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Naturerfahrungsräume

Aufgrund des hohen Anteils an Grün- und Waldflächen in Berlin und im Umland sind dem Großteil der Berlinerinnen und Berliner und vielen der Kinder echte Naturerlebnisse noch nicht völlig fremd. Viele wissen sicher noch, wie man auf einen Baum klettert oder an einem Gewässer aus Holz, Steinen und Lehm einen Staudamm errichtet. In weniger “grünbegünstigten” Großstädten sieht das anders aus. Und selbstverständlich ist das auch für viele Berliner Kinder nicht. Im Rahmen der zunehmenden Technisierung der Gesellschaft erobern Spielekonsolen, Computer, Tablets und Smartphones immer größere Räume im Kinderzimmer. Vor einigen Jahrzehnten waren Kinder noch viel häufiger jeden Tag draußen zum Spielen – bei Wind und Wetter. Heutzutage spielen sehr viele nur noch zuhause. Da sogar Eltern vermehrt “Naturkontakte” als gefährlich einstufen, kann eine Naturentfremdung der Kinder nicht mehr sonderlich erstaunen. Soziologen sprechen von der “Verhäuslichung”. Dabei wurde in vielen Forschungsprojekten die positive Wirkung von Naturerfahrungen auf die physische und psychische Entwicklung von Kindern nachgewiesen. Der Kontakt zur Natur fördert die Persönlichkeits- und Sozialentwicklung, Kreativität, Konzentrationsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit. Ebenso wichtig: Die Herausbildung eines eigenen Umweltbewusstseins. In vielen Städten sind naturnahe Räume jedoch fast vollständig verschwunden. Aus diesem Wissen entwickelte sich in den 1990er Jahren das Konzept der Naturerfahrungsräume (NER). Damit Kinder auch in Zukunft noch die Erfahrung machen können, einen Frosch zu beobachten, ein Bild aus Herbstlaub und Kastanien zu legen, einen Bogen aus Weidenruten oder eine eigene Höhle aus Holz im Wald zu bauen. Es lohnt sich: Wer den Spaß eines Schneckenrennens kennt oder die Freude der Oma über einen selbstgepflückten Wildblumenstrauß vom Wegesrand, hat wichtige Lebenserfahrungen gemacht. Städtische “Naturerfahrungsräume” sind i.d.R. mindestens einen Hektar große, “wilde” Freiräume, die Kinder und Jugendliche zum Spielen, Toben, Forschen und Erholen eigenständig aufsuchen können. Praktisch also, wenn sie im Wohnumfeld entstehen, so können sie fußläufig und schnell erreicht werden. Die Naturerfahrungsräume (NER) sind naturnah ohne Spielelemente und Infrastruktur gestaltet. Die Nutzung sollte den Kindern und Jugendlichen auch ohne pädagogische Aufsicht, Vorgaben oder Betreuung möglich sein. So bleibt beim “freien” Spiel genug Raum für Interaktionen mit der Natur und untereinander. Die Flächen werden weitgehend ihrer natürlichen Entwicklung überlassen. Entweder finden gar keine Eingriffe statt, oder es werden lediglich Teilbereiche (wie z. B. Lichtungen) durch Pflegemaßnahmen offen gehalten. Eine intensive Pflege ist aber nicht vorgesehen, um der Natur möglichst viel Raum zur eigendynamischen Entwicklung zu lassen. Für die Kinder sollen sie den Naturkontakt im urbanen Wohnumfeld garantieren. Darüber hinaus tragen Naturerfahrungsräume zur Aufwertung des Wohnumfeldes bei. Diese Steigerung der Lebensqualität für Familien mit Kindern wird sowohl auf sozialer als auch auf gesundheits- und naturschutzbezogener Ebene spürbar. Die Einrichtung und Unterhaltung von Naturerfahrungsräumen fördert die biologische Vielfalt im städtischen Raum. Durch das Zulassen natürlicher Prozesse und durch gezielte, extensive Pflegemaßnahmen lassen sich auf den Flächen unterschiedliche Sukzessionsstadien entwickeln, wie es in herkömmlichen Grünanlagen nicht möglich wäre. Dieses kann die Lebensraum- aber auch Artenvielfalt in der Stadt im erheblichen Maße steigern. Und was auch nicht vergessen werden darf: Naturverständnis und Umweltbewusstsein der heranwachsenden Generation bilden die sicherste Basis für den Schutz der biologischen Vielfalt in der Zukunft. Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung fanden die Naturerfahrungsräume sogar Eingang in das Bundesnaturschutzgesetz. Das Land Berlin setzt dessen Ziele auf Landesebene um. In den stark verdichteten Siedlungsgebieten Berlins sollen wohnungsnah Naturerfahrungsräume eingerichtet werden. In Kreuzberg entstanden die ersten Naturerfahrungsräume. Seit 2009 können Kinder auf einer Fläche von 3.500 m² im Park am Gleisdreieck, nördlich der Yorkstraße, spielen. Im Jahr 2014 kam das 7.000 m² große “Robinienwäldchen” in der Halleschen Straße / Ecke Möckernstraße dazu. Darüber hinaus gibt es in Berlin seit 2015 drei weitere Naturerfahrungsräume-Pilotflächen in den Bezirken Spandau, Pankow und Marzahn. Sie sind Referenzprojekte der “Strategie Stadtlandschaft” für die Umsetzung des Konzeptes der Naturerfahrungsräume in Berlin, insbesondere in sozial benachteiligten Wohnquartieren. Ihre Umsetzung wird im Rahmen eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens (“Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin”) aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Träger ist die Stiftung Naturschutz Berlin. Bei beiden Projekten arbeiten die Planer eng mit den Kindern aus umliegenden Schulen und Kindertagesstätten zusammen. Es werden Exkursionen vor Ort durchgeführt und Ideenworkshops veranstaltet. Die Kinder werden zu ihren Wünschen befragt und dürfen bei der Gestaltung der Fläche aktiv mitarbeiten. Der Naturerfahrungsraum auf dem westlichen Hang des Kienbergs wurde 2016 vorbereitet und ist eine der drei Pilotflächen des Referenzprojektes der Strategie Stadtlandschaft zur Entwicklung von Naturerfahrungsräumen in Berlin. Vorhabenträger für die Planung und Umsetzung des Naturerfahrungsraums auf dem Kienberg ist die Stiftung Naturschutz Berlin. Die Veranstalter der IGA Berlin 2017 haben hierfür eine etwa 1,6 ha große Fläche zur Verfügung gestellt und gewährleisten die Pflege für die nächsten 20 Jahre. Zusammen mit Kinden aus den umliegenden Kindertagesstätten und Schulen wurde der mit Lichtungen durchsetzte Wald konzipiert. Offen liegender Bauschutt wurde in großen Mengen entfernt, abgedeckt oder als Spielelemente integriert, Holzschnitt wurde in dichten Benjeshecken aufgestapelt. Der Naturerfahrungsraum am Kienberg bietet den Kindern neben Kletterbäumen und Räumen für Versteck- und Abenteuerspiele auch die Möglichkeit der Beschäftigung mit Naturmaterialien wie Ästen, Steinen und Sand – und natürlich Raum für Naturbeobachtungen. Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter folgenden Links: Naturerfahrungsraum auf dem Kienberg Umweltbildungszentrum Kienbergpark Natur­erfahrungs­räume in Berlin

Einführung – grüner Lernort Wald

Die Berliner Waldschulen sind “grüne Lernorte”, die losgelöst von schulischen Zwängen und Leistungsdruck überwiegend Grundschülern die Möglichkeit geben, ihren Wald kennen und schätzen zu lernen. Die waldpädagogischen Angebote sind als Ergänzung zum Lernen im Klassenzimmer zu verstehen. Sie vereinen Erlebnisse in der natürlichen Umgebung des Waldes mit behutsamer Wissensvermittlung. Sie lassen Entwicklungsspielräume für kreatives Gestalten und legen den Grundstein für positive umweltbezogene und soziale Verhaltensänderungen. Die zielgruppenspezifischen Veranstaltungen der sechs Waldschulen und des Lehrkabinetts der Berliner Forsten sowie ergänzende Kooperationsprojekte in ausgewählten Forstrevieren werden im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an den besonderen gesellschaftlichen Erfordernissen der Stadtentwicklung Berlins ausgerichtet. Sie sind seit Jahrzehnten eine wichtige Säule im Umweltbildungsbereich der Hauptstadt. Grundsätzliches und damit oberstes Ziel der Waldschularbeit ist es, jedem Berliner Großstadtkind im Laufe seiner Grundschulzeit einen Besuch im Lebensraum Wald zu ermöglichen. Gerade weil sich in den ersten 12 Lebensjahren das komplexe Denken in Zusammenhängen und das Sozialverhalten entwickeln, wollen wir mit unserer Arbeit das Naturinteresse wecken und damit das Natur- und Umweltbewusstsein fördern. Die Naturerfahrungen im Berliner Wald wirken der fortschreitenden Technisierung im Alltag, Verstädterung und Verkehrszunahme entgegen und bilden den Gegenpol zu Naturentfremdung in einer Großstadt. Ganz bewusst können Pflanzen und Tieren erlebt, unterschiedliche Witterungsbedingungen, Jahreszeiten, Naturgeräusche oder Stille erfahren werden. Folglich wird der Wald als Schule – als Lebensschule vor allem für heranwachsende Menschen begriffen. Der Wald schult die Sinneswahrnehmungen und setzt sie in Beziehung zur Umwelt. Er steht im Mittelpunkt von Sehen, Fühlen, Riechen, Hören und Tasten. Das Konzept “grüner Lernort Wald” hat sich in Berlin längst bewährt. Jährlich nehmen über 50.000 Kinder und Erwachsene an den verschiedenen waldpädagogischen Veranstaltungen teil und die Nachfrage ist ungebrochen groß. An den verschiedenen Waldschulstützpunkten arbeitet qualifiziertes Personal, das den Kindern den Wald als einen wichtigen, liebens- und schützenswerten Teil ihrer Umwelt erfahrbar und begreifbar macht. Alle innerstädtischen Waldschulen sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Waldschulen vorgestellt. Wir freuen uns aber nicht nur im Internet auf Ihren Besuch!

IÖR-Tagung 2024 Raum & Transformation: Leben im Einklang mit der Natur

Lebenswertes menschliches Dasein ist untrennbar mit gesunden Ökosystemen verwoben – das hat nicht zuletzt die Covid-19-Pandemie drastisch gezeigt. Ökosysteme und Biodiversität unterliegen jedoch weltweit einem erheblichen gesellschaftlichen Veränderungsdruck und stehen vor kritischen Kipppunkten: Ökosysteme und ihre Leistungen sind degradiert. Mehr als eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Wesentliche nicht-erneuerbare natürliche Ressourcen sind übernutzt und kaskadierende Umweltrisiken bedrohen die Lebensgrundlagen großer Bevölkerungsteile. Ein transformativer Wandel erscheint dringlicher denn je. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die räumliche Entwicklung insofern in Landschaften, Regionen, Städten und Quartieren ganz unmittelbar die Beziehung zwischen Mensch und Natur verhandelt und gestaltet wird. Was muss also in der räumlichen Entwicklung getan werden, damit der Mensch wie erforderlich binnen 10 bis 20 Jahren dauerhaft im Einklang mit der Natur leben kann? Wie könnten neue Partnerschaften zwischen Mensch und Natur und resonante Mensch-Natur-Beziehungen auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen gestaltet werden? Hier setzt die IÖR-Tagung 2024 an und fragt auch mit Blick auf den UN Summit of the Future 2024 nach raumbezogenen Mitteln und Wegen, um die Ablösung destruktiver Lebens- und Wirtschaftsweisen nachhaltig zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen daher Perspektiven und Ansätze, die transformativen Wandel ermöglichen und forcieren können, zum Beispiel: Positive Visionen eines guten Lebens, die individuelle und kollektive Akteur*innen der Raumentwicklung inspirieren und motivieren Strategien und Instrumente transformativer Governance, Planung, Innovation und Revitalisierung Komplexe datenbasierte Analysen, Indikatoren, Modelle und Simulationen Zirkularität und Resilienz im Bauen und in der Siedlungsentwicklung Regeneration von Ökosystemen und Biodiversität sowie naturbasierte Lösungen Diesem drängenden Bedarf nach sozial-ökologisch-technischem System-, Ziel- und Transformationswissen zur räumlichen Entwicklung wollen wir uns am 26. und 27. September bei der IÖR-Tagung 2024 widmen. Es erwarten Sie ausgewählte Beiträge von inter-/nationalen Expert*innen und Akteur*innen sowie aus allen Forschungsbereichen des IÖR. Zudem organisiert die gemeinsam von IÖR und TU Dresden betriebene Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) ( https://www.dlgs-dresden.de/ ) am 25. September ihre internationale Summer School für Promovierende zum gleichen übergreifenden Thema. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren eigenen Arbeiten und Ideen aktiv in die Diskussion der Tagung (Englisch oder Deutsch) sowie der DLGS Summer School (Englisch) einzubringen! Ein detaillierter Aufruf für Sessions und Beiträge in unterschiedlichen Formaten (z. B. Präsentation von Artikeln, Kurz-Vorträge oder Dialog-Foren) folgt auf der IÖR Webpage. Alle Informationen zur IÖR-Tagung 2024 werden auf der Tagungs-Webseite ( https://conference.ioer.info/ ) zur Verfügung gestellt.

Umweltkarten Niedersachsen (Fachinformationssystem)

Hier werden die Umweltdaten aus Niedersachsen in einer Viewer-Anwendung präsentiert. Es ist möglich, nach Adresse, Objekten und Layern zu suchen.

25 Jahre Deutsche Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtier Stiftung feierte am 15. Mai 2017 im Hamburger Rathaus im Rahmen eines Senatsempfanges ihr 25-jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Stiftung 1992 zunächst unter dem Namen boco-Stiftung von dem Hamburger Unternehmer Haymo G. Rethwisch und 1999 in „Deutsche Wildtier Stiftung“ umbenannt. Die Deutsche Wildtier Stiftung will Menschen für die Schönheit der heimischen Wildtiere und der Natur begeistern. Sie will der Naturentfremdung besonders bei Kindern und Jugendlichen aktiv entgegenwirken. Ziel ist es, einheimische Wildtiere nachhaltig zu schützen und ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten. Mit der Wahl des „Tier des Jahres“ setzt die Deutsche Wildtier Stiftung die langjährige Arbeit der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild fort. Seit 1992 wählen die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild ein Tier des Jahres, auf das in der Öffentlichkeit aufmerksam gemacht werden soll.

Sport und Umweltschutz ziehen an einem Strang/ Gemeinsame Presseerklärung von Landessportbund und Umweltministerium zur Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 050/05 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressemitteilung Nr.: 050/05 Magdeburg, den 16. April 2005 Sport und Umweltschutz ziehen an einem Strang/ Gemeinsame Presseerklärung von Landessportbund und Umweltministerium zur Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung Der LandesSportBund Sachsen-Anhalt und das Umweltministerium Sachsen-Anhalts ziehen seit vielen Jahren an einem Strang, wenn es um den Umweltschutz geht. Zur Ausübung aller Freiluft- und Wassersportarten sind eine intakte Umwelt ohne Schadstoffeinflüsse, saubere Luft und Gewässer unabdingbar. Deshalb machen die Sportler Sachsen-Anhalts schon seit Jahren für die Umwelt mobil. Beim Hauptausschuss des LandesSportBundes am 16. April in Halle unterzeichneten Sachsen-Anhalts Umweltministerin Petra Wernicke und LSB-Präsident Heinz Marciniak nun erstmals eine Rahmenvereinbarung "Sport und Naturschutz in Sachsen-Anhalt", die die zukünftige Zusammenarbeit regelt. "Der LSB verfolgt mit der Vereinbarung das Ziel, eine nachhaltige Sportentwicklung zu fördern, die die natürlichen Ressourcen schont und zugleich Chancen für alle eröffnet." betonte Heinz Marciniak in Halle. "Wir haben eine Mitverantwortung für den Schutz einer gesunden Umwelt und setzen dies in der praktischen Arbeit unserer Landesfachverbände und Sportvereine um. Die heute ausgezeichneten Sieger beim LSB-Umweltpreis sind beredte Beispiele dafür." so Marciniak weiter. Der Hallesche Kanuclub 54 wurde in Halle für den mit 500 Euro dotierten ersten Platz im LSB-Umweltpreis 2004 von der Umweltministerin und dem LSB-Präsidenten ausgezeichnet. Die Kanuten wurden für ihre langjährigen kontinuierlichen Aktivitäten zum Umweltschutz auf dem eigenen Vereinsgelände am Osendorfer See und zahlreiche umweltpädagogisch wirksame Maßnahmen mit den Vereinsmitgliedern geehrt. Umweltministerin Petra Wernicke hob die neue Rahmenvereinbarung mit dem LSB als einen "Meilenstein im konstruktiven Miteinander von Sport und Naturschutz" hervor. Wernicke betonte: "Sport hält nicht nur Körper und Seele fit. Sport fördert, gerade auch wenn er in der Natur stattfindet, Naturverständnis und Heimatverbundenheit. In einer Zeit zunehmender Naturentfremdung wächst daher die Bedeutung des Sports als Multiplikator für mehr Naturverständnis." Wernicke betonte den kooperativen Ansatz der Rahmenvereinbarung. Beide Seiten bekennen sich zu einem ständigen offenen und fairen Dialog. Das Land sagt weiterhin die Einbeziehung des LandesSportBundes bei allen sportrelevanten Entscheidungsfindungen in den Bereichen Umwelt und Naturschutz zu. Der LSB und seine Vereine wollen sich noch stärker als "Partner der Naturschutzbehörden" profilieren. Unter anderem angestrebt werden Patenschaften über Naturräume, in denen Sportvereine aktiv sind. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: PR@mlu.sachsen-anhalt.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de

Aufbau von Oeko-Foren in Leipzig und Koeln

Das Projekt "Aufbau von Oeko-Foren in Leipzig und Koeln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kölner Initiative für lebensweltbezogene Umweltarbeit durchgeführt.

Erstellung einer Arbeitshilfe 'Umwelt - Oekologie geht uns alle an'

Das Projekt "Erstellung einer Arbeitshilfe 'Umwelt - Oekologie geht uns alle an'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kolpingwerk Deutschland gGmbH durchgeführt.

Teilprojekt: 'Konzeption der Lern- und Erlebnismodule, Praxistransfer und Einbindung in die Aus- und Weiterbildung'

Das Projekt "Teilprojekt: 'Konzeption der Lern- und Erlebnismodule, Praxistransfer und Einbindung in die Aus- und Weiterbildung'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Geographisches Institut, Arbeitsbereich Geographiedidaktik durchgeführt. Das Ruhrgebiet ist der drittgrößte Ballungsraum Europas und kultureller Schmelztiegel. Die Bevölkerung, bei der eine zunehmende Naturentfremdung beobachtet werden kann, ist in Bezug auf ihre Herkunft, ihre Bildung und ihr Einkommen extrem heterogen. Die große Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf engem Raum macht das Ruhrgebiet zu einem regionalen 'Hotspot' der Biodiversität. Das Projekt bietet die Chance, ausgewählte Brachflächen der Route Industrienatur mit jeweils fünf verschiedenen Lebensraumtypen an den Zielen des Naturschutzes und der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NSB) auszurichten und sie für die Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kompetenzorientiert zu nutzen. Die fünf ausgewählten Flächen mit ihrer einzigartigen Industrienatur sind aufgrund ihrer herausragenden Biodiversität sowie der quartiers- und schulnahen Verfügbarkeit als außerschulische Lern- und Erlebnisorte besonders geeignet. Im Projekt sollen an den fünf Standorten mit möglichst vielen unterschiedlichen Schulen (u. a. Grund-, Förder- und Schulen der Sekundarstufen I/II) und den sozialen Integrationsstellen vor Ort kompetenzorientierte Lern- und Erlebnismodule erarbeitet, erprobt und evaluiert werden. Diese Module werden im Sinne der BNE zielgruppenspezifisch unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion und Heterogenität konzipiert. Forschendes Lernen bestimmt das pädagogisches Konzept. Möglichkeiten der Digitalisierung sollen ausgeschöpft werden. Das Einpflegen der Module in den Schulalltag sowie Vernetzung unter den Schulen ist vorgesehen. Ein wesentliches Projektziel ist es, auf breiter Basis der zunehmenden Naturentfremdung im Ballungsraum wirksam entgegen zu treten und die Wertschätzung der Persönlichkeit im Einklang mit kultureller und natürlicher Vielfalt zu fördern. Die erarbeiteten Projektergebnisse sollen als Best-Practise-Beispiele bundesweit disseminiert und angewendet werden (s. Projektbeschreibung).

Umwelt-Wettbewerb 'meine Erde - deine Erde' (1993/1994)

Das Projekt "Umwelt-Wettbewerb 'meine Erde - deine Erde' (1993/1994)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zeitbild-Verlag Bonn durchgeführt.

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