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Plenterwald

Untersuchung des Gleichgewichtsaufbaus in stufigen, plenterfoermigen Bestaenden. Studium der Verjuengung in Abhaengigkeit von Vorratsgroesse und Nutzungseingriffen, Stammzahlverteilung und Gleichgewichtskurven.

Einfluss zielorientierter waldbaulicher Auszeige und forsttechnischer Eingriffsplanung auf die Produktivität des Harvesters in Fichten-Durchforstungsbeständen (Deere)

Die verstärkte Nachfrage nach Industrieholz, gekoppelt mit steigenden Erlöschancen, ermöglicht es den Waldbesitzern die vielenorts vernachlässigten Pflegeaktivitäten in Stangenhölzern zu forcieren. Dabei wird im Zuge von Durchforstungen vermehrt über die Notwendigkeit sowie Zweckmäßigkeit einer waldbaulichen Auszeige inklusive vorbereitender forsttechnischer Maßnahmen diskutiert, um die Effizienz des Durchforstungseingriffes hinsichtlich Kosteneinsatz, Qualität des Eingriffs und Erlös zu steigern. Ziel dieses Forschungsprojektes war daher die Evaluierung der Systemproduktivität, der Qualität des Eingriffes und des Kosteneinsatzes bei einer Durchforstung mit bzw. ohne zuvor durchgeführte Auszeige. Diese detaillierte Analyse erfolgte basierend auf Harvester-Maschinendaten und den erhobenen Bestandesdaten. Zusätzlich wurde die Frage, ob eine Auszeige vor dem Einsatz durch fachkundiges Personal oder während der Arbeit durch den Maschinenführer genügt mittels betriebswirtschaftlicher Bewertung der Ernte und der Auszeige beantwortet. Für die Abklärung der Datenerhebungsmethode und Analysetechnik wurden im Vorfeld Feldtests durchgeführt. Hierbei galt es die Maschine im Feldeinsatz zu begleiten, den Fahrer der Maschine zu informieren und die ersten Datensätze realitätsnah zu erfassen und zu analysieren. Maschine und Bestand entsprachen dabei bereits den Anforderungen für die Hauptversuche. Gleichzeitig wurde für die Studie ein Datenerhebungskonzept entwickelt, welches dann im Hauptversuch zur Anwendung kam. Für die Prozessanalyse standen einerseits die von der Maschine mittels Sensortechnik aufgezeichneten Daten während der Arbeit zur Verfügung, andererseits Post-Analysedaten aus Zeitstudien mittels Videoaufzeichnung. Für das Projekt wurden zwei Bestände mittels Vollaufnahme erhoben. Es wurden 26 Parzellen angelegt die verschiedene Behandlungsvarianten zugewiesen bekamen. Die untersuchten Behandlungsvarianten umfassten verschiedene Kombinationen aus Art der Durchforstung (Z-Baum-Durchforstung, starke Hochdurchforstung), Abzopfstrategie (4cm und 8cm Zopfdurchmesser) und Auszeigevariante (ja/nein). Für das mittlere Baumvolumen von 0,11 Vfms ergibt sich eine Produktivität basierend auf dem Modell aus Videodaten von 6,9 Efm/PSH15, während diese bei einem doppelten Baumvolumen von 0,22 m3 um 43% auf 9,9 Efm/PSH15 steigt. Erweitert man den k-Faktor und den Ernteverlust so drückt dies die mittlere Produktivität beider Modelle bereits um 20% von durchschnittlich 7,0 Efm/PSH15 auf 5,7 Efm/PSH15 welche sich natürlich auch direkt auf die Erntekosten niederschlägt. Seitens des Unternehmers wurde für den gesamten Ernteeinsatz vor Ort, welcher außer der Versuchsfläche auch noch zusätzliche Nachbarflächen beinhaltet, eine Durchschnittsproduktivität von 4,5 Efm/h in der Nachkalkulation festgehalten. (Text gekürzt)

Wasserstofftankstelle Düsseldorf - Entwicklung und Erprobung einer öffentlichen Wasserstofftankstelle nach neuestem Standard

Das Projekt 'Wasserstofftankstelle Düsseldorf' umfasst Planung, Entwicklung, Realisierung und wissenschaftliche Evaluierung einer Wasserstofftankstelle und zielt - mit der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur zum Betrieb von 10 HydroGen4-Brennstoffzellenfahrzeuge auf eine Anbindung an nationale und internationale Großprojekte (CEP, Project Driveway). - auf die Bereitstellung einer innovativen 700 bar fähigen Wasserstofftankstelle in Düsseldorf im Verbund mit dem NRW Hydrogen Highway. Der Betrieb der Wasserstofftankstelle erlaubt die Erprobung der Technik unter Alltagsbedingungen. - mit der Entwicklung eines Logistikkonzeptes auf eine attraktivere und kostengünstigere Wasserstoffversorgung. Gleichzeitig soll mit der Untersuchung alternativer Bereitstellungspfade die Möglichkeit der Betankung mit 'Grünem Wasserstoff' aufgezeigt werden, um die Verwendung der regenerativen Energien im Mobilitätssektor mittelfristig voranzutreiben. - mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes auf die Optimierung der Technologie (Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Wirtschaftlichkeit). - des Weiteren darauf ab, die Öffentlichkeit und ausgewählte Zielgruppen (Personen aus öffentlichen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und andere Multiplikatorengruppen) mit dem Themenfeld Wasserstofftechnologie, insbesondere wasserstoffbetriebene Pkw und Tankanlagen, bekannt zu machen. Es soll eine auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Informations- und Kommunikationsstrategie entwickelt werden. Das Wuppertal Institut bringt seine Expertise auf den Gebieten von nachhaltiger Mobilität und Bildung für Nachhaltigkeit in das Projekt ein. Es wird schwerpunktmäßig mit der Erstellung des Informations- und Kommunikationskonzeptes, der Durchführung von Einstellungs- und Akzeptanzanalysen sowie der Entwicklung von Qualifizierungsmaterialien an dem Projekt beteiligt sein.

Entwicklung des Waldzustandes in einzelnen bayerischen Regionen im 20. Jahrhundert - Vergleich der Darstellungen von Dr. Felix Schneider aus dem Jahr 1906 mit aktuellen Forsteinrichtungsergebnissen (ST137)

Die Waldentwicklung im 20. Jahrhundert soll anhand der Darstellungen von Dr. Felix Schneider (1906) mit aktuellen Forschungsergebnissen verglichen und aufbereitet werden. In fast allen Regionen Bayerns nahm im 20. Jahrhundert der Laubwaldanteil im Staatswald zu. Nur in den bereits laubbaumreichen Regionen Spessart, Odenwald und Rhön verringerte er sich etwas. Bei den Laubbäumen haben Buche, Eiche, Ahorn und Esche am meisten Fläche hinzugewonnen. Unter den Nadelbäumen hat die Kiefer am meisten Fläche eingebüßt und dies in allen Gebieten, in denen sie am Ende des19. Jahrhunderts auf größerer Fläche vorkam. Die geringen Anteile der Kiefer in den jungen Wäldern am Beginn des 21. Jahrhunderts zeigen, dass der Rückgang der Kiefer unvermindert anhält. Bayernweit hat auch die Tanne an Fläche verloren. Dieser Rückgang kann zum Teil auf ihre geringe Verjüngung zwischen den 30er und den 70er Jahren des 20. Jahrhundertszurückgeführt werden. In Nordostbayern ist die Tanne jedoch infolge des Tannensterbens fast völlig ausgefallen. Der Untergang der Tanne dort war der Endpunkt einer Entwicklung, die bereits Mitte des 18. Jahrhunderts eingesetzt hatte. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Lärche verstärkt in die Wälder eingebracht. In einigen Regionen kam sie als eine relevante Baumart erst neu hinzu. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde in einigen Regionen auch die Douglasie häufiger angepflanzt. Die Wälder waren am Beginn des 21. Jahrhunderts in allen Regionen deutlich älter als hundert Jahre zuvor. Nur in der Landschaft zwischen Donau und Alpen und im Frankenwald waren die über 100-jährigen Wälder weniger vertreten. Das vergleichsweise seltene Vorkommen der jungen Wälder am Beginn des 21. Jahrhundertsbedeutet nicht, dass die Verjüngung der Wälder abgebrochen ist, sondern ist ein Ausdruck dafür, dass sich die Waldgenerationen verstärkt überlappen. In fast allen Regionen Bayerns ist die Fläche von Reinbeständen zurückgegangen, darunter vor allen die der Kiefern-Reinbestände. Nur im Frankenwald hat sich der Anteil der Reinbestände erhöht. Dies ist wohl auf die Entmischung der Fichten-Tannenwälder zurückzuführen, in denen die Tanne vorzeitig ausgefallen ist. In allen Waldgebieten hat der Anteil der Mischwälder aus Nadel- und Laubbäumen erheblich zugenommen. Die häufigste Mischung darunter sind Fichten-Buchenwälder. In fast allen Gebieten haben auch die Laubmischwälder zugenommen. Die häufigste Mischung darunter sind die Buchen-Eichenwälder. Niederwälder gab es im Staatwald schon am Beginn des 20. Jh. nur noch wenige. Die Mittelwälder wurden im 20. Jahrhundert fast alle in Hochwälder umgewandelt, wobei zwischen 1913 und 1927 der stärkste Rückgang stattfand. Plenterwälder gab es am Ende des 19. Jahrhunderts in den Alpen auf größerer Fläche. In den Daten am Beginn des 21.Jahrhundertswerden auch für die Alpen nur noch wenige Plenterwälder ausgewiesen.

Naturverjüngungsdynamik in langfristigen Femelschlag-, Plenterüberführungs- und Plenterwädern

Plenterwälder sind charakterisiert durch ausgewogene Gleichgewichtsstammzahlkurven, die eine erwünschte Struktur nachhaltig gewährleisten können. Eine im Vergleich zur Gleichgewichtsstammzahl ausreichende Anzahl von Verjüngungspflanzen garantiert jedoch nicht den Erhalt der Plenterstruktur. Die Verjüngungsstämme müssen auch mehr oder weniger auf ganzer Fläche verteilt jedoch nicht unbedingt flächendeckend vorhanden sein. Dabei sind auch Wechselwirkungen zwischen Verjüngung und Umweltfaktoren, zwischen Verjüngung und Bäumen der herrschenden Kronenschichten und die Konkurrenz mit der Verjüngung anderer Baumarten zu berücksichtigen.

Produktionszielorientierte Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung von ungleichaltrigen Fichten-Tannen-Nadelwäldern und Plenterwäldern

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Entscheidungshilfen für die Behandlung von Wäldern mit stark ungleichaltriger Struktur, insbesondere von Plenterwäldern, in Abhängigkeit von den angestrebten Zielsortimenten und der Vorratshaltung (z.B. Bauholz oder Starkholz)

Plenterwaldversuche als Modelle für Dauerwälder

Zwischenauswertung der Plenterwaldversuchsflächen: Struktur, Wachstum, Risiken und Sortenaufkommen von Plenterwäldern. Letzte Auswertungen dieser Art stammen von MITSCHERLICH aus den 60'er Jahren. Aufgrund der Aktualität des Themas Dauerwald und veränderter Rahmenbedingungen (Klima, Wirtschaft) werden die neuesten Wachstumsdaten ausgewertet. Grundlage der Untersuchung sind 7 Plenterwaldparzellen der Abteilung Waldwachstum in den Forstbezirken Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Wolfach und Todtmoos. Die Untersuchung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 50 Jahren: 1950 (Erstaufnahme von 4 Versuchsfeldern) bis 2001 (bislang letzte Aufnahme). Bei den Themen Sortenaufkommen und zufällige Nutzungen werden zum Vergleich mit dem Altersklassenwald die Zahlen aus den Jahresberichten der Landesforstverwaltung 1953 bis 2001, bezogen auf den Staatswald Baden-Württemberg, Nord- und Südschwarzwald sowie angrenzender Forstämter, herangezogen.

Überführung von Altersklassenbeständen

Zur Verjüngung und Überführung noch wenig strukturierter Fichten-, Tannen-(Buchen-) sowie auch fichtendominierender Bestände in Plenterwälder werden Behandlungskonzepte entwickelt und Vergleichsfelder mit 'konventioneller' Behandlung angelegt.

Planung in strukturreichen Waeldern unter besonderer Beruecksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte

Fragestellungen: Hat sich die einzelstammweise Wirtschaft in betriebwirtschaftlicher Hinsicht bewaehrt? Wo liegen Unterschiede zum Altersklassenwald? Gibt es optimale Erntedurchmesser? Wie lassen sich Behandlungseinheiten kartenmaessig sinnvoll abgrenzen und darstellen? Wie ist eine nachhaltige Ertragsregelung ohne Kenntnis des Alters der Baeume moeglich?

Aufbau eines Decision Support Systems zur Analyse komplexer betrieblicher Entscheidungen

Strategisch wichtige betriebliche Entscheidungen , wie die Ueberfuehrung von Altersklassen- in Plenterwald, die bisher nur auf der Ebene des Einzelbestandes untersucht wurden, sollen durch den Aufbau eines umfassenden Decision Support Systems auf der Ebene des Forstbetriebes analysiert werden. Kernstueck des Betriebsmodells ist ein distanzabhaengiger Einzelbaumsimulator (SILVA 2.2, Pretzsch et al., 1996), der die naturalen Auswirkungen unterschiedlicher Waldbehandlungsstrategien darstellen soll. Im Betriebsmodell werden durch eine Reihe oekonomischer Parameter betriebswirtschaftliche Auswirkungen komplexer betrieblicher Entscheidungen untersucht (Laufzeit bis 2002). Im Rahmen eines Verbundprojekts werden am Beispiel der Region Suedschwarzwald oekonomische und organisatorische Auswirkungen von Waldumbau und -ueberfuehrung unter dem Einfluss von Risiko untersucht.

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