befallen alle Hauptgruppen von Phytoplankton und treten bevorzugt in Küstenregionen mit hoher Phytoplanktonbiomasse und Produktivität auf. Die Auswirkungen von parasitären Pilzen auf Stoffkreisläufe und die Funktion von Ökosystemen sind jedoch kaum bekannt bzw. quantifiziert. Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe wird die funktionelle und quantitative Rolle parasitärer Pilze für die Phytoplanktonproduktivität und den Stoffkreislauf in Brack- und Meerwasser untersuchen. Unsere Ziele sind (1) Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Phytoplankton und Chytridien auf Einzelzell-Ebene, (2) Untersuchungen der integrativen Rolle von Chytridien in aquatischen Nahrungsnetzen und (3) Aufklärung der Auswirkungen von parasitären Pilzen auf Remineralisierungs- und Sedimentationsprozesse. Unser umfassender Ansatz beinhaltet experimentelle Studien mit Phytoplanktonâ€ÌPilz Co-Kulturen sowie mit natürlichen Planktongemeinschaften, mittels Analysen auf Zell- und Mikoskalen-Ebene bis hin zu mesoskaligen Stoffflüssen entlang der Wassersäule. Im Wesentlichen werden wir den Transfer von Kohlenstoff und Stickstoff vom Phytoplankton durch das pelagische Nahrungsnetz innerhalb der photischen Zone bis hin zum Absinken als Detritus in die Tiefe verfolgen. Das Projektergebnis soll ein ganzheitliches Verständnis der Rolle von Chytridien an der Basis aquatischer Nahrungsnetze und Produktivität fördern, einschließlich der zugrunde liegenden Mechanismen und Größenordnungen. Angesichts der potenziellen Signifikanz parasitärer Pilze für die Abschwächung von Produktivität, Sinkstoffflüssen aber auch von toxischen Algenblüten in Küstengebieten, sollen die gewonnenen Daten mit lokalen und globalen Stoffkreisläufen verknüpft und in zukünftige Entscheidungen zum Küstenmanagement implementiert werden.

Ursachen regionaler Meeresspiegelvariationen auf dekadischen und längeren Zeitskalen (DECVAR-2)

Das Projekt "Ursachen regionaler Meeresspiegelvariationen auf dekadischen und längeren Zeitskalen (DECVAR-2)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. Während der ersten Förderperiode des SPP 1889 SeaLevel wurde in diesem Projekt DECVAR Prozesse untersucht die in Verbindung mit Antriebsmechanismen von Meeresspiegeländerungen stehen, eben so wie die Charakterisierung von statistische Eigenschaften von natürlichen Meeresspiegelschwankungen entlang von Küstenlinien. Die Ergebnisse und gewonnenen Erkanntnisse sind wichtig um primäre Antriebsmechanismen ebenso wie die geographischen Regionen zu identifizieren die wesentlich zu beobachteten Meeresspiegeländerungen beitragen. Ergebnisse sind auch wichtig um die Reaktion unterschiedlicher Modelle auf den gleichen Antrieb zu verstehen und um dadurch Modellunsicherheiten zu charakterisieren. In der zweiten Förderphase wird die begonnenen Arbeit zur Reife geführt und weiter ausgebaut werden. Wir werden dabei auf zukünftige dekadische und Langzeit Meeresspiegelvariationen fokussieren, mit räumlicher Skala von Beckenskala bis hin zur lokalen Skala in den SPP Fokus-Regionen im westlichen Pazifik und Indonesischem Durchfluss auf der einen Seite und in Nord- und Ostseeraum, auf der anderen Seite. Für ein besseres Verständnis von zukünftigen Meeresspiegeländerungen auf dekadischen bis hin zu Jahrhundert-Zeitskalen in Form von natürlichen Moden im Vergleich zu anthropogenen Einflüssen, ist es ins besondere wichtig zugrundeliegende potentielle Antriebe ebenso wie dynamische Beiträge zu identifizieren, einschließlich Prozesse im küstennahem Ozean. Entsprechende Untersuchungen werden auf einer Hierarchie numerischer Simulationen beruhen unterstützt durch historische Meeresspiegelbeobachtungen. Eine gemeinsame Auswertung dieser Datensätze wird es ermöglichen, potentielle Ursachen für zukünftige Meeresspiegelvariationen in den SPP Untersuchungs-Regionen zu identifizieren und dadurch Vorhersagen zu verbessern. DECVAR-2 wird Teil der SPP 1889 Fokus-Gruppe zu globalen und regionalen Meeresspiegeländerungen sein für die es globale Meeresspiegelsimulationen und Projektionen liefern wird, einschließlich Information über Antriebsmechanismen von natürlichen und anthropogenen Änderungen. Darüber hinaus wird das Projekt Informationen über Meeresspiegeländerungen in den SPP Fokus Regionen an die anderen Fokus Gruppe liefern. Als möglicher Weise einziges globales Modellierungsvorhaben wird das Projekt projizierte Änderungen einzelnen Mechanismen und Prozessen zuordnen und damit den globalen Kontext von regionalen und lokalen Änderungen in den Untersuchungs-Regionen liefern. Antworten werden wesentlich sein um die übergeordneten SPP Ziele zu erreichen. Antworten werden ebenso wichtig für Küstenmanagement durch verbesserte Meeresspiegel Vorhersagen sein und damit die Basis für informierte Planungen von Anpassung Maßnahmen sein.

Vorhaben Transfer

Das Projekt "Vorhaben Transfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum hereon GmbH durchgeführt. Das KüNO-Dachprojekt 'CoTrans' trägt durch themenübergreifende Koordination, Vernetzung und Synthese der KüNO-Forschungsverbünde zu einer kohärenten trans- und interdisziplinären Küstenforschung in Deutschland bei und fördert den Transfer von KüNO-Forschungsergebnissen zu den Anwendern in Küstenschutz, Küstenmanagement, Naturschutz und Meeresschutz. Das Vorhaben stellt eine Kommunikationsinfrastruktur für die inter- und transdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit zur Verfügung. Es geht über die wissenschaftlichen Ziele der KüNO- Forschungsverbünde hinaus, da es mit praxisrelevanten, wissenschaftlich fundierten Informationen zur nachhaltigen Nutzung, und zum Schutz der Küstenökosysteme und zu Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel zur Lösung präventiver, gesellschaftlich relevanter Fragen beiträgt. Damit leistet es einen direkten Beitrag zu den Zielen des MARE:N-Programms 'Küsten-, Meeres- und Polarforschung für die Nachhaltigkeit' und somit zum BMBF-Rahmenprogramm 'Forschung für eine nachhaltige Entwicklung - FONA3'.

Küstenmeerforschung: KüNO Dachprojekt - Koordination und Transfer

Das Projekt "Küstenmeerforschung: KüNO Dachprojekt - Koordination und Transfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Ostseeforschung durchgeführt. Das KüNO-Dachprojekt 'Koordination und Transfer' trägt durch themenübergreifende Koordination und Vernetzung der KüNO-Forschungsverbünde untereinander sowie auf nationaler Ebene zu einer kohärenten trans- und interdisziplinären Küstenforschung in Deutschland bei. Es fördert den Transfer von KüNO-Forschungsergebnissen in die Praxis im Rahmen eines kontinuierlichen Stakeholder-Dialogprozesses. Damit unterstützt es Stakeholder auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene bei ihren Entscheidungen und Aufgaben im Küstenschutz, Küstenmanagement, Naturschutz und Meeresschutz. Zivilgesellschaft und Politik werden in die Lage versetzt, sich wissenschaftlich fundiertes Wissen über die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Küsten, die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und den Schutz der marinen Lebensräume anzueignen. Darüber hinaus wird der offene Zugang zu Forschungsdaten für Wissenschaftler und Stakeholder sichergestellt und schließlich wird dem Mangel an qualifizierten Küstenwissenschaftlern durch die Ausbildung und Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlern entgegengewirkt.

Leitantrag; Vorhaben: Koordination

Das Projekt "Leitantrag; Vorhaben: Koordination" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Ostseeforschung durchgeführt. Das KüNO-Dachprojekt 'Koordination und Transfer' trägt durch themenübergreifende Koordination und Vernetzung der KüNO-Forschungsverbünde untereinander sowie auf nationaler Ebene zu einer kohärenten trans- und interdisziplinären Küstenforschung in Deutschland bei. Es fördert den Transfer von KüNO-Forschungsergebnissen in die Praxis im Rahmen eines kontinuierlichen Stakeholder-Dialogprozesses. Damit unterstützt es Stakeholder auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene bei ihren Entscheidungen und Aufgaben im Küstenschutz, Küstenmanagement, Naturschutz und Meeresschutz. Zivilgesellschaft und Politik werden in die Lage versetzt, sich wissenschaftlich fundiertes Wissen über die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Küsten, die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und den Schutz der marinen Lebensräume anzueignen. Darüber hinaus wird der offene Zugang zu Forschungsdaten für Wissenschaftler und Stakeholder sichergestellt und schließlich wird dem Mangel an qualifizierten Küstenwissenschaftlern durch die Ausbildung und Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlern entgegengewirkt.

DAS: Das Projekt KOMMRÜBER befasst sich mit der Anpassung von Küstenschutzmaßnahmen an der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste an den Klimawandel.

Das Projekt "DAS: Das Projekt KOMMRÜBER befasst sich mit der Anpassung von Küstenschutzmaßnahmen an der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste an den Klimawandel." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Sektion Geographie, Geographisches Institut durchgeführt. Die Ostseeküstengemeinden haben schon lange Probleme ihre Küste so zu sichern, dass diese sich einerseits naturnah entwickeln, aber auch wirtschaftlich genutzt werden kann. Neben finanziellen Anstrengungen sind auch planerische Herausforderungen vorhanden, die die Küstengemeinden überfordern. Dies trat z.B. durch die zeitnah aufeinander folgenden Stürme vom Januar 2019 stark zu Tage. Jede Gemeinde erstellte ein eigenes Schadensregister ohne die Nachbargemeinden mit einzubeziehen und versuchte dabei Gelder vom Land für die Wiederherstellung der Infrastruktur für die Küstennutzung zu bekommen. Der in Zukunft verstärkte Druck auf die Küste infolge von klimawandelbedingten Einflüssen wurde hierbei nicht berücksichtigt. Übergeordnetes Ziel des KOMMRÜBER Vorhabens ist es daher: 1. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit und Machbarkeit von gemeindegrenzen-übergreifender Klimaanpassung zu schärfen, dadurch geeignete Maßnahmen zur Risikominderung (im Küstenzonenmanagement) anzuregen und die relevanten Entscheidungsfindungsprozesse zu moderieren; 2. die Nah- und Fernwirkungen von adaptiven Anpassungsmaßnahmen an Hand von Fallbeispielen aufzubereiten; 3. innovative weiche bzw. naturnahe Maßnahmen (Nature Based Solutions) harten, klassischen Küstenschutzmaßnahmen gegenüberzustellen; 4. kumulative Wirkungen von einzelnen Küstenanpassungsmaßnahmen aufzuzeigen; 5. einen Handlungsleitfaden zur Risikominimierung für Gemeinden und Küstenanrainer zu entwickeln (=climate-proof coastal zone management); 6. Wege zur klimaangepassten und nachhaltigen Küstennutzung und Daseinsvorsorge (in ausgewählten Ostseeküstengemeinden) für die kommenden Jahrzehnte aufzuzeigen sowie vorhandene Realisierungsmöglichkeiten zu optimieren 7. Vorhandene und neu zu implementierende Küstenschutzmaßnahmen auf die Anpassungsfähigkeit hinsichtlich des Klimawandels zu bewerten.

Vorhaben: Algorithmen für die Geolokalisierung der Unterwasserdrifter

Das Projekt "Vorhaben: Algorithmen für die Geolokalisierung der Unterwasserdrifter" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - Forschungszentrum Oberpfaffenhofen durchgeführt. Meeresströmungen sind ein dominanter Faktor in der Dynamik von Küstenregionen und akkurate Vorhersagen sind unerlässlich für verschiedene Aspekte des Küstenmanagements, der Küstenmorphologie und der marinen Umwelt-verschmutzung. Strömungen sind ein in Zeit und Raum variierendes Phänomen von hoher Komplexität und ihre Vorhersage mit Hilfe numerischer Modelle ist sehr anspruchsvoll. Um diese Modelle besser an die Realität anpassen zu können, benötigt man die Datenassimilation von Messungen, die möglichst über die horizontale und vertikale Dimension verteilt sein sollten. Allerdings sind Messungen der dreidimensionalen Struktur von Strömung im Augenblick praktisch nicht verfügbar. Die geplanten Arbeiten gehen das Problem der unzureichenden Informationen über 3-dimensionale Strömungen auf zwei unterschiedliche Arten an. Zum einen geht es um die Konstruktion von neuartigen Driftern, die sich für Strömungsmessungen in der Wassersäule eigenen. Zu diesem Zweck werden Algorithmen des maschinellen Lernens zur Geolokalisation von Roboterschwärmen aus dem Raumfahrtbereich weiterentwickelt, um das akustische Unterwasserdrifter/Beacon - Problem zu lösen. Zum anderen wird eine neue Methode entwickelt, Wavelet-Umwandlungen von X-Band Streuungssignalen zu nutzen, um Informationen über die Strömungen in der Wassersäule zu gewinnen. Diese Methoden werden in Feldkampagnen im Mittelmeer getestet; neue Assimilationstechniken werden entwickelt und implementiert, um die Modellverbesserungen im Bereich der Messungen zu evaluieren.

1 2 3 4 59 10 11