Ein Greenpeace-Team unter deutscher Leitung war in Tschornobyl unterwegs, um die Auswirkungen der militärischen Aktivitäten vor Ort abzuschätzen - und welchen potenziellen Gefahren die Menschen und die Umwelt ausgesetzt waren. Die Einschätzung der Experten vor Ort: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) verharmlost die atomaren Risiken durch die russische Invasion um die AKW-Ruine von Tschornobyl.
CFD-Modellierung der Schiff-Wasserstraße-Interaktion Mathematische Modellierung der Interaktion zwischen Binnenschiff und Wasserstraße für Schiffsführungssimulatoren Eine physikalisch korrekte Abbildung der Wechselwirkung zwischen Binnenschiff und Wasserstraße ist entscheidend für genaue Befahrbarkeitsanalysen auf Binnenschiffsführungssimulatoren. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Vorhersage der Manövrierfähigkeit von Binnenschiffen in begrenzten Wasserstraßen mit Hilfe numerischer und experimenteller Methoden zu verbessern. Aufgabenstellung und Ziel Für die Bearbeitung von Fragestellungen zur Befahrbarkeit von Binnenwasserstraßen ist eine realitätsnahe Simulation der Wechselwirkung zwischen Schiff und Wasserstraße unerlässlich. Für die Durchführung von Verkehrsanalysen stehen der BAW unter anderem der Schiffsführungssimulator ANS6000 sowie der von der BAW entwickelte Fast-Time-Simulator FaRAO (Fahrdynamische RoutenAnalyse und Optimierung) zur Verfügung. Diese werden fortlaufend an die aktuellen Anforderungen der Binnenschifffahrt angepasst. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Anpassung der Simulatoren an komplexe Manöversituationen, wodurch ihr Einsatzbereich erweitert und die Validität der Untersuchungsergebnisse deutlich verbessert wird. Hauptbestandteil des Forschungsvorhabens ist die systematische numerische und experimentelle Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Binnenschiff und Wasserstraße unter extremen Bedingungen mit dem Ziel, die Validität der Manövriermodelle zu verbessern. Als extreme Bedingungen gelten Manövriervorgänge in der Nähe von Wasserbauwerken wie Wänden, Schleusen und Häfen sowie Begegnungen und Überholvorgänge. Mithilfe von numerischen und experimentellen Methoden sollen die wichtigsten hydrodynamischen Effekte charakterisiert werden. Diese zahlreichen Untersuchungen liefern dann eine wertvolle und umfangreiche Datengrundlage zur mathematischen Modellierung von komplexen Wechselwirkungen zwischen Binnenschiff und Wasserstraße. Die entwickelten Modelle sollen in die BAWeigenen fahrdynamischen Simulatoren implementiert werden. Bedeutung für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Die Optimierung der verkehrswasserbaulichen Planung hinsichtlich der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt ist eine häufige Fragestellung der WSV im Rahmen der Ausbauplanung von Binnenwasserstraßen. Dafür erforderliche Modelluntersuchungen werden im Referat Schifffahrt mithilfe fahrdynamischer Modellierungen mit dem Schiffsführungssimulator ANS6000 und/oder mit dem Fast-Time-Simulator FaRAO durchgeführt. Die Weiterentwicklung von parametrischen Berechnungsansätzen für komplexe Manöversituationen innerhalb der eingesetzten Methoden wird die Validität der fahrdynamischen Simulationen verbessern, sodass künftig weitestgehend auf eine Durchführung von aufwendigen Labor- und Naturuntersuchungen verzichtet werden kann. Die präzisere Vorhersage der Manöver bei Ein- und Ausfahrten von Schleusen und bei der Anfahrt von Anlegestellen sowie zur Befahrbarkeit von beschränktem Fahrwasser ermöglicht eine kompetente und effiziente Beratung der WSV durch die BAW.
Libellen kann man an fast allen Gewässertypen antreffen, einige Arten sind jedoch spezialisiert und kommen nur in Fließgewässern, Mooren oder Quellgewässern vor. Aufgrund ihrer artspezifischen Ansprüche eignen sie sich sehr gut als Bioindikatoren. In Deutschland gehören 79 Arten zur etablierten Libellenfauna. Einen Großteil ihres Lebens verbringen die räuberischen Libellen als Larven im Wasser. Diese Entwicklungsphase dauert je nach Art einige Wochen bis zu fünf Jahren. Dort besteht ihre Beute vorwiegend aus wirbellosen Tieren; große Larven machen jedoch auch vor kleinen Fischen oder Kaulquappen nicht halt. Wenn sie nach mehreren Häutungen ausgewachsen sind, entschlüpfen die „fertigen“ Libellen über der Wasseroberfläche der letzten Larvenhaut und leben dann meist nur noch wenige Wochen. Libellen zählen zu den farbenprächtigsten Insekten, was sich auch in deutschen Namen wie Rubinjungfer, Mosaikjungfer, Azurjungfer oder Prachtlibelle widerspiegelt, teils sind ihre Farben von metallischem Glanz. Die einheimischen Arten werden in die Unterordnungen der kräftig gebauten Großlibellen (51 Arten) und der grazileren Kleinlibellen (28 Arten) eingeteilt. Mit den aus bis zu 28.000 Einzelaugen bestehenden Komplexaugen erfassen Libellen Bewegungen um ein Vielfaches schneller als der Mensch. Ihre Flügel sind unabhängig voneinander beweglich. Dies ermöglicht besonders den Großlibellen rasante Manöver. Aus vollem Flug können sie abrupt abbremsen, rüttelnd in der Luft stehen, senkrecht aufsteigen und sogar rückwärts fliegen. Einige Arten erreichen Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h. Als Ansitz- oder Flugjäger erbeuten sie andere Insekten, beispielsweise Mücken, die sie oft schon im Flug fressen. Akrobatisch spielt sich auch die Paarung ab. Sie beginnt mit der „Tandembildung“ und geht mit dem herzförmigen Paarungsrad in die eigentliche Begattung über; dies kann teilweise oder auch ganz im Flug ablaufen. Als bestandsgefährdet werden 29 % der etablierten Libellenarten eingestuft. Zwei Arten gelten als ausgestorben oder verschollen. Derzeit ungefährdet sind 54 % der Libellenarten, weitere 8 % stehen auf der Vorwarnliste. Die restlichen fünf Arten (6 %) sind extrem selten. Für die Gefährdung der Libellen von besonderer Bedeutung ist der Verlust von Gewässern, insbesondere durch Trockenfallen. Auch nachteilige Veränderungen struktureller Art sowie von abiotischen Parametern und aquatischen Lebensgemeinschaften in den Gewässern tragen dazu bei. Ott, J.; Conze, K.-J.; Günther, A.; Lohr, M.; Mauersberger, R.; Roland, H.-J. & Suhling, F. (2021): Rote Liste und Gesamtartenliste der Libellen (Odonata) Deutschlands. – In: Ries, M.; Balzer, S.; Gruttke, H.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G. & Matzke-Hajek , G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 5: Wirbellose Tiere (Teil 3). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (5): 659-679 Die Rote-Liste-Daten sind auch als Download verfügbar.
Veranlassung Im Rahmen von Planfeststellungsverfahren bei Neu- und Ausbauprojekten der Infrastruktur müssen Lärmimmissionsgutachten erstellt werden. Der prognostizierte Schiffschall an Verkehrswegen wird nach verkehrsträgerspezifischen Rechenvorschriften (Modelle) berechnet. Sie basieren auf Daten, die vor dem Hintergrund technischer Entwicklungen an Fahrzeugen bei Bedarf durch personal- und kostenintensive Messungen zu überprüfen sind; dies trifft auch auf die Binnenschifffahrt zu. Es sollte daher eine Möglichkeit geschafft werden, benötigte aktuelle Daten und Parameter automatisiert - und dadurch mit minimalem Personalaufwand - zu erfassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die für wissenschaftlich fundierte Begutachtungen notwendige Datengrundlage fortlaufend die in Deutschland fahrende Schiffsflotte abbildet. Die so erfassten Daten können zudem für Modellierungen zur Untersuchung verkehrsträgerübergreifender Minderungsmaßnahmen genutzt werden. Ziele - Quantifizierung von Schallemissionen und -immissionen von Binnenschiffen durch Messungen und Modellierungen - Überprüfung, Aktualisierung und Erweiterung der bestehenden Datengrundlage durch die Durchführung von automatisierten Messungen - Entwicklung eines Modells zur Ermittlung binnenschifffahrtsbedingter Luftschallemissionen und -immissionen für eine Vielzahl von Verkehrsgebieten und -situationen (z.B. Manöver, Liegeplätze, Häfen) - Aktualisierung der Berechnungsgrundlage ‘Anleitung zur Berechnung von Luftschallausbreitung an Wasserstraßen’ auf Basis des neu entwickelten Modells Alle Verkehrsträger - egal ob Straße, Schiene oder Wasserstraße - verursachen Lärm und können zu Belastungssituationen für Anwohnende führen. Im Rahmen des BMDV-Expertennetzwerks werden sowohl verkehrsträgerübergreifende als auch verkehrsträgerspezifische Lärmbelastungen quantifiziert und Minderungsmaßnahmen abgeleitet. Für beide Ziele ist es unerlässlich, zunächst die technologischen Innovationen im Bereich der Binnenschifffahrt (Motoren inklusive Antriebswellen, Ruderanlage und Rumpfdesign, Elektrifizierung) durch angepasste Modelle abzubilden und die hierfür notwendige Datenbasis aufzubauen. Automatisierte Messungen von Schiffsschall der Binnenschifffahrt erlauben den Aufbau einer umfassenden Datengrundlage für die Modellierung von Luftschallimmissionen an Wasserstraßen.
Ein Greenpeace-Team unter deutscher Leitung war in Tschornobyl unterwegs, um die Auswirkungen der militärischen Aktivitäten vor Ort abzuschätzen - und welchen potenziellen Gefahren die Menschen und die Umwelt ausgesetzt waren. Die Einschätzung der Experten vor Ort: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) verharmlost die atomaren Risiken durch die russische Invasion um die AKW-Ruine von Tschornobyl.
die angefertigten Gutachten darüber, die die umweltrelevante Vertretbarkeit der Militärübung "AirDefender 23" bestätigt, bzw., die belegen, dass die geplante Militärübung umweltpolitisch vertretbar ist. Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfsweise Ermäßigung der Gebühren. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!
die Gutachten, welche die umweltrelevante Vertretbarkeit der Militärübung "AirDefender 23" bestätigen, bzw. belegen, dass die geplante Militärübung umweltpolitisch vertretbar ist. Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfsweise Ermäßigung der Gebühren. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!
Konzeption und Umsetzung der modularen Absicherung: Die Absicherung erfolgt nicht wie üblich in Abhängigkeit der Integrationsstufen von Komponenten und Systemen mit einem Schwerpunkt auf dem Gesamtsystem. Stattdessen wird das Gesamtsystem in Module eingeteilt, welche individuell abgesichert werden. Der Parameterraum der einzelnen Module wird dadurch übersichtlicher und der Aufwand für Gesamtsystemtests reduziert. Schlussendlich sollen Updates der Module oder dessen Austausch möglich sein, ohne dass eine Absicherung des Gesamtsystems notwendig wird. Anforderungs-, Fähigkeiten- und Szenarien-Kataloge zur Absicherung: Die Absicherung erfolgt anhand eines Sicherheitsnachweises, indem fahraufgabenspezifische Anforderungen einer Route mit den Fähigkeiten des automatisierten Fahrzeugs abgeglichen werden. Dabei werden mehrere Anforderungs- und Fähigkeitslevel unterschieden, die zu einer Kategorisierung des Streckennetzwerks beitragen. Je nach Level werden entsprechende Testszenarien entwickelt, die nach erfolgreichem Testen eine Freigabe der verschiedenen Streckenabschnitte gewährleisten. Die unterschiedlichen Anforderungslevel der Streckenabschnitte lassen zudem eine graduelle Absicherung zu, sodass eine frühzeitigere Freigabe erfolgen kann. Konzeption und Umsetzung einer IT-Sicherheitsarchitektur: Nach dem Grundsatz 'No Safety without Security' werden basierend auf einer Bedrohungsanalyse informationstechnische Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen auf das Fahrzeug und zum Schutz der Privatsphäre der Insassen angewendet. Konzeption und Umsetzung der Fahrdynamikzustandsschätzung: Bestimmt den momentanen Ist-Zustand der Fahrzeugbewegung mit bestmöglicher Güte: Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung in drei Dimensionen, Orientierung (Roll-, Nick-, Gierwinkel) und deren Rate (u.a. Gierrate) sowie die Koordinatensystemsbezüge, woraus sich auch der Schwimmwinkel ableitet. Konzeption und Umsetzung der Fahrdynamik- und Trajektorienregelung: Die zu entwickelnde Fahrzeugplattform verfügt über elektrische Radnabenantriebe, die es erlauben, Lenkwinkel und Antriebsmomente an den vier Rädern unabhängig voneinander vorzugeben. In Kombination mit den hohen maximalen Lenkwinkeln von bis zu 90° ist es möglich, Gierwinkel, Kurswinkel und Geschwindigkeit des Fahrzeugs unabhängig voneinander einzuregeln und daher mit konventionellen Fahrzeugen nicht darstellbare Manöver zu realisieren. Im Rahmen des Projekts wird eine Regelungsarchitektur entwickelt, die die Vorteile der neuartigen Fahrzeugstruktur ausnutzt und die automatisierte Bewegung des Fahrzeugs unter Beachtung von Komfort- und Sicherheitsaspekten sicherstellt. Konzeption und Umsetzung der Funktion Sicheres Anhalten: Die Funktion 'Sicheres Anhalten' ist in der Lage, die hochautomatisierten Fahrzeugausprägungen des Projekts UNICARagil jederzeit in einen sicheren Zustand zu versetzen. Sie dient als Rückfallebene für den automatisierten Betrieb im Fall von Degradationen wesentl. Fahrzeugkomponenten. (Text gekürzt)
<p><p>Die Klima- und Umweltstiftung MV wurde zum Großteil von der Nord Stream 2 AG finanziert. Aber wie genau und wofür wurde das Geld verwendet? Mit einem Eilantrag wollen wir vor Gericht mehr Transparenz schaffen. Erste E-Mails werfen weitere Fragen über die Finanzen der Stiftung auf. </p><p>Der Druck auf die Stiftung und Schwesig steigt.</p>–<p><a href="https://www.flickr.com/photos/18946008@N06/">Malcolm </a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a></p></p><p><p><a href="https://fragdenstaat.de/blog/2022/04/08/urteil-des-landgerichts-klimastiftung-mv-muss-uns-auskunft-erteilen/"><strong>Update, 8.4.2022: Wir haben vor dem Landgericht gewonnen!</strong></a></p><p>Im Eiltempo beschloss der Landtag Mecklenburg-Vorpommern im Januar 2021 in einer Sondersitzung die Gründung der Klima- und Umweltstiftung MV. Ziel der Stiftung ist es nicht nur, Umweltprojekte finanziell zu fördern, sondern vor allem die Fertigstellung der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 voranzutreiben – <a href="https://klimastiftung-mv.de/wp-content/uploads/2021/04/Satzung-Kopie.pdf">so steht es auch in der Satzung</a>.</p><p>Eine Stiftung, die von Beginn an kritisiert wurde – und mit ihr die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig. Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat den Druck auf Schwesig erhöht, weshalb sie die Auflösung der Stiftung ankündigte und das noch verfügbare Kapital für humanitäre Hilfe in der Ukraine verwenden wollte. </p><p>Was bis dahin jedoch mit dem Geld passiert war, bleibt unklar. Denn der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb war bisher und bleibt auch weiterhin zum größten Teil intransparent. Das wollen wir jetzt ändern.</p>Intransparente Finanzen<p>Eine <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/ifg-stiftung-klima-und-umweltschutz/676690/anhang/-AnlagezumBescheid-VotumEMzumBesuchdes.pdf">E-Mail, die wir per Informationsfreiheitsgesetz erhalten haben, </a>zeigt, dass die Klima- und Umweltstiftung MV ihr Stiftungskapital Anfang April 2021 noch nicht abgerufen hatte.</p><p>Geplant waren 200.000 Euro Startkapital vom Land Mecklenburg-Vorpommern und 20 Millionen Euro von der Nord Stream 2 AG, ein Unternehmen, das vollständig dem russischen Staatskonzern Gazprom gehört. Weitere 2 Millionen Euro jährlich sollten für 20 Jahre nach der Inbetriebnahme der Pipeline folgen. </p><p>Wie der Regierungssprecher Andreas Timm auf Anfrage im Rahmen der gemeinsamen Recherche mit T-Online bestätigt, überwies das Land Mecklenburg-Vorpommern ihren Anteil des Stiftungskapitals erst am 24. April 2021, fast vier Monate nach ihrer Gründung. Das wirft Fragen in Bezug auf die Finanzverhältnisse der Stiftung auf, vor allem in Bezug auf die Zahlungen der Nord Stream 2 AG. Wann wurde welche Summe vom Unternehmen überwiesen? </p><p>Vor allem, weil der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb Anfang März 2021 laut Sellering bereits gestartet wurde. So wurde unter anderem ein Vertrag mit dem Unternehmen ROKAI GmbH, dass einen Hafenabschnitt für die Versorgung der Schiffe zur Fertigstellung von Nord Stream 2 mietete, geschlossen, <a href="https://twitter.com/ndrmv/status/1372845696311758848">wie Recherchen des NDR zeigen. </a></p>Enge Verhältnisse <p><a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/ifg-stiftung-klima-und-umweltschutz/#nachricht-676690">Weitere E-Mails, die wir veröffentlichen,</a> zeigen die enge Verbindung zwischen der Nord Stream 2 AG und der Landesregierung. <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/ifg-stiftung-klima-und-umweltschutz/676690/anhang/-AnlagezumBescheid-E-MailanMPinvom06.pdf">So schrieb der Pressesprecher der Nord Stream 2 AG am 6. September 2021 an die Staatskanzlei:</a> „Ungeachtet aller Manöver unserer politischen Gegner werden wir dieses letzte Kapitel abschließen und zu gegebener Zeit über die Inbetriebnahme der Nord Stream 2-Pipeline informieren“. </p><p><a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/ifg-stiftung-klima-und-umweltschutz/676690/anhang/-AnlagezumBescheid-E-MailanMPinvom23.pdf">Zwei Wochen später reagiert der Pressesprecher in einer E-Mail auf den Auftritt Schwesigs bei der Bundestagsdebatte </a>zu Nord Stream 2. Er bedankt sich bei der Ministerpräsidentin für ihre „klare, entschiedene Haltung“ zum Projekt und ihre „starke Unterstützung“. Außerdem schreibt er, dass sie „hervorragend und sehr souverän“ auf eine Nachfrage eines Abgeordneten reagiert habe und fügt eine Antwort an, die sie künftig verwenden könne. </p>Wir ziehen vor Gericht<p>Wir haben versucht, über Presseanfragen bei der Klima- und Umweltstiftung MV in einer <a href="http://www.t-online.de/nachrichten/id_91810558/das-raetselhafte-vermoegen-der-klimastiftung-von-manuela-schwesig.html">gemeinsamen Recherche mit t-online</a> selbst mehr über deren wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb herauszufinden. Welche Tochtergesellschaften wurden gegründet? In welchem Verhältnis steht die Klima- und Umweltstiftung zu den Schiffen, wie das Blue Ship, die an der Fertigstellung der Pipeline arbeiteten? Und was wurde mit welchen Geldern finanziert?</p><p>Die Antworten der Klima- und Umweltstiftung MV auf unsere Presseanfragen fielen knapp und unzureichend aus. Daher haben wir einen <a href="https://fragdenstaat.de/dokumente/150135-landgericht_schwerin_20220323_509-antrag_auf_erlass_einer_evdocx/">Eilantrag beim Landgericht eingereicht</a>.</p><p><strong>Auf dem Laufenden bleiben, wie der Eilantrag ausgeht? Jetzt unseren Newsletter abonnieren!</strong><br></p><p></p><p></p><p>→ <a href="http://fragdenstaat.de/anfrage/ifg-stiftung-klima-und-umweltschutz/">Hier geht es zur Anfrage </a></p><p>→ <a href="https://fragdenstaat.de/dokumente/150135-landgericht_schwerin_20220323_509-antrag_auf_erlass_einer_evdocx/">Hier geht es zum Eilantrag </a></p><p>→ <a href="http://www.t-online.de/nachrichten/id_91810558/das-raetselhafte-vermoegen-der-klimastiftung-von-manuela-schwesig.html">Hier geht es zum Text von T-Online</a></p><p></p></p>
Im Rahmen des Projekts AEROMET-UAV soll miniaturisierte meteorologische Messtechnik von der TU Braunschweig weiterentwickelt und zusammen mit der Firma Exabotix in ein eigens entwickeltes Flugsystem implementiert werden, das meteorologische Informationen aus Radiosondierungen ergänzt. Neben Tests in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) soll die Erprobung und erste wissenschaftliche Nutzung bis in Höhen von 10 km mit dem Alfred- Wegener-Institut (AWI) an der Neumayer-Station in der Antarktis durchgeführt werden. Die Aufgabe der TU Braunschweig ist die Zusammenstellung der Messtechnik und Datenerfassung, sowie die Aufbereitung der Messdaten für die Verwendung in meteorologischen Datenbanken. Dafür werden zunächst die Anforderungen an das Flugsystem, die Messtechnik und die rechtlichen Anforderungen zur Erlangung einer Aufstiegserlaubnis zusammengestellt. Darauf basierend wird ein Konzept für das Flugsystem mit Messtechnik entwickelt und Manöver sowie ein Sicherheitskonzept für den Einsatz erarbeitet. Die Schnittstellen zwischen Flugsystem und Messtechnik werden definiert und die Messtechnik wird mechanisch, elektrisch und datentechnisch an das Flugsystem angebunden. Spezielle Software zur Datenprozessierung wird angepasst. Es finden Flugtests statt. Das System kommt in Lindenberg (DWD) zum Einsatz und dann an der Neumayer-Station (AWI) in der Antarktis. Das Potenzial des Gesamtsystems sowie die Datenqualität und der Nutzen für meteorologische Messnetze werden analysiert. .
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Land | 9 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 7 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 14 |
| Taxon | 2 |
| Text | 11 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 16 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 31 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
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| Dokument | 10 |
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