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Found 53 results.

Pflanzenschutz bei Heil-, Duft- und Gewuerzpflanzen

Der Anbau von Heil-, Duft- und Gewuerzpflanzen hat in Thueringen grosse historische, landeskulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Da es sich aber bundesweit gesehen um Kulturen von geringem Anbauumfang handelt, sind nur wenige Pflanzenschutzmittel zur Bekaempfung von Schaderregern zugelassen. Dies hat zu einer Vielzahl von Bekaempfungsluecken gefuehrt, da auch alternative Verfahren des Pflanzenschutzes nicht zur Verfuegung stehen. Mittel- und langfristig wird der thueringische und deutsche Anbau dieser Pflanzen nur existenzfaehig sein, wenn wirksame und praxisreife Bekaempfungsverfahren gegen die Hauptschaderreger entwickelt werden. Hierzu wurden und werden Versuche in verschiedenen Kulturen durchgefuehrt.

Konzeptstudie fuer einen oekologisch ausgerichteten Tourismus in Freyburg im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland

Beschlüsse und Maßnahmen zum marinen Biodiversitätsschutz der Regionalabkommen OSPAR und HELCOM werden aus Perspektive des Naturschutzes wissenschaftlich analysiert und bewertet. Es werden Vorschläge für naturschutzfachliche Programme entwickelt, die dem BfN zur Verfügung gestellt werden.

Gewässerstrukturgüte

Mit der von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser LAWA entwickelten Gewässerstrukturgüteklassifikation wird die Veränderung der Gewässerstrukturen als Abweichung vom potenziell natürlichen Zustand (Leitbild) erfasst. Die interaktive Karte (Stand 2001) stellt die Strukturgüte der Fließgewässer Deutschlands auf einer Skala von 1 (unverändert) bis 7 (vollständig verändert) dar.

Gezielte Artenschutzmaßnahmen für Wiesenvögel in der Agrarlandschaft (Neuenkirchen, Niedersachsen)

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die Brutbestände der Wiesenvogelarten (u. a. Kiebitz, Uferschnepfe, Gr. Brachvogel) sind seit Jahrzehnten stark rückläufig. Trotz Durchführung von Schutzprogrammen und Ausweisung von Schutzgebieten ist dieser landesweite Trend noch nicht gestoppt. Viele Arten, wie insbesondere der Kiebitz, brüten aber nach wie vor außerhalb von Schutzgebieten in konventionell genutzten Agrarräumen. Für den landesweiten Erhalt der charakteristischen Arten sind diese Vorkommen von hoher Wichtigkeit. Das Vorhaben sollte in erster Linie Möglichkeiten entwickeln und erproben, die gefährdeten Wiesenvogelarten auf landwirtschaftlich genutzten Acker- und Grünlandflächen einen ausreichenden Reproduktionserfolg sichern können. Eine wesentliche Komponente war die Erfolgsorientierung und -honorierung für Landwirte bei einer freiwilligen Teilnahme. Fazit: Das auf freiwilliger Teilnahme basierende Projekt 'Gezielte Artenschutzmaßnahmen für Wiesenvögel in der Agrarlandschaft' wurde von den Landwirten in Neuenkirchen äußerst positiv angenommen. Über die Projektlaufzeit hat sich eine intensive und vertrauensvolle Kooperation zwischen Landwirten, Jägern, Ornithologen und Naturschützern gefestigt, die maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die durchgeführten Maßnahmen einen alternativen Ansatz auch in konventionell genutzten Agrarlandschaften zum Schutz der Wiesenvögel darstellen können. Die Schlupferfolge der Wiesenlimikolen können durch den Gelegeschutz erheblich gesteigert und damit verbesserte Reproduktionswerte erreicht werden. Das Projekt hat darüber hinaus einen Beitrag zur Entwicklung und Etablierung eines landesweiten Gelegeschutzprogrammes in Niedersachsen und Bremen (unter Förderung der EU) geleistet und wirkt auch auf diesem Weg nachhaltig für den Wiesenvogelschutz.

Kleinbauern in Amazonien: Wechselbeziehungen zwischen Ökosystem und Sozialsystem bei Nutzung und Schutz tropischer Regenwaldgebiete, Kleinbauern in Amazonien: Wechselbeziehungen zwischen Oekosystem und Sozialsystem bei Nutzung und Schutz tropischer Regenwaldgebiete

Das empirische Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Strategien, mit denen Kleinbauern die Sekundaerwald-Flaechen in der Amazonas-Region Bragantina nord-oestlich von Belem/Para nutzen und schuetzen. Dabei werden mittlere und grosse Betriebe zum Vergleich miteinbezogen. Das Ziel ist, die Einflussfaktoren und Rationalitaet, die den gegenwaertigen Strategien von Schutz und Nutzung zugrundeliegen, soweit zu verstehen, dass Vorschlaege zur Stabilisierung und Verbesserung formuliert werden koennen, die auf den vorhandenen aufbauen. Forst- und landwirtschaftliche Forschungen haben diese Kenntnis als Engpass fuer die Bewertung und Umsetzung der bereits erforschten Potentiale fuer eine nachhaltige Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung identifiziert. Aehnlich wie im beteiligten SHIFT-Projekt von Foelster/Denich in der Region geht es im Kontext der internationalen Forschung darum, den absoluten Massstab 'Primaerwald' fuer die Definition von degradierten Flaechen durch die Analyse des Wertes der Capoeira (Sekundaer- und Tertiaerwald) und die Bestimmung von Grenzen der oekologischen, sozialen und oekonomischen Tragfaehigkeit in dieser Region zu ersetzen. Fuer die Formulierung und Anpassung der grossflaechigen Regenwald-Schutzprogramme (Zonierung) geht es uch darum zu verstehen, wie sich die Nutzungs- und Schutzkonzepte verschiedener Akteure in einem Altkolonisierungsgebiet artikulieren und in das politisch-administrative System uebersetzen bzw. von diesem zur Kenntnis genommen werden. Nach Aufarbeitung des vorhandenen Materials und Absprache mit den anderen beteiligten SHIFT-Projekten in der Region (Foelster/Denich, Universitaet Goettingen) Ende 1994 und Anfang 1995 folgen nun die empirischen Arbeiten Maerz bis November 1995. Die Landwirtschaft im Ostamazonas/Brasilien durchlaeuft einen rapiden Modernisierungsprozess. Die traditionelle Bewirtschaftung durch relativ extensive Brandrodung von Sekundaerwaldflaechen weicht permanenten Nutzungsformen mit der Tendenz zu Arten- und Bodenverarmung. Die Landwirte verfolgen unterschiedliche Strategien im Hinblick auf Brachezeiten, Fruchtfolgen und Mischkulturen sowie Marktintegration, Mechanisierung und Kapitalisierung. Schwerpunkte der Projekte: (1) Modifizierung der Anbausysteme durch verbesserte Nutzung der Sekundaervegetation, - Erarbeitung von Alternativen zur Brandrodungswirtschaft; (2) Analyse der sozio-oekonomischen ??????tion und der Perspektive unter Beruecksichtigung der politischen Bedingungen und Massnahmen; (3) Anwendungsorientierung der Forschung.

Effizienz-Untersuchungen des Programms 'Naturschutzgerechte Gruenlandnutzung'

Die Effizienz des og Schutzprogramms des Landes soll mit Hilfe eines langfristigen 'Monitoring'-Programms kontrolliert werden. Dazu werden auf drei Repraesentanz-Standorten (Kuestenueberflutungsmoor, Feuchtgruenland, Trockenrasen) gleichartige Erhebungen durchgefuehrt. Diese umfassen standortkundliche Kartierungen, vegetationskundliche und tieroekologische (Laufkaefer/Voegel) Erhebungen und produktionsbiologische Analysen (pflanzenverfuegbare Naehrstoffe, pedologische Parameter, Primaerproduktion).

Bale Mountains Conservation

The Bale Mountains contain a remarkable diversity of species, many with highly restricted distributions. Among the most impressive examples of this endemism are the four monotypic genera of amphibians, three of which are only found in Bale. All these species have narrow distributions, with two restricted to just two montane sites in Harenna forest. Because of this narrow distribution these species are of high conservation priority. Recently, Bale has been subjected to devastating levels of deforestation (a ten-fold increase in deforestation in the last 10 years). Our recent surveys have revealed that the endemic species of Harenna have declined in numbers since their original description in 1986. Without immediate conservation action these species are likely to become threatened with extinction. Habitat change seems the most likely causal factor for the decline in amphibians but it might be further exacerbated by disease and climate change that affects many other amphibians in other parts of the world. To address this conservation crisis we have formed a collaborative group - including university researchers, international and local conservation groups and federal and regional Ethiopian research authorities - to conduct research on this problem. In addition we outline a plan of training of parataxonomists and an Ethiopia based Masters student. Our group is an important stakeholder in the Bale Mountains. The group comprises experts on amphibians, environmental managers and administrators (at a regional and federal level in Ethiopia) and international conservation organisations. This collaboration is important for successful execution of the project and for the development and future instigation of appropriate conservation strategies in the region. Our project plans to survey and monitor Bale species via bimonthly surveys of amphibians and habitat parameters across Harenna Forest for 1 year in order to improve basic biological knowledge of Bale Mountain frogs. In doing so we will also be able to determine how habitat quality and degradation across the Harenna escarpment is impacting the abundance of frog species. The surveys will allow us to make better estimates of IUCN-based conservation assessments and to better understand and promote the conservation of these remarkable species. The assessments will also provide a basis for mitigating future declines by developing appropriate conservation strategies (including optimal monitoring schemes). Both pre-emptive and restorative approaches will be used. The data will also be assimilated into future integrated management strategies for Bale Mountains National Park. Such strategies are likely to pinpoint areas for special conservation protection. Beyond the project we foresee the development of projects that range from specific amphibian conservation programs, to community based development projects.

Konzeptentwicklung zum Schutz der Vegetation saisonal vernässter Ackersenken

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Durch Intensivierung der Nutzung sind viele einst häufige Ackerwildpflanzen in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Neben den Kalk- und Sandäckern sind es vor allem die ‚Zwergpflanzengemeinschaften' saisonal vernässter Äcker, die sich durch ihre Vielfalt an gefährdeten Arten auszeichnen. Ihr Hauptvorkommen lag ursprünglich außerhalb der Äcker, weshalb diese Artengemeinschaft von vielen Autoren bisher nicht zur Ackervegetation gerechnet wurde. Aktuelle Untersuchungen belegen jedoch, dass saisonal vernässte Ackersenken zu den floristisch vielfältigsten Standorten dieses Pflanzengemeinschaft in Mitteleuropa gehören und dass die Vorkommen im nördlichen Brandenburg und im angrenzenden Westpolen ein Diversitätszentrum dieser Formation darstellen. Möglicherweise finden diese Zwergpflanzenarten bei extensiver Ackerbewirtschaftung inzwischen sogar günstigere Entwicklungsbedingungen vor als an traditionellen Standorten wie den Teichböden, wo sich die Lebensbedingungen durch Aufgabe der Sömmerung in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert haben. Deshalb könnte den Ackersenken in Zukunft sogar eine Schlüsselfunktion beim Erhalt dieser Pflanzenformation zukommen. Ein Problem für den effizienten Schutz ist, dass nur wenig über die spezifischen Ansprüche dieser Arten an die Standortbedingungen und die Bewirtschaftung bekannt ist. Deshalb wurde im Mai 2012 das Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 'Konzeptentwicklung zum Schutz der Vegetation saisonal vernässter Ackersenken' gestartet, in dem die Anpassung dieser Arten an den Wasserhaushalt und die Bewirtschaftung untersucht und auch geeignete Flächen für das Projekt '100 Äcker für die Vielfalt' gefunden werden sollen. Fazit: Die Analysen zum Einfluss von Standort und Bewirtschaftung auf die Vegetation von saisonal vernässten Ackersenken hat gezeigt, dass das Überstauungsregime den größten Einfluss auf die Artenzusammensetzung und das Vorkommen seltener Arten hat, es wurden aber auch Bewirtschaftungseffekte gefunden. Entsprechende Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Arten-gemeinschaft werden in Kapitel 6.4 schematisch in einem Schutzkonzept mit Managementempfehlungen dargestellt. Die Interviews mit Landwirten haben gezeigt, dass ein verbesserter Dialog aller Akteure, verstärkte Wissensvermittlung und eine sensiblere Beachtung betriebswirtschaftlicher Aspekte die Akzeptanz bei den Landwirten erhöhen und die Etablierung nachhaltiger Schutzprogramme erleichtern könnte.

Optimierung des Moormanagements im Hinblick auf den Schutz der Biodiversität und der Ökosystem(dienst)leistungen (u. a. Klimaschutz, Wasserhaushalt) incl. der Ableitung eines Handlungsleitfadens

Derzeit verursachen die drainierten Moore ca. 5% der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. Das Verbundprojekt 'Organische Böden' des Thünen-Instituts hat die Ermittlung und Bereitstellung von Methoden, Aktivitätsdaten und Emissionsfaktoren für die Klimaberichterstattung in den Sektoren Landwirtschaft und Landnutzung zum Ziel.

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