Die geologische Übersichtskarte (GÜK200) liefert detaillierte Angaben zur Stratigraphie, Petrographie und Genese der dargestellten geologischen Einheiten. In der überarbeiteten GÜK200-DN wird die Oberflächengeologie auf dem Festland in bis zu zwei Überlagerungen gezeigt. Der geringmächtige, aufliegende Boden wird dabei nicht dargestellt. Im marinen Bereich wird ausschließlich die Petrographie des rezenten Meeresgrundes dargestellt, die die obersten 20 cm des Meeresgrundes umfasst. Im Einklang mit den ursprünglichen GÜK200 Kartenblättern wird der Meeresgrund stratigraphisch als rezenter Meeresboden angesprochen. Das gesamte Kartengebiet wird von quartären Bildungen dominiert, wobei zwischen pleistozänen und holozänen Ablagerungen unterschieden wird. Die pleistozänen Ablagerungen werden von den glazialen Ablagerungen der Elster-, Saale- bzw. Weichselkaltzeit dominiert, mit glazilimnischen Beckensedimenten, Geschiebelehm der Grundmoränen und glazifluviatilen, fluviatilen und äolischen Ablagerungen. Nach dem Ende der Vereisungen dominieren im Holozän mit dem ansteigenden Meeresspiegel die verschiedenen marinen Faziesbereiche, Sedimente des Übergangsbereichs Land/Meer und an Land vor allem die Nieder- und Hochmoore. Ausbisse älterer geologischer Einheiten sind an die Dynamik der Zechstein-Salze im Untergrund gebunden und treten im Kartengebiet nur vereinzelt zu Tage, wie zum Beispiel die bekannten roten Buntsandstein-Klippen von Helgoland. Die geologische Übersichtskarte (GÜK200) liefert detaillierte Angaben zur Stratigraphie, Petrographie und Genese der dargestellten geologischen Einheiten. In der überarbeiteten GÜK200 wird die Oberflächengeologie auf dem Festland in bis zu zwei Überlagerungen gezeigt. Der geringmächtige, aufliegende Boden wird dabei nicht dargestellt. Im marinen Bereich wird ausschließlich die Petrographie des rezenten Meeresgrundes dargestellt, die die obersten 20 cm des Meeresgrundes umfasst. Im Einklang mit den ursprünglichen GÜK200 Kartenblättern wird der Meeresgrund stratigraphisch als rezenter Meeresboden angesprochen. Das gesamte Kartengebiet wird von quartären Bildungen dominiert, wobei zwischen pleistozänen und holozänen Ablagerungen unterschieden wird. Die pleistozänen Ablagerungen werden von den glazialen Ablagerungen der Elster-, Saale- bzw. Weichselkaltzeit dominiert, mit glazilimnischen Beckensedimenten, Geschiebelehm der Grundmoränen und glazifluviatilen, fluviatilen und äolischen Ablagerungen. Nach dem Ende der Vereisungen dominieren im Holozän mit dem ansteigenden Meeresspiegel die verschiedenen marinen Faziesbereiche, Sedimente des Übergangsbereichs Land/Meer und an Land vor allem die Nieder- und Hochmoore. Ausbisse älterer geologischer Einheiten sind an die Dynamik der Zechstein-Salze im Untergrund gebunden und treten im Kartengebiet nur vereinzelt zu Tage, wie zum Beispiel die bekannten roten Buntsandstein-Klippen von Helgoland.
<p> <p>Das Klimaszenario SSP5-8.5 des Weltklimarats (IPCC) wird nach aktuellem Stand nicht Realität werden. Diese Erkenntnis wird derzeit zum Anlass genommen zu behaupten, die Wissenschaft habe beim Klimawandel unnötig Alarmismus betrieben und es wäre kein Klimaschutz nötig. Das ist falsch. Das Hochemissionsszenario ist gerade wegen des bereits erfolgten Klimaschutzes zum Glück nicht mehr realistisch.</p> </p><p>Das Klimaszenario SSP5-8.5 des Weltklimarats (IPCC) wird nach aktuellem Stand nicht Realität werden. Diese Erkenntnis wird derzeit zum Anlass genommen zu behaupten, die Wissenschaft habe beim Klimawandel unnötig Alarmismus betrieben und es wäre kein Klimaschutz nötig. Das ist falsch. Das Hochemissionsszenario ist gerade wegen des bereits erfolgten Klimaschutzes zum Glück nicht mehr realistisch.</p><p> Worum es geht <p>Der Weltklimarat (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ipcc">IPCC</a>) fasst regelmäßig den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> zusammen und stellt sie Regierungen weltweit für politische Entscheidungen und internationale Klimaverhandlungen bereit. In seinem sechsten Berichtszyklus in den Jahren 2021 bis 2023 wurde noch häufig das so genannte SSP5-8.5‑<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/szenario">Szenario</a> zitiert – ein Szenario mit ungebremst weiter steigenden globalen Treibhausgasemissionen als Folge einer massiven Ausweitung der Nutzung fossiler Brennstoffe bis zum Jahr 2100. Dieses extreme Hochemissionsszenario mit einer globalen Erhitzung von etwa 3,3 bis 5,7 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts kommt in einer <a href="https://gmd.copernicus.org/articles/19/2627/2026/">im April 2026 veröffentlichten, maßgeblichen wissenschaftlichen Publikation</a> nicht mehr vor. Dies wurde zum Beispiel in Medien und auf Social Media zum Anlass genommen zu behaupten, die Klimawissenschaft hätte in den vergangenen Jahren unnötig Alarmismus betrieben und Klimaschutz sei nicht notwendig.</p> Warum das Klima-Szenario SSP5-8.5 nicht „falsch“ war <p>Klima-Szenarien sind wichtige Werkzeuge, um abzuschätzen, wie stark sich das Klima unter verschiedenen Annahmen weiter verändern könnte. Sie werden von der Wissenschaft fortlaufend anhand neuer Erkenntnisse neu bewertet und aktualisiert. Ergreifen immer mehr Staaten Klimaschutzmaßnahmen und schreitet etwa der Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Energien weiter voran, werden so die Treibhausgasemissionen reduziert und es wird zunehmend weniger plausibel, dass extreme Hochemissionsszenarien wie das Szenario SSP5-8.5 (und sein Vorgänger RCP8.5) tatsächlich eintreten. In neueren wissenschaftlichen Arbeiten werden sie deshalb nicht mehr als plausible Beschreibung der realen Entwicklung angesehen, sondern vor allem genutzt, um die Folgen extrem hoher Klimarisiken zu untersuchen (zur Einordnung siehe z.B. das Fachpapier „<a href="https://gmd.copernicus.org/articles/19/2627/2026/">The Scenario Model Intercomparison Project for CMIP7</a>“). Dies wird der Weltklimarat (IPCC) dementsprechend in seinem nächsten Berichtszyklus, der noch bis zum Jahr 2029 läuft, berücksichtigen. Grundsätzlich haben aber weiterhin auch Hochemissionsszenarien mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit ihre Berechtigung, um Vorsorge für mögliche Risiken sicherzustellen.</p> Warum Klimaschutz weiter dringend bleibt <p>Im Übereinkommen von Paris hat sich die Welt zum Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, um <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/internationale-klimapolitik/uebereinkommen-von-paris/das-15-grad-ziel-nach-dem-uebereinkommen-von-paris#warum-15-grad">schwerwiegende und möglicherweise irreversible Auswirkungen auf das Klima</a> zu vermeiden. Aktuelle Auswertungen globaler Temperaturdaten zeigen, dass die gemittelte globale Oberflächentemperatur heute bereits gut 1,2 bis 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegt und einzelne Jahre zeitweise etwa 1,5 Grad Celsius Erwärmung erreichen (siehe auch den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/indikator-globale-lufttemperatur">Globale Lufttemperatur</a>“ des Umweltbundesamtes, <a href="https://essd.copernicus.org/articles/17/2641/2025/">Forster et al (2024)</a> sowie den Bericht „<a href="https://wmo.int/publication-series/state-of-global-climate/state-of-global-climate-2025">State of the Global Climate 2025</a>“ der Weltorganisation für Meteorologie).</p> <p>Zugleich zeigen neuere Auswertungen, dass Szenarien, die sich an den derzeit umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen orientieren, weiterhin zu einer globalen Erwärmung von etwa 3 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 führen, was sich bis zum Jahr 2150 auf etwa 4 Grad Celsius fortsetzen könnte. Weil sich Landmassen und insbesondere Europa viel stärker erwärmen als der Durchschnitt, wäre dann in Deutschland mit einer Erwärmung von ungefähr 4 Grad Celsius (2100) bzw. 5 Grad Celsius (2150) zu rechnen. Derartige Erwärmungen hätten katastrophale Folgen.</p> <p>Die drastische Verringerung der Treibhausgasemissionen bleibt daher dringend notwendig, um die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/internationale-klimapolitik/uebereinkommen-von-paris/das-15-grad-ziel-nach-dem-uebereinkommen-von-paris">Ziele des Übereinkommens von Paris</a> zu erreichen. Dass Klimaschutzmaßnahmen, wie der Hochlauf von erneuerbaren Energien, wirken, zeigt sich gerade darin, dass das extreme Hochemissionsszenario SSP5-8.5 nach aktuellem Kenntnisstand zum Glück so nicht Realität werden wird.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Langeoog (2008/09) enthält die Insel Langeoog, den westlichen Teil der Insel Spiekeroog, die Wattflächen südlich davon und einen Streifen auf dem Festland, der in etwa durch die Ortschaften Dornum im Westen und Werdum im Osten begrenzt wird. Die Gebietsgröße beträgt etwa 259 km² und 12 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 1080 km (314.672 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Die Karten stellen die aus HEM-Daten zu sechs Messfrequenzen (0,4 - 130 kHz) abgeleiteten geophysikalischen Parameter scheinbarer spezifischer Widerstand und Schwerpunktstiefe dar. Ferner sind aus den berechneten Schichtmodellen (spezifische Widerstände und Mächtigkeiten für sechs Schichten) Horizontalschnitte und Vertikalschnitte erstellt worden.
Die geologische Übersichtskarte (GÜK200) liefert detaillierte Angaben zur Stratigraphie, Petrographie und Genese der dargestellten geologischen Einheiten. In der überarbeiteten GÜK200-DN wird die Oberflächengeologie auf dem Festland in bis zu zwei Überlagerungen gezeigt. Der geringmächtige, aufliegende Boden wird dabei nicht dargestellt. Im marinen Bereich wird ausschließlich die Petrographie des rezenten Meeresgrundes dargestellt, die die obersten 20 cm des Meeresgrundes umfasst. Im Einklang mit den ursprünglichen GÜK200 Kartenblättern wird der Meeresgrund stratigraphisch als rezenter Meeresboden angesprochen. Das gesamte Kartengebiet wird von quartären Bildungen dominiert, wobei zwischen pleistozänen und holozänen Ablagerungen unterschieden wird. Die pleistozänen Ablagerungen werden von den glazialen Ablagerungen der Elster-, Saale- bzw. Weichselkaltzeit dominiert, mit glazilimnischen Beckensedimenten, Geschiebelehm der Grundmoränen und glazifluviatilen, fluviatilen und äolischen Ablagerungen. Nach dem Ende der Vereisungen dominieren im Holozän mit dem ansteigenden Meeresspiegel die verschiedenen marinen Faziesbereiche, Sedimente des Übergangsbereichs Land/Meer und an Land vor allem die Nieder- und Hochmoore. Ausbisse älterer geologischer Einheiten sind an die Dynamik der Zechstein-Salze im Untergrund gebunden und treten im Kartengebiet nur vereinzelt zu Tage, wie zum Beispiel die bekannten roten Buntsandstein-Klippen von Helgoland. Die geologische Übersichtskarte (GÜK200) liefert detaillierte Angaben zur Stratigraphie, Petrographie und Genese der dargestellten geologischen Einheiten. In der überarbeiteten GÜK200 wird die Oberflächengeologie auf dem Festland in bis zu zwei Überlagerungen gezeigt. Der geringmächtige, aufliegende Boden wird dabei nicht dargestellt. Im marinen Bereich wird ausschließlich die Petrographie des rezenten Meeresgrundes dargestellt, die die obersten 20 cm des Meeresgrundes umfasst. Im Einklang mit den ursprünglichen GÜK200 Kartenblättern wird der Meeresgrund stratigraphisch als rezenter Meeresboden angesprochen. Das gesamte Kartengebiet wird von quartären Bildungen dominiert, wobei zwischen pleistozänen und holozänen Ablagerungen unterschieden wird. Die pleistozänen Ablagerungen werden von den glazialen Ablagerungen der Elster-, Saale- bzw. Weichselkaltzeit dominiert, mit glazilimnischen Beckensedimenten, Geschiebelehm der Grundmoränen und glazifluviatilen, fluviatilen und äolischen Ablagerungen. Nach dem Ende der Vereisungen dominieren im Holozän mit dem ansteigenden Meeresspiegel die verschiedenen marinen Faziesbereiche, Sedimente des Übergangsbereichs Land/Meer und an Land vor allem die Nieder- und Hochmoore. Ausbisse älterer geologischer Einheiten sind an die Dynamik der Zechstein-Salze im Untergrund gebunden und treten im Kartengebiet nur vereinzelt zu Tage, wie zum Beispiel die bekannten roten Buntsandstein-Klippen von Helgoland.
Analyse der Freisetzung aus Fukushima: weltweit und in Deutschland Nach dem Unfall im Kernkraftwerk in Fukushima, Japan, im Jahr 2011 konnten weltweit geringste Spuren der Radioaktivität aus Fukushima nachgewiesen werden, unter anderem an Messstationen der CTBTO . Die CTBTO verfügt über ein weltweites Netzwerk, das u. a. aus 80 Radionuklidmessstationen zum Nachweis von an Luftstaub gebundenen Radionukliden besteht. 40 dieser Stationen sind zusätzlich mit Systemen zur Messung radioaktiven Xenons ausgestattet. Eine dieser Radionuklidmessstationen betreibt das BfS auf dem Schauinsland bei Freiburg im Breisgau. Das weltweite Messnetz der CTBTO (Stand: November 2024). Quelle: © CTBTO (https://www.ctbto.org/our-work/ims-map) Die Internationale Organisation zur Überwachung des Kernwaffenteststoppabkommens ( Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization , CTBTO ) verfügt über ein weltweites Netzwerk von Radionuklidmessstationen, um Radionuklide nachweisen zu können, die an Luftstaub gebunden sind. Etwa die Hälfte dieser Stationen ist zusätzlich mit Systemen zur Messung radioaktiven Xenons ausgestattet. Bei vollem Ausbau soll das Netzwerk 80 Radionuklidmessstationen weltweit betreiben, von denen 40 über Edelgasmesstechnik verfügen. Eine dieser Radionuklidmessstationen betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) auf dem Berg Schauinsland bei Freiburg im Breisgau. Ergebnisse der Spurenanalyse zum Unfall in Fukushima Nach dem Unfall im Kernkraftwerk in Fukushima, Japan, im Jahr 2011 konnten von der Messstation des BfS bei Freiburg noch geringste Spuren der Radioaktivität aus Fukushima nachgewiesen werden, die auch belegen, dass die Mengen so gering waren, dass sie keine gesundheitliche Gefährdung darstellten. Spurenmessungen weltweit Spurenmessungen und Luftüberwachung Deutschland Spurenmessungen weltweit Weltweit: Ergebnisse der Spurenanalyse zum Unfall in Fukushima Die animierte Karte zeigt das Radioaktivitätsmessnetz der CTBTO und die zeitliche Abfolge nach dem Ereignis in Japan, in denen künstliche Radionuklide aus Fukushima an den Stationen gemessen und nachgewiesen wurden. Die animierte Karte zeigt das Radioaktivitätsmessnetz der CTBTO und die zeitliche Abfolge, in der künstliche Radionuklide aus Fukushima an den Stationen nachgewiesen wurden. Die Stationen befinden sich an den auf der Karte eingezeichneten Punkten. Ein umgebendes Quadrat markiert die Orte, an denen zusätzlich radioaktives Xenon gemessen werden kann. Die Identifikationsnummern der Stationen werden auch in den Legenden der unteren Abbildungen verwendet. Die Animation zeigt, wie sich die radioaktiven Stoffe mit den Westwinden zunächst über Nordamerika und dann über Europa in Richtung Osten ausgebreitet haben. Knapp drei Wochen nach dem Reaktorunfall vom 12. März 2011 wurde an allen auf der Nordhalbkugel der Erde gelegenen Messstationen Radioaktivität aus Fukushima nachgewiesen. Auf der Südhalbkugel wurde in diesem Zeitraum keine künstliche Radioaktivität aus Fukushima gemessen. Dies lässt sich mit dem sehr geringen Austausch von Luftmassen über den Äquator hinweg erklären. Lediglich in Neuguinea und auf den Fidschi-Inseln, die zu dieser Jahreszeit noch im Einflussbereich der Luftmassen der nördlichen Hemisphäre lagen, wurden kurzzeitig radioaktive Spuren aus Fukushima nachgewiesen. Ab Mitte April 2011 war zu beobachten, wie die Aktivitätskonzentrationen für künstliche Radionuklide zunächst an den Messstationen im Pazifik und ab Anfang Mai 2011 auch in Europa wieder unter die Nachweisgrenze fielen. Dies ist hauptsächlich dadurch zu erklären, dass die an kleine Staubteilchen in der Luft gebundenen radioaktiven Stoffe aus der Luft ausgewaschen werden bzw. sich auf dem Boden ablagern. Zeitlicher Verlauf der Aktivitätskonzentrationen von Jod-131 und Cäsium-137 im Radioaktivitätsmessnetz der CTBTO Zeitlicher Verlauf der Aktivitätskonzentration von Jod-131 in der Luft an neun repräsentativen Radioaktivitätsmessstationen des internationalen Messnetzes zur Überwachung des Kernwaffenteststoppabkommens. Die Abbildungen auf der rechten Seite zeigen den zeitlichen Verlauf vom 14.03.-20.06.2011 der Aktivitätskonzentrationen von Jod-131 und Cäsium-137 in der Luft an ausgewählten Messstationen des Messnetzes: Takasaki (Station 38) nur circa 200 km süd-westlich des Reaktors Fukushima I gelegen, Hawaii (Station 79) im Pazifik, Sacramento (Station 70) an der Westküste und Charlottesville (Station 75) an der Ostküste der USA, Island (Station 34) und São Miguel (Azoren, Station 53) im Atlantik sowie der Schauinsland bei Freiburg (Station 33), Stockholm (Station 63) und Dubna (Westrussland, Station 61) auf dem europäischen Festland. Wegen der extremen Unterschiede in den nachgewiesenen Aktivitätskonzentrationen sind die Messwerte logarithmisch dargestellt. Zeitlicher Verlauf der bisher gemessenen Aktivitätskonzentration von Cäsium-137 in der Luft an neun repräsentativen Radioaktivitätsmessstationen des internationalen Messnetzes zur Überwachung des Kernwaffenteststoppabkommens. Die Grafik zeigt den Verlauf in den ersten drei Monaten nach dem Reaktorunfall. In den ersten drei Wochen nach dem Reaktorunfall in Fukushima sieht man deutlich den Verdünnungseffekt mit zunehmender Entfernung zum Unglücksort. Im weiteren Verlauf gleichen sich die Messwerte der Stationen aneinander an, was auf eine abnehmende Freisetzung am zerstörten Kernkraftwerk sowie eine fortschreitende Durchmischung der Luftmassen der nördlichen Hemisphäre schließen lässt. Die Messwerte an der japanischen Station Takasaki (Station 38) liegen wegen der großen Nähe zum zerstörten Kernkraftwerk und der Kontamination des Messsystems selbst erwartungsgemäß erheblich höher. In den Abbildungen ist zu erkennen, dass die Messwerte für Jod-131 schneller abnehmen als die für Cäsium-137 , was auf die unterschiedlichen Halbwertszeiten der beiden Radionuklide zurückzuführen ist. Jod-131 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 8 Tagen, Cäsium-137 hingegen zerfällt mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren. Mitte Mai 2011 sanken die Aktivitätskonzentrationen von Jod-131 an den dargestellten Stationen – mit Ausnahme der japanischen Station Takasaki (Station 38) – unter die stationsspezifischen Nachweisgrenzen. Diese Nachweisgrenzen sind unter anderem abhängig von den lokalen Gegebenheiten an den einzelnen Stationen und daher in der Grafik nicht als fester Wert, sondern als schraffierter Bereich dargestellt. Die Ereignisse von Fukushima haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Radioaktivitätsmessnetz der CTBTO in einzigartiger Weise ermöglicht, eine weltweite Ausbreitung freigesetzter Radionuklide zu verfolgen und mögliche Auswirkungen auch in entfernteren Regionen abzuschätzen. Spurenmessungen und Luftüberwachung Deutschland Deutschland: Ergebnisse der Spurenanalyse zum Unfall in Fukushima Die Ereignisse im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im März 2011 hatten eine Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre zur Folge. Diese wurden in der Atmosphäre transportiert und konnten, trotz ihrer Verdünnung beim Transport, durch entsprechend empfindliche Messgeräte auch in mehreren Tausend Kilometern Entfernung detektiert werden. Aktivitätskonzentrationen des künstlichen Jod-131 und Cäsium-137 an der Messstation Schauinsland Zeitlicher Verlauf der Aktivitätskonzentrationen der künstlichen Radionuklide Jod-131 und Cäsium-137 im Vergleich zur natürlichen Radioaktivität (Radon und Beryllium-7) an der Station Schauinsland im Zeitraum 21.3. bis 12.5.2011. In der Abbildung sind die im Zeitraum 21.3. bis 12.5.2011 an der Messstation Schauinsland gemessenen Aktivitätskonzentrationen von künstlichem Jod-131 und Cäsium-137 der Aktivitätskonzentration der natürlichen Radioaktivität ( Radon und Beryllium-7) gegenüber gestellt. In dieser Zeit war der Probeentnahmezyklus von wöchentlicher auf tägliche Probeentnahme verkürzt worden. In der Probe vom 24.3.2011 (Messung vom 25.3.2011) wurden erstmals Jod-131 mit einer Aktivitätskonzentration von 58 Mikrobecquerel pro Kubikmeter Luft sowie Cäsium-137 nachgewiesen. In der Folge wurden bis Mitte Mai die künstlichen Nuklide Jod-131, Cäsium-137 sowie auch Cäsium-134 in den Luftfilterproben detektiert. Nach dieser Zeit lagen die Aktivitätskonzentrationen für Jod-131 und Cäsium-134 unterhalb der Nachweisgrenzen, die für Cäsium-137 nahm weiterhin ab und liegt nun auf dem Untergrundpegel von vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima. Cäsium-137 ist jedoch auch aktuell noch in einzelnen Proben nachweisbar, was auf den Kernwaffenfallout und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zurückzuführen ist. Spurenanalyse an vier deutschen Spurenmessstellen: Messung von freigesetztem Jod-131 und Cäsium-137 Zeitlicher Verlauf der Aktivitätskonzentration von Jod-131 an vier deutschen Spurenmessstellen im Zeitraum 21.3. bis 20.5.2011 Die Abbildungen zeigen die Aktivitätskonzentrationen von Jod-131 und Cäsium-137 im Zeitraum 21.3. bis 20.5.2011 beziehungsweise 21.3. bis 11.7.2011 an den vier deutschen Spurenmessstellen an. Die Werte weisen starke Schwankungen auf, was den mehrfachen Durchzug von unterschiedlichen Luftmassen über Deutschland belegt. Zeitlicher Verlauf der Aktivitätskonzentration von Cäsium-137 an vier deutschen Spurenmessstellen im Zeitraum 21.3. bis 11.7.2011 Die an den einzelnen Spurenmessstellen gemessenen Aktivitätskonzentrationen hängen dabei von der jeweiligen Wettersituation ab, da zum Beispiel Regen die Aktivitätskonzentration in der Luft durch Auswaschen reduzieren kann. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass die Messwerte für Jod-131 schneller abnehmen als die für Cäsium-137 , da Jod-131 eine wesentlich kürzere Halbwertszeit (8 Tage) als das Cäsium-137 (30 Jahre) hat. Bewertung Die gemessenen Aktivitätskonzentrationen stellten keine gesundheitliche Gefährdung für die Menschen und die Umwelt in Deutschland und Europa dar und lagen ein Vielfaches unterhalb der natürlichen gemessenen Strahlenbelastung. Die Messergebnisse lagen für die künstliche Strahlung durch radioaktive Partikel im Bereich von wenigen Tausendstel Becquerel je Kubikmeter Luft. Zum Vergleich Durch das natürlich vorkommende Edelgas Radon liegt die natürliche Strahlung in Deutschland im Freien kontinuierlich bei einigen Becquerel je Kubikmeter Luft. Standortabhängig schwanken diese Werte, weil die Radonkonzentration vom geologischen Ausgangsgestein und der Wetterlage beeinflusst wird. Der 24-stündige Aufenthalt in einem Bereich mit einer Jod-131- Aktivitätskonzentration von beispielsweise 0,005 Becquerel pro Kubikmeter Luft (in dieser Größenordnung lagen die Ergebnisse der Messstationen Braunschweig und Potsdam am 29.3.2011) führt für einen Erwachsenen zu einer zusätzlichen Strahlenbelastung von etwa einem Milliardstel Sievert . Dies entspricht in etwa der natürlichen Strahlenbelastung bei einer Minute Aufenthalt im Freien. Deutschland: Ergebnisse der Luftüberwachung zum Unfall in Fukushima Die Abbildungen zeigen Ergebnisse der Luftüberwachung an der Messstation Schauinsland im Zeitraum vom 21. März bis 12. Mai 2011. Aktivitätskonzentrationen des natürlichen Radon-222 (blau) und Anteil künstlicher Radionuklide (rosa) an der gemessenen Beta-Aktivitätskonzentration an der Messstation Schauinsland im Zeitraum vom 21.3.-12.5.2011 Errechneter Anteil der Aktivitätskonzentration durch künstliche Radionuklide an der gemessenen Beta-Aktivitätskonzentration an der Station Schauinsland im Zeitraum vom 21.3.–12.5.2011 Stand: 22.05.2026
Die Gebiete der Wasser- und Bodenverbände in M-V sind über die Anlage 1 des Gesetzes über die Bildung von Gewässerunterhaltungsverbänden (GUVG) in der jeweils gültigen Fassung festgelegt. Sie basieren auf den oberirdischen Einzugsgebieten (EZG). Die Verbandskulissen enthalten alle Flurstücke in MV. Innerhalb der Landfläche MV werden die Flurstücke mit den EZG-Grenzen aufgeschnitten. Die Flurstücke bzw. Flurstücksteile erhalten eine Kennung, zu welchem Verbandsgebiet sie gehören.
Im Rahmen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) möchte die Bundesregierung dauerhaft eine natürliche Waldentwicklung (NWE) auf 5 % der Waldfläche Deutschlands und 10 % der öffentlichen Wälder sichern. Darüber hinaus soll sich die Natur auf mindestens 2 % der Landfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten als Wildnisgebiete entwickeln. Der Dienst dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand der NWE- und Wildnisflächen.
This dataset comprises 125,514 submarine bathymetric features derived from the GEBCO_2025 Grid at 15 arc-second resolution (GEBCO Compilation Group, 2025) through computational analysis. Features were identified globally (excluding land areas) using topographic prominence calculation based on the algorithm of Kirmse and de Ferranti (2017), and characterized via isobath analysis. Each feature with prominence ≥300 m is represented as a polygon geometry with five nested contour levels (100%, 90%, 75%, 50%, and 25% from base to peak prominence level) and morphometric attributes including area, circularity, orientation, bounding box dimensions, and slope statistics. A companion point dataset contains all 143,888 detected peaks, including those rejected during quality control. The dataset provides an objective, reproducible global inventory of submarine features for research in marine geology, biodiversity, oeanography, and resource assessment. The attribute-rich structure enables users to define sub-classifications using standard SQL queries (e.g., filtering for seamounts using prominence ≥1000 m and circularity criteria). Data are distributed as OGC-compliant GeoPackage files. Processing was performed in 2025.
Die Internationale Geologische Karte von Europa im Maßstab 1:5.000.000 zeigt die präquartäre Geologie Europas auf dem Festland und in den Meeresgebieten. Neben der Geologie, gegliedert nach Alter und Gesteinsart, werden auch magnetische Anomalien, tektonische Strukturen, der Kontinentalrand, Metamorphosen und – in den Meeresgebieten – Krusteneigenschaften gezeigt. Die Karte entstand unter der Leitung der BGR und der Schirmherrschaft der Weltkartenkommission (CGMW) mit Beiträgen von 48 europäischen geologischen Diensten und mehr als 20 wissenschaftlichen Institutionen. Ausführliche Informationen zur "IGME 5000: More than just a map – A multinational GIS Project" erhalten Sie auf der IGME-Webseite. Entsprechend der INSPIRE-Richtlinie umfasst dieser Datenbestand den deutschen Anteil.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 278 |
| Europa | 10 |
| Kommune | 5 |
| Land | 217 |
| Weitere | 17 |
| Wissenschaft | 110 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Daten und Messstellen | 16 |
| Ereignis | 23 |
| Förderprogramm | 160 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Kartendienst | 3 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 202 |
| Umweltprüfung | 18 |
| unbekannt | 60 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 226 |
| Offen | 239 |
| Unbekannt | 22 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 457 |
| Englisch | 64 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 25 |
| Bild | 55 |
| Datei | 52 |
| Dokument | 102 |
| Keine | 175 |
| Unbekannt | 4 |
| Webdienst | 17 |
| Webseite | 208 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 355 |
| Lebewesen und Lebensräume | 487 |
| Luft | 270 |
| Mensch und Umwelt | 487 |
| Wasser | 408 |
| Weitere | 466 |