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Recycling for Future - Konzepte zur recyclinggerechten Herstellung von Konstruktionen in Holztafelbauart, Teilvorhaben 2: Recyclingverfahren

Das Ziel des Verbundvorhabens ist die Entwicklung leicht und umfassend recyclingfähiger konstruktionsbildender Holzbauteile (Holztafeln), die im Sinne der 'Urban Mining'-Strategie bzw. Design for Recycling / Reuse möglichst langfristig im stofflichen Kreislauf erhalten werden können. Dabei wird sich der Nutzung des anthropogenen Gebäudebestands als wertvolles Rohstofflager bedient. Es werden folgende Projektziele angestrebt: Entwicklung recyclinggerechter Konstruktionen (Design for Recycling) Eruierung des erforderlichen Recyclingverfahrens zur effektiven Nutzbarkeit Erarbeitung eines Second Use Konzepts Das Teilvorhaben der Firma ALBA besteht darin, die Recyclingverfahren für Holztafeln (Abbruch) und die Einzelkomponenten zu analysieren zu optimieren. Das Ziel ist, Rohstoffe für die 'second-use' Produkte zu erhalten.

Prüfung und Begutachtung der Umweltverträglichkeit des AVR-Zwischenlagers für sonstige radioaktive Stoffe

Das Öko-Institut führt im Auftrag der Bezirksregierung Köln die Prüfung und Begutachtung der Umweltverträglichkeit des AVR-Zwischenlagers für sonstige radioaktive Stoffe durch. Das AVR-Zwischenlager wird auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich errichtet. Darin soll der Reaktorbehälter des AVR-Forschungsreaktors über mehrere Jahrzehnte zum Abklingen gelagert werden. Der eigentliche Standort des AVR-Reaktorbehälters wird unterdessen zurückgebaut, wobei Sanierungsbedarf für den Boden durch vorhandene Strontium-90-Kontaminationen besteht. Auch dieses Projekt - Rückbau des AVR-Forschungsreaktors - betreut das Öko-Institut derzeit durch Begutachtung der Umweltverträglichkeit.

Mathematisch-statistische Analyse der neuartigen Walderkrankung

Untersuchung der zeitlichen und raeumlichen Zusammenhaenge der Erkrankung anhand von Dauerbeobachtungsflaechen und systematischen Probeflaechen der Immissionsoekologischen Waldzustandserfassung mittels statistischen und geostatistischen Verfahren.

Bau- und bauwerksbedingte Emissionen / Immission in Wasser, Boden und Luft

Veranlassung Für umweltverträgliches und nachhaltiges Bauen ist die Kenntnis der Freisetzung von (Schad-)Stoffen über den gesamten Lebenszyklus der Bauwerke von besonderer Bedeutung. Bisher ist allerdings nicht ausreichend bekannt, welche Substanzen beim Einbau, Rückbau und während der Nutzung der Bauwerke freigesetzt werden und inwieweit diese Stoffe die Qualität von Wasser, Boden oder Luft negativ beeinflussen. Zur Untersuchung der Umweltverträglichkeit werden deshalb in diesem Vorhaben systematische Auslaugversuche mit verschiedenen Bauprodukten durchgeführt. Die freigesetzten Stoffe werden durch eine Kombination von chemischen und biologischen Analysen detektiert, identifiziert und hinsichtlich ihrer ökotoxikologischen Effekte untersucht. Auf der Basis dieser Ergebnisse werden unter Berücksichtigung von Expositionsszenarien zudem praxisfähige Prüf- und Bewertungsverfahren für Bauprodukte entwickelt. Ziele - Analyse und ökotoxikologische Bewertung stofflicher Emissionen aus Materialien wie Beton, Geokunststoffe, Elastomere und Korrosionsschutzanwendungen im Stahlbau in Wasser und Boden - Untersuchung des Einflusses verschiedener Witterungseinflüsse auf die Bildung von Transformationsprodukten und die Stofffreisetzung - Aufstellen von Freisetzungsszenarien für Stoffe aus Bauprodukten - Entwicklung von Konzepten für die Bewertung der Umweltverträglichkeit von Bauprodukten - Aufbau einer Rechercheplattform für die Auswahl umweltfreundlicher Baustoffe/Baumaterialien Für die Errichtung von Verkehrsbauwerken wie z.B. Brücken, Schleusentore, Ufersicherungen oder Offshore-Windenergieanlagen werden verschiedenste Baustoffe verwendet. Dabei handelt es sich meist um komplexe, teils reaktive Formulierungen mit Zusatzmitteln und Prozesschemikalien. Für alle Verkehrsträger (Straße, Schiene und Wasserstraße) gilt, dass viele Substanzen beim Bau, Ausbau, Betrieb und Rückbau in die Umwelt gelangen können. Die genaue chemische Zusammensetzung der Baustoffe ist allerdings oftmals nicht bekannt. Durch Verwitterungsprozesse (UV, Regen) können zudem auch unbekannte Transformationsprodukte gebildet und freigesetzt werden. Das Schwerpunktthema 204 des BMDV-Expertennetzwerks entwickelt Konzepte zur Untersuchung und Bewertung der Umweltverträglichkeit von Baustoffen hinsichtlich der Freisetzung von Substanzen und deren ökotoxikologischer Relevanz.

ReMin: Recyclingmaterial vor Asbest absichern- Erfassung und Ausschleusung von Asbest als Störstoff aus Bau- und Abbruchabfällen zur Recyclingmaterialabsicherung

Stickstoffreduzierte Nährstoffversorgung bei heranwachsenden Schweinen: Ein Beitrag zur Ressourcenschonung und Verbesserung der Robustheit

Eine effiziente, tiergerechte und umweltschonende Schweineproduktion ist sowohl für die öffentliche Akzeptanz als auch für die Nachhaltigkeit der Schweinefleischerzeugung von erheblicher Bedeutung. Aufgrund der Vorgaben der neuen Düngeverordnung besitzt dabei der Aspekt der Effizienz der Nährstoffverwertung (Synonym Nährstoffeffizienz) einen besonderen Stellenwert. Grundsätzlich hängt die Höhe der Stickstoff-(N) Ausscheidung von der Qualität und Menge des angebotenen Futters und von der Effizienz des Tieres ab, die essentiellen Nährstoffe für Erhaltung und Leistung umzusetzen. Eine zentrale Bedeutung besitzt dabei die Qualität (Aminosäurenmuster) und die praecaecale Verdaulichkeit des Rohproteins (XP). Die NAusscheidungen der Schweine lassen sich durch eine Verminderung des XP-Gehaltes im Futter reduzieren. Es ist jedoch zu vermuten, dass solche Fütterungsstrategien nur bei Schweinen erfolgreich sind, die aufgrund ihres genetischen Potentials effizient das praecaecal verdauliche XP verwerten können. Ohne diese genetische Voraussetzung sind Einbußen in verschiedenen Produktions- und Fitnessmerkmalen zu erwarten, die sich in Form sogenannte Genotyp*Umwelt- (G*U-) Interaktionen nachweisen lassen. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieses Projektes die Verbesserung der genetisch fundierten Nährstoffeffizienz heranwachsender Schweine beim Einsatz N-reduzierter Rationen. Für die Untersuchung möglicher G*U-Interaktionen soll die individuelle Futteraufnahme und Nährstoffeffizienz möglichst exakt gemessen werden. Zudem sollen Merkmale des Tierwohls und der Tiergesundheit unter Berücksichtigung der Immunität und Zusammensetzung des Mikrobioms erfasst werden.?

RESZ: Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren, Teilvorhaben 2: Sekundärrohstoffe aus Gebäuderückbau

Das vorliegende Projekt verfolgt die Ziele, Wissens- und Informationsgrundlagen sowie praxisbezogene Instrumente für ein quartiersbezogenes Stoffstrommanagement zu entwickeln und diese im Rahmen realer Planungsprozesse zu erproben. Der Gebäudebestand in Quartieren stellt ein Lager an Materialien dar, die bei Sanierung, Umbau und Abbruch frei werden und als Sekundärrohstoffe in hochwertige Verwertungskreisläufe zurückgeführt werden sollen. Die steigende Dynamik der Quartiersplanung ist daher eine Chance für die Etablierung eines urbanen Stoffstrommanagements, das bislang nur sektoral und eher reaktiv stattfindet. Daher werden für kommunale Entscheidungsträger konkrete Handlungsoptionen für die Rückgewinnung und den Wiedereinsatz von Sekundärrohstoffen entwickelt. Zur Ermittlung des Inventars an potentiellen Sekundärrohstoffen werden Rohstoffkennwerte für spezifische Komponenten ermittelt. Für die aus dem Rückbau freiwerdenden Materialien werden verschiedene Verwertungspfade (Recycling, Remanufacturing und Wiederverwendung) systematisch erfasst und den daraus resultierenden Produkten zugeordnet. Neben aktuellen Verfahren werden zudem in der Entwicklung befindliche Verwertungsmöglichkeiten berücksichtigt. Weiterhin werden Einsatzmöglichkeiten für die Recyclingprodukte ermittelt. Alle Optionen werden mit der Ökobilanz-Methode (LCA) auf ihre Umweltwirkungen hin bewertet. Auf dieser Basis können Substitutionseffekte bezüglich des Verbrauchs an Primärrohstoffen ermittelt und bewertet werden. Aus den Ergebnissen werden Entscheidungshilfen für Kommunen und weitere Stakeholder entwickelt, welche Wiederverwendungs-, Aufarbeitungs- oder Verwertungsoptionen für bestimmte Rohstoffinventare beim Rückbau anzuwenden sind. Aus diesen lassen sich generalisierte Handlungsoptionen ableiten, die eine Berücksichtigung von Sekundärrohstoffen in kommunalen Planungsprozessen vereinfachen und damit die Akzeptanz von Sekundärrohstoffen stärken.

Recycling von Bauprodukten steigern

<p>Auf das Konto des Bausektors gehen in der EU die Hälfte der gesamten Rohstoffgewinnung und über 35 Prozent des gesamten Abfallaufkommens. Alleine in Deutschland fallen bei Errichtung, Umbau, Renovierung oder Abbruch von Bauwerken jährlich rund 200 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle an. Ein UBA-Forschungsbericht zeigt auf, wie das Potenzial für ein Recycling besser genutzt werden könnte.</p><p>Bauwerke enthalten wertvolle Roh- und Werkstoffe, verursachen aber auch Kosten in der Entsorgung. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Baubereich setzt aufeinander abgestimmte Maßnahmen und Lösungsansätze während des gesamten Lebenszyklus von Bauprodukten sowie den daraus entstehenden Bauwerken voraus.&nbsp;Die Umweltministerkonferenz, bestehend aus den Umweltministerinnen, - ministern, -senatorinnen und -senatoren des Bundes und aller deutschen Bundesländer, hatte daher den Bund gebeten, Möglichkeiten zur Schaffung von Anreizen zur Stärkung des Recyclings und für die Entwicklung und Verwendung recycelbarer Materialien zu untersuchen. Außerdem sollte eine mögliche verursachergerechte Zuordnung von Entsorgungskosten im Bereich der Bauprodukte betrachtet werden.</p><p>In dem Forschungsvorhaben wurden daher die aktuellen Rahmenbedingungen für das Recycling von Bauprodukten in Deutschland, insbesondere der rechtliche Rahmen, die grundlegenden Beteiligten, ihre Beiträge und die derzeitige produktspezifische Entsorgungssituation dargestellt. Es wurden anhand von drei ausgewählten Beispielen (PVC-Fensterprofile, Flachglas aus Fenstern, Porenbeton) produktspezifische Modelle entwickelt und diskutiert, die Ansätze, Ideen und Impulse zur Stärkung des Recyclings enthalten. Wesentliche Merkmale des Bausektors wurden dargestellt, die eine verursachergerechte Zuordnung von Entsorgungskosten erschweren. Die Lösungsvorschläge zeigen auf, dass geeignete Maßnahmen im Baubereich vorwiegend produkt- oder anwendungsfallspezifisch gefunden werden müssen. Aber auch allgemeingültige Aussagen konnten abgeleitet und diskutiert werden. Im Abschlussbericht werden verschiedene Ansätze aufgegriffen, dazu gehören unter anderem:</p><p>Der vorliegende <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/pruefung-moeglicher-ansaetze-zur-staerkung-des">Abschlussbericht </a>dieses Forschungsvorhabens zeigt Ansätze zur Stärkung des Recyclings, zur Schaffung von Anreizen zur Verwendung recycelbarer und rezyklierter Materialien und zur verursachergerechten Zuordnung von Entsorgungskosten im Bereich der Bauprodukte auf.</p>

Entwicklung von Lösungsvorschlägen, einschließlich rechtlicher Instrumente, zur Verbesserung der Datenlage beim Verbleib von Altfahrzeugen

Jährlich werden in Deutschland rund 8 Millionen Pkw außer Betrieb gesetzt, davon werden rund 3 Millionen Pkw endgültig stillgelegt. Nach den vorliegenden statistischen Quellen werden von diesen knapp 0,5 Mio. als Altfahrzeuge verwertet und rund 1 bis 1,5 Mio. als Gebrauchtwagen exportiert. Der Verbleib von jährlich ca. 1 Million der endgültig stillgelegten Pkw in Deutschland lässt sich statistisch nicht belegen. Auch wenn die statistische Datengrundlage in den letzten Jahren erweitert werden konnte, ist sie dennoch unvollständig. Ziel des Vorhabens ist es vor diesem Hintergrund, mögliche Ursachen der 'statistischen Lücke'hinsichtlich des Verbleibs der endgültig stillgelegten Fahrzeuge zu identifizieren. Hierzu werden Informationen über den tatsächlichen Verbleib der Fahrzeuge ermittelt, möglichst weitgehend quantifiziert und aufgeschlüsselt. Schließlich werden Vorschläge für Maßnahmen und Instrumente erarbeitet, um eine dauerhafte Verbesserung der Datenlage zu erreichen. Die Forschungsergebnisse sollen auch dazu genutzt werden, die Berichterstattung gegenüber der EU-Kommission zu verbessern.

Teil 1: Ultraeffizienzfabrik - Symbiotisch-verlustfreie Produktion im urbanen Umfeld^Teil 3: Ultraeffizienzfabrik- Symbiotisch-verlustfreie Produktion im urbanen Umfeld^Ultraeffizienz und Digitalisierung^Teil 2: Ultraeffizienzfabrik - Symbiotisch-verlustfreie Produktion im urbanen Umfeld, Teil 4: Nachhaltige Digitalisierung

Das rasante Weltbevölkerungswachstum, die Endlichkeit von Ressourcen sowie die zunehmende Verstädterung führen zum Zwang, unser aktuelles Handeln und Wirtschaften zu hinterfragen. Es muss ein Paradigmenwechsel hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften auf der Grundlage der Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch erfolgen. Vor diesem Hintergrund wurde in den vergangenen Jahren unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) das Konzept der Ultraeffizienzfabrik entwickelt. Übergeordnetes Ziel eines der vier Teilprojekte ist die Übertragung und Verbreitung des Konzepts in Industrie und Stadtentwicklung. Die inhaltlich zu bearbeitenden Arbeitspakete gliedern sich dabei in zwei Themenfelder - der Ausgestaltung eines Ultraeffizienz-Zentrums und der Ausarbeitung von gezielten Strategien zur Verbreitung des Konzepts. Die Ausgestaltung eines Ultraeffizienz-Zentrums als Leuchtturm für eine nachhaltige und digitale Produktion bildet die Voraussetzung für den geplanten Bau des Zentrums, welches eine Testumgebung für Unternehmen zu spezifischen Fragestellungen darstellen soll. Gezielte Strategien zur Verbreitung sind unter anderem die Ausarbeitung eines Schulungskonzepts zur Ausbildung von 'Ultraeffizienzberatern' und die Ableitung branchenspezifischer Leitbilder insbesondere für unternehmensinterne und übergreifende Vergleiche der Ultraeffizienz. Weitere Ziele dieses Teilprojekts sind die Ausarbeitung von Anforderungsprofilen zum Aufbau stadtnaher Industriegebiete und eine Einbindung der biologischen Transformation in das Konzept der Ultraeffizienzfabrik. Das Teilprojekt Demontagefabrik im urbanen Raum durch das CUTEC-Institut soll die Möglichkeiten der Digitalisierung für die End-of-Life-Phase (EoL) im Produktlebenszyklus abbilden, indem es die Kreislaufschließung im konkreten technischen Demonstrationsmaßstab entwickelt und erlebbar macht. Ziel ist es daher, einen funktionsfähigen Demonstrator eines Moduls zur Demontage einer definierten EoL-Produktgruppe durch Roboter aufzubauen. Im Rahmen der Bewertung des Potentials der Digitalisierung für die Ressourceneffizienz befasst sich die Hochschule Pforzheim mit den ökologischen Auswirkungen der Digitalisierung im allgemeinen Kontext der Produktion. Hierzu werden bisherige Datengrundlagen sondiert bzw. vorhandene Studien bewertet, ein konzeptioneller Rahmen für die Bewertung vorgeschlagen und angewendet. Ziel dieses Teilprojekts ist die konkrete Ermittlung ökologischer Auswirkungen des IKT-Einsatzes in der Produktion und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Politik. Das KIT betrachtet ebenfalls das Potential der Digitalisierung, legt den Fokus hierbei jedoch auf die Prozessindustrie. In diesem Teilprojekt sollen besonders aussichtsreiche Themengebiete in Form eines Ressourceneffizienz-Rankings industrieller Digitalisierungsstrategien identifiziert und bewertet werden.

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