API src

Found 55 results.

BiodiWert II: Sicherung der Biodiversität durch nachhaltig bewirtschaftete Teichlandschaften in der Lausitz (TeichLausitz-2)

Das Projekt "BiodiWert II: Sicherung der Biodiversität durch nachhaltig bewirtschaftete Teichlandschaften in der Lausitz (TeichLausitz-2)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Fischereiökologie durchgeführt. Mit der Leitung des Moduls 'Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Rentabilität in Abhängigkeit von Politikinstrumenten' (Modul 4), bringt das Thünen Institut (TI) sozialwissenschaftliche Expertise im Bereich betriebswirtschaftliche Analysen von Aquakultur Produktionssystemen in das Vorhaben ein. Hierbei wird folgendermaßen vorgegangen: In einem ersten Schritt, werden betriebswirtschaftliche Datensätze zu typischen Karpfenbetrieben in Sachsen und Brandenburg erhoben, bzw. bereits vorhandene Datensätze aktualisiert. Dabei erfolgt die standardisierte Definition typischer Karpfenbetriebe auf Basis von realen Daten zu Kosten, eingesetzter Technik und Inputs im Rahmen von Fokusgruppen mit Teichwirten, Experten und/oder Wissenschaftlern (1). Im nächsten Schritt wird eine ökonomische Analyse der aktuellen umweltpolitischen Maßnahmen zum finanziellen Ausgleich von erbrachten Ökosystemleistungen der Karpfenwirtschaft durchgeführt. Dabei wird ein Vergleich der Profitabilität der typischen Betriebe mit und ohne Berücksichtigung der aktuellen Fördermaßnahmen angestellt (2). Darauf aufbauend erfolgt eine Vorschlagsausarbeitung zur veränderten Ausgestaltung der aktuellen Teichfördermaßnahmen, um die Ökosystemleistungen der Betriebe zu entlohnen und gleichzeitig deren langfristige Profitabilität zu gewährleisten (3). Im letzten Schritt erfolgt eine Betrachtung und Bewertung weiterer potentieller Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Karpfenbetriebe in Sachsen, Brandenburg und im Vergleich mit weiteren Regionen in Deutschland (Aischgrund), sowie die Aufarbeitung der Ergebnisse zwecks Entwicklung innovativer Governanceoptionen und Politikinstrumente (4). Im Rahmen von Modul 4 wird die Methode des typischen Betriebs (agri benchmark Fish Netzwerk) angewandt, Fokusgruppen/Interviews mit Stakeholdern (relevante Teichwirte, Experten, Wissenschaftler aus dem Sektor) und betriebswirtschaftliche Analysen zur Profitabilität und Kostendeckung durchgeführt.

Ermittlung der Bodenqualität zur Bewertung der Ertragspotentiale von Rohstoffpflanzen auf marginalen Standorten

Das Projekt "Ermittlung der Bodenqualität zur Bewertung der Ertragspotentiale von Rohstoffpflanzen auf marginalen Standorten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften (FZLB) durchgeführt. Ziel des hier beantragten Vorhabens ist die Entwicklung und Etablierung eines Instruments zur Bereitstellung von Kriterien, mit deren Hilfe für die Biomasseproduktion geeignete Standorte - außerhalb produktiver Nahrungsmittelproduktionsflächen - basierend auf ihrer standörtlichen (Boden, Wasserhaushalt, Klima etc.) Ertragsfähigkeit identifiziert werden können. Das zu entwickelnde Verfahren soll zudem dazu nutzbar sein, Ertragspotentiale für Bioenergiepflanzen auf Standorten unterschiedlicher Bodenqualität verlässlicher ermitteln und bewerten zu können, als bisher möglich. Damit wird das zu entwickelnde Bodenbewertungsverfahren dazu beitragen können, die Eignung und Flächenpotentiale von Grenzertrags- oder Marginalstandorten für die Produktion von Biomasse stärker als bisher möglich einzugrenzen. Mit Hilfe des zu entwickelnden Verfahrens wird somit eine Grundlage für die exaktere Einschätzung des Flächenpotentials geeigneter Anbaustandorte für Biomassepflanzen erwartet, als es mit bestehenden Instrumenten bisher möglich erscheint. Neben der Abgrenzung geeigneter Standorte von Vorrangflächen für die Nahrungsmittelproduktion ist dazu auch eine sichere Ableitung minimal erforderlicher Bodenqualitäten für einen ökonomisch sinnvollen Anbau von Bioenergiepflanzen notwendig. Damit können zum einen vor dem Hintergrund der erforderlichen Kostendeckung die Grenzen der Nutzung marginaler Standorte aufzeigt werden und zum anderen der Erhalt sehr ertragsarmer Extremstandorte für Zwecke des Naturschutzes gewährleistet werden. In wissenschaftlicher Hinsicht kann das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zu der aktuellen, kontroversen fachlichen Diskussion zu Marginalstandorten und ihren Potentialen leisten. Technisch und politisch bietet das zu entwickelnde Verfahren ein anwendungsorientiertes Entscheidungsstützungsinstrument für die Planung und Konzeption von Landnutzungsstrategien und die konkrete Förderung und Unterstützung von Maßnahmen im Rahmen der Bioökonomiestrategie.

Teilvorhaben 3: Institutionalisierung

Das Projekt "Teilvorhaben 3: Institutionalisierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Leipzig, Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement durchgeführt. Die in den letzten Jahren mit Engagement vorangetriebene Transformation der Siedlungsentwässerung im Bestand zeigt deutliche Grenzen der allein durch die Stadtentwässerungen erreichbaren Umsetzung. Das Vorhaben TransMiT wird unter Berücksichtigung einer Gesamtbetrachtung der Ressourcen (Akzeptanz und Beteiligung, Umsetzbarkeit, Umweltbelastung, Effizienz, Kostenverteilung...) am Bsp. von systemcharakteristischen Quartieren der Städte Braunschweig, Hannover und Hildesheim zeigen, wie bei einer Quartiersplanung die städtebaulichen mit wasserwirtschaftlichen Aspekte langfristig verknüpft werden können. Produkte des Projekts sind u.a. quartiers- und transformationsspez. Aktionspläne, Modulsteckbriefe für relevante, im Projekt in der Praxis erprobte, verfahrensorientierte Umsetzungspiloten (UP) und Webtools für verschiedene Nutzergruppen. Übergeordnetes Ziel ist die institutionalisierte Vernetzung der verschiedenen städtischen Akteure, um spürbare Impulse für eine nachhaltige Durchdringung städtebaulicher Planungskonzepte mit quartierspezifischen Elementen der Wasserwirtschaft zu erreichen. Das Teilvorhaben des Instituts für Infrastruktur und Ressourcenmanagement ist zentraler Forschungsteil des Umsetzungspiloten 1 'Institutionalisierung'. Die Zielstellung besteht im Erarbeiten von realisierbaren Finanzierungsoptionen für quartiersbezogene Lösungen aus UP 2-6 und deren Wirkungsanalyse im Hinblick auf eine dauerhafte Leistungserbringung (Kostendeckung, Anreizwirkung). Dies erfolgt für grundlegende Akteursbeziehungen von Quartierslösungen im Siedlungsbestand. Hierfür wird untersucht, wie sich die Berücksichtigung der multifunktionalen Leistungen der Regenwasserbewirtschaftung auswirken, die über Rahmenszenarien und somit über ein am Alternativkostenansatz orientierten Vorgehen berücksichtigt werden.

Teilvorhaben: Mini-Grid Economics

Das Projekt "Teilvorhaben: Mini-Grid Economics" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fachhochschule Neu-Ulm, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Fakultät Wirtschaftswissenschaften durchgeführt. Im betriebswirtschaftlich orientierten Forschungsschwerpunkt geht es zum einen darum, ein kostendeckendes und gesellschaftlich akzeptables Tarif- und Zahlungssystem für auf erneuerbare Energien beruhende netzferne Netze in Entwicklungsländern zu entwickeln. Für diese Art von Netzen ('Mini-Grids') gilt, dass nur wenige Anwendungen die wirtschaftlichen Erwartungen der Betreiber erfüllten. Interessanterweise lässt sich festhalten, dass auf Erneuerbare Energien beruhende Mini-Grids durchaus funktionsfähig hinsichtlich der Technik sind. Die Wirtschaftlich wird allerdings nur selten erfüllt, so dass früher oder später aufgrund aus fehlender finanzieller Liquidität sich Engpässe bei der Ersatzteilbeschaffung einstellen. Darüber hinaus ist ein weiteres Ziel, geeignete Geschäftsmodelle für zu gründende Unternehmen in Namibia zu entwickeln, die die erzeugte Elektrizität zu gewerblichen Zwecken verwenden. Hohes Potenzial sehen wir insbesondere bei Geschäftsmodellen für Unternehmen, welche im Bereich der Landwirtschaft die neu entstandenen Energiekapazitäten kontinuierlich nutzen und signifikant zur Erhöhung der Produktivität in der Landwirtschaft beitragen können. Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet sehen wir in der Transformation der bestehenden, meist auf fossilen Ressourcen beruhenden, Energieinfrastruktur. Hier besteht ein erheblicher Bedarf zur Schaffung von Lehrprogrammen, die den Wissenstransfer kontinuierlich unterstützen.

Beratung und Unterstützung zu entsorgungsspezifischen Fragestellungen vor der Endlagerung zu radioaktiven Abfällen in der Bundesrepublik Deutschland - Predisposal Waste Management (PDWM)

Das Projekt "Beratung und Unterstützung zu entsorgungsspezifischen Fragestellungen vor der Endlagerung zu radioaktiven Abfällen in der Bundesrepublik Deutschland - Predisposal Waste Management (PDWM)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH durchgeführt. n der Bundesrepublik Deutschland entstehen beim Rückbau kerntechnischer Einrichtungen, in Industrie, Medizin und Forschung radioaktive Abfälle i.W. mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung. Nach einer Zwischenlagerphase, einer geeigneten Konditionierung sowie Transportvorgängen sollen diese überwiegend der Endlagerung im Endlager Konrad zugeführt werden. Aufgrund der großen Vielfalt und Heterogenität dieser Abfälle, zu denen z.B. Aktivierungsprodukte aus dem Betrieb der stillgelegten bzw. stillzulegenden Kernkraftwerke stammenden radioaktiven Stoffe gehören, existieren entsprechend differenzierte Methoden der fachgerechten Lagerung bzw. Konditionierung. Ein wesentlicher Punkt ist hierbei die Charakterisierung dieser Abfälle, welche z. T. über numerische Methoden erfolgen kann. Eine spezielle Problematik stellen Methoden zur Konditionierung hoch salinarer Abfälle dar, wie sie sich ggf. aus der vorgesehenen Räumung der Anlage ASSE II ergeben werden. Um jederzeit belastbare Fähigkeiten und Kenntnisse vorzuhalten, verfolgt die GRS den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik, sowohl national als auch international, und wirkt aktiv punktuell an dessen Weiterentwicklung mit. Die Entsorgungspflichtigen sind gegenüber den zuständigen Behörden zur jährlichen Mitteilung über Art, Menge, Eigenschaften und Standorte der in Ihrer Verantwortung aufbewahrten radioaktiven Abfälle verpflichtet. Die GRS unterstützt und berät das BMUB bei der Aufbereitung und Auswertung der die radioaktiven Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung betreffenden Daten, insbesondere auch bezüglich der Vorbereitung der Endlagerung im Endlager Konrad. Die Länder unterhalten zur Zwischenlagerung, der bei Ihnen abzugebenden radioaktiven Abfälle, Landessammelstellen. Bezüglich der dort lagernden radioaktiven Abfälle, ihrer Verarbeitung und ihrer Ablieferung an das Endlager Konrad sowie hinsichtlich des kostendeckenden Betriebs der Landessammelstellen berät und unterstützt die GRS das BMUB.

Ernährungsdiagnose bei Hauptbaumarten durch Rindenanalytik

Das Projekt "Ernährungsdiagnose bei Hauptbaumarten durch Rindenanalytik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt, Studienfakultät für Forstwissenschaft & Ressourcenmanagement, Fachgebiet für Waldernährung und Wasserhaushalt durchgeführt. Die etablierte Praxis der Diagnose des Ernährungszustandes zur Abschätzung der Vitalität von Waldbeständen durch Nadel- und Blattanalytik hat eine größere Anzahl von Nachteilen, wie z.B. die schwierige und aufwändige Probenahme oder eine hohe Variabilität der Nährelementgehalte von Jahr zu Jahr. Den für die Nadel- bzw. Blattanalytik genannten Nachteilen könnte bei Verwendung der Nährelementgehalte der Rinde als Diagnoseinstrument begegnet werden, da z.B. für die Probenahme nicht die Baumkrone erreicht werden muss und Rinden über mehrere Wachstumsjahre integrieren. Ziel ist die Erarbeitung und Etablierung eines Verfahrens zur Einschätzung des Ernährungszustandes der Hauptbaumarten anhand leicht zu gewinnender Rindenproben. Dies würde die Probenahme für ernährungsdiagnostische Untersuchungen entscheidend vereinfachen und damit die Kosten senken. Zudem böte es die Chance, mehr Waldbestände kostengünstig in ihrer Ernährungssituation zu beurteilen. Restriktionen in der Nährelementversorgung würden so einfacher erkannt und die Forstwirtschaft könnte hierauf in ihrer Nutzungsintensität entsprechend reagieren. Der Arbeitsplan sieht folgendes vor: a) Analysen zur Variabilität und Repräsentativität von Nährelementgehalten in Rindenproben an BHD-Stammscheiben der Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer zur Festlegung der Beprobungsposition b) Analysen zu radialen Gradienten der Nährelementgehalte in Rindenproben mit energiedispersiver Röntgenanalyse (EDX) zur Festlegung des zu analysierenden Rindenbereichs c) Analysen zur jahreszeitlichen Variabilität der Nährelementgehalte in Rindenproben lebender Bäume zur Festlegung des Beprobungszeitraums d) aus a), b) und c) Erarbeitung eines Probenahmeschemas für eine praxisgerechte Freilandbeprobung stehender Bäume e) Anwendung von d) an einer verschiedene Ernährungszustände abdeckenden Auswahl bayerischer BZE-Punkte und Vergleich der rindenanalytischen Werte mit den vorhandenen Ergebnissen der Nadel/Blattanalytik.

Neubau von einem Mehrgenerationenquartier in Holzbauweise

Das Projekt "Neubau von einem Mehrgenerationenquartier in Holzbauweise" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von erlebnisreich wohnen GmbH & Co. KG durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das gemeinschaftsorientierte Bauvorhaben 'erlebnisreich wohnen' orientiert sich am Gesamtziel Wohnraum zu schaffen und ein Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner zu fördern. Eine anspruchsvolle, hochwertige und nachhaltige Architektur steht bei der Umsetzung im Vordergrund. Die angestrebten sozialen, kulturelle und generationsübergreifende Ziele für die Quartiersentwicklung aus Holz sind wie folgt: Soziale Ziele: - Die Gemeinschaft der Bewohnerinnen und Bewohner besteht aus einer bunten Vielfalt von jungen und alten Menschen, Familien, Alleinerziehenden, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund und aus allen sozialen Schichten. - Die soziale Durchmischung wird durch zwei spendenfinanzierte Sozialwohnungen sichergestellt. Die zugrundeliegenden Kommanditteile der Sozialwohnungen werden zur langfristigen und nachhaltigen Sicherung an die gemeinnützige Stiftung trias übertragen. - Mieten werden auf Dauer bezahl- und planbar gehalten, das gesamte Projekt ist auf Kostendeckung, nicht auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Dazu trägt auch die nachhaltige, ökologische und ressourcensparende Bauweise bei der Erstellung aber auch im Lebenszyklus der Immobile bei. - Die Immobilie ist Gemeinschaftseigentum über die GmbH & Co. KG. Kommanditisten erwerben ein Wohnrecht, kein Eigentum an den Wohnungen. - Die Hausgemeinschaft verwaltet und organisiert sich selbst, gegenseitige Unterstützung im Alltag ist Grundlage des Zusammenlebens. - Das Votum der Hausgemeinschaft gibt vor, wer im Haus wohnt.

Teilprojekt: Realistische Simulation des dynamischen Bohrprozesses

Das Projekt "Teilprojekt: Realistische Simulation des dynamischen Bohrprozesses" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Clausthal, Energie-Forschungszentrum Niedersachsen, Drilling Simulator Celle durchgeführt. Das übergeordnete Ziel ist die Reduzierung der Herstellungskosten von Tiefbohrungen auf Geothermie durch eine gegenüber dem Stand der Technik erheblich verbesserte Kontrolle der mechanisch-dynamischen Bohrbedingungen. Ein effektiver Bohrprozess wird durch Unstetigkeiten im Gebirge, wie insbesondere die bei Geothermiebohrungen häufig anzutreffenden Störungszonen, behindert. Dadurch werden unerwünschte Schwingungen und Dynamikvorgänge in der untertägigen Bohrgarnitur generiert, die Bohrfortschritt und Lebensdauer wesentlich verringern. Es soll eine Testeinrichtung entwickelt und in das im 'Drilling Simulator Celle' (DSC) der Technischen Universität Clausthal (TUC) bestehende System integriert werden, die mit den entsprechenden mechanisch-hydraulisch-elektrischen Aggregaten die Ausübung dynamischer Kräfte in sechs Freiheitsgraden auf geeignete Gesteins-Probeköper unter erhöhtem Umgebungsdruck ermöglicht. Um die in einem Bohrstrang auftretenden dynamischen Belastungen realistisch darstellen zu können, wird daher ein Hexapod-System entwickelt, gebaut und in die bestehende Testeinrichtung am DSC integriert. Für die Bohrstrecke soll auch eine flexibel gestaltete, modular aufgebaute Hochdruck-Probenkammer entwickelt und gebaut werden, um die Gesteinsübergänge ideal darzustellen und deren Einfluss auf die Dynamik der Garnitur ermitteln zu können. In Abstimmung mit der mechanisch-hydraulischen Entwicklungsarbeit werden in einem weiteren Arbeitspaket die elektrische Antriebstechnik, der Einsatz der Messtechnik (z.B. momentane Position und Geschwindigkeit) die Steuerung und Regelung in Echtzeit und die Einbindung in die Informationsinfrastruktur des DSC realisiert. Schließlich werden, in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner 'Institut für Dynamik und Schwingungen' der TU Braunschweig, experimentell die Versuche zur Meißel- und Bohrstrangdynamik und zur Gesteinszerstörung für Geothermie-spezifische Anforderungen an geeigneten Gesteins-Probekörpern durchgeführt, insbesondere mit Blick auf Störungszonen.

Teilvorhaben 3

Das Projekt "Teilvorhaben 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von MIMI Tech UG (haftungsbeschränkt) durchgeführt. Laugungsprozesse sind weit verbreitet zur Extraktion von Metallen aus unterschiedlichen Rohstoffen. Häufig werden Laugungszusätze wie Säuren oder Basen eingesetzt, welche im Überschuss zum Aufschluss zugegeben werden müssen. Dies stellt sowohl einen Kostenfaktor als auch eine Umweltbelastung dar. Insbesondere schwer zu laugende Rohstoffe werden so teilweise nicht als Ressource aufgegriffen, sodass die enthaltenen Wertmetalle den Rohstoffkreislauf verlassen. Ein Beispiel ist verschlacktes Li und Co aus dem pyromet. Batterierecycling, welche aktuell deponiert werden, da kein kostendeckender Prozess existiert. Für solche Rohstoffe sieht das Vorhaben die Entwicklung einer Technologie vor, welche durch den Einsatz von z.B. Ultraschall-, Mikrowellen- oder Plasma-aktiviertem Wasser die traditionelle Laugung unterstützt, Chemikalien einspart, Extraktionseffizienzen steigert und für aktuell ungenutzte Rohstoffe den Extraktionsprozess gewinnbringend gestaltet. Diese Technik soll in Kooperation aus kanadischen und deutschen Forschungs- und Industriepartner am Beispiel Li-Co-Batterieschlacken (Deutschland) und Co/Ag-Mining-Wastes (Kanada) entwickelt und erprobt werden. Eine Übertragung auf andere Ressourcen und die Vermarktung/Veröffentlichung der Technologie ist geplant. Des Weiteren stellt dieses Projekt den ersten Schritt für eine langjährige kanadisch-deutsche Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Green Processing's dar. -Literaturstudien zu transformativen Laugungstechnologien (TransTech) -Aufstellung eines Benchmarks mittels traditionellen Laugungsmethoden anhand Li-Co-Batterieschlacken -Screeningtests mittels TransTech (Identifizierung geeigneter Technologie) -Implementierung der TransTech in eine industrielle Prozesskette bis zu einem markfähigen Li, Co & Ag-Produkt -Untersuchung der Flexibilität der neuen Laugungstechnologie durch Übertragung auf alternative Rohstoffe -Bewertung der TransTech über Wirtschaftlichkeitsanalyse und Ressourceneffizienzpotential.

Teilvorhaben 2

Das Projekt "Teilvorhaben 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von MEAB Chemie Technik GmbH durchgeführt. Laugungsprozesse sind weit verbreitet zur Extraktion von Metallen aus unterschiedlichen Rohstoffen. Häufig werden Laugungszusätze wie Säuren oder Basen eingesetzt, welche im Überschuss zum Aufschluss zugegeben werden müssen. Dies stellt sowohl einen Kostenfaktor als auch eine Umweltbelastung dar. Insbesondere schwer zu laugende Rohstoffe werden so teilweise nicht als Ressource aufgegriffen, sodass die enthaltenen Wertmetalle den Rohstoffkreislauf verlassen. Ein Beispiel ist verschlacktes Li und Co aus dem pyromet. Batterierecycling, welche aktuell deponiert werden, da kein kostendeckender Prozess existiert. Für solche Rohstoffe sieht das Vorhaben die Entwicklung einer Technologie vor, welche durch den Einsatz von z.B. Ultraschall-, Mikrowellen- oder Plasma-aktiviertem Wasser die traditionelle Laugung unterstützt, Chemikalien einspart, Extraktionseffizienzen steigert und für aktuell ungenutzte Rohstoffe den Extraktionsprozess gewinnbringend gestaltet. Diese Technik soll in Kooperation aus kanadischen und deutschen Forschungs- und Industriepartner am Beispiel Li-Co-Batterieschlacken (Deutschland) und Co/Ag-Mining-Wastes (Kanada) entwickelt und erprobt werden. Eine Übertragung auf andere Ressourcen und die Vermarktung/Veröffentlichung der Technologie ist geplant. Des Weiteren stellt dieses Projekt den ersten Schritt für eine langjährige kanadisch-deutsche Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Green Processing's dar. -Literaturstudien zu transformativen Laugungstechnologien (TransTech) -Aufstellung eines Benchmarks mittels traditionellen Laugungsmethoden anhand Li-Co-Batterieschlacken -Screeningtests mittels TransTech (Identifizierung geeigneter Technologie) -Implementierung der TransTech in eine industrielle Prozesskette bis zu einem markfähigen Li, Co & Ag-Produkt -Untersuchung der Flexibilität der neuen Laugungstechnologie durch Übertragung auf alternative Rohstoffe -Bewertung der TransTech über Wirtschaftlichkeitsanalyse und Ressourceneffizienzpotential.

1 2 3 4 5 6