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Teilprojekt C

Das Projekt "Teilprojekt C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungsinstitut für Rationalisierung FIR e.V. an der RWTH Aachen durchgeführt. Verschiedene informatorische und marktliche Gegebenheiten, deren Entwicklung auf eine Linearwirtschaft zurückgehen, verhindern derzeit auch im Anwendungsfall von Kunststoffverpackungen für Lebensmittel eine vermehrte Kreislaufschließung sowie die Reduktion des Materialeinsatzes. Das Projektziel von COPPA ist daher die Entwicklung und Demonstration einer offenen und skalierbaren Circular Collaboration Plattform (CCP), die für Recycler, Kunststoffwiederaufbereiter/-verarbeiter, Verpackungshersteller und Lebensmitteleinzelhändler folgende Funktionalitäten schafft: - Etablierung einer lückenlosen Nachverfolgung von Kunststoffen - Dadurch Ermöglichung eines besseren Informationsaustauschs zum automatisierten Qualitätsnachweis, zur Vorhersage von Verfügbarkeit etc. - Nachweisführung des Rezyklatgehalts und der Rezyklatqualität von Produkten und Materialchargen - Nachweis von Herkunft bzw. Eigentümer als dynamisierte Eigenschaft je Charge/ Hauptbestandteil - Entwicklung eines Smart-Contract-Modells für Wertschöpfungsketten - im Sinne einer demokratisierten und notarisierten Kunststoffverarbeitung - Bereitstellung von Entscheidungshilfen zur Reduzierung von Verpackungsmaterial und zum Rezyklateinsatz als konzeptioneller Ansatz oder als Steuerungsinstrument (Dashboard) - Präzise Nachweisführung von Nachhaltigkeitswirkungen durch verminderten Materialverbrauch und gesteigerten Rezyklateinsatz (CO2- bzw. Ressourceneinsparung nach relevanten Stoffgruppen) Mit dem Ziel, durch Vernetzung, Steuerung und Nachverfolgung sowohl Materialeinsparung als auch einen erhöhten Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen zu ermöglichen, soll die CCP digitale Lösungsansätze als Systemlösung zusammenführen; gemäß der FAIR-Prinzipien sollen Daten 'Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable' sein. Das Projektergebnis soll einen praxisnahen Demonstrator (Technology Readiness Level 5-6) darstellen.

Teilprojekt G

Das Projekt "Teilprojekt G" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH durchgeführt. Verschiedene informatorische und marktliche Gegebenheiten, deren Entwicklung auf eine Linearwirtschaft zurückgehen, verhindern derzeit auch im Anwendungsfall von Kunststoffverpackungen für Lebensmittel eine vermehrte Kreislaufschließung sowie die Reduktion des Materialeinsatzes. Das Projektziel von COPPA ist daher die Entwicklung und Demonstration einer offenen und skalierbaren Circular Collaboration Plattform (CCP), die für Recycler, Kunststoffwiederaufbereiter/-verarbeiter, Verpackungshersteller und Lebensmitteleinzelhändler folgende Funktionalitäten schafft: - Etablierung einer lückenlosen Nachverfolgung von Kunststoffen - Dadurch Ermöglichung eines besseren Informationsaustauschs zum automatisierten Qualitätsnachweis, zur Vorhersage von Verfügbarkeit etc. - Nachweisführung des Rezyklatgehalts und der Rezyklatqualität von Produkten und Materialchargen - Nachweis von Herkunft bzw. Eigentümer als dynamisierte Eigenschaft je Charge/ Hauptbestandteil - Entwicklung eines Smart-Contract-Modells für Wertschöpfungsketten - im Sinne einer demokratisierten und notarisierten Kunststoffverarbeitung - Bereitstellung von Entscheidungshilfen zur Reduzierung von Verpackungsmaterial und zum Rezyklateinsatz als konzeptioneller Ansatz oder als Steuerungsinstrument (Dashboard) - Präzise Nachweisführung von Nachhaltigkeitswirkungen durch verminderten Materialverbrauch und gesteigerten Rezyklateinsatz (CO2- bzw. Ressourceneinsparung nach relevanten Stoffgruppen) Mit dem Ziel, durch Vernetzung, Steuerung und Nachverfolgung sowohl Materialeinsparung als auch einen erhöhten Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen zu ermöglichen, soll die CCP digitale Lösungsansätze als Systemlösung zusammenführen; gemäß der FAIR-Prinzipien sollen Daten 'Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable' sein. Das Projektergebnis soll einen praxisnahen Demonstrator (Technology Readiness Level 5-6) darstellen.

Teilprojekt F

Das Projekt "Teilprojekt F" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik durchgeführt. Verschiedene informatorische und marktliche Gegebenheiten, deren Entwicklung auf eine Linearwirtschaft zurückgehen, verhindern derzeit auch im Anwendungsfall von Kunststoffverpackungen für Lebensmittel eine vermehrte Kreislaufschließung sowie die Reduktion des Materialeinsatzes. Das Projektziel von COPPA ist daher die Entwicklung und Demonstration einer offenen und skalierbaren Circular Collaboration Plattform (CCP), die für Recycler, Kunststoffwiederaufbereiter/-verarbeiter, Verpackungshersteller und Lebensmitteleinzelhändler folgende Funktionalitäten schafft: - Etablierung einer lückenlosen Nachverfolgung von Kunststoffen - Dadurch Ermöglichung eines besseren Informationsaustauschs zum automatisierten Qualitätsnachweis, zur Vorhersage von Verfügbarkeit etc. - Nachweisführung des Rezyklatgehalts und der Rezyklatqualität von Produkten und Materialchargen - Nachweis von Herkunft bzw. Eigentümer als dynamisierte Eigenschaft je Charge/ Hauptbestandteil - Entwicklung eines Smart-Contract-Modells für Wertschöpfungsketten - im Sinne einer demokratisierten und notarisierten Kunststoffverarbeitung - Bereitstellung von Entscheidungshilfen zur Reduzierung von Verpackungsmaterial und zum Rezyklateinsatz als konzeptioneller Ansatz oder als Steuerungsinstrument (Dashboard) - Präzise Nachweisführung von Nachhaltigkeitswirkungen durch verminderten Materialverbrauch und gesteigerten Rezyklateinsatz (CO2- bzw. Ressourceneinsparung nach relevanten Stoffgruppen) Mit dem Ziel, durch Vernetzung, Steuerung und Nachverfolgung sowohl Materialeinsparung als auch einen erhöhten Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen zu ermöglichen, soll die CCP digitale Lösungsansätze als Systemlösung zusammenführen; gemäß der FAIR-Prinzipien sollen Daten 'Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable' sein. Das Projektergebnis soll einen praxisnahen Demonstrator (Technology Readiness Level 5-6) darstellen.

Teilprojekt D

Das Projekt "Teilprojekt D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GS1 Germany GmbH durchgeführt. Verschiedene informatorische und marktliche Gegebenheiten, deren Entwicklung auf eine Linearwirtschaft zurückgehen, verhindern derzeit auch im Anwendungsfall von Kunststoffverpackungen für Lebensmittel eine vermehrte Kreislaufschließung sowie die Reduktion des Materialeinsatzes. Das Projektziel von COPPA ist daher die Entwicklung und Demonstration einer offenen und skalierbaren Circular Collaboration Plattform (CCP), die für Recycler, Kunststoffwiederaufbereiter/-verarbeiter, Verpackungshersteller und Lebensmitteleinzelhändler folgende Funktionalitäten schafft: - Etablierung einer lückenlosen Nachverfolgung von Kunststoffen - Dadurch Ermöglichung eines besseren Informationsaustauschs zum automatisierten Qualitätsnachweis, zur Vorhersage von Verfügbarkeit etc. - Nachweisführung des Rezyklatgehalts und der Rezyklatqualität von Produkten und Materialchargen - Nachweis von Herkunft bzw. Eigentümer als dynamisierte Eigenschaft je Charge/ Hauptbestandteil - Entwicklung eines Smart-Contract-Modells für Wertschöpfungsketten - im Sinne einer demokratisierten und notarisierten Kunststoffverarbeitung - Bereitstellung von Entscheidungshilfen zur Reduzierung von Verpackungsmaterial und zum Rezyklateinsatz als konzeptioneller Ansatz oder als Steuerungsinstrument (Dashboard) - Präzise Nachweisführung von Nachhaltigkeitswirkungen durch verminderten Materialverbrauch und gesteigerten Rezyklateinsatz (CO2- bzw. Ressourceneinsparung nach relevanten Stoffgruppen) Mit dem Ziel, durch Vernetzung, Steuerung und Nachverfolgung sowohl Materialeinsparung als auch einen erhöhten Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen zu ermöglichen, soll die CCP digitale Lösungsansätze als Systemlösung zusammenführen; gemäß der FAIR-Prinzipien sollen Daten 'Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable' sein. Das Projektergebnis soll einen praxisnahen Demonstrator (Technology Readiness Level 5-6) darstellen.

FH-Impuls 2016 I: LaNDER³ - Impulsprojekt 10 (IP10): Bioraffinerie, stoffliches Recycling, Energie und Kohlenstoff (LaNDER3_IP10)

Das Projekt "FH-Impuls 2016 I: LaNDER³ - Impulsprojekt 10 (IP10): Bioraffinerie, stoffliches Recycling, Energie und Kohlenstoff (LaNDER3_IP10)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Zittau/Görlitz, Fachgebiet Kraftwerks- und Energietechnik durchgeführt. Das Teilprojekt IP 10 im LaNDER3 - Verbund betrachtet die Prozesse, die VOR und NACH der eigentlichen Produktion von naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK) stattfinden, darunter die Gewinnung des Rohstoffes Naturfaser sowie das Recycling und die energetische Wandlung nichtrecycelbarer Abfälle. Zu den strategischen Zielen gehören dabei die weitere Adaption des Forschungsprofils der Hochschule Zittau/Görlitz an neue wirtschaftliche Entwicklungen sowie die nachhaltige Stärkung der regionalen Strukturen. Der Fokus bei der Gewinnung von qualitativ hochwertigen Naturfasern aus regional verfügbaren pflanzlichen Rohstoffen liegt auf der Entwicklung von ressourceneffizienten, ökonomisch und ökologisch tragfähigen Faseraufschlussverfahren. Diese Verfahren werden in enger Kooperation mit ansässigen Industriebetrieben, Forschungseinrichtungen und Landwirtschaftsverbunden entwickelt. Dies soll hauptsächlich nach dem Schema einer Bioraffinerie verknüpft werden. Die komplexe Betrachtung der Primärkosten der Faseraufschlussverfahren erfolgt in Abhängigkeit von den erzielbaren Qualitätsstufen der Fasern. Die im Prozess anfallenden organischen und anorganischen Reststoffe werden durch angeschlossene Verfahren bzw. Anlagen nutzbar gemacht und weiteren Anwendungen zugeführt. Das nach der Verarbeitung der Naturfasern zu NFK (Rückstände der Produktion sind dabei anderen Bedingungen unterworfen als die Produkte nach Ende ihrer Nutzungsdauer) erforderliche stoffliche Recycling soll durch nachhaltige Konzepte sowie durch schlanke Technologien und Verfahren zu stofflicher Identifikation, Sortieren und Verwertung von NFK-basierten Kunststoffen entwickelt werden. Dabei steht ein punktgenaues, zum konkreten Produktionsprozess passendes smartes Recycling im Mittelpunkt. Trotz des effizienten Recycling-Prozesses werden stofflich unverwertbare Abfallstoffe nicht vollständig vermieden. Im Rahmen des vorliegenden Projektes erfolgt die Behandlung des Themas unter dem Aspekt Energie und Kohlenstoff.

Großtechnische Umsetzung eines Bioökonomie-Prozesses zur Verknüpfung von Agrarindustrie und Kunststoffverarbeitern durch die kontinuierliche Produktion eines neuartigen Biopolymers

Das Projekt "Großtechnische Umsetzung eines Bioökonomie-Prozesses zur Verknüpfung von Agrarindustrie und Kunststoffverarbeitern durch die kontinuierliche Produktion eines neuartigen Biopolymers" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von traceless materials GmbH durchgeführt. Die traceless materials GmbH ist ein Bioökonomie Start-up Unternehmen, das im Jahr 2020 als Ausgründung der TU Hamburg hervorgegangen ist. Das Hauptgeschäftsfeld stellt die Entwicklung und Produktion des traceless Materials (rückstandslos biologisch abbaubares Material) für den Kunststoffverarbeitungsmarkt dar. Erklärtes Ziel ist, einen messbaren Beitrag zur Lösung der weltweiten Verschmutzung durch Kunststoffe zu leisten. Die traceless materials GmbH stellt mittels eines innovativen Verfahrens ein Material her, welches vergleichbare Eigenschaften wie Kunststoff besitzt. Es handelt sich dabei aber um eine neuartige Materialkategorie. Konventioneller Kunststoff wird in einem synthetischen Verfahren und zum Großteil aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Der Rohstoff in diesem Projekt hingegen sind pflanzliche Reststoffe, welche nach der Extraktion der natürlichen Polymere noch als Futtermittel oder zur energetischen Verwertung genutzt werden können. Im Vorhaben soll eine Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von mehreren Tausend Tonnen pro Jahr errichtet und betrieben werden. Im Herstellungsprozess des traceless Materials wird als Rohstoff ein pflanzlicher Reststoff verwendet, der als Nebenprodukt der industriellen Getreideverarbeitung anfällt. Mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren werden daraus natürliche Polymere extrahiert und zu einem Granulat verarbeitet. Dieses Granulat kann mit gängigen Technologien der Kunststoffverarbeitung zu verschiedenen Produktanwendungen weiterverarbeitet werden, beispielsweise im Spritzguss oder der Extrusion. Das hergestellte Material könnte z.B. zur Herstellung von Einwegverpackungen und -produkten, welche leicht in die Umwelt gelangen oder sich nicht recyceln lassen, eingesetzt werden und so zur Verbrauchsminderung fossiler Rohstoffe beitragen. Damit soll auch die Umweltverschmutzung zurückgehen, da das Material sich rückstandslos abbaut und nicht schädlich für Flora und Fauna ist, wenn es unsachgemäß in der Umwelt entsorgt werden sollte. Produkte, die aus dem Material hergestellt werden, sind entweder über den Restmüll oder bei Verpackungen über den gelben Sack/die gelbe Tonne/Wertstofftonne zu entsorgen. In beiden Fällen werden sie energetisch verwertet, da der Marktanteil für eine sortenreine Sammlung und mechanisches Recycling derzeit zu gering ist. Eine Entsorgung über die Bioabfallsammlung ist nicht zulässig, auch wenn das Material zertifiziert gartenkompostierbar ist. Bei einer Kompostierung würde auch der energetische Nutzen verloren gehen. Bei einer jährlichen Produktionskapazität von mehreren Tausend Tonnen können nicht nur substantiell CO2-Emissionen und fossile Energieträger, sondern auch Wasser und Landressourcen eingespart werden. Das Verfahren ist für eine Vielzahl von Unternehmen der Chemie- und Kunststoffindustrie übertragbar. Da das Material auf den gängigen Anlagen der kunststoffverarbeitenden Industrie eingesetzt werden kann, ist eine Übertragbarkeit ohne (hohen) Aufwand möglich. Weiterhin wird an der Übertragbarkeit dieses Verfahrens der Polymerextraktion auf andere Reststoffe von Getreide geforscht.

Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics

Das Projekt "Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von SKZ - KFE gGmbH durchgeführt. Various informational and market conditions, whose development can be traced back to a linear economy, currently also prevent an increased closing of the loop as well as the reduction of material use in the application case of plastic packaging for food. The project objective of COPPA is therefore to develop and demonstrate an open and scalable Circular Collaboration Platform (CCP) that creates the following functionalities for recyclers, plastic reprocessors / converters, packaging manufacturers and food retailers: · Establishing seamless tracking of plastics · Enabling a better exchange of information for automated quality proof, prediction of availability, etc. · Proof of recycled content and recycled quality of products and material batches · Proof of origin or owner as a dynamised property per batch/ main ingredient. · Development of a smart contract model for value chains - in the sense of democratised and notarised plastics processing. · Provision of decision-making aids for the reduction of packaging material and the use of recycled material as a conceptual approach or as a control instrument (dashboard) · Precise verification of sustainability effects through reduced material consumption and increased use of recycled materials (CO2 or resource savings according to relevant material groups). With the aim of enabling both material savings and an increased recycled content in plastic packaging through networking, control and tracking, the CCP is to bring together digital solution approaches as a system solution; in accordance with the FAIR principles, data should be 'Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable'. The project result should represent a practical demonstrator (Technology Readiness Level 5-6), which at the end of the implementation phase will be accessible to all companies in the entire food chain in a non-discriminatory and freely available manner.

FH-Kooperativ 2-2022: LegierungsEntwicklung für Nachhaltige ElektroMobilität (LENa E-Mobil)

Das Projekt "FH-Kooperativ 2-2022: LegierungsEntwicklung für Nachhaltige ElektroMobilität (LENa E-Mobil)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Hochschule Köln, Campus Gummersbach, Institut für Allgemeinen Maschinenbau durchgeführt. Elektromobilität ist eine der Schlüsseltechnologien für den Klimaschutz und Innovationstreiber unserer Zeit. Derzeit sind Elektroautos im Schnitt 300 kg schwerer. Zur Erhöhung der Reichweite und Reduktion von Emissionen (Reifenabrieb) ist Leichtbau wichtiger denn je. Als Metallersatz eignen sich mit Glasfasern hochgefüllte Kunststoffe. Aus Sicherheitsgründen müssen sie flammgeschützt sein. Zum Schutz von Gesundheit und Umwelt werden halogenfreie Flammschutzmittel eingesetzt. Sie sind bei hohen Temperaturen chemisch aggressiv. Dies führt zu starkem korrosiv-abrasiven Verschleiß bei der Verarbeitung mit erheblicher Reduktion der Standzeiten von Schnecken und Zylinder. Derzeit existieren auf dem Markt entweder korrosionsbeständige oder verschleißfeste Lösungen. Ziel der Projektes ist daher unter Betrachtung des gesamten tribologischen Systems mittels korrelativen Ansatz (welche Bestandteile im Kunststoff greifen bei welchen Prozessbedingungen welche Bestandteile der Metalllegierungen an) und KI-gestützt korrosionsbeständige und gleichzeitig verschleißfeste sowie ermüdungsbeständige Legierung(en) für die Kunststoffverarbeitung zu entwickeln. Bestandteil des Vorhabens sind auch die Entwicklung eines Ermüdungstest für die Panzerschichten und die Entwicklung eines neuen Verschleißtests, der die tatsächlichen Gegebenheiten in der Maschine abbildet sowie die Entwicklung von KI Tools für Eigenschaftsvorhersage und Werkstoffoptimierung. Es werden Gefügeanalyse bis in den Nanobereich und Oberflächentopographie mit den lokalen mechanischen und chemischen Eigenschaften korreliert, sowie Methoden der Polymeranalytik eingesetzt. Die Unternehmenspartner decken alle relevanten Bereiche ab - Flammschutzmittel, Polymere und Compounds, Grundstähle, Verschleißschutzwerkstoffe, Schnecken- und Zylinderherstellung, Maschinenherstellung und Kunststoffverarbeitung bzw. Produktherstellung. Eine Promotion mit der TU Wien ist fest geplant, eine weitere mit der Uni Leiden, NL angestrebt.

Recyclingmaschine fuer Polyethylen

Das Projekt "Recyclingmaschine fuer Polyethylen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Polzer und Sittner Metalltechnik durchgeführt.

Teilprojekt: Verbesserung des Rezyklateinsatzes bei Kunststoffverarbeitern und Minimierung des Granulatverlustes in der Lieferkette

Das Projekt "Teilprojekt: Verbesserung des Rezyklateinsatzes bei Kunststoffverarbeitern und Minimierung des Granulatverlustes in der Lieferkette" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von MKV GmbH Kunststoffgranulate durchgeführt. Im Forschungsprojekt KARE realisieren Unternehmen, Forschungs- und Bildungs-einrichtungen ein Kompetenzzentrum für die Arbeitsforschung mit dem Anwendungsfeld Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen, das weit in die betriebliche Praxis und Gesellschaft hineinwirken soll. KARE entwickelt dazu arbeitswissenschaftliche Konzepte, Methoden und technische Instrumente für eine nachhaltige und gesunde Arbeitsgestaltung für die gesamte Wertschöpfungskette von Abfallverwertung und -aufbereitung bis hin zur Herstellung von B2B-Bauteilen oder Consumer-Produkten. Die MKV arbeitet im Bereich der technischen Kunststoff, die in Form von Angüssen und Fehlteilen, Rückläufern bei den Kunststoffverarbeitern anfallen und nach der Aufbereitung als PIR bezeichnet werden. Viele Verarbeiter haben bedenken oder werden seitens unterschiedlichster Vorgaben daran gehindert Rezyklate sowohl als PIR oder PCR einzusetzen. An diesem Punkt wollen wir ansetzen und den Verarbeitern aufzeigen, dass der Einsatz von Rezyklaten möglich ist und auch Rezyklate qualitativ hohe Anforderungen erfüllen. Wichtig ist es die Verarbeiter von der Sinnhaftigkeit und der CO-2 Ersparnis beim Einsatz von Rezyklaten zu überzeugen. Wie lassen sich die einzelnen Rohstoffe bei den Verarbeitern erfassen, Materiadaten in Form von Datenblättern aufnehmen und daraus die nächsten Arbeitsschritte ableiten. Lassen sich kleiner Materialmengen zu einer größeren Materialmenge zusammenfassen, damit eine wirtschaftliche Weiterverarbeitung beim Recycler sowie später beim Kunststoffverarbeiter sinnvoll ist. Der Weg zu mehr Rezyklateinsatz verlangt Überzeugungsarbeit, das heißt, das eine transparente Nachverfolgung der Materialien möglich ist und das der Rezyklateinsatz nur mit Qualität zu erreichen ist. MKV möchte auch an einem Praxisbeispiel zeigen, dass in vielen Bereichen der Kunststoffverarbeitung Stoffströme nicht erfasst werden und somit Rohstoffe vernichtet werden, obwohl es Wege gibt dieses zu Vermeiden.

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