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KA 9/2004 Einsatz der Nutzwertanalyse [KA / Archiv 2004 / KA WW / Unterlagen / DWA und WRRL / DWA-WRRL-Forum / DWA / Verbände NGOs]

Einsatz der Nutzwertanalyse als Bewertungsinstrument im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Jürgen Martens (Morschen)

Ressourcenorientierte Konzeptbewertung Ressourcenorientierte Konzeptbewertung

Verschiedene Konzepte für ein Produkt qualitativ und multiattributiv bewerten sowie vergleichen: Das Online-Werkzeug „Ressourcenorientierte Konzeptbewertung“ unterstützt die Produktentwicklung. Berücksichtigt werden technische, wirtschaftliche und ressourcenbezogene Kriterien. Mit dem Ziel, das Produktkonzept mit der besten Bewertung als Lösung für die anschließende Entwurfsphase zu bestimmen. Sie können bis zu vier Konzepte gegenüberstellen. Die ressourcenorientierte Konzeptbewertung hilft, Produktkonzepte qualitativ zu bewerten. Die Bewertung erfolgt multiattributiv nach vordefinierten und frei bestimmbaren gewichteten technischen, wirtschaftlichen oder ressourcenbezogenen Kriterien. Dazu zählen auch Kriterien, die sich nicht in Geld-, Zeiteinheiten oder sonstigen Größen quantitativ ausdrücken lassen oder nicht messbar sind * Zangemeister, C. (1976): Nutzwertanalyse in der Systemtechnik – Eine Methodik zur multidimensionalen Bewertung und Auswahl von Projektalternativen. 4. Auflage, Zangemeister & Partner. . In der Anwendung ist es wichtig, dass es sich bei den Konzepten, die verglichen werden, um ein Produkt handelt (entsprechend der Konzeptphase in der Produktentwicklung ). Das Vorgehen erfolgt systematisch in vier Verfahrensschritten. Diese Abfolge stellt eine weitgehend objektive und rationale Bewertung sicher. In den Schritten 1 und 2 wird die Bewertung vorbereitet: Hier wird die Anzahl der Konzepte definiert, die Bewertungskriterien anhand der produktspezifischen Anforderungen bestimmt und anschließend gewichtet. In Schritt 3 erfolgt die Bewertung der Konzepte innerhalb einer Nutzwertmatrix mit einer automatischen Berechnung von Nutzwert und Wertigkeiten. Im letzten Schritt werden die Bewertungsergebnisse aller Konzepte in einem Spinnennetzdiagramm gegenübergestellt. Die Ergebnisse (samt indivuelller Eingaben in den Schritten) können Sie sich in einem PDF herunterladen. Es bietet sich an, das Werkzeug zum Ende der Konzeptionsphase eines Produkts heranzuziehen. Es hilft, mögliche Lösungsalternativen zu prüfen, sodass die Konzepte anschließend weiter ausgearbeitet und in die Entwurfsphase überführt werden können. Auch die Bewertung nur eines Konzepts ist möglich; in diesem Fall wird das Konzept mit einer Ideallösung verglichen. Der Vergleich erfolgt durch eine Nutzwertanalyse mit anschließender Berechnung von Wertigkeiten. Der Begriff Nutzwert bezeichnet den subjektiv bestimmten Wert des Produktkonzepts hinsichtlich der Erfüllung gestellter Produktanforderungen. Durch die technischen, wirtschaftlichen und ressourcenbezogenen Wertigkeiten lassen sich die Konzepte beurteilen und innerhalb der drei Kategorien gegenüberstellen. Die Auswertung erfolgt durch eine Darstellung aller drei Wertigkeiten gemeinsam mit der gesamten Wertigkeit in einem Spinnennetzdiagramm. Da die Konzepte eines Produkts noch nicht den Detailgrad wie die späteren Produktentwürfe aufweisen, erfolgt die Beurteilung der Kriterien überwiegend qualitativ. Für die Beurteilung einiger Bewertungskriterien ist jedoch eine vorangegangene quantitative Abschätzung oder Messung hilfreich (z. B. Herstellkosten, THG-Emissionen, Energieverbrauch oder versorgungskritische Rohstoffe). Dafür können zum einen bestimmte Werkzeuge des VDI Zentrums Ressourceneffizienz herangezogen werden; wie beispielsweise die Prozessketten & Prozessvisualisierungen oder die Materialdatenbank . Zum anderen Hilfsmittel wie die VDI-Richtlinie 2225 Blatt 1 zur vereinfachten Kostenkalkulation, eine MET-Matrix oder die Liste der kritischen Rohstoffe der EU . Gelesen wird von der Spalte zur Zeile, d. h. beginnend mit den obenstehenden Kriterien (das jeweils betrachtete Kriterium) zu den Kriterien links (das jeweils verglichene Kriterium).

Bewertung von Produktvarianten

Ressourcenorientierte Konzeptbewertung des VDI ZRE unterstützt bei Auswahl von Produktideen © PantherMedia / Sasha2109 Mit der Entwicklung von neuen Produkten erschließen Unternehmen neue Märkte und bestehen im Wettbewerb. Es lohnt sich jedoch nicht, alle Produktkonzepte gleichermaßen weiterzuentwickeln. Mit dem neuen Webtool „Ressourcen-orientierte Konzeptbewertung“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) lassen sich Konzepte für Produkte qualitativ bewerten und vergleichen – nach technischen, wirtschaftlichen und ressourcenbezogenen Kriterien. In der frühen Phase der Entwicklung von Produkten werden Varianten auf Basis definierter Anforderungen an das zukünftige Produkt erstellt. Bei einem Backofen besteht beispielsweise der Wunsch nach Edelstahl als Werkstoff, einem modularen Aufbau und einer speziellen Öffnungsfunktion. Daraus abgeleitete Varianten werden als Konzepte bezeichnet. Die Fokussierung auf wenige Produktkonzepte zur Weiterentwicklung spart Zeit, Material und Energie. Für eine fundierte Auswahl empfiehlt sich eine rationale Betrachtung der unterschiedlichen Lösungsansätze. Mit dem neuen Online-Werkzeug „Ressourcenorientierte Konzeptbewertung“ des VDI ZRE lassen sich Produktkonzepte qualitativ bewerten und vergleichen – mit Blick auf den gesamten Lebensweg. Das intensive Bewertungsverfahren ist eine Kombination aus Nutzwertanalyse und Technisch-Wirtschaftlicher Bewertung nach der VDI-Richtlinie 2225 Blatt 3. Ressourcenorientierte Konzeptbewertung als Webtool Mit dem Webtool können Produktkonzepte ganzheitlich nach Kriterien zur Konstruktion, technischen Funktionsweise, Wirtschaftlichkeit, Erfüllung von Kundenbedürfnissen sowie zur Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bewertet werden. Die zur Beurteilung ausgewählten Kriterien werden für die Analyse gewichtet. In einer Nutzwertmatrix lassen sich die Konzepte danach bewerten, wie sie die zuvor gewählten Bewertungskriterien erfüllen. Entsprechend der eigenen Gewichtung ergeben sich der gesamte Nutzwert und die Wertigkeiten der einzelnen Kategorien. Abschließend werden die Bewertungsergebnisse aller Konzepte in einem Spinnennetzdiagramm dargestellt. Es bietet sich an, dieses intensive Bewertungsverfahren am Ende der Konzeptphase im Rahmen der Produktentwicklung durchzuführen. Ziel ist es, den Lösungsraum einzugrenzen und ein geeignetes Konzept auszuwählen. Dieses wird in der anschließenden Entwurfsphase weiterentwickelt. Sofern nur ein Konzept zur Bewertung vorliegt, erfolgt die Bewertung im Vergleich mit der Ideallösung. Die Durchführung und die individuellen Ergebnisse lassen sich abschließend in einem PDF darstellen und downloaden. Zum Webtool

Teilvorhaben: Entwicklung und Produktion eines Leichtbaurades aus Sekundäraluminium

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Produktion eines Leichtbaurades aus Sekundäraluminium" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Borbet GmbH durchgeführt. Die Borbet GmbH möchte durch folgende Beiträge das übergeordnete Ziel der Entwicklung eines nachhaltigen Rades, das die technischen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen der Hersteller für unterschiedliche Antriebsstränge erfüllt, unterstützen. Neben dem Qualitätsmanagement wird die Außendarstellung des Projekts übernommen. Es wird ein vollparametrierbares CO2 Modell mit Kopplung aller Aspekte und eine Entwicklungsmethodik mit Lebenszyklusanalyse erstellt. Parallel dazu wird der Werkstoff hinsichtlich seiner mechanischen, optischen, Verarbeitungs- und Korrosionseigenschaft charakterisiert. Es wird ein Lastenheft für nachhaltiges Insert erstellt und mittels Nutzwertanalyse eine Auswahl an Werkstoffen getroffen. Zur abschließenden Werkstoffcharakterisierung werden Zugproben aus unterschiedlichen Legierungen gefertigt, geprüft und validiert. Anschließend wird ein Leichtbaurad inklusive Insert anhand der erreichten Werkstoffkennwerte konstruiert und mittels FEM auf Dauerhaltbarkeit, Steifigkeit und Festigkeit geprüft und eine Modalanalyse durchgeführt. Nach der Fertigung der Räder werden diese auf Prüfständen auf ihre Langlebigkeit geprüft und die Ergebnisse mit den Simulationsdaten validiert. Abschließend erfolgt der Wissenstransfer.

Pilotstudie 'Umwelteffekte'

Das Projekt "Pilotstudie 'Umwelteffekte'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH durchgeführt. Aufgabe des Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung eines praktikablen EDV-gestuetzten Instrumentariums zur nutzwertanalytischen Bewertung der Umwelteffekte von Fernstrassen, wie Laerm - Zerschneidung, Flaechenbedarf - visuelle Beeintraechtigungen - Schadstoffe, auf der Grundlage eines bereits bekannten Trassenverlaufes. Die Umsetzung des Bewertungsmodells erfolgt anhand eines Teilabschnittes der A 8 im Pfaelzer Wald im Vergleich mit einer entsprechenden Alternativplanung.

Entwicklung eines EDV-unterstuetzten Entscheidungsinstruments zur Standortvorauswahl von Kernenergieanlagen

Das Projekt "Entwicklung eines EDV-unterstuetzten Entscheidungsinstruments zur Standortvorauswahl von Kernenergieanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Battelle-Institut e.V. durchgeführt. Auswahl von Standorten fuer Kernenergieanlagen und Einzelstandortbewertung unter besonderer Beruecksichtigung des nuklearspezifischen Risikos. Entwicklung eines bundeseinheitlichen EDV-unterstuetzten Verfahrens zur Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens. Erfassung und nutzwertanalytische Verarbeitung von Standortdaten.

Umweltbeeinflussung im laendlichen Raum

Das Projekt "Umweltbeeinflussung im laendlichen Raum" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Salzburger Institut für Raumforschung durchgeführt. Umwelteinfluesse aller Art, bes. Umweltschaeden im laendlichen Raum. Unterschiedliche Aspekte - Fremdenverkehr, Einfluesse der Landwirtschaft, Typisierung laendlicher Raeume.

Teilprojekt 5

Das Projekt "Teilprojekt 5" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ecologic Institut gemeinnützige GmbH durchgeführt. Die Auswirkungen klimawandelbedingter Wetterextreme sind besonders in Städten ausgeprägt. Hohe Flächenversiegelungsgrade und Bebauungs-dichten verschärfen das Überflutungsrisiko durch Starkregen und die Bildung sommerlicher Hitzeinseln. Lange Trockenperioden bedrohen die urbane Vegetation, welche Hitzebelastungen abmildert und den urbanen Wasserhaushalt verbessert. AMAREX untersucht Möglichkeiten zur Anpassung des Regenwassermanagements durch blau-grüne Infrastrukturen (BGI) und Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung (RWB) an die zunehmenden Extrembelastungen Starkregen, Trockenheit und Hitze als Schlüsselbeitrag zur Klimafolgenanpassung. Zusätzlich wird der beeinträchtigte urbane Wasserhaushalt als zentraler Bewertungs-indikator für Wasserextreme überprüft. Es wird untersucht, wie RWB-Maßnahmen um zusätzliche Speicherräume zur Überflutungsvorsorge (RWB+) bzw. zur Nutzung / Bewässerung als Trockenheitsvorsorge (RWB+N) funktional erweitert werden können. Dazu werden Bewertungsmethoden für die Umsetzungspotenziale (Konkurrenzen, Synergien) und Wirkungs-quantifizierung dieser Maßnahmen entwickelt und in ein webbasiertes Planungstool für die kommunale Praxis überführt. Es soll als zentrales Element im integrierten Planungsprozess sowohl die sektorübergreifende Interaktion zwischen Stadt-, Freiraum- und Infrastrukturplanung fördern als auch der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Die Ansätze und Tools werden in Zusammenarbeit mit den Städten Köln und Berlin entwickelt. Dieser Teilantrag umfasst im Wesentlichen die Entwicklung von Methoden zur sozio-ökonomischen Bewertung von BGI. Es wird analysiert, wie eine übergreifende Analyse zur Unterstützung der Maßnahmenauswahl in der Praxis (qualitative Nutzwertanalyse) mit einer vertieften monetären Bewertung verknüpft werden kann. Es wird untersucht, inwieweit Zusatznutzen von BGI in die Bewertung integriert werden können und welche Transfermethoden für ökonomische Werte ausreichend robust für die Anwendung auf Quartiersebene sind.

Teilvorhaben: Geowissenschaftliche Charakterisierung, verfahrenstechnische Ansätze, Nutzwertanalyse und Nachhaltigkeitsbetrachtung für die Gewinnung von Lithium aus hydrothermalen Fluiden

Das Projekt "Teilvorhaben: Geowissenschaftliche Charakterisierung, verfahrenstechnische Ansätze, Nutzwertanalyse und Nachhaltigkeitsbetrachtung für die Gewinnung von Lithium aus hydrothermalen Fluiden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG durchgeführt. Übergreifendes Ziel von Li-Fluids ist die Erstellung einer umfassenden Potenzialstudie für ganz Deutschland zur Gewinnung von Lithium aus hydrothermalen Fluiden. Das Teilvorhaben fokussiert auf die systematische Bewertung potenzieller Lithiumvorkommen sowohl unter geologischen als auch verfahrenstechnischen Bedingungen und Nachhaltigkeitskriterien. Lithium-Extraktionstechniken, die zeitnah im Oberrheingraben (ORG) erstmals im kleinen Maßstab an Geothermiestandorten getestet werden, können nicht direkt auf zukünftige Standorte, wie etwa das Norddeutsche Becken (NDB) übertragen werden. Ziel des Teilvorhabens ist daher die flächendeckende Evaluation von potenziellen Nutzhorizonten und die Priorisierung von Standorten um die Bewertung bestehender und neuer Extraktionsmethoden zur Gewinnung von Lithium aus hydrothermalen Quellen zu ermitteln. Erst dadurch ist die Beurteilung heimischer Vorkommen unter geologischen, technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten möglich.

Systemauswahl zur biotechnologischen Verwertung von CO2 aus Biogasanlagen

Das Projekt "Systemauswahl zur biotechnologischen Verwertung von CO2 aus Biogasanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. durchgeführt. Ziel ist die Erarbeitung und Priorisierung von geeigneten Konzepten zur biotechnologischen Verwertung von CO2 aus Biogasanlagen, um eine höhere Wertschöpfung im Anlagenbetrieb, bei gleichzeitiger Reduktion des CO2-Ausstoßes, zu erreichen. Als Ergebnis des Vorprojektes stehen ausführliche Beschreibungen verschiedener sinnvoller Produktionsprozesse, z.B. in Form von Projektskizzen, zur Verfügung. Im Rahmen einer Szenarioanalyse soll insbesondere die morphologische Analyse durchgeführt werden. Als Ergebnis soll eine Auflistung von konsistenten/widerspruchsfreien Szenarienpfaden (Umsetzungsvarianten) zur biotechnologischen CO2-Verwertung im Umfeld einer Biogasanlage stehen, welche anschließend in einer Nutzwertanalyse priorisiert und weiter eingegrenzt werden sollen. Am Ende des Projektes sollen die wichtigsten Erkenntnisse in einer Roadmap zusammengefasst werden. Es sollen konkrete Handlungsempfehlungen, Schlussfolgerungen und strategische Ableitungen für die Fördergeber und Projektnehmer in Bezug auf die geplante Umsetzungsphase der einzelnen Teilprojekte nach der Konzeptionsphase enthalten sein. Durch das Einbeziehen von Experten, Biogasanlagenbetreiber und weiteren relevanten Stakeholdern kann die Roadmap bei der erfolgreichen Umsetzung und Implementierung in Folgeprojekte Hilfestellung leisten. Ebenso soll bereits eine priorisierte Liste von geeigneten bestehenden Biogasanlagen in Deutschland für die mögliche Durchführung des zugehörigen Gesamtvorhabens erstellt werden.

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