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Programm zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin

In den zurückliegenden Jahren führte der globale Klimawandel auch in Berlin zu wachsenden Belastungen für verschiedene Bereiche der städtischen Infrastruktur. Auf der Grundlage verschiedener Klimaprojektionen für die Region Berlin-Brandenburg muss von einem dramatischen Anstieg schädlicher Klimawirkungen bis zum Ende des Jahrhunderts ausgegangen werden. Insbesondere die Zunahme von Extremwetterereignissen wie beispielsweise andauernde Hitze- und Trockenperioden oder Starkniederschläge stellen Politik und Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies umso mehr, als eine demografisch tendenziell alternde Stadtgesellschaft zunehmend anfälliger auf veränderte klimatische Bedingungen reagiert. Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2011 der Stadtentwicklungsplan (StEP) Klima vorgelegt, der Handlungsempfehlungen für den Bereich der räumlichen Planung enthält. Er wurde 2016 mit dem StEP Klima KONKRET auf die Herausforderungen der wachsenden Stadt fokussiert. Ebenfalls seit 2016 liegt beim Berliner Umweltatlas eine neue Planungshinweiskarte Stadtklima vor, die aufzeigt, welche Bereiche der Stadt bereits heute unter klimatischen Belastungen leiden, wo Berlin Potenziale der Entlastung besitzt und wie diese im Zuge der baulichen Entwicklung der Stadt gehoben werden können. Auf der Grundlage einer unter Federführung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung 2016 erarbeiteten Konzeptstudie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin (AFOK) hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ein sektoral ausgerichtetes Anpassungsprogramm entwickelt, das als Teil des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) 2030 im Januar 2018 von Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen worden ist. In der Folge hat der Senat ein Umsetzungskonzept für das BEK 2030 für den Zeitraum bis 2021 beschlossen. Es greift die Zielstellung des Berliner Energiewendegesetzes (EWG Bln) auf, das die Verbesserung der Anpassungsfähigkeit und den Erhalt der Funktionsfähigkeit städtischer Infrastrukturen sowie der urbanen Lebensqualität als Verpflichtung des Berliner Senats formuliert. Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (BEK 2030) Stadtentwicklungsplan (StEP) Klima 2.0

Anpassung an den Klimawandel

Klimawandel bezeichnet eine längerfristige Temperaturänderung der Erdatmosphäre. In den vergangenen zwei bis drei Millionen Jahre gab es auf der Erde einen zyklischen Wechsel von Warm- und Kaltphasen. Das ist im Wesentlichen auf die Neigung der Erdachse und die elliptische Umlaufbahn der Erde um die Sonne und dem daraus resultierenden Abstand der Erde zur Sonne sowie dem Einstrahlungswinkel der Sonnenstrahlen auf die Erde zurückzuführen. Auch die ebenfalls zyklischen Veränderungen unterliegende Aktivität der Sonne hat Einfluss auf das Erdklima. Darüber hinaus gibt es weitere natürliche Faktoren wie beispielsweise Vulkanismus und durch Rückkopplungseffekte verursachte Veränderungen der Meeresströmungen, die das Klima beeinflussen. In den letzten 150 Jahren hat jedoch der Mensch entschieden dazu beigetragen, die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zu erhöhen und so eine globale Erwärmung voranzutreiben. Das ist auf die massive Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) und eine veränderte Landnutzung, wie die Rodung von Wäldern und die Trockenlegung von Mooren zurückzuführen. Laut aktuellem IPCC-Bericht ist die globale atmosphärische Konzentration von CO 2 seit vorindustrieller Zeit um 40 % angestiegen. Die atmosphärischen Konzentrationen von CO 2 , Methan und Stickstoffoxiden sind mittlerweile so hoch wie nie zuvor innerhalb der letzten 800.000 Jahre. In jeder der letzten drei Dekaden fand eine zunehmende Erwärmung der Erdoberfläche statt, die stärker war als in jeder zurückliegenden Dekade seit 1850. Die Folgen sind bereits deutlich erkennbar. Global findet eine Erwärmung der Atmosphäre und der Ozeane statt, Permafrostböden tauen auf und setzen Methan frei, das Meereis schmilzt, ebenso die Eisschilde des Festlandes, der Meeresspiegel steigt, und zwar schneller, als bisherige Modelle dies erwarten ließen. Regional kommt es vermehrt zu Extremwetterereignissen wie Hitzeperioden, Stürmen, Starkregenereignissen und Hagel. Im Juli 2016 hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine durch die vormalige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Auftrag gegebene Konzeptstudie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin (AFOK) vorgelegt. Die Studie beschreibt auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Klimazukunft Berlins bis zum Ende des Jahrhunderts und benennt Handlungsoptionen zur Anpassung an die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen. Sie bildet die Grundlage für das Berliner Anpassungsprogramm als Teil des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK). Mit Hilfe eines Indikatoren basierten Klimafolgenmonitorings wird die Entwicklung klimatischer Parameter in der Vergangenheit und Gegenwart hinsichtlich erkennbarer Trends überwacht. Darüber hinaus sollen damit die eintretenden Klimafolgen frühzeitig erkannt werden, um Anpassungsmaßnahmen zielgerichtet planen und durchzuführen zu können. Auswirkungen des Klimawandels Weitere Informationen Klimafolgenmonitoring Weitere Informationen Programm zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin Weitere Informationen Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (BEK 2030) Stadtentwicklungsplan (StEP) Klima Zentrum KlimaAnpassung IPCC-Berichte Global Change Institute

Machbarkeitsstudie Klimaneutrales Berlin 2050

Mit dem Klimaneutralitätsziel reagiert Berlin wie viele andere internationale Metropolen auf die Gefahren des Klimawandels. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde untersucht, ob und wie das Ziel, Berlin zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln, erreicht werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen. Ein interdisziplinäres Projektkonsortium unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist in einer 15monatigen Forschungsarbeit der Frage nachgegangen, wie sich die CO 2 -Emissionen der Stadt signifikant reduzieren lassen. In einer bisher nicht erreichten Tiefe wurden hier nicht nur die Anteile praxis- und politiknah modellierter Handlungsfelder an den CO 2 -Emissionen Berlins analysiert, sondern auch die ihnen innewohnenden Reduktionspotenziale. Auf der Grundlage dieser Analyse ist die Entwicklung der CO 2 -Emissionen der Stadt unter den unterschiedlichen Rahmenbedingungen eines Referenzszenarios und zweier Zielszenarien für eine klimaneutrale Stadt untersucht worden. Im Ergebnis wurden nun für die zentralen Handlungsfelder Energieversorgung, Gebäude und Stadtentwicklung, Wirtschaft, Private Haushalte/Konsum sowie Verkehr Empfehlungen für Strategien, Maßnahmen und Leitprojekte für ein klimaneutrales Berlin vorgelegt. Essentielles Ergebnis der Studie ist, dass eine signifikante Reduktion der CO 2 -Emissionen und somit Klimaneutralität in beiden der modellierten Zielszenarien und in allen Handlungsfeldern erreicht werden kann. Dabei bestehen die größten Potenziale für die Reduktion der CO 2 -Emissionen im Bereich Energieversorgung. Bei den Erneuerbaren Energien sieht die Studie erhebliche Zuwachspotenziale im Bereich der Solarenergie. Zu den bemerkenswerten Perspektiven der Stadt gehört u.a., dass Berlin eine über 90prozentige Energieeigenversorgung erreichen kann. Im Strombereich könnte die Stadt für einen Großteil des Jahres sogar die Rolle eines Energieexporteurs einnehmen. Das Ergebnis der Studie wurde am 17. März 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird die Grundlage für ein Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) bilden.

Messprogramm für hydrologische Extremereignisse Messprogramm Niedrigwasser 2023 Fortschreibung der Modellierung "Nährstoffeinträge in das Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt" 2023 Sondermessprogramm Bode im Bereich Staßfurt 2019 Messprogramm Niedrigwasser 2019 Messprogramm Niedrigwasser 2018 Monitoring Grundwasserfauna Sachsen-Anhalt 2016 und 2017 Bericht "Nährstoffeinträge in das Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt" Niedrigwasser 2016 Niedrigwasser 2015 Süßer See - Fischbestandserfassung und limnologisches Gutachten 2013 Studie "Standortbestimmung für eine funktionsfähige Fischaufstiegsanlage im Mündungsbereich der Havel" Auswirkungen des Klimawandels auf das Wasser im Land Sachsen-Anhalt Vernässungsgebiete in Sachsen-Anhalt

Für den deutschen Teil der Elbe und die Hauptnebenflüsse wurde innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe ein Messprogramm für hydrologische Extremereignisse Extremereignisse (Hochwasser / Niedrigwasser) abgestimmt. Die Messstellen in Sachsen-Anhalt werden durch den Gewässerkundlichen Landesdienst untersucht. Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde vom 24.07.2023 bis zum 08.08.2023 ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Die Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie hier . Die im Jahr 2014 durchgeführte Nährstoffmodellierung für  Sachsen-Anhalt wurde weiterentwickelt und mit aktualisierten Modelleingangsdaten fortgeschrieben. Aufbauend auf der Ist-Zustandsanalyse wurden der regionale N-Reduktionsbedarf zur Erreichung der Schutzziele für das Grundwasser ermittelt. Im Rahmen der Modellierung konnten Belastungsschwerpunkte und damit prioritäre Bereiche für eine Maßnahmendurchführung identifiziert werden. Es wurde eine modellgestützte Analyse von Maßnahmeneffekten für die Schutzziele Grundwasser und Oberflächengewässer vorgenommen. So wurde z.B. ein Szenario zur Auswirkung der novellierten Düngeverordnung auf den diffusen N- Eintrag analysiert und im Bereich der punktuellen Einträge anlagenbezogene Maßnahmen. Den Endbericht (Januar 2023) können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links herunterladen Endbericht Nährstoffmodellierung 2023 [pdf, ca. 15,7 MB] Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt hat der Gewässerkundliche Landesdienst im Rahmen eines Sondermessprogramms Messstellen in der Bode untersucht. Hier können Sie die Ergebnisse als pdf-Dokument herunterladen: Sondermessprogramm-Bode (pdf, 0,5 MB) Die Ergebnisse der Abwasseruntersuchungen können Sie als pdf-Dokument hier herunterladen: Sondermessprogramm-Abwasser (pdf, 0,5 MB) Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde durch den Gewässerkundlichen Landesdienst seit dem 15.07.2019 in der Elbe und den Hauptnebenflüssen ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Dieses Messprogramm ist innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe abgestimmt. Mehr Informationen Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde seit dem 17.07.2018 durch den Gewässerkundlichen Landesdienst ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. In Sachsen-Anhalt wurden die Elbe in Wittenberg und Magdeburg, die Mulde in Dessau und die Saale in Groß Rosenburg untersucht. Mit der Probenahme vom 10.12.2018 endete das Messprogramm. Hier erfahren Sie mehr. Basierend auf den im Jahr 2008/2009 vorgenommenen Fauna-Untersuchungen im Grundwasser Sachsen-Anhalts wurde an ausgewählten Messstellen ein jährliches grundwasserfaunistisches Referenzmonitoring durchgeführt. Diese Messstellen sind artenreich und grundwassertypisch besiedelt und repräsentieren gleichzeitig bestimmte Naturräume sowie hydrologische Bezugseinheiten. Neben diesem Referenzmonitoring, d.h. der Erforschung, Beschreibung und Überwachung der Grundwasserlebensgemeinschaften Sachsen-Anhalts, soll das Biomonitoring der längerfristigen Überwachung der Entwicklung diffuser Nitratbelastungen im Grundwasser dienen. Den Abschlussbericht mit den Ergebnissen der Jahre 2016 und 2017 können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links herunterladen: Bericht Monitoring Grundwasserfauna 2016-2017 [pdf, ca. 2,3 MB] In der vorliegenden Studie wurden die Einträge der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor sowohl aus Punktquellen als auch aus diffusen Quellen in einer hohen räumlichen Auflösung ermittelt. Hierzu wurden die am FZ Jülich entwickelten Modelle GROWA (Wasserhaushaltsmodell), DENUZ/WEKU (reaktiver Stofftransport in Boden und Grundwasser) und MEPhos (Phosphoreintrag in die Vorfluter) flächendeckend im gesamten Bundesland zur Anwendung gebracht und an die naturräumlichen Bedingungen Sachsen-Anhalts angepasst. Schwerpunkt der Betrachtungen waren die diffusen landwirtschaftlichen und bodenbedingten Quellen, um die räumliche Identifizierung von Belastungsschwerpunkten zu ermöglichen. Den Abschlussbericht können Sie durch Anklicken der nachfolgenden Links herunterladen Bericht - Textteil [pdf, ca. 11 MB] Anhang 1: Modellerläuterung Stoffbilanz (Gesellschaft für angewandte Landschaftsforschung, 2010) [pdf, ca. 1,1 MB] Anhang 2: "Werkzeug zur Modellierung der diffusen N- und P-Emissionen in Sachsen-Anhalt zur Umsetzung des Nährstoffkonzeptes 2010-2013" (Fachinformation der LLFG Sachsen-Anhalt, 2012) [pdf, ca. 2 MB] Aufgrund der Niedrigwassersituation wurde im Zeitraum vom 05.09.2016 - 19.09.2016 durch den Gewässerkundlichen Landesdienst ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. In Sachsen-Anhalt wurden die Elbe in Wittenberg und Magdeburg, die Mulde in Dessau und die Saale in Groß Rosenburg untersucht. Hier erfahren Sie mehr. Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst wurde aufgrund der Niedrigwassersituation vom 20.07.2015 bis zum 19.10.2015 in der Elbe und den Hauptnebenflüssen ein Sondermessprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Das Messprogramm ist innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe abgestimmt. In Sachsen-Anhalt wurden die Messstellen Wittenberg und Magdeburg an der Elbe sowie Rosenburg an der Saale untersucht. weitere Informationen Die Fischbestandserfassung diente dem Ziel, die von 2008 - 2012 durchgeführte fischereiliche Sonderbewirtschaftungsmaßnahme (erhöhte Weißfischentnahme) wissenschaftlich auszuwerten sowie den aktuellen Fischbestandes zu ermitteln. Das limnologische Gutachten beschreibt die limnologische Entwicklung des Sees im Zeitraum 2008–2012, basierend auf einem qualifizierten Gewässermonitoring. weitere Informationen Die Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin unternehmen große Anstrengungen, um das Haveleinzugsgebiet für wandernde Fischarten wieder zugänglich zu machen. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Fischaufstiegsanlage wurden im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt der Wehrstandort Neuwerben und die alte Havel­mün­dung in Sachsen-Anhalt sowie der Wehrstandort Gnevsdorf in Brandenburg näher unter­sucht. weitere Informationen Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) hat im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt von 2008 bis 2009 eine Studie mit dem Titel „Klimawandel in Sachsen-Anhalt – Verletzlichkeiten gegenüber den Folgen des Klimawandels“ durchgeführt. Neben verschiedenen anderen Sektoren wurde auch der Sektor Wasser hinsichtlich seiner Vulnerabilität gegenüber den Folgen des Klimawandels untersucht. Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt war als Mitglied des Projektbegleitenden Arbeitskreises an der Erarbeitung der Studie beteiligt. weitere Informationen Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst wurden aus Radar-Daten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Karten der Vernässungsflächen von Sachsen-Anhalt für die Gewässer Elbe, Saale, Bode, Weiße Elster und Schwarze Elster erzeugt. Für den Raum Schönebeck wurden zusätzlich hochauflösende Karte erzeugt. weitere Informationen

Klimamodell Berlin - Planungshinweise Stadtklima 2015

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Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ der LUBW abgeschlossen

null Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ der LUBW abgeschlossen Baden-Württemberg. Die Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ hat heute die Ergebnisse ihrer vierjährigen Digitalisierungsprojekte vorgestellt. In der Abschlussveranstaltung wurden die Projektergebnisse, wie beispielsweise die Augmented Reality App „AuenExpedition“ oder der Chatbot „KarlA“ von den Beteiligten aus Verwaltung, Wissenschaft und dem Naturschutzzentrum Karlsruhe - Rappenwört (NAZKA) präsentiert. Die Projektleitung lag bei der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. Ziel der drei Projekte war es, die Potenziale innovativer Technologien wie Daten-Dashboards, Chatbots, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality für den einfachen und direkten Zugang zu Umweltinformationen zu erkunden. Der umfangreiche Umweltdatenschatz des Landes soll schneller und nutzerfreundlicher für die Öffentlichkeit zugänglich werden. Das Kooperationsprojekt wurde im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes gefördert. „Im Mittelpunkt der Digitalisierungsstrategie stehen die Menschen in Baden-Württemberg“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW, in seiner Eröffnungsrede. Ziel der Strategie sei es, mit Digitalisierung den Alltag zu vereinfachen, das Leben aller zu bereichern und angesichts des Klimawandels auch vor dessen Folgen zu schützen. Forschungskooperation bearbeitet drei Schwerpunkte In dem Projekt arbeitete die LUBW eng mit wissenschaftlichen Partnern aus dem KIT und den Hochschulen Karlsruhe und Furtwangen zusammen, um drei Schwerpunkte der Digitalisierung voranzutreiben: neue Ansätze im Datenmanagement im Teilprojekt „Umweltdaten 4.0“, KI-unterstützte Suchmaschinen im Teilprojekt „Umweltsuche 4.0“ sowie Wissensvermittlung durch App-Entwicklung und Echtzeitdaten im Teilprojekt „Umwelt digital 4.0“. „Mit der Nutzung von Augmented Reality und Chatbots als digitale Ergänzung zu den bisher vorhandenen Schautafeln beschreiten wir neue Wege der Wissensvermittlung im NAZKA“, fasste Projektleiterin Dr. Lisa Hahn-Woernle das breite Spektrum zusammen. „Umwelt digital 4.0“ : Durch die Anwendung von Augmented Reality entstand unter anderem die App „AuenExpedition“. Mit 3D-Welten und interaktiven Spielen wird der Auenerlebnispfad des NAZKA mit digitalen Inhalten erweitert. Damit sollen vor allem Kinder ab 10 Jahren für Umweltthemen begeistert werden. Die App steht ab November den Gästen auf Leihgeräten zur freien Verfügung. Dem Projekt ist auch zu verdanken, dass sich Besucher zukünftig vorab auf der Webseite über die lokalen Wetterkonditionen informieren können und eine Nestkamera während der Brutzeit exklusive Einblicke aus einem Vogelnest in die Ausstellung überträgt. „Umweltsuche 4.0“: Es gibt mittlerweile kaum eine Lebenslage ohne Umweltbezug: erneuerbare Energien, Abfallentsorgung, Luftqualität oder auch invasive Arten sind nur ein paar wenige von vielen Beispielen. Das Land Baden-Württemberg bietet auf verschiedenen Webseiten umfangreiche und aktuelle Informationen zur Gesetzlage, zu Maßnahmen und zum Wissensstand. Damit dieses Fachwissen für alle zugänglich und schnell auffindbar wird, wurde eine intelligente Umweltsuchmaschine entworfen. Dank künstlicher Intelligenz können Suchanfragen in Umgangssprache den entsprechenden Fachbegriffen zugeordnet und die gefundenen Treffer per Mausklick nach Themen gefiltert werden. Angewendet wird sie zukünftig zum Beispiel auf dem Umweltportal Baden-Württemberg. Wer jetzt schon sein Umweltwissen erweitern möchte, kann ein weiteres Projektergebnis, den Chatbot „KarlA - digitale Rangerin der Karlsruher Rheinauen“ auf der Webseite des NAZKA erkunden. KarlA ist „der“ digitale Wissensträger für die besonderen Lebensräume der Karlsruher Rheinauen und die dort lebenden Tiere und Pflanzen und bietet hilfreiche Tipps für den Besuch im NAZKA. „Umweltdaten 4.0“: Dieses Projekt konzentrierte sich auf die effiziente Bereitstellung von Umweltdaten. Durch innovative Lösungen zur Datenhaltung und -verknüpfung wurden die zugrundeliegenden Datenprozesse optimiert. Beispielsweise wurde ein Dienst für die Übertragung von Luftmessdaten und Gewässerpegeln einem Belastungstest mit millionenfachem Zugriff unterzogen, um auch in Extremfällen für eine aktuelle und verlässliche Datenauskunft sorgen zu können, wie für die App „ Meine Pegel “ bei einem akuten Hochwasser. Wissen, was gerade passiert: Echtzeitdaten im Blick „Die Digitalisierungsprojekte schufen Raum für innovative Pilotstudien, die im Alltagsgeschäft oft keinen Platz finden. Dank der Forschungskooperation konnten neue Technologien getestet und erste Erfahrungen gesammelt werden. Technologien, die überzeugt haben, können nun schrittweise in den Regelbetrieb integriert werden“, betont Hahn-Woernle. Mit diesen Erfahrungen will die LUBW für ihre Arbeit künftig verstärkt Echtzeitdaten einsetzen und für die Nutzung zugänglich machen. Durch automatisierte Datenerfassungs- und Auswertungsprozesse können künftig aktuelle Zustände zeitnah dargestellt und bewertet werden, etwa aktuelle Hochwasserdaten in der App "Meine Pegel". Ein weiteres Beispiel ist die Verbesserung der Suche auf den Landesumweltportalen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien fließen direkt in den praktischen Betrieb ein, wie etwa der thematische Filter „Immissionsschutz“ im Umweltnavigator Bayern, der Teil der Kooperation „Landesumweltportale“ von mehreren Bundesländern ist, die von der LUBW geleitet wird. Maurer betonte abschließend: „Wir stehen an der Schwelle einer neuen Ära: Wir bilden nicht nur ab, was war und ist. Wie in den Bereichen Klimafolgenforschung und Hochwasservorhersage werden wir nach und nach für weitere Themengebiete darstellen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen wird. Hierfür hat das Digitalisierungsprojekt wichtige Grundlagen verbessert.“ Maurer dankte den Projektpartnern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Projektpartner Die LUBW koordinierte die Zusammenarbeit mit folgenden wissenschaftlichen Institutionen: LUBW war als Landeseinrichtung immer wieder führend bei Digitalisierungsprojekten Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg ist seit Jahrzehnten führend in der Verwaltung in der Digitalisierung von Umweltinformationen. Bereits seit dem Jahr 1984 wird das themen- und ressortübergreifende Umweltinformationssystem (UIS) ständig erweitert. 1996 ging der erste Webauftritt des baden-württembergischen Umweltministeriums und der Landesanstalt für Umwelt online. 2005 kam der Umweltdaten- und Karten-Online-Dienst hinzu. Heute bietet die LUBW der Öffentlichkeit über 300 Umweltdatenkarten und -tabellen online an. Sie werden jährlich insgesamt über eine Million Mal abgerufen. Im Jahr 2008 hatte die Landesanstalt für Umwelt als erste Verwaltung in Deutschland eine interne Suchmaschine, die von den Beschäftigten auch liebevoll als „Umwelt-Google“ bezeichnet wurde. Mobile Anwendungen wie „Meine Umwelt“ und „Meine Pegel“ kamen mit der Verbreitung von Smartphones hinzu. Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg können seither auch unterwegs kostenlos auf aktuelle Umweltdaten zugreifen. Die App „Meine Pegel“ wird heute deutschlandweit und in einigen Nachbarländern eingesetzt (z. B. in den Niederlanden und der Schweiz). Mit ihren Digitalisierungen leistet die LUBW bereits seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag für den Katastrophenschutz über Baden-Württemberg hinaus. „Blick zurück“ – Pressemitteilungen der LUBW zum Thema Digitalisierung: Warnung vor Hochwasser aus der Jackentasche 03.03.2022 Meine-Pegel-App 2.0 informiert bundesweit zeitnah und automatisiert UDO liefert: Umweltdaten handlich und übersichtlich im Internet 16.12.2013 Richtungsweisendes Upgrade des Open Data Portals der LUBW „Meine Umwelt“ – Ihr mobiler Umweltassistent für Baden-Württemberg 20.09.2013 Gemeinsame Pressemitteilung des UM und der LUBW Workshop „Umweltgoogle – Landesumweltportale heute und morgen“ für die Umweltverwaltung in Deutschland 23.06.2009 Google zu Gast im Forschungszentrum Karlsruhe Bild zeigt: Viele kluge Köpfe haben an dem Projekt „Umwelt Digital 4.0“ mitgearbeitet. Gruppenbild mit Mitarbeitenden der Institutionen: LUBW, Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört, Hochschule Furtwangen, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sowie des Karlsruher Instituts für Technologie. In der Mitte mit Blumenstrauß Projektleiterin Dr. Lisa Hahn-Woernle, rechts daneben Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW. Quelle: LUBW. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Anpassung an die Folgen der Klimaänderungen

Anpassung an die Folgen der Klimaänderungen Das globale Klima ändert sich und damit ändern sich auch die Lebensbedingungen in Deutschland. Das Umweltbundesamt fördert die aktive Anpassung an den Klimawandel. Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) ist Wegweiser und Ansprechpartner für Anpassungsaktivitäten in Deutschland und fungiert als Schnittstelle zwischen Klimafolgenforschung, Gesellschaft und Politik. Klimawandel und Anpassung in Deutschland Der ⁠ Klimawandel ⁠ ist längst da, auch in Deutschland spüren wir ihn schon. Die Folgen sind vielfältig: Der Klimawandel hat Einfluss auf unser Wohnen, Arbeiten und unsere Gesundheit. Alle vier Jahre gibt der Monitoringbericht zur Deutschen Anpassungsstrategie einen Überblick über Folgen des Klimawandels und Anpassung in Deutschland. Die Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 (KWRA) des Bundes ist die umfangreichste Analyse zu Risiken und Wirkungen des Klimawandels in Deutschland (siehe Themen-Artikel: Risiken und Anpassungspotential ). ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ hilft, besser mit dessen Folgen umzugehen, Schäden zu verringern und gegebenenfalls existierende Chancen zu nutzen. Vor diesem Hintergrund betreiben Bund und Länder eine aktive und vorausschauende Anpassungspolitik (siehe Themen-Artikel Anpassung an den Klimawandel und Klimafolgen und Anpassung ). Auf den Internetseiten des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass) finden Sie einen Überblick über die aktuellen Tätigkeiten des Bundes und der Länder. Zusätzlich können Sie auf eine Vielzahl von Informationen zu Klimaanpassung, möglichen Maßnahmen und Beispielen zugreifen. In der Tatenbank werden konkrete Projekte und zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland vorgestellt. Mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ werden regelmäßig Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen eines Wettbewerbs Blauer Kompass prämiert. Der Klimalotse ist ein Leitfaden, der Entscheidungsträger in Städten und Gemeinden etwa in Umweltämtern oder in der Stadtplanung dabei unterstützt, die Risiken des Klimawandels zu umschiffen und Chancen gezielt zu verfolgen. Klimawandel und Anpassung in der EU Als deutsche Anlaufstelle für die Belange der ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ ist ⁠ KomPass ⁠ auch Partner für EU-weite Aktivitäten und Projekte zum Thema. KomPass kooperiert eng mit den nationalen Umweltämtern unserer Nachbarstaaten, der Europäischen Umweltagentur sowie der Europäischen Kommission, DG for Environment und DG Clima (Themenartikel: Anpassung auf EU-Ebene ). Auf europäischer Ebene unterstützt die gemeinsame Plattform der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur Climate-ADAPT den Anpassungsprozess in Europa. Klimaanpassung International Das Umweltbundesamt ist auch international in die Themen ⁠ Klimawandel ⁠ und ⁠ Anpassung an den Klimawandel ⁠ eingebunden und speist die deutsche Expertise in Vorhaben des UNFCCC und OECD ein.

Steuerrandmessungen Elbe und Jade/Weser 2012

Die BAW (Bundesanstalt für Wasserbau) führt im Auftrag der WSV (Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes) umfangreiche F&E-Untersuchungen (Forschung- und Entwicklung) zur Klimafolgenforschung sowie zur Auswirkung geplanter Ausbaumaßnahmen an Seeschifffahrtsstraßen durch. Hierfür werden hochauflösende dreidimensionale numerische Simulationsmodelle eingesetzt. Die Aussagefähigkeit und Qualität der Simulationsergebnisse ist hierbei entscheidend von der Güte der Steuerung an den Modellrändern abhängig. Die Modelltopographie (= "Rechengitter") und die verwendeten hydrologischen Bedingungen auf den Modellrändern sollten möglichst einen identischen Zeitraum repräsentieren. Da die Modelltopographien für die Modellgebiete des "Jade-Weser" und des "Elbe" - Modells der BAW im Jahr 2012 neu aufgebaut worden sind, ist im Sommer 2012 ein Messprogramm zur Erfassung der hydrologischen Randbedingungen durchgeführt worden. Zu diesem Zweck hat die BAW - Dienstort Hamburg ein Messnetz aus insgesamt 13 Beobachtungsstationen entlang der Steueränder der numerischen Modellsysteme eingerichtet. Mindestens über den Zeitraum eines "Nipp-Spring-Zyklus" (~ 14 Tage) wurden in verschiedenen Gerätekonfigurationen folgende Parameter gemessen: CTD-Messungen (Conductivity, Temperature, Depth): - Wasserspiegelauslenkung (Tidekurve) - Salinität - Temperatur - Trübung (teilweise) Für Zwecke der Modellvalidierung sind auf einem ca. 10 km parallel in das Modellgebiet verschobenen Rand ADCP-Messungen (Acoustic Doppler Current Profiler): - Strömungs- und - Seegangsmessungen (teilweise) durchgeführt worden. Soweit verfügbar sind Daten der von der WSV betriebenen Pegelstationen einbezogen worden. Für meterologische Informationen stehen Daten des DWD zur Verfügung (Quelle: Deutscher Wetterdienst).

Klimawandel und Regenwasser

Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig. Im Berliner Raum wird die Zunahme der Lufttemperatur erwartet. Zudem ist eine Zunahme von Starkregenereignissen wahrscheinlich. Schnell abgeleitetes Regenwasser fehlt zur Kühlung der Stadt. Durch die Verdunstungskühlung kann die Hitzebelastung gemindert und so die Lebens- und Aufenthaltsqualität verbessert werden. Damit Berlin die Folgen der Verdichtung und des Klimawandels meistert, sollte die Stadt ihre Oberfläche so gestalten, dass das Wasser wie ein Schwamm gespeichert und an Hitzetagen zum Kühlen wieder abgegeben werden kann. Schnell abgeleitetes Regenwasser erhöht durch die Abflusskonzentration zudem die Gefahr von Überflutungen. Der Stadtentwicklungsplan Klima (StEP Klima 2011), den der Senat von Berlin am 31. Mai 2011 beschlossen hat, ist ein zentraler Baustein, um die Stadt in diesem Sinne zukunftsfähig zu machen: „Der StEP Klima KONKRET (2016) ist ein Werkzeug- und „Ideenkasten“ für die Klimaanpassung, er vertieft und profiliert die Inhalte des StEP Klima 2011, insbesondere bezüglich der Maßnahmen zur Anpassung der Stadt Berlin an die Folgen des Klimawandels.“ Die beiden zentralen Leitthemen im StEP Klima KONKRET (2016) sind darüber hinaus die hitzeangepasste Stadt und die wassersensible Stadtentwicklung. Die Schlüsselstrategien der wassersensiblen Stadtentwicklung lauten: versickern, verdunsten, speichern, zurückhalten und über Notwasserwege ableiten. Im Dezember 2014 hat die Senatsverwaltung ein sektoral ausgerichtetes „ Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin – AFOK“ in Auftrag gegeben. Das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Konsortium erarbeitete Konzept greift die Zielstellung des Berliner Energiewendegesetzes – EWG Bln auf, das die Verbesserung der Anpassungsfähigkeit und den Erhalt der Funktionsfähigkeit städtischer Infrastrukturen sowie der urbanen Lebensqualität als Verpflichtung des Berliner Senats formuliert. Im Verbund mit StEP Klima / StEP Klima KONKRET bildet das AFOK den Rahmen für eine Gesamtstrategie zur Anpassung Berlins an die Folgen des Klimawandels in Berlin. Das Handlungsfeld Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft fordert auch hier Maßnahmen zum dezentralen Regenwassermanagement. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist eine Neuausrichtung im Umgang mit dem Regenwasser erforderlich: Weg von der reinen Ableitung hin zu einer Bewirtschaftung des Regenwassers vor Ort durch Verdunstung, Nutzung, Versickerung und Speicherung. So wird Berlin widerstandsfähiger gegen den Klimawandel.

Entwicklung der ökologischen Beschaffenheit von Oberflächengewässern im Klimawandel

Es werden in einer umfassenden Wirkpfadanalyse die Auswirkungen des Klimawandels auf die abiotischen und biotischen Faktoren in Fließgewässern und Seen sowie die Auswirkungen auf die verschiedenen Organismengruppen beleuchtet. Dabei wurde deutlich, dass gleiche Veränderungen von Temperatur und Niederschlag in Abhängigkeit der naturräumlichen Gegebenheiten unterschiedliche Auswirkungen in den Gewässern zeigen können. Weiterhin wurden die Bedeutung der ⁠ Landnutzung ⁠ und der Wasserentnahmen im ⁠ Einzugsgebiet ⁠ thematisiert. Das Vorhaben liefert umfassende Überlegungen zu den wichtigsten Herausforderungen, die bei der Modellierung einzelner Wirkungsketten bzw. allgemein beim Einsatz von Modellierungswerkzeugen in der auf aquatische Ökosysteme fokussierten Klimafolgenforschung entstehen. Im dritten Ergebniskomplex werden Einschätzungen zu den Bewertungsmaßstäben nach EG – WRRL vorgelegt. Weiterhin setzt sich der Bericht mit dem ⁠ Indikator ⁠ ökologischer Mindestwasserbedarf/Gesamtumweltwasserbedarf auseinander. Veröffentlicht in Texte | 139/2022.

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