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Dathe-Gymnasium

Biostation, Projekte, und AGs: Das Dathe-Gymnasium ist in Sachen Umwelt- und Klimaschutz breit aufgestellt. Diese Vielfalt schafft schon bei den Jüngeren ein tiefes Verständnis für die Notwendigkeit ökologisch nachhaltigen Denkens und Tuns. Biologiestation des Dathe-Gymnasiums Das weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Vivarium des Friedrichshainer Gymnasiums wurde durch Heinrich Dathe, dem bekannten Zoologen, langjährigen Direktor des Tierparks und Namensgeber der Schule gefördert. Die Biologiestation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern seit über 60 Jahren den direkten Umgang mit Tieren und Pflanzen und schult so deren Bewusstsein für Artenvielfalt, die Notwendigkeit zum Artenschutz und eine positive Grundhaltung zu Naturschutzmaßnahmen. Mehr als 1.000 Tiere in 50 Tierarten leben dort. Darunter sind Axolotl, Degu, Tausendfüßer, Nymphensittich, Rosenkäfer und Buntbarsch, aber auch Korallenfingerfrosch, Kornnatter, Königspython, Wasserschildkröte und Pantherchamäleon. Besonderes Augenmerk liegt auf einer artgerechten Tierhaltung. Damit die Tiere gut versorgt werden, haben Schüler und Eltern einen Nutzpflanzengarten mit Futterpflanzen angelegt. Außer den Schülerinnen kümmern sich auch ein Tierpfleger und weitere erfahrene Mitarbeiter um Reptilien, Fische, Nager und Insekten. Der Seminarkurs “Umwelt baut Brücken” soll gleichzeitig die journalistischen Fähigkeiten, die Kreativität und das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler fördern. Das Projekt wurde vom Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Recherchen über innovative Umwelt- und Naturschutzprojekte und der praktische Umweltschutz vor Ort. Die teilnehmenden Oberstufenschüler des Dathe-Gymnasiums recherchieren zwei Semester lang zu Umweltthemen. Die Ergebnisse werden zum Abschluss des Kurses auf Zeitungsseiten, in Fotoserien oder Videoclips präsentiert. Zum Seminarkurs gehört auch ein achttägiger Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus Poprad in der Slowakei. Für die jungen Umweltjournalisten und -reporterinnen aus Berlin geht es dann in das Naturschutzgebiet der Hohen Tatra. Umwelt- und Klimathemen in den Unterricht zu integrieren, ist am Dathe-Gymnasium eine Selbstverständlichkeit. Dafür wird auch immer wieder außerschulische Expertise ins Haus geholt und das Haus verlassen. Die Abholzung der Regenwälder und das Artensterben werden im Unterricht genauso thematisiert wie die Vermeidung und Wiederverwertung von Müll. Die Schülerinnen und Schüler konnten beispielsweise ergründen, wie Solarpaneele funktionieren, warum Fahrradfahren gut fürs Klima ist und wie ein gutes Insektenhotel aussieht. In Zusammenarbeit mit einem Berliner Start-up haben sie an einem Projekt zur Verkleinerung des CO 2 -Abdrucks teilgenommen und das Ziel übererfüllt. 2022 hat erstmalig eine Umweltprojektwoche für die gesamte Schule stattgefunden, in der die Schülerinnen in diversen Projekten ihr Wissen hinsichtlich Klimaentwicklungen erweitern konnten und selbst aktiv wurden, um etwas für die Umwelt und den Klimaschutz zu tun. Sie haben unter anderem Müll gesammelt, über aktuelle Entwicklungen in der Arktis geforscht und aufgeklärt und bei einem Spendenlauf Geld gesammelt, das schließlich an ein Naturschutzprojekt gespendet wurde. Im Rahmen des Geografie-Wahlfplicht-Unterrichts haben Schüler des Dathe-Gymnasiums außerdem an dem Bürgerwissenschaftsprojekt “Plastikpiraten” teilgenommen, das zum Ziel hat, die Plastikverschmutzung Deutschlandweit zu dokumentieren und Maßnahmen gegen diese zu ergreifen. Die Schülerinnen und Schüler haben das Ufer eines Gewässers und dessen Umgebung umfangreich untersucht und im Anschluss ihre Erkenntnisse auf der entsprechenden Webseite eingereicht. Zudem haben sie einen umfangreichen Informations-Flyer gestaltet, in dem sie ihre Ergebnisse noch einmal näher erläutern. Eine Kooperation mit dem NABU-Erlebniszentrum Blumberger Mühle und der Naturwacht Brandenburg führt die 5. und 6. Klassen des Dathe-Gymnasiums in die Schorfheide. Unter der fachkundigen Anleitung von Rangern der Naturschutzwacht erfahren die Schülerinnen und Schüler bei den Exkursionen Wissenswertes und Interessantes zur nachhaltigen Waldnutzung. Ihr Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur stärken die Kinder und Jugendlichen außerdem bei Ausflügen in das Naturschutzgebiet Karower Teiche, im Praktikum “Boden” im Ökowerk oder beim Laubharken zum Schutz vor der Miniermotte. Ökologisches Schulessen | Biodiversität | Schulprogramm | Projekte | Regenerative Energien | Einsatz neuer Technik | Abfalltrennung Die rund 830 Schülerinnen und Schüler des Dathe-Gymnasiums werden von 93 Lehrerinnen, Lehrern und Lehramtsanwärtern unterrichtet. Fremdsprachenassistenten unterstützen den Fremdsprachenunterricht in ihrer Muttersprache. Motto des Dathe-Gymnasiums ist “Aktiv, weltoffen, respektvoll”. Die Biologiestation ist Herzstück der Schule und bestimmt ihr Profil. Neben der Vermittlung von naturwissenschaftlicher Bildung soll die Arbeit im Vivarium auch die Entwicklung von Empathie, Respekt und Verantwortungsbewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern fördern. Umweltschule in Europa Berliner Klimaschule Bild: davit85/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

August-Sander-Schule

An der August-Sander-Schule werden unter anderem die „grünen“ Berufstätigen von Morgen ausgebildet. Die Schule ist sich ihrer Rolle als Multiplikator bewusst und schult ihre Jugendlichen im Umwelt- und Klimaschutz. Mehrere Auszeichnungen und Preise würdigen das Engagement der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Agrarwirtschaftliche Außenstandorte in der Persiusstraße und in Alt-Stralau Knapp einem Kilometer jeweils von einander entfernt befinden sich die agrarwirtschaftlichen Außenstandorte der Schule. Einer der beiden Standorte fungiert unter anderem als Gartenarbeitsschule. Der grüne Lernort beherbergt eine große Vielzahl an Pflanzen und Tieren und wird nicht nur von den Schülerinnen und Schülern der August-Sander-Schule genutzt. Vielmehr können Kitas und Schulen, die über keinen eigenen Garten verfügen, an der Gartenarbeitsschule lernen, entdecken und sogar eigene Beete unterhalten. Das weitläufige Gelände umfasst mehrere Teichbiotope, Beete für Nutzpflanzen, verschiedene Themengärten, Obstbäume, Gewächshäuser sowie Stallungen und Weideflächen für die vier- und mehrbeinigen Bewohner. Die Schulfarm dient mehreren Schafen, Ziegen, Kaninchen, Enten, Hühnern, Schildkröten und sogar einem Kaiman als Zuhause. Insektenhotels und diverse Nistkästen bieten auch wilden Artgenossen einen artgerechten Lebensraum. Die Berufsschülerinnen und -schüler des Fachbereichs Agrarwissenschaften sind in der Pflege und Weiterentwicklung der Gartenarbeitsschule stark eingebunden. Mit umweltfreundlichen Projekten verteidigt die August-Sander-Schule seit Jahren ihre Auszeichnung als Umweltschule in Europa. Bezeichnend für das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist der ganzheitliche Ansatz. So befassten sich die Jugendlichen im Rahmen des Wettbewerbs beispielsweise mit der Herstellung biologisch abbaubarer Lebensmittel. Das Projekt umfasste nicht nur intensive Recherchearbeiten zu dem Themenkomplex, sondern ebenfalls eine durchgängig dokumentierte Experimentier-Reihe sowie die Produktion und anschließende Vermarktung des Produktes. Die Erlöse wurden zum Teil dem Naturschutzbund gespendet. Im Rahmen weiterer Projekte konzipierten die Schülerinnen und Schüler der August-Sander-Schule Balkonkästen für Bienen, setzten sich für die Verminderung des CO[~~2]-Ausstoßes ein, bauten eine schwimmende Garten-Insel und stellten Naturkosmetik ohne Mikroplastik her. Dank der von Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Klimachecklisten, die in jedem Klassenzimmer gut sichtbar angebracht wurden, verhalten sich die Jugendlichen auch im Schulalltag möglichst klimafreundlich. Bereits vermeintlich kleine Gesten wie gezieltes Lüften oder das Ausschalten des Lichts beim Verlassen eines Raumes können erheblich zum Ressourcenschutz beitragen. Als erste Schule Berlins wurde die August-Sander-Schule 2014 die Auszeichnung als „Fairtrade School“ verliehen. Diese bescheinigt den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ein besonderes Engagement für den fairen Handel, welches sich im Schulessen, der Wahl der Schulmaterialien und bei Projektarbeiten zeigt. Wie eng Fairtrade und Klimaschutz miteinander verbunden sind, zeigt sich exemplarisch an dem Konzept der Schulcafeteria: Die angebotenen Lebensmittel stammen vornehmlich aus ökologischem und biologischem Anbau. Verarbeitet werden saisonale und regionale Produkte sowie Fleischerzeugnisse, welche zum größten Teil aus artgerechter Haltung kommen. Tee, Kaffee, Schokolade und weitere Produkte sind Fairtrade-zertifiziert. Die von Schülerinnen und Schülern betriebene Cafeteria setzt zudem auf biologisch abbaubare Verpackungen. Von 2015 bis 2020 wurde an der August-Sander-Schule der einjährige, berufsqualifizierende Teilzeitlehrgang „Umwelt und Technik“ angeboten. Der Lehrgang beinhaltete theoretische und praktische Auseinandersetzungen mit den Themen Nachhaltigkeit im Alltag, erneuerbare Energien und Umgang mit der Natur. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei tief in die Materie des Klimaschutzes eintauchen: Alle Handlungsfelder des Umweltschutzes – von Ressourcenschutz über Abfallmanagement hin zu Energieversorgung und nachhaltigen Konsum wurden behandelt. Heiz-Management | Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Biodiversität | Grünes Klassenzimmer | Schulprogramm | Projekte Die berufliche Schule gliedert sich in drei Zweige: Berufsschule, Berufsfachschule und Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe. Den derzeit rund 950 Schülerinnen und Schülern steht ein breit gefächertes Bildungsangebot zur Verfügung. Die 101 Lehrkräfte der Schule bilden Jugendliche in den Berufsfeldern Agrarwirtschaft, Farbtechnik, Holztechnik, Metalltechnik, Gastgewerbe und Hauswirtschaft, Gesundheit und Sozialwesen aus. Die Lehre an der August-Sander-Schule stützt sich auf drei grundlegende Prinzipien: Integration, Kooperation und soziales Lernen. Die Jugendlichen können sich in den Förderschwerpunkten „Lernen“, „emotional-soziale Entwicklung“, „geistige Entwicklung“ und „Hören“ unterrichten lassen. Dank vielfältiger Kooperationen im schulischen und außerschulischen Bereich erhalten die Schülerinnen und Schüler breit gefächerte Praxiserfahrungen und profitieren von verschiedenen Methodenansätzen. Die August-Sander-Schule setzt sich als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und als Friedensschule für ein friedliches und tolerantes Miteinander ein. Umweltschule in Europa Fairtrade-School Bild: Christian Schwier/Fotolia.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Counts of seabirds, marine mammals and other megafauna during POLARSTERN cruise PS83 (ANT-XXIX/10)

Please note: Abstract created by PANGAEA data editor using Jungblut et al. (2017). Marine top predators (seabirds, marine mammals and other megafauna) were counted during POLARSTERN cruise PS83 (ANT-XXIX/10) passing the east Atlantic from Cape Town to Bremerhaven in spring 2014. Continuous half-hour transect counts were conducted by two observers from the bridge, situated approximately 18 meters above sea level, throughout daylight hours and while the vessel maintained its traveling speed (see Joiris & Falck 2011). Due to the width of the bridge, observations were limited to a 90° angle from the bow to one side, as it was impractical for one observer to simultaneously cover both sides. Species were initially identified with the naked eye and confirmed using binoculars (8 – 10 times magnification). Photos were used in retrospect to help identify rare or hard to classify specimens. Individuals following or circling around the ship were only counted once in a 30 min interval (i.e. during one 'transect count'). Water temperature and salinity were continuously and automatically recorded by a thermo-salinometer installed at the keel of the Polarstern (approximately 10 meters below sea level). Depth data were obtained either from the vessel's echosounder or hydrosweep. Data extraction was carried out from the DShip data system on board.

Counts of seabirds, marine mammals and other megafauna during POLARSTERN cruise ANT-XXVIII/1

Please note: Abstract created by PANGAEA data editor using Jungblut et al. (2017). Marine top predators (seabirds, marine mammals and other megafauna) were counted during POLARSTERN cruise ANT-XXVIII/1 passing the east Atlantic from Bremerhaven to Cape Town in fall 2011. Continuous half-hour transect counts were conducted by two observers from the bridge, situated approximately 18 meters above sea level, throughout daylight hours and while the vessel maintained its traveling speed (see Joiris & Falck 2011). Due to the width of the bridge, observations were limited to a 90° angle from the bow to one side, as it was impractical for one observer to simultaneously cover both sides. Species were initially identified with the naked eye and confirmed using binoculars (8 – 10 times magnification). Photos were used in retrospect to help identify rare or hard to classify specimens. Individuals following or circling around the ship were only counted once in a 30 min interval (i.e. during one 'transect count'). Water temperature and salinity were continuously and automatically recorded by a thermo-salinometer installed at the keel of the Polarstern (approximately 10 meters below sea level). Depth data were obtained either from the vessel's echosounder or hydrosweep. Data extraction was carried out from the DShip data system on board.

Counts of seabirds, marine mammals and other megafauna during POLARSTERN cruise ANT-XXIX/1

Please note: Abstract created by PANGAEA data editor using Jungblut et al. (2017). Marine top predators (seabirds, marine mammals and other megafauna) were counted during POLARSTERN cruise ANT-XXIX/1 passing the east Atlantic from Bremerhaven to Cape Town in fall 2012. Continuous half-hour transect counts were conducted by two observers from the bridge, situated approximately 18 meters above sea level, throughout daylight hours and while the vessel maintained its traveling speed (see Joiris & Falck 2011). Due to the width of the bridge, observations were limited to a 90° angle from the bow to one side, as it was impractical for one observer to simultaneously cover both sides. Species were initially identified with the naked eye and confirmed using binoculars (8 – 10 times magnification). Photos were used in retrospect to help identify rare or hard to classify specimens. Individuals following or circling around the ship were only counted once in a 30 min interval (i.e. during one 'transect count'). Water temperature and salinity were continuously and automatically recorded by a thermo-salinometer installed at the keel of the Polarstern (approximately 10 meters below sea level). Depth data were obtained either from the vessel's echosounder or hydrosweep. Data extraction was carried out from the DShip data system on board.

ZFMK Herpetology collection

Currently, the herpetological collection houses more than 100,000 catalogued specimens. Amphibians and reptiles are traditionally combined in the collection, with the latter making up nearly two thirds of the total specimens. The collection includes type specimens of around 650 taxa, among them more than 300 primary types (i.e. holotypes, lectotypes, and neotypes) and 100 syntypes that objectively define a scientific name and are literally irreplaceable. The majority of specimens is wet material preserved in ethanol, but the collection also includes osteological specimens and (sub-)fossils. These figures make the herpetological collection at the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) - Museum Koenig Bonn one of the largest of its kind in Germany and also one of international importance. Correspondingly to their high species diversity, frogs and squamates (lizards and snakes) represent the majority of species. However, members of all major groups of amphibians (salamanders and caecilians) and reptiles (crocodiles, turtles, and tuataras) are found in the collection. There is no explicit geographic focus and specimens are originating not only from Europe, but from more than 200 countries worldwide. Due to the research focus of past curators and students, the at the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) - Museum Koenig Bonn holds remarkable collections from the Mediterranean, the Middle East, Africa, Madagascar, and Brazil. Recent geographical focuses are Southeast Asia, Peru, and the western Palearctic.

Vorhaben 'Empfehlungen zum Einsatz von Transpondern als Kennzeichnungsmethode'

Artenschutzrechtliche Informationsschriften

Internationaler Artenschutz CITES – Umsetzung in Sachsen-Anhalt (PDF) November 2024 (Fachinformation) Tote geschützte Tiere  in Sachsen-Anhalt (PDF) Fachinformation Nr. 1/2015 Information zum Artenschutz für den Zoofachhandel (PDF) Fachinformation Nr. 3/2005; Überarbeitung: 2. Mai 2007 Kurzinformation "Fotodokumentation von Individualmerkmalen bei Landschildkröten" (PDF) Stand: 2025 Kurzinformation "Anzeigepflicht Tiergehege" (PDF) "Anzeigepflicht für Tiergehege an die Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. kreisfreien Städte" Formular "Anzeige Tiergehege" (PDF) "Anzeige eines Tiergeheges gemäß § 43 (3) Satz 1 Bundesnaturschutzgesetz vom 29.07.2009 bei der zuständigen unteren Naturschutzbehörde des Kreises / der kreisfreien Stadt" Bescheinigungsantrag für EG-Vermarktungsbescheinigung (PDF) Stand: Mai 2007 Meldetabelle/Antrag auf EU-Bescheinigung (PDF) "Tierbestandsmeldung gemäß § 7 Abs. 2 Bundesartenschutzverordnung" Stand: 2022 Herkunftsnachweis (PDF) "Herkunfts-und Zuchtnachweis" Stand: 2014 Zuchtprotokoll (PDF) Stand: 2024 "Zeugenbestätigung für die Zucht" (PDF) Stand: 2024 "Zeugenbestätigung für Altbesitz" (PDF) Stand: Mai 2007 Fotodokumentation (PDF) Stand: 2026 Schwarz-weißer Hintergrund für Fotodokumentation (PDF) Stand: Mai 2007 Anlage 5 - BArtSchV (PDF) - Meldepflichtbefreiung "Von der Anzeigepflicht des § 7 Abs. 2 Bundesartenschutzverordnung ausgenommene Arten" Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil, Nr. 11, ausgegeben zu Bonn am 24. Februar 2005 Anlage 6 - BArtSchV (PDF) - Kennzeichnungspflichtige Arten und Kennzeichnungsmethoden (zu § 12 Satz 1 und § 13 Abs. 1 Satz 1, 6 und 9 und Abs. 2 Satz 2) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2005 Teil, Nr. 11, ausgegeben zu Bonn am 24. Februar 2005 Anlage 6 - BArtSchV (Auszug) (PDF) - Artenschutzrechtlich zu kennzeichnende Papageien des Anhangs B der EG-Artenschutzverordnung Nr. 338/97 (Kennzeichnungspflicht gemäß §§ 12 ff. und Anlage 6 BArtSchV 2005) Stand: 25. Februar 2005 zurück zur Seite "Grundlagen" Letzte Aktualisierung: 20.01.2026

Kennzeichnungspflicht

Für alle Tiere der in der Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) genannten Arten obliegt dem Halter eine Kennzeichnungspflicht. Jeder Halter ist zur Kennzeichnung seiner kennzeichnungspflichtigen Tiere entsprechend §§ 12 bis 14 Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) verpflichtet. Die kennzeichnungspflichtigen Arten und die jeweils vorgeschriebene Kennzeichnungsmethode einschließlich der Fotodokumentation sind in der Anlage 6 BArtSchV aufgelistet. [siehe Dateien Anlage 6 BArtSchV - Kennzeichnungspflichtige Arten und Kennzeichnungsmethoden (PDF) und Anlage 6 BArtSchV (Auszug) Artenschutzrechtlich zu kennzeichnende Papageien des Anhangs B der EG-Artenschutzverordnung (PDF)] Gezüchtete Vögel sind mit einem rundum geschlossenen Ring, Säugetiere und Reptilien grundsätzlich mit einem Transponder (Microchip) zu kennzeichnen. Für bestimmte Reptilien insbesondere Landschildkröten sind die individuellen Merkmale und ihre Veränderungen durch Fotodokumentation zu belegen (siehe Seite Fotodokumentation bei Landschildkröten ). Fehlt das Kennzeichen am Tier sind keine Zuordnung zum Herkunftsbeleg und damit keine Nachweisführung möglich. Es drohen die Beschlagnahme des Tieres und die Ahndung durch Bußgeld. Bei Tieren des Anhangs A der EG-Artenschutzverordnung ist die behördliche Überprüfung der Kennzeichen Voraussetzung für die Erteilung der EG-Bescheinigungen. Die Ringe und Transponder für diese nach dem Artenschutzrecht kennzeichnungspflichtigen Arten sind nur bei den beiden anerkannten Ausgabestellen BNA und ZZF zu beziehen . Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e. V. ( BNA ) Geschäftsstelle Ostendstraße 4 76707  Hambrücken Tel.: +49 7255 2800 Fax: +49 7255 8355 Webseite des BNA E-Mail an BNA Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. ( ZZF ) bei der WZF GmbH Ringstelle Mainzer Straße 10 65185 Wiesbaden Tel.: +49 611 447553-0 Fax: +49 611 447553-33 E-Mail an ZZF-Ringstelle Muss aufgrund individueller Eigenschaften der Tiere von der geschlossenen Beringung abgewichen werden, ist sofort, d.h. zum Zeitpunkt der geschlossenen Beringung, die Zustimmung beim CITES-Büro einzuholen. Zum Nachweis der Zucht ist dann unverzüglich während der Jungenfütterung eine Inaugenscheinnahme durch die Naturschutzbehörde des Land- bzw. Stadtkreises zu veranlassen. Ein Ringverlust ist dem CITES-Büro sofort schriftlich mit einer Bestandsbuchkopie einschließlich der Nummer des neuen Kennzeichens mitzuteilen . Eine notwendige verletzungsbedingte Ringentfernung ist dem CITES-Büro mit einer tierärztlichen Bestätigung zu melden, welche die alte und die neue Kennzeichen-Nummer enthalten muss . zurück zur Seite "Anforderungen an die Halter geschützter Tiere" Letzte Aktualisierung: 11.07.2019

Anforderungen an die Halter geschützter Tiere

Für alle besonders und streng geschützten Tiere bestehen grundsätzliche Verbote wie Besitz- und Vermarktungsverbote sowie für die heimischen Arten weiterhin Naturentnahme- und Störverbote. Zur Einhaltung dieser artenschutzrechtlichen Verbote haben Halter der besonders bzw. streng geschützten Tiere die folgenden strengen Anforderungen zu erfüllen. Artenschutzrechtliche Anforderungen Rechtliche Grundlagen Nachweispflicht § 46 Absatz 1 bis 3 BNatSchG Meldepflicht § 7 Absatz 2 BArtSchV Kennzeichnungspflicht §§ 12 bis 14 und Anlage 6 BArtSchV Fotodokumentation bei Landschildkröten §§ 12 bis 14 und Anlage 6 BArtSchV, insbesondere § 13 Absatz 3 Buchführungspflicht § 6 BArtSchV Letzte Aktualisierung: 19.12.2025

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