Das Projekt "Modellversuch WBK auf Basis mobiler digitaler Datenerfassung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. Nach Abschluss der MaP-Basisdatenerfassung für FFH-Gebiete und der Abarbeitung aufgelaufener Rückstände über 10 Jahre alter WBK-Kartierungen liegt schätzungsweise ab 2017 ein landesweit einheitlicher, mindestens einmal aktualisierter Datensatz von Waldbiotopen vor. Die gesetzliche Vorgabe zur Fortschreibung der WBK im Vorlauf zur jeweils aktuellen Forsteinrichtung bzw. zur stetigen Bereitstellung aktueller WBK-Daten besteht jedoch auch über diesen Zeitraum hinaus weiter. Um den Erhebungsaufwand künftig zu reduzieren, soll der Einsatz mobiler digitaler Erfassungstechnik getestet werden. Im Rahmen eines Modellversuchs werden - die künftigen inhaltlichen und verfahrenstechnischen Anforderungen an die WBK formuliert, - die für deren Umsetzung zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten (Art der Geräte, Fabrikate etc.) getestet, - Rationalisierungseffekte / Einsparungen gegenüber der bisherigen Vorgehensweise geprüft - (Arbeitsabläufe, Zeitbedarf, Gesamtkosten etc.).
Das Projekt "Teilvorhaben 5" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Parker Hannifin durchgeführt. Lebensdauerprognosen von elastomeren Bauteilen werden zunehmend wichtiger, da mit ihrer Hilfe einerseits den erhoehten Qualitaetsanforderungen Rechnung getragen werden kann, andererseits ein rationeller Einsatz von Ressourcen moeglich wird. Dabei koennen numerische Simulationsmodelle eine herausragende Rolle spielen, da sie in der Lage sind, die fundamentalen Relationen fuer das Alterungs- und Ermuedungsverhalten von Elastomerbauteilen abzubilden und daher eine Prognose fuer die Gebrauchsdauer dynamisch beanspruchter Hochleistungselastomere moeglich wird. Ziel des Vorhabens ist es u.a. solche Modelle zu entwickeln und sie in einschlaegigen Simulationsprogrammen verfuegbar zu machen. Der Nutzen einer numerischen Vorhersagemethode zum Langzeitverhalten besteht darin, dass das Alterungsverhalten durch geeignete Modelle nachgebildet werden kann. Damit koennen Konzepte schon im Entwurfsstadium an numerischen Modellen erprobt werden, ohne dass ein Prototyp hergestellt werden muss. Auf diese Weise koennen Entwicklungszeiten und -kosten eingespart werden (Ressourcenschonung).
Das Projekt "Effekte von Umweltprotest in der Bundesrepublik Deutschland" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Institut für Soziologie durchgeführt. Das Projekt erforscht Effekte von Umweltprotest in der Bundesrepublik Deutschland im Zeitverlauf. Dazu werden Häufigkeit und Charakteristika von Umweltprotesten mit Bereichen gegenübergestellt, die von diesen Protesten beeinflusst sein könnten: Medienberichterstattung zur Umweltproblematik, Bevölkerungseinstellungen, umweltrelevantes Handeln der Bevölkerung, politische Initiativen im Deutschen Bundestag, Umweltaktivitäten der Wirtschaft sowie die Situation der Umwelt. Ausgangspunkt dieses Projektes sind vorliegende Protestereignisanalysen, die am Wissenschaftszentrum Berlin durchgeführt wurden, einerseits in dem Projekt 'Transformation of Environmental Activism' und andererseits in dem PRODAT-Projekt (Dokumentation und Analyse von Protestereignissen in der Bundesrepublik Deutschland). Parallel zu diesen Protestzeitreihen werden bestehende Daten zu Dimensionen zusammengestellt werden, auf die Proteste möglicherweise einen Effekt haben. In dieser Längsschnittperspektive müssten sich, auch jenseits der vielfältigen und oft sehr zufälligen lokalen Konfliktkonstellationen, wie sie in Fallstudien betrachtet werden, im Aggregat Effekte zeigen. Genutzt werden wiederholt durchgeführte Bevölkerungsbefragungen (Politbarometer, Eurobarometer, 'Umweltbewusstsein in Deutschland' des Umweltbundesamtes) zur Erfassung von Bevölkerungseinstellungen und -handeln, Bundestagsdrucksachen zu Aktivitäten im Bundestag, elektronische Versionen von Tageszeitungen zur Analyse der Medienberichterstattung, amtliche Statistik für Aktivitäten der Wirtschaft und der Bevölkerung sowie für den Zustand der Umwelt, sowie weitere Quellen, die für eine Sekundäranalyse verfügbar sind.
Das Projekt "Rationelle Energieanwendung DaimlerChrysler Untertuerkheim" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung durchgeführt. Ziel des Projektes ist eine Reduktion des Energieeinsatzes in einem deutschen Automobilwerk. Durch das IER soll insbesondere der produktionsbedingte Energieeinsatz und die dadurch verursachten Energiekosten reduziert werden. Hierzu werden einzelne Anlagen hinsichtlich Energieeffizienz untersucht und Massnahmen zur rationellen Energieanwendung vorgeschlagen. Diese werden aus technologischer und oekonomischer Sicht bewertet. Eine moegliche Umsetzung der Massnahmen wird durch das IER begleitet. Besondere Schwerpunkte bilden zur Zeit die Abwaermenutzung, die Optimierung von Oefen und die Aufbereitung der Kuehlschmierstoffe. Ergaenzend hierzu erfolgen Arbeiten zu Thema Energiekennzahlen. Es soll geprueft werden, welche Kennzahlen sich fuer das Energie- und Umweltmanagement eignen. Kennzahlen von Betrieben, Anlagen und Produkten sollen hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Vergleichbarkeit bewertet werden.
Das Projekt "Teilvorhaben 13: Effizienzerhoehung durch zentral chemisch-physikalische Behandlung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von UWE-Sondermüll und Recycling GmbH durchgeführt. Im Rahmen des Verbund-Vorhabens 'Umstellung bestehender galvanotechnischer Anlagen auf eine stoffverlustminimierte Prozesstechnik bei gleichzeitiger Kostensenkung soll modellhaft gezeigt werden, dass durch Einbeziehung zentraler chemisch-physikalischer Behandlungsanlagen (CPB) zusaetzliche Rationalisierungseffekte erreichbar sind. Es wird z.B. als aussichtsreich eingeschaetzt, mit Hilfe mobiler Prozesstechnik (Ionenaustauscher, Filter, Elektrolysezellen u.a.), die durch die CPB zur Verfuegung gestellt wird, sowie zentraler Aufbereitungstechnik Primaermassnahmen in den angeschlossenen Galvanikfirmen bevorzugt anzuwenden und gleichzeitig die Investitionskosten zu senken. Des weiteren kann das Verwertungsniveau fuer nicht vermeidbare Abfaelle erhoeht werden. Anhand von Beispielen soll deshalb der Nachweis erbracht werden, dass sich firmeninterne Systemloesungen einer stoffverlustminimierten Arbeitsweise in der Galvanik ueber den Anschluss an eine CPB kostensenkend mit regionalen Systemloesungen des Umweltschutzes verbinden lassen. Voraussetzung ist, dass die Rationalisierungseffekte fuer alle Beteiligten wirtschaftliche Vorteile bringen.
Das Projekt "Minderung oeko- und klimaschaedigender Abgase aus industriellen Anlagen durch rationelle Energienutzung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerisches Landesamt für Umweltschutz durchgeführt. '- Branchenspezifische und branchenuebergreifende Themen im Zusammenhang mit technischen Minderungspotentialen, insbesondere von CO2-Emission, - Wirksamkeit marktwirtschaftlicher Instrumente wie freiwilliger Selbstverpflichtungen und Emissionszertifikaten.
Das Projekt "Potentiale und Möglichkeiten des integrierten Umweltschutzes in der Holzfertighausindustrie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb durchgeführt. Das Hauptziel dieser Vorstudie ist die Darlegung von Potentialen für eine rationelle ökonomische und zugleich flexible Herstellung von Häusern auf der Grundlage standardisierter Holzwerkstoff- und Bauelemente sowie die Darstellung der Möglichkeiten zur Entwicklung, Ver- und Bearbeitung neuer Holzwerkstoffe. Die detaillierte Darstellung des Standes der Technik, von Trends in der Branche der Holzfertighäuser sowie die Aufbereitung von Marktdaten sollen Möglichkeiten für die Erschließung und Ausnutzung innovativer technologischer und wirtschaftlicher Potentiale bei der Entwicklung und Produktion von Hauselementen unter dem Einsatz von innovativen Holzwerkstoffen aufzeigen. Themenfelder sind: Bau- und Produktionskonzepte, Umweltschutztechnologien sowie neue Werkstoffe. Am Ende des Projektes steht die Initiierung eines Workshops sowie die Identifizierung von Konsortien zur Durchführung von Verbundprojekten zur Lösung der Problemstellungen in den angeführten Themenfeldern.
Das Projekt "Zentral versus dezentral strukturierte Energieversorgung in Baden-Wuerttemberg - Ein oekonomischer und oekologischer Vergleich im Hinblick auf die Anforderungen der Zukunft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung durchgeführt. Das Forschungsprojekt ergaenzt das langfristig angelegte Forschungs- und Entwicklungsprogramm 'Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung'. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, unter welchen Bedingungen als 'dezentral' bezeichnete Energiesysteme Versorgungsaufgaben besser wahrnehmen koennen als 'zentrale' Alternativen, inwieweit sie stabile Einsatzpotentiale ausfuellen koennen, und ob sie zeitweilig notwendige Bindeglieder bei einer generellen Umstrukturierung der Energieversorgung sind. Da die groessten Chancen den KWK-Anlagen kleiner Leistung eingeraeumt werden, konzentriert sich die Aufmerksamkeit gegenwaertig besonders auf deren Einsatzpotentiale in Verbindung mit entsprechenden Nahwaermesystemen sowie auf die Entwicklungsmoeglichkeiten der Systeme zur Raumwaerme- und Warmwasserbereitung. Ausgehend von solchen Einsatzpotentialen koennen die moeglichen Rueckwirkungen auf die Netz- und Kraftwerksstruktur in und vorgelagerten Effekte ausserhalb Baden-Wuerttembergs analysiert werden. Ergaenzend wird die Ausweitung der Waermeauskopplung aus Grosskraftwerken betrachtet.
Das Projekt "Branchenenergiekonzept fuer die metallverarbeitende Industrie in Nordrhein-Westfalen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Gesellschaft für Energiesystemtechnik durchgeführt. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will das Energiesparen, die rationelle Energieverwendung und die Entwicklung erneuerbarer Energien unterstuetzen. Mit der Entwicklung des Branchenenergiekonzeptes fuer die metallverarbeitende Industrie soll die Basis fuer eine landesweite Umsetzung von Massnahmen zur Energieeinsparung sowie Kostensenkung und damit zur verstaerkten rationellen Energieverwendung im gewerblichen Bereich geschaffen werden. Die Initiatoren des BEK gehen davon aus, dass Unternehmen einer Branche auf Grund vergleichbarer Produktionsprozesse aehnliche technische Strukturen und damit aehnliche Anforderungen im Energie- und Umweltbereich aufweisen. Der zu entwickelnde Leitfaden wird branchenbezogen Potentiale zur rationellen Energieverwendung und technische Moeglichkeiten der Umsetzung enthalten.
Das Projekt "Erstellung und Aktualisierung digitaler Forst- und Uebersichtskarten mit Hilfe hochaufloesender Satellitensysteme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Institut für Forstökonomie, Abteilung für Fernerkundung und Landschaftsinformationssysteme durchgeführt. Die forstliche Kartographie stellt derzeit von der analogen hin zur digitalen Erfassung und Darstellung von Forstkarten um. Um eine hoehere Genauigkeit und Rationalisierungseffekte zu erzielen, soll in o.g. Projekt ueberprueft werden, inwieweit hochaufloesende Satellitendaten hierfuer verwendet werden koennen. Dabei geht es um die Anwendung bekannter Bildverarbeitungsverfahren. Zwischenergebnis: Mit einer Bodenaufloesung von 5 m im PAN-Bereich in Kombination mit der spektralen Information geringer aufloesender multispektraler Daten verknuepft (Data-Fusion,l sind Waldkartierungen im Massstab 1:25.000 moeglich.
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