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Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße von der Schleuse Charlottenburg (km 6,5) bis zum Humboldthafen (km 14,5)

Das Projekt Stand der Arbeiten Zahlen und Daten Rückblick Projektbeteiligte Die Uferwände der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) zwischen dem Humboldthafen und dem Oberwasser der Schleuse Charlottenburg müssen auf Grundlage vertiefter Untersuchungen erneuert werden. Die abgelaufene Nutzungsdauer (80 Jahre), bekannte Schäden und die landseitigen Verkehrslastveränderungen im Zuge der städtischen Entwicklung erfordern in Verbindung mit der Verpflichtung des Landes zur Unterhaltung der Uferwände die umfangreiche Erneuerung der Uferwände in dem relevanten Spree-Abschnitt. Die Uferwände sichern das landseitige Gelände (Verkehrsflächen, Grünflächen, Gewerbe, Wohnbebauung) gegen die Spree. Beispielhaft gehören der Schlosspark Charlottenburg, die Straßen Tegeler Weg, Charlottenburger Ufer, Schleswiger Ufer, Holsteiner Ufer und das Ufer des Tiergartens zu den relevanten Landflächen. Die gesicherten ufernahen Straßen ermöglichen die ortsnahe Verkehrs- und die Medienerschließung. Darüber hinaus wird die Spree in diesem Projektabschnitt durch die Berufsschifffahrt und intensiv durch die Fahrgastschifffahrt genutzt, deren Betrieb nur bei erneuerten, standsicheren Uferwänden uneingeschränkt erhalten werden kann. Sie dient in diesem Abschnitt als Bundeswasserstraße für Schiffe (Verbände) mit einer maximalen Länge von 91 Meter und einer Tonnage von etwa 1.000 Tonnen. Typische Fahrgastschiffe sind 67 Meter lang und befördern bis zu 400 Passagiere. Die Bauwerke der Uferbefestigung sind im Mittel 60 Jahre alt. Die Maßnahme umfasst mehr als 85 Uferabschnitte auf einer Gesamtlänge von ca. 11 Kilometer. Vor dem eigentlichen Baubeginn notwendige Sicherungsmaßnahmen erfolgen seit Ende 2020. Die Maßnahme Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) von Schleuse Charlottenburg (km 6,5) bis Humboldthafen (km 14,5) wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt kofinanziert. Voraussichtliche Bauzeit: 10 Jahre in Abschnitten Bauzaungespräche (BZG) Gespräche mit Anwohnern am Schleswiger Ufer Einzelgespräche Am Spreebord mit Bürgern zu laufenden Bauwerkserkundungen und anstehenden Sofortsicherungen des Schleswiger Ufers und Am Spreebord Bauherrin Uferbefestigung – Land Berlin, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Abteilung Tiefbau, Wasserbau Grünflächen, Straßen und Bäume – Bezirksamt Mitte bzw. Charlottenburg-Wilmersdorf, Straßen- und Grünflächenamt (SGA) Wasserstraße – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel (WSA Spree-Havel) Genehmigungsbehörden – Wasserbehörde des Landes Berlin (SenMVKU) und WSA Spree-Havel Denkmalschutz – Landesdenkmalamt Berlin (LDA)

Sonstiger Verkehr und Bausektor

Schienenverkehr Schiffsverkehr Flugverkehr Off-road-Verkehr Baustellen Als Datengrundlage zur Berechnung der Emissionen aus dem Schienenverkehr dienen Informationen der Deutschen Bahn AG und Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dem Netz des DB-Schienennetzes, sowie der Straßenbahn und oberirdisch fahrenden U-Bahn. Neben Abgas-Emissionen aus dieselbetriebenen Schienenfahrzeugen entstehen auch Partikel-Emissionen durch Abrieb der Bremsen, Räder, Schienen, Fahrleitungen und Stromabnehmer, wobei diese Partikelemissionen auch von elektrisch betriebenen Fahrzeugen stammen. Insgesamt werden vom Schienenverkehr in Berlin 4.721,4 Tonnen CO 2 , 45,2 Tonnen NO x und 104,7 Tonnen Feinstaub (PM 10 ) emittiert. Den größten Anteil der gasförmigen Emissionen hat der Güterverkehr, wohingegen für PM 10 und PM 2,5 die höchsten Beiträge vom Personennahverkehr (Regionalbahnen und S-Bahnen) rühren, da aufgrund der höheren Fahrleistungen die Abriebprozesse verstärkt zur Feinstaubemission beitragen. Die Datengrundlage für die Berechnung der Emissionen aus dem Berliner Schifffahrtsverkehr bilden Informationen der Schiffs- und Güterstrombewegungen auf den Bundeswasserstraßen sowie Auswertungen der Fahrpläne der Fahrgastschiffe der in Berlin tätigen Reedereien. Schleusendaten erfassen außerdem neben den Güter- und Personenschiffen auch Motorboote, sodass auch diese Schiffsklasse in die Berechnung der schifffahrtsbedingten Emissionen einfließen kann. Der größte Anteil der Emissionen auf Berliner Wasserstraßen entfällt auf die Fahrgastschifffahrt, der bei den NO x -Emissionen bei 58 % und bei den PM 10 -Emissionen bei 47 % liegt. Räumlich sind die meisten Emissionen vor allem im Stadtbezirk Mitte mit den vielen Fahrgastschifffahrtsanlegern zwischen Mühlendammschleuse und dem Bundeskanzleramt aufzufinden. Für den Flugverkehr werden die Abgas-Emissionen des zivilen Flugverkehrs im bodennahen Bereich der Flughäfen bis 3.000 Fuß oder 915 Meter Höhe sowie die Emissionen durch die Fahrzeuge auf den Flughafenvorfeldern berücksichtigt. Zur Ermittlung der Emissionen werden die Start- und Landevorgänge, differenziert nach Luftfahrzeugklasse, analysiert, die vom Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellt wurden. Zudem wurden vom Flughafenbetreiber Berlin-Brandenburg GmbH modellfeine Daten aus Flugtagebüchern zur Verfügung gestellt. Die Quellgruppe „Off-road-Verkehr“ umfasst die Anwendung von mobilen Geräten und Maschinen sowie von Fahrzeugen außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs in der Forst- und Landwirtschaft, Industrie, Privaten Gartenpflege, Pflegen öffentlicher Grünflächen und des Militärs. Als emissionsrelevante Daten werden Angaben zum eingesetzten Fahrzeug- und Gerätebestand und deren Einsatzbedingungen benötigt, die aber im Allgemeinen nicht vorliegen. Daher werden für jeden Teilsektor spezifische Verbrauchsfaktoren bezogen auf geeignete Indikatorgrößen aus vorliegenden Daten für Nordrhein-Westfalen auf Berlin übertragen. Anhand dieser Angaben und mittlerer Emissionsfaktoren werden daraus die Emissionen des Sektors “off-road-Verkehr” abgeschätzt. Durch Baustellen werden verschiedene Emissionen erzeugt, die sich in folgende Teilbereiche einteilen lassen: Abgasemissionen der mobilen Maschinen Aufwirbelungs- und Abriebemissionen der mobilen Maschinen Weitere Emissionen (vor allem Staub) durch unterschiedliche Bautätigkeiten und Arbeitsprozesse (z.B. Abbrucharbeiten, Bohrungen usw.) Baustellen lassen sich jedoch räumlich nur sehr schwer repräsentativ für einen längeren Zeitraum einem bestimmten Gebiet zuordnen. Während mobile Baumaschinen, die zum größten Teil dieselbetrieben sind, stark in ihrer Größe und Leistung je nach Einsatzgebiet variieren und im Straßen-, Hoch- und Tiefbau eingesetzt werden, relativ gut emissionsseitig eingeordnet werden können, ist die Datenlage ihres Einsatzes jedoch sehr unsicher. Der Standort des gemeldeten Bestandes weicht häufig stark von ihrem Einsatzgebiet ab, da Baufirmen nicht nur lokal arbeiten und zudem häufig auch Leihmaschinen einsetzen. Die Staub-Emissionen durch Aufwirbelung und Abrieb sowie durch Abbrucharbeiten überschreiten zudem in der Regel die Abgasemissionen auf Baustellen bei weitem. Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass insbesondere die nicht-motorbedingten Emissionen aus dem Einsatz von Baumaschinen und den Tätigkeiten auf Baustellen aktuell nur sehr grob abgeschätzt werden können. Die Ermittlung der Emissionen der Bauwirtschaft in Berlin wird deshalb auf Basis anderweitiger Daten durchgeführt: Ermittlung des Gesamtbauvolumens für Berlin, differenziert nach Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe Abschätzung der Anzahl der Beschäftigten auf Basis der Daten aus der Statistik des Baugewerbes Berlin Ableitung von spezifischen Verbrauchsdaten (Diesel, Benzin, Gemisch) pro Beschäftigten und Ermittlung von typischen Bestandsstrukturen der eingesetzten Baumaschinen Ermittlung von charakteristischen kraftstoffbezogenen Abgas-Emissionsfaktoren sowie Emissionsfaktoren für Aufwirbelung, Abrieb und Abbrucharbeiten.

Pegel im Rheingebiet: Mainz, Rhein

Im Jahre 1818 wurde ein hölzerner Lattenpegel (Skalierung in hessischen Dezimalfuß) am linksseitigen Hebejoch der damaligen Schiffsbrücke errichtet und ab dem 1.12.1818 regelmäßig beobachtet. 1872 erfolgte die Umstellung auf das metrische System, 1878 wurde die Pegellatte an die Kaimauer oberhalb der Schiffsbrücke versetzt. 1896 wurde ein Pegelhaus zur Aufnahme eines selbstschreibenden Luftdruckpegels eingerichtet (1929 durch Schwimmerschreibpegel ersetzt). Durch Kriegseinwirkung wurde der Schwimmerschreibpegel 1945 zerstört und das Pegelhaus stark beschädigt (nach 1947 wiederhergestellt). Seit Juli 1956 ist der Pegel mit Datenfernübertragung ausgestattet, seit Dezember 1969 mit einer Messwertansageeinrichtung. Durch den Betrieb der Mainschleusen, die Passagierschifffahrt am nahegelegenen Anleger, die Beseitigung von Resten der alten Römerbrücke direkt unterhalb des Pegels ca. 1860, durch Brückentrümmer der zerstörten Eisenbahn- und Straßenbrücken (von März 1945 bis 1947) wurden die Wasserstands- und Abflussverhältnisse z.T. erheblich beeinflusst. Änderungen der Höhe des Pegelnullpunktes über NN bzw. NHN: ab 1852: NN+ 80,811 m (80,625 m über Amsterdamer Pegel) ab 1881: NN+ 80,414 m (Preußische Landesaufnahme) ab 1909: NN+ 80,399 m (Ghzgl. Hydrogr. Bureau 1913) ab 1923: NN+ 80,376 m (HLfWG 1931) ab 01.11.1931:   NN+ 80,385 m (HLfWG 1933) ab 01.11.1938:   NN+ 78,385 m (Tieferlegung des Pegelnullpunkts) ab 01.01.1954:   NN+ 78,430 m (neues System [DHHN 12]; die Höhenlage des Pegels zum Gelände hat sich nicht geändert) ab 01.07.1995: NHN+ 78,372 m (DHHN 92; die Höhenlage des Pegels zum Gelände hat sich nicht geändert) ab 01.11.2019: NHN+ 78,37 m (neues System [DHHN 2016]) Quellen: Ghzgl. Hydrogr. Bureau Darmstadt (1907): Die Pegel am Rhein Ghzgl. Hydrogr. Bureau Darmstadt (1913): Feinnivellement des Rheins Hess. Landesanst. f. Wetter u. Gewässerk. (HLfWG) (1931): Wasserstandsbewegungen an Hauptpegeln des Rheins 1921-1930 Hess. Landesanst. f. Wetter u. Gewässerk. (HLfWG) (1933): Wasserstandsbewegungen an Hauptpegeln des Rheins 1932 WSA Mainz (1966a): Pegelstammbuch Pegel I.O. Mainz (Bd. I: 1797-1964) WSA Mainz (1966b mit Ergänz.): Pegelstammbuch Pegel I.O. Mainz (Bd. II: ab 1965)

Plangenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlegestelle in Bernkastel bei Mosel-km 129,607 rechtes Ufer durch die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG

Die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG hat die Legalisierung einer bereits errichteten und betriebenen Anlegestelle bei Mosel-km 129,607 rechtes Ufer beantragt.

Plangenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlegestelle in Trittenheim bei Mosel-km 155,920 linkes Ufer durch die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG

Die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG hat die Legalisierung einer bereits errichteten und betriebenen Anlegestelle bei Mosel-km 155,920 linkes Ufer beantragt.

Plangenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlegestelle in Cochem bei Mosel-km 51,456 linkes Ufer durch die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG

Die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG hat die Legalisierung einer bereits errichteten und betriebenen Anlegestelle bei Mosel-km 51,456 linkes Ufer beantragt.

Plangenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlegestelle in Trier bei Mosel-km 191,585 rechtes Ufer durch die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG

Die Personenschifffahrt Gebr. Kolb oHG hat die Legalisierung einer bereits errichteten und betriebenen Anlegestelle bei Mosel-km 191,585 rechtes Ufer beantragt.

Neubau der Uferbefestigung der Spree-Oder-Wasserstraße von der Mühlendammschleuse (km 17,8) bis zur Elsenbrücke (km 22,0)

Das Projekt Zahlen und Daten Projektbeteiligte Die Uferwände der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) zwischen der Mühlendammschleuse und der Elsenbrücke müssen auf Grundlage vertiefter Untersuchungen erneuert werden. Die abgelaufene Nutzungsdauer (80 Jahre), bekannte Schäden und die landseitigen Verkehrslastveränderungen im Zuge der städtischen Entwicklung erfordern in Verbindung mit der Verpflichtung des Landes zur Unterhaltung der Uferwände die umfangreiche Erneuerung der Uferwände in dem relevanten Spree-Abschnitt. Darüber hinaus wird die Spree in diesem Projektabschnitt durch die Berufsschifffahrt und intensiv durch die Fahrgastschifffahrt genutzt, deren Betrieb nur bei erneuerten, standsicheren Uferwänden uneingeschränkt erhalten werden kann. Die Bauwerke der Uferbefestigung sind im Mittel 70 Jahre alt. Die Maßnahme umfasst mehr als 33 Uferabschnitte auf einer Gesamtlänge von ca. 2 Kilometer. Vor dem eigentlichen Baubeginn notwendige Sicherungsmaßnahmen erfolgen seit Ende 2025. Voraussichtliche Bauzeit: 10 Jahre in Abschnitten Bauherrin Uferbefestigung – Land Berlin, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Abteilung Tiefbau, Wasserbau Grünflächen, Straßen und Bäume – Bezirksamt Mitte bzw. Friedrichshain-Kreuzberg, Straßen- und Grünflächenamt (SGA) Wasserstraße – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel (WSA Spree-Havel) Genehmigungsbehörden – Wasserbehörde des Landes Berlin (SenMVKU) und WSA Spree-Havel Denkmalschutz – Landesdenkmalamt Berlin (LDA)

Simulationsplattform zur digitalen Gesamtsystemanalyse und energetischen Betriebsoptimierung komplexer Passagierschiffe

Simulationsplattform zur digitalen Gesamtsystemanalyse und energetischen Betriebsoptimierung komplexer Passagierschiffe, Vorhaben: Entwicklung und Nutzung einer Simulationsplattform zur Analyse und Optimierung des Betriebs eines Kreuzfahrtschiffes

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