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§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen (Anlage 3: Bild 1) In diesem Kapitel gelten als "Topplicht": ein weißes starkes Licht, das über einen Horizontbogen von 225° und zwar von Voraus bis beiderseits 22°30' hinter die Querlinie, und das nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Seitenlichter": an Steuerbord ein grünes helles Licht und an Backbord ein rotes helles Licht, von denen jedes über einen Horizontbogen von 112°30', das heißt von Voraus bis 22°30' hinter die Querlinie auf der Seite, auf der das Licht angebracht ist, und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Hecklicht": ein weißes gewöhnliches Licht oder ein weißes helles Licht, das über einen Horizontbogen von 135°, und zwar 67°30' von Achteraus nach jeder Seite und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "von allen Seiten sichtbares Licht": ein Licht, das über einen Horizontbogen von 360° sichtbar ist. Bild 1 Wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, müssen die für die Nacht vorgeschriebenen Lichter zusätzlich bei Tag gesetzt werden. Bei Anwendung dieses Kapitels gilt ein Schubverband, dessen Länge 110,00 m und dessen Breite 12,00 m nicht überschreiten, als ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb von gleicher Länge und Breite und ein Verband gekuppelter Fahrzeuge, dessen Länge 140,00 m überschreitet, als ein Schubverband von gleicher Länge. Ein auf Schleusung wartendes Fahrzeug, das stillliegt, kann die für die Fahrt vorgeschriebene Bezeichnung beibehalten. Die in diesem Kapitel vorgeschriebenen Bezeichnungen sind in Anlage 3 abgebildet. Stand: 01. Februar 2012

Industriemechaniker/in

Ihre dreieinhalbjährige Ausbildung zur Industriemechanikerin bzw. zum Industriemechaniker beginnt jeweils zum 1. August in unseren Betrieben in Morsleben und Salzgitter sowie zum 1. September in unserem Betrieb in Remlingen. Als Industriemechanikerin oder Industriemechaniker sind Sie in gewisser Weise ein Allrounder. Sie erlernen die Grundlagen der Metallbearbeitung und den Umgang mit allen benötigten Maschinen ebenso wie die gängigen Schweißverfahren (MAG, Gas- und Lichtbogenschweißen). Darüber hinaus erhalten Sie Lehrgänge in Elektrotechnik, Pneumatik und Hydraulik. Das in der Schule erlernte Wissen zum Warten von Betriebsmitteln und über die Herstellung von Bauteilen und Baugruppen können Sie in unseren Betrieben praktisch anwenden. Während Ihrer Ausbildung lernen Sie unsere Maschinen und Anlagen über und unter Tage zu warten. Um unsere Maschinen an veränderte Bedingungen anzupassen, montieren und demontieren Sie Teile und Baugruppen, grenzen Fehler ein und beheben diese. Bevor unsere Mitarbeiter mit neuen Maschinen arbeiten, nehmen Sie diese in Betrieb, prüfen die Funktionsbereitschaft und weisen schließlich die Kollegen in die Bedienung ein. Selbstverständlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – an all diese Aufgaben führen wir Sie langsam heran. Darüber hinaus vermitteln wir Ihnen, wie Sie die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit jederzeit gewährleisten können. Die notwendigen Untersuchungen für die Tauglichkeit unter Tage erhalten Sie vor Ihrer Einstellung von unserem arbeitsmedizinischen Dienst. guter Sekundarabschluss I gute Noten in den Fächern Mathematik und Physik PC-Kenntnisse handwerkliches Geschick Freude an technischen Arbeiten Teamfähigkeit Schachtanlage Asse: Stefan Hausmann Telefon: 05336 89-2282 E-Mail: stefan.hausmann(at)bge.de Endlager Konrad: Thomas Niebelschütz Telefon: 05171 43-4575 E-Mail: thomas.niebelschuetz(at)bge.de

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen In diesem Kapitel gelten als "Topplicht" ein weißes starkes Licht, das über einen Horizontbogen von 225°, und zwar von vorn bis beiderseits 22°30' hinter die Querlinie, und das nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Seitenlichter" an Steuerbord ein grünes helles Licht und an Backbord ein rotes helles Licht, von denen jedes über einen Horizontbogen von 112°30', das heißt von vorn bis 22°30' hinter die Querlinie, und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Hecklicht" ein weißes gewöhnliches Licht oder ein weißes helles Licht, das über einen Horizontbogen von 135°, und zwar 67°30' von hinten nach jeder Seite und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "von allen Seiten sichtbares Licht" ein Licht, das über einen Horizontbogen von 360° sichtbar ist. Bild 1 Wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, müssen die für die Nacht vorgeschriebenen Lichter zusätzlich bei Tag gesetzt werden. Bei Anwendung dieses Kapitels gelten ein Schubverband, dessen Länge 110 m und dessen Breite 11,45 m nicht überschreiten, als ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb von gleicher Länge und ein Verband gekuppelter Fahrzeuge, dessen Länge 140 m überschreitet, als ein Schubverband von gleicher Länge. Die in diesem Kapitel vorgeschriebenen Bezeichnungen sind in Anlage 3 abgebildet. Auf die Schleusung wartende Fahrzeuge können die für die Fahrt vorgeschriebenen Zeichen beibehalten. Stand: 01. Januar 2004

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen (Anlage 3: Bild 1) In diesem Kapitel gelten als "Topplicht" ein weißes starkes Licht, das über einen Horizontbogen von 225°, und zwar von vorn bis beiderseits 22°30' hinter die Querlinie, und das nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Seitenlichter" an Steuerbord ein grünes helles Licht und an Backbord ein rotes helles Licht, von denen jedes über einen Horizontbogen von 112°30', das heißt von vorn bis 22°30' hinter der Querlinie, und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "Hecklicht" ein weißes gewöhnliches Licht oder ein weißes helles Licht, das über einen Horizontbogen von 135°, und zwar 67°30' von hinten nach jeder Seite und nur in diesem Bogen sichtbar ist; "von allen Seiten sichtbares Licht" ein Licht, das über einen Horizontbogen von 360° sichtbar ist. Bild 1 Wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, müssen die für die Nacht vorgeschriebenen Lichter zusätzlich bei Tag gesetzt werden. Bei Anwendung dieses Kapitels gelten ein Schubverband, dessen Länge 110 m und dessen Breite 12 m nicht überschreitet, als ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb von gleicher Länge und ein Verband gekuppelter Fahrzeuge, dessen Länge 140 m überschreitet, als ein Schubverband von gleicher Länge. Die in diesem Kapitel vorgeschriebenen Bezeichnungen sind in Anlage 3 abgebildet. Stand: 01. Januar 2004

Optische Strahlung

Optische Strahlung Unter dem Begriff "Optische Strahlung " fasst man die Infrarot- Strahlung , das sichtbare Licht und die UV - Strahlung zusammen. Die optische Strahlung ist ein Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums mit Wellenlängen zwischen 100 nm und 1 mm. Die Sonne ist eine natürliche Quelle der optischen Strahlung . Darüber hinaus kann man optische Strahlung künstlich erzeugen ( z.B. in Lasern, Lampen, Heizstrahlern, Solarien, Lichtbögen). Den sichtbaren Teil der optischen Strahlung nehmen wir mit den Augen wahr, die Infrarot- Strahlung spüren wir als Wärme. Die UV - Strahlung können wir dagegen nicht wahrnehmen. Andererseits kann sie bedeutend stärkere gesundheitliche Auswirkungen ( z.B. Sonnenbrand und Hautkrebs) haben als die anderen Bereiche der optischen Strahlung . Daher spielt sie im Strahlenschutz eine wichtige Rolle. Aber auch für die anderen Bereiche der optischen Strahlung sind unter Umständen Schutzmaßnahmen erforderlich.

ProHybrid - Produktionstechnik für hybride Festkörperbatterien mit Lithium-Metall-Anode

Das Projekt "ProHybrid - Produktionstechnik für hybride Festkörperbatterien mit Lithium-Metall-Anode" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von VAF Gesellschaft für Verkettungsanlagen, Automationseinrichtungen und Fördertechnik mbH durchgeführt. Das Gesamtziel des Projektes ist die Entwicklung kosteneffizienter und skalierbarer Fertigungsprozesse für die technische Umsetzung skalierbarer Festkörper-Batterie-Zellkonzepte auf Basis erprobter Materialien in industriell relevanten Zellformaten. Im Rahmen des vorliegenden Teilprojektes soll eine Automatisierung der Prozessschritte Konfektionieren und Stapeln entwickelt werden, damit diese miteinander interagieren können. Das Verschweißen der Pouch-Folie soll im Rahmen des Projektes noch manuell ausgeführt werden, jedoch wird eine Automatisierung bereits konzeptionell vorbereitet. Das Konfektionieren (Schneiden und Oberflächenbehandlung) der Elektroden soll mittels eines gepulsten Laserprozesses unter Schutzgasatmosphäre erfolgen. Der dafür notwendige Laser wird außerhalb der Glovebox positioniert sein, um die durch das Schutzgas Argon erwarteten Risiken (Lichtbögen und Wärmeentwicklung) auszuschließen. Über eine definierbare Umlenkung mittels Spiegel, wird der Laserstrahl in die Glovebox durch ein optisches Glas mit nahezu 100%iger Transmission geführt. Die Entwicklung eines Vakuumgreifers und der Handhabungstechnologie für empfindliche FKB-Komponenten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Schmalz.

Teilvorhaben: Untersuchung der Verzinkbarkeit von additiv gefertigten Knotenbauteile für den Stahlbau

Das Projekt "Teilvorhaben: Untersuchung der Verzinkbarkeit von additiv gefertigten Knotenbauteile für den Stahlbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ZINQ Technologie GmbH durchgeführt. Im Stahlbau führt das Bestreben nach gestalterisch anspruchsvollen, organisch geprägten Tragstrukturen dazu, dass zunehmend komplexe Tragwerke gebaut werden. Additive Fertigungsverfahren erlauben heute die Realisierung von Geometrien, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren entweder nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar sind. Ziel des Forschungsprojektes ist die systematische Untersuchung des gesamten Fertigungsprozesses von mit Lichtbogen additiv gefertigten (WAAM) Knotenbauteilen. Die methodische Vorgehensweise beinhaltet die Topologieoptimierung von Strukturen und den Einsatz von deterministischen Mesostrukturen, z.B. Waben- oder Gitterstrukturen. Zudem tragen bereichsweise angepasste Werkstoffgüten/Festigkeiten zur Ressourceneinsparung bei. Die Erarbeitung von Eurocodekonformen Herstellungsempfehlungen für den WAAM- und Verzinkungsprozess sowie Bemessungsansätzen ergänzen die Forschungsarbeiten. Dabei werden Füll- und Massivdrähte im Festigkeitsbereich von Re = 355 MPa bis Re = 960 MPa mit einem festigkeitsabhängigen t8/5-Konzept in Kombination mit geeigneten Kühlkonzepten und Ultraschallanregung zur in-situ-Kornfeinung verwendet. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Leichtbauweisen sind Aspekte der In-Process Qualitätssicherung, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen der Knoten sowie Untersuchungen zur Korrosionsbeständigkeit und ökobilanzielle Analysen wichtiger Bestandteil des Projektes. Somit zielt das Vorhaben auf das synergetische Zusammenwirken von Topologieoptimierung, beanspruchungsangepasster Werkstoffauswahl, geeigneten Bemessungsansätzen, nachhaltigem Korrosionsschutz und einer Verkürzung der Prozesskette ab. Das Projektkonsortium bildet die gesamte Wertschöpfungskette der o.g. Themenbereich ab und vermag Leichtbaupotenziale unter Aspekten der CO2-Einsparung bei einer Verkürzung der Produktionszeit aufzuzeigen. Die Erkenntnisse können neben dem konstruktiven Stahlbau Anwendung finden im Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- und Kranbau.

Teilvorhaben: Entwurf und Auslegung von additiv gefertigten Knotenbauteilen

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwurf und Auslegung von additiv gefertigten Knotenbauteilen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ingenieurgesellschaft für Stahlbau und Schweißtechnik mbH durchgeführt. Im Stahlbau führt das Bestreben nach gestalterisch anspruchsvollen, organisch geprägten Tragstrukturen dazu, dass zunehmend komplexe Tragwerke gebaut werden. Additive Fertigungsverfahren erlauben heute die Realisierung von Geometrien, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren entweder nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar sind. Ziel des Forschungsprojektes ist die systematische Untersuchung des gesamten Fertigungsprozesses von mit Lichtbogen additiv gefertigten (WAAM) Knotenbauteilen. Die methodische Vorgehensweise beinhaltet die Topologieoptimierung von Strukturen und den Einsatz von deterministischen Mesostrukturen, z.B. Waben- oder Gitterstrukturen. Zudem tragen bereichsweise angepasste Werkstoffgüten/Festigkeiten zur Ressourceneinsparung bei. Die Erarbeitung von Eurocodekonformen Herstellungsempfehlungen für den WAAM- und Verzinkungsprozess sowie Bemessungsansätzen ergänzen die Forschungsarbeiten. Dabei werden Füll- und Massivdrähte im Festigkeitsbereich von Re = 355 MPa bis Re = 960 MPa mit einem festigkeitsabhängigen t8/5-Konzept in Kombination mit geeigneten Kühlkonzepten und Ultraschallanregung zur in-situ-Kornfeinung verwendet. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Leichtbauweisen sind Aspekte der In-Process Qualitätssicherung, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen der Knoten sowie Untersuchungen zur Korrosionsbeständigkeit und ökobilanzielle Analysen wichtiger Bestandteil des Projektes. Somit zielt das Vorhaben auf das synergetische Zusammenwirken von Topologieoptimierung, beanspruchungsangepasster Werkstoffauswahl, geeigneten Bemessungsansätzen, nachhaltigem Korrosionsschutz und einer Verkürzung der Prozesskette ab. Das Projektkonsortium bildet die gesamte Wertschöpfungskette der o.g. Themenbereich ab und vermag Leichtbaupotenziale unter Aspekten der CO2-Einsparung bei einer Verkürzung der Produktionszeit aufzuzeigen. Die Erkenntnisse können neben dem konstruktiven Stahlbau Anwendung finden im Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- und Kranbau.

Entwicklung einer Methode zur additiven Fertigung, Qualitätssicherung und Bemessung topologieoptimierter Knotenbauteile im Stahlbau

Das Projekt "Entwicklung einer Methode zur additiven Fertigung, Qualitätssicherung und Bemessung topologieoptimierter Knotenbauteile im Stahlbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Fertigungstechnik durchgeführt. Im Stahlbau führt das Bestreben nach gestalterisch anspruchsvollen, organisch geprägten Tragstrukturen dazu, dass zunehmend komplexe Tragwerke gebaut werden. Additive Fertigungsverfahren erlauben heute die Realisierung von Geometrien, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren entweder nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar sind. Ziel des Forschungsprojektes ist die systematische Untersuchung des gesamten Fertigungsprozesses von mit Lichtbogen additiv gefertigten (WAAM) Knotenbauteilen. Die methodische Vorgehensweise beinhaltet die Topologieoptimierung von Strukturen und den Einsatz von deterministischen Mesostrukturen, z.B. Waben- oder Gitterstrukturen. Zudem tragen bereichsweise angepasste Werkstoffgüten/Festigkeiten zur Ressourceneinsparung bei. Die Erarbeitung von Eurocodekonformen Herstellungsempfehlungen für den WAAM- und Verzinkungsprozess sowie Bemessungsansätzen ergänzen die Forschungsarbeiten. Dabei werden Füll- und Massivdrähte im Festigkeitsbereich von Re = 355 MPa bis Re = 960 MPa mit einem festigkeitsabhängigen t8/5-Konzept in Kombination mit geeigneten Kühlkonzepten und Ultraschallanregung zur in-situ-Kornfeinung verwendet. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Leichtbauweisen sind Aspekte der In-Process Qualitätssicherung, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen der Knoten sowie Untersuchungen zur Korrosionsbeständigkeit und ökobilanzielle Analysen wichtiger Bestandteil des Projektes. Somit zielt das Vorhaben auf das synergetische Zusammenwirken von Topologieoptimierung, beanspruchungsangepasster Werkstoffauswahl, geeigneten Bemessungsansätzen, nachhaltigem Korrosionsschutz und einer Verkürzung der Prozesskette ab. Das Projektkonsortium bildet die gesamte Wertschöpfungskette der o.g. Themenbereich ab und vermag Leichtbaupotenziale unter Aspekten der CO2-Einsparung bei einer Verkürzung der Produktionszeit aufzuzeigen. Die Erkenntnisse können neben dem konstruktiven Stahlbau Anwendung finden im Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- und Kranbau.

Teilvorhaben: Anwendungsentwicklung automatisiertes WAAM-Schweißen

Das Projekt "Teilvorhaben: Anwendungsentwicklung automatisiertes WAAM-Schweißen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Carl Cloos Schweißtechnik GmbH durchgeführt. Im Stahlbau führt das Bestreben nach gestalterisch anspruchsvollen, organisch geprägten Tragstrukturen dazu, dass zunehmend komplexe Tragwerke gebaut werden. Additive Fertigungsverfahren erlauben heute die Realisierung von Geometrien, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren entweder nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar sind. Ziel des Forschungsprojektes ist die systematische Untersuchung des gesamten Fertigungsprozesses von mit Lichtbogen additiv gefertigten (WAAM) Knotenbauteilen. Die methodische Vorgehensweise beinhaltet die Topologieoptimierung von Strukturen und den Einsatz von deterministischen Mesostrukturen, z.B. Waben- oder Gitterstrukturen. Zudem tragen bereichsweise angepasste Werkstoffgüten/Festigkeiten zur Ressourceneinsparung bei. Die Erarbeitung von Eurocodekonformen Herstellungsempfehlungen für den WAAM- und Verzinkungsprozess sowie Bemessungsansätzen ergänzen die Forschungsarbeiten. Dabei werden Füll- und Massivdrähte im Festigkeitsbereich von Re = 355 MPa bis Re = 960 MPa mit einem festigkeitsabhängigen t8/5-Konzept in Kombination mit geeigneten Kühlkonzepten und Ultraschallanregung zur in-situ-Kornfeinung verwendet. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Leichtbauweisen sind Aspekte der In-Process Qualitätssicherung, zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen der Knoten sowie Untersuchungen zur Korrosionsbeständigkeit und ökobilanzielle Analysen wichtiger Bestandteil des Projektes. Somit zielt das Vorhaben auf das synergetische Zusammenwirken von Topologieoptimierung, beanspruchungsangepasster Werkstoffauswahl, geeigneten Bemessungsansätzen, nachhaltigem Korrosionsschutz und einer Verkürzung der Prozesskette ab. Das Projektkonsortium bildet die gesamte Wertschöpfungskette der o.g. Themenbereich ab und vermag Leichtbaupotenziale unter Aspekten der CO2-Einsparung bei einer Verkürzung der Produktionszeit aufzuzeigen. Die Erkenntnisse können neben dem konstruktiven Stahlbau Anwendung finden im Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- und Kranbau.

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