Verschiedene Fragestellungen zur Sukzession von Ackerbrachen.
Background and Objectives: The project area is located in the Ashanti Region of Ghana / West Africa in the transition zone of the moist semideciduous forest and tropical savannah zone. Main land use in this region is subsistence agriculture with large fallow areas. As an alternative land-use, forest plantations are under development by the Ghanaian wood processing company DuPaul Wood Treatment Ltd. Labourers from the surrounding villages are employed as permanent or casual plantation workers. Within three forest plantation projects of approximately 6,000 ha, DuPaul offers an area of 164 ha (referred to as Papasi Plantation) - which is mainly planted with Teak (Tectona grandis) - for research purposes. In return, the company expects consultations to improve the management for sustainable timber and pole production with exotic and native tree species. Results: In a first research approach, the Papasi Plantation was assessed in terms of vegetation classification, timber resources (in qualitative and quantitative terms) and soil and site conditions. A permanent sampling plot system was established to enable long-term monitoring of stand dynamics including observation of stand response to silvicultural treatments. Site conditions are ideally suited for Teak and some stands show exceptionally good growth performances. However, poor weed management and a lack of fire control and silvicultural management led to high mortality and poor growth performance of some stands, resulting in relative low overall growth averages. In a second step, a social baseline study was carried out in the surrounding villages and identified landowner conflicts between some villagers and DuPaul, which could be one reason for the fire damages. However, the study also revealed a general interest for collaboration in agroforestry on DuPaul land on both sides. Thirdly, a silvicultural management concept was elaborated and an improved integration of the rural population into DuPaul's forest plantation projects is already initiated. If landowner conflicts can be solved, the development of forest plantations can contribute significantly to the economic income of rural households while environmental benefits provide long-term opportunities for sustainable development of the region. Funding: GTZ supported PPP-Measure, Foundation
Das Projektteam übernahm die Aufgabe, den Beitrag landwirtschaftlicher Brachflächen zum Artenschutz und zur Steigerung der Biodiversität zu untersuchen. Die Anlage von Brachen erfolgt in Österreich unter anderem mit der ÖPULMaßnahme 'Neuanlegung von Landschaftselementen'. Dabei vereinbaren Fachleute der Naturschutzabteilungen des Bundeslandes mit den Bewirtschaftern unterschiedliche Pflegemaßnahmen (Sukzession, Mahd, Umbruch etc.) für jede Fläche. Im ersten Projektjahr wurden in Kärnten 30 von insgesamt 250 im Rahmen von ÖPUL stillgelegten Flächen vegetationskundlich bearbeitet. Aus diesen 30 Flächen wurden im zweiten Jahr 5 für zoologische Erhebungen ausgewählt. Fachleute haben im Gelände die Tiergruppen Wildbienen, Wanzen, Heuschrecken und Schmetterlinge erhoben und die Ergebnisse nach einem einheitlichen Schema bewertet. Damit konnten diese sektoralen Daten zu einer fachübergreifenden Bewertung und Interpretation zusammengeführt werden. Wichtige Ergebnisse sind: - Bewertung der Brachen aus der Sicht von Naturschutz und Biodiversität - Beschreibungen der Zusammenhänge zwischen Vorkommen von Arten, Standort und Maßnahmen - Leitlinien für die Anlage und Pflege von Stilllegungsflächen - Unterschiedliche, sich kleinräumig abwechselnde Pflegeeingriffe erhöhen die Biodiversität. - Pflegemaßnahmen sind auf Standortverhältnisse, ökologische Ausstattung des Umlandes und Größe der Stilllegungsflächen abzustimmen. - Zeitlich versetzte Nutzung in Teilbereichen ist einer großflächigen, einmaligen Nutzung auf der Gesamtfläche zu bevorzugen. - Regelmäßiges Monitoring und ein flexibler Einsatz von Maßnahmen erhindert unerwünschte Entwicklungen auf den Stilllegungsflächen. Diese Leitlinien werden ab sofort bei der Betreuung bestehender und bei der Anlage neuer Brachen verwendet. Die überraschende Artenvielfalt auf den untersuchten Flächen und das Vorkommen zahlreicher seltener und gefährdeter Arten belegen den bedeutenden Beitrag der ÖPUL-Maßnahme 'Neuanlegung von Landschaftselementen' zum Artenschutz und zur Erhöhung der Biodiversität in Agrarlandschaften. e-mail: daniel.bogner umweltbuero-klagenfurt.at www.umweltbuero-klagenfurt.at.
<p>Agrarumwelt- & Klimamaßnahmen in der europäischen Agrarförderung</p><p>Mit Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen fördert die Europäische Union (EU) die umweltschonende Landbewirtschaftung. Im Zeitraum 2023 bis 2027 stehen in der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) 8,2 Milliarden (Mrd.) Euro EU-Mittel unter anderem für den Umwelt- und Klimaschutz zur Verfügung. Demgegenüber sind für Direktzahlungen der ersten Säule 21,5 Mrd. Euro vorgesehen.</p><p>Umweltschutz in der Landwirtschaft</p><p>Agrarlandschaften nehmen einen großen Teil der Gesamtfläche Deutschlands ein. Ihnen kommt daher eine besondere Bedeutung für den Schutz der Umwelt und der Kulturlandschaft zu. Neben anderen Zielen ist es auch Ziel der deutschen und der europäischen Agrarpolitik, die Umweltbelastungen durch die landwirtschaftliche Nutzung zu verringern und eine nachhaltige, umweltschonende Landbewirtschaftung zu verwirklichen. Auf diese Weise sollen Wasser, Boden und Luft sowie wildlebende Pflanzen und Tiere geschützt und in der Vergangenheit entstandene Belastungen möglichst abgebaut werden.</p><p>Struktur der Agrarpolitik der EU</p><p>Um europäische Fördergelder zu erhalten, müssen landwirtschaftliche Mindeststandards eingehalten werden (Konditionalität). Umweltgerechte und den natürlichen Lebensraum schützende landwirtschaftliche Produktionsweisen, die über die rechtlichen Vorgaben hinausgehen, können im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimaprogramme der ersten oder zweiten Säule gefördert werden.</p><p>Die Subventionen der EU werden in zwei unterschiedliche „Säulen“ unterteilt. Die erste Säule beinhaltet Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe und wird von der EU finanziert. Die zweite Säule fördert die ländliche Entwicklung (siehe Abb. „Budget der GAP in Deutschland für das Jahr 2024“). Dabei müssen die Mitgliedsstaaten eine Kofinanzierung der Maßnahmen bereitstellen. Die Mitgliedsstaaten haben auch die Möglichkeit, Gelder aus der ersten Säule in die zweite Säule umzuschichten, um mehr Mittel für die ländliche Entwicklung zur Verfügung zu haben. Weitere Informationen zur Struktur der GAP finden Sie beim <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMEL#alphabar">BMEL</a>: <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/eu-agrarpolitik-und-foerderung/gap/gap-nationale-umsetzung.html">Grundzüge der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und ihrer Umsetzung in Deutschland</a>.</p><p>Ökoregelungen in der ersten Säule</p><p>Seit Januar 2023 werden auch in der ersten Säule freiwillige einjährige Agrarumweltmaßnahmen angeboten. Hierfür sind 23 % der Direktzahlungen vorgesehen. Damit steht jährlich ein Budget von etwa einer Mrd. Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen werden bundesweit angeboten, z.B. für die Bereitstellung von Ackerbrachen, Blüh- und Altgrasstreifen, für vielfältige Kulturen im Ackerbau oder die Extensivierung im Dauergrünland.</p><p>Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen in der zweiten Säule</p><p>Mit der Teilnahme an Agrarumwelt- und Klimaprogrammen in der zweiten Säule verpflichten sich Landwirte und Landwirtinnen für einen Zeitraum von in der Regel fünf Jahren freiwillig, umweltgerechte und den natürlichen Lebensraum schützende Produktionsverfahren einzuhalten. Sie erhalten dafür zum Ausgleich der damit verbundenen Mehrkosten und Einkommensminderungen eine Förderung (vgl. <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/eu-agrarpolitik-und-foerderung/agrarumwelt-und-klimamassnahmen-aukm/agrarumwelt-und-klimamassnahmen-aukm_node.html">BMEL 2019</a>). Die Finanzierung hierfür erfolgt durch Gelder der EU, des Bundes und der Bundesländer.</p><p>Die verschiedenen Bundesländer entscheiden über die Maßnahmen, die angeboten werden und konkretisieren, wie diese umgesetzt werden. Damit setzen sie die <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R2115&from=EN">ELER-Verordnung</a> der EU um. Der nationale Rahmen für diese Umsetzung ist durch die Bund-Länder-<a href="http://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Foerderung-Agrarsozialpolitik/GAK/gak_node.html">„Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“</a> (GAK) festgelegt.</p><p>Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen im GAK-Rahmenplan</p><p>Der Förderbereich 4 (Markt- und standortangepasste sowie umweltgerechte Landbewirtschaftung einschließlich <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/v?tag=Vertragsnaturschutz#alphabar">Vertragsnaturschutz</a> und Landschaftspflege) des <a href="https://www.bmel-statistik.de/fileadmin/daten/0002000-2024.pdf">GAK-Rahmenplans 2024 bis 2027</a> gliedert sich in folgende Maßnahmengruppen:</p><p>Finanzmittel für die zweite Säule der GAP</p><p>Für den Zeitraum 2023 bis 2027 stehen in der zweiten Säule der GAP für Deutschland etwa 5,5 Mrd. Euro für die ländliche Entwicklung zur Verfügung. Ein Teil davon fließt in den Umweltschutz und die Förderung des ökologischen Landbaus. Zusammen mit den Mitteln aus der Umschichtung von der ersten in die zweite Säule sind 8,2 Mrd. Euro EU-Mittel für diesen Zeitraum vorgesehen. Hinzu kommen noch nationale Mittel für die Kofinanzierung (3,7 Mrd. Euro) und freiwillige, zusätzliche Gelder der Bundesländer (Top-ups, 2,4 Mrd. Euro). So stehen für die zweite Säule insgesamt 14,3 Mrd. Euro bereit. Im Vergleich dazu sind für die Direktzahlungen der ersten Säule 21,5 Mrd. Euro eingeplant (siehe Abb. „GAP-Mittel für Deutschland 2023 bis 2027“).</p><p>Informationen zu der Aufteilung auf die einzelnen Jahre finden Sie im <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/eu-agrarpolitik-und-foerderung/gap/gap-strategieplan.html">GAP-Strategieplan</a> (Zusammenfassung). Weitere Informationen zur GAP allgemein finden Sie auf unserer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-umweltfreundlich-gestalten/gemeinsame-agrarpolitik-der-europaeischen-union">Themenseite</a> oder den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-umweltfreundlich-gestalten/fragen-antworten-zur-europaeischen-agrarfoerderung">Fragen und Antworten zur europäischen Agrarförderung</a>.</p><p>___<br> * GAP: Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (EU)</p><p>https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/EU-Agrarpolitik-Foerderung/gap-strategieplan-kurzueberblick.pdf</p><p>Weiterführende Informationen</p><p><a href="http://www.bmelv.de/DE/Landwirtschaft/Foerderung-Agrarsozialpolitik/AgrarUmweltmassnahmen/agrar-umweltmassnahmen_node.html">BMEL: Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM)</a></p><p><a href="https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/eu-agrarpolitik-und-foerderung/gap/gap_node.html">BMEL: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union</a></p><p><a href="https://www.bmel-statistik.de/laendlicher-raum-foerderungen/gemeinschaftsaufgabe-zur-verbesserung-der-agrarstruktur-und-des-kuestenschutzes/uebersicht-ueber-die-gak-rahmenplaene/">GAK Rahmenpläne</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-umweltfreundlich-gestalten/gemeinsame-agrarpolitik-der-europaeischen-union">Thema: Gemeinsame Agrarpolitik der EU</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaft-umweltfreundlich-gestalten/fragen-antworten-zur-europaeischen-agrarfoerderung">Thema: FAQ zur EU-Agrarförderung</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/eco-schemes-sinnvoll-in-die-gruene-architektur">Eco-Schemes sinnvoll in die Grüne Architektur integrieren</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/verbesserung-der-wirksamkeit-praktikabilitaet-der">Verbesserung der Wirksamkeit und Praktikabilität der GAP aus Umweltsicht</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/evaluierung-der-gap-reform-von-2013-aus-sicht-des">Evaluierung der GAP-Reform von 2013 aus Sicht des Umweltschutzes anhand einer Datenbankanalyse von InVeKoS-Daten der Bundesländer</a></p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutz-in-der-gap-2023-2027">Klimaschutz in der GAP 2023 - 2027</a></p>
Bodenlandschaften stellen bedeutende Quellen und Senken für klimarelevante Spurengase dar (CO2, N2O, CH4). Ihre natürliche Funktionalität ist in vielfacher Weise durch die Landnutzung bzw. die Bewirtschaftung beeinflusst. Direkte Eingriffe in den Wasserhaushalt, z.B. durch Drainagen, verändern das Redoxmilieu, beschleunigen den Abbau des Humuskörpers, was zu einer verstärkten CO2-Emission führt und Vorprodukte für die Denitrifikation liefert. Indirekte Eingriffe, z.B. landnutzungs-induzierte, laterale Sedimenttransporte in feuchte Saumareale, erhöhen die Substratverfügbarkeit für Methanogene. Teile von Bodenlandschaften, die ursprünglich Senken für klimarelevante Spurengase darstellten, wurden so zu Quellen von kontinentaler Bedeutung. Unter dem gesellschaftlichen Auftrag des Klimaschutzes stellt sich nun die Frage, inwieweit und mit welchen Änderungen in der Landnutzung bzw. Bewirtschaftung diese Quellgebiete in Senken (re)transformiert werden können. Zwar sind Steuergrößen für die Quellfunktion weitgehend bekannt (z.B. Grundwasserstände, Substratqualität), jedoch ist deren Regionalisierung, d.h. die Übertragung in größere Raumeinheiten, derzeit mit großen Unsicherheiten behaftet. Weiterhin sind die Mechanismen der C-Sequestrierung in Böden nicht hinreichend untersucht. Es besteht ein vorrangiger Forschungsbedarf bei der Identifikation sensitiver Areale (wo lassen sich in der Landschaft überhaupt Senkenfunktion realisieren?), bei der Aufklärung chemischer Bindungsformen in Böden (Wechselwirkung zwischen Landnutzung und Pedogenese) sowie der Entwicklung von belastbaren und zugleich einfach zu ermittelnden Indikatoren für eine quantitative Abschätzung von Emissionsminderungen (neue Pools für C-Umsatzmodelle?). Schließlich sind die Auswirkungen der vorgeschlagener Maßnahmen zur Emissionsminderung auf den Landschaftswasserhaushalt sowie Landschaftsfunktionen zu berücksichtigen, wie z.B. auf die landwirtschaftliche Produktion. Projektziele Auf Basis der existierenden Kenntnislücken lassen sich folgende Ziele formulieren: Erarbeitung eines Methodensets zur regionalen Abschätzung der C-Sequestrierungspotenziale in Bodenlandschaften bei Landnutzungsänderung; Aufklärung der Mechanismen der C-Sequestrierung in Böden als Funktion der kombinierten Wirkung von Landnutzung und Pedogenese; Entwicklung eines Regionalmodells, mit dem die Wirkung von Landnutzungsänderungen auf die Lachgas- und Methanemissionen standortsspezifisch abgebildet werden kann. Die Forschungsarbeiten orientieren sich dabei an folgenden Hypothesen: Je weiter entfernt sich Bodenlandschaften von ihrem natürlichen Quasi-Gleichgewicht befinden, desto höher ist ihr C-Sequestrierungspotenzial bei geänderter Landnutzung. Das Sequestrierungspotenzial nimmt in folgender Reihenfolge zu: veränderte Flächenbewirtschaftung (Direktsaat, Rotationsbrache, nachwachsende Energieträger) - Flächenumwandlungen (Acker in Dauerbrache, Grünland oder Wald) - Rückführung von Meliorationsmaßnahmen, etc.
Das Projekt verbindet den Handlungsbedarf, der sich aus den räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels in Unternehmen sowie den Erfordernissen einer nachhaltigen Nutzung von Land- und Flächenressourcen ergibt. Durch das Projekt wird die Versiegelung und Inanspruchnahme neuer landwirtschaftlicher und ökologisch wertvoller Flächen reduziert und gleichzeitig das Problem leerstehender Immobilien und Brachflächen verringert. Die Verknüpfung des demografischen Wandels im Mittelstand mit der nachhaltigen Nutzung der Land- und Flächenressourcen stellt einen besonders innovativen Charakter dar. Statt der bisher üblichen reaktionären Vorgehensweise wird in diesem Projekt präventiv vorgegangen, in dem durch ein Monitoring der Altersstruktur inhabergeführter Unternehmen die Entstehung von Gewerbebrachen vermieden werden soll. Dieser präventive Ansatz ist neu bzw. ein Projekt in dieser Art ist in Deutschland soweit nicht bekannt und hat damit Pilotcharakter. Durch eine vorausschauende Unterstützung von Unternehmen, bei denen eine Betriebsnachfolge ggfs. nicht realisiert werden kann, soll die Entstehung von Gewerbebrachen durch frühzeitige Vermarktungsbemühungen vermieden werden. Zur Vorbeugung wird ein Monitoring der Altersstruktur inhabergeführter Unternehmen auf Basis von Daten der Creditreform aufgebaut. Hierüber werden dann Unternehmen mit Nachfolge- oder Nachnutzungsproblemen rechtzeitig erfasst sowie nachhaltig beraten und unterstützt. Hier kann eine gezielte und aktive Betreuung den Erfolg der Vermarktung z.B. durch die Erstellung eines Nachnutzungskonzeptes, Klärung von planungs- und bauordnungsrechtlichen Fragen, Hilfestellung bei dem Umgang mit Altlasten deutlich erhöhen. Dies trifft auch auf bereits bestehende Gewerbebrachen zu. Auch hier möchte das Projekt ansetzen und Eigentümern bestehender Brachflächen entsprechende Hilfestellung zukommen lassen.
The aim of the project led by Politechnico die Torino is to develop a strategy for the use of fallow land and vacant buildings in Turin. From an energy point of view, is it more sensible to modernise such buildings or to replace them with energy-efficient new buildings? Can inner-city areas be used for decentralised energy supply? Urban simulations are to be used in the project to answer such questions. To this end, a comparative study will first be prepared on the basis of two case studies. The method was developed by Prof. Mutani at the Politecnico Turin. The case studies are based on geoinformation systems and the urban simulation environment SimStadt. SimStadt was developed at the HFT Stuttgart in a project funded by the Federal Ministry of Economics and Energy. Within the framework of the project there is also the possibility of an exchange of students. Translated with www.DeepL.com/Translator
Das inter- und transdisziplinäre Verbundvorhaben setzt sich zur Aufgabe, Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Flächeninwertsetzung in Modellregionen in der Bundesrepublik Deutschland umzusetzen und zu vereinen, die starken regionalen, wirtschaftlichen, demographischen und klimatischen Veränderungsprozessen unterworfenen sind. Das Verbundprojekt wird Lösungswege und Perspektiven u.a. in strukturschwachen Regionen für die Entschärfung der Flächenverknappung durch Ertragssteigerung bzw. durch ökonomische und ökologische Aufwertung und Wiederaufnahme von Brachflächen in landwirtschaftliche Produktionszyklen aufzeigen. Grundlage des Verbundvorhabens ist die Umsetzung der Null-Emissions-Strategie durch ein regionales Stoff- und Energiestrommanagement (ESSM) und die Anwendung der Terra-Preta-Technologie zur Herstellung anthropogener Schwarzerden als eine innovative Systemkomponente. Die anthropogen erzeugte Schwarzerde besitzt eine außerordentliche Produktivität und Funktionalität sowie eine ungleich längere nachhaltige Wirkung auf Böden gegenüber anderen Bodenverbesserungsmitteln. Die AG Organische Umweltgeochemie übernimmt die Projektkoordination und bearbeitet gleichzeitig das Regionalprojekt 1: Wiederherstellung der Bodenqualität auf militärischen Konversionsflächen unter besonderer Berücksichtigung der Nutzung von Bodenverbesserungs mitteln auf der Basis von Terra Preta und Verbundkoordination.
Degradation of the soil productivity due to salt accumulation (salinization) is a major concern in arid, semi-arid and coastal regions. Soil salinization is an old issue but encouraged irrigation practices have been rapidly increasing its intensity and magnitude in the past few decades. Studies have shown that excess of the irrigated water contributes significantly to evaporation from the bare soil surface and therefore to the salinization. In some parts of the world soil salinity has grown so acute that the agricultural lands have been abandoned. Evaporation salinization is mainly influenced by interaction between the flow and transport processes in the atmosphere and the porous-medium. On the atmosphere side, wind velocity, air temperature and radiation have a strong impact on evaporation. Furthermore, turbulence causes air mixing, influences the vapor transport and creates a boundary layer at the soil-atmosphere interface which indeed influences evaporation. On the porous-medium side, dissolved salt is transported under the influence of viscous forces, capillary forces, gravitational forces and advective and diffusive fluxes. The water either directly evaporates from the water-filled pores or it is transported to air due to diffusive processes. Continuous evaporation promotes salt accumulation and precipitation resulting in soil salinization. In the scope of this work we attempt to develop a model concept capable of handling flow, transport and precipitation processes related to evaporative salinization of an unsaturated porous-medium.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Spinnentiere in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Spinnentiere zählen wie die Insekten zu den Gliederfüßern. Im Gegensatz zu den flügeltragenden Insekten, mit denen sie oft verwechselt werden, haben alle spinnenartigen Tiere nicht sechs, sondern acht Laufbeine, wenn sie ausgewachsen sind. Wenn wir an „Spinnen“ denken, bezieht sich dies meist auf die sogenannten Webspinnen. Diese sind anhand folgender Merkmale eindeutig zu erkennen: Sie haben zwei deutlich voneinander getrennte Körperteile und der Vorderkörper trägt acht Laufbeine. Am Körperende ragen kurze, paarige „Spinnenwarzen“ hervor, aus denen die namensgebenden Spinnfäden austreten. Die acht, meist sehr kleinen Augen, sind oft zu klein, um sie zu erkennen. Alle spinnenartigen Tiere mit anderen Kennzeichen zählen zu anderen Spinnentiergruppen, von denen in Rheinland-Pfalz Milben, Pseudoskorpione und Weberknechte vorkommen. Alle heimischen Spinnen leben räuberisch und ernähren sich überwiegend von Insekten und anderen Gliederfüßern. Spinnen leben „immer und überall“. Es gibt in RLP keinen Lebensraum und keine Jahreszeit, in denen keine Spinne zu finden ist. Diese Spinnenmassen fressen auch jede Menge Insekten. Spinnen sind daher ein sehr wichtiger Bestandteil in den Nahrungsnetzen der Natur. In Rheinland-Pfalz sind fast 700 verschiedene Spinnenarten bekannt. Eine schöne Auswahl bunter, interessanter oder seltener Arten wird auf dem Spinnenposter dargestellt. Zu zehn der abgebildeten Spinnenarten möchten wir folgende überraschende und faszinierende Informationen weiter geben: Die nah mit den Vogelspinnen verwandte Pechschwarze Tapezierspinne (Atypus piceus) lebt dauerhaft in einem fingerdicken Schlauch aus Spinnseide. Dieser ist tief im Boden eingegraben, wobei ein 10 bis 20 cm langer Anteil gut getarnt auf der Oberfläche von trockenen Magerrasen liegt. Wenn ein Beutetier über den Schlauch läuft, stürzt die Spinne herbei und beißt mit ihren kräftigen Fangzähnen durch die Seide hindurch. Sie ergreift das Opfer und zieht es in das Innere der Gespinströhre, wo sie es frisst. Fast in jedem Haus leben irgendwo versteckt die langbeinigen Zitterspinnen. In RLP leben u.a. seltene Arten wie Simons Zitterspinne (Psilochorus simoni). Die frostempfindlichen Tiere sind ursprünglich Bewohner der Mittelmeerländer. Unsere Häuser sind ihr „Ersatzlebensraum“ im kühlen Mitteleuropa. Zitterspinnen verteidigen sich, indem sie ihren Körper im Netz in heftige Schwingungen versetzen, um den Gegner zu verwirren und so „unsichtbar“ werden. Diese grazilen Spinnen überwältigen sogar viel größere Winkelspinnen, welche nachts durch unsere Wohnungen streifen. Zu den schönsten Spinnen, die in RLP zu finden sind, zählt die marienkäferartig gefärbte Rote Röhrenspinne (Eresus kollari). Sie lebt in steilen, südexponierten Trockenrasen, wo sie ihre Gänge in den lockeren Boden graben kann. Da sie nur die allerwärmsten Stellen besiedelt, ist sie in ganz Deutschland eine echte Rarität und auch bei uns nur an wenigen Stellen zu beobachten. Die farbenprächtige Röhrenspinne ist in Deutschland gesetzlich geschützt. 1 Die schön gefärbte Wespenspinne (Argiope bruennichi) ist in RLP stellenweise sehr häufig. Auf Ackerbrachen, in hochgrasigen Magerwiesen oder blütenreichen Säumen fängt sie mit ihrem niedrig angebrachten Netz, das eine typische Verstärkung aus Spinnseide trägt, große und kräftige Insekten wie Heuschrecken, Bienen und Wespen. Ihre wespenartige Färbung ist ein Trick, der mögliche Feinde abschrecken soll. Die Spinne täuscht so Giftigkeit vor, obwohl sie als mögliches Beutetier völlig ungiftig ist. Da sie tagsüber inmitten ihres Netzes sitzt, ist ein solcher Schutz sehr hilfreich zum Überleben. An hellen Hauswänden fallen manchmal dutzende kleine, runde und schmutzige Flecken auf. Dies sind sie Netze der nur wenige Millimeter kleinen Mauerspinne (Brigittea civica). Die Spinne webt ein flaches Netz auf raue Hauswände und versteckt sich darunter, um Insekten zu jagen. Vielen Hausbesitzern sind diese Netze ein Ärgernis und entfernen sie. Da die Tiere jedoch keinen Schaden verursachen, sondern auch bei der Insektenbekämpfung helfen, sollte man überlegen, ob man ihren Anblick vielleicht doch ertragen kann. Die Männchen der großen Rostroten Winkelspinne (Tegenaria ferruginea) verlassen im Herbst ihre Winkelnetze und laufen nachts umher, um Weibchen zu finden. Dabei verirren sie sich in Wohnungen, fallen in Waschbecken, Bade- oder Duschwannen. Im Gegensatz zu vielen frei jagenden Spinnenarten sind die großen Netzspinnen nicht dazu in Lage, an glatten Oberflächen empor zu klettern und sitzen so „in der Falle“. In Deutschland leben ganz wenige Spinnenarten, die ein relativ starkes, aber keinesfalls gefährliches oder gar tödliches Gift nutzen. Dazu zählt die Ammendornfingerspinne (Cheiracanthium punctorium), eine seltene Spinne, die in grasreichen Offenlandlebensräumen im südlichen RLP lebt. Die rot-gelbe Warnfärbung der Art zeigt, dass man sie am besten nicht in die Hand nimmt, sondern besser in einer Becherlupe beobachtet. Im unwahrscheinlichen Fall eines Bisses werden die wespenstichartigen Symptome schon nach kurzer Zeit verschwunden sein. An fast jedem Haus ist die schwarz-weiß gestreifte, 6 mm lange Zebraspringspinne (Salticus scenicus) zu finden. Die lebhaften Tiere können mit ihren stark vergrößerten Augen gut sehen. Nachdem sich die Spinne an das Beutetier herangeschlichen hat, wird es durch einen kräftigen Sprung über mehr als einen Zentimeter überrascht. Veränderliche Krabbenspinnen (Misumena vatia) sind dazu in der Lage, ihre Körperfarbe zu verändern. Die Spinne lauert auf einer Blüte sitzend auf Beutetiere. Je nach Farbe der Blüte kann sie sich weiß, gelb oder grünlich färben. Viele der kleinen braunen Spinnen, die massenhaft frei am Wald- oder Wiesenboden umherlaufen, sind Wolfspinnen auf Beutejagd. Neben sehr häufigen kleinen Arten findet man in RLP auch echte Seltenheiten wie die große Wolfspinne (Alopecosa fabrilis). Die deutschlandweit „gefährdete“ Art besiedelt trockene und warme Magerrasen an Rhein, Mosel und Nahe. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken der spannenden Spinnenwelt in Rheinland-Pfalz! Literatur und Quellen: Arachnologische Gesellschaft (2016): Atlas der Spinnentiere Europas. Online unter: http://atlas.arages.de/ Bellmann, H. (2016): Der Kosmos Spinnenführer, 2. Auflage, Kosmos Verlag. Hartmann, V. & M. Frede (2015): Spinnen – Faszinierende Achtbeiner im Naturpark Nassau. Zweckverband Naturpark Nassau 2
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 43 |
| Europa | 1 |
| Land | 17 |
| Weitere | 11 |
| Wissenschaft | 21 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 35 |
| Taxon | 3 |
| Text | 14 |
| Umweltprüfung | 5 |
| unbekannt | 12 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 34 |
| Offen | 35 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 62 |
| Englisch | 13 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 26 |
| Keine | 31 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 52 |
| Lebewesen und Lebensräume | 69 |
| Luft | 33 |
| Mensch und Umwelt | 69 |
| Wasser | 42 |
| Weitere | 67 |