Prognosemodelle im integrierten Pflanzenschutz dienen als Entscheidungshilfen für die Notwendigkeit bzw. optimale Terminierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln im Feldbau (Halmbruch, Getreideblattläuse, Krautfäule, Kartoffelkäfer) sowie im Gartenbau (Apfelschorf, Tierische Schaderreger, Feuerbrand, Gemüsefliegen, Weinkrankheiten). Künftig werden neue, derzeit noch in Entwicklung befindliche Entscheidungshilfen zur Verfügung stehen. Etablierte computergestützte Entscheidungshilfen in Sachsen sind bei der schlagspezifischen Bekämpfung der Halmbruchkrankheit in Winterweizen und Winterroggen, zur Bekämpfung der Krautfäule der Kartoffel sowie die Modelle zur Bekämpfungsentscheidung bei Septoria Blattflecken und Sclerotinia im Raps.
Die Witterung in Berlin mit häufig sehr ausgeprägten Trockenperioden ist eine starke Herausforderung für die Pflege des Stadtgrüns. Wasser ist im umbauten Raum der limitierende Faktor. Die Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung von Pflanzen am Endstandort nimmt somit eine Schlüsselfunktion im integrierten Pflanzenschutz ein. Zu diesem Komplex werden vom Pflanzenschutzamt Berlin diverse Fragestellungen im Rahmen von Versuchen bearbeitet. Aus einer dieser Fragestellungen zum integrierten Pflanzenschutz entstand eine Bewässerungshilfe für Stadtbäume. Sie basiert auf einem Berechnungsmodell der nutzbaren Feldkapazität (nFK) sandiger Bodenarten, wie sie im Berliner Stadtgebiet weit verbreitet sind. Exemplarisch wurde hierfür die Bodenart Sl3 (mittel lehmiger Sand) für die nachfolgende modellbasierte Diagrammdarstellung ausgewählt. Es handelt sich hierbei um ein Prognosemodell , dessen Datengrundlage sich aus den aktuellen sowie den prognostizierten Wetterdaten (Temperatur, Niederschlag, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Globalstrahlung, thermische Himmelsstrahlung) am Standort Tempelhof, der natürlichen Wasserhaltefähigkeit der entsprechenden Bodenart sowie der Baumart Winterlinde ( Tilia cordata ) als Verbraucher speist. Die Kennwerte für die Baumart Winterlinde wurden im Zuge einer Bachelorarbeit an einem Freilandstandort definiert. Das Prognosemodell berechnet die pflanzenverfügbare Bodenfeuchte eine Woche voraus – daher liegt das Kurvenende immer vor dem aktuellem Datum. Das nachfolgend wöchentlich aktualisierte Diagramm gibt Aufschluss über die im Berliner Raum pflanzenverfügbare Bodenfeuchte bis in eine Tiefe von 85 cm am Beispiel der Baumart Winterlinde an einem innerstädtischen und unbewässerten Standort. Es dient als Entscheidungshilfe, ob ggf. eine zusätzliche Bewässerung von Gehölzen und Pflanzenbeständen notwendig ist. Die Grafik ist nach dem Ampelsystem recht einfach nachvollziehbar aufgebaut. Das Kurvenende zeigt jeweils die aktuell prognostizierte nFK an. Solange die Kurve auf der Y-Achse im grünen Bereich ist, ist der Boden ausreichend mit Wasser versorgt. Fällt sie in den gelben Bereich kommt der Feuchtevorrat im Boden in den kritischen Bereich. Sobald die Kurve in den roten Bereich absinkt, wäre eine zusätzliche Wassergabe in Abhängigkeit der Pflanzenart und -größe sinnvoll.
Die Kenntnis über die Lage der Grundwasseroberfläche (GWO) ist für viele Fragestellungen im Rahmen von Standortbewertungen hilfreich. Ihr Nachweis ist nur punktuell an Grundwassermessstellen oder anderen geeigneten Grundwasseraufschlüssen möglich. In der Fläche, vor allem landesweit, sind prognostische Abschätzungen möglich. $Absatz$ Für Rheinland-Pfalz wurde durch Einsatz eines stationären Grundwasserströmungsmodells landesweit eine Abschätzung zur mittleren Höhenlage der Grundwasseroberfläche rechnerisch vorgenommen. Gleichzeitig ist damit die Darstellung von Grundwassergleichen möglich. In Verbindung mit dem topografischen Höhenmodell liegt somit auch ein Prognosemodell mittlerer Flurabstände, d.h. einer gemittelten Tiefenlage der Grundwasseroberfläche unterhalb der Geländeoberfläche, vor. Aufgrund der sehr unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Auflösung der verwendeten Eingangsdaten, ihrer unterschiedlichen Skalierung sowie nicht kongruenter Zeitfenster der Datensätze haben die Modellergebnisse lediglich einen stark vereinfachenden, prognostischen Charakter. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass saisonal bedingte Grundwasserschwankungen – vor allem in den Festgesteinen – mehrere Meter betragen können. Darüber hinaus sind seit etwa 2003 in vielen Regionen sinkende Grundwasserstände zu beobachten. Trotz dieser Einschränkungen geben die Modellergebnisse jedoch wichtige orientierende Hinweise im Gebietsmaßstab.$Absatz$ Weiterführende Erläuterungen zur Vorgehensweise und Methodik bei der Abschätzung der Grundwasseroberfläche in Rheinland-Pfalz finden sich in der <a href='https://www.lgb-rlp.de/landesamt/organisation/abteilunggeologie/referat-hydrogeologie/hydrogeologische-projekte.html' target='_blank'>Projektbeschreibung</a>.$Absatz$ Die dargestellten Einschätzungen zu Grundwasseroberfläche, Flurabstand und Grundwassergleichen ersetzen nicht standortbezogene Vor-Ort-Untersuchungen.
Die Kenntnis über die Lage der Grundwasseroberfläche (GWO) ist für viele Fragestellungen im Rahmen von Standortbewertungen hilfreich. Ihr Nachweis ist nur punktuell an Grundwassermessstellen oder anderen geeigneten Grundwasseraufschlüssen möglich. In der Fläche, vor allem landesweit, sind prognostische Abschätzungen möglich.$Absatz$ Für Rheinland-Pfalz wurde durch Einsatz eines stationären Grundwasserströmungsmodells landesweit eine Abschätzung zur mittleren Höhenlage der Grundwasseroberfläche rechnerisch vorgenommen. Gleichzeitig ist damit die Darstellung von Grundwassergleichen möglich. In Verbindung mit dem topografischen Höhenmodell liegt somit auch ein Prognosemodell mittlerer Flurabstände, d.h. einer gemittelten Tiefenlage der Grundwasseroberfläche unterhalb der Geländeoberfläche, vor.$Absatz$ Aufgrund der sehr unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Auflösung der verwendeten Eingangsdaten, ihrer unterschiedlichen Skalierung sowie nicht kongruenter Zeitfenster der Datensätze haben die Modellergebnisse lediglich einen stark vereinfachenden, prognostischen Charakter. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass saisonal bedingte Grundwasserschwankungen – vor allem in den Festgesteinen – mehrere Meter betragen können. Darüber hinaus sind seit etwa 2003 in vielen Regionen sinkende Grundwasserstände zu beobachten. Trotz dieser Einschränkungen geben die Modellergebnisse jedoch wichtige orientierende Hinweise im Gebietsmaßstab.$Absatz$ Weiterführende Erläuterungen zur Vorgehensweise und Methodik bei der Abschätzung der Grundwasseroberfläche in Rheinland-Pfalz finden sich in der <a href='https://www.lgb-rlp.de/landesamt/organisation/abteilunggeologie/referat-hydrogeologie/hydrogeologische-projekte.html' target='_blank'>Projektbeschreibung</a>.$Absatz$ Die dargestellten Einschätzungen zu Grundwasseroberfläche, Flurabstand und Grundwassergleichen ersetzen nicht standortbezogene Vor-Ort-Untersuchungen.
Die Kenntnis über die Lage der Grundwasseroberfläche (GWO) ist für viele Fragestellungen im Rahmen von Standortbewertungen hilfreich. Ihr Nachweis ist nur punktuell an Grundwassermessstellen oder anderen geeigneten Grundwasseraufschlüssen möglich. In der Fläche, vor allem landesweit, sind prognostische Abschätzungen möglich.$Absatz$ Für Rheinland-Pfalz wurde durch Einsatz eines stationären Grundwasserströmungsmodells landesweit eine Abschätzung zur mittleren Höhenlage der Grundwasseroberfläche rechnerisch vorgenommen. Gleichzeitig ist damit die Darstellung von Grundwassergleichen möglich. In Verbindung mit dem topografischen Höhenmodell liegt somit auch ein Prognosemodell mittlerer Flurabstände, d.h. einer gemittelten Tiefenlage der Grundwasseroberfläche unterhalb der Geländeoberfläche, vor. $Absatz$ Aufgrund der sehr unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Auflösung der verwendeten Eingangsdaten, ihrer unterschiedlichen Skalierung sowie nicht kongruenter Zeitfenster der Datensätze haben die Modellergebnisse lediglich einen stark vereinfachenden, prognostischen Charakter. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass saisonal bedingte Grundwasserschwankungen – vor allem in den Festgesteinen – mehrere Meter betragen können. Darüber hinaus sind seit etwa 2003 in vielen Regionen sinkende Grundwasserstände zu beobachten. Trotz dieser Einschränkungen geben die Modellergebnisse jedoch wichtige orientierende Hinweise im Gebietsmaßstab.$Absatz$ Weiterführende Erläuterungen zur Vorgehensweise und Methodik bei der Abschätzung der Grundwasseroberfläche in Rheinland-Pfalz finden sich in der <a href='https://www.lgb-rlp.de/landesamt/organisation/abteilunggeologie/referat-hydrogeologie/hydrogeologische-projekte.html' target='_blank'>Projektbeschreibung</a>.$Absatz$ Die dargestellten Einschätzungen zu Grundwasseroberfläche, Flurabstand und Grundwassergleichen ersetzen nicht standortbezogene Vor-Ort-Untersuchungen.
Julihochwasser 2017 in Rhüden an der Nette Arbeit in der HWVZ Die Hochwasservorhersagezentrale hat am 01. Oktober 2009 beim NLWKN in Hildesheim ihre Arbeit aufgenommen und ist mit Spezialisten in Hydrologie, Hydraulik und Modelltechnik sowie im Bereich Datenmanagement besetzt. Die HWVZ befindet sich nach einer Aufbauphase (hydrologisches Vorhersagemodell, zentrales Datenbanksystem etc.) seit Januar 2011 für die Flusseinzugsgebiete der Leine, Oker und Aller im operationellen Echtzeitbetrieb. In den darauffolgenden Jahren kamen die Flussgebiete der Hase, Hunte und Wümme hinzu. Im Jahr 2016 wurden die Vorhersagemodelle für die Vechte im westlichen Niedersachsen und für die Ilmenau im nordöstlichen Niedersachsen ergänzt. Seit 2017 werden zudem für die Große Aue Vorhersagen berechnet. Neben den hydrologischen Vorhersagemodellen kommt für das Flussgebiet der Ober- und Mittelweser ein hydrodynamisches Hochwasservorhersagemodell zum Einsatz. Gebiete mit Hochwasservorhersage Für die Hochwasservorhersage ist eine vielfältige Datengrundlage die Grundvoraussetzung. Zum einen werden aktuelle hydrologische und hydrometeorologische Messdaten benötigt, die die HWVZ vorrangig aus dem Messnetz des NLWKN, aber auch von Drittanbietern bezieht (Deutscher Wetterdienst DWD, Harzwasserwerke GmbH, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung WSV). Insbesondere handelt es sich hierbei um gemessene Wasserstände an den Binnenpegeln, Speicherbauwerksdaten, Niederschläge und weitere hydrometeorologische Daten wie Temperatur oder Luftfeuchte. Die Vielzahl der benötigten Daten erfordert ein effektives, leistungsstarkes Datenbankmanagement, um alle erforderlichen Daten ohne zeitliche Verzögerung für die Abbildung des gegenwärtigen Zustandes des Einzugsgebietes im hydrologischen Modell und der darauf aufbauenden Abflussvorhersage bereitzustellen. Für die Berechnung der Hochwasservorhersage kommt das hochaufgelöste Wasserhaushaltsmodell Panta Rhei zum Einsatz. Für die zu erstellenden Vorhersagen dienen Wettervorhersagedaten – in erster Linie Niederschläge – aus numerischen Wettermodellen des Deutschen Wetterdienstes als Input für das hydrologische Modell. Wie gut letztlich die hydrologische Vorhersage von Wasserstand und Abfluss ist, hängt in großem Maße von der Güte der Niederschlagsvorhersage ab, die unter anderem von der dominierenden Großwetterlage abhängt. Während gleichmäßige, flächenhafte Niederschläge besser vorherzusagen sind, ist das Auftreten von plötzlichen Starkregen mit hohen Niederschlagsintensitäten in kurzer Zeit schwerer vorherzusagen, was direkten Einfluss auf die Qualität der Abflussvorhersage hat. Aber auch weitere Unsicherheitsgrößen wie anthropogene Eingriffe im Gewässersystem, die hydrologische Modellunsicherheit oder die Qualität der Eingangsdaten nehmen Einfluss auf die Verlässlichkeit der hydrologischen Vorhersage. In der Summe aller Fehlerquellen kann es je nach Situation zu nicht unerheblichen Abweichungen zwischen vorhergesagtem und eingetretenem Wasserstand kommen, weshalb es erforderlich wird, Vorhersagen mit Unsicherheitsbereichen anzugeben. Mit der bloßen Verwendung und Verarbeitung von Daten ist es jedoch nicht getan: Die Zusammenarbeit und die enge Abstimmung mit allen Beteiligten ist unabdingbar. Zu nennen sind hierbei unter anderem die Hochwassermeldedienste, der Gewässerkundliche Landesdienst, Betreiber von Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken, andere Bundesländer, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und der Deutsche Wetterdienst. In dem folgenden PDF-Dokument „Liste der Hochwasser-Vorhersagepegel Niedersachsen“ sind die Pegel aufgeführt, für die die HWVZ im Hochwasserfall auf dem Portal www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de Vorhersagen veröffentlicht. Bei der Pegelliste handelt es sich um Hochwassermeldepegel. Vorhersagen werden veröffentlicht, wenn es zur Überschreitung der Meldestufe 1 (Vorwarnstufe) kommt und die Wasserstände voraussichtlich weiter steigen werden. Die HWVZ behält sich vor, die berechneten Abflussvorhersagen erst nach fachlicher Einschätzung zu veröffentlichen. Beachten Sie bitte, dass sich die Aktualisierung und Verfügbarkeit der hydrologischen Vorhersagen, vor allem im Hochwasserfall, ohne Ankündigung ändern kann! Aus der Veröffentlichung und Verarbeitung der pegelbezogenen hydrologischen Vorhersagen sind keine Rechte ableitbar. Eine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen!
Stellenangebot Die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt (LLG) schreibt die Besetzung der Stelle Projektmitarbeiter (m/w/d) für das Verbundprojekt „Smart Transformation Labs als virtuelle Zukunftsbetriebe für die Region Mitteldeutschland zur Begleitung von betrieblichen digitalen Transformationsprozessen für eine moderne und nachhaltige Landbewirtschaftung“ (TRANSFORM) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet in Vollzeit am Dienstort Bernburg aus. Die Befristung erfolgt im Rahmen der Projektbewilligung zunächst bis zum 31.12.2025. Eine Verlängerung wird angestrebt. Im Rahmen des interdisziplinären Verbundprojektes bietet die LLG die Gelegenheit die Digitali- sierung in der Landwirtschaft in einem bundesweit arbeitenden Netzwerk mit voranzutreiben. Der Schwerpunkt der Arbeiten an der LLG liegt dabei im Teilprojekt „Pflanzenschutz der Zukunft“. Dabei werden neue digitale Entscheidungshilfesysteme und Technologien (insbesondere aus dem Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion - isip) getestet und bewertet. Die Einfüh- rung in die Praxis wird aktiv begleitet und ggf. durch notwendige Ergänzungen, wie z. B. die Schaffung erforderlicher Schnittstellen beschleunigt. Der Bedarf an zusätzlichen digitalen Pro- zessen wird ermittelt, deren Entwicklung wird aktiv begleitet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei neuen Formen des Wissenstransfers. Dabei werden aktuellste Erkenntnisse und komplexe Ab- läufe aufbereitet und in interaktiven Lernsituationen, z. B. mittels VR- und AR-Technologien, dar- gestellt. Hierfür werden sowohl fiktive als auch reale Betriebsflächen und -strukturen eingebun- den, auf deren Grundlage entsprechende Prozesse modelliert und optimiert werden. Gemeinsam mit zukunftsorientierten Partnern, wie der Hochschule Anhalt und den Fraunhofer Instituten IFF und IBMT möchte die LLG notwendige Transformationsprozesse landwirtschaftlicher Unterneh- men durch die gezielte Nutzung digitaler Technologien aktiv unterstützen. Neben vorhandenen Konzepten und Plänen eröffnet das Projekt auch Freiräume für die Umsetzung eigener Ideen. Viele weitere spannende Tätigkeiten warten also im Projekt TRANSFORM auf Sie! Der in Rede stehende Arbeitsplatz ist innerhalb der LLG wie folgt organisatorisch zugeordnet: Abteilung 2 Dezernat 23 Zentrum für Acker- und Pflanzenbau Allgemeiner Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe 13 TV-L bewertet. Die Einstellung er- folgt dementsprechend bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzun- gen nach der vorgenannten Entgeltgruppe. Aufgaben: • Bedarfsanalyse für die Ausgestaltung betrieblicher Beratungsangebote im Hinblick auf Ent- scheidungshilfesysteme im Pflanzenschutz • betriebs- und anwendungsspezifische Selektion verfügbarer Prognosemodelle und Entschei- dungshilfen der Pflanzenschutzdienste und weiterer digitaler Werkzeuge, deren Erprobung und Bereitstellung sowie Validierung • Identifikation relevanter Use-Cases (Kulturen, Schaderreger) und Bewertung hinsichtlich Schadschwellen und betrieblichem Nutzen • Planung und Erfassung aller relevanten Daten sowie deren statistische Auswertung und Be- wertung • begleitende Validierung der Modelle anhand der jeweiligen betrieblichen Situation • Interpretation der Ergebnisse und Übertragung in ein praxisreifes, umsetzbares Beratungsan- gebot • Organisation und Beteiligung an der einzelbetrieblichen Beratung in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern • Organisation und Durchführung von regionalen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern • Öffentlichkeitsarbeit und verantwortliche Vorbereitung der Berichterstattung an die Projektko- ordination und den Projektträger zwingende Voraussetzungen: • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom Uni) der Agrarwissenschaften, Nutzpflanzenwissenschaften, Landwirtschaft oder einer dem Aufga- bengebiet entsprechenden Fachrichtung • ausgeprägtes Interesse an Themen der Digitalisierung • gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in deutscher Sprache • Fahrerlaubnis der Klasse B und Bereitschaft zum Führen von Dienst-Kfz und zur Durchführung von Dienstreisen • sicherer Umgang mit Standardsoftware (MS Office) wünschenswerte Voraussetzungen: • Erfahrungen im Pflanzenbau und/oder Pflanzenschutz • Erfahrungen bei der Nutzung von Prognosemodellen im Pflanzenschutz sowie im Versuchswesen • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit • hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Organisationsvermögen, Eigeninitiative und Selbständigkeit Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen gleichgestellten Personen sind ausdrücklich gewünscht und werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt. Ein Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung ist beizufügen. Frauen werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gefördert. Qualifizierte Frauen wer- den daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Ansprechpartner: Frau Dr. Schimpf Frau Müller Frau Brömme Abteilungsleiterin 2 Personaldezernat Personaldezernat 03471/334-200 03471/334-125 03471/334-103 Unser Angebot an Sie: Wir bieten eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit mit • einer regelmäßigen Arbeitszeit von 40 Wochenstunden in Form von Gleitzeit, • einem regelmäßigen Urlaubsanspruch von 30 Tagen pro Jahr • regelmäßigen Entgeltsteigerungen durch festgelegte Stufenaufstiege und durch regelmäßige Tarifverhandlungen • Jahressonderzahlung • Zusatzrentenversorgung • Heimarbeit sowie • individuellen und umfassenden Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 09.12.2024 über unser Online-Bewerbungssystem. Der Link zum Online-Bewerbungssystem lautet: www.interamt.de Stellenangebots-ID: 1214213, Kennung: Projekt-TRANSFORM-3 Der LLG liegt der nachhaltige Umgang mit Ressourcen besonders am Herzen. Wir arbeiten des- halb mit Interamt.de, dem Stellenportal für den öffentlichen Dienst. Dort können Sie sich über den Button „Online bewerben“ direkt auf unsere Stellenausschreibung bewerben. Bitte sehen Sie von Bewerbungen in anderer Form als über das Internetportal Interamt ab. Diese Bewer- bungen werden nicht berücksichtigt und nicht zurück geschickt. Über den Komfort und die Vorteile einer Online-Bewerbung erhalten Sie genauere Informationen, wenn Sie den Button "Online bewerben" anklicken. Nähere Informationen zur Registrierung ent- nehmen Sie bitte dem dort eingestellten Hinweis-Text. Füllen Sie dort den Bewerbungsbogen vollständig aus und laden folgende Anlagen als pdf-Dokument hoch: • • • • • • Tabellarischer Lebenslauf Zeugnis(se) Berufs- bzw. Studienabschluss (einschließlich Fächer- und Notenübersicht) Arbeitszeugnisse und ggf. sonstige Zertifikate ggf. Sprachzertifikat ggf. Nachweis über eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ggf. schriftliche Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte (betrifft Be- schäftigte des öffentlichen Dienstes (Land Sachsen-Anhalt)) • ausländische Bildungsabschlüsse mit entsprechendem Nachweis über die Gleichwertigkeit gem. Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org/zab. Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwen- det und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet. Kosten, insbesondere Reisekosten, die aus Anlass Ihrer Bewerbung entstehen, werden von der LLG nicht erstattet. Weitere Informationen über die LLG finden Sie unter: https://llg.sachsen-anhalt.de/llg/ser- vice/stellenausschreibungen-ausbildungsplatzangebote
Stellenausschreibung Nr. 07/2024 Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt sucht frühestens zum 01.06.2024 am Standort Magdeburg eine Sachbearbeitung (m/w/d) Hochwasservorhersagemodelle Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Für die Sicherstellung des Hochwassermelde- und Hochwasservorhersagedienstes im Land Sach- sen-Anhalt betreibt der Gewässerkundliche Landesdienst im Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) die Hochwasservorhersagezentrale Sachsen-Anhalt (HVZ). Die Kernaufgabe der HVZ ist die ständige Analyse der hydrologischen und meteorologischen Lage mittels der Bewertung aktueller Meldungen des Deutschen Wetterdienstes und der Nachbarländer im Zusammenhang mit der Überwachung der Wasserstände und Durchflüsse hochwasserrelevanter Pe- gel. Zur Erfüllung dieser Kernaufgabe werden in der HVZ derzeitig 6 Wasserstands-/Hochwasservor- hersagemodelle betrieben. Diese stellen eine wesentliche Grundlage zur Einschätzung der hydrolo- gischen Lage im Normalfall als auch im Hochwasserfall dar. Dementsprechend ist die Betreuung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Modelle von großer Bedeutung. Aufgabenschwerpunkte: Fachadministration, Konzeption, Planung, Koordination und Umsetzung von wissenschaftlichen und technischen Maßnahmen zur Ergänzung, Effektivierung und Modernisierung der landeseige- nen Hochwasservorhersagemodelle und des Prognosesystems KALYPSO Konzeption, Planung und Aufbau eines landesweiten Hochwasservorhersagemodells und zukünf- tiger Redundanzmodelle Analyse und Anwendung der Produkte des DWD (z. B. Ensemble-Vorhersagen, SINFONIE-Pro- dukte, etc.) zur Implementierung in die Hochwasservorhersagemodelle Wissenschaftliche Analyse der Unsicherheiten der Vorhersagemodelle und der Gesamtvorher- sageunsicherheit im Nachgang jedes Hochwassers Aufbau eines Hochwasserfrühwarnsystems Schulung, Beratung und Betreuung für die Anwendung der Hochwasservorhersagemodelle Wahrnehmung und Absicherung des Bereitschaftsdienstes als Hydrologe vom Dienst und Anwendung der Wasserstands- und Hochwasservorhersagemodelle Sie erfüllen zwingend folgende Voraussetzungen: abgeschlossenes Studium (Master/Diplom) Hydrologie, Wasserwirtschaft, Wasserbau, Umwelt- oder Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Hydrologie, Water Engineering oder einer vergleichbaren Fachrichtung Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Hydrologie, der Niederschlags-Abflussmodellierung und der hydrodynamisch-nummerischen Modellierung anwendungsbereite IT-Kenntnisse speziell GIS (ArcGIS, Q-GIS o.ä.) sowie MS Office-Anwendungen Führerschein (Klasse B) und die Bereitschaft zum Führen von Dienstkraftfahrzeugen Bereitschaft zum Einsatz als Hydrologe vom Dienst (Rufbereitschaftsdienst – auch an Wochen- enden und Feiertagen; ca. im 6 Wochen Rhythmus). Folgende Kenntnisse sind wünschenswert: Berufserfahrung im Bereich der Hydrologie und im Umgang mit Niederschlags-Abflussmodellen und hydrodynamisch-nummerischen Modellen Erfahrung in der Hochwasservorhersage Wir setzen außerdem voraus, dass Sie eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise besitzen, über eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise verfügen, eigenständig arbeiten können, flexibel und teamfähig sind, sich engagieren, Eigeninitiative mitbringen und verantwortungsbewusst handeln, im Hochwasserfall nach Erfordernis zusätzliche Aufgaben im Sachbereich übernehmen. Was wir Ihnen bieten können: betriebliche Altersvorsorge (VBL) vermögenswirksame Leistungen gleitende Arbeitszeit individuelle Fortbildungsmöglichkeiten Gewährung einer Jahressonderzahlung 30 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr alternierende Telearbeit und mobile Arbeit. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich des Vorliegens der stellen- und haushaltswirtschaftlichen, sowie der personalrechtlichen Voraussetzungen, nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Län- der (TV-L) bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen in der Entgelt- gruppe 13. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt nach dem TV-L 40 Stunden. Eine Aufgabenübertragung auf Bedienstete (m/w/d) des Landes Sachsen-Anhalt erfolgt unter Vorbe- halt der Verfügbarkeit von Verstärkungsmitteln. Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung, Be- fähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Der Bewer- bung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Bei im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nach- weise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu ent- nehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org/zab. Vollständige Bewerbungsunterlagen (u. a. Zeugnisse, Referenzen, Beschäftigungsnachweise) sen- den Sie bitte bis zum 19.06.2024 unter Angabe der Ausschreibungsnummer 07/2024 an den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Sachgebiet Personal/Organisation Otto-von-Guericke-Str. 5 39104 Magdeburg oder per E-Mail an: Bewerbung@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de (ausschließlich PDF-Dateien) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerberdaten unter Beachtung der datenschutz- rechtlichen Bestimmungen für den Zweck der Auswahl gespeichert und anschließend gelöscht wer- den. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Telefonische Rückfragen richten Sie bitte an Frau von Eyss (Telefon-Nr. 0391/581-1452) oder Herr Rau (Telefon-Nr. 0391/581-1229). Weitere Informationen über den Landesbetrieb finden Sie unter www.lhw.sachsen-anhalt.de
Stellenausschreibung Nr. 07/2024 Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt sucht frühestens zum 01.06.2024 am Standort Magdeburg eine Sachbearbeitung (m/w/d) Hochwasservorhersagemodelle Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Für die Sicherstellung des Hochwassermelde- und Hochwasservorhersagedienstes im Land Sach- sen-Anhalt betreibt der Gewässerkundliche Landesdienst im Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) die Hochwasservorhersagezentrale Sachsen-Anhalt (HVZ). Die Kernaufgabe der HVZ ist die ständige Analyse der hydrologischen und meteorologischen Lage mittels der Bewertung aktueller Meldungen des Deutschen Wetterdienstes und der Nachbarländer im Zusammenhang mit der Überwachung der Wasserstände und Durchflüsse hochwasserrelevanter Pe- gel. Zur Erfüllung dieser Kernaufgabe werden in der HVZ derzeitig 6 Wasserstands-/Hochwasservor- hersagemodelle betrieben. Diese stellen eine wesentliche Grundlage zur Einschätzung der hydrolo- gischen Lage im Normalfall als auch im Hochwasserfall dar. Dementsprechend ist die Betreuung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Modelle von großer Bedeutung. Aufgabenschwerpunkte: Fachadministration, Konzeption, Planung, Koordination und Umsetzung von wissenschaftlichen und technischen Maßnahmen zur Ergänzung, Effektivierung und Modernisierung der landeseige- nen Hochwasservorhersagemodelle und des Prognosesystems KALYPSO Konzeption, Planung und Aufbau eines landesweiten Hochwasservorhersagemodells und zukünf- tiger Redundanzmodelle Analyse und Anwendung der Produkte des DWD (z. B. Ensemble-Vorhersagen, SINFONIE-Pro- dukte, etc.) zur Implementierung in die Hochwasservorhersagemodelle Wissenschaftliche Analyse der Unsicherheiten der Vorhersagemodelle und der Gesamtvorher- sageunsicherheit im Nachgang jedes Hochwassers Aufbau eines Hochwasserfrühwarnsystems Schulung, Beratung und Betreuung für die Anwendung der Hochwasservorhersagemodelle Wahrnehmung und Absicherung des Bereitschaftsdienstes als Hydrologe vom Dienst und Anwendung der Wasserstands- und Hochwasservorhersagemodelle Sie erfüllen zwingend folgende Voraussetzungen: abgeschlossenes Studium (Master/Diplom) Hydrologie, Wasserwirtschaft, Wasserbau, Umwelt- oder Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Hydrologie, Water Engineering oder einer vergleichbaren Fachrichtung Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Hydrologie, der Niederschlags-Abflussmodellierung und der hydrodynamisch-nummerischen Modellierung anwendungsbereite IT-Kenntnisse speziell GIS (ArcGIS, Q-GIS o.ä.) sowie MS Office-Anwendungen Führerschein (Klasse B) und die Bereitschaft zum Führen von Dienstkraftfahrzeugen Bereitschaft zum Einsatz als Hydrologe vom Dienst (Rufbereitschaftsdienst – auch an Wochen- enden und Feiertagen; ca. im 6 Wochen Rhythmus). Folgende Kenntnisse sind wünschenswert: Berufserfahrung im Bereich der Hydrologie und im Umgang mit Niederschlags-Abflussmodellen und hydrodynamisch-nummerischen Modellen Erfahrung in der Hochwasservorhersage Wir setzen außerdem voraus, dass Sie eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise besitzen, über eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise verfügen, eigenständig arbeiten können, flexibel und teamfähig sind, sich engagieren, Eigeninitiative mitbringen und verantwortungsbewusst handeln, im Hochwasserfall nach Erfordernis zusätzliche Aufgaben im Sachbereich übernehmen. Was wir Ihnen bieten können: betriebliche Altersvorsorge (VBL) vermögenswirksame Leistungen gleitende Arbeitszeit individuelle Fortbildungsmöglichkeiten Gewährung einer Jahressonderzahlung 30 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr alternierende Telearbeit und mobile Arbeit. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich des Vorliegens der stellen- und haushaltswirtschaftlichen, sowie der personalrechtlichen Voraussetzungen, nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Län- der (TV-L) bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen in der Entgelt- gruppe 13. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt nach dem TV-L 40 Stunden. Eine Aufgabenübertragung auf Bedienstete (m/w/d) des Landes Sachsen-Anhalt erfolgt unter Vorbe- halt der Verfügbarkeit von Verstärkungsmitteln. Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung, Be- fähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Der Bewer- bung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Bei im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nach- weise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu ent- nehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter www.kmk.org/zab. Vollständige Bewerbungsunterlagen (u. a. Zeugnisse, Referenzen, Beschäftigungsnachweise) sen- den Sie bitte bis zum 19.05.2024 unter Angabe der Ausschreibungsnummer 07/2024 an den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Sachgebiet Personal/Organisation Otto-von-Guericke-Str. 5 39104 Magdeburg oder per E-Mail an: Bewerbung@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de (ausschließlich PDF-Dateien) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerberdaten unter Beachtung der datenschutz- rechtlichen Bestimmungen für den Zweck der Auswahl gespeichert und anschließend gelöscht wer- den. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Telefonische Rückfragen richten Sie bitte an Frau von Eyss (Telefon-Nr. 0391/581-1452) oder Herr Rau (Telefon-Nr. 0391/581-1229). Weitere Informationen über den Landesbetrieb finden Sie unter www.lhw.sachsen-anhalt.de
Entscheidungshilfesystem RODOS Entscheidungshilfen - Ermittlung und Darstellung radiologischer Konsequenzen Das Entscheidungshilfe- und Prognosemodell RODOS ("Realtime Online Decision Support System") berechnet in einem radiologischen Notfall die zukünftige Umweltkontamination und die zu erwartenden Dosen der betroffenen Menschen. RODOS ist Teil des Integrierten Mess- und Informationssystem ( IMIS ) des BfS . Im Notfall ist es wichtig, schnell und nachvollziehbar Prognosen zur radiologischen Lage zu erstellen. Für diese Prognosen steht im Integrierten Mess- und Informationssystem ( IMIS ) das Entscheidungshilfemodell RODOS ("Realtime Online Decision Support System") zur Verfügung. Mit Hilfe von RODOS lassen sich die zukünftige Umweltkontamination und die zu erwartenden Dosen abschätzen. Diese Prognosen bilden die Grundlage für konkrete Notfallmaßnahmen, wie z.B. die Evakuierung der Bevölkerung, die von den zuständigen Behörden angeordnet werden können. RODOS -Ergebnisse werden im Radiologischen Lagezentrum des Bundes zur Bewertung der Lage und zur Empfehlung von Schutzmaßnahmen verwendet. Was berechnet RODOS? Nach einer Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umwelt setzt sich die Strahlenbelastung des Menschen zusammen aus der äußeren Exposition des Menschen durch Strahlung aus der radioaktiven Wolke und von der am Boden abgelagerten Aktivität sowie der internen Exposition aus der Aufnahme von Radionukliden durch Einatmen ( Inhalation ) und aus der Aufnahme von Radionukliden mit der Nahrung ( Ingestion ). RODOS -Rechnungen basieren auf Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes und auf Angaben zur Zusammensetzung und Menge der freigesetzten radioaktiven Stoffe, die im Notfall beispielsweise vom Betreiber des betroffenen Kernkraftwerks im In- und Ausland an das BfS weitergeleitet werden. Auf dieser Grundlage berechnet RODOS die Dosisbeiträge durch äußere Exposition sowie durch Inhalation . Um mögliche Dosisbeiträge durch die Aufnahme von Radionukliden mit der Nahrung zu bewerten, berechnet RODOS auch mögliche Kontaminationen in Lebens- und Futtermitteln, die mit geltenden EU -Grenzwerten direkt verglichen werden. Darstellung der Ergebnisse und abgeleitete Maßnahmen Die von RODOS berechneten Prognosen zur Umweltkontamination und der zu erwartenden Strahlenbelastung des Menschen werden in Ergebniskarten visualisiert. Die Höhe der erwarteten Strahlenbelastung wird dabei farblich dargestellt. Rot und orange bedeutet besonders stark belastet beziehungsweise stark belastet; dunkelblau bedeutet geringfügig belastet. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen Beispiele für RODOS -Prognosen. Sie wurden im Rahmen einer Übung erstellt. Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 1 RODOS-Prognose: Maßnahme Aufenthalt in Gebäuden und Evakuierung. In der Karte dargestellt sind auch die für jedes Kernkraftwerk festgelegten Katastrophenschutzzonen mit ihren 12 Sektoren. Gebiete, in denen aufgrund des erwartenden Freisetzungszeitpunktes und der freigesetzten Menge an radioaktiven Stoffen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung notwendig werden, sind im Kartenbeispiel rot und orange eingefärbt. Den Farbwerten lassen sich konkrete Maßnahmen zuordnen, die von den zuständigen Behörden angeordnet werden können. So bedeutet die rote Farbe in diesem Beispiel, dass die dort wohnenden Menschen aufgrund der zu erwartenden hohen Strahlung evakuiert werden müssten. In den orange eingefärbten Gebieten sollten die dort lebenden Menschen zu ihrem eigenen Schutz vorübergehend in geschlossenen Räumen bleiben. In den gelb, grün und blau dargestellten Regionen wären keine direkten Maßnahmen erforderlich. Beispiel 2 Kontamination von Blattgemüse mit Radiojod RODOS kalkuliert auch mögliche Kontaminationen in Lebens- und Futtermitteln. Das zweite Karten-Beispiel zeigt eine Karte zur Kontamination von Blattgemüse mit Jod-131. Die gewählten Farben orientieren sich am Grenzwert der Europäischen Union ( EU ) von 2.000 Becquerel radioaktivem Jod pro Kilogramm Blattgemüse. Die Karte zeigt die betroffenen Gebiete und die voraussichtliche Höhe der Kontamination . In dunkelblau bis gelb eingefärbten Regionen läge eine mögliche Kontamination des Gemüses unterhalb des EU -Grenzwertes. In orange und rot dargestellten Gebieten würde der Grenzwert überschritten. Durch Maßnahmen wie Schließen von Gewächshäusern, falls möglich Abdecken der Früchte oder eine vorzeitige Ernte fast reifer Produkte, lassen sich mögliche Kontaminationen mit radioaktiven Partikeln vermeiden. Käme es zu einer tatsächlichen Freisetzung radioaktiver Stoffe und zeigen die Messwerte die Überschreitung der EU -Grenzwerte, dann darf das dort angebaute Gemüse nicht mehr vermarktet werden. Die Behörden ordnen in diesem Fall die Maßnahme "Vermarktungssperre" an. Stand: 19.04.2024
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