API src

Found 65 results.

Verfahrenstechnik der Entschwefelung: Untersuchungen zur reduzierenden Rauchgasentschwefelung

Das Projekt "Verfahrenstechnik der Entschwefelung: Untersuchungen zur reduzierenden Rauchgasentschwefelung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Fachbereich 05 Chemie, Institut für Technische Chemie durchgeführt. Zusatz reduzierender Gase zum Rauchgas mit dem Ziel der Umsetzung zu elementarem Schwefel am Kontakt im Festbett oder in der Wirbelschicht bei 150-350 Grad C. unter Normaldruck: Entfernung des Schwefels in trockenen Abscheidern oder durch ein wasserfreies Waschmittel mit niedrigem Dampfdruck. Vorteile: Anstelle von Gips faellt nur 1/10 bis 1/5 der Masse an verwendbarem Schwefel an: Das Rauchgas muss nicht wiederaufgeheizt werden. Problem: Vermeidung der Emission anderer Bestandteile wie Carbonyl-Sulfid oder Schwefelwasserstoff.

Kosteneffiziente CO2-Minderungsmassnahmen im Rahmen des Clean Development Mechanism - dargestellt am Beispiel von Deutschland und Indien

Das Projekt "Kosteneffiziente CO2-Minderungsmassnahmen im Rahmen des Clean Development Mechanism - dargestellt am Beispiel von Deutschland und Indien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre, Fachgebiet Agrar- und Ernährungspolitik durchgeführt. Problemstellung: Durch die Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphaere, die hauptsaechlich durch die Verbrennung fossiler Energietraeger verursacht wird, befuerchten zahlreiche Wissenschaftler, dass sich das Klima auf der Erde veraendern wird, was zu gravierenden sozialen, oekologischen und oekonomischen Problemen fuehren wuerde. Es setzt sich deshalb immer mehr die Ansicht durch, dass diesem Risiko durch eine Verringerung der CO2-Emissionen begegnet werden muss. Da es sich um ein globales Problem handelt, spielt es keine Rolle, in welchem Land bzw. welcher Region der CO2-Ausstoss reduziert wird. Aufgrund unterschiedlicher Technologien sowie klimatischer Gegebenheiten in Entwicklungs- und Industrielaendern unterscheiden sich die Kosten einer CO2-Reduktion zum Teil erheblich, so dass es aus oekonomischer Sicht sinnvoll erscheint, CO2-Minderungsmassnahmen dort durchzufuehren, wo die Grenzvermeidungskosten am geringsten sind. Zielsetzung: Am Beispiel von Indien und Deutschland sollen Moeglichkeiten aufgezeigt werden, wie vorgegebene CO2-Minderungsziele unter Beruecksichtigung von Joint-Implementation-Massnahmen zu minimalen Kosten erreicht werden koennen. Dabei sollen auch makrooekonomische sowie oekologische Externalitaeten moeglicher Joint-Implementation-Massnahmen in Indien beruecksichtigt werden.

Reduktion von CO mit Übergangsmetall-Katalysatoren

Das Projekt "Reduktion von CO mit Übergangsmetall-Katalysatoren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie durchgeführt. Durch zunehmend steigende Preise für Rohöl und gleichzeitig abnehmenden Quellen werden alternative Methoden zur Darstellung von chemischen Grundstoffen zunehmend interessanter. Eine Möglichkeit bildet die Umsetzung von Synthesegas, einem Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid, zu Alkoholen wie Methanol und zu Kohlenwasserstoffen. Die meisten Verfahren verwenden für die Umsetzung von Synthesegas heterogene Katalysatoren bei hohen Temperaturen und Drücken mit meist geringen Selektivitäten. Ein kontrolliertes Verfahren mit hoher Selektivität zur Darstellung von Methanol aus Synthesegas ist unter Verwendung von homogenen Katalysatoren denkbar. Als Katalysatoren sollen später Übergangsmetallhydridkomplexe mit vierzähnigen Liganden verwendet werden. Diese zeichnen sich durch eine hohe Reaktivität gegenüber CO aus. Gestützt durch mechanistische Studien und quantenchemische Berechnungen sollen neue Katalysatorsysteme für die homogene Hydrierung von CO entwickelt werden.

Bestimmung des Gehaltes und der Aufnahme von Insektiziden bei Getreide und muellereitechnologische Massnahmen zur Reduktion

Das Projekt "Bestimmung des Gehaltes und der Aufnahme von Insektiziden bei Getreide und muellereitechnologische Massnahmen zur Reduktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Getreide- und Kartoffelverarbeitung durchgeführt. Ziel: Feststellung des Gehaltes an Insektiziden (Proben der besonderen Ernteermittlung) und Einfluss von muellereitechnologischen Massnahmen (insbesondere Schaelen) auf den Insektizidgehalt der Verarbeitungsprodukte.

Bestimmung des Gehaltes in Aflatoxinen an Getreide und Getreideprodukten, Studium der Wachstumsbedingungen und technologische Massnahmen zur Reduktion

Das Projekt "Bestimmung des Gehaltes in Aflatoxinen an Getreide und Getreideprodukten, Studium der Wachstumsbedingungen und technologische Massnahmen zur Reduktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Getreide- und Kartoffelverarbeitung durchgeführt. Ziel: Feststellung des Gehaltes an Aflatoxinen in Getreide und Getreideprodukten; Einfluss von baeckereitechnologischen Massnahmen zur Vermeidung von Aflatoxinbildung bei Brot und Backwaren.

Teilprojekt: Untersuchung der Rolle biologischer Eisenreduktion als lebenserhaltenden Prozess am potentiellen Temperaturlimit der tiefen Biosphäre in marinen Sedimenten (IODP Expedition 370) (RESPIRE)

Das Projekt "Teilprojekt: Untersuchung der Rolle biologischer Eisenreduktion als lebenserhaltenden Prozess am potentiellen Temperaturlimit der tiefen Biosphäre in marinen Sedimenten (IODP Expedition 370) (RESPIRE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung durchgeführt. Dieses Projekt trägt zu Forschungsfragen der IODP Expedition 370: T-Limit of the Deep Biosphere off Muroto bei. Die Temperatur an Site C0023 (Nankai Trog, Japan) steigt bis 1.2 km Tiefe auf ca. 120 Grad C an - das Maximum dessen, was potentiell von Mikroorganismen toleriert werden kann. Nährstoffarme tiefe Sedimente werden wahrscheinlich bei 80-90 Grad C sterilisiert. Ziel der Expedition war es, herauszufinden, wie und gesteuert durch welche Faktoren sich die Mikroorganismen-Vergesellschaftung mit der Tiefe ändert und wo Leben erlischt. Teil des wissenschaftlichen Programms ist die Untersuchung mikrobiell nutzbarer Substrate und eindeutiger geochemischer und mikrobieller Signaturen, die eine Identifizierung von biotischem und abiotischem Bereich bzw. dessen Übergang ermöglichen. Es wurden hochauflösende und präzise Porenwasserdaten gewonnen, die Reaktionsfronten, potentielle mikrobielle Aktivität und hydrothermale Überprägung anzeigen. Ein Teil der Sedimente ist Methan- und Sulfat-frei. Mikrobielle Aktivität hängt also von anderen Elektonenakzeptoren als Sulfat ab. Aktuelle Studien zeigen, dass die klassische Redoxkaskade durch Fe- und Mn-Reduktion in methanführenden Sedimenten ergänzt werden muss und, dass biogeochemische Prozesse in natürlichen Systemen stärker durch Mineralogie als durch eine strikte Abfolge von Reaktionen, die sich aus theoretischen Berechnungen ergibt, bestimmt sind. Fe(III)-Reduktion ist eine der ältesten Formen der mikrobiellen Respiration. Eisenreduzierer können unter hohen T- und Druckbedingungen wachsen, was nahelegt, dass diese einen Großteil der tiefen Biosphäre ausmachen. Fe- und Mn wird in Sedimenten von Lokation C0023 freigesetzt. Durch sequentielle Extraktionen soll aufgezeigt werden, welche Fe- und Mn-Phasen als Elektronenakzeptoren verfügbar sind und wie stark primäre Minerale diagenetisch überprägt wurden. Von besonderem Interesse sind Aschelagen, die an anderer Stelle bereits als Hotspots für mikrobielles Leben identifiziert wurden. Diese sind zahlreich in C0023 Sedimenten und typischerweise reich an Fe und Mn. Mikrobielle Fe-Reduktion führt zu einer Anreicherung von 54Fe im Porenwasser und sich daraus bildenden authigenen Mineralen (z.B. Siderit, Magnetit). Dementgegen führen abiotische Reaktionen mit Sulfid zu einer Anreicherung von 56Fe in der gelösten Phase. Stabile Fe-Isotope von gelöstem Fe2+ und reaktivem Fe in der Festphase sollen genutzt werden, um biologische und abiotische Fe-Reduktion zu unterscheiden. Die d56Fe Signatur wird an Karbonat-gebundenem Fe, der Ferrihydrit+Lepidkrokit-Fraktion, Goethit+Hämatit sowie Magnetit gemessen. Weiterhin soll das Ausmaß der Sulfidisierung, die Auswirkungen auf die Interpretation von Daten zu magnetischen Eigenschaften hat, durch sequentielle Extraktion von Fe-Monosulfiden und Pyrit erfasst werden. Ziel des Projekts ist es, die Rolle von Eisenoxiden für mikrobielle Respiration und entsprechende diagenetische Alterationen in tiefen Sedimenten von Site C0023 zu erfa

Bioremediation von chlorethenkontaminierten Standorten durch mikrobielle reduktive Dechlorierung

Das Projekt "Bioremediation von chlorethenkontaminierten Standorten durch mikrobielle reduktive Dechlorierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, Institut de Genie de l'Environnement, Laboratoire de Biotechnologie Environnementale durchgeführt. Chlorierte Ethene koennen durch anaerobe Bakterien vollstaendig nach Ethen dechloriert werden. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Mikrobiologie, die die letzten zwei Dechlorierungsschritte von Dichlorethen zu Vinylchlorid und von Vinylchlorid zu Ethen katalysiert, zu identifizieren und genauer zu untersuchen. Anreicherungen zielen darauf ab, Bakterien zu aktivieren, die chlorierte Ethene als Elektronenakzeptor in einer anaeroben Atmung benutzen oder cometabolisch dechlorieren. Die Bakterienanreicherungen sollen mit molekular-oekologischen Methoden untersucht werden um Hinweise auf die Identitaet der dechlorierenden Bakterien zu kriegen. Reinkulturen werden auf ihre Physiologie, Biochemie, Genetik und Oekologie hin untersucht.

Teilprojekt 1: Modellbibliothek

Das Projekt "Teilprojekt 1: Modellbibliothek" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von TLK-Thermo GmbH durchgeführt. Weltweit werden rund drei Milliarden Kühl-, Klima- und Wärmepumpensysteme betrieben. Sowohl die Freisetzung von Kältemittel in die Atmosphäre als auch der hohe Energieverbrauch tragen maßgeblich zum anthropogenen Klimawandel bei. Um die schädlichen Emissionen zu reduzieren, wurden in den letzten Jahren die politischen Reglementierungen verschärft. In Kaltdampfsystemen werden die Energieeffizienz, die Leistungsfähigkeit und das Systemverhalten stark von der Kältemittelfüllmenge beeinflusst, die wiederum wesentlich von der Schmierölmenge abhängt. An dieser Stelle setzt das Projekt an, das zwei Ziele verfolgt. Erstes Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer neuartigen Modellbibliothek, welche die dynamische Simulation von Kompakt-Kaltdampfsystemen unter Berücksichtigung der Nichtgleichgewichts-Zustände des Kältemittel-Öl-Gemisches ermöglicht. Das zweite Ziel besteht darin, ein simulationsgestütztes Ölfüllmengen-Reduktionsverfahren zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des Projekts wird die Vermessung von Transportprozessen zwischen den Phasen eines Kältemittel-Öl-Gemisches durchgeführt. Eine Modellbibliothek mit phasenseparater Bilanzierung von Mehrfluid-Systemen wird erstellt und um die entwickelten Transportbeziehungen erweitert. Die Bibliothek und das Verfahren werden experimentell an einem Demonstrator validiert. Der Demonstrator wird simulativ hinsichtlich seiner Energieeffizienz, Leistungsfähigkeit und Ölfüllmenge optimiert. Die erarbeiteten Änderungen werden prototypisch am Demonstrator umgesetzt und abschließend bewertet. Durch die neuartige Bibliothek und das Reduktionsverfahren sollen der hohe Zeit- und Kostenaufwand bei der Entwicklung sowie die Menge eingesetzter, kosten- und klimarelevanter Betriebsstoffe von Kompakt-Kaltdampfsystemen reduziert werden. Zusätzliche Optimierungspotentiale bezüglich der Energieeffizienz eines Systems werden aufgedeckt.

Teilprojekt 2: Verfahrensentwicklung und Validierung

Das Projekt "Teilprojekt 2: Verfahrensentwicklung und Validierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Braunschweig, Institut für Thermodynamik durchgeführt. Weltweit werden rund drei Milliarden Kühl-, Klima- und Wärmepumpensysteme betrieben. Sowohl die Freisetzung von Kältemittel in die Atmosphäre als auch der hohe Energieverbrauch tragen maßgeblich zum anthropogenen Klimawandel bei. Um die schädlichen Emissionen zu reduzieren, wurden in den letzten Jahren die politischen Reglementierungen verschärft. In Kaltdampfsystemen werden die Energieeffizienz, die Leistungsfähigkeit und das Systemverhalten stark von der Kältemittelfüllmenge beeinflusst, die wiederum wesentlich von der Schmierölmenge abhängt. An dieser Stelle setzt das Projekt an, das zwei Ziele verfolgt. Erstes Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer neuartigen Modellbibliothek, welche die dynamische Simulation von Kompakt-Kaltdampfsystemen unter Berücksichtigung der Nichtgleichgewichts-Zustände des Kältemittel-Öl-Gemisches ermöglicht. Das zweite Ziel besteht darin, ein simulationsgestütztes Ölfüllmengen-Reduktionsverfahren zur Verfügung zu stellen. Innerhalb des Projekts wird die Vermessung von Transportprozessen zwischen den Phasen eines Kältemittel-Öl-Gemisches durchgeführt. Eine Modellbibliothek mit phasenseparater Bilanzierung von Mehrfluid-Systemen wird erstellt und um die entwickelten Transportbeziehungen erweitert. Die Bibliothek und das Verfahren werden experimentell an einem Demonstrator validiert. Der Demonstrator wird simulativ hinsichtlich seiner Energieeffizienz, Leistungsfähigkeit und Ölfüllmenge optimiert. Die erarbeiteten Änderungen werden prototypisch am Demonstrator umgesetzt und abschließend bewertet. Durch die neuartige Bibliothek und das Reduktionsverfahren sollen der hohe Zeit- und Kostenaufwand bei der Entwicklung sowie die Menge eingesetzter, kosten- und klimarelevanter Betriebsstoffe von Kompakt-Kaltdampfsystemen reduziert werden. Zusätzliche Optimierungspotentiale bezüglich der Energieeffizienz eines Systems werden aufgedeckt.

Teilvorhaben: Untersuchung des zugrundeliegenden, plasmainduzierten Verfahrens, sowie Integration und iterative Optimierung eines Elektrolyseverfahrens

Das Projekt "Teilvorhaben: Untersuchung des zugrundeliegenden, plasmainduzierten Verfahrens, sowie Integration und iterative Optimierung eines Elektrolyseverfahrens" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Photovoltaik, Abteilung Elektrische Energiespeichersysteme durchgeführt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur energieeffizienten Herstellung von schadstofffreiem Schiffsdiesel aus Kohlenstoffdioxid. Hierfür soll erstmals die bisher weitgehend unerforschte Spaltung von CO2 zu CO mittels einer plasmainduzierten Reduktion unter Normaldruck erforscht und eingesetzt werden. Neben der CO2-Spaltung werden Wege gesucht, Wasserstoff durch Wasser-Elektrolyse mit einem Wirkungsgrad von ca. 85 % zu erzeugen. Die hierfür nötige Energie soll von Windüberschussstrom geliefert werden. Der Wasserstoff wird zusammen mit dem zuvor im Plasmaverfahren erzeugten CO in einen weiteren Reaktor geleitet, wo mittels Fischer-Tropsch-Synthese der Schiffsdiesel hergestellt wird. Das System soll von einem intelligenten, selbstlernenden Algorithmus gesteuert werden. Die Universität Stuttgart übernimmt hierbei hauptsächlich die Entwicklung des Reduktionsverfahrens und der Wasserelektrolyse.

1 2 3 4 5 6 7