Das Projekt "Dynamics and stability of Wilkins and George VI ice shelves on the south-western Antarctic Peninsula" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Zentrum für Fernerkundung der Landoberfläche durchgeführt. Mapping and monitoring the break-up events on Wilkins Ice Shelf and identification of mechanisms and processes leading to break-up. Within this activity we integrate various high and moderate-resolution satellite images with special emphasis on SAR data. The analysis covers currently a time period back to 1986 (Landsat TM) with increasing dense time series to present. In close collaboration with the European Space Agency (ESA) and the German Aerospace Center (DLR) acquisition plans for the ENVISAT ASAR and TerraSAR-X instruments are implemented and the respective data analysed. Since September 2009, this activity is supported by a DFG research grant. Main aim is to derive surface velocity fields of the ice shelf and its tributary glaciers by satellite remote sensing as input for icedynamic modelling and fracture mechanical analyses.
Das Projekt "Konsequenzen aus den Materialeigenschaften von Recycling-Betonen zum Zwecke deren vergleichbarer Einstufung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Institut für Konstruktiven Ingenieurbau - Lehrstuhl I durchgeführt. Einstufung von Recycling- Beton im Vergleich zu Beton aus natürlichen Zuschlägen nach DIN 4226 im Hinblick auf seine mechanischen Eigenschaften. Untersuchung des Tragverhaltens von Bauteilen aus Recycling- Betonen an verschiedenen Querschnitten und Systemen. Überprüfung der Anwendbarkeit der Bemessungs- und Konstruktionsvorschriften gemäß EC2 / DIN 1045 auf Recycling-Betone nach sicherheitstheoretischen Gesichtspunkten.
Das Projekt "Mechanisches Fügen von Materialien mit begrenzter Duktilität" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Festkörpermechanik, Professur für Mechanik multifunktionaler Strukturen durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Vorhersage von Rissen beim mechanischen Fügen von Materialien mit begrenzter Duktilität und die Bewertung der Risse unter Betriebslasten.
Das Projekt "Lawinengrundlagenforschung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Alpine Naturgefahren durchgeführt. Im Bereich der Lawinengrundlagenforschung werden folgende Arbeiten durchgeführt: Wassertankversuche zur Verbesserung der Stoffgleichungen für dynamische Lawinensimulation, Erstellung eines neuen Lawinenmodells und mechanische Tests an Schneeproben bei unterschiedlichen thermodynamischen Verhältnissen im Kältelabor.
Das Projekt "Teilprojekt: Versuchsbasierte Untersuchung des mechanischen Verhaltens von Rohrleitungen und Rohrleitungskomponenten bei thermisch-hydraulischer Belastung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BRUGG Rohrsysteme GmbH durchgeführt. Das Gesamtziel des Vorhabens ist die Erarbeitung und Ableitung technischer Lösungen für die notwendige Wandelung der leitungsgebundenen Wärmeversorgung unter Berücksichtigung volatiler Drücke und Temperaturen bei der Einspeisung regenerativer Energiequellen. Die zu erarbeitenden Lösungen umfassen dabei insbesondere die Erarbeitung neuer Auslegungskriterien für die Systemkomponenten sowie die Entwicklung neuartiger Verfahren für die Betriebsführung und Regelung von Wärmenetzen. Zielstellung des Teilprojekts der BRUGG Rohrsysteme GmbH ist es, ein möglichst leistungsfähiges und wirtschaftliches Rohrsystem für die leitungsgebundene Wärmeversorgung zu entwickeln. Dabei stehen die Fragestellungen der Dimensionierung und der variierenden Belastungen (Wärme, Flussgeschwindigkeit, Druck etc.) im Vordergrund. In diesem Zusammenhang soll ermittelt werden, wie sich die volatile Nutzung des Rohrnetzes auf die Gebrauchsdauer und die Grenzbelastbarkeiten auswirkt. Darüber hinaus kann ein intelligentes Rohrdesign eine zielgenaue Wärmezulieferung unterstützen. Insgesamt wird hierdurch ein Beitrag zur Effizienz und Wirtschaftlichkeit der geplanten Systemlösung geleistet und dadurch die Aussicht auf eine spätere technische Realisierung deutlich erhöht.
Das Projekt "Innenbeschichtung von Magnesiumgießbehältern mittels Extremen Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von G-S-D Gerhard Schoch Druckgiesstechnik Maschinenbau GmbH & Co.KG durchgeführt. Im Rahmen des Verbundvorhabens innerhalb des Technologie Transferprogramms Leichtbau wird in dem dargestellten Konsortium aus Industrie und Forschung eine neuartige Prozesskette zur Innenbeschichtung von Magnesiumgießbehältern durch die Anwendung des additiven Fertigungsverfahrens Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen (EHLA) entwickelt. Magnesiumgießbehälter werden im Warmkammerdruckgießverfahren zur Erzeugung von Leichtbaukomponenten für nahezu alle Industriezweige eingesetzt und stehen während der Produktion in der flüssigen Schmelze. Dadurch ist die thermische und mechanische Belastung während des Warmkammerdruckgießprozesses für die innenliegenden Laufflächen groß. Das Ziel der Innenbeschichtung mittels EHLA ist die deutlich Steigerung der Standzeit auf größer als 120.000 Schuss als auch die Möglichkeit zur Wiederaufbereitung bereits verschlissener Druckgussbehälter zu realisieren. Daraus resultiert ein deutlich reduzierter CO2 Ausstoß als auch eine Reduzierung der benötigten Ressourcen. In Bezug auf die in diesem Vorhaben angewendete Komponente können auf diese Weise ca. 80t Stahl pro Jahr eingespart werden, was zu einer erheblichen Reduzierung des CO2 Ausstoßes führt. Die Herausforderungen liegen in der Kombination von Beschichtungslegierung und -anbindung mit den großen auftretenden Belastungen. EHLA ist aufgrund der einzigartigen Prozesscharakteristika im Vergleich zu den konventionellen Methoden ein vielversprechendes Beschichtungsverfahren, um eine metallurgische Verbindung der aufgetragenen Materialien und dem Druckgussbehälter reproduzierbar zu gewährleisten und dadurch die Realisierung der ambitionierten Projektziele zu ermöglichen. Die in dem Projekt erzielten Erkenntnisse können auf weitere Industriebereiche wie bspw. die Rohstoffförderung (z.B. Öl- und Gasförderung), Brennstoffzelle (z.B. Korrosionsschutz der H2-Leitungen), Verfahrenstechnik (z.B. chemische Industrie) oder Logistik (z.B. Schüttgutförderung) transferiert werden.
Das Projekt "Künstliche Intelligenz zur Alterungsidentifikation realer Anwendungen von Abgaskatalysatoren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Umicore AG & Co. KG durchgeführt. Antriebssysteme zukünftiger Fahrzeuge werden weiterhin einen hohen Grad an verbrennungsmotorischen Anteilen aufweisen. Heutige Fahrzeuge mit modernen Abgasnachbehandlungssystemen (AGN) bieten bereits ein sehr geringes Emissionsniveau. Mit zunehmender Laufleistung nimmt jedoch die Schadstoffumsetzung in den Katalysatoren der AGN-Systeme kontinuierlich ab. Diese als 'Alterung' bekannten Effekte treten durch hohe thermische, chemische und mechanische Belastungen auf und sind bereits teilweise in der Implementierung von Fahrzeugfunktionen berücksichtigt. Die Umsetzungen haben jedoch Schwächen bezüglich Varianz der Nutzungsprofile, da unterschiedliche Anwendungsfälle eine gezielte Auslegung im Kontext der Fahrzeugnutzung über den Lebenszyklus unmöglich machen. Hier zeigt sich der Bedarf einer neuartigen Lösung. Gesetzliche Forderungen nach sogenannter 'In-Service-Conformity' (ISC) stellen die AGN-Entwicklung vor neue Herausforderungen, da der Schadstoffumsatz trotz hochvariabler Nutzungs- und Umgebungsbedingungen stabil sein soll. Um Alterung eines auf der Straße fahrenden Fahrzeugs zu identifizieren, müssen daher bereits in der On-Bord-Diagnose (OBD) vorhandene Daten über lange Zeiträume erfasst und durch robuste Methoden künstlicher Intelligenz(KI) ausgewertet, Alterung quantifiziert und mit bekannten Alterungsmechanismen sowie Motor- und Fahrzeugtests abgeglichen werden. Auch Betriebsarten und Regelstrategien müssen auf die Alterung der Komponenten angepasst werden, die es zu detektieren gilt. Im Projekt KIARA sollen - mit Zielsetzung Ermöglichung der Erreichung neuer Abgasgesetzgebungen - Alterung von AGN-Systemen im Realbetrieb über Fahrzeug-Lebenszyklus Hilfe von 'KI-Methoden' detektiert, analysiert und mögliche Optimierungslösungen erarbeitet werden. Die zu entwickelnden KI-Methoden sollen die Spitzenbelastungen der AGN-Systeme reduzieren und Alterungseffekte abschwächen, sodass ein alterungsbedingte Anstieg der Emissionen auf ca. 50 % begrenzt werden kann.
Das Projekt "Dynamics of Nature and Morphology: Die Ursache-Wirkungsbeziehungen des Röhrichtwachstums an Bundeswasserstraßen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Gewässerkunde durchgeführt. Veranlassung - Die potenziellen Röhrichtlebensräume wurden des Öfteren schon quantifiziert beschrieben. Wie genau sich jedoch Standorteigenschaften auf das Röhrichtwachstum auswirken, ist noch Gegenstand der Forschung. Dieses Wissen wird für die ökologische Gewässer- und Uferentwicklung benötigt. - Schilf wächst eher an langsam fließenden Gewässerabschnitten, während Rohr-Glanzgras stärkeren Strömungen standhält. Ab wann sich die Strömung negativ auf das Wachstum von Rohr-Glanzgras auswirkt, welche Art überflutungstoleranter ist und wie die Arten auf verschiedene Bodenarten reagieren, ist wenig bekannt. Mit Überflutungsexperimenten wird der Einfluss von pluvialem und tidalem Elberegime, schlickigen und sandigen Bodenarten und von brackischem und limnischem Wasser auf das Pflanzenwachstum getestet. - Im Tidebereich ist auch Bolboschoenus maritimus (Meer-Strandsimse) flächendeckend an der Vegetationskante anzutreffen. Hier werden auf acht Transekten entlang der Tideelbe Erosions- und Sedimentationsraten im 14-tägigen Rhythmus über ein Jahr gemessen und mit dem Röhrichtwachstum in Beziehung gesetzt, um herauszufinden, wie sich die Erosions- und Sedimentationsprozesse aufgrund des Bewuchses unterscheiden. Ziele - Quantifizieren der Ursache-Wirkungsbeziehungen der Einflussfaktoren Hydrologie, Bodenart und Salinität auf Etablierung, Wachstum und Ausbreitung der Röhrichtarten P. arundinacea und P. australis - Schaffung einer robusten Datengrundlage für prozessbasierte Wachstumsmodelle von Makrophyten durch Messung räumlich-zeitlicher Dynamik der Topografie und des Pflanzenwachstums im Jahresverlauf in Abhängigkeit erklärender Variablen Vegetation im Wechsel zwischen Land und Wasser reagiert fortwährend auf die hydro- und morphodynamischen Prozesse wie Überflutung, mechanische Belastungen durch Strömung und Wellen sowie auf das Erodieren und Sedimentieren verschiedener Bodenarten, was einhergeht mit Veränderungen der Geländehöhen und der Nährstoff- und Salzgehalte. An fluvialen und tidebeeinflussten Bundeswasserstraßen sind Röhrichte als Wechselwasserzeiger bekannt. Zum Beispiel sind Phragmites australis (Gewöhnliches Schilf) und Phalaris arundinancea (Rohr-Glanzgras) ökosystemtypische Pflanzenarten, die häufig flächendeckend vorkommen. In DyNaMo werden die Wachstumsbedingungen und -unterschiede von Schilf und Rohr-Glanzgras an Mittel- und Tideelbe verglichen. Ebenso wird das Röhrichtwachstum auf hydromorphodynamischen Watten ins Visier genommen.
Das Projekt "Grundlagen lärmarme Beläge" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Umwelt durchgeführt. Lärmarme Beläge (LAB) variieren trotz ähnlicher Bauart in ihrer akustischen und mechanischen Leistungsfähigkeit. Mithilfe von systematischen Messungen und Auswertung verschiedener, bereits eingebauter LAB soll das Alterungsverhalten dokumentiert und Schlüsselfaktoren identifiziert werden, welche für die Beständigkeit von LAB ausschlaggebend sind. Projektziele: - Systematische Nachverfolgung der akustischen Leitungsfähigkeit von LAB // - Bestehende Messreihen komplettieren bis zum End der Lebensdauer von LAB // - Identifikation der Schlüsselfaktoren der Dauerhaftigkeit von LAB // - Unterstützung der Vollzugsbehörden bei der Wahl des LAB.
Das Projekt "MAX-Phasenkomposite: Eine neue Werkstoffklasse für hochtemperaturbelastete Bauteile" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK), IEK-1: Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren durchgeführt. Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von Gasturbinenbauteilen, die auf einer neuen Klasse von keramischen Verbundwerkstoffen (CMC) basieren, um die derzeit übliche Betriebstemperatur (kleiner als 1350 Grad Celsius) zu erhöhen. Turbinenschaufeln und Brennkammerauskleidungen sind im Fokus der Entwicklung, da sie den heißesten Temperaturen ausgesetzt sind. Durch die Erhöhung der Betriebstemperatur wird der Energieverbrauch gesenkt, was zu einem effizienteren und umweltschonenderen Prozess führt. Um diese Ziele zu erreichen, sollen neue Materialien genutzt werden, bei welchen Siliziumkarbidfasern (SiC) in eine MAX-Phasen Keramik eingebettet werden. Die Kombination der einzigartigen Eigenschaften von MAX-Phasen mit den hervorragenden mechanischen Eigenschaften von SiC-Kurzfasern führt zu Verbundwerkstoffen mit einer sehr hohen Temperatur- und Oxidationsbeständigkeit sowie einem exzellenten mechanischen Ansprechverhalten und einfacher Verarbeitbarkeit. Der gesamte Entwicklungsprozess dieser neuen Werkstoffe bis hin zu Komponenten wird in diesem Projekt betrachtet: Synthese und Sintern der Verbundwerkstoffe bis zur Herstellung und Charakterisierung einsatzfähiger Bauteile. Dazu sind vier sequentielle Abschnitte geplant: i) Herstellung der Werkstoffe, ii) Charakterisierung der Eigenschaften bei hohen Temperaturen, iii) Herstellung von Komponenten mittels Net-Shape-Verfahren, und iv) das Testen der Bauteile unter realen Bedingungen. Die industrielle Verfügbarkeit der vorgeschlagenen Herstellungsverfahren erleichtert das Hochskalieren und die Einführung der genannten Bauteile in den Markt. Die Herstellung der MAX-Phasen, das Sintern der Werkstoffe, das Matrix-Faser-Interface und die Wechselwirkung der Verbundwerkstoffe mit der bei Hochtemperaturanwendungen benötigten Wärmedämmschicht werden im Rahmen dieses Projektes detailliert untersucht, um letztendlich das grundlegende Konzept eines neuartigen Verbundwerkstoffes für technisch umsetzbare Bauteile zu verwirklichen.
Origin | Count |
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Bund | 515 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 515 |
License | Count |
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offen | 515 |
Language | Count |
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Deutsch | 505 |
Englisch | 37 |
Resource type | Count |
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Keine | 107 |
Webseite | 408 |
Topic | Count |
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Boden | 432 |
Lebewesen & Lebensräume | 417 |
Luft | 420 |
Mensch & Umwelt | 515 |
Wasser | 378 |
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