Übergeordnetes Ziel von Klima bewegt! ist eine Reduktion der CO2 Emissionen durch ein klimafreundlicheres Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Dies wird erreicht durch ein innovatives Bildungsangebot, das von Sportlehrkräften als Multiplikatoren im regulären Sportunterricht umgesetzt wird und klimabewusstes Verhalten erlebbar macht. Bildung spielt für einen effektiven Klimaschutz eine wichtige Rolle, daher ist Bildung für nachhaltige Entwicklung auch in den Lehrplänen der Schulen inzwischen verankert - auch im Fach Sport. Jedoch findet gegenwärtig im Sportunterricht nahezu keine Nachhaltigkeitsbildung statt, denn für die Umsetzung brauchen Sportlehrkräfte spezifische fachliche und methodische Kompetenzen. Deshalb ist es nötig, hierfür neue didaktische Konzepte zu entwickeln und zu verbreiten. Klima bewegt! gliedert sich ich drei aufeinander folgende Bausteine: 1) Die wissenschaftlich fundierte Entwicklung eines Lehr-Lernkonzepts mit konkreten Unterrichtsbausteinen zur Integration von Nachhaltigkeitsbildung im Themenfeld Klimaschutz in den regulären Sportunterricht der Klassen 6 und 7. 2) Den Einsatz der Unterrichtsbausteine im Sportunterricht in insgesamt 14 Klassen in Realschulen und Gymnasien sowie Wirkungsevaluation hinsichtlich Klimaschutzwissen, -einstellung und -handeln der Schüler*innen. 3) Die Verbreitung des Lehr-Lernkonzepts und der Unterrichtsbausteine mittels videobasierten Kurzfortbildungen für Lehrkräfte. Darin sind die Projektinhalte themenspezifisch aufbereitet, Unterrichtsbeispiele praktisch veranschaulicht und es wird Feedback ermöglicht.
Mit dem Vorhaben sollen Instrumente entwickelt und erprobt werden, um Klimaschutz als Bestandteil erfolgreichen Projektmanagements innerhalb und außerhalb der Kommunalverwaltung zu etablieren. Der KöP-Ansatz soll zusammen mit sechs Pilotkommunen entwickelt und optimiert werden und für eine breite Anwendung zur Verfügung stehen. Folgende wesentliche Ziele werden dabei verfolgt: 1. Minderung der Treibhausgas-Emissionen, indem Klimaschutzpotentiale in teilnehmenden Pilotprojekten identifiziert und realisiert werden 2. Bewusstsein für Klimaschutzpotentiale und Engagement für deren Nutzung stärken bei Verantwortlichen, Mitarbeiter/innen und Zielgruppen öffentlicher Projekte 3. Schaffung neuer Kooperationen zwischen bisher nicht in kommunalen Klimaschutz involvierten Abteilungen oder Institutionen, um Klimaschutz effektiv als Querschnittsaufgabe zu verankern 4. Etablieren von Klimaschutz als Bestandteil erfolgreichen Projektmanagements 5. Integration von Anreizen zur Einbindung des Klimaschutzmanagementansatzes in Projektvergabe, -planung und -umsetzung 6. Entwicklung eines Klimaschutzmanagement-Toolkits für öffentliche Projekte.
Die Leuphana Universität Lüneburg verfolgt eine Gesamtstrategie zur 'klimaneutralen Campusentwicklung'. Angestrebt wird ein Nullenergie-Campus im Sinne einer primärenergetisch ausgeglichenen Energiebilanz (inklusive Dienstreisen und Pendelverkehre). Der Fokus liegt neben Energieeinsparmaßnahmen in der Herstellung einer energieeffizienten und exergetisch sinnvollen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien (KWK, kaskadierte Wärmenutzung, thermische Speicherung) sowie der intensive Einbezug des Faktors Nutzerverhalten (Ambient Intelligence-System). Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird durch den Betrieb des Gebäudes kein CO2 emittiert. Diese vorbildhaften Planungsziele gilt es mit diesem Vorhaben durch das Monitoring im Gebäudebetrieb zu sichern. Mit dieser Projektskizze wird daher die zweite Phase des 'Intensivmonitorings' und die dritte des 'Langzeitmonitorings' gemäß des Förderkonzepts Energieoptimiertes Bauen beantragt. Ziel des Forschungsprojektes ist es, das innovative Konzept zur klimaneutralen Energieversorgung eines Quartiers hier des Campus über ein wissenschaftliches Monitoring im Betrieb zu prüfen und zu optimieren. Es sollen somit validierte Aussagen über die Funktionalität des Energiekonzeptes auf dem Campus und insbesondere für das Zentralgebäude getroffen werden, die geeignet sind die Leistungsfähigkeit des konzeptionellen Ansatzes in energetischer und wirtschaftlicher Sicht unter Beweis zu stellen. In anschaulicher Weise kann der 'Klimaneutrale Campus' einen Vorbildcharakter demonstrieren, der über die Region Lüneburgs hinaus für zukünftige Bauaufgaben gilt. Der detaillierte Arbeitsplan sowie die Zuordnung der Bearbeiter zu den einzelnen Arbeitspaketen kann der Vorhabenbeschreibung entnommen werden. Teilvorhaben Verbundpartner A: Inbetriebnahme Anlagentechnik, energetische Optimierung, (Intensiv-)Monitoring Teilvorhaben Verbundpartner B: Ambient-Intelligence, Nutzereinbindung, Auswertung innovativer Bauteile.
Co-cli-serv etabliert kollaborative Formen der Zusammenarbeit zwischen Klimawissenschaften und lokalen Gruppierungen, um handlungsorientiertes und ortsbezogenes Klimawissen für Klimaservices bereit zu stellen. Ausgangspunkt des Gesamtprojekts und Schwerpunkt des Bremer Teilprojekts ist ein narrativer Ansatz. Die Erhebung und Auswertung von Narrationen des Wandels dient dazu, den Wissensbedarf zu lokalisieren und die Wissensversorgung punktgenau auszurichten. Lokalisierung beruht auf dem Dialog zwischen Wissenschaft und lokalen Gruppierungen an den fünf Orten, wo Fallstudien durchgeführt werden. Ziel von Co-cli-serv ist es, das wissenschaftliche Verständnis des Klimawandels in ein lokal bedeutungsvolles Klimaverständnis zu transformieren. UniHB leitet das Arbeitspaket 1 und führt selbst Erhebungen an der deutschen Nordseeküste durch, in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtzzentrum in Geesthacht. Außerdem initiiert UniHB ein künstlerisches Dokumentationsprojekt zu lokalem Wetter- und Klimawissen.
Der Klimaschutz ist mittlerweile in der breiten Bevölkerung Deutschlands angekommen. Mit dem Thema Klimaanpassung beschäftigen sich dagegen die meisten Bürgerinnen und Bürger erst dann aktiv, wenn sie persönlich und unmittelbar von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Um den Blick für eine kreative Adaption zu öffnen, bringt es jedoch nichts, bei den Bedrohungen stehenzubleiben. Hier setzt das Projekt ‚Stadt und Land im Fluss - Netzwerk zur Gestaltung einer nachhaltigen Klimalandschaft' (KlimNet) an. KlimNet verfolgt das Ziel, die Klimaanpassungskompetenz in den Modellstädten Bonn und Gelsenkirchen zu steigern. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern werden Ideen und mögliche Maßnahmen gesammelt und einige davon kurzfristig von vielfältigen Akteuren (Verwaltung, Zivilgesellschaft und Universität) umgesetzt. In einem Handlungsleitfaden werden Maßnahmen gebündelt, die auf andere Kommunen übertragen werden können. Zur Erreichung des Ziels wird KlimNet klassifizierte Satellitenbilder der letzten 40 Jahre mit Klimadaten verknüpfen. Dadurch werden unter anderem die Wirkungen von Bebauung und versiegelten Flächen auf das Mikroklima sichtbar. In Veranstaltungsformaten wie Crowd-Mapping, Workshops, Exkursionen oder Pflanzaktionen werden private und öffentliche Akteure beteiligt und somit handlungsorientierte Kooperationen und Methoden des Wissenstransfers erprobt. Die Hauptzielgruppe von KlimNet sind junge Erwachsene innerhalb und außerhalb der Universität, die sich noch nicht wissenschaftlich mit Themen der Klimaanpassung beschäftigt haben. Sie werden für die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien wissenschaftlich geschult und mit kommunalen Entscheidungsträgern vernetzt. Als Akteure in zweiter Reihe stehen die Universitätsgremien und die Lokalpolitik: Sie werden frühzeitig mit den Ergebnissen der Zusammenarbeit konfrontiert, um strukturell langfristige Veränderungen einzuleiten.
Globally, there is increased concern of the potential impacts of extreme climate events and their impact on loss and damage of people, assets and property as a result of these events. Therefore, natural partners in using climate services to assess risk are the Global Insurance Sector, who are key implementers in increasing societies resilience and recovery of extreme events and who are integral, co-design partners in this programme. This project intends to operationalize a system, called the Oasis Loss Modelling Framework, that combines climate services with damage and loss information and provides a standardised risk assessment process that can assess potential losses, areas at most risk and quantify financial losses of modelled scenarios. We intend to prove the Oasis LMF system through undertaking a range of demonstrators linked and codesigned to 'real' situations and end-user communities in the insurance, municipalities and business sectors (see list of partners & collaborators). These demonstrators have already been agreed with our end-users and develop work around hydro-climatic risk (in the Danube Region), Typhoon Risk, African Farmer Risk - through using climate information to support the underwriting of micro-insurance, climate v health and climate v forest asset risk assessment. We also intend to further expand access by all sectors to the models, tools and services developed within this programme and the broader climate services sector by operationalizing an open eMarket place and matchmaking facility for catastrophe and climate data and models, tools and services and through broadening awareness in the climate modelling and end-users communities to the Framework, and the transparent and comparable standard it offers to support evidence based risk assessment and adaptation planning. PIK is the overall coordinator of the project, and further leads the flood risk demonstrator and the farmer micro-insurance 'demonstrator.
Das Ziel des vorliegenden Projekts ist eine umfassende Analyse der öffentlichen Akzeptanz neuer Technologien zur Abschwächung des Klimawandels in Deutschland. Die betrachteten Technologien beinhalten das Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS) und ausgewählte Climate Engineering Optionen. Wichtige Determinanten für die Akzeptanz innovativer, risikobehafteter Technologien sind die verfügbaren Informationen über mögliche Risiken, Gefühle und Risikowahrnehmung der Bürger sowie ihr Vertrauen in die umsetzenden Institutionen und Akteure. In Deutschland sind Erkenntnisse, wie diese Determinanten die öffentliche Akzeptanz neuer Optionen beeinflussen, nicht vorhanden. Das vorliegende Projekt schließt diese Lücke. Die dabei gewonnen Erkenntnisse sind für politische Entscheidungsträger von zentraler Bedeutung, um aus Sicht der Bevölkerung akzeptable Technologien zu identifizieren und im Falle einer Umsetzung geeignete Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Modul 1 erfasst die vorhandene Literatur zur öffentlichen Akzeptanz von CCS und Climate Engineering und wertet sie aus. In Modul 2 wird eine repräsentative Umfrage zur öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz von Solar Radiation Management in Deutschland durchgeführt. Modul 3 wird in drei Teilmodulen mit Hilfe kontingenter Bewertungsmethoden den Einfluss von a) subjektiver Risikowahrnehmung, b) Informationen und c) Vertrauen auf die Akzeptanz untersuchen. Modul 4 stellt die Präferenzen der Bürger für verschiedene Optionen anhand eines Choice-Experiments dar. Modul 5 führt die Ergebnisse zusammen und leitet daraus konkrete Politikempfehlungen ab.
Ziel des Projektes klimaGEN ist es, das aus der allgemeinen Klimaschutzaffinität von Energiegenossenschaften resultierende Potenzial für klimagerechtes Investieren und Verhalten praktisch zu erschließen und diese zu Klimaschutzgenossenschaften weiterzuentwickeln, indem Strategien zur Mitgliederaktivierung zur Erschließung von Klimaschutzpotenzialen entwickelt werden. Mit klimaGEN sollen Handlungsoptionen für THG-Minderungen auf der Ebene der Energiegenossenschaften als mittelständische Unternehmen einerseits und auf der Ebene der VerbraucherInnen als Mitglieder und Nicht-Mitglieder andererseits entwickelt werden. Dazu werden die EG-Vorstände (1) bei der strategischen Ausrichtung ihrer EG zur Erschließung neuer klimaschutzrelevanter Geschäftsfelder unterstützt und (2) befähigt, innovative und effektive Instrumente zur Mitgliederaktivierung im Klimaschutz umzusetzen. (3) Werden die praktischen Instrumente so gestaltet, dass sie auch eine Multiplikatorwirkung auf Nicht-Mitglieder im Umfeld der EGs entfalten. klimaGEN ist in ein koordinierendes und sieben inhaltliche Arbeitspakete (AP) unterteilt. AP 0 dient dem Projektmanagement. In AP 1 werden 15 EGs für eine Mitarbeit im Projekt klimaGEN akquiriert. In AP 2 erfolgt die Ermittlung strategischer Ansatzpunkte und Handlungsbedarfe auf der Basis einer EG Klimaschutztypologie mittels Befragungen. In AP 3 werden bestehende Ansätze für neue Geschäftsmodelle in klimaschutzrelevanten Bereichen aufgegriffen und weiterentwickelt sowie die Handlungsmöglichkeiten in nicht-kommerziellen Feldern geprüft. In AP 4 werden mit 15 ausgewählten EGs Prozessdesigns und Maßnahmen zur Mitgliederaktivierung entwickelt und umgesetzt. AP 5 beinhaltet die Evaluation der Maßnahmen, AP 6 die Öffentlichkeitsarbeit und AP 7 die Erstellung eines Fortbildungs- und Trainingspakets zur Projektverstetigung.
Wälder mit natürlicher Entwicklung besitzen durch ihre hohe biologische Vielfalt und intakte ökologische Kreisläufe eine besonders gute Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Umweltbedingungen wie den Klimawandel und verfügen somit über eine hohe Resilienz gegenüber Veränderungen die im Rahmen des Klimawandels auftreten. Damit besitzen sie eine notwendige Voraussetzung, um die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff zu gewährleisten. Ziel des Projekts ist es, in der allgemeinen Öffentlichkeit und bei politischen Entscheidungsträgern das Bewusstsein für die Bedeutung von unbewirtschafteten Wäldern, neben andern möglichen Maßnahmen die zum Klimaschutz beitragen, zu steigern. Mit kommunikativen Mitteln werden relevantes Wissen und positive Werte in Bezug auf das Themenfeld Klimaschutzbeitrag von Wäldern ohne forstliche Nutzung vermittelt. Die Botschaft lautet: 'Je mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre in der Vegetation und im Boden gebunden wird, desto stärker wirkt der Wald der vom Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre entgegen'. Für die Realisierung des Projektziels werden Maßnahmen zur allgemeinen und zielgruppenspezifischen Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung lokaler Akteure sowie Methoden der Umweltbildung miteinander verknüpft. Das Projekt umfasst dazu fünf ineinandergreifende Module. Für die Durchführung der projektbezogenen Arbeiten werden zu Projektbeginn gezielt fünf Modellregionen ausgewählt. Die Aktivitäten in den verschiedenen Modulen werden innerhalb dieser Modellregionen zusammengebracht, um Netzwerke zwischen Kommunen, Schulen und lokalen Initiativen anzuregen. Durch eine Reihe regionaler Informations- und Dialogveranstaltungen und Workshops, einem Wettbewerb zum Thema sowie Aktionen zur Umweltbildung in Schulen soll grundlegendes Wissen über die Klimaschutzbedeutung heimischer Wälder, die forstlich nicht genutzt werden, vermittelt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 102 |
| Europa | 5 |
| Kommune | 1 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 17 |
| Zivilgesellschaft | 22 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 97 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 97 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 93 |
| Englisch | 13 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 2 |
| Keine | 60 |
| Webseite | 42 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 78 |
| Lebewesen und Lebensräume | 97 |
| Luft | 94 |
| Mensch und Umwelt | 102 |
| Wasser | 61 |
| Weitere | 102 |