Dokumentation aller Informationen ueber Invertebraten-Fauna des Rheins und der in der Rheinniederung befindlichen Nebengewaesser. Erfassung des derzeitigen Bestandes in regelmaessigen Abstaenden (1971, 1976, 1978) in qualitativer und teil-quantitativer Hinsicht. Zweck: Exemplarische Darstellung der schleichenden Veroedung einer Flussfauna. Erfassung und Publizierung der weiteren Veraenderungen als Indikatoren fuer Veraenderungen der Wasserguete. Erarbeitung der physiologischen Eigenschaften, die es ueberlebenden und zugewanderten unter den derzeitigen Rheinbewohnern ermoeglichen, zu ueberdauern. Erarbeitung von Vorschlaegen des Managements der Rheinfauna, z.B. Einfuehrung neuer Fischnaehrtiere an Stelle ausgestorbener.
Erfassung des jahreszeitenabhaengigen Gangs von chemischen (z.B. Phosphat-, Nitratkonzentrationen) und physikalischen Parametern der untersuchten Gewaesser, der Planktonzusammensetzung sowie der Saprobienindices. Feststellung der Gewaessergueteklassen. Erarbeitung von Pflegeplaenen.
Karpfenteiche bieten durch die Bildung von Naturnahrung ein immenses Potential. Obwohl ein aus intrinsisch nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes Lebensmittel Fisch maximale ökologische Nachhaltigkeit sowie beste Qualität gewährleisten und die traditionelle Teichwirtschaft Deutschlands langfristig fördern würde, wird diese natürliche Ressource heute bei Weitem nicht optimal genutzt. Mit geringerem Anteil an eiweißreicher Naturnahrung leidet zudem die Qualität des heimischen Produktes Karpfen. Früher angewandte Maßnahmen zur Steigerung der Naturnahrung sind aufgrund heutiger Umweltbedingungen nicht mehr umsetzbar. Die Möglichkeiten für eine umfassendere ökologische (Bio-) Produktion würden durch neue Erkenntnisse in Form von alternativen Management-Strategien signifikant gestärkt, da eine Steigerung der Erzeugung von Naturnahrung in der Karpfenteichwirtschaft die Gewinnung von hochwertigem Eiweiß und omega-3 Fettsäuren ohne Einsatz von Futtermitteln ermöglicht. Im Vorhaben NatKa sollen durch innovative Feldexperimente in Parzellen und Versuchsteichen unter Messung zahlreicher Parameter sowie durch ein fundiertes Monitoring konkrete Aussagen und neue Strategien zur Steigerung der Naturnahrung ermittelt werden. Dabei werden innovative Ansätze zur Wasser- und Bodenbehandlung kombiniert und unter Praxisbedingungen getestet. Neben einer Analyse der produzierten Fischnährtiere erfolgen auch die Erfassung der Aktivität von Mikroorganismen, des spezifischen Algenaufkommens sowie eine Evaluierung der Boden- und Wasserqualität. Der Antragsteller übernimmt dabei integrale Aufgaben bei der Versuchsdurchführung, Wasseranalytik, der zoologischen Nährtierbestimmung und Ergebnisauswertung.
Karpfenteiche bieten durch die Bildung von Naturnahrung ein immenses Potential. Obwohl ein aus intrinsisch nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes Lebensmittel Fisch maximale ökologische Nachhaltigkeit sowie beste Qualität gewährleistet und die traditionelle Teichwirtschaft Deutschlands langfristig fördern würde, wird diese natürliche Ressource heute bei Weitem nicht optimal genutzt. Mit geringerem Anteil an eiweißreicher Naturnahrung leidet zudem die Qualität des heimischen Produktes Karpfen. Früher angewandte Maßnahmen zur Steigerung der Naturnahrung sind aufgrund heutiger Umweltbedingungen nicht mehr umsetzbar. Die Möglichkeiten für eine umfassendere ökologische (Bio-) Produktion würden durch neue Erkenntnisse in Form von alternativen Management-Strategien signifikant gestärkt, da eine Steigerung der Erzeugung von Naturnahrung in der Karpfenteichwirtschaft die Gewinnung von hochwertigem Eiweiß und omega-3 Fettsäuren ohne Einsatz von Futtermitteln ermöglicht. Im Vorhaben NatKa sollen durch innovative Feldexperimente in Parzellen und Versuchsteichen unter Messung zahlreicher Parameter sowie durch ein fundiertes Monitoring konkrete Aussagen und neue Strategien zur Steigerung der Naturnahrung ermittelt werden. Dabei werden innovative Ansätze zur Wasser- und Bodenbehandlung kombiniert und unter Praxisbedingungen getestet. Neben einer Analyse der produzierten Fischnährtiere erfolgen auch die Erfassung der Aktivität von Mikroorganismen, des spezifischen Algenaufkommens sowie eine Evaluierung der Boden- und Wasserqualität. Die umfangreiche Analyse der aus praxisnahen Versuchen gewonnenen Erkenntnisse soll es Teichwirten ermöglichen, effektive Maßnahmen zur Erhöhung der Naturnahrung unter Berücksichtigung einer ökonomisch wie ökologisch sinnvollen Nutzung ihrer Flächen umzusetzen. Die Ergebnisse werden online bereitgestellt, in Schulungen und Fachvorträgen dargestellt sowie in die Ausbildung und Lehrbücher integriert. Daneben erfolgt die Erstellung eines Merkblattes welches an Fachtagungen bereitgestellt werden soll.
Recent research indicates that plant-soil feedbacks may contribute to explaining a large proportion of the relative abundance of plant species in communities and therefore to mechanisms enabling species coexistence. We wish to use the framework of the Biodiversity Exploratories to test two main hypotheses: (1) that plant species with large individual biomass production that are not locally dominant are most strongly limited by specific negative soil feedbacks; and that (2) potentially invasive plant species profit from the absence of specific soil-negative feed-backs in their new habitat. These two hypotheses will be examined by two different sets of plant species, which show the relevant variability in the traits examined, i.e. for (1) biomass and relative abundance, and for (2) occurrence along a South-North gradient in the Exploratories. For these tests, we will use soil microbial samples from all 50 experimental grassland plots. In greenhouse experiments, we will additionally provide mechanistic resolution regarding the nature of the soil (negative) feedback, by examining different soil fractions, including arbuscular mycorrhizal fungi, root pathogenic fungi, and a microbial mish (mixture of pathogens and saprobes). Additionally, we will test FTIR, a new and high-throughput fast analysis of root material, which could subsequently be utilized also for other projects in the Exploratories that are faced with large sample numbers. With our large-scale and phylogenetially diverse screening, we hope to make an unprecedented contribution to the study of mechanisms enabling plant species coexistence and biodiversity; this knowledge can be integrated with other soil biota and plant-focused projects in the Exploratories.
Aufgrund des Rückganges der jährlichen Reinanken-Erträge sowohl bei der Angel-als auch beider Netzfischerei sollen die Fischnährtiere - Kleinkrebspopulationen der beiden Seen (Wörthersee und Millstätter See) genauer unter die Lupe genommen werden. Spekulationen zufolge zeigt der Klimawandel Auswirkungen auf die Quantität und Qualität der Fischnährtiere und somit auf den Fischertrag. Inwieweit letztendlich die Auswirkungen des Klimawandels oder die fischereiliche Nutzung auf die Fischpopulationen Einfluss nehmen, wird anhand von Nahrungsnetzanalysen über die Primär- und Sekundärproduktion (Phyto- und Zooplankton) zu klären versucht. Ein weiteres Ziel ist, den optimalen Zeitpunkt und Ort für den Besatz mit Fischlarven von Reinanken im Wörthersee und Millstätter See auf Basis geeigneter Fischnährtiere zu ermitteln. Dazu werden entsprechende Netzzüge qualitativ ausgewertet, um rasch Informationen an Fischereibewirtschafter weiter geben zu können. Die monatlich von der Technischen Gewässeraufsicht der Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) des Amtes der Kärntner Landesregierung entnommenen Zoo- und Phyotplanktonproben werden hinsichtlich Artenzusammensetzung, Biomasse und Größenklassen der Crustaceen analysiert. Die Ergebnisse, der im Jahr 2011 durchgeführten Untersuchungen werden mit den Ergebnissen der rund zehn Jahre zurückliegenden Untersuchungen des Millstätter Sees und des Wörthersees (Berichte über die Limnologische Langzeitentwicklung - Veröffentlichungen des Kärntner Institutes für Seenforschung) im Hinblick auf die Entwicklung der Fischnährtiere verglichen. Beide Seen sind derzeit in anderen Projekten (SILMAS, ÖBF/Scharfling - Fischökologische Langzeitstudie im Hinblick auf Klimawandel) involviert, so dass permanente Temperaturdaten für die Analyse zur Verfügung stehen. Zusätzlich stehen fischereiliche Untersuchungen mit Multimaschennetzen vom Millstätter See zur Verfügung.
Als Erfolgskontrolle für den Ausbau der Kläranlage Langwiese (AZV Mariatal) bei Ravensburg soll eine Effekt-bezogene Vorher-Nachher-Studie durchgeführt werden, anhand derer überprüft wird, ob sich die Verminderung an Spurenstoffen durch Aktivkohlefilterung in einer Verbesserung des Gesundheitszustandes von Fischen und Fischnährtieren in der Schussen widerspiegelt. Zudem soll gezeigt werden, in welchem Maße vorhandene endokrine Potentiale in der Schussen reduziert werden können, und inwiefern sich diese Reduktion auf Lebewesen in diesem Gewässer auswirkt. Durch die Kombination von biologischen Effektstudien und chemischen Analysen in einem zeitlichen (vor und nach KA-Ausbau) und räumlichen Gradienten (oberhalb und unterhalb des Kläranlagenablaufs) wird gewährleistet sein, Ursachen und Wirkungen bei exponierten Organismen miteinander in Verbindungen zu bringen, und den Erfolg des Kläranlagenausbaus zu dokumentieren. Ziele des Projekte: Durch eine von Triebskorn durchgeführten Literaturstudie konnte gezeigt werden, dass in der Schussen zahlreiche Mikroschadstoffe in Konzentrationen vorliegen, die theoretisch deutlich über den Wirkschwellen für aquatische Organismen liegen. Das geplante Projekt liefert hierzu reale Daten und ermittelt im Sinne der WRRL mögliche, Schadstoff-induzierte Defizite, die dem guten ökologischen Zustand der Schussen derzeit entgegen stehen. Diese Informationen sind nur für Behörden, sondern auch z.B. für Fischereiverbände im Schusseneinzugsgebiet von großer Bedeutung. Da über die Schussen Mikrospurenstoffe letztlich auch in den Bodensee eingetragen werden, und dieser als Trinkwasserreservoir sowie die Schussenmündung als Naturschutzgebiet (Eriskircher Ried) bedeutende Schutzgüter darstellen, ist der geplante Ausbau der Kläranlage Langwiese durch Aktivkohle sehr zu begrüßen. Es ist zu erwarten, dass die Konzentrationen an Mikroschadstoffen im Vorfluter drastisch reduziert werden können. Da durch das geplante Projekt der Gesundheitszustand ausgewählter Organismen (Fische und wirbellose Tiere) in definierten Gewässerabschnitten der Schussen sowohl vor als auch nach dem Kläranlagenausbau bestimmt wird, liefert den zuständigen Behörden Argumente für die ökologische Notwendigkeit des Kläranlagenausbau sowie dafür, dass die resultierende Erhöhung der Abwasserabgabe für die Bevölkerung im Raum Ravensburg sinnvoll und gerechtfertigt ist. Der Bevölkerung kann somit der Nutzen und Erfolg der Investition des Landes in den o.g. Kläranlagenausbau sehr deutlich vor Augen geführt werden. Bedingt durch den Modellcharakter des Projektes werden die Resultate die Effizienz und ökologische Notwendigkeit der Investition in den Ausbau von Kläranlagen mit zusätzlichen Filtrationsstufen dokumentieren, und Argumente für künftige ähnliche Maßnahmen liefern. usw.
Im Winterhafen Linz werden hochwasserbedingt Feinsedimente angelandet, die ausgeräumt werden müssen, um die Zufahrt zu gewährleisten. Die Sedimente werden anschließende in der Donau verklappt. Das geplante Arbeitsprogramm umfasst die Entnahme und Bewertung der Fischfauna vor der Baggerung / Verklappung, Magenanalysen der gefangenen Fische sowie die Erhebung und Bewertung der Fischnährtiere vor und nach der Baggerung / Verklappung zu mehreren Terminen um den Aspekt der Wiederbesiedelung zu beurteilen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Land | 14 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 21 |
| Text | 9 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 9 |
| Offen | 22 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 30 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 5 |
| Keine | 19 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 23 |
| Lebewesen und Lebensräume | 31 |
| Luft | 17 |
| Mensch und Umwelt | 31 |
| Wasser | 28 |
| Weitere | 30 |