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Bewertung des Risikos für Bodenorganismen unter realen Bedingungen

Zur Erfassung der Effekte von Pflanzenschutzmitteln (PPP) auf Bodenorganismen ist eine korrekte Berechnung der initialen Konzentration (PECsoil) von wesentlicher Bedeutung. Die PECsoil ist abhängig von der räumlichen und zeitlichen Verteilung der PPP, die durch physikochemische (Kow, Wasserlöslichkeit, Abbaubarkeit) und Bodenkennwerte (pH-Wert, organischer Gehalt, Bodenart etc.) mitbestimmt werden. Die potentiellen Effekte auf Bodenorganismen werden zudem durch räumliche und zeitliche Verteilung der Bodentiere als auch durch ihre spezifische Sensitivität gegenüber der Chemikalie bestimmt. Eine neue Herangehensweise zur Bestimmung von relevanten Umwelt-Konzentrationen in Abhängigkeit von der bevorzugten Aufenthaltstiefe der Organsimen wird zur Zeit diskutiert. Zu Überprüfung dieser Herangehensweise wurden zwei Outdoor Terrestrische Mesokosmos Studien (TME) durchgeführt, um das Verhalten der Pestizide im Boden über die Zeit zu untersuchen und gleichzeitig die Exposition und die Effekte auf Bodenorganismen zu messen. Zudem wurde eine Indoor TME-Studie unter Verwendung radioaktiv markierter Substanzen durchgeführt, um den Gehalt an nicht-extrahierbaren Rückständen zu ermitteln. Für die Studie [1] (outdoor) und [2] (indoor) wurden die beiden Insektizide Lindan (log Kow > 3) und Imidacloprid (log Kow < 1) mit unterschiedlichen physiko-chemischen Eigenschaften eingesetzt. Für die Studie [2] wurden die gleichen Stoffe mit radioaktiver Markierung verwendet. In Studie [3] (outdoor) wurde das Pestizid Carbendazim verwendet, welches bei bestimmten Konzentrationen regenwurmtoxisch ist. Die Ermittlung der statistischen Signifikanz der Effekte erfolgte mit Hilfe unterschiedlicher univariater und multivariater statistischer Methoden. Aus der gemeinsamen und zusammenführenden Betrachtung der gesamten Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen für die Risikobewertung von Bodenorganismen abgeleitet. Quelle: Forschungsbericht

lfdnr001_031_00_v01_i031.pdf

Planfeststellungsverfahren zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben Verfahrensunterlage Titel:Bestimmung von Grundwassergeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydrometrischer Methode Autor:Delakowitz, B. Erscheinungsjahr:1996 Unterlagen-Nr.:I 031 Revision:00 Unterlagenteil: SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Zusammenfassung Bernd Delakowitz: Bestimmung von Grundwasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydro- metrischer Einbohrlochmethode. Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), Grundwasserfließgeschehen, Hydrogeologisches Modell, Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des ERAM, Radiohydrometrische Einbohrloch- methode. Nach dem Atomgesetz (AtG) ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Errichtung und den Betrieb von Endlagern für radioaktive Abfallstoffe zuständig. Das BfS hat im Okto- ber 1992 bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einen Antrag auf Einleitung eines atomrechtlichen Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des Endlagers für radio- aktive Abfälle (ERA) Morsleben über das Jahr 2000 hinaus, bzw. dessen Stillegung, gestellt. Zur weiteren Standorterkundung im Rahmen des Planfeststellungsverfahren wurden im Auf- trag des BfS vom Sachverständigenbüro Dr. Delakowitz in Zusammenarbeit mit dem GSF- Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Hydrologie (GSF-IfH), Grund- wasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels der radiohydrometrischen Einbohr- lochmethode für das Untersuchungsgebiet bestimmt. Die Ergebnisse fließen in die „Hydro- geologische Standortbeschreibung und Grundlagen für Modellrechnungen zur Grundwasser- bewegung und Radionuklidausbreitung“, die im Auftrag des BfS von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erarbeitet werden, ein. Während der Meßkampagne (Juli 1996) wurden gemäß der Vorgabe durch das BfS bzw. der BGR in 36 Grundwassermeßstellen insgesamt 61 radiohydrometrische Strömungsver- suche durchgeführt. 24 Messungen erfolgten in Porenwasserleitern, 24 in Kluftwasserleitern und 13 in geringpermeablem Medium, dessen Zuordnung (Poren- oder Kluftwasserleiter) nicht eindeutig war. Die Filtergeschwindigkeiten konnten mit einer unteren Nachweisgrenze von q = 0.001 m / d (ca. 0.4 m / a) ermittelt werden. In mehreren Meßstellen wurde prak- tisch kein Tracerabfluß nachgewiesen, hier betragen die Filtergeschwindigkeiten q < 0.001 m / d. Die gemessenen Filtergeschwindigkeiten streuen von < 0.001 m / d bis 24.9 m / d. Sie sind in den grundwasserführenden Schichten der Oberkreide und des Mittleren Keupers mit q < 0.02 m / d (7.3 m / a) erheblich kleiner als in den Schichten des Oberen Keupers (∅ q ≈ 0.29 m / d ≈ 106 m / a) und des Quartärs Keupers (∅ q ≈ 0.044 m / d ≈ 16 m / a). Filter- geschwindigkeiten mit q > 1 m / d (max. 24.9 m / d) werden nur in Kluftwasserleitern des Oberen Keupers nachgewiesen. Die Abflußrichtungen des mit dem radioaktiven Tracer mar- kierten Grundwassers häufen sich in östlicher bzw. südöstlicher und westlicher Richtung auf den Vorfluter (Aller) hin und zeigen kein schichtbezogenes Verhalten. 2 SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Erklärung verwendeter Abbkürzungen Seite 2 3 3/a 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6Einleitung Zielsetzung Grundlagen, Voraussetzung für die Durchführung der Arbeiten Abgrenzungen Bearbeitungstiefe Gliederung der Aufgabe Zeitraum für die Durchführung der Arbeiten4 4 4 5 6 6 6 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5Planung und Organisation der radiohydrometrischen Messungen Behördliche Genehmigungen Meßstellenanzahl und Meßpunktidentifikation Radioaktiver Tracer Grundstückseigentümer, Flurschäden Bewachungsdienst7 7 8 9 10 10 3 3.1 3.2 3.3Das Untersuchungsgebiet Geographische Lage Geologie Hydrogeologie12 12 14 14 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5Geophysikalische Bohrlochmessungen Impellerflowmetermessungen Fluid-Logging Untersuchungen Mikrokalibermessungen Salinität, Temperatur und Wasserspiegel Ergebnisse14 14 15 15 15 16 5 5.1 5.1.121 21 5.2 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 5.3.6Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Meßmethode Systematische und zufällige Fehler bei der Anwendung der Tracer- verdünnungslogs Messungen Ergebnisse Quartär Oberkreide Jura Oberer Keuper Mittlerer Keuper Buntsandstein24 27 37 42 42 43 43 44 45 6Literaturverzeichnis52 7 7.1 7.2 7.2.1 7.2.2 7.2.3Anhang Zuflußprofilierungen (geophysikalische Bohrloch logs) Radiohydrometrische Strömungsmessungen: Radiohydrometrische logs (Tracing / kontinuierl. Impfen) Tagesberichte Kopien der behördlichen (bergrechtlichen) Genehmigungen 3

BfS-Unterlage zu "Bestimmung von Grundwassergeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydrometischer Methode" (PDF, nicht barrierefrei)

Planfeststellungsverfahren zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben Verfahrensunterlage Titel:Bestimmung von Grundwassergeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydrometrischer Methode Autor:Delakowitz, B. Erscheinungsjahr:1996 Unterlagen-Nr.:I 031 Revision:00 Unterlagenteil: SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Zusammenfassung Bernd Delakowitz: Bestimmung von Grundwasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydro- metrischer Einbohrlochmethode. Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), Grundwasserfließgeschehen, Hydrogeologisches Modell, Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des ERAM, Radiohydrometrische Einbohrloch- methode. Nach dem Atomgesetz (AtG) ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Errichtung und den Betrieb von Endlagern für radioaktive Abfallstoffe zuständig. Das BfS hat im Okto- ber 1992 bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einen Antrag auf Einleitung eines atomrechtlichen Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des Endlagers für radio- aktive Abfälle (ERA) Morsleben über das Jahr 2000 hinaus, bzw. dessen Stillegung, gestellt. Zur weiteren Standorterkundung im Rahmen des Planfeststellungsverfahren wurden im Auf- trag des BfS vom Sachverständigenbüro Dr. Delakowitz in Zusammenarbeit mit dem GSF- Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Hydrologie (GSF-IfH), Grund- wasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels der radiohydrometrischen Einbohr- lochmethode für das Untersuchungsgebiet bestimmt. Die Ergebnisse fließen in die „Hydro- geologische Standortbeschreibung und Grundlagen für Modellrechnungen zur Grundwasser- bewegung und Radionuklidausbreitung“, die im Auftrag des BfS von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erarbeitet werden, ein. Während der Meßkampagne (Juli 1996) wurden gemäß der Vorgabe durch das BfS bzw. der BGR in 36 Grundwassermeßstellen insgesamt 61 radiohydrometrische Strömungsver- suche durchgeführt. 24 Messungen erfolgten in Porenwasserleitern, 24 in Kluftwasserleitern und 13 in geringpermeablem Medium, dessen Zuordnung (Poren- oder Kluftwasserleiter) nicht eindeutig war. Die Filtergeschwindigkeiten konnten mit einer unteren Nachweisgrenze von q = 0.001 m / d (ca. 0.4 m / a) ermittelt werden. In mehreren Meßstellen wurde prak- tisch kein Tracerabfluß nachgewiesen, hier betragen die Filtergeschwindigkeiten q < 0.001 m / d. Die gemessenen Filtergeschwindigkeiten streuen von < 0.001 m / d bis 24.9 m / d. Sie sind in den grundwasserführenden Schichten der Oberkreide und des Mittleren Keupers mit q < 0.02 m / d (7.3 m / a) erheblich kleiner als in den Schichten des Oberen Keupers (∅ q ≈ 0.29 m / d ≈ 106 m / a) und des Quartärs Keupers (∅ q ≈ 0.044 m / d ≈ 16 m / a). Filter- geschwindigkeiten mit q > 1 m / d (max. 24.9 m / d) werden nur in Kluftwasserleitern des Oberen Keupers nachgewiesen. Die Abflußrichtungen des mit dem radioaktiven Tracer mar- kierten Grundwassers häufen sich in östlicher bzw. südöstlicher und westlicher Richtung auf den Vorfluter (Aller) hin und zeigen kein schichtbezogenes Verhalten. 2 SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Erklärung verwendeter Abbkürzungen Seite 2 3 3/a 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6Einleitung Zielsetzung Grundlagen, Voraussetzung für die Durchführung der Arbeiten Abgrenzungen Bearbeitungstiefe Gliederung der Aufgabe Zeitraum für die Durchführung der Arbeiten4 4 4 5 6 6 6 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5Planung und Organisation der radiohydrometrischen Messungen Behördliche Genehmigungen Meßstellenanzahl und Meßpunktidentifikation Radioaktiver Tracer Grundstückseigentümer, Flurschäden Bewachungsdienst7 7 8 9 10 10 3 3.1 3.2 3.3Das Untersuchungsgebiet Geographische Lage Geologie Hydrogeologie12 12 14 14 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5Geophysikalische Bohrlochmessungen Impellerflowmetermessungen Fluid-Logging Untersuchungen Mikrokalibermessungen Salinität, Temperatur und Wasserspiegel Ergebnisse14 14 15 15 15 16 5 5.1 5.1.121 21 5.2 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 5.3.6Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Meßmethode Systematische und zufällige Fehler bei der Anwendung der Tracer- verdünnungslogs Messungen Ergebnisse Quartär Oberkreide Jura Oberer Keuper Mittlerer Keuper Buntsandstein24 27 37 42 42 43 43 44 45 6Literaturverzeichnis52 7 7.1 7.2 7.2.1 7.2.2 7.2.3Anhang Zuflußprofilierungen (geophysikalische Bohrloch logs) Radiohydrometrische Strömungsmessungen: Radiohydrometrische logs (Tracing / kontinuierl. Impfen) Tagesberichte Kopien der behördlichen (bergrechtlichen) Genehmigungen 3

Endlager Morsleben: Bestimmung von Grundwassergeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydrometrischer Methode

Planfeststellungsverfahren zur Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben Verfahrensunterlage Titel:Bestimmung von Grundwassergeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydrometrischer Methode Autor:Delakowitz, B. Erscheinungsjahr:1996 Unterlagen-Nr.:I 031 Revision:00 Unterlagenteil: SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Zusammenfassung Bernd Delakowitz: Bestimmung von Grundwasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels radiohydro- metrischer Einbohrlochmethode. Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), Grundwasserfließgeschehen, Hydrogeologisches Modell, Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des ERAM, Radiohydrometrische Einbohrloch- methode. Nach dem Atomgesetz (AtG) ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Errichtung und den Betrieb von Endlagern für radioaktive Abfallstoffe zuständig. Das BfS hat im Okto- ber 1992 bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einen Antrag auf Einleitung eines atomrechtlichen Planfeststellungsverfahren zum Weiterbetrieb des Endlagers für radio- aktive Abfälle (ERA) Morsleben über das Jahr 2000 hinaus, bzw. dessen Stillegung, gestellt. Zur weiteren Standorterkundung im Rahmen des Planfeststellungsverfahren wurden im Auf- trag des BfS vom Sachverständigenbüro Dr. Delakowitz in Zusammenarbeit mit dem GSF- Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Hydrologie (GSF-IfH), Grund- wasserströmungsgeschwindigkeit und -richtung mittels der radiohydrometrischen Einbohr- lochmethode für das Untersuchungsgebiet bestimmt. Die Ergebnisse fließen in die „Hydro- geologische Standortbeschreibung und Grundlagen für Modellrechnungen zur Grundwasser- bewegung und Radionuklidausbreitung“, die im Auftrag des BfS von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erarbeitet werden, ein. Während der Meßkampagne (Juli 1996) wurden gemäß der Vorgabe durch das BfS bzw. der BGR in 36 Grundwassermeßstellen insgesamt 61 radiohydrometrische Strömungsver- suche durchgeführt. 24 Messungen erfolgten in Porenwasserleitern, 24 in Kluftwasserleitern und 13 in geringpermeablem Medium, dessen Zuordnung (Poren- oder Kluftwasserleiter) nicht eindeutig war. Die Filtergeschwindigkeiten konnten mit einer unteren Nachweisgrenze von q = 0.001 m / d (ca. 0.4 m / a) ermittelt werden. In mehreren Meßstellen wurde prak- tisch kein Tracerabfluß nachgewiesen, hier betragen die Filtergeschwindigkeiten q < 0.001 m / d. Die gemessenen Filtergeschwindigkeiten streuen von < 0.001 m / d bis 24.9 m / d. Sie sind in den grundwasserführenden Schichten der Oberkreide und des Mittleren Keupers mit q < 0.02 m / d (7.3 m / a) erheblich kleiner als in den Schichten des Oberen Keupers (∅ q ≈ 0.29 m / d ≈ 106 m / a) und des Quartärs Keupers (∅ q ≈ 0.044 m / d ≈ 16 m / a). Filter- geschwindigkeiten mit q > 1 m / d (max. 24.9 m / d) werden nur in Kluftwasserleitern des Oberen Keupers nachgewiesen. Die Abflußrichtungen des mit dem radioaktiven Tracer mar- kierten Grundwassers häufen sich in östlicher bzw. südöstlicher und westlicher Richtung auf den Vorfluter (Aller) hin und zeigen kein schichtbezogenes Verhalten. 2 SVB Prof. Dr. B. Delakowitz GSF-Inst. für Hydrologie BfS-Projekt 9M 212 250 50: Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Morsleben Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Erklärung verwendeter Abbkürzungen Seite 2 3 3/a 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6Einleitung Zielsetzung Grundlagen, Voraussetzung für die Durchführung der Arbeiten Abgrenzungen Bearbeitungstiefe Gliederung der Aufgabe Zeitraum für die Durchführung der Arbeiten4 4 4 5 6 6 6 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5Planung und Organisation der radiohydrometrischen Messungen Behördliche Genehmigungen Meßstellenanzahl und Meßpunktidentifikation Radioaktiver Tracer Grundstückseigentümer, Flurschäden Bewachungsdienst7 7 8 9 10 10 3 3.1 3.2 3.3Das Untersuchungsgebiet Geographische Lage Geologie Hydrogeologie12 12 14 14 4 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5Geophysikalische Bohrlochmessungen Impellerflowmetermessungen Fluid-Logging Untersuchungen Mikrokalibermessungen Salinität, Temperatur und Wasserspiegel Ergebnisse14 14 15 15 15 16 5 5.1 5.1.121 21 5.2 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 5.3.6Radiohydrometrische Einbohrlochmessungen Meßmethode Systematische und zufällige Fehler bei der Anwendung der Tracer- verdünnungslogs Messungen Ergebnisse Quartär Oberkreide Jura Oberer Keuper Mittlerer Keuper Buntsandstein24 27 37 42 42 43 43 44 45 6Literaturverzeichnis52 7 7.1 7.2 7.2.1 7.2.2 7.2.3Anhang Zuflußprofilierungen (geophysikalische Bohrloch logs) Radiohydrometrische Strömungsmessungen: Radiohydrometrische logs (Tracing / kontinuierl. Impfen) Tagesberichte Kopien der behördlichen (bergrechtlichen) Genehmigungen 3

Grundwasser in Nordafrika

Das Projekt "Grundwasser in Nordafrika" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Da die Grundwasservorraete der Nordsahara besonders in Libyen verstaerkt als Nutzwasser herangezogen werden, muss die Frage der Ausschoepfbarkeit dieser Vorraete und die eventuelle derzeitige Ergaenzung geprueft werden. Es wird die hydrogeologische Struktur dieses Gebiets untersucht und Altersbestimmungen des Wassers mit Hilfe des Kohlenstoff-14 vorgenommen.

Einfluß von Laccase-Produktion durch Pilze und Mykorrhizen auf die Bildung und Stabilität organischer Substanz in land- und forstwirtschaftlichen Böden

Das Projekt "Einfluß von Laccase-Produktion durch Pilze und Mykorrhizen auf die Bildung und Stabilität organischer Substanz in land- und forstwirtschaftlichen Böden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Jena, Institut für Ernährungswissenschaften durchgeführt. Im Projekt soll der Einfluß oxydativer Exoenzyme von Pilzen und Mykorrhizen auf den Auf- und Abbau der organischen Bodensubstanz charakterisiert werden. Über die gesamte Dauer des SPP sind zwei Arbeitsetappen geplant. Zuerst werden Primer zum molekularbiologischen Nachweis von Boden- und Mykorrhizapilzen mit Laccase-Genen und zur Analyse der Expression dieser Gene in Böden entwickelt. Um die bodenökologische Aussagekraft der Methode zu gewährleisten, werden Protokolle zur Extraktion von DNA und mRNA aus Böden mit Proben von den SPP-Standorten optimiert und geeicht. In einem zweiten Arbeitsschritt werden die Methoden an den landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Böden der SPP-Standorte eingesetzt. Die Ergebnisse von Untersuchungen der Struktur und Funktionen der Pilzpopulationen werden im Zusammenhang mit Analysen anderer SPP-Teilnehmer interpretiert. Dabei sollen insbesondere Daten über Gehalt und Kreislauf der festen und gelösten organischen Bodensubstanz, über Fraktionierung natürlicher Isotope in den Phasen des Kreislaufs sowie über Aufbau- und Abbauvorgänge durch nicht pilzliche Bodenmikroorganismen und durch Bodentiere berücksichtigt werden. Die Beteiligung an Experimenten zum Abbau radioaktiv markierter Streu ist ebenfalls vorgesehen.

Schwebstoff-Tracer-Untersuchungen

Das Projekt "Schwebstoff-Tracer-Untersuchungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Standort Geesthacht, Institut für Chemie durchgeführt. Es sollen Transport- und Austauschvorgaenge an Schwebstoffen und Sedimenten durch Einsatz von Tracern untersucht werden. Die Untersuchungen sollen sowohl im Modell als auch in Feldversuchen durchgefuehrt werden. Eingesetzt werden sollen geeignete Radiotracer und aktivierbare Tracer in Form von Metalloxiden, Silikaten und organischen Verbindungen.

Untersuchung des Boden-Pflanzen-Transfers biologisch besonders wirksamer Schadstoffe

Das Projekt "Untersuchung des Boden-Pflanzen-Transfers biologisch besonders wirksamer Schadstoffe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH, Hauptabteilung Sicherheit durchgeführt. Der Uebergang von Schwermetallen, insbesondere Cr, Mo, Se, Te, Ni, Co, Cu, Mn und Ag, vom Boden in Nahrungs- und Futtermittelpflanzen wird mit Industriestaeuben, loeslichen stabilen Tracern und Radiotracern untersucht. Daraus resultieren Empfehlungen zur Pflanzenauswahl bei vorgegebener Bodenbeschaffenheit (Kontamination, bestimmte Qualitaetsmerkmale), sowie Methoden zur Beeinflussung der Mobilitaet eines Metalls im Boden. Bisherig Experimente erfolgten mit Elektrofilterstaub aus Muellverbrennungsanlagen an Gras, Spinat und Kohlrabi. Sie werden mit Kartoffeln, Weizen und Mais fortgefuehrt. Entsprechende Versuche mit Cr, Mo und W sollen an ca. 20 verschiedenen Nutzpflanzen durchgefuehrt werden.

Translokation von 14C-markierten Phenoxyverbindungen in verschiedenen Entwicklungsstadien mehrjaehriger Unkraeuter

Das Projekt "Translokation von 14C-markierten Phenoxyverbindungen in verschiedenen Entwicklungsstadien mehrjaehriger Unkraeuter" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Fakultät III Agrarwissenschaften I, Institut für Phytomedizin durchgeführt. Translokation von Phenoxyverbindungen in verschiedenen Stadien der jahresperiodischen Entwicklung mehrjaehriger Unkraeuter.

Transformation und Stabilisierung organischer Substanz durch Bodenarthropoden: Mikrobielle Aktivitäten und Funktion der alkalischen Abschnitte im Darm humusfressender Käfer- und Dipterenlarven

Das Projekt "Transformation und Stabilisierung organischer Substanz durch Bodenarthropoden: Mikrobielle Aktivitäten und Funktion der alkalischen Abschnitte im Darm humusfressender Käfer- und Dipterenlarven" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Konstanz, Institut für Limnologie, Lehrstuhl Mikrobielle Ökologie, Limnologie und generelle Mikrobiologie durchgeführt. Die streu- und humusfressende Makrofauna spielt eine wichtige Rolle beim Abbau und bei der Stabilisierung organischer Substanz im Boden. Anhand ausgewählter Modellorganismen (Käfer- und Dipterenlarven) soll untersucht werden, welche Rolle den besonderen physikochemischen Verhältnissen in den Intestinaltrakten dieser Tiere, insbesondere den extrem alkalischen Darmabschnitten, sowie der ausgeprägten Darmmikrobiota bei den Stabilisierungsprozessen zukommt. Mit chromatographischen und spektro-skopischen Methoden sollen die chemische und mikrobielle Transformation der organischen Substanz und der mikrobiellen Biomasse des Bodens verfolgt werden. Weitere Schwerpunkte liegen bei der Rolle von Humin-stoffen als Mediatoren der mikrobiellen Reduktion von Eisenverbindungen sowie beim Beitrag der mikrobiellen Produk-tion des Darms zur refraktären organischen Substanz in den Ausscheidungen der Tiere. Die Untersuchungen beinhalten den Einsatz von Mikrosensoren, die Mikroinjektion von Radiotracern und Fütterungsexperimente mit Huminstoff-Modellverbindungen.

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