Die Messstelle Wegbr. oh Mdg. (Messstellen-Nr: 18743) befindet sich im Gewässer Weisach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.
Die Messstelle Uh. Strbr. Kainzmühle (Messstellen-Nr: 103243) befindet sich im Gewässer Pfreimd in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.
Die Messstelle Uh. Zul. Kötschdorfer Bach; oh. Wernberg (Messstellen-Nr: 143163) befindet sich im Gewässer Schilternbach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Hessischen Naturwaldreservate (NWR), jeweils bestehend aus einer voellig aus der Bewirtschaftung herausgenommenen Kernflaeche und einer weiterbewirtschafteten Vergleichsflaeche, sukzessive zu untersuchen. Dazu wurden in den Naturwaldreservaten 'Neuhof' und 'Schotten' im Vogelsberg zunaechst Untersuchungen zur Erstellung eines langfristigen Forschungs-Konzeptes zur Dokumentation der Sukzessionsablaeufe in Waeldern durchgefuehrt. Nach diesem Konzept werden zu Beginn der Untersuchungsphase ueber eine Kartierung zoologisch relevante Habitate und Requisiten erfasst und basierend darauf die Fallenstandorte festgelegt. Zur repraesentativen Erfassung des Arteninventars wird pro Gebiet zwei Jahre lang ein breites Fallenspektrum (ca. 140 Fallen) eingesetzt und von Maerz bis November monatlich geleert. Parallel werden gezielte Aufsammlungen, ornithologische Begehungen und lepidopterologische Licht- und Koederfaenge durchgefuehrt. In einer anschliessenden Synthesephase wird das Fallenmaterial auf Ordnungsniveau aussortiert, determiniert und diese Daten EDV-gespeichert. Hieran schliesst sich die Erstellung einer Gebietsmonographie an. Nachdem alle NWR inventarisiert wurden, erfolgt (bei der derzeitigen Anzahl und Groesse der Reservate) nach etwa 40 Jahren der naechste Untersuchungsdurchgang zur Ermittlung erster Veraenderungen im Laufe der Sukzession. Das Projekt ist zeitlich unbegrenzt. Die Sonderuntersuchung zur Beteiligung der Fauna an der Holzzersetzung werden auf einem flaechigen Windwurf des NWR 'Schluechtern' mit sechs Stammeklektoren an liegenden Baumstaemmen durchgefuehrt, die ebenfalls von Maerz bis November monatlich geleert werden. Auch in diesem Gebiet ergaenzen gezielte Aufsammlungen die Fallenfaenge. Diese Untersuchungen sollen bis zur voelligen Zersetzung der Staemme durchgefuehrt werden. Seit 1994 werden zwei weitere Naturwaldreservate ('Goldbach-Ziebachsrueck' bei Bebra und 'Hohestein' bei Eschwege) untersucht. Erste Ergebnisse: Zum NWR 'Schotten' wird derzeit ein Gebietsbericht erstellt. Im Rahmen dieser Grundinventarisierung wurden die Fallenfaenge von 19 Tiergruppen (Gastropoda, Bivalvia, Lumbricidae, Araneae, Opiliones, Isopoda, Psocoptera, Heteroptera, Auchenorrhyncha, Coleoptera, Megaloptera, Mecoptera, Trichoptera, Aculeata, Macro-Lepidoptera, Amphibia, Reptilia, Aves, Mammalia) vollstaendig im Naturwaldreservat bearbeitet, bei weiteren 11 Tiergruppen konnten groessere Stichproben determiniert werden. In intensiven Literaturrecherchen wurde die Biologie der Arten zusammengetragen und in einer Referenzdatei edv-gespeichert.
Im Aufgabenbereich Biologie werden Untersuchungen auf den Gebieten Bodenbiologie, Mikrobiologie, Ökotoxikologie und Biotestverfahren mit folgenden Arbeitsschwerpunkten durchgeführt: Erfassung von Regenwurmpopulationen auf Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) mit taxonomischer Bestimmung der Lumbriciden bis auf das Artniveau sowie Ermittlung von Biomasse, Abundanz und Artendiversität: Regenwürmer haben eine große ökologische Funktion und tragen entschieden zur Verbesserung des Bodenmilieus bei. Durch ihre Lebensweise sorgen sie für die Durchmischung und Belüftung des Bodens, sowie zum Aufbau und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Da Regenwurmpopulationen empfindlich und in relativ kurzen Zeiträumen auf Abweichungen ihres Lebensraumes reagieren, gelten sie als geeignete Bioindikatoren, um Veränderungen von Umwelt- und Bodenzuständen anzuzeigen. Jahresbericht Lumbriciden 2020 Jahresbericht Lumbriciden 2021 Jahresbericht Lumbriciden 2022 Bestimmung des metabolischen Quotienten über die Messungen der mikrobiellen Basalatmung und Biomasse durch Substratinduzierte Respiration (SIR): Als mikrobielle Bodenatmung wird die Sauerstoffaufnahme oder die Kohlendioxidabgabe von Bakterien, Pilzen, Algen und Protozoen bezeichnet und umfasst sowohl den Gasaustausch der aeroben, als auch der anaeroben Stoffwechselvorgänge. Die Kohlendioxidfreisetzung eines Bodens im ungestörten (Basalatmung) und gestörten (substratinduzierte Atmung) Zustand dient zur Berechnung der mikrobiellen Biomasse und erlaubt Aussagen zur bodenbiologischen Aktivität (metabolischer Quotient). Bestimmung des erbgutverändernden Potentials von Wasser mit dem umu- Test: In der Abwasserverordnung (AbwV, 17.06.04., Anhang 22, C Nr. 4) werden die Anforderungen hinsichtlich der Toxizität des Abwassers für die Einleitung in Gewässer definiert. Zur Bestimmung werden Bakterien im Laborversuch verschiedenen Konzentrationen des Testgutes ausgesetzt. Der Vergleich der Aktivität des umuC-Gens von Bakterien mit und ohne Einwirkung des Testgutes lässt Aussagen über dessen erbgutveränderndes Potential zu. Letzte Aktualisierung: 08.01.2025
In Deutschland kommen 122 etablierte Doppelfüßerarten und -unterarten vor. Durch den Menschen eingeschleppte Arten, die nur in warmen Gewächshäusern sowie an vereinzelten Orten entlang von Verkehrswegen gefunden wurden, sind nicht Teil der Gesamtartenliste der Doppelfüßer. Doppelfüßer, die sich durch zwei Beinpaare pro Körpersegment auszeichnen, gehören mit den Hundertfüßern sowie Zwerg- und Wenigfüßern zu den Tausendfüßern. Umgangssprachlich wird der Begriff Tausendfüßer fälschlicherweise nur für die Klasse der Doppelfüßer verwendet. Auch wenn es Arten gibt, die weit über hundert Beine haben, so gibt es in Deutschland keinen Tausendfüßer, der tatsächlich tausend Beine hat. Doppelfüßer sind Nützlinge und spielen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Wie auch Regenwürmer, Asseln oder Springschwänze ernähren sie sich von abgestorbenen Pflanzenteilen. Solche Zersetzer werden in der Biologie „Destruenten“ genannt. Erfreulicherweise sind nur 3 % der bewerteten Doppelfüßerarten und -unterarten bestandsgefährdet. Die Mehrheit von 71 % gilt derzeit noch als ungefährdet. Weitere 21 % werden jedoch als extrem selten eingestuft. Den übrigen Arten kann aufgrund fehlender Daten keine Kategorie zugewiesen werden (5 %). Deutschland hat für 21 Doppelfüßerarten und -unterarten eine besondere Verantwortlichkeit. Die Erhaltung ihrer Lebensräume ist von großer Bedeutung. Kahlschläge sowie die Entnahme von Totholz sollten zum Schutz der waldbewohnenden Arten vermieden werden. Die Gefährdungsursachen für die bereits bestandsgefährdeten und alle im Offenland lebenden Arten sind bislang unbekannt. (Stand Juli 2014) Reip, H.S.; Spelda, J.; Voigtländer, K.; Decker, P. & Lindner, E.N. (2016): Rote Liste und Gesamtartenliste der Doppelfüßer (Myriapoda: Diplopoda) Deutschlands. – In: Gruttke, H.; Balzer, S.; Binot-Hafke, M.; Haupt, H.; Hofbauer, N.; Ludwig, G.; Matzke-Hajek, G. & Ries, M. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 4: Wirbellose Tiere (Teil 2). – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (4): 301–324. Die aktuellen Rote-Liste-Daten sind auch als Download verfügbar.
Eingeschleppt in die USA (New York) und nach Kanada (Ontario) (Sims & Gerard 1999).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 922 |
| Europa | 7 |
| Kommune | 3 |
| Land | 285 |
| Weitere | 36 |
| Wissenschaft | 445 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1053 |
| Ereignis | 5 |
| Förderprogramm | 254 |
| Repositorium | 1 |
| Taxon | 252 |
| Text | 118 |
| unbekannt | 36 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 742 |
| Offen | 765 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1169 |
| Englisch | 1183 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 170 |
| Bild | 23 |
| Datei | 886 |
| Dokument | 79 |
| Keine | 295 |
| Unbekannt | 170 |
| Webseite | 655 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 805 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1510 |
| Luft | 513 |
| Mensch und Umwelt | 1328 |
| Wasser | 656 |
| Weitere | 1452 |