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Geophysikalische Untersuchungen

Die Datenebene enthält Informationen zu Messgebieten, Profillinien und Messkampagnen geophysikalischer Untersuchungen entsprechend der Fachbereiche getrennt für Geoelektrik, Gravimetrie, Geomagnetik und Seismik. Geoelektrik: Übersicht über lokale Messgebiete, die von verschiedenen Firmen bearbeitet, sowie Untersuchungen, die vom LAGB beauftragt oder selbst durchgeführt wurden. Vor 1990 betreffen die von Firmen durchgeführten Untersuchungen zumeist Messungen des VEB Geophysik Leipzig, nach 1990 Messungen verschiedener Ingenieurbüros, die nach Lagerstättengesetz/Geologiedatengesetz an das LAGB gemeldet wurden. Seismik: Die Profilanlage seismischer Messungen ist unterteilt in 2D-reflexionsseismische Messungen zur Erkundung geologischer Strukturen und der Rohstoffexploration in bis ca. 5 km Tiefe sowie die Messungen der Refraktionsseismik und Weitwinkelreflexionsseismik, welche den Aufbau der Erdkruste in bis zu 40 km Tiefe untersuchen. Die tiefenseismischen Profile werden weiterhin durch die eingesetzten Messmethoden unterschieden. Untersuchungsgebiete reflexionsseismischer 3D-Messungen markieren Gebiete der detaillierten Exploration von mit Hilfe mehrerer Quellen gleichzeitig angeregter seismischer Signale, welche an flächenhaft ausgebrachten Geophonen registriert werden. Gravimetrie und Geomagnetik: Aufgeführt sind die Messgebietsumrisse und Informationen der Regionalmessungen in Sachsen-Anhalt.

SO267 - ARCHIMEDES I - Geodynamische, magmatische und hydrothermale Studien im Lau-Becken, Vorhaben: RESIST - MaRinE SelSmik und MagneTik

Entwicklung und Erprobung von zerstoerungsfreien seismischen in-situ Methoden zur Beurteilung der geomechanischen und hydraulischen Gebirgseigenschaften in der Umgebung untertaegiger Hohlraeume in Endlagerformationen

Fuer die sichere Endlagerung gefaehrlicher Abfaelle in geologischen Formationen ist die Kenntnis des mechanischen Verhaltens und der hydraulischen Eigenschaften des aufgelockerten Bereiches notwendig, der durch die Auffahrung um die untertaegigen Hohlraeume (EDZ) herum erzeugt wird. Untersuchungen mit Bohrlochverfahren haben gezeigt, dass die seismischen Eigenschaften des Gebirges ein geeigneter Parameter sind, um die EDZ zu erfassen. Da Bohrlochverfahren zwangslaeufig mit einer Stoerung des untersuchten Bereiches verbunden sind, soll ein zerstoerungsfreies Verfahren entwickelt werden. Hierzu sollen die aus der Kohlenwasserstoffexploration bekannten Verfahren der Reflexions- und Refraktionsseismik auf die kleinraeumigen Verhaeltnisse der EDZ umgesetzt werden. Die Methodenentwicklung wird mit Forschungsarbeiten in internationalen Untertagelabors zur hydraulischen Charakterisierung der Wirtgesteine verbunden, um die nach den bisherigen Forschungsergebnissen vorhandene Korrelation zwischen hydraulischen und seismischen Gebirgseigenschaften abzusichern.

SO 231 - PAGE FOUR Leg 2: Der passive und der gescherte Kontinentrand vor Mosambik: Ergänzende Messungen zu MOCOM: Refraktionsseismik und Potentialverfahren

Die Untersuchung des Übergangs vom passiven Kontinentrand Mosambiks zu einem gescherten Kontinentrand soll zum besseren Verständnis des Zerfalls Gondwanas beitragen. Die interne Struktur des Davie-Rückens und die darüber gelagerten Sedimente lassen auf die zeitliche, räumliche und strukturelle Entwicklung des gescherten Kontinentrandes schließen. Neben den strukturellen Untersuchungen zur Architektur des passiven Randes, gescherten Randes und der Fragestellung der Übergangszone zu ozeanischer Kruste wollen wir eingrenzen, was den Übergang von einem gescherten Kontinentrand zu einem passiven Kontinentrand beeinflusst. Schließlich ermöglicht die Untersuchung des passiven Kontinentrandes der Sambesi Küste den Vergleich mit dem konjugierenden Rand des antarktischen Kontinents und liefert Eingabeparameter für spätere geodynamische Modelle zum Gondwanazerfall. Weite lassen sich im Untersuchungsgebiet die Auswirkungen des rezenten Auseinanderbrechens entlang des afrikanischen Kontinents beobachten. Hier soll die Art des Propagierens des Grabensystems strukturell untersucht werden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die sedimentären Sequenzen und tiefere Struktur des Kontinentrandes zwischen 38 Grad E und 41 Grad E, vor der Sambesi Küste und der angrenzende Bereich des Davie Rückens erstmals mit einem regelmäßigen Netz geophysikalischer Profile vermessen werden (Mehrkanalige Reflexionsseismik (MCS), Potentialverfahren (Magnetik und Gravimetrie), Sedimentecholot sowie Fächerlot-Bathymetrie).

SO 230 - MOCOM: Asymetrisches Aufbrechen von Gondwana im Mosambik Becken

Ziel ist es die tiefere Struktur des Kontinentrands vor Zentral-Mosambik zu erfassen und in entsprechende geodynamische Modelle einzubauen. Zusammen mit dem nördlicher gelegenen Somali Becken ist das Mosambik Becken das erste und älteste Ozeanbecken, das beim Gondwana Aufbruch vor ca. 160 Mill. Jahren entstand. Geologische Kartierungen im südlichen Afrika und der Antarktis zeigen, dass zuvor ein massiver Vulkanismus aktiv gewesen ist. Große Teile von Mosambik sind wahrscheinlich von dicken Basaltlagen (ca. 180 Mio Jahre alt) unterlagert. In der Antarktis ist der größte Teil dieser Lagen inzwischen erodiert oder vom Eisschild bedeckt. Wie verlief die symmetrisch/asymmetrische Entwicklung der ältesten kontinentalen Riftbecken/Dehnungsphasen vor Mosambik relativ zum konjugierenden antarktischen Kontinentalrand (Riiser Larsen See). Daher sind magnetische und tiefenseismische Messungen vor Mosambik geplant, um ein komplettes geodynamisches Szenario über die frühe Geschichte dieses Ozeanbeckens zu erstellen. Es werden magnetische, gravimetrische und refraktionsseismische Daten parallel erhoben. Das erste Profil soll entlang einer Linie vermessen werden, die in 2007 von BGR/AWI/IFREMER reflexionsseismisch untersucht wurde. Weitere drei tiefenseismische Profile sind am nördlichen Kontinentrand von Mosambik geplant, um auch hier die tiefere Struktur des Kontinentrandes zu erfassen. Ein systematisches magnetisches Profilnetz vor der Küste soll die vorhandenen Daten verdichten.

SO231 - PAGE FOUR Leg1: Der passive und der gescherte Kontinentrand vor Mosambik: Reflexionsseismik, Magnetik

Ziele: Das Vorhaben 'SO231 PAGE FOUR' hat zum Ziel, den Übergang vom passiven Kontinentrand Mosambiks zu einem gescherten Kontinentrand mit Hilfe von Reflexionsseismik und Magnetik zu untersuchen. Damit soll zum besseren Verständnis des Zerfalls Gondwanas beigetragen werden. Die interne Struktur des Davie-Rückens sowie die darüber gelagerten Sedimente lassen auf die zeitliche, räumliche und strukturelle Entwicklung des gescherten Kontinentrandes schließen. Neben den strukturellen Untersuchungen zur Architektur des passiven Randes, des gescherten Randes und der Fragestellung der Übergangszone zu ozeanischer Kruste soll geklärt werden, was den Übergang von einem gescherten Kontinentrand zu einem passiven Kontinentrand beeinflusst. Die Untersuchung des passiven Kontinentrandes der Sambesi Küste ermöglicht den Vergleich mit dem konjugierenden Rand des antarktischen Kontinents und liefert Parameter für spätere geodynamische Modelle zum Gondwanazerfall. Des Weiteren lassen sich im Untersuchungsgebiet auch die Auswirkungen des rezenten Auseinanderbrechens entlang des afrikanischen Kontinents beobachten. Der Fahrtbericht wird bei der Technischen Informationsbibliothek in Hannover vorliegen und die Wochenberichte der Forschungsfahrt finden sich auf der Internetplattform des FS SONNE (BGR).

SO231 - PAGE FOUR Leg1: Der passive und der gescherte Kontinentrand vor Mosambik: Interpretation der Reflexionsseismik

Die Untersuchung des Übergangs vom passiven Kontinentrand Mosambiks zu einem gescherten Kontinentrand soll zum besseren Verständnis des Zerfalls Gondwanas beitragen. Die interne Struktur des Davie-Rückens sowie die darüber gelagerten Sedimente lassen auf die zeitliche, räumliche und strukturelle Entwicklung des gescherten Kontinentrandes schließen. Neben den strukturellen Untersuchungen zur Architektur des passiven Randes, des gescherten Randes und der Fragestellung der Übergangszone zu ozeanischer Kruste wollen wir eingrenzen, was den Übergang von einem gescherten Kontinentrand zu einem passiven Kontinentrand beeinflusst. Schließlich ermöglicht die Untersuchung des passiven Kontinentrandes der Sambesi Küste den Vergleich mit dem konjugierenden Randes des antarktischen Kontinents und liefert Eingabeparameter für spätere geodynamische Modelle zum Gondwanazerfall. Des Weiteren lassen sich im Untersuchungsgebiet auch die Auswirkungen des rezenten Auseinanderbrechens entlang des afrikanischen Kontinents beobachten. Hier soll die Art des Propagierens des Grabensystems strukturell untersucht werden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die sedimentären Sequenzen und tiefere Struktur des Kontinentrandes zw. 38 Grad E und 41 Grad E, vor der Sambesi Küste und der angrenzende Bereich des Davie Rückens erstmals mit einem regelmäßigen Netz geophysikalischer Profile vermessen werden(Mehrkanalige Reflexionsseismik (MCS), Potentialverfahren (Magnetik und Gravimetrie), Sedimentecholot sowie Fächerlot-Bathymetrie.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1375: SAMPLE: South Atlantic Margin Processes and Links with onshore Evolution, Subproject: Crustal structure and subsidence history of the conjugate South Atlantic passive continental margins

The South Atlantic continental margins are subjects of intensive research within the scope of DFG priority program SAMPLE. Breakup processes and formation of initial oceanic crust can be studied in a regional as well as an exemplary manner on the conjugated African and South American margins.In the proposed study, a high resolution image of the crustal structures of both continental margins alongside a tight fit plate reconstruction model especially for the earliest rifting phase are supposed to be created based on existing marine geophysical data (reflection and refraction seismic data, potential field data). Precisely conjugated segments will be focal points of the study, helping to draw conclusions regarding the processes, forces and other influences on continental breakup. The work is based on our image of the margin structures, the comparison of systematic variations along the continent-ocean-transition (segmentation) and the symmetries and asymmetries of the conjugated segments. Furthermore, the influence of mantle processes on the structure of continental margins will be investigated. In the first phase of this project, previously unpublished reflection seismic data from the southern African continental margins were newly processed and integrated with further seismic data available to us to form a structural map and overview of the margin. This research has recently been submitted for publication. The volcanic extrusives are imaged in seismic data as prominent seaward dipping reflector sequences. Volcanic and non-volcanic segments can be distinguished and several segments within the volcanic part have to be integrated into breakup models. Various phases of volcanic activity are imaged and it is likely that pre-rift inherited structures heavily influenced the distribution of volcanics. Many of the findings from the African continental margin are comparable to what has been described for the American side but they cannot simply be called symmetrical as structural differences are abundant. The detailed comparison of both margins and the conclusions drawn from these investigations are meant to be the topic of this renewal proposal. Specifically, a tight-fit chrono-spatial reconstruction of the earliest phases of the South Atlantic breakup is an important priority. Previously existing models featuring a South to North un-zipping model for the breakup seem to be confirmed but, partly due to a more global scope of the reconstructions, previous reconstruction are not fully compatible to our data so far. We expect our investigations, together with the diverse research within the SAMPLE-group, to contribute to the clarification of important questions. These are the differentiation and validation of different rift-models, identification of mechanisms for the emplacement of volcanics and the influence of mantle processes on the breakup as well as to add crucial data for the earliest phase of rifting to existing plate reconstruction models.

Abfrage von Daten beim LfULG Sachsen für die Ermittlung von Standortregionen für die obertägige Erkundung (PDF)

BGE | Eschenstraße 55 | 31224 Peine Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Postfach 54 01 37 01311 Dresden Eschenstraße 55 31224 Peine T +49 5171 43-0 www.bge.de Ansprechpartner Durchwahl Fax E-Mail Mein Zeichen SG02101/13-3/16-2021#5 Datum und Zeichen Ihres Schreibens Datum 27. August 2021 Abfrage von Daten für die Ermittlung von Standortregionen für die obertägige Erkundung (§ 14 StandAG) Sehr geehrte Damen und Herren, bisher haben Sie uns bei der Erhebung von Geodaten, die wir zur Anwendung der Aus- schlusskriterien, Mindestanforderungen und geowissenschaftlichen Abwägungskriterien be- nötigen, unterstützt. Für die konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen unserer Datenabfra- gen bedanken wir uns bei Ihnen ganz herzlich. Nach der Veröffentlichung des Zwischenbericht Teilgebiete befinden wir uns nun in Schritt 2 der Phase I des Standortauswahlverfahrens. Im Zuge der Ermittlung der Standortregionen nach § 14 Standortauswahlgesetz (StandAG) werden wir neben einer erneuten Anwendung der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien nun auch die repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen (rvSU) und nach Maßgabe von § 25 StandAG die planungswis- senschaftlichen Abwägungskriterien anwenden. In diesem Zusammenhang werden wir selbstverständlich auch die Geodaten auswerten, die wir aufgrund unserer Anwendungsme- thodik zur Ermittlung von Teilgebieten bisher nicht näher betrachtet haben. Zusätzlich benöti- gen wir für die laufenden Arbeiten im Standortauswahlverfahren weitere Geodaten, um z. B. die im Rahmen der Geosynthese und der Systemanalyse (§§ 5 und 7 Endlagersicherheitsun- tersuchungsverordnung) notwendigen geowissenschaftlichen Auswertungen durchzuführen. Diese Geodaten sollen dafür verwendet werden, den einschlusswirksamen Gebirgsbereich und das Deckgebirge zu charakterisieren und anhand von petrophysikalischen Kennwerten zu parametrisieren. Dafür benötigen wir Schichtenverzeichnisse sowie Bohrungsdaten zwi- schen 100 m und 300 m unter GOK. Zudem sollen geophysikalische Bohrlochmessungen und geophysikalische Erkundungsdaten in unsere Interpretation miteinfließen. Ebenso sollen im Rahmen der rvSU auch THMC-Rechnungen durchgeführt werden, für die wir neben den Gesteinsparametern auch hydrogeologische Daten benötigen. Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Staatssekretär Jochen Flasbarth Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728 Wir bitten Sie daher, uns folgende Daten innerhalb der in Tabelle 1 aufgeführten Teilge- biete zzgl. eines 10 km-Pufferstreifens zu übermitteln. Falls die Datenbereitstellung ohne Verschnitt mit den Teilgebieten für Sie handhabbarer ist, nehmen wir gerne auch Lieferun- gen für größere Flächen entgegen. Unveröffentlichte Literatur und Daten aus Ihrer Stellungnahme In Ihrer Fachstellungnahme zum Zwischenbericht Teilgebiete erläutern Sie ausführlich an- hand der Ihnen vorliegenden Daten die Plausibilität der seitens der BGE in Sachsen ermittel- ten Teilgebiete. Da Sie eine Reihe von unveröffentlichten Berichten und Daten in Ihrer Stel- lungnahme verwendet und zitiert haben, möchten wir sie um Übermittlung folgender zitierter Berichte, Karten und Daten aus Ihrer Stellungnahme bitten: • • • • • • GK500 (1977): Geologische Karte 1:500 000 der Deutschen Demokratischen Repub- lik, Wismut GmbH (unveröffentlicht, russisch) Kazakov, I. S., Miĥajlov, V. V., Schenke, G., Laškov, B. P., Levčenko, A. S. (1974): Bericht über die geologischen Sucharbeiten auf dem Territorium Grimma-Oschatz, durchgeführt in den Jahren 1968-1974. SDAG Wismut, ZGB, Wismut GmbH, Geolo- gisches Archiv, Inv.-Nr. 54259 (unveröffentlicht, russisch). Olenin, V. V., Kladov, V. A., Tumarov, H. I., Schenke, G., Laškov, B. P. (1979): Geo- logischer Bau und Perspektiven der Uranführung der Nordsächsischen Vulkanotekto- nischen Senke. SDAG Wismut, ZGB, Wismut GmbH, Inv.-Nr. U-4500 (unveröffent- licht, russisch). Stanek, K. (2016): Kenntnisstandsanalyse zum tektonischen Bau von Sachsen. Be- richt zum Projekt, ARTUS-Tektonik, 7S., 4 Anlagen (unveröffentlicht). Vinicenko, P. V., Schuppan, W., Serov, B.S. (1974): Bericht über die Ergebnisse der Sucharbeiten im Erzgebirgsbecken 1973-1974. SDAG Wismut, ZGB, Wismut GmbH, Geologisches Archiv, Inv.-Nr. 54296 (unveröffentlicht) Vinokurov, S. F., Reichardt, C., Wildner, G., Sevkunov, I. I., Tulenev, V. M. (1980): Ergebnisse der geologischen Sucharbeiten im Gebiet Pegau-Meuselwitz 1979. SDAG Wismut, ZGB, Wismut GmbH, Geologisches Archiv, Inv.-Nr. 54430 (unveröf- fentlicht, russisch). Ferner bitten wir um Übermittlung der Bohrakten zu folgenden Bohrungen: • • • • Seite 2 von 7 Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Staatssekretär Jochen Flasbarth Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728 Bohrungsdaten mit einer Endteufe zwischen 100 m und 300 m unter GOK Ergänzend zu den Datenabfragen von Schichtenverzeichnissen und digitalen bohrlochgeo- physikalischen Messungen zu Bohrungen ≥ 300 m unter GOK, bitten wir um die Zurverfü- gungstellung der kompletten digitalen Bohrakten für Bohrungen mit Endteufen zwischen 100 m und 300 m unter GOK inklusive aller geophysikalischen Bohrlochmessungen (LAS- Format) und ggf. zusätzliche Mess- und Analysewerte (petrophysikalische Kennwerte, Geo- chemie, etc.) aus weiteren Untersuchungen. Im Zuge dieser Abfrage möchten wir Sie noch einmal bitten, Ihr Fachinformationssystem Ge- ophysik nach entsprechenden geophysikalischen Bohrlochmessungen (idealerweise im LAS- Format) für Bohrungen mit Endteufen ≥ 300 m unter GOK zu sichten und vorliegende digitale Bohrlochmessungen an die BGE zu übermitteln. Sollten geophysikalische Messungen nur als Scan vorliegen, bitten wir Sie, uns auch diese zur Verfügung zu stellen. Sollten Bohrakten oder Bohrlochmessungen nur in Papierform in Ihren Archiven vorliegen, bitten wir um Auflistung der Bohrungen inkl. Koordinatenangaben, für die analoge Doku- mente im Archiv des LfULG existieren. Übersicht vorhandener geophysikalischer Messungen Des Weiteren bitten wir Sie um Übersendung einer digitalen Übersicht (nicht die Daten selbst) aller vorhandenen geophysikalischen Messungen mit einer Mindesterkundungstiefe von 100 m: • • • • • • • 2D-Reflexionsseismik 3D-Reflexionsseismik Refraktionsseismik Gravimetrie Geomagnetik Elektromagnetik Geoelektrik Bitte übersenden Sie uns diese Übersicht bevorzugt in Form einer mit ArcGIS lesbaren Sha- pe-Datei, in der die Lokationen der jeweiligen Messungen dargestellt sind. Weiterhin sollten in dieser Übersicht folgende Informationen zu den Messungen vorhanden sein: • • Liegen die Daten/Berichte/sonstige Informationen analog oder digital vor? Wenn digi- tal, in welchem Format (für Seismik z. B. SEG-Y und/oder SEG-D)? Zu den Messungen benötigen wir idealerweise auch Informationen wie Messjahr, Messart (z. B. Seismik: Sprengseismik, Vibrator; Elektromagnetik: z. B. TEM, MT, Aero-EM; ...) und Dateninhaber. Seite 3 von 7 Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Staatssekretär Jochen Flasbarth Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728

Schreiben der BGE an das HLNUG – Datenabfrage im Zuge der Ermittlung von Standortregionen gemäß § 14 StandAG (PDF)

BGE | Eschenstraße 55 | 31224 Peine Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Postfach 3209 65022 Wiesbaden Eschenstraße 55 31224 Peine T +49 5171 43-0 www.bge.de Ansprechpartner Durchwahl Fax E-Mail @bge.de Mein Zeichen SG02101/7-2/18-2023#3 Datum und Zeichen Ihres Schreibens Datum 24. Februar 2023 Datenabfrage im Zuge der Ermittlung von Standortregionen gemäß § 14 StandAG Sehr geehrte Damen und Herren, wir bedanken uns nochmals für Ihre Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit bei der Erhebung von Geodaten, die wir zur Anwendung der Ausschlusskriterien, Mindestanforderungen und geowissenschaftlichen Abwägungskriterien im Schritt 1 der Phase I benötigten. Nach der Veröffentlichung des Zwischenbericht Teilgebiete befinden wir uns nun in Schritt 2 der Phase I des Standortauswahlverfahrens. Im Zuge der Ermittlung der Standortregionen für die übertägige Erkundung nach § 14 Standortauswahlgesetz ‒ StandAG 1 werden wir nach den repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen (rvSU) auch eine erneute Anwendung der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien durchführen und nach Maßgabe von § 25 StandAG die planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien anwenden. In diesem Zusammenhang werden wir selbstverständlich auch die Geodaten auswerten, die wir aufgrund unserer Anwendungsmethodik zur Ermittlung von Teilgebieten in Schritt 1 der Phase I bisher nicht näher betrachtet haben. Zusätzlich benötigen wir für die laufenden Arbeiten im Standortauswahlverfahren weitere Geodaten, um z. B. im Rahmen der Geosynthese und der Analyse des Endlagersystems (§§ 5 und 7 Endlagersicherheitsuntersuchungsverordnung – EndlSiUntV 2) notwendige geowissenschaftliche Auswertungen durchzuführen. Diese Geodaten sollen dafür verwendet werden, den einschlusswirksamen Gebirgsbereich und das Deckgebirge zu charakterisieren. 1 Standortauswahlgesetz vom 5. Mai 2017 (BGBl. I S. 1074), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2760) geändert worden ist 2 Endlagersicherheitsuntersuchungsverordnung vom 6. Oktober 2020 (BGBl. I S. 2094, 2103) Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728 Wir bitten Sie daher, uns folgende Daten innerhalb der in Tabelle 1 aufgeführten Teilgebiete auf dem Landesgebiet von Hessen zzgl. eines 10 km-Pufferbereichs zu übermitteln. Falls die Datenbereitstellung ohne Verschnitt mit den Teilgebieten für Sie handhabbarer ist, nehmen wir gerne auch Lieferungen für größere Flächen entgegen. Tabelle 1: Auflistung der Teilgebiete, die sich komplett oder teilweise innerhalb von Hessen befinden; sortiert nach Wirtsgestein Teilgebiete Kristallines Wirtsgestein 010_00TG_193_00IG_K_g_MKZ Teilgebiete Salz stratiform 078_02TG_197_02IG_S_f_z 078_03TG_197_03IG_S_f_z 078_04TG_197_04IG_S_f_z Geophysikalische Daten und Bohrakten Wir bitten Sie, uns folgende Erkundungsdaten für Bohrungen mit einer Endteufe größer gleich 100 m unter GOK zur Verfügung zu stellen: •Digitale Schichtenverzeichnisse von Bohrungen innerhalb der oben genannten Teilgebiete, die nicht Bestandteil bisheriger Datenlieferungen waren (z. B. in Form einer GeODin-Bohrdatenbank). •Die kompletten digitalen Bohrakten (als gescannte Dokumente), die nicht Bestandteil bisheriger Datenlieferungen waren (inkl. z. B. ausführlicher Schichtenverzeichnisse, Abweichdaten, Angaben zu Pumptests, geophysikalischen Bohrlochmessungen etc.). •Eine Übersicht über vorliegende analoge Bohrakten. •Geophysikalische Bohrlochmessungen, die Ihnen als digitale Datensätze vorliegen (z. B. LAS-Format, Composites-Logs) und/oder Übersichten über analog vorliegende Bohrlochmessdaten (z. B. Lage und Art der Messung, Messintervall). •Abweichmessungen von Bohrungen, die Ihnen als digitale Datensätze vorliegen (z. B. LIS-, LAS-, Excel-, ASCII-Format) und/oder Übersichten über analog vorliegende Abweichmessungen. •Eine Übersicht in Form eines GIS-fähigen Datensatzes über Mess- und Analysewerte (petrophysikalische Kennwerte, Geochemie, hydrochemische sowie mineralogisch- petrographische Analysen der Wirtsgesteinseinheiten, Pumpversuche) aus weiteren Untersuchungen für Bohrungen mit einer Endteufe größer gleich 100 m unter GOK auf deren Basis wir eine gezielte Abfrage durchführen können. Seite 2 von 4 Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728 Geophysik Übersendung einer digitalen Übersicht (nicht die Daten an sich) aller innerhalb der Teilgebietsflächen in Hessen zzgl. eines 10 km-Pufferstreifens vorhandenen geophysikalischen Messungen mit einer Mindesterkundungstiefe von 100 m sowie einer Übersicht über die Daten, die bei Ihnen tatsächlich entweder als prozessierter Datensatz oder als Rohdaten vorliegen: • • • • • • • 2D-Reflexionsseismik 3D-Reflexionsseismik Refraktionsseismik Gravimetrie Geomagnetik Elektromagnetik Geoelektrik Wir würden uns freuen, wenn Sie uns diese Übersichten in Form eines GIS-fähigen Datensatzes übermitteln können, in dem die Lokationen der jeweiligen Messungen dargestellt sind. Der Datensatz sollte folgende Informationen zu den Messungen enthalten: •Liegen die Daten/Berichte bzw. sonstige Informationen analog oder digital vor? Wenn digital, in welchem Format (für Seismik z. B. SEG-Y und/oder SEG-D; Angabe, ob Zeit- bzw. Tiefensektion)? •Zu den Messungen zugehörige Metadaten: Messjahr, Messart (z. B. Seismik: Sprengseismik, Vibrator; Elektromagnetik: z. B. TEM, MT, Aero-EM), Dateninhaber. Gerne würden wir mit Ihnen in einem Vorab-Gespräch Ihre zu unserer Datenabfrage bestehenden Fragen klären, um effizient Lösungsansätze für eventuell notwendige Digitalisierungsmaßnahmen oder die Erstellung von Übersichten zu finden. Geben Sie uns gerne einen kurzen Hinweis, wenn Ihrerseits Interesse an einem Vorab-Gespräch besteht, wir kümmern uns anschließend um einen Termin. Wir bitten Sie um Übersendung der Daten bis zum 28.04.2023. Insofern einzelne Datenpakete bereits vorher zur Übermittlung bereitstehen, nehmen wir gerne auch frühere Teillieferungen entgegen. Bei der Übersendung bitten wir Sie zwecks unserer hausinternen Dokumentation, auf handelsübliche, unveränderbare Datenträger (z. B. DVD) zurückzugreifen. Ist aufgrund eines zu großen Datenvolumens die Nutzung eines anderen Datenträgers erforderlich, so bitten wir um kurze telefonische Rücksprache zwecks Abstimmung. Seite 3 von 4 Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Sitz der Gesellschaft: Peine, eingetragen beim Handelsregister AG Hildesheim (HRB 204918) Geschäftsführung: Stefan Studt (Vors.), Steffen Kanitz, Dr. Thomas Lautsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn Kontoverbindung: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg - IBAN DE57 2699 1066 7220 2270 00, BIC GENODEF1WOB USt-Id.Nr. DE 308282389, Steuernummer 38/210/05728

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