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Found 217 results.

Umweltgerechtigkeit in Deutschland: Praxisbeispiele und strategische Perspektiven

Der Gesundheitszustand der Bevölkerung wird von individuellem Verhaltenund in großem Umfang von den Verhältnissen beeinflusst, in denen die Menschen wohnen, leben und arbeiten. In sozial benachteiligten Stadtquartieren ist das direkte Wohn- und Lebensumfeld häufig besonders stark durch Umweltprobleme gekennzeichnet. An dieser Stelle setzt der integrierte Ansatz Umweltgerechtigkeit an: Er zielt darauf ab, gesundheitsrelevante Belastungen der Umwelt, wie Lärm-, Luftschadstoff- und Hitzebelastungen, in sozial benachteiligten Quartieren zu vermeiden bzw. zu reduzieren und den Zugang der Quartiersbevölkerung zu gesundheitsförderlichen Umweltressourcen - beispielsweise Grün- und Freiflächen - zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund wurde in dem Forschungsprojekt vor allem zwei zentralen Fragen nachgegangen: Welche Akteure auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen sind auf welche Weise "Motoren" für mehr Umweltgerechtigkeit? Und wie kann der Ansatz (noch) stärker verankert werden - insbesondere auf den Ebenen von Bund und Ländern? Um diese Fragen zu beantworten, wurden die Implementierung des integrativen Ansatzes Umweltgerechtigkeit auf Bundes- und Länderebene untersucht, gute Praxisbeispiele auf der kommunalen Ebene dokumentiert sowie Handlungsempfehlungen für die Stärkung des Ansatzes auf Bundes- und Länderebene entwickelt. Diese Empfehlungen fokussieren auf vier Aspekte: Verbesserung von Agenda-Setting sowie von programmatischen und gesetzliche Rahmenbedingungen, stärkere ressortübergreifende Zusammenarbeit, intensivere Unterstützung der kommunalen Ebene sowohl finanziell als auch im Hinblick auf Wissenstransfer, Beratung und Begleitung sowie (wissenschaftliche) Weiterentwicklung und stärkere Verbreitung des Ansatzes Umweltgerechtigkeit. Dabei erscheinen zwei Aspekte als besonders relevant und dringlich - sowohl für die Qualifizierung des Ansatzes selbst als auch für dessen Stärkung: Ohne die Intensivierung eines integrativen, ressortübergreifenden Vorgehens kann "Umweltgerechtigkeit" nicht erfolgreich umgesetzt werden, denn es handelt sich um einen integrativen Ansatz. Außerdem muss der Themenzusammenhang Umwelt - Gesundheit - Soziales in politischen Programmatiken und Förderprogrammen aller Ressorts auf Bundes- und Länderebene verankert werden, die einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit leisten können (Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr), damit eben jenes integrative Handeln Relevanz und die notwendige politische Rückendeckung erhält. Quelle: Forschungsbericht

Umweltgerechtigkeit stärker verankern

Der integrierte Ansatz Umweltgerechtigkeit findet in Deutschland bereits Beachtung in Politik, Forschung und Praxis. Drängende aktuelle Herausforderungen wie das mit zunehmender Verdichtung einhergehende anhaltende Wachstum der Städte, der auch in Deutschland spürbare Klimawandel sowie die Zunahme von sozialer Ungleichheit und von räumlichen Verdrängungsprozessen machen es erforderlich, den Beitrag dieses Ansatzes zu sozial-ökologischen Transformationsprozessen an der Schnittstelle Umwelt - Gesundheit - Soziales durch eine stärkere politische Verankerung noch deutlich auszuweiten. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Natur-schutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und Umweltbundesamt (UBA) beauftragten und geförderten Ressortforschungsprojektes "Umweltgerechtigkeit - Weiterentwicklung und Umsetzung der Handlungsempfehlungen auf Bundesebene" (FKZ 3719 61 279 0) vom Auftragnehmer Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Handlungsmöglichkeiten für eine stärkere Verankerung des Ansatzes Umweltgerechtigkeit insbesondere auf den Ebenen von Bund und Ländern identifiziert. Quelle: Forschungsbericht

Abstimmung Landesgrenze der Stadt Bremerhaven

Darstellung der Landesgrenze des Landes Bremen in der Stadt Bremerhaven.

Improving the Livelihood of the Rural Population through the Production of Bushmeat in Ghana

Das Projekt "Improving the Livelihood of the Rural Population through the Production of Bushmeat in Ghana" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Arbeitsbereich für Weltforstwirtschaft und Institut für Weltforstwirtschaft des Friedrich-Löffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit durchgeführt. Background: Ghanas transition forests, neighbouring savannahs and timber plantations in the Ashanti region face a constant degradation due to the increased occurrence of fires. In most cases the fires are deliberately set by rural people for hunting purposes. Main target is a cane rat, here called grasscutter (Thryonomys swinderianus), whose bushmeat is highly esteemed throughout the country. The animal is a wild herbivorous rodent of subhumid areas in Africa south of the Sahara. The grasscutter meat is an important source of animal protein. Existing high-value timber plantations (mainly Teak, Tectona grandis) are affected by fires for hunting purposes. Thus resulting in growth reduction, loss of biomass or even complete destruction of the forest stands. It became obvious that solutions had to be sought for the reduction of the fire risk. Objectives: Since 2004 the Institute for World Forestry of the Federal Research Centre for Forestry and Forest Products, Hamburg, Germany is cooperating with a Ghanaian timber plantation company (DuPaul Wood Treatment Ltd.) the German Foundation for Forest Conservation in Africa (Stiftung Walderhaltung in Afrika) and the Center for International Migration with the purpose to improve the livelihood of the rural population in the surroundings of the forest plantation sites and simultaneously to safeguard and improve the timber plantations. The introduction of grasscutter rearing systems to local farmers accompanied by permanent agricultural and agroforestry practices appeared to be a promising approach for the prevention of fires in the susceptible areas. Additionally a functioning grasscutter breeding system could contribute to the improvement of food security, development of income sources and the alleviation of poverty. The following measures are implemented: - Identification of farmers interested in grasscutter captive breeding, - Implementation of training courses for farmers on grasscutter rearing, - Delivery of breeding animals, - Supervision of rearing conditions by project staff, - Development of a local extension service for monitoring activities, - Evaluation of structures for grasscutter meat marketing. Results: After identification of key persons for animal rearing training courses were successfully passed and animals were delivered subsequently. Further investigations will evaluate the effects of the grasscutter rearing in the project region. This will be assessed through the - Acceptance of grasscutter rearing by farmers, - Success of the animal caging, - Reproduction rate, - Meat quality, - Marketing success of meat, - Reduction of fire in the vicinity of the timber plantations, - Improvement of peoples livelihood.

Aufbau einer Zellfertigung für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien

Das Projekt "Aufbau einer Zellfertigung für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Cellforce Group GmbH durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist der Aufbau einer Serienfertigung für Lithium Ionen Pouch Zellen, die in Hochleistungs-Automotive-Applikationen zum Einsatz kommen sollen und daher sowohl einen hohe Energiedichte als auch einen geringen Innenwiderstand aufweisen werden. Die Produktionslinie, die eine jährliche Produktionskapazität von ca. 100 MWh umfassen soll, stellt eine Blaupause dar, die im Anschluss an das Projekt in den GWh Bereich skaliert werden kann. Das übergeordnete Projektziel ist die Lücke, zwischen Forschung, Materialherstellung und Modulbau bzw. Anwendung, im Bereich der Lithium Ionen Batteriezellen zu schließen, dringend notwendige Zellproduktionskapazität in der EU aufzubauen und das notwendige Wissen im Bereich der Zellproduktion zu generieren. Dies alles soll dazu dienen die Mobilitätswende zu unterstützen und den Standort EU in Bezug auf den wichtigen Wirtschaftsfaktor Batteriezelle unabhängig zu machen. Der zweite Teil Vorhabens schließt an den ersten Teil des Cellforce Projektes an. Die Anlagen, die für die Herstellung der high Energy Lithiumionen-Batteriezellen entwickelt und aufgebaut worden sind, sollen im Rahmen diese zweiten Projektteils dahingehend weiterentwickelt werden, dass sie in der Lagen sind Festkörperbatterien zu fertigen. Hierfür werden, nach heutigem Erkenntnisstand, umfangreichen Umbauten erforderlich sein. Parallel dazu soll eine Technologie, die als geeignet erscheint, auf diesen Anlagen industrialisiert werden. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist der Aufbau einer Produktionskapazität von ca. 100 MWh/a für diese all solid state Zelltechnologie. Dadurch wird der eine Lithium-Ionen Technologie der nächsten Generation für den Markt zugänglich gemacht. Dies wird einen erheblichen Vorteil für den europäischen Markt darstellen.

Entwicklung und Kalibrierung eines numerischen Modells für mikrobiell unterstützte Förderung von Methan aus Kohleflözen

Das Projekt "Entwicklung und Kalibrierung eines numerischen Modells für mikrobiell unterstützte Förderung von Methan aus Kohleflözen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung durchgeführt. Das übergeordnete Ziel des vorgeschlagenen Vorhabens ist die Entwicklung eines numerischen Modells, das in der Lage ist Prozesse zu simulieren, die bei der mikrobiell unterstützten Produktion von Methan aus Kohleflözen (englisch: MECBM) auftreten. Dieses Modell soll in den numerischen Simulator Dumux (www.dumux.org) implementiert werden, der als Open Source Programm zur Verfügung steht. Indem das Modell zur Ergänzung und Unterstützung experimenteller Arbeiten eingesetzt wird, können damit gezielt verschiedene Hypothesen über den reaktiven Transport bei MECBM Prozessen getestet werden. Dies betrifft verschiedene Detailfragen, die zur Zeit noch nicht vollständig verstanden sind. Dies soll durch Vergleiche zwischen Simulationen und Experimenten erreicht werden, die am Center for Biofilm Engineering an der Montana State University in Bozeman/USA (MSU-CBS) durchgeführt werden. Zunächst sollen hierfür Säulenexperimente verwendet werden, um Sensitivitäten der simulierten Prozesse hinsichtlich verschiedener Modellparameter zu analysieren. Wo erforderlich, werden die Modellgleichungen dann entsprechend an neu gewonnene Daten und Erkenntnisse aus den Validierungsversuchen mit experimentellen Daten angepasst. Unsere Vision ist es, dass das neu entwickelte Modell ein wesentliches Werkzeug sein wird, um letztendlich das Wissen und Know-how von der Laborskala auf die Feldskala zu übertragen, und um dann auch geplante MECBM-Demonstrationsprojekte im Feld zu konzipieren. Das numerische Modell soll eine wichtige Rolle bei der weiteren Entwicklung von MECBM-Produktionstechnologien spielen; spezifische Möglichkeiten dazu ergeben sich z.B. für geplante Feldanwendungen durch MSU-CBS in Zusammenarbeit mit der US Geological Survey (USGS).Das erwartete Ergebnis aus dem vorgeschlagenen Projekt wird also ein deutlich verbessertes Grundlagenwissen über MECBM Prozesse sein, welches mit dem neu entwickelten Simulationswerkzeug in Kombination mit experimentellen Studien am MSU-CBE auf der Labor- und Feldskala erzielt wird. Die Entwicklung von Simulationskapazitäten soll aber in keinster Weise die Wichtigkeit von Experimenten schmälern, aber die Simulation wird einen entscheidenden Beitrag leisten, um die vorhandenen Ressourcen of die wesentlichen experimentellen (Feld-)Studien zu fokussieren.

Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft

Das Projekt "Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Manz AG durchgeführt. Im Rahmen des EuBatIn IPCEI beabsichtigt die Manz AG, innovative Maschinen und Prozesse für Batteriezellen zu entwickeln, um fortschrittliche Lithiumbatterien der Generation 3 (Gen3a und Gen3b) und der Generation 4 (Gen4) herzustellen. Konkret wird Manz dabei Produktionsprozesse und die dazugehörigen Maschinen auf der Grundlage eines neuen, digitalisierten und kostengünstigeren Geschäftsmodells der Fabrik und die 'Lithium-Ionen-Batteriefabrik der Zukunft (LBF)' mit Industrie 4.0-Technologien entwickeln. Darüber hinaus wird Manz einen wirksamen Beitrag zur Beschleunigung des Übergangs zu den All-Solid-State-Batterien Gen4 und zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen Batterieindustrie in Europa leisten. Ziel ist es, die Effizienz in der Produktion und Qualität der produzierten Batteriezellen deutlich zu steigen. Die R&D und FID Ergebnisse werden dazu führen, dass erstmals eine wirklich europäische Zellproduktion wirtschaftlich, unter Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien, umgesetzt werden kann.

Teilvorhaben: Elektrodenmaterial- und Elektrodenbeschichtungsentwicklung unter Berücksichtigung einer Reduzierung des Iridiumgehalts

Das Projekt "Teilvorhaben: Elektrodenmaterial- und Elektrodenbeschichtungsentwicklung unter Berücksichtigung einer Reduzierung des Iridiumgehalts" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG durchgeführt. Für die PEM Elektrolyse wird ein weltweit großes Marktwachstum innerhalb der nächsten 10 Jahre erwartet. Die PEM EL-Technologie birgt noch große Potentiale hinsichtlich der Anlageninvestitionskosten (EUR/kW) und Lebensdauer. Eine Reduzierung größer 50 % gilt als eine der Hauptvoraussetzungen für die wettbewerbsfähige Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels PEM EL. Ein wesentlicher Beitrag wird der Stack-Technologie zugeschrieben, die die Kernkomponente einer Elektrolyseanlage darstellt. Ziel von StacIE ist die Weiterentwicklung der Stack-Technologie, sowohl auf Komponentenebene als auch auf Subsystemebene mit den Zielen höhere Effizienz (größer als 75 %), höhere Lebensdauer (größer als 80.000 h), geringere Herstellkosten sowie die Weiterentwicklung zu großserientauglichen Produktionsverfahren hin-sichtlich Baugrößen und Ausbringungsmenge (GW p.a.). Technologische Entwicklungsfelder sind dabei die Strukturierung der Bipolarplatte, die Herstellung besserer poröser Transportschichten (PTLs), Katalysatorbeschichtungen auf Membran oder PTL, korrosionsbeständige Schutzschichten und ein automatisierter Stack-Aufbau. Dazu wurde ein Konsortium mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft am Standort Deutschland gebildet. Die Partner weisen in elementaren Bereichen der Stack-Technologie ausgewiesene Kompetenz und Ressourcen zu Test und Produktion der Komponenten auf - und erfüllen somit eine Schlüsselfunktion für eine zukünftige Lieferkette in Deutschland. Im Ergebnis soll dieses Forschungsvorhaben dazu beitragen die Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands in Bezug auf Technologie und Produktion von PEM Elektrolyse Stacks und dessen Komponenten zu stärken. Der Fokus von Heraeus liegt auf der Herstellung von Katalysatoren und der Elektrodenschichten. Hierbei soll zum state-of-the-art Katalysator bzw. der Elektrode 50% Einsparung an Iridium, dem sehr seltenen, aber auch geeignetsten Material für die PEM Elektrolyseanode, erreicht werden. Gleichzeitig soll durch eine Optimierung der (Text abgebrochen)

Teilprojekt 3 (FZJ-NF): Ausbau der Atmosphären-Simulationskammer SAPHIR im Rahmen von ACTRIS-D (explorative Plattform)

Das Projekt "Teilprojekt 3 (FZJ-NF): Ausbau der Atmosphären-Simulationskammer SAPHIR im Rahmen von ACTRIS-D (explorative Plattform)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institute of Climate and Energy Systems (ICE), Troposphäre (ICE-3) durchgeführt. Die Atmosphären-Simulationskammer SAPHIR dient der Durchführung von Prozessstudien zum Abbau organischer Spurengase und der damit einhergehenden Bildung sekundärer Schadstoffe und Aerosole unter atmosphären-nahen Bedingungen. Ziel des Vorhabens ist der Ausbau der Instrumentierung an SAPHIR, der dazugehörigen Pflanzenkammer SAPHIR-PLUS und dem angeschlossenen photochemischen Reaktor SAPHIR-STAR mit state-of-the-art Messtechniken.

Gerichtete Beseitigung von Antibiotikaresistenzgenen und fakultativen pathogenen Bakterien mit modularen angewandten Behandlungsverfahren in Abwasserbereichen, die als Hotspots für ein Auftreten von antimikrobiellen Resistenzen identifiziert sind

Das Projekt "Gerichtete Beseitigung von Antibiotikaresistenzgenen und fakultativen pathogenen Bakterien mit modularen angewandten Behandlungsverfahren in Abwasserbereichen, die als Hotspots für ein Auftreten von antimikrobiellen Resistenzen identifiziert sind" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Sondervermögen Großforschung beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Funktionelle Grenzflächen (IFG) durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist das Design, die Implementierung und die modulare Anwendung einer effektiven und dezentralen Abwasserbehandlung an Hotspots von antimikrobiellen Resistenzen (AMR). Die innovative Technologie richtet sich primär gegen die AMR und Pathogene im Abwasserstrom nahebei identifizierten Hotspots des Auftretens. Wir bewegen uns bei diesem Vorhaben weg von der 'end of pipe' Lösung an Kläranlagen hin zu dezentralen Lösungen der Eliminierung und tragen damit zur Entlastung von Kläranalgen bei. Es kommen unterschiedliche kombinatorische oxidative, adsorptive und Licht basierte Methoden zur Anwendung, die ihre antibakterielle Wirkung auch synergistisch im Abwasserstrom entwickeln. Diese innovative Herangehensweise zur Eliminierung dieser kritischen mikrobiellen Parameter wird in Pilotanlagen an Hotspots wie Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schlachtbetrieben implementiert. Unser Ansatz der Eliminierung hilft die Verbreitung von resistenten Bakterien, Resistenzgenen und fakultativ pathogenen Bakterien ausgehend von den Hotspots einzudämmen, um letztlich nachfolgend die natürliche Umwelt vor Kontaminationen zu schützen. Eine 'Cost-Benefit' Analyse wird durchgeführt, um die Vorteile der Herangehensweise zu demonstrieren, die in erster Linie der Gesundheitsvorsorge dienen sollen. Ein Technologietransfer erfolgt von 'High Income Countries, HIC' zu 'Low/Middle Income Countries, LMIC' , um auch dort in dezentraler Art und Weise das Kontaminationspotential mit Risiko-behafteten Bakterien einzudämmen.

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