API src

Found 33 results.

Digitales Orthophoto 2018

Historische Digitale Orthophotos (DOP) sind vollständig entzerrte, maßstabsgetreue Luftbilder auf Grundlage der Bayernbefliegung von 2018. Das DOP steht in Echtfarben (RGB) und als gedruckte Luftbildkarte zur Verfügung.

TransHyDE_FP2: Sichere Infrastruktur, Teilvorhaben Energie Südbayern: H2Direkt (ESB)

Charakterisierung des Zustandes sowie kurzfristiger Veränderungen der oberirdischen Biomasse sowie der Kohlenstoffbindung mit Hilfe von UAV Technologie in Wäldern am Beispiel des Flachlands in Bayern, Teilvorhaben 2: Arbeitszeitstudien und Bildauswertung der UAV-Befliegung

Im Nachgang zur Kohlenstoffinventur des Bundes (CI 2018) bzw. zeitgleich zur Waldzustandserhebung 2019 werden Inventurpunkte des BWI/ WZE-Netzes in Südbayern mit einer Drohne einmalig beflogen. Da die Inventurpunkte im Rahmen der BWI 2012 in Bayern hochpräzise mit GNSS-Technologie eingemessen wurden, ist jeder Baum in seiner Position und Art bekannt und nachvollziehbar. Abgänge sind visuell erkennbar. Die Ermittlung des in oberirdischer Biomasse gebundenen Kohlenstoffs erfolgt auf zwei Wegen: 1) Modellhafte Fortschreibung der Daten der BWI 2012 für das Flachland Bayerns unter Berücksichtigung der Abgänge. 2) Berechnung der aktuell in der oberirdischen Biomasse gebundenen Kohlenstoffmenge über allometrische Beziehungen zwischen Baumhöhe und Kronendurchmesser (aus UAV-Daten) und Baumdurchmesser. Fehlende Größen (z.B. Einwuchs, Totholzzersetzung) werden mit Hilfe mathematisch-statistischer Methoden ergänzt. Mit dem skizzierten Ansatz gelingt es, kostengünstig die Kohlenstoffbindung in Bayern zeitnah zu erfassen. Auf diesem Weg kann mittelfristig die Kohlenstoffinventur des Bundes (BMEL) ggf. ersetzt werden. Weiterhin lässt sich der beschriebene Ansatz auf Forstbetriebe jeglicher Größenordnung übertragen. Bei Vorliegen der genauen Lagekenntnis von Einzelbäumen lässt sich z.B. nach Störungen (z.B. Windwurf o.ä.) mit Hilfe von UAV rasch und ungefährlich die Veränderung des Waldaufbaus ermitteln. Es können rasch hochrechnungsbasierte, quantitative Aussagen z.B. zur Vorratsveränderungen oder Veränderungen der Baumartenzusammensetzung angestellt werden. Der vorgestellte Ansatz stellt damit einen Beitrag zur Effizienzsteigerung in der praktischen Forstwirtschaft unter Anwendung von Methoden der Fernerkundung dar und ist auf Forstbetriebe oder unterschiedliche Eigentumsarten problemlos anwendbar und stellt einen praxisrelevanten, methodischen Fortschritt in der Forstinventur dar.

Ereignisanalyse Hochwasser 2005

Mit Gesamtschäden von rund 3 Mrd. Franken übertrifft das Hochwasser vom August 2005 deutlich alle anderen Naturereignisse seit 1972, dem Beginn der systematischen Erfassung der Unwetterschäden. Das Hochwasser forderte 6 Todesopfer und führte mancherorts zu einer Überforderung der lokalen Einsatzkräfte. In der Schweiz war der gesamte Alpennordhang zwischen der Sarine und dem Alpen­rhein betroffen. Nach Osten erstreckte sich das betroffene Gebiet bis in die Region Salzburg / Österreich hinein und nach Norden bis Südbayern / Deutschland. Ereignisse wie das Hochwasser vom August 2005 bieten eine gute Gelegenheit, aussergewöhnliche Naturereignisse umfassend zu untersuchen. Im Rahmen der Ereignisanalyse Hochwasser 2005 werden - entsprechend dem Modell des integralen Risikomanagements - neben den Naturprozessen die Güte der Gefahrengrundlagen und ihre Umsetzung analysiert, das Verhalten und die Wirkung der Schutzmassnahmen untersucht, sowie die Effizienz der Vorhersagen, Warnungen, Alarmierungen und des Krisenmanagements überprüft. Veröffentlichung der Ergebnisse: Die Dokumentation der Ergebnisse erfolgt in drei Berichten. Der erste Band gibt eine Übersicht der abgelaufenen Prozesse, der entstandenen Schäden, analysiert die Niederschlags- und Abflussvorhersagen und enthält eine erste Einordnung des Ereignisses. Der zweite Bericht wird eine vertiefte Analyse ausgewählter Prozesse beinhalten und schwergewichtig den Bereichen Intervention, Verhalten und Wirksamkeit von präventiven Massnahmen sowie Gefahrengrundlagen gewidmet sein. Der abschliessende Synthesebericht wird die Erkenntnisse, Konsequenzen und Empfehlungen für den zukünftigen Umgang mit Naturgefahren in der Schweiz für ein breiteres Publikum zusammenfassen.

Literaturstudie und Untersuchungen zu Lebensraumansprüchen und Vorkommen der Käferarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie (ST88)

Für drei Käferarten aus den ökologischen Gruppen der Totholz- bzw. Laufkäfer, die in der FFH-Richtlinie als 'prioritär' eingestuft sind, sollen genauere Kenntnisse zu Verbreitung und Ökologie erhalten werden. Im Zuge des vorliegenden Projektes konnten neue Informationen über die in Bayern vorkommenden Käferarten des Anhanges II der FFH-Richtlinie gewonnen werden. Es diente ferner dazu, den bestehenden Kenntnisstand zu Lebensraumansprüchen, Verbreitung (historisch und rezent), Gefährdungsursachen und geeigneten Schutzmaßnahmen in für die Praxis aufbereiteter Form zusammenzutragen. Die Ergebnisse zu den einzelnen Arten stellen sich wie folgt dar: Der Hirschkäfer ist in Nordbayern noch relativ weit verbreitet, aber insgesamt doch selten geworden. Die eingegangenen Umfrage-Rückmeldungen dürften nur einen Bruchteil der Beobachtungen der letzten Jahre darstellen. In Südbayern ist er fast verschollen. Der Eichenbock kommt in Bayern nur noch in einem Gebiet, einem Park bei Bamberg, rezent vor. Die Rückmeldungen auf die Umfrage basieren überwiegend auf Verwechslungen. Einigen wenigen plausibel erscheinenden Fundmeldungen muss zur Flugzeit des Tieres noch nachgegangen werden. Über den Eremit als prioritäre Art konnten im Rahmen der Umfrage aufgrund seiner verborgenen Lebensweise erwartungsgemäß nur sehr beschränkt neue Information gewonnen werden. Auch er hat in Bayern nur noch wenige, oft kleine und isolierte Verbreitungsinseln. Allerdings ist bei gezielter Suche mit einigen neuen Funden zu rechnen, u. a. auch in Wäldern, wie unlängst im Heisterblock im Spessart. Er ist also sicher nicht ganz so selten, wie es der derzeitige Kenntnisstand wiedergibt. Für den ebenfalls prioritären, sehr auffälligen Alpenbock gelangen einige neue Fundmeldungen durch die Umfrage, einige Teilbereiche seines Verbreitungsgebietes (Allgäu, Tegernseer Alpen, Berchtesgaden) bleiben jedoch unbestätigt und müssen weiter untersucht werden. Die Art benötigt frisch totes, besonntes Buchenholz und kann von einer Vermehrung des Brutraumangebotes offenbar relativ rasch und gut profitieren. Der Scharlachkäfer erwies sich bei einer Kartierung der bekannten Vorkommensgebiete in Südostbayern als deutlich häufiger als bisher angenommen. Auch neue Hinweise auf die nur lückenhaft bekannte Biologie der Art konnten gewonnen werden. Der in Bayern lange Zeit verschollene und rezent nur noch im 'Eichelgarten' südlich Münchens vorkommende Veilchenblaue Wurzelhalsschnellkäfer konnte im Zuge stichprobenhafter Kartierungen urständiger Buchenwälder in drei Gebieten Nordbayerns nicht nachgewiesen werden. usw.

Lässt sich die Trockenheitstoleranz von Fichten durch Durchforstungen beeinflussen? (W37)

In einem Experiment an einem Versuchsstandort in Südbayern nahe Landshut wird untersucht, inwieweit sich unterschiedlich starke Durchforstungsvarianten auf das Transpirationsverhalten der verbliebenen Bäume auswirken. Das Experiment umfasst intensive bodenhydrologische Messungen und Untersuchungen des Saftstromflusses der Bäume sowie ihres Wurzel- und ihres oberirdischen Wachstums

WOLKE - Wetterabhängige Kalibrierung von Verkehrsmodellen für eine optimierte Verkehrssteuerung, Teilvorhaben: Autobahndirektion Südbayern

Ziel des Projekts WOLKE ist es, durch erstmalige Integration von mikro- und makroskopischen Messdaten in einem Modell eine signifikant verbesserte Verkehrsmodellierung zu erhalten und kritische Verkehrszustände anhand der Berücksichtigung voraussichtlicher Wetterzustände bereits im Vorfeld modelltechnisch abzubilden. Hiermit werden Auswirkungen verschiedener Wettersituationen auf den motorisierten Individualverkehr untersucht und die Erkenntnisse für eine präzisere Erfassung und Prognose der Verkehrslage genutzt. Der Arbeitsschwerpunkt der ZVM liegt in der Versorgung der Messdatenbank mit Verkehrs - ,Wetter - und Unfalldaten sowie Quelle-Zieldaten aus den Kamerassystemen in AP3 und beteiligt sich in AP2 mit der Unterstützung bei der Spezifikation der Erweiterung des VIB-Spiegelssystems, deren Bewertung auf Basis der Erfahrungen eines Straßenbetreibers und die Erstellung der Empfehlung zur Überführung des Systems in einen Wirkbetrieb in AP6.

Wiki - Wirkungen von individueller und kollektiver ontrip Verkehrsbeeinflussung auf den Verkehr in Ballungsräumen, Teilvorhaben: Autobahndirektion Südbayern, Erhebungen mit Kennzeichenerfassungssystem

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Wirkung kollektiver und individuelelr Verkehrsbeeinflussungssysteme zu untersuchen, die die Routenwahl und die Abfahrtszeitwahl im Kfz-Verkehr beeinflussen. Um die Wirkungszusammenhänge zu quantifizieren, wird das Verkehrsverhalten von Autofahrern in einem Testfeld erfasst. In einem zweiten Schritt wird das Optimierungspotenzial der untersuchten Verkehrsbeeinflussungssysteme im Hinblick auf den Zeitaufwand und den Kraftstoffverbrauch abgeschätzt. Der Arbeitsschwerpunkt der Autobahndirektion Südbayern liegt im Aufspüren von ungehobenen Potentialen, die sich durch das Zusammenspiel der individuellen und kollektiven Verkehrsbeeinflussung und - information heben lassen, und der Umsetzung der Hinweise, die sich aus der Analyse der gewonnenen Daten herleiten lassen. Die aus der Analyse der Wechselwirkungen der einzelnen Verkehrsbeeinflussungs- und Verkehrsinformationssystemen hervorgegangenen Handlungsempfehlungen sollen in die bestehende Anlagenarchitektur integriert werden.

Mobil mit Köpfchen (EULV29)

Im Rahmen des Vorhabens ist eine Prozess- und Ergebnisevaluation der Aktion 'Mobil mit Köpfchen', die seit 2004 durch den ADAC Nordbayern durchgeführt wird, geplant mit dem Schwerpunkt der Erarbeitung und Überprüfung von Effizienz und Optimierungsmöglichkeiten. Beginn der Aktion war 1998 mit dem ADAC Südbayern, wobei der Wirkungsbereich auf Südbayern begrenzt war. Zielgruppe sind Schüler der 11. Jahrgangsstufe an Gymnasien und Schüler der Berufsschulen. Auf Grund der gegenwärtigen Umweltsituation liegt dabei der besondere Augenmerk auf den sogenannten 'Phasing-out-Gebieten'. Ziel der Aktion ist es Informationen über verkehrsbezogene Umweltproblematik und im besonderen über die Aufklärung über Zusammenhänge zwischen Fahrverhalten und Emissionen zu erhalten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der praxisnahen Selbsterfahrung durch Demonstrationen an Auto und Motorrad. Die Nachfrage nach der Aktion in Südbayern lässt darauf schließen, dass die Aktion auch in Nordbayern sehr erfolgreich sein wird und dementsprechend eine lange Laufzeit haben wird; u.U. sogar zum Dauerbrenner wird. Umso wichtiger sind daher ein effizienter und an die Teilnehmer angepasster Aufbau und Ablauf des Projektes. Das Vorhaben entspricht den Bestimmungen der Europäischen Union zum Schutz und zur Verbesserung der Umwelt, so dass es im Rahmen des EFRE-Programms Bayern 2000-2006 (Maßnahme 3.1d 'Nachhaltige Maßnahmen im Technischen Umweltschutz') kofinanziert wird .

Integrierte ökologische Bewertung von bayerischen Fliessgewässern südlich der Donau

Im Hinblick auf die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie werden derzeit in Deutschland gewässertypenabhängige Bewertungssysteme erarbeitet. Die Datenlage aus Südbayern war gering. Die kombinierte statistische Auswertung auf der Basis von morphologischen, physikalisch-chemischen und makrozoobenthologischen Fließgewässerdaten mittels multivariater statistischer Methoden teilte die 29 Bäche aus 7 südbayerischen Gewässerlandschaften anhand ihrer Wasserwirbellosenbesiedlung in 5 Gruppen ein. Diese 5 Gruppen werden durch 5 Makrozoobenthosgruppen charakterisiert. Wiederum lassen sich diese 5 Fließgewässer-Gruppen durch eine Auswahl aus den morphologischen und physikalisch-chemischen Umweltparametern unterscheiden.

1 2 3 4