Nach der Stillegung des Kalibergwerkes, soll die Nachnutzung durch industirielle und gewerbliche Interessenten aufrecht erhalten werden.
Wir interessieren uns für Schachtpläne des Kalibergwerkes in Hänigsen Riedel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten. Dies ermöglicht uns eine intensive Auseinandersetzung mit unserer Lokalgeschichte.
Background Open cast lignite mines, sand pits and military training areas represent human-made, secondary habitats for specialized xerothermophilous and psammophilous species. Rare species, including the earwig Labidura riparia, are found in high population densities in such sites. However, it is unknown from which sources colonisation took place and how genetic variation compares to that of ancient populations on natural sites. Methods Using nine microsatellite markers, we analysed genetic variation and population structure of L. riparia in 21 populations in NE Germany both from secondary habitats such as lignite-mining sites, military training areas and a potassium mining heap, and rare primary habitats, such as coastal and inland dunes. Results Genetic variation was higher in populations from post-mining sites and former military training areas than in populations from coastal or inland dune sites. Overall population differentiation was substantial (FST = 0.08; F'st = 0.253), with stronger differentiation among primary (FST = 0.196; F'st = 0.473) than among secondary habitats (FST = 0.043; F'st = 0.147). Differentiation followed a pattern of isolation by distance. Bayesian structure analysis revealed three gene pools representing primary habitats on a coastal dune and two different inland dunes. All populations from secondary habitats were mixtures of the two inland dune gene pools, suggesting multiple colonization of post-mining areas from different source populations and hybridisation among source populations. Discussion Populations of Labidura riparia from primary habitats deserve special conservation, because they harbour differentiated gene pools. The majority of the Labidura riparia populations, however, thrive in secondary habitats, highlighting their role for conservation. Implications for insect conservation A dual strategy should be followed of conserving both remaining natural habitat harbouring particular intraspecific gene pools and secondary habitat inhabited by large admixed and genetically highly variable populations.
Abstract Background Open cast lignite mines, sand pits and military training areas represent human-made, secondary habitats for specialized xerothermophilous and psammophilous species. Rare species, including the earwig Labidura riparia, are found in high population densities in such sites. However, it is unknown from which sources colonisation took place and how genetic variation compares to that of ancient populations on natural sites. Methods Using nine microsatellite markers, we analysed genetic variation and population structure of L. riparia in 21 populations in NE Germany both from secondary habitats such as lignite-mining sites, military training areas and a potassium mining heap, and rare primary habitats, such as coastal and inland dunes. Results Genetic variation was higher in populations from post-mining sites and former military training areas than in populations from coastal or inland dune sites. Overall population diferentiation was substantial (FST=0.08; F'ST=0.253), with stronger diferentiation among primary (FST=0.196; F'ST=0.473) than among secondary habitats (FST=0.043; F'ST=0.147). Diferentiation followed a pattern of isolation by distance. Bayesian structure analysis revealed three gene pools representing primary habitats on a coastal dune and two diferent inland dunes. All populations from secondary habitats were mixtures of the two inland dune gene pools, suggesting multiple colonization of post-mining areas from diferent source populations and hybridisation among source populations. Discussion Populations of L. riparia from primary habitats deserve special conservation, because they harbour diferentiated gene pools. The majority of the L. riparia populations, however, thrive in secondary habitats, highlighting their role for conservation. Implications for insect conservation A dual strategy should be followed of conserving both remaining natural habitat harbouring particular intraspecific gene pools and secondary habitat inhabited by large admixed and genetically highly variable populations. © The Author(s) 2021
Das Projekt InSpEE (IIIC2 - 40003 - 03ESP323A) schafft Grundlagen für die Potentialabschätzung in den Salzstrukturen Norddeutschlands, schließt aber bisher die weitgehend flach lagernden Salzvorkommen in geeigneter Teufenlage (z.B. Nordrhein-Westfalen) aus. Der damit verbundene Ausschluss einer der europaweit größten Speicheranlagen (Epe, NRW) verdeutlicht die Notwendigkeit einer ergänzenden Potentialermittlung und Standortbewertung. Bei der Abschätzung des Speicherpotentials der Doppel- und Mehrfachsalinare (z.B. Schleswig-Holstein) konnte aufgrund geringer Kenntnisse zum inneren Aufbau dieser Strukturen bisher nur der Rotliegend-Anteil berücksichtigt werden. Das Fortsetzungsprojekt besitzt daher das Ziel, die geologische Datenbasis zu erweitern und aufzubereiten, mögliche Kavernenauslegungen zu berechnen und darauf aufbauend eine Potentialabschätzung vorzunehmen und das Informationssystem Salz zu ergänzen. Für die Bearbeitung wird folgender Arbeitsplan vorgesehen: - Detaillierte Recherche zu Erkundungsdaten sowie mineralogisch-geochemische und geomechanische Untersuchungen der Gesteine der Doppel- und Mehrfachsalinare und Darstellung in geologischen 3D-Modellen, - Experimentelle Ermittlung fehlender thermischer Kennwerte für Nicht-Zechstein-Salinare, - Gebirgsmechanische Nachanalyse von Betriebsdaten bestehender Kavernen in Doppel- und Mehrfachsalinaren zur Einschätzung des mechanischen Materialverhaltens, - Anpassung der Kavernenauslegung und der Potentialauswertung des InSpEE-Projektes für Mehrfachsalinare, - Detaillierte Recherche zu Erkundungsdaten sowie mineralogisch-geochemische und geomechanische Untersuchungen der im InSpEE-Projekt nicht berücksichtigten flach lagernden Salinarbereiche in geeigneter Teufenlage, - Anpassung der Kavernenauslegung vor allem hinsichtlich geringerer Mächtigkeit des Salinars, - Weiterentwicklung des Algorithmus zur Potentialabschätzung für flächig ausgebildete flach lagernde Salinarbereiche.
Die K+S Kali und Salz GmbH betreibt im hessisch-thüringischen Kaligebiet die Werke Werra und Neuhof-Ellers, in denen jährlich rund 23 Mio. t Rohsalz gefördert werden. Bei der Salzgewinnung und -verarbeitung sowie bei der Aufhaldung der Abfallstoffe fällt salzhaltiges Abwasser an, das direkt in die Werra eingeleitet oder in den Untergrund versenkt wird. In der Fortschreibung des Bewirtschaftungsplans 2009 für das Einzugsgebiet der Weser ist im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000) das Konzept der zukünftigen umweltgerechten Entsorgung des Abwassers festzulegen. Dazu ist u.a. auch die Prüfungen der Effizienz der Maßnahmen, der Verhältnismäßigkeit und der Zumutbarkeit der Maßnahmenoptionen erforderlich. Für den Umgang mit den salzhaltigen Abwässern wurden seitens der FGG Werra/Weser sowie des Runden Tisches 'Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion' Maßnahmenoptionen diskutiert, die u.a. eine Reduzierung der Salzeinleitung sowie die Errichtung von Fernleitungen in die Oberweser bzw. Nordsee beinhalten. Im Gutachten wurden Maßnahmenoptionen mit Hilfe einer Öko-Effizienz-Analyse bewertet und somit die Verhältnismäßigkeitsprüfung durch das Land Hessen vorbereitet. Das Gutachten wurde in Zusammenarbeit mit Dr.-Ing. Bernhard Michel von der COOPERATIVE Infrastruktur und Umwelt Reinheim erarbeitet.
Im Rahmen der geologischen Landesaufnahme sollen die geologischen Verhältnisse im Raum Ziegelroda (GK25 - 4634 Ziegelroda) erforscht und dargestellt werden. Dieser Raum ist u. a. im Zusammenhang mit der geplanten Wiederbelebung der Kalisalzgewinnung in der benachbarten Lagerstätte Roßleben von Interesse. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich überwiegend im Bereich des Ziegelrodaer Forstes. Hier hat sich bei neueren geologischen Kartierungsarbeiten gezeigt, dass die mesozoischen Gesteine, die auch im Hangenden des Kalisalzlagers anstehen, bisher nur grob untersucht und unzureichend gegliedert sind. Es sind detaillierte geologische Aufnahmen der Schichtenfolgen und der Lagerungsverhältnisse sowie lithofazielle und feinstratigraphische Untersuchungen des Mittleren Buntsandsteins erforderlich. Besonderes Augenmerk ist auf die Abgrenzung des Mittleren vom Unteren Buntsanstein zu legen. Darüber hinaus ist die Ausbildung der quartären Deckschichten lithologisch zu untersuchen sowie lithogenetisch und stratigraphisch zu interpretieren.
| Origin | Count |
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