Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 55/00 Magdeburg, den 12. Mai 2000 Sperrfrist: Heute bis 18.00 Uhr! Innenminister Püchel gratuliert zum 50-jährigen Bestehen der Diensthundführerschule Anläßlich des 50-jährigen Bestehens der Diensthundeführerschule Sachsen-Anhalt in Pretzsch hielt Innenminister Dr. Manfred Püchel heute bei der Jubiläumsveranstaltung die Festrede. Die Ausbildungsstätte wurde am 20. Februar 1950 gegründet. An diesem Tag begann der erste Lehrgang mit 13 Diensthundführern. Sie waren dafür an die "Polizeihundzucht- und ¿abrichtungsanstalt Sachsen-Anhalt" abgeordnet worden. Ein Jahr später wurde die Ausbildungseinrichtung in "Landesabrichtungsanstalt für Diensthunde der Volkspolizei" umbenannt. Bereits im Jahre 1954 wurde Pretzsch zur einzigen Ausbildungseinrichtung in der DDR für das Diensthundwesen der Deutschen Volkspolizei. Mehr als 17.000 Diensthundeführer wurden hier in fast 40 Jahren ausgebildet, und natürlich auch die dazugehörigen Diensthunde. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands mußten Entscheidungen über den Fortbestand der Diensthundführerschule getroffen werden. Da die Einrichtung in Pretzsch die einzige ihrer Art in der DDR war, bestand die Möglichkeit, an diese Tradition anzuknüpfen und die Diensthundführerschule als Einrichtung aller neuen Bundesländer fortzuführen. Leider wurde die Chance nicht genutzt. Fast alle neuen Bundesländer errichteten nach der Wende eigene Einrichtungen. "Obwohl der Polizei inzwischen Techniken zur Verfügung stehen, von denen man vor 20 Jahren noch geträumt hat, braucht man zur Klärung eines Falles Altbewährtes und dazu gehört auch der Spürsinn, sowohl des Kriminalisten als auch der des Polizeihundes. Polizeidiensthunde sind immer noch ein anerkanntes, effektives und höchst zweckmäßiges Einsatzmittel. Treue und Verlässlichkeit machen den Polizeihund zum echten Partner. Ungeteilt erfährt der Polizeihund Zuspruch und positive Bewertung durch viele Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch Respekt. Fernsehserien haben sogar eine regelrechte Fangemeinde begründet und manches Kind träumt von seinem eigenen Rex", so der Minister. Nach der Wende wurde in Pretzsch weiter zuverlässig und solide ausgebildet. Gleichzeitig konnte man an den guten Ruf der Schule anknüpfen. Püchel: "Dass sich auch die Thüringer Diensthundführer hier bei uns ausbilden lassen, spricht für die Leistungsfähigkeit und Qualität der Einrichtung und wir sind sehr froh über diese Partnerschaft. Auch deshalb, weil diese Kooperation die Wirtschaftlichkeit unserer Diensthundführerschule verbessern hilft." Der Ausbildung der Diensthundführer gelte besondere Aufmerksamkeit. Verwendungsseminare für Schutzhundführer, im jährlichen Rhythmus geplante Fortbildungsseminare und bei Eignung Spezialausbildung zur Führung von Rauschgiftspürhunden, Sprengstoffspürhunden, Leichenspürhunden oder Fährtenhunden seien Voraussetzungen für die Zulassung zur praktischen Arbeit mit dem entsprechenden Hund. In 24 Ausbildungsstunden pro Monat müsse in den Polizeibehörden die Einsatzfähigkeit auf dem erforderlichen Niveau gehalten werden. Die Arbeit mit dem Diensthund verlange von seinem Führer ein Engagement, das auch über die Dienstzeit hinaus reiche und einen großen Teil seiner Freizeit in Anspruch nehme. Zur Zeit haben im Land von fast 150 Diensthunden rund 99 in den Familien ihrer Diensthundführer ihr Heim. Püchel: "Unsere Hunde waren mit ihren Diensthundeführern auch schon international erfolgreich im Einsatz." So sei ein Diensthundführer mit seinem Sprengstoffspürhund während der Weltbevölkerungskonferenz 1994 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zum Einsatz gekommen. Die Diensthundführerschule stellte Teilnehmer am Internationalen Wettkampf für Rauschgiftspürhundeführer 1995 in Bratislava und 1996 in Budapest. Sprengstoffspürhundeführer nahmen am Internationalen Wettkampf 1996 in Bratislava teil. Der traditionell gute Ruf und die erfolgreiche Arbeit führe nicht nur Fachleute aus anderen Bundesländern zum Erfahrungsaustausch nach Pretzsch, sondern auch internationale Gäste, aus der Slowakei, der Ukraine, aus österreich und der Schweiz. Innenminister Dr. Manfred Püchel: "Die rasante Entwicklung der Kriminalität und neue Gefährdungslagen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung machen deutlich, dass die Polizei auch in Zukunft nicht auf das "All round - Einsatzmittel Hund" verzichten kann." Daher sei es wichtig, die Rahmenbedingungen für die Aus- und Fortbildung zu verbessern. So konnte am 1. August 1997 die Grundsteinlegung für die neue Zwingeranlage erfolgen. Nun gehe es darum, mit den nächsten Baumaßnahmen die Wohn- und Unterkunftsbedingungen der Bediensteten der Diensthundführerschule und der Lehrgangsteilnehmer zu verbessern. Püchel: "In einem bin ich mir ganz sicher: Solange es in Sachsen-Anhalt Diensthunde gibt, wird es auch die Diensthundführerschule in Pretzsch geben. Und Diensthunde wird es noch sehr lange geben. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis Computer die richtige Spürnase haben, aufs Wort hören, bei Fuß gehen, zum richtigen Zeitpunkt bellen und der beste Freund des Menschen sind." Impressum: Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Halberstädter Straße 1-2 39112 Magdeburg Tel: (0391) 567-5516 Fax: (0391) 567-5519 Mail: pressestelle@min.mi.lsa-net.de Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
Das Projekt "Tagung: 'Verantwortung fuer das kommende Jahrhundert: Was folgt nach Kairo?' (Bevoelkerungsentwicklung und Umwelt)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Münster, Zentrum für Umweltforschung durchgeführt.
Das Projekt "Null-Emissions-Konzepte für Urbane Resilienz in ausgewählten Afrikanischen Städten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Trier - Trier University of Applied Sciences, Fachbereich Technik, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement durchgeführt. Die Anzahl der Städte mit über einer Millionen Einwohner steigt rasant. Mit einem Anteil von über 40% der Bevölkerung in Städten, ist Afrika bereits mehr urbanisiert als Indien (30%) und beinahe gleichauf mit China (45%). Laut UN Projektionen werden bis 2050 elf wachsende afrikanische Städte den Megastadt-Status erreicht haben, unter anderem Nairobi, Addis Ababa, Abidjan und Dakar. Bereits jetzt zählen Kairo, Kinshasa und Lagos zu Megastädten mit über zehn Millionen Einwohnern. Das Projekt 'Null-Emissions-Konzepte für Urbane Resilienz in ausgewählten Afrikanischen Städten (ZECURA)' zielt darauf ab, die Herausforderungen der Städte zu adressieren, indem die Städte unterstützt werden, die eigene Resilienz gegenüber Extremereignissen zu stärken. Universitäten als lokale Bildungseinrichtungen sind in der Position, Stadtteile und Kommunen, Regierungen und Behörden, Unternehmen, und Personen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheits-, Ernährungs- und Energieversorgung sicherzustellen angesichts der Auswirkungen des Klimawandels. Im Rahmen des Projektes wird ein deutsch-afrikanisches Konsortium aus Universitäten gebildet, welches urbane Resilienz in Form von Reallaboren umsetzt. Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung werden in Form von Managementseminaren mit praktischer Anschauung über die Universitäten an Stakeholder in den urbanen Systemen vermittelt. Das Ziel der Bildungsinstitutionen ist es, Kapazitäten von Einzelpersonen, Kommunen, Unternehmen und Systemen im urbanen Raum zu stärken, sodass diese sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung urbanen Problemen stellen können. Das Hauptziel von ZECURA ist der gemeinsam erarbeitete Wissenstransfer, um die Transition von Wasser-, Energie, Ernährungs- und Abfalldienstleistungen in ausgewählten afrikanischen Städten für mehr Resilienz zu unterstützen. Kommunen werden aktiviert, ihre eigene nachhaltige, kohlenstoffneutrale Zukunftsvision zu gestalten, bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität.
Das Projekt "Teilvorhaben: Reisende Hochschule" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Trier - Trier University of Applied Sciences, Fachbereich Technik, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement durchgeführt. Die Anzahl der Städte mit über einer Millionen Einwohner steigt rasant. Mit einem Anteil von über 40% der Bevölkerung in Städten, ist Afrika bereits mehr urbanisiert als Indien (30%) und beinahe gleichauf mit China (45%). Laut UN Projektionen werden bis 2050 elf wachsende afrikanische Städte den Megastadt-Status erreicht haben, unter anderem Nairobi, Addis Ababa, Abidjan und Dakar. Bereits jetzt zählen Kairo, Kinshasa und Lagos zu Megastädten mit über zehn Millionen Einwohnern. Das Projekt 'Null-Emissions-Konzepte für Urbane Resilienz in ausgewählten Afrikanischen Städten (ZECURA)' zielt darauf ab, die Herausforderungen der Städte zu adressieren, indem die Städte unterstützt werden, die eigene Resilienz gegenüber Extremereignissen zu stärken. Universitäten als lokale Bildungseinrichtungen sind in der Position, Stadtteile und Kommunen, Regierungen und Behörden, Unternehmen, und Personen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheits-, Ernährungs- und Energieversorgung sicherzustellen angesichts der Auswirkungen des Klimawandels. Im Rahmen des Projektes wird ein deutsch-afrikanisches Konsortium aus Universitäten gebildet, welches urbane Resilienz in Form von Reallaboren umsetzt. Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung werden in Form von Managementseminaren mit praktischer Anschauung über die Universitäten an Stakeholder in den urbanen Systemen vermittelt. Das Ziel der Bildungsinstitutionen ist es, Kapazitäten von Einzelpersonen, Kommunen, Unternehmen und Systemen im urbanen Raum zu stärken, sodass diese sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung urbanen Problemen stellen können. Das Hauptziel von ZECURA ist der gemeinsam erarbeitete Wissenstransfer, um die Transition von Wasser-, Energie, Ernährungs- und Abfalldienstleistungen in ausgewählten afrikanischen Städten für mehr Resilienz zu unterstützen. Kommunen werden aktiviert, ihre eigene nachhaltige, kohlenstoffneutrale Zukunftsvision zu gestalten, bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung einer Pilotanlage zur Steigerung der Biogasausbeute von landwirtschaftlichen Rückständen und Abfällen unter ägyptischen und deutschen Bedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Hamburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft V-9 durchgeführt. In Kooperation zwischen dem Institut für Maschinenbau (Ain-Schams-Universität in Kairo, Ägypten) und dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (Technische Universität Hamburg, Deutschland) sollen die technischen und ökonomischen Möglichkeiten einer Ko-Fermentation von landwirtschaftlichen Rückständen und organischen Abfällen in Ägypten untersucht werden, insbesondere in Hinblick auf die lokalen Gegebenheiten in Ägypten als auch in Deutschland. Ausgewählte Stoffströme (primäre, sekundäre oder tertiäre Nebenprodukte und Rückstände) werden sowohl im Labor- als auch im Technikumsmaßstab auf deren chemische Zusammensetzungen und Biogaspotentialen analysiert. In einem Versuchsreaktor werden die vielversprechendsten Substratmischungen der zuvor analysierten Substrate ko-fermentiert. Die Optimierung der Betriebsführung dieses Reaktors (Parametervariation) liefert Ergebnisse zur Auslegung der Ko-Fermentation in höher skalierten Biogasanlagen. Die Bewertung der optimalen Nutzung der Outputströme einer typischen Biogasanlage (Strom, Abwärme und Gärrest) orientiert sich an den lokalen Bedingungen in Ägypten. Auf Grund des ariden Klimas in Ägypten ist insbesondere eine teilweise Kreislaufführung der flüssigen Gärrestphase zu prüfen. Die Gesamtbewertung des Konzepts einer als Ko-Fermentation ausgelegten Biogasanlage in Ägypten erfolgt durch rechnergestützte Simulationen unterschiedlicher Szenarien unter Einbezug der zuvor generierten Analytikergebnissen. Die gewonnen Erkenntnisse sollen auf deutsche Bedingungen übertragen werden und ebenfalls für eine deutsche Anwendung erprobt und optimiert werden.
Das Projekt "Ko-Fermentation von landwirtschaftlichen Rückständen und ausgewählten organischen Abfällen zur Biogasproduktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Hamburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft V-9 durchgeführt. In Kooperation zwischen dem Institut für Maschinenbau (Ain-Schams-Universität in Kairo, Ägypten) und dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (Technische Universität Hamburg, Deutschland) sollen die technischen und ökonomischen Möglichkeiten einer Ko-Fermentation von landwirtschaftlichen Rückständen und organischen Abfällen in Ägypten untersucht werden, insbesondere in Hinblick auf die lokalen Gegebenheiten in Ägypten als auch in Deutschland. Ausgewählte Stoffströme (primäre, sekundäre oder tertiäre Nebenprodukte und Rückstände) werden sowohl im Labor- als auch im Technikumsmaßstab auf deren chemische Zusammensetzungen und Biogaspotentialen analysiert. In einem Versuchsreaktor werden die vielversprechendsten Substratmischungen der zuvor analysierten Substrate ko-fermentiert. Die Optimierung der Betriebsführung dieses Reaktors (Parametervariation) liefert Ergebnisse zur Auslegung der Ko-Fermentation in höher skalierten Biogasanlagen. Die Bewertung der optimalen Nutzung der Outputströme einer typischen Biogasanlage (Strom, Abwärme und Gärrest) orientiert sich an den lokalen Bedingungen in Ägypten. Auf Grund des ariden Klimas in Ägypten ist insbesondere eine teilweise Kreislaufführung der flüssigen Gärrestphase zu prüfen. Die Gesamtbewertung des Konzepts einer als Ko-Fermentation ausgelegten Biogasanlage in Ägypten erfolgt durch rechnergestützte Simulationen unterschiedlicher Szenarien unter Einbezug der zuvor generierten Analytikergebnissen. Die gewonnen Erkenntnisse sollen auf deutsche Bedingungen übertragen werden und ebenfalls für eine deutsche Anwendung erprobt und optimiert werden.
Das Projekt "Netzwerk akademischer Entscheidungsträgerinnen für bewusstes Ingenieurwesen und Forschung für nachhaltige Urbanisierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung durchgeführt. Im Rahmen des FALCONESS-Projekts sollen Fragen des nachhaltigen Städtewachstums in Afrika wissenschaftlich erörtert werden. Dabei steht im Fokus ingenieurtechnische und naturwissenschaftliche Kenntnisse mit sozio-ökonomischen Aspekten zu koppeln. Als Forschungsobjekte dienen Lagos, Dar es Salaam, Kairo, Johannesburg und Accra. Die Projektkoordination wird von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und der Universität von Lagos in Nigeria übernommen. Weitere Partnerinstitute kommen aus Ghana, Ägypten, Tansania, Südafrika, Nigeria und Deutschland. Im aktuell beantragten Antrag auf ein Definitionsprojekt geht es um die administrative und wissenschaftliche Abstimmung einer Kooperation mit dem Ziel in der Hauptphase 2 Doktorandinnen und 10 MSc Studentinnen in einem einheitlichen Gesamtprojektrahmen zum Thema nachhaltige Urbanisierung international zu fördern und dabei zukunftsfähige panafrikanische Netzwerke mit Deutschen Partnern zu knüpfen, um langfristig einen durch weibliche Führungskräfte initiierten Wandel auf Basis von Forschung und Wissenschaft hervorzurufen. Hierbei wird besonderer Wert auf den wissenschaftlichen, internationalen Austausch gelegt, so dass Studentinnen sowohl als Doktorandinnen als auch als Masterstudentinnen die Möglichkeit erhalten, Auslandsaufenthalte durchzuführen und mit internationaler Forschung vernetzt zu werden. Das Definitionsprojekt besteht aus zwei Workshops in Nigeria und Deutschland sowie einer Webkonferenz. Die Workshops sollen einen gemeinsame Kenntnisbasis für die interdisziplinären Partner schaffen, den wissenschaftlichen Rahmen definieren und administrative Herausforderungen lösen. Darüber hinaus werden Mehrwerte durch Kollaborationen und Einbindung weiterer Partner gestaltet. Neben dem vorrangigen Ziel, einen robusten Vollantrag für die Hauptphase zu gestalten, bringt das Definitionsprojekt bereits erste publizierbare, wissenschaftlich relevante Inhalte zusammen.
Das Projekt "Teilvorhaben: DLR" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Verkehrssystemtechnik durchgeführt. Die zentrale Idee des Projektes ist es, innovative und nachhaltige Ansätze und Technologien im Bereich Verkehrsmanagement für die Metropol-Region Kairo zu entwickeln und exemplarisch umzusetzen. Kern der technologischen Entwicklung bildet ein auf Floating Car Data (FCD) basiertes Verkehrsinformationsportal, das neben der Verkehrslage und Prognose auch Hotspot Analysen basierend auf der DLR-Traffic-Performance-Index (TPI) Technologie bietet. Die Entwicklung und Umsetzung der modernen Verkehrsmanagementkonzepte wird möglichst eng an den lokalen, kulturellen und technologischen Gegebenheiten ausgerichtet. Die lokalen Rahmenbedingungen werden analysiert und neben den technologischen Lösungen wird auch Capacity Building (insb. für Nachwuchswissenschaftler) ermöglicht. ENFUMA bildet die Grundlage für die Ausbreitung auf ganz Kairo und andere afrikanische Städte.
Das Projekt "Three-dimensional groundwater flow and salinity transport model of Ras Sedr City for sustainable management of water resources and ecosystem services" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Bauingenieurwesen, Fachgebiet Wasserwirtschaft und Hydrosystemmodellierung durchgeführt. Motivation: MicrosoftInternetExplorer402DocumentNotSpecified7.8Normal0Ras Sedr is one of the closest cities of South Sinai to the capital Cairo (180 km) and through its location, climate and land topography provides a suitable environment for the development of various activities such as tourism and agriculture. The groundwater in the Quaternary aquifer (which is the most prospective aquifer in Ras Sedr area) as well as the Nubian Sandstone aquifer serve as potential sources of water to supply the water needs for the expected development. The importance of Ras Sedr further arises from the remarkable location on the eastern side of Gulf of Suez which is part of the mega development project Suez Canal Corridor (SCC) which aims to develop the area surrounding the Suez Canal vital waterway. Integrated sustainable management of the water resources becomes an obligation as well as a practical solution to confront the water scarcity problem in the region and help realize the development plans. Research Aim and Methodology: MicrosoftInternetExplorer402DocumentNotSpecified7.8Normal0The main research aim is to improve understanding the groundwater flow and salinity transport processes in Ras Sedr City, to manage the groundwater resources sustainably and to plan the establishment of ecosystem services related to sustainable management of groundwater. The main research aim will be attained through developing an integrated three dimensional groundwater flow and salinity transport model of Ras Sedr City to manage the groundwater resources and ecosystem services sustainably. The 3D numerical model will be developed after reviewing previous studies, collecting respective data and constructing geo-referenced database and thematic maps of the study area. Using spatial analysis techniques as well the model results, various scenarios of the groundwater management and ecosystem services plans are proposed and assessed.
Das Projekt "LOCLIM3-Städteklimatische Untersuchungen; im Vergleich Nairobi, Istanbul und Kairo bis zum Jahr 2090" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Institut für Meteorologie WE03 durchgeführt. Die Arbeitsgruppe Stadtklimatologie der FU Berlin wird mit Hilfe des COSMO-CLM Modells für verschiedene Zeiträume mit zwei unterschiedlichen Treibhausgasantrieben (RCP4.5 und RCP 8.5) das Klima für die Städte Istanbul, Nairobi und Kairo simulieren. Dazu wird die zweifache Nestingmethode angewendet um die Klimadaten auf eine Auflösung von 2.8 km für die Städte zu bringen. Damit das Klima der drei Städte besser beurteilt werden kann, werden für die o.g. Klimazeiträume verschiedene meteorologische Parameter betrachtet: - Es wird die Anzahl der Sommer- und heißen Tage (maximal Temperatur größer 25°C und 30°C), sowie die Anzahl der tropischen Nächte bestimmt. Zusätzlich wird die Anzahl der kalten Tage (Kairo und Nairobi) definiert und bestimmt. Für Istanbul wird die Anzahl der Frost-(Minimumtemperatur unter 0°C) und Eistage (Maximumtemperatur unter 0°C) ermittelt. Für alle Städte wird die Änderung der Extremwertvariabilität berechnet, da entsprechend das Katastrophenmanagement von diesen Werten abhängig ist. Die Dauer von Hitzewellen, sowie die Summe des Niederschlages und Dauer der Niederschlagsereignisse werden berechnet. Das erste Ziel dieses Projektes ist die Erstellung der lokalen Klimaänderung für Nairobi, Kairo und Istanbul bis zum Jahr 2090 mit dem Regionalmodel COSMO-CLM für zwei Szenarien (RCP4.5 und RCP8.5). Des Weiteren wird das Mikroklima mit unterschiedlichen Anpassungsstrategien, wie Landschafts- und Landnutzungsänderung, Raumplanung, städtisches Design sowie unterschiedliche Baumaterialen mit dem Stadtmodell modelliert. Basierend auf den Ergebnissen der Mikroklimasimulationen werden zusammen mit den Projektpartnern sowie allen Akteuren der Stadt-und Landschaftsplanung und den Architekten Anpassungsstrategien für eine nachhaltige und klimagerechte Stadt entwickelt. Anschließend werden neue Mikroklimasimulationen durchzuführen um gerade diese Anpassungsstrategien durch eine erneute Klimasimulation zu prüfen, ob sich das Mikroklima verbessert hat. Da die Stationsdichte der meteorologischen Messungen in den drei Städten gering ist, werden mobile Messungen mit Hilfe von Studenten durchgeführt, um eine Validierung des Stadtmodells bezüglich des Mikroklimas durchzuführen. Das Gesamtziel dieses Projektes ist die Erstellung eines praktischen Leitfadens für Entscheidungsträger und weiteren Interessierten für eine nachhaltige Stadtentwicklung, um den Herausforderungen der Urbanisierung im Hinblick auf eine Klimaveränderung entgegenzuwirken. Der Leitfaden wird entsprechend der Landessprache veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit den Stadt- und Landschaftsplanern werden angepasste Lösungen für eine umweltgerechte Siedlungsentwicklung mit Beispielen und möglichen Massnahmen erstellt.
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