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Messergebnisse zur Radioaktivität in: Natürliches Mineralwasser natriumarm (13.03.2024)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

Messergebnisse zur Radioaktivität in: Mineralwasser Naturell (05.03.2024)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

Antrag der Firma Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG, 55767 Schwollen, auf wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserförderung.

Die Firma Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG, 55767 Schwollen beantragt eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme von Grundwasser, aus den Brunnen NP 8a, NP 9a, NP 10, Gemarkungen Oberhambach und Hattgenstein, Flur 1, Flurstücke 1/ 4 und 1/38 für die Herstellung von Mineralwasser und Süßgetränken.

Natürliche Radionuklide in Mineralwässern

Natürliche Radionuklide in Mineralwässern Natürliche Wässer wie Grund- und Quellwässer enthalten neben anderen Mineralien in Spuren stets auch natürliche radioaktive Stoffe . Dies gilt insbesondere für Mineralwässer, da diese häufig aus sehr tief liegenden Wasservorkommen gefördert werden und damit einen höheren Mineralisierungsgrad aufweisen. Das BfS untersuchte in seiner Studie "Natürliche Radionuklide in Mineralwässern" 401 Mineralwässer. Von den untersuchten Mineralwässern wurden 366 in Deutschland produziert - die restlichen 35 Mineralwassermarken waren Importwässer aus zehn europäischen Staaten. Die Ergebnisse der BfS -Untersuchungen sowie der WHO -Dosisrichtwert wurden in der Änderung der Mineral- und Tafelwasserverordnung 2003 berücksichtigt. Mineralwässer enthalten neben anderen Mineralien in Spuren stets auch natürliche radioaktive Stoffe. Natürliche Wässer wie Grund- und Quellwässer enthalten neben anderen Mineralien in Spuren stets auch natürliche radioaktive Stoffe . Dies gilt insbesondere für Mineralwässer, da diese häufig aus sehr tief liegenden Wasservorkommen gefördert werden und damit einen höheren Mineralisierungsgrad aufweisen. Aktivitätskonzentrationen variieren In Abhängigkeit von den örtlichen hydrogeologischen Gegebenheiten und unterschiedlichen Gehalten der Untergrundgesteine an Uran und Thorium variieren die Aktivitätskonzentrationen der im Mineralwasser enthaltenen natürlichen Radionuklide der radioaktiven Uran - und Thorium-Zerfallsreihen, wie zum Beispiel Uran -238, Uran -235, Uran -234, Radium-226, Radium-228, Blei-210, Polonium-210 und Actinium-227. Charakteristisch ist daher eine sehr hohe Bandbreite der Messwerte für verschiedene Mineralwässer. Höhere Radioaktivitätswerte treten oftmals in Wässern aus granitisch geprägten Gebieten auf, zum Beispiel im Erzgebirge, Vogtland, Fichtelgebirge, Bayerischen Wald und Schwarzwald. Mineralwässer unterliegen der Mineral- und Tafelwasserverordnung Natürliche Mineralwässer unterliegen nach der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung einer amtlichen Anerkennung. Sie müssen von ursprünglicher Reinheit sein und dürfen in ihren wesentlichen Bestandteilen nicht verändert werden. Die natürliche Radioaktivität wurde lange nicht regelmäßig untersucht, da sie naturgegeben ist. Dementsprechend wurden auch keine Grenz- oder Richtwerte festgelegt. Entwicklung des Mineralwasserkonsums in Deutschland Entwicklung des Mineralwasserkonsums in Deutschland im Zeitraum 1970 bis 2020 Quelle: Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. (VDM) Der Mineralwasserkonsum hat sich seit 2010 auf einem relativ hohen Niveau in Deutschland eingepegelt. Verbraucher*innen können gegenwärtig zwischen etwa 500 amtlich anerkannten deutschen Mineralwässern auswählen. Zusätzlich sind auch Mineralwässer aus anderen Ländern unter anderem aus Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz auf dem Markt. Im statistischen Mittel hat laut VDM (Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.) jede*r Bundesbürger*in im Jahr 2023 etwa 123 Liter Mineral- und Heilwasser und rund 37,1 Liter Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke getrunken. Daraus folgt, dass ein erheblicher Teil des Flüssigkeitsbedarfes der Bevölkerung in Deutschland durch den Konsum von Mineralwasser gedeckt wird. Studie "Natürliche Radionuklide in Mineralwässern" Bis zum Jahr 2000 lagen keine Angaben über die Strahlenexposition der Bevölkerung infolge des Konsums von Mineralwasser vor. Berichte in den Medien über erhöhte Gehalte von natürlichen Radionukliden in Mineralwässern aus einigen Quellorten sensibilisierten jedoch die Öffentlichkeit über diese Thematik. Daher war die Durchführung einer Studie dringend erforderlich. Ziel der Untersuchungen war die Bestimmung der Aktivitätskonzentrationen der natürlichen Radionuklide Radium-226, Radium-228, Uran -234, Uran -235, Uran -238, Polonium-210 , Blei-210 und Actinium-227, die Ermittlung der Strahlenexposition durch den Konsum von Mineralwasser, die Erarbeitung von Vorschlägen über zulässige Konzentrationen natürlicher Radionuklide im Rahmen der Neufassung der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Mehr zur Studie Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung Der WHO -Dosisrichtwert und die Ergebnisse der BfS -Untersuchungen wurden in der Änderung der Mineral- und Tafelwasserverordnung berücksichtigt. Gemäß der zweiten Verordnung zur Änderung der Mineral- und Tafelwasserverordnung ist die Angabe "Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" auf dem Flaschenetikett nur noch dann zulässig, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: " Bei Abgabe an den Verbraucher darf in natürlichem Mineralwasser die Aktivitätskonzentration von Radium-226 den Wert 125 Millibecquerel pro Liter und von Radium-228 den Wert 20 Millibecquerel pro Liter nicht überschreiten. Sind beide Radionuklide enthalten, darf die Summe der Aktivitätskonzentrationen, ausgedrückt in Vonhundertteilen der zulässigen Höchstkonzentration, 100 nicht überschreiten. " Durch die Einhaltung dieser Bedingung wird sichergestellt, dass bei einer Trinkwassermenge von 170 Liter pro Jahr eine Folgeingestionsdosis für Säuglinge von 0,1 Millisievert pro Jahr durch die Radionuklide Radium-226 und Radium-228 nicht überschritten wird. Mineralwasserhersteller informiert Das BfS hat die Hersteller*innen der Mineralwässer über die Ergebnisse ihrer jeweiligen Produkte informiert. Eine Reihe von Mineralwasserhersteller*innen hat Maßnahmen zur Reduktion der radioaktiven Inhaltsstoffe vorgenommen und neuere Messwerte von unabhängigen Messlaboratorien zur Verfügung gestellt. Diese Werte wurden nach Plausibilisierung durch das BfS berücksichtigt. Stand: 29.01.2025

Antrag der Firma Hochwaldsprudel Schupp GmbH, 55767 Schwollen, auf wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserförderung.

Die Fa. Hochwaldsprudel Schupp GmbH, 55767 Schwollen beantragt eine wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme von Grundwasser, aus den Brunnen NP 11, NP 12, NP 13, Gemarkung Rinzenberg, Flur 1, Flurstücke 15/ 12, für die Herstellung von Mineralwasser und Süßgetränken.

Antrag der Tönissteiner Sprudel, Dr. C. Kerstiens GmbH & Co. KG auf Erteilung einer Erlaubnis zur Entnahme von Grundwasser zur Kohlensäuregewinnung

Die Firma Tönissteiner Sprudel, Dr. C. Kerstiens GmbH & Co. KG betreibt in Brohl-Lützing einen Abfüllbetrieb für natürliche Mineralwässer und Erfrischungsgetränke. Auf dem Betriebsgelände wird zur Gewinnung von quelleigener Kohlensäure u. a. der Brunnen „Schauquelle“ genutzt.

Tiefenbohrung in Bissingen, Gem. Göllingen

Das Unternehmen Fürstlich Bissinger Auerquelle W. Hörhammer GmbH & Co.KG, Auerweg 1, 86657 Bissingen, plant den Rückbau des Mineralwasserbrunnens TB 1 alt und die Neuerrichtung des Mineralwasserbrunnens TB 1 neu auf dem Grundstück Fl.Nr. 142 Gemarkung Göllingen, Marktgemeinde Bissingen. Der neue Tiefbrunnen TB 1 neu soll die Versorgungssicherheit mit Mineralwasser am Abfüllstandort in Bissingen gewährleisten. Hierfür hat der Vorhabensträger unter Vorlage der ANtragsunterlagen vom 10.05.2024 die Erteilung einer beschränkten wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 8 WHG i.V.m. Art. 15 BayWG beantragt. Für das Vorhaben war nach § 7 Abs. 1 UVPG i.V.m. Ziff. 13.4 der Anlage 1 zum UVPG durch eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls festzustellen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Die überschlägige Überprüfung hat ergeben, dass das Vorhaben unter Berücksichtigung der in Anlage 3 zum UVPG genannten Kriterien voraussichtlich keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zur Folge haben wird.

Trinkwasser

Trinkwasser aus der Leitung: nachhaltig, gesund, günstig Was Sie für klimafreundliche Trinkwassernutzung tun können Löschen Sie Ihren Durst mit Wasser aus der Leitung: Das ist das kostengünstigste und umweltfreundlichste Getränk. Lassen Sie Arbeiten an der Trinkwasserinstallation nur von Fachbetrieben ausführen. Gehen Sie sorgsam mit warmem Wasser um: So sparen Sie Geld und Energie. Schützen Sie unsere Trinkwasserressource: Schützen Sie das Grundwasser und die Oberflächengewässer indem Sie keine Abfälle oder Giftstoffe in Ausguss oder Toilette werfen. Erkundigen Sie sich, ob noch alte Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation Ihres Wohnhauses verbaut sind. Bis zum 12.01.2026 müssen diese ausgetauscht oder stillgelegt werden. Gewusst wie Trinkwasser ist in Deutschland von konstant hoher Qualität und eines der am besten kontrollierten Lebensmittel. Das Trinken von Leitungswasser erzeugt weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Trinkwasser trinken: Ob gesprudelt oder nicht: Frisches Trinkwasser aus der Leitung kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Denn das Trinkwasser in Deutschland besitzt sehr gute Qualität. Dies gilt für die großen zentralen ebenso wie auch – mit ganz wenigen Ausnahmen – für die kleineren Wasserversorgungsanlagen. Beachten Sie dabei: Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Trinkwasserinstallation "stagniert" (gestanden) hat, sollte nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden. Lassen Sie Stagnationswasser ablaufen und machen Sie die "Fingerprobe": Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser. Qualität prüfen: Ihr Wasserversorger ist verpflichtet, Sie durch geeignetes und aktuelles Informationsmaterial über die Qualität des Trinkwassers zu informieren (z.B. über die Analysedaten und weitere Informationen im Internet). Die letzten Meter der Wasserleitung liegen allerdings nicht mehr in der Verantwortung der Wasserversorger, sondern in der Verantwortung der Hauseigentümer. Insbesondere im Falle von Verunreinigungen durch Blei, aber auch durch Mikroben (z.B. Legionellen) sind diese letzten Meter entscheidend. Beachten Sie hierzu unsere Tipps zu Blei im Trinkwasser und Warmwasser . Fachkundige Installation: Schützen Sie das Trinkwasser innerhalb Ihres Hauses vor Problemen und Verunreinigungen, indem Sie Arbeiten an der Trinkwasserinstallation nur von Fachbetrieben ausführen lassen. Der Installationsbetrieb sollte für Leitungen und Armaturen nur Produkte mit dem Prüfzeichen eines akkreditierten Zertifizierers verwenden. Ihr Wasserversorger führt dafür ein "Verzeichnis eingetragener Installationsbetriebe". Geringe Kosten: Trinkwasser ist im Vergleich zu anderen Getränken extrem günstig. Für einen Cent bekommt man in etwa 2 Liter Trinkwasser aus der Leitung (inkl. Abwassergebühr). Ein Zwei-Personen-Haushalt braucht durchschnittlich jährlich 80 m 3 Trinkwasser. Die Kosten dafür betragen im Schnitt 170 € für das Wasser und zusätzlich rund 250 € Abwassergebühr. Das macht 210 Euro pro Person und Jahr. Mit anderen Worten: Pro Tag macht das rund 60 Cent für über 100 Liter Trinkwasser als Lebensmittel und für alle sonstigen häuslichen Verwendungszwecke. 1 Energie sparen: Warmwasser muss extra erhitzt werden. Im Schnitt fließen 10 % der Energiekosten eines Haushalts in die Bereitung von Warmwasser. Ein sparsamer Umgang mit warmem Wasser spart Geld und vermeidet CO 2 -Emissionen. Wasser nicht unnötig verschmutzen: Unverbrauchte oder abgelaufene Arzneimittel gehören genau so wenig in den ⁠Abfluss⁠ wie Farbreste oder andere wassergefährdende Chemikalien. Wie Sie diese in Ihrem Wohngebiet am besten entsorgen, erfahren Sie aus der interaktiven Entsorgungslandkarte . Geruchsbildende Abfälle wie Windeln oder Damenbinden gehören ebenso wie auch "normale" Abfälle in den Restmüll. Damit verhindern Sie das Verstopfen Ihrer Abwasserleitungen und entlasten die Kläranlagen. Was Sie noch tun können: Reparieren Sie tropfende Wasserhähne: Aus einzelnen Tropfen können im Laufe eines Jahres über 1.000 Liter werden. Insbesondere bei Warmwasserleitungen führt ein tropfender Wasserhahn zu vermeidbaren Kosten. Verwenden Sie Stagnationswasser zum Blumengießen. Wasser spart man nicht nur am Wasserhahn Quelle: Umweltbundesamt Unser Wasserverbrauch ist versteckt Quelle: Umweltbundesamt Hintergrund Umweltsituation: In Deutschland garantiert die gute Einhaltung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), dass Trinkwasser gesundheitlich unbedenklich und frei von vermeidbaren Verunreinigungen ist und am "Wasserhahn" in einwandfreiem Zustand entnommen werden kann. Mehr als 99 % der Messwerte des deutschen Trinkwassers genügen den Güteanforderungen der TrinkwV oder übertreffen sie deutlich. Gesetzeslage: Die zweite novellierte Fassung der TrinkwV vom 23.06.2023 setzt neue Vorgaben der EU-Trinkwasserrichtlinie um und sorgt dafür, dass unser Trinkwasser auch weiterhin bedenkenlos und ohne Gefahren für die Gesundheit genutzt werden kann. Die EG-Trinkwasserrichtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), jährlich einen Bericht an die Verbraucher*innen über die Qualität ihres Trinkwassers vorzulegen. In Deutschland verfassen diese Berichte das Bundesministerium für Gesundheit (⁠BMG) und das Umweltbundesamt (UBA⁠). Blei: Seit Dezember 2013 liegt der Grenzwert für Blei bei 0,01 Milligramm pro Liter (mg/L) und wird am 13.01.2028 auf 0,005 mg/L abermals abgesenkt. Schon jetzt kann der Grenzwert nur in einer Installation verlässlich eingehalten werden, die keine Bleirohre enthält. Trotzdem sind auch noch heute in manchen Altbauten Bleileitungen zu finden. Vermieter sind darüber auskunftspflichtig. Blei ist ein Nerven- und Blutgift, das sich im Körper anreichert. Schwangere Frauen, Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. Trinkwasser, das den Grenzwert für Blei von 0,01 mg/L überschreitet, kann vor und während der ersten Lebensjahre die Intelligenzentwicklung beeinträchtigen. Wenn eine Überschreitung des Grenzwertes im Trinkwasser festgestellt wird, muss Abhilfe – letztlich durch das Entfernen der Bleileitungen – geschaffen werden. Das Wasser sollte bis dahin nicht mehr getrunken oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden. Hingegen ist eine äußerliche Anwendung des Wassers zur Körperpflege aus gesundheitlicher Sicht noch möglich. Die Anwendung von Filtern zur Bleientfernung ist nicht sinnvoll. Entsprechend der neuen TrinkwV müssen Bleileitungen grundsätzlich bis zum 12. Januar 2026 ausgetauscht oder stillgelegt werden. Nitrat: Überschreitungen des Grenzwertes für Nitrat von 50 mg/L werden seit 1999 deutlich seltener: Lag die Überschreitungsrate 1999 noch bei 1,1 % der Messwerte, so war sie 2007 auf 0,08 % und 2017 auf 0,0007 % gesunken. In den Folgejahren blieben Grenzwertüberschreitungen im Trinkwasser die seltene Ausnahme. 1 Die Werte des Absatzes wurden nach Daten des Statistischen Bundesamtes, abgerufen am 08.08.2024, berechnet.

Ernährungsnotfallvorsorge Coronavirus: Land- und Ernährungswirtschaft sind Bestandteil der kritischen Infrastruktur Ernährung Coronavirus – Ernährungsvorsorge und Selbsthilfe Staatliche Ernährungsvorsorge Private Ernährungsvorsorge Empfehlungen zur privaten Vorsorge und Eigenhilfe Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern zur Nahrungsmittelversorgung in Krisensituationen Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Es gilt die weitere Verbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern bzw. auf ein Minimum zu senken und infizierte Personen bestmöglich medizinisch zu versorgen. Die Land- und Ernährungswirtschaft steht unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen vor der Aufgabe die Bevölkerung weiterhin zuverlässig mit Lebensmitteln zu versorgen und ist daher als systemrelevant und als kritische Infrastruktur einzuordnen. Eine Definition kritischer Infrastrukturen erfolgt in der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) vom 22. April 2016. Dort wird als kritische Infrastruktur der Sektor Ernährung - Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln - mit den Bereichen Lebensmittelproduktion und -verarbeitung sowie Lebensmittelhandel benannt. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt hat bereits in der Sitzung des Landeskabinetts am 17.03.2020 die Feststellung herbeigeführt, dass die Landwirtschaft zur kritischen Infrastruktur gehört. Weiter nimmt die Landesregierung Sachsen-Anhalt in den von ihr erlassenen Verordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ausdrücklich auf die kritischen Infrastrukturen nach der BSI-Kritisverordnung Bezug. Weitere Informationen stellt das Informationsportal der Landesregierung zum Corona-Virus bereit. Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt auf seinen Informationsseiten, dass das Bundeskabinett sowohl die Land- als auch die Ernährungswirtschaft als systemrelevante Infrastruktur anerkannt hat. Auf die Beispiele in einer vom Bundesministerium und den für die Ernährungsnotfallvorsorge zuständigen Ministerien der Länder erstellten Leitlinie "Unternehmen der kritischen Infrastruktur Ernährung" wird verwiesen. Ernährungsunternehmen sind demnach Unternehmen, die eine mit der Produktion, der Verarbeitung oder dem Vertrieb von Erzeugnissen zusammenhängende Tätigkeit ausüben, unabhängig davon, ob das Unternehmen auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist oder nicht. Zu Beginn der Coronavirus-Epidemie in Deutschland hatten Teile der Bevölkerung befürchtet, dass es an Lebensmitteln und anderen wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs fehlen könnte. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln war dennoch zu keiner Zeit gefährdet. Durch diese Pandemie ist wieder mehr in das Bewusstsein gerückt, dass es grundsätzlich immer ratsam ist, Eigenvorsorge als Selbsthilfe zu betreiben, um auf eine eventuelle Störung bei der Versorgung mit Lebensmitteln oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs vorbereitet zu sein. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft betreibt das Portal Ernährungsvorsorge . Dort gibt es viele anschauliche Informationen über die staatliche und die private Vorsorge wie zum Beispiel Vorratstabellen und einen Vorratskalkulator zur Berechnung der für den eigenen Haushalt benötigten Mengen. Zur privaten Vorsorge wird empfohlen einen Getränke- und Lebensmittelvorrat für 10 Tage zu besitzen. Ein solcher Vorrat sollte für eine Person folgendes umfassen: Getränke 20 Liter Kohlehydrathaltige Produkte wie Getreideprodukte, Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln 3,5 kg Gemüse und Hülsenfrüchte 4,0 kg Obst und Nüsse 2,5 kg Milch und Milchprodukte 2,6 kg Fleisch, Fisch, Eier, Wurstwaren 1,5 kg Fette und Öle 0,4 kg Sonstige Produkte und Fertiggerichte nach Belieben. Unter Beachtung der bei dem Coronavirus üblichen Quarantänezeit sind Vorräte für 14 Tage ratsam. Eine wichtige Aufgabe des Staates ist es, seine Bürgerinnen und Bürger in Krisenzeiten zu schützen und zu versorgen. Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Grundgesetz (Artikel 80 a und 115 a). Sie gilt für alle Krisen - unabhängig davon, wodurch sie entstanden sind. Krisen können zum Beispiel durch Natur- und Umweltkatastrophen (etwa Hochwasser oder Tierseuchen), großtechnische Unfälle im In- und Ausland (wie Chemieunfälle oder Kernreaktorunfälle), kriminelle oder terroristische Akte oder militärische Auseinandersetzungen ausgelöst werden. Der Staat greift ein, wenn nach Feststellung durch die Bundesregierung die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln durch eine Krise in großen Teilen des Bundesgebietes ernsthaft gefährdet ist. Seine Aufgabe ist es, kurzfristig Versorgungsengpässe zu überbrücken. Dies muss natürlich geplant und vorbereitet werden, bevor eine Krise eintritt. Was der Staat zur Ernährungsvorsorge unternimmt, ist im Internet-Angebot des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur staatlichen Ernährungsvorsorge nachzulesen. Bei Schadensereignissen, die große Teile des Bundesgebiets betreffen, kann es mehrere Tage dauern, bis man Hilfe erhält. Dies bedeutet, dass Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel eingeschränkt oder nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Daher sollte man in jedem Fall einen ergänzenden privaten Notvorrat anlegen. In einem Notfall ist auch damit zu rechnen, dass über einen Zeitraum von mehreren Tagen die gewohnte Versorgung mit Wasser, Erdgas oder Elektrizität nicht zur Verfügung steht. Dies sollte man bei der Zusammenstellung des persönlichen Notvorrats berücksichtigen! Der private Notvorrat sollte ausreichen, um alle Personen des Haushalts für 10 Tage mit Lebensmitteln und Getränken zu versorgen. Als Getränk für den Notvorrat eignet sich besonders Mineralwasser. Erforderlich sind etwa zwei Liter am Tag für jede Person. Der größte Teil der Lebensmittel des Notvorrats sollte auch ohne Kühlung über einen längeren Zeitraum gelagert werden können. Hier bieten sich Konserven und Trockenware wie Nudeln, Reis, Erbsen und Linsen an. Tiefkühlkost verdirbt bei Ausfall der Stromversorgung innerhalb weniger Tage! Die Lebensmittel des Notvorrats sollten möglichst auch ungekocht und kalt verzehrt werden können, falls vorübergehend keine Möglichkeit besteht, wie gewohnt zu kochen. Es ist auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) der Lebensmittel des Notvorrats zu achten. Die ältesten Lebensmittel sollten aufgebraucht und die Bestände in regelmäßigen Abständen ergänzt werden. Weitere Informationen zur privaten Vorsorge und weiterführende Links sind im Internet-Angebot des BMEL zu finden. Hinweise für Vorsorge und Eigenhilfe in Notsituationen können auch in der Broschüre "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) nachgelesen werden. Die Bundesrepublik Deutschland hat rechtliche Regelungen getroffen, um die Nahrungsmittelversorgung auch in schwerwiegenden Krisensituationen zu gewährleisten. Das Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz schafft für den unwahrscheinlichen, aber nicht völlig auszuschließenden Fall einer Krise bei der Lebensmittelversorgung die erforderlichen Instrumente, um eine Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gewährleisten zu können. Das Bundesland Sachsen-Anhalt führt die notwendigen Vorbereitungen und Planungen für sein Gebiet durch. Welche Ereignisse können zu einer Versorgungskrise führen? Zahlreiche Krisensituationen wie Hochwasser, ein großflächiger und lang anhaltender Stromausfall oder schwere Unfälle in kerntechnischen Anlagen können zu einer Verknappung von Lebensmitteln und damit zu Versorgungsengpässen führen. Darüber hinaus dienen die Vorräte auch der Versorgung der Bevölkerung im militärischen Spannungs- oder Verteidigungsfall. Wie wird die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt? Mit dem Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz (ESVG) hat die Bundesrepublik Deutschland für den Fall einer Versorgungskrise die notwendigen Instrumente geschaffen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherstellen zu können. Die Ernährungsnotfallvorsorge greift ein, wenn die Deckung des lebensnotwendigen Bedarfs an Lebensmitteln in wesentlichen Teilen des Bundesgebietes akut gefährdet ist und hoheitliche Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung erforderlich erscheinen. Warum gibt es eine staatliche Ernährungsvorsorge? Aufgabe des Staates ist es, eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherzustellen und Versorgungskrisen vorzubeugen (Daseinsvorsorge). Die Rechtsgrundlage für diese Aufgaben ist das Gesetz über die Sicherstellung der Grundversorgung mit Lebensmitteln in einer Versorgungskrise und Maßnahmen zur Vorsorge für eine Versorgungskrise ( Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz (ESVG) ). Die staatlichen Vorsorgemaßnahmen umfassen zunächst die Vorbereitung auf mögliche Krisen. Dazu werden insbesondere staatliche Nahrungsmittelreserven für den Notfall eingelagert. Welche Produkte werden in den staatlichen Lebensmittelnotvorräten gelagert? Im Rahmen der staatlichen Ernährungsvorsorge lagert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der zivilen Notfallreserve Reis, Hülsenfrüchte und Kondensmilch sowie in der "Bundesreserve Getreide" Weizen, Roggen und Hafer. Gab es in den letzten Jahrzehnten Situationen, in denen auf die Notvorräte zurückgegriffen werden musste? Der Einsatz der staatlichen Nahrungsmittelnotvorräten war in Deutschland bisher noch nicht erforderlich. Während der Corona-Pandemie war das Angebot in den Geschäften eingeschränkt, zu einer Lebensmittelknappheit kam es jedoch nicht. Warum soll ich einen privaten Vorrat anlegen? Ergänzend zur staatlichen Vorsorge sollten die Bürgerinnen und Bürger im Haushalt einen Lebensmittelvorrat für etwa 10 Tage anlegen, der sich aus Frischprodukten, Trockenvorräten, Konserven, Fertiggerichten, Tiefkühlprodukten und verschiedenen Getränken zusammensetzen sollte. Ein privater Vorrat ermöglicht eine kurzfristige Selbstversorgung mit den notwendigen Lebensmitteln und bietet damit Schutz vor kurzfristigen Versorgungsengpässen. Unter den folgenden Links finden Sie zahlreiche Tipps für die private Vorratshaltung: Vorratskalkulator Vorratstabelle Lagerung von Lebensmitteln Haltbarmachung von Lebensmitteln Was kostet ein privater Notvorrat? Der Vorrat sollte nach Möglichkeit Lebensmittel enthalten, die üblicherweise im Alltag verwendet werden. Eigene Verzehrgewohnheiten sollten berücksichtigt werden. Die gelagerten Lebensmittel sollten entsprechend dem angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum ständig erneuert werden, so dass im Notfall auch genießbare Lebensmittel zur Verfügung stehen. Zusätzliche Kosten entstehen daher nur bei der Erstbeschaffung des Notvorrats. Warum sollte ich auch frische und gekühlte Lebensmittel einlagern? Frische und gekühlte Lebensmittel gehören zu einer ausgewogenen Ernährung und sind eine sinnvolle Ergänzung zum privaten Notvorrat. Bei einem Stromausfall sollten zuerst die gekühlten Lebensmittel verzehrt werden. Zuständige Behörden für die Ernährungsnotfallvorsorge in Sachsen-Anhalt Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Kreise und kreisfreie Städte des Landes Sachsen-Anhalt

LSG Petersberg

Gebietsbeschreibung Das Landschaftsschutzgebiet liegt ungefähr 10 km nördlich von Halle in der Landschaftseinheit Hallesches Ackerland. sich Als relativ schmales Gebiet erstreckt es sich von Brachstedt im Osten bis nach Krosigk im Westen. Der Petersberg ist mit 250 m über NN die markanteste und höchste Erhebung und überragt sein hügeliges Vorland beträchtlich. Die Klosterruine der im 12. Jahrhundert errichteten Pfeilerbasilika, die St.-Peters-Kirche und der Funkturm sind bei gutem Wetter weithin sichtbare Landmarken. Einzelne Porphyrdurchragungen wie der Abatassinenberg bei Brachstedt, der Hallesche Hügel bei Kütten, der Blonsberg bei Frößnitz oder der Windmühlenberg bei Krosigk heben sich deutlich aus der landwirtschaftlich intensiv genutzten Umgebung heraus. Gehölzbestanden und durch die zahlreichen kleinen historischen Porphyrsteinbrüche gekennzeichnet, bereichern sie das Landschaftsbild im nördlichen Saalkreis. Der Petersbergkomplex wird durch einen gegenüber dem Umland vergleichsweise hohen Anteil an Wald- und Gehölzflächen bestimmt. Für die Agrarlandschaft zwischen Brachstedt, Kütten, Frößnitz, Krosigk, Löbejün und Mösthinsdorf sind der Petersberg und seine Vorländer die prägenden Strukturen. Die Ackerflächen selbst sind meist sehr ausgeräumt. Entscheidend für das Landschaftsbild des nördlichen Saalkreises ist die Gestaltung der Ortsränder. Als harmonisch sind Übergänge von der Siedlung zur Umgebung bei Vorhandensein von Obst- und Bauerngärten einzuschätzen. Landschafts- und Nutzungsgeschichte Im Zentrum des LSG steht der Petersberg. Die ältesten Spuren seiner Besiedlung reichen in die mittlere Altsteinzeit und somit in die Zeit vor über 60 000 Jahren zurück. Von der Höhe aus war es dem Neandertaler möglich, die Landschaft rund um den Petersberg zu überblicken; hier fertigte er auch seine Werkzeuge an. Auch der jungpaläolithische Jäger suchte vor 14 000 Jahren die Anhöhe auf, um die Wanderbewegungen der Rentier-und Wildpferdherden zu verfolgen. Während der Jungsteinzeit blieb die Anhöhe des Petersberges unbesiedelt. Unterhalb war der Ort Petersberg seit Beginn der Jungsteinzeit bewohnt. Weitere Siedlungen der Linienbandkeramikkultur befanden sich bei Wallwitz, Krosigk und Brachstedt. Während der Baalberger und Schnurkeramikkultur dagegen wurden auf dem hohen Petersberg Grabhügel für die Toten errichtet. In einem Hügel fand man eine Steinkiste der Schnurkeramikkultur aus Porphyrplatten, in der eine Tote lag, die ein mit 300 Perlmutterscheibchen benähtes Gewand und eine Kette aus Kupferspiralen, durchlochten Schweinszähnen und zahnartig zugespitzten Perlmuttblättchen trug. Erst in der Bronzezeit sowie während des frühen Mittelalters nutzte der Mensch die beherrschende strategische Lage des Berges für die Anlage von Befestigungen. Der Petersberg genoß darüber hinaus kultische Verehrung und war der Sitz von Gottheiten. So führte er noch im 19. Jahrhundert die Bezeichnung des Lauter- oder Lutterberg, die sich von einer Gottheit ableiten könnte. Um dem heidnischen Glauben Einhalt zu gebieten, wurde ein steinerner Kirchenbau errichtet, der in seinem Patrozinium mit Petrus als Apostelfürst und erster Bischof Roms einen der mächtigsten Heiligen des Christentums führt. Bei dem Teufel, der vom Berge vertrieben wurde, handelt es sich um einen slawischen Gott, der innerhalb der Wallanlage kultische Verehrung genoß. Der zentralen Bedeutung des Petersberges ist es zu verdanken, daß sich um seinen Fuß eine Kette von befestigten Siedlungen und Bestattungesplätzen legte. So befinden sich nordöstlich von Nehlitz allein vier Befestigungen, die sich u.a. der frühen Eisenzeit und der Kaiserzeit zuordnen lassen. Bei Petersberg befand sich eine Befestigung und bei Wallwitz eine wohl umwehrte Höhensiedlung der Jungsteinzeit. Bei Brachstedt, Petersberg, Drobitz und Krosigk bestanden Erdwerke der Bronzezeit. Darüber hinaus sind weitere Grabenwerke aus vorgeschichtlicher Zeit bei Krosigk, Frößnitz und Brachstedt bezeugt. Grabhügel der Baalberger und der Schnurkeramikkultur sind bei Brachstedt, Kütten, Frößnitz und Krosigk nachgewiesen, wobei ein Grabhügel bei Brachstedt mit einer Menhirstele bekrönt war. Eine zweite Stele stand einst bei Krosigk. Sie spielten im Ahnenkult eine Rolle. Grabanlagen dieser Zeit befanden sich zudem bei Nehlitz. Ein Spiegelbild geschichtlicher Siedlungsvorgänge bieten auch die ursprünglichen Grundrißformen der Dörfer. Ein Haufendorf der vorslawisch-germanischen Abschnitte der Siedlungsgeschichte ist beispielsweise Brachstedt. Als Rundlinge, Platz- und Gassendörfer der slawischen Siedlungsperiode seien die Orte Plößnitz, Kütten und Drobitz genannt. Haufen- und Straßendörfer charakterisieren die nachslawisch-germanische Siedlungsentwicklung. Für das 10. Jahrhundert wird nach historischen Quellen die folgende ungefähre flächenhafte Ausdehnung der Wälder im nördlichen Saalkreis angenommen: Um die Ortschaften Löbejün, Krosigk, Kaltenmark sowie im Gebiet begrenzt vom Petersberg-Bergholz-Kütten bis nach Gutenberg-Tornau und Brachstedt waren Wälder vorhanden. Bereits zur diesem Zeitpunkt begann eine weitgehende Dezimierung der Waldbedeckung, die sich in der Folgezeit fortsetzte. Um 1800 existierten größere zusammenhängende Waldgebiete nur noch am Petersberg, westlich Ostrau und im Bereich des Abatassinenberges. Als einziger größerer Wald blieb bis in die Gegenwart der Bereich des Bergholzes zwischen Petersberg und Kütten erhalten. Bis in das 18./19. Jahrhundert hinein zählten neben dem hauptsächlich betriebenen Ackerbau auf den fruchtbaren Lößstandorten der Obstbau und auf den Porphyrkuppen die Wanderschäferei zu den Haupterwerbsquellen der Bevölkerung. Selbst Wein wurde in Krosigk angebaut. In zahlreichen kleineren und einigen großen Steinbrüchen wurde Porphyr abgebaut. Derzeit besteht im LSG nur noch ein großer aktiver Porphyrabbau auf der Südseite des Berges zwischen den Orten Petersberg und Frößnitz. Geologische Entstehung, Boden, Hydrographie, Klima Während des Rotliegenden intrudierten im Halleschen Vulkanitkomplex unter anderem zwei unterschiedliche Porphyre in die Sedimente, die als stark gestörtes Zwischensediment zwischen Wallwitz und Blonsberg erbohrt wurden, aber nicht aufgeschlossen sind. Ein Tuff des Unterrotliegenden findet sich im Mühlgraben unterhalb der Wassermühle von Krosigk. Am östlichen Ortsrand von Wallwitz bildet der Untere (großkristalline) Halle-Porphyr unbedeutende Erhebungen, zwischen Kaltenmark und dem westlich gelegenen Haltberg kann er in kleinen Flächen oberhalb der Talanfänge gefunden werden. Die übrige Fläche des LSG liegt über dem Oberen (kleinkristallinen) Halle-Porphyr, der vor allem am Petersberg und bei Brachstedt am Abatassinenberg großflächig ansteht. Der Petersberg ist ein Härtling des Oberen Halle-Porphyrs und stellt als markante morphologische Erhebung (Nunatake) ein weithin sichbares Zeugnis des Molassestockwerkes dar. Auf der Geschiebemergelhochfläche haben sich großflächig Reste eines Eem-warmzeitlichen Bodens erhalten, die an basalen Kalkanreicherungen und hangender Verlehmung zu erkennen sind. Während der Weichselkaltzeit wurde im Ostteil des LSG der Staub abgeweht, und er setzte sich im Westteil als über 2 m mächtiger Löß ab. Im Ausblasungsgebiet blieb eine Steinsohle mit Windkantern zurück, auf die sich während des Rückzugs der Gletscher geringmächtiger Sandlöß legte, der unterschiedlich vollständig in die holozäne Bodenbildung einbezogen wurde. Das LSG umfaßt zwei Bodenlandschaften: das Lettewitzer Löß-Plateau und das östlich anschließende, zum Teil deutlich tiefer gelegene Brachwitzer Löß-Hügelland. An der Grenze zwischen den beiden Bodenlandschaften finden sich flächenhaft Fahlerden. Im LSG kommen mehrere Porphyrkuppen vor, um die sich kreisförmig in Abhängigkeit von der Löß-Mächtigkeit unterschiedliche Bodenformen gruppieren. Das sind von den Porphyrkuppen aus gesehen insbesondere: Ranker aus Bergsandlöß über Gestein, Fahlerden aus Bergsandlöß über Gestein, Fahlerden aus Löß über Geschiebelehm, Pararendzinen aus Löß, teilsweise von Geschiebelehm unterlagert, Tschernosem aus Löß, teils von Geschiebelehm unterlagert und Pseudogley-Tschernosem im Brachwitzer Löß-Hügelland. Dominierende Bodenformen sind Tschernoseme und Pararendzinen. Es sind Steppenböden, die während ihrer Bildung keine geschlossene Waldbedeckung getragen haben. Die Pararendzinen haben gegenüber den Tschernosemen einen A-Horizont von weniger als 0,4 m. Sie finden sich in Abtragungspositionen und haben so einen Teil des A-Horizontes verloren. Das abgetragene Material findet sich im Kolluvium der Bachtäler wieder. Lößböden unter einer geschlossenen Walddecke degradieren zu Fahlerden, was im NSG „Bergholz“ deutlich zu sehen ist. Dort, wo Geschiebemergel oder andere tonige Substrate relativ dicht unter der Oberfläche anstehen, ist Stauvernässung möglich. Unter solchen Bedingungen entstehen Pseudogleye. Abgesehen von den mit Oberflächenwasser gefüllten Steinbrüchen sind im unmittelbaren Petersberggebiet keine stehenden Gewässer und Quellen vorhanden. Quellbäche entspringen erst bei Drobitz und Krosigk. Die artesisch gespannte Quelle im Ziemer bei Krosigk - ein eisenreicher Säuerling - wurde Anfang des Jahrhunderts sogar mehrere Jahre als Mineralwasser abgefüllt. Regionalklimatisch wird das Petersberggebiet durch die Lage im Lee des Harzes bestimmt. Der Petersberg beeinflußt aufgrund seiner Höhe aber bereits das lokale Niederschlagsgeschehen. Mit seinen durchschnittlichen Niederschlagssummen von 500 mm und weniger sowie hohen Verdunstungsleistungen - im Jahr sind es im Mittel zirka 460 mm - gehört der Raum zum östlichen Randbereich des mitteldeutschen Trockengebietes. Auf dem Petersberg selbst fallen bereits etwa 530 mm Niederschlag pro Jahr. Das Jahresmittel der Lufttemperatur liegt bei 8,6 bis 9,0oC. Inmitten des Halleschen Ackerlandes nimmt der Petersberg auch bezüglich der Temperaturverhältnisse eine Inselstellung ein. Eine Differenzierung zu den umgebenen Ackerflächen ergibt sich aus den mittleren Lufttemperaturen im Januar (-1,0 bis -0,6oC) sowie im Juli (17,1 bis 17,5oC), die unter denen der Umgebung liegen. Pflanzen- und Tierwelt Im Bergholz stockt ein winterlindereicher Traubeneichen-Hainbuchenwald, der der potentiell natürlichen Vegetation noch weitgehend entspricht. Die Baumschicht wird von Trauben-Eiche und Winter-Linde neben vereinzelten Hainbuchen, Hänge-Birken, Stiel-Eichen und in einigen Bereichen durch künstlich eingebrachte Rot-Buchen bestimmt. In der Strauchschicht dominieren Winter-Linde und Hasel neben Berg-Ahorn in der Gehölzverjüngung. In der Feldschicht kennzeichnen Busch-Windröschen und Maiglöckchen den Frühjahrsaspekt. Im Sommer beherrschen Gräser wie das Wald-Reitgras, Verschiedenblättriger Schwingel, Wald-Zwenke und Nickendes Perlgras sowie Wald-Labkraut, Knoten-Braunwurz, Wald-Flattergras und Waldmeister die Bodenvegetation. Im Norden sind Ausbildungen mit Feld-Ulme und eine Konzentration des Vorkommens der Türkenbund-Lilie neben dem Auftreten von Zwerg-Lerchensporn, Süßer Wolfsmilch, Moschuskraut vorhanden. Hier sind auch aufgrund der Reliefdifferenzierung bodenfeuchte Untergesellschaften des Traubeneichen-Hainbuchenwaldes mit Berg-Ahorn und Esche in der Baumschicht anzutreffen. Das Bergholz zeichnet sich durch einen geschlossenen Waldmantel aus Schlehen, Rosen, Weißdorn, Pfaffenhütchen und anderen Arten aus. Extensiv bewirtschaftete Hangkomplexe der Porphyrhügel tragen eine artenreiche und vielgestaltige Xerothermvegetation. Neben der reliefbedingten Variationsbreite der Pflanzengesellschaften spielt die geologische Vielfalt der Standorte eine Rolle. Die Lößdecke dünnt besonders in den steilen Hangbereichen aus und bedingt so ein kleinflächiges Standortmosaik, in dem neben Löß das anstehende Festgestein die Vegetationszusammensetzung beeinflußt. Die lößbedeckten Unterhänge werden meist von wüchsigen kontinentalen Halbtrockenrasen des Festuco-Brachypodietum pinnatii besiedelt. Da heute kaum noch eine traditionelle Nutzung dieser Standorte durch Schafhutung stattfindet, breitet sich die Fieder-Zwenke auf Kosten der anderen Arten dieser Gesellschaft stark aus. In den bereits länger ungenutzten Rasen leiten Kratzbeere und verschiedene Wildrosen-Arten die Verbuschung ein. Wesentlich geringer von Sukzessionsvorgängen betroffen sind die auf steileren, lößbedeckten Südhängen auftretenden Federgras-Rasen, in denen neben dem Pfriemengras der Walliser Schwingel bestandsbildend auftritt. Die lößfreien basenarmen Porphyrverwitterungsböden werden von unterschiedlichen Halbtrockenrasen-Typen besiedelt. Auf tiefgründigen Böden wächst der Mädesüß-Wiesenhafer-Rasen, unter anderem mit Kleinem Mädesüß, Großblütiger Braunelle, Ährigem Blauweiderich und Gemeinem Kreuzblümchen. Rot-Straußgrasfluren bedecken flachgründige, aber noch relativ gut wasserversorgte Standorte. Besonders in diesen niedrigwüchsigen Rasen kommen an wenigen Stellen im LSG noch große Populationen des Kleinen Knabenkrautes vor. Blauschwingel-Rasen besiedeln die flachgründigsten Porphyr-Felsstandorte. Neben den namengebenden Arten Sand-Thymian und Blau-Schwingel kommen hier Ausdauernder Knäuel, Felsen-Fetthenne, Ohrlöffel-Leimkraut sowie vereinzelt Echte Kuhschelle und Felsen-Goldstern vor. Allein im Bergholz konnten zwischen 1974 und 1996 über 80 Vogelarten nachgewiesen werden, davon sind über 60 Arten aktuelle Brutvögel. Nach über 100jähriger Abwesenheit brütet der Kolkrabe seit 1980 wieder im LSG, zur Zeit mit zwei Brutpaaren. Die letzte Wanderfalken-Baumbrut ist für die Jahre 1952/1953 im Bergholz belegt. Die letzten Hinweise auf eine Brut des Sperbers gibt es 1974. Dafür bietet das LSG den Greifvogelarten Rot- und Schwarzmilan, Mäusebussard und Habicht gute Brut- und Nahrungsmöglichkeiten. Nicht alljährlich horstet der Wespenbussard am Petersberg. In aufgelassenen Steinbrüchen nisten Turmfalken. Alljährliche Getreidebruten der Rohrweihe sind wahrscheinlich, eine erfolgreiche Wiesenweihenbrut ist für 1998 bei Brachstedt dokumentiert. Bis auf den Grauspecht, der nur gelegentlich im Winterhalbjahr beobachtet wurde, sind alle in Sachsen-Anhalt lebenden Spechtarten Brutvögel, am seltensten der Mittelspecht mit jährlich ein bis zwei Paaren. Bemerkenswert ist ein isoliertes Vorkommen des Ortolans im LSG „Petersberg“. An den Waldrändern des Bergholzes und einiger Feldgehölze singen in manchen Jahren bis zu 10 Männchen. Auf den stark verbuschten Halbtrockenrasen wie zum Beispiel auf dem Abatassinenberg und am Blonsberg ist der Neuntöter nicht selten, auch die Sperbergrasmücke hat hier regelmäßige Vorkommen. Gezielte Untersuchungen zur Amphibien- und Reptilienfauna des LSG liegen derzeit nicht vor. Für das Bergholz und den Petersberg wurden mit Blindschleiche und Zauneidechse lediglich zwei Reptilienarten nachgewiesen. Die langjährige extensive Nutzung einiger Teilbereiche bietet einer für Trockenbiotope typischen Fauna Lebensräume, so am Südhang des Petersberges, am Abatassinenberg, am Blonsberg und auf den ostexponierten Halbtrockenrasen um Krosigk und Kaltenmark. Gut untersucht und dokumentiert sind die Artengruppen Heuschrecken, Laufkäfer, Wildbienen und Schmetterlinge. Entwicklungsziele Der Petersberg bildet eine weithin sichtbare Landmarke. Das Gebiet wird vorrangig unter dem Aspekt der naturverbundenen Naherholung entwickelt. Eine weitere Ansiedlung von technischen Anlagen auf dem Gipfelplateau sollte nicht stattfinden. Im Rahmen des Biotopverbundes nimmt der Petersberg eine wichtige Stellung ein. Die vorhandenen Waldflächen weisen einen naturnahen Charakter auf. Im Umfeld des Petersberges werden die Ackerflächen durch artenreiche Wiesen und Hecken gegliedert. Ackerrandstreifen tragen zur Erhaltung der Ackerwildkrautflora und zur Belebung des Landschaftsbildes bei. Derartig gestaltete Bereiche erstrecken sich bis zum Bergholz und Blonsberg. Durch landschaftspflegerische Maßnahmen werden die ehemaligen Steinbruchbereiche in die Umgebung eingebunden. Sie dienen dem Arten- und Biotopschutz. Hier sollen sich kleine, sehr saubere Standgewässer, die beispielsweise wichtige Reproduktionsräume für die Amphibien darstellen, entwickeln und langfristig erhalten bleiben. Die kleineren Porphyrkuppen mit ihren Felsfluren, Trocken-, Halbtrocken- und Steppenrasen werden durch extensive Schafhutung erhalten. Exkursionsvorschläge Wanderung auf den Petersberg Der 250 m hohe Petersberg bietet dem Besucher bei günstigem Wetter weite Fernsichten zu den Kupferschieferhalden des Mansfelder Landes, nach Halle, Bernburg oder Köthen und selten sogar bis zum Brocken. Während im Nordosten von der Fuhneaue aus ein steilerer Anstieg auf den Berg führt, ist aus südlicher Richtung ein leichterer Aufstieg möglich. Insgesamt ist das Gebiet durch mehrere markierte Wanderwege gut erschlossen. Im Ort Petersberg laden ein kleiner Heimattiergarten, das Museum Petersberg und im Sommer ein Felsenbad und mehrere gastronomische Einrichtungen zum Besuch ein. Verschiedenes Kapelle auf dem Petersberg Die um 1000 n.Chr. erbaute hölzerne Kapelle wurde durch einen steinernen Rundbau ersetzt, an dem später Anbauten erfolgten. Um 1130 begann der Bau der Klosterkirche als Pfeilerbasilika. Blitzschlag und Auflösung des einst sehr reichen Klosters im Zuge der Reformation zerstörten den imposanten Kirchenbau, der ab 1853 fast originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Nachdem Schinkel die mächtige Anlage hatte restaurien lassen, wurde St. Peter neu eingeweiht. Von welcher Seite man sich auch dem Petersberg nähert, weithin sichtbar überragt er mit der romanischen Kirche die umgebende Landschaft. Malerisch strahlt das Westwerk des Turmes weit ins Land hinein und lädt zu Stille und Besinnung ein. In der Grablage der berühmten Stiftskirche ruht unter anderem Markgraf Konrad. Mit ihm beginnt der Fürstenzug der Wettiner. Die lange Ahnenreihe prägte nicht nur Sachsens Geschichte, sondern auch die Deutschlands. Seit dem Frühjahr 1999 werden die Kirche und das Brüderhaus durch Mönche der Communität der Christusbrüderschaft Selbitz wieder mit neuem Leben erfüllt. Auf der landeshistorisch interessanten Straße „Straße der Romanik“ zählt die Kirchenanlage heute zu den überregionalen Berühmtheiten. Krosigk Krosigk entstand im 7. Jahrundert. 927 legt Heinrich I. eine Reihe Burgen an, unter denen sich auch ein "castrum Crozuk" befindet. Der fast 30 m hohe Bergfried der Wasserburg ist das erste steinerne Bauwerk im weiten Umkreis. 1052 wird erstmals eine Kapelle auf der Wasserburg erwähnt. 1152 begann der Bau der romanischen Dorfkirche auf einer Anhöhe über dem Ort. 1353 wurde eine Glocke geweiht, die noch heute in Gebrauch ist. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Krosigk erst durch die Truppen Wallensteins geplündert (1625) und dann schließlich 1644 durch schwedische Truppen zerstört. 1703 wurde die neue Gutskapelle geweiht, der berühmte Taubenturm wurde 1729 errichtet. Zu Krosigk gehörten ehemals mehrere Wasser- und Windmühlen. In Anlehnung an diese Tradition wurde 1995 eine aus Landsberg-Gollma stammende restaurierte Bockwindmühle aufgestellt und als funktionsfähiges technisches Denkmal hergerichtet. Sie steht am Windmühlenberg hoch über dem Ort. Abatassinenberg Mager- und Trockenrasen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Natur- und historischen Kulturlandschaften Mitteleuropas. Im Saalkreis wachsen sie oft auf Porphyrkuppen und lößreichen Anhöhen. Durch Aufforstungen seit den 1950er Jahren und durch Überdüngung gingen diese Pflanzengesellschaften drastisch zurück. So veränderten sich auch die Magerrasen des Abatassinenberges, es verblieben nur geringe, empfindliche Restvorkommen. Durch ein Forschungs- und Naturschutzprojekt, finanziert durch einen Betrieb der Steine- und Erdenindustrie, wird am Südhang die beispielhafte Wiederherstellung teilaufgeforsteter und gedüngter Trockenrasenstandorte erprobt. Am knapp 150 m über NN hohen Abatassinenberg wurden im Jahre 1996 umfangreiche vegetationskundliche und faunistische Untersuchungen begonnen. Von Februar bis April 1997 erfolgten auf einer zirka 3 ha großen Fläche Erst-Pflegemaßnahmen, das heißt die Rodung aller auf Anpflanzungen zurückgehenden Gehölze samt Wurzelballen, die teilweise Beseitigung von Oberboden in ruderalisierten Bereichen und die Einbringung der Früchte von 20 Pflanzenarten aus benachbarten Arealen. Ziel ist seitdem, durch Erhaltungspflege wie laufende Beseitigung aufkommender Gehölzschößlinge aus Wurzelresten, ergänzende Einsaaten, Mahd oder Beweidung die wiederentstehenden standorttypischen und artenreichen Trockenrasen zu fördern. Wird damit eine weitgehend stabile Konsolidierungsphase erreicht, kann diese Fläche in die extensive Nutzung abgegeben werden. Andere Trockenrasen auf Porphyrkuppen des Saalkreises könnten dann nach diesem Vorbild des Südhanges am Abatassinenberges bei Brachstedt renaturiert und gepflegt werden. veröffentlicht in: Die Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts © 2000, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISSN 3-00-006057-X Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Sachsen-Anhalts - Ergänzungsband © 2003, Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, ISBN 3-00-012241-9 Letzte Aktualisierung: 30.07.2019

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