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Nachhaltige Ernährung konkret: Mit den neuen Empfehlungen der DGE auch für die „planetare Gesundheit“ sorgen

Bei der Erarbeitung der kürzlich veröffentlichten neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurden erstmals auch Umweltwirkungen einbezogen. Wie sich eine Ernährung nach diesen Empfehlungen im Vergleich zum derzeitigen Verzehr und zur Planetary Health Diet auf wichtige Umweltaspekte auswirken würde, zeigt eine erste Abschätzung im Auftrag des Umweltbundesamtes (⁠ UBA ⁠). Veröffentlicht in Fact Sheet.

Components for the Transformation into a Sustainable Food System

The publication summarizes three strategies for transforming the food system that have been outlined in the “STErn project”, namely the promotion of a more plant-based diet, the further development of the organic farming and food industry and the strengthening of regional value chains. Measures to implement these strategies are bundled into three overarching approaches and presented graphically in the form of profiles. An interactive graphic provides an overview of all 39 proposed measures at a glance. Veröffentlicht in Broschüren.

Implementing GBF Target 16: Addressing biodiversity impacts of food consumption

Target 16 of the Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (GBF) urges national governments to reduce the global footprint of consumption. With the food sector driving biodiversity loss globally, sustainable food systems must become a policy priority. This policy brief offers key recommendations to decision-makers: It outlines actions to effectively promote nature-friendly food production practices, improve the availability of sustainable food options and encourage a voluntary shift towards low-meat and plant-based diets. The brief also highlights the need to reduce food waste and overconsumption as well as improve access to information. It emphasizes that while systemic changes are required, they must be implemented in an equitable manner to leave no one behind. This publication is a product of the working group “Biodiversity & Consumption” of the UNEP One Planet network’s Consumer Information Programme, with contributions from the Food Systems Programme. Its development was supported by the German Federal Agency for Nature Conservation (BfN) with funds from the German Environment Ministry (BMUV). The brief is an output of the project “Shaping nature-friendly consumption”, implemented by the Institute for Ecological Economy Research (IÖW) and the Institute for Energy and Environmental Research (ifeu).

Brodowin-Schule

Die Lichtenberger Schule unterhält mehrere Kooperationen mit relevanten Akteuren im Umwelt- und Klimaschutz. Durch regelmäßige gemeinsame Projekte erhalten die Schülerinnen und Schüler einen weitreichenden und vielfältigen Einblick in die Bereiche Umwelt, Naturschutz und gesunde Ernährung. Auch im Schulalltag kommt der nachhaltige Gedanke nicht zu kurz. Umweltschutz im Schulalltag Klimaschutz und Umweltbewusstsein fängt im Kleinen an. Damit die Schülerinnen und Schüler der Brodowin-Schule ein nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein für die Rolle eines jeden Einzelnen für mehr Nachhaltigkeit entwickeln, muss jeder einmal für die Einhaltung der Umweltschutzregeln an der Schule sorgen. Die sogenannten „Umweltindianer“ achten zum Beispiel auf eine konsequente Mülltrennung und Lüftungsstrategie. Die Drucker- und Tonerpatronen der Schule werden zudem recycelt. Ein weiterer Schwerpunkt der Brodowin-Schule liegt in einer gesunden Ernährung. In regelmäßigen Projekttagen befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichen Aspekten einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung. In den Pausen wird unten anderem Bio-Milch aus dem Ökodorf Brodowin angeboten. Das Verhältnis zwischen Umwelt und Nahrungsmitteln wird auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AG Umwelt und Natur deutlich, welche sich der ökologischen Nutzung der Freiflächen auf dem Schulgelände sowie der Gestaltung und Pflege des Schulgartens widmen. Dieser enthält neben Gemüsebeeten ebenfalls gezielt aufgebaute Biotope für verschiedene Insekten- und Tierarten. Auf diesem Weg tragen die Schülerinnen und Schüler zur Artenvielfalt in der Hauptstadt bei. Eine Wellensittichzucht und Aquarien sorgen in der Schule ebenfalls für eine enge Verbundenheit der Kinder zur Natur. Dank ihrer Kooperationen und Partnerschaften mit engagierten Akteuren im Klima- und Umweltschutz bietet die Brodowin-Schule ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, sich differenziert mit der Thematik auseinander zu setzen. So mündet die Kooperation mit dem Ökodorf Brodowin in Chorin beispielsweise in regelmäßigen Tagesausflügen der Klassen 1 bis 4 und naturwissenschaftlichen Exkursionen in der Jahrgangsstufe 6. Durch die Partnerschaft mit dem Verein Naturschutz Malchow e.V. steht den Kindern zudem die Naturschutzstation Malchow als außerschulischer Lernort zur Verfügung. Seit Juli 2020 ist eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulgebäudes in Betrieb. Die Anlage verfügt über 106 Module. Mit einer prognostizierten Stromerzeugung von 25.800 kWh pro Jahr soll die Grundschule rund 70 Prozent ihres Strombedarfs darüber decken. Regenerative Energien | Einsatz neuer Technik | Schulprogramm | Projekte | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Abfalltrennung | Recycling | Schulgarten Die Grundschule in Alt-Hohenschönhausen zählt rund 630 Schülerinnen und Schüler sowie 53 Lehrkräfte und 23 Erziehende. Die öffentliche Grundschule wird als Ganztagsschule in offener Form betrieben und befindet sich auf einer ehemaligen Kleingartenanlage. An der Brodowin-Schule ist im Sinne einer inklusiven Gesellschaft jeder willkommen. Dem Leitbild der Schule folgend wird Vielfalt als Chance und Grundlage des gemeinsamen Lernens verstanden. Seit einigen Jahren wird das freiwillige Fach Lebenskunde an der Brodowin-Schule angeboten. Die Inhalte setzen sich mit dem Zusammenspiel von Natur und Gesellschaft auseinander und folgen der weltlich-humanistischen Tradition, welche auf Selbstbestimmung, Toleranz, Solidarität und Verantwortung besonderen Fokus legt. Erster Platz Berliner Klimaschulen 2017 Bild: Rawpixel/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Lichtenberg Übersicht: Diese Lichtenberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Jane-Goodall-Grundschule

Die Jane-Goodall-Grundschule verknüpft ihr naturwissenschaftliches Profil mit Projekten und Exkursionen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz. Schulgarten und grünes Klassenzimmer Die fünften und sechsten Klassen kümmern sich im Rahmen des Nawi-Unterrichts um den Schulgarten der Jane-Goodall-Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler bauen dort Möhren und Mangold an, aber auch Kräuter, Beerenobst und bienenfreundliche Blumen. Sie lernen nicht nur, zu pflanzen, pflegen und zu ernten. Gemüse, Früchte und Kräuter werden auch gemeinsam verarbeitet und bieten Anlass zu Gesprächen über eine gesunde und nachhaltige Ernährung. Der Garten beherbergt außerdem ein gut besuchtes Insektenhotel. Das grüne Klassenzimmer neben dem Schulgarten ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich nah an der Natur mit Umwelt- und Klimaschutzthemen zu beschäftigen. Die Grundschule nimmt am Roots-&-Shoots-Programm des Jane-Goodall-Instituts teil, das Kinder und Jugendliche motivieren soll, sich für Menschen, Tiere und die Umwelt einzusetzen. Im Rahmen des Projekts entwickeln die Schülerinnen und Schüler der Jane-Goodall-Grundschule eigene Ideen und setzen sie mit Unterstützung des Instituts um. Beispiele für Unterrichtsprojekte sind die Herstellung von Wachstüchern als Alternative zu Plastikverpackungen und eine Werkstatt zum Thema Klimaschutz, in der die Kinder Versuchsreihen aufgebaut haben um die Wirkungen des Klimawandels zu demonstrieren. Entstanden ist auch eine Sammlung von klugen Tipps für ein möglichst klimaschonendes Verhalten im Alltag, die an die Schulgemeinschaft weitergegeben wurden. Bei Ausflügen ins GoodLab lernten die Schülerinnen und Schüler, Nachhaltigkeit und moderne Technik miteinander zu verbinden. An den für sie kostenlosen Projekttagen haben die jungen Klimaschützerinnen und -schützer unter anderem ein Stop-Motion-Video zum Thema Klimawandel gedreht, Mini-Roboter für die Mülltrennung programmiert und eine Umfrage zum Fahrradfahren an der Schule entwickelt. Auch die Projektwochen werden für die Klimabildung genutzt. Eine der Klassen hat beispielsweise in einem Brandenburger Moor einen Umweltkrimi mit Bezug zum Moorschutz gedreht und darin die besondere Bedeutung der Feuchtgebiete für die Umwelt hervorgehoben – inklusive Filmpremiere vor Nachbarklassen und Lehrkräften. Eine andere Klasse hat auf einem Hybrid-Solarschiff klimaneutrale Alternativen auf dem Wasser kennengelernt. Anfang 2023 werden auf dem Dach der Jane-Goodall-Grundschule Solarmodule installiert, mit deren Hilfe ein bedeutender Teil des für den Schulbetrieb notwendigen Stroms erzeugt wird. Die Anlage nutzt die unbegrenzten Ressourcen der Sonne und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Schule profitiert vom dritten Solarpaket, das der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit den Berliner Stadtwerken abgeschlossen hat. Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Grünes Klassenzimmer | Schulprogramm | Projekte | Regenerative Energien Die Jane-Goodall-Grundschule ist eine verlässliche Halbtagsschule in Berlin-Friedrichshain mit offener Ganztagsbetreuung. Die rund 370 Schülerinnen und Schüler werden von etwa 45 Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet. Die Schule ist nach der für ihre Arbeit mit Schimpansen und ihren Einsatz für den Natur- und Artenschutz bekannte Aktivistin Jane Goodall benannt. Das Motto der Grundschule lautet “Wir bleiben neugierig”. Die Schule hat einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, der seinen Ausdruck unter anderem im projektbezogenen Lernen am schulweiten Forscher:innentag und im jahrgangsübergreifenden Naturkundeunterricht in den 5. und 6. Klassen findet. Bild: ridofranz/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Dmyrto_Z/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Anna-Seghers-Schule

Die Anna-Seghers-Schule beteiligt sich an einem Pilotprojekt zu Energiesparpotenzialen. Dafür arbeitet die Adlershofer Gemeinschaftsschule eng mit dem Bezirk Treptow-Köpenick zusammen. Modellprojekt zum Energiesparen Um an der Anna-Seghers-Schule Energie einzusparen, haben die Schule und das Bezirksamt Treptow-Köpenick ein Maßnahmenpaket beschlossen. Was in welcher Weise umgesetzt werden soll, haben allen Beteiligten gemeinsam diskutiert: die Leitungsebene des Bezirksamts, die Schulleitung sowie die Schülerinnen und Schüler. Unterstützung und Know-how bekamen sie dabei vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU). Um die im Maßnahmenpaket formulierten Ziele zu erreichen, setzen die Akteurinnen und Akteure auf eine Verzahnung von technischen und verhaltensbedingten Änderungen. Um große Mengen Energie einsparen zu können, ist eine Verhaltensänderung im Umgang mit Ressourcen bei allen Beteiligten notwendig. Die Fachbereiche und die Schülerschaft sind daher aufgefordert, sich im Unterricht mit dem Thema Energiesparen auseinanderzusetzen. Sogar die Eltern werden in den Prozess mit eingebunden. Im Zuge des Modellprojekts werden außerdem die alten Thermostate an den Heizkörpern durch einstellbare ersetzt. In allen Klassenstufen werden Energiebeauftragte bestimmt und geschult, die auf einen sparsamen Umgang mit Strom und Wärme achten. Auch ein Energie-Monitoring ist vorgesehen. Dafür führt die Anna-Seghers-Schule regelmäßig Energiemessungen und Zählstandabfragen durch. Nach Abschluss des Projekts sollen die Maßnahmen auf die anderen Schulen im Bezirk angewendet werden – als Beitrag in der Energiekrise und für mehr Klimaschutz. Eine wichtige Instanz an der Gemeinschaftsschule, wenn es um Klimaschutzthemen geht, ist die AG Schulklimawandel. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich schon seit Jahren für den bewussten Umgang mit Ressourcen und mehr Nachhaltigkeit ein und trägt ihre Ideen auch nach außen. Einer der größten Erfolge der AG ist noch jung: Ihr ist es gelungen, eine Klimavereinbarung mit der Schulleitung zu unterzeichnen. Der Förderverein der Anna-Seghers-Schule unterstützt die Arbeit der AG, indem er ausgewählte Projekte finanziert – wie beispielsweise die Beschaffung von Bewässerungssäcken und Schläuchen für die Versorgung der Bäume auf dem Schulgelände. Der Förderverein schreibt außerdem regelmäßig einen Umweltpreis aus und organisiert einen Benefizlauf. Die erlaufenen Spenden gehen unter anderem an die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Die AG Schulgarten, die sich einmal wöchentlich trifft, hat mit Unterstützung der “Ackerhelden” in einer Ecke des Schulhofs ein kleines grünes Paradies angelegt. Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner bauen in den Hochbeeten Biogemüse wie Kohlrabi und Rettich an. Das Gemüse landet später auf den Frühstücksbroten. Die Blumen, die ebenfalls einen festen Platz in den Beeten haben, bieten Bienen und anderen Insekten Nahrung. Eine gesunde und nachhaltige Ernährung hat auch bei der Auswahl des Caterers für das Schulessen eine Rolle gespielt: Er setzt auf Lebensmittel aus ökologischem Anbau. Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Energierundgang | Heiz-Management Die Anna-Seghers-Schule ist eine öffentliche Gemeinschaftsschule in Berlin-Adlershof. Rund 140 Lehrerinnen und Lehrer, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, Erzieherinnen und Erzieher betreuen und unterrichten die etwa 1350 Schülerinnen und Schüler. “Durch mehr Sprachkompetenz mehr Fachkompetenz” lautet das Motto der Anna-Seghers-Schule – passend zum Schulprofil Sprache und Literatur. Die Schule versteht sich als Ort des Erlernens und Erlebens eines Wertesystems in einer sich kontinuierlich wandelnden Gesellschaft. Das Leben und Wirken der Namensgeberin Anna Seghers, einer der bekanntesten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik und Nachkriegszeit, dienen als Anknüpfungspunkt und Fundament für die Entwicklung unterschiedlichster Kompetenzen. Bild: ridofranz/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Treptow-Köpenick Übersicht: Diese Treptower und Köpenicker Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Dmyrto_Z/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

LebensMittelPunkte für zukunftsfähige Ernährung & ländliche Räume

LebensMittelPunkte für zukunftsfähige Ernährung & ländliche Räume „LebensMittelPunkte“ (LMPs) sind eine Konzeptidee aus dem städtischen Raum. Sie sollen zur Ernährungswende beitragen, nachhaltige Ernährung für alle zugänglich machen und Zusammenhalt in der Nachbarschaft fördern. Ein Projekt der Verbändeförderung hat dabei unterstützt, drei LMPs in Brandenburg aufzubauen. Eine Broschüre hilft dabei, LMPs im ländlichen Raum zu etablieren. In LebensMittelPunkten, kurz LMP, werden regionale, hochwertige und fair gehandelte Nahrungsmittel vermarktet, gelagert, verarbeitet und gemeinsam gegessen. Sie bringen Menschen die bunte Vielfalt an Nahrungsmitteln in ihrer unmittelbaren Umgebung näher, sind aber zugleich auch Treffpunkte, um gemeinsam zu kochen und zu gärtnern, zu essen, voneinander zu lernen und sich auszutauschen. Um dieses Konzept auch auf dem Land zu etablieren, haben Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium das Projekt „Die Ernährungswende konkret regional und bundesweit mit den LebensMittelPunkten (LMPs) bewegen!“ im Rahmen der Verbändeförderung gefördert. Mit dem Projekt wurden der Aufbau und die Verstetigung von drei LMPs in Brandenburg sowie der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks von LMPs unterstützt. Dadurch entsteht ein Austausch über erfolgreiche Strategien und Beispiele, der die Arbeit in den Regionen unterstützt und einen Wissenspool generiert. Gelingt es, aktuelle Herausforderungen zu meistern, können LebensMittelPunkte zu langfristigen Institutionen eines lebenswerten ländlichen Raums werden und gleichzeitig wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige Ernährungswende werden. Für die Verstetigung von LMPs braucht es jedoch vor allem langfristig nutzbare Räumlichkeiten und/oder Gartenflächen sowie ein Finanzierungskonzept für eine Koordinationsstelle. Ohne ein bis zwei Personen, die verantwortlich die Organisation und Koordination für den LMP übernehmen und weitere Aktive aktivieren, kann der Prozess zur kontinuierlichen Entstehung der LMPs nicht aufrechterhalten werden. Eine im Projekt entstandene Broschüre stellt dar, was LebensMittelPunkte genau sind, wie sie im ländlichen Raum etabliert werden können und was dabei die Herausforderungen sind. Die Broschüre richtet sind an Vertreter*innen der lokalen Zivilgesellschaft, der Lokalpolitik und der Verwaltung sowie an alle Interessierten aus der ländlichen Bevölkerung.

Nachhaltige Ernährung konkret: Mit den neuen Empfehlungen der DGE auch für die „planetare Gesundheit“ sorgen

Bei der Erarbeitung der kürzlich veröffentlichten neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurden erstmals auch Umweltwirkungen einbezogen. Wie sich eine Ernährung nach diesen Empfehlungen im Vergleich zum derzeitigen Verzehr und zur Planetary Health Diet auf wichtige Umweltaspekte auswirken würde, zeigt eine erste Abschätzung im Auftrag des Umweltbundesamtes (⁠UBA⁠).

Components for the Transformation into a Sustainable Food System

The publication summarizes three strategies for transforming the food system that have been outlined in the “STErn project”, namely the promotion of a more plant-based diet, the further development of the organic farming and food industry and the strengthening of regional value chains. Measures to implement these strategies are bundled into three overarching approaches and presented graphically in the form of profiles. An interactive graphic provides an overview of all 39 proposed measures at a glance.

Bausteine für die Transformation zu einem nachhaltigen Ernährungssystem

Die Publikation stellt drei im STErn-Projekt erarbeitete Strategien zur Transformation des Ernährungssystems vor, nämlich die Förderung einer stärker pflanzenbasierten Ernährung, die Fortentwicklung der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Die zur Umsetzung dieser Strategien entwickelten Maßnahmen werden in drei übergeordneten Handlungsansätzen gebündelt und in Form von Steckbriefen als politische Handlungsempfehlungen graphisch aufbereitet. Eine interaktive Graphik gibt einen Überblick über sämtliche 39 Maßnahmenvorschläge auf einen Blick. Gleichzeitig kann per Mausklick auf jeden jeweils ausgewählten Steckbrief zugegriffen werden. Veröffentlicht in Broschüren.

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