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Krefelder Straße 223, Veränderung der Anordnung der Lagerung gemäß § 16 BImSchG

Die Gas & More Schweißtechnik Thöne GmbH, ein Tochterunternehmen der Linde GmbH, Gases Division, betreibt am Standort Krefelder Straße 223 in 52070 Aachen einen Gas- & More Shop. Hier werden überwiegend gewerbliche Endkunden mit Gasen und Zubehör beliefert. Es ist geplant, die Anordnung der Lageflächen auf dem Grundstück des Gas & More Shops zu verändern. Damit sollen die Betriebsabläufe verbessert werden. Die Lagermengen ändern sich durch die geplanten Maßnahmen nicht.

Errichtung und Betrieb eines Lagers bis zur Gesamtmenge von 7,5 t für brennbare Gase (H 220) in Stahlflaschen nach Gefahrgutrecht ADR

Die Wilhelm Merkle Schweißtechnik GmbH, Meisenstraße 11a, 84030 Ergolding, betreibt auf dem Grundstück mit der Fl.Nr. 3532/0 der Gemarkung Ergolding, Markt Ergolding, ein immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftiges Gaslager. Am 28.05.2020 ging beim Landratsamt Landshut ein Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Neugenehmigung nach § 4 BImSchG vom 22.05.2020 ein. Beantragt wurde die Errichtung und der Betrieb eines Lagers bis zur Gesamtmenge von 7,5 t für brennbare Gase (H 220) in Stahlflaschen nach Gefahrgutrecht ADR, genehmigungsbedürftige Anlage laut Nr. 9.1.1.2 (V) des Anhangs 1 der 4. BImSchV. Nach Nr. 9.1.1.3 (S) der Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) war eine standortbezogene Vorprüfung zur UVP durchzuführen. Die Prüfung ergab, dass keine UVP durchzuführen ist, da keine Beeinträchtigungen der nach Anhang 2 zum UVPG zu prüfenden Schutzgüter zu befürchten sind. Der immissionsschutzrechtliche Genehmigungsbescheid nach § 4 BImSchG erging mit Datum vom 17.09.2020.

R09041628.doc

Bericht Nr.R0 04 1628 Thema:Zeitstandzugprüfungen an Proben aus einer PE-Deponieentwässerungsleitung zur Bestimmung des Widerstandes gegenüber langsamem Rissfortschritt im Full Notch Creep Test (FNCT) Auftraggeber:Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner GmbH Größenwiesenweg 28 D-73660 Urbach Amtlich anerkannte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungs-Stelle für Behälter, Rohre und Abdichtungsbahnen aus Thermoplasten (NRW 37). HESSEL Ingenieurtechnik GmbH Am Vennstein 1a D-52159 Roetgen Tel.: +49 2471/ 920 220 Fax: +49 2471/920 2219 E-Mail: info@hessel-ingtech.de Net: www.hessel-ingtech.de Datum: DAP-PL-3760.00 Nach DIN EN ISO/IEC 17025 durch die DAP Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH akkreditiertes Prüflaboratorium. 13.10.2009 Zeichnungsberechtigter: Dr.-Ing. Joachim Hessel Die in diesem Bericht enthaltenen Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die Prüfgegenstände. Dieser Bericht darf ohne schriftliche Genehmigung der HESSEL Ingenieurtechnik nicht auszugsweise vervielfältigt werden. Dok. Nr.: R09 04 1628 Seite 1 von 5 Vorbemerkung Ziel der Untersuchungen ist es, den Widerstand von Proben aus der Rohrwand einer PE-Deponieentwässerungsleitung gegenüber langsame m Rissfortschritt im FNCT festzustellen. Der Full Notch Creep Test (FNCT) dient zur Bestimmung des Spannungsrissverhaltens von Polymeren unter Verwendung von gekerbten Proben. Die Ergebnisse von FNCT-Versuchen korrelieren mit Zeitstandinnendruckversuchen an Rohren.1 Die Prüfung erfolgt nach DIN EN 12814-3 2 und Richtlinie DVS 2203 Teil 4; Beiblatt 2 (12/2001).3 Zur Abkürzung der Prüfzeit werden die Versuche in einer 2%igen wässrigen Netzmittellösung (Arkopal N-100) durchgeführt. 4 Prüfmuster Das Prüfmuster (ovalisierter Rohrabschnitt ca. 200 mm lang; Durchmesser 297 mm bzw. 256 mm; Wanddicke ca. 27 mm) wurde uns vom Auftraggeber zugeschickt (Probeneingang 27.08.2009). Weitere Angaben zu dem Prüfmuster sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Interne Bezeichnung 1628 Tabelle 1: RohstoffFarbeBemerkung Polyethylenschwarz„Rohrprobe Deponie Burghof“ Angaben zu dem Prüfmuster Probenvorbereitung und Prüfbedingungen beim FNCT Aus dem Prüfmuster wurden je 3 Probestäbe mit quadratischem Querschnitt (10 x 10 mm) in Längsrichtung bzw. Rohrumfangsrichtung im Abstand von ca. 0,5 mm von der Rohrwandinnenseite herausgearbeitet. Alle Proben wurden mittig gekerbt (s. Skizze). F F Umlaufende Kerbe 1Fleißner, M.: Langsames Risswachstum und Zeitstandfestigkeit von Rohren aus Polyethylen. Kunststoffe 77 (1987) 1, S. 45/50. 2Prüfen von Schweißverbindungen aus Thermoplasten -Zeitstandzugversuch- 3Deutscher Verband für Schweißtechnik e.V.: Prüfen von Schweißverbindungen an Tafeln und Rohren aus thermoplastischen Kunststoffen - Zeitstand-Zugversuch -; Beiblatt 2: Full Notch Creep Test Deutscher Verlag für Schweißtechnik DVS-Verlag GmbH, Postfach 10 19 65, 40010 Düsseldorf 4Hessel, J. u. Mauer, E.: Ze itstandprüfung in wässriger Netzmittellösung Zeitschrift "Materialprüfung" 36 (1994) 6, S. 240/243 Dok. Nr.: R09 04 1628 Seite 2 von 5 Je 3 Proben in Rohrumfangsrichtung bzw. Rohrlängsrichtung wurden im Zeitstand-Zugversuch nach Richtlinie DVS 2203 Teil 4, Beiblatt 2, bei der Prüftemperatur 80 °C ± 0,5 K geprüft. Die Prüfspannung von 4,0 N/mm² wurde auf den verbleibenden ungekerbten Restquerschnitt bezogen. Als Prüfmedium wurde eine 2%ige wässrige Lösung aus einem Netzmittel (Arkopal N-100) und deionisiertem Wasser verwendet. Durchgeführte Untersuchungen Es wurden nachfolgend genannte Untersuchungen durchgeführt: 1. Berechnung der Randfaserdehnung durch Ovalisierung des Rohres 2. Messung der Oxidations-Induktions-Zeit (OIT) bei 210 °C 3. Prüfung des Widerstandes gegenüber Spannungsrissbildung im FNCT Ergebnisse der Untersuchungen Berechnung der Randfaserdehnung Die Berechnung der Randfaserdehnung an der Rohrwandinnenseite am Scheitel (Stelle 1) beträgt 2,2 %, am Kämpfer (Stelle 2) wurde eine Stauchung von 2,7 % berechnet 1 2 Fazit: Die berechnete Randfaserdehnung liegt unterhalb des in DVS 2205-1 genannten Grenzwertes von 3 %. Oxidations-Induktions-Zeit (OIT) Es wurde eine Oxidations-Induktionszeit von 22 Minuten gemessen. Fazit: An dem Untersuchungsmuster sind noch keine Anzeichen von Wärmealterung zu erkennen. Dok. Nr.: R09 04 1628 Seite 3 von 5

Verbundhybridschmieden für Stahl und Aluminium Verbundhybridschmieden für Stahl und Aluminium

Am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) wird gemeinsam mit dem Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren (ISAF) der TU Clausthal ein neues Schmiedeverfahren für den automobilen Leichtbau entwickelt. Es geht um das stoffschlüssige Verbundhybridschmieden von Stahlblechen und Aluminium-Massivteilen bereits während der Umformung. Das spart einen Prozessschritt gegenüber dem üblichen Bolzenschweißen, bei dem die Komponenten erst umgeformt und dann verbunden werden. Als Lotwerkstoff wird Zink verwendet, um die übliche Kontaktkorrosion zwischen Stahl und Aluminium zu minimieren. Im Rahmen des Projekts werden die nötigen Parameter für das Verfahren entwickelt und geeignete Blechdicken und Bolzenformen sowie die möglichen Belastungen auf die Fügezone ermittelt. In Zukunft ließen sich damit Leichtbauteile für die Automobil- und Luftfahrtindustrie schneller und wirtschaftlicher herstellen.

Leichtbau durch Wobbel-Schweißnähte Leichtbau durch Wobbel-Schweißnähte

Die Volkswagen AG setzt zum Schweißen der Golf-Rohkarosserie Spann-Schweißroboter, sogenannte „Laserspannzangen”, ein. Anstelle einer herkömmlichen Schweißnaht werden hier mithilfe eines Laserstrahls „Wobble-Nähte” erstellt. Für diese Schweißtechnik werden insgesamt weniger Schweißpunkte benötigt, sodass im Vergleich zum Punktschweißen Energieeinsparungen von bis zu 20 % bei einer gleichzeitigen Festigungssteigerung von 40 % erzielt werden können. Der Einsatz der „Wobble-Technik” führt zudem zu einer zusätzlichen Gewichtseinsparung, da für den Schweißprozess deutlich kleinere Flansche eingesetzt werden können.

Teilvorhaben 'Entwicklung einer Fügetechnologie für die Herstellung von Stacks im GW-Maßstab'

Das Projekt "Teilvorhaben 'Entwicklung einer Fügetechnologie für die Herstellung von Stacks im GW-Maßstab'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik durchgeführt. Ziel der nationalen Wasserstoffstrategie ist es, grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Ein schneller Markthochlauf für die Produktion von grünem Wasserstoff ist ein essentieller Schritt auf diesem Weg. Um den prognostizierten Bedarf an Wasserstoff zu decken, wird der überwiegende Teil der Nachfrage importiert werden müssen. Ein Weg, um am Wachstum der grünen Wasserstoffwirtschaft teilzuhaben, ist, wettbewerbsfähige Wasserstofftechnologien in Deutschland zu entwickeln, zu produzieren und an Kunden weltweit zu vertreiben. Hierzu bedarf es deutlicher Fortschritte in Bezug auf Produktions- und Betriebskosten. Das Verbundprojektes StaR hat sich zum Ziel gesetzt die Kosten für alkalische Elektrolyseure auf einen Wert deutlich unter den aktuellen Marktprognosen für 2030 zu reduzieren. Dazu werden in einem ganzheitlichen Ansatz auf unterschiedlichen Arbeitsebenen Kostensenkungspotentiale identifiziert und in die Produktion implementiert. Dabei liefern die Teilziele i) Auswahl kostengünstiger, performanter Materialien und ii) produktionsorientierte Stackentwicklung zwei Hauptbeiträge zur Kostenreduktion auf Stackebene. Um einen Elektrolyseur zu entwickeln, der zu marktgerechten Preisen in Deutschland produziert werden kann, werden parallel zu der zuvor erwähnten Stackentwicklung wirtschaftlich sinnvolle Produktions-, Logistik- und Supply Chain Konzepte für die GW-Fabrik und deren Hochlauf ausgearbeitet. Unterstützt wird dies durch die Entwicklung eines Digitalen Zwillings der den gesamten Produktionsprozess sowie kritische Teile der Supply Chain abbildet. Damit können die Konzepte validiert und der Herstellungs-Ramp-Up untersucht werden. Dazu gehört die Identifizierung geeigneter Automatisierungsgrade für Produktion und Logistik, um das Ziel der Kostenreduktion zu erreichen. Nur so lässt sich eine kostenoptimale Herstellung in Deutschland garantieren, inkl. des damit verbunden Aufbaus von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen im Land.

Teilvorhaben: Übertragung auf ein Regalbediengerät (RBG)

Das Projekt "Teilvorhaben: Übertragung auf ein Regalbediengerät (RBG)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Klaus Raiser GmbH & Co. KG durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, das Eigengewicht hochbeanspruchter Schweißkonstruktionen durch den qualifizierten Einsatz hochfester Feinkornbaustähle maßgeblich zu reduzieren und somit einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz zu leisten. Zur Generierung des hierfür benötigten Leichtbaupotentials ist eine wesentliche Erhöhung des ertragbaren Lastniveaus bzw. der Lebensdauer von zyklisch beanspruchten Schweißnähten aus hochfesten Stählen Voraussetzung. Um dies zu realisieren, kommen mehrere Stellhebel in Frage. Zum Einen kann dies durch eine Reduktion der Eigenspannungen im Bereich der Schweißnaht erfolgen. Hierzu soll versuchstechnisch im großen Maßstab der Einfluss mechanischer Nachbehandlungsverfahren, wie hochfrequentes Hämmern, des Schweißzusatzwerkstoffs (Undermatching, LTT-Werkstoffe), des Vorwärmens auf die Ausbildung von Eigenspannungen sowie der Einfluss auf die Schwingfestigkeit untersucht werden. Ein weiterer Ansatz ist die Optimierung der Konstruktion der Schweißgeometrie, um Steifigkeitssprünge zu reduzieren. Hierzu ist eine Trennung von Struktur- und Schweißkerbe erforderlich, was unter anderem durch Entlastungskerben sowie formgeschweißte Übergangsdetails realisiert werden soll. Des Weiteren sollen Analyse- und Bewertungsmethoden hinsichtlich der Lebensdauer bei mehrachsiger Beanspruchung betrachtet und ein Prüf- und Bewertungskonzept zur verbesserten Lebensdauervorhersage erarbeitet werden. Darauf aufbauend sollen für ausgewählte Schweißprozesse digitale Zwillinge aufgebaut werden. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse auf Konstruktionsdetails angewandt und auf Basis der generierten großen Datenbasis neue Kerbfallklassen erarbeitet, welche zukünftig für Regelwerke berücksichtig werden können.

Messmethoden zur vorbeugenden Arbeitssicherheit beim Schweissen

Das Projekt "Messmethoden zur vorbeugenden Arbeitssicherheit beim Schweissen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutscher Verband für Schweißtechnik durchgeführt. Arbeitsschutz beim Schweissen; Unfallverhuetung und Gesundheitsschutz.

Teilvorhaben: Entwicklung einer Systematik zur in-line Kontrolle von Schweißverbindungen und Übergängen auf Basis von optischer 3D-Vermessung

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung einer Systematik zur in-line Kontrolle von Schweißverbindungen und Übergängen auf Basis von optischer 3D-Vermessung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Liebherr-Werk Biberach GmbH durchgeführt. Manuelles oder automatisiertes Schweißen ist in der metallverarbeitenden Industrie das maßgebende Fertigungsverfahren. Aufgrund ihrer geringeren Ermüdungsfestigkeit und Lebensdauer im Vergleich zum Grundwerkstoff stellen Schweißverbindungen immer strukturelle Schwachpunkte dar. Die benötigten Blechdicken in geschweißten und zyklisch beanspruchten Bauteilen und Konstruktionen und der damit verbundene Ressourcenbedarf werden dabei stets über den geringen Ermüdungswiderstand der Schweißverbindung vorgegeben. Ein wesentlicher Anteil daran ist maßgeblich auf die Kerbwirkung bzw. Spannungskonzentration am Schweißnahtübergang zurückzuführen. Aus zahlreichen Untersuchungen ist bekannt, dass die lokale Nahtgeometrie in hohem Maße für die Ermüdungsfestigkeit der Verbindung relevant ist und Risse von einzelnen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung initiieren. Die Identifizierung von geometrischen Schwachstellen mit hoher Kerbwirkung ermöglicht zudem die gezielte Nacharbeit. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Konzeptes für ein automatisierbaren und anwenderunabhängiges Verfahren zur in-line (oder nachfolgenden) Inspektion und individuellen Lebensdauerbewertung von Schweißverbindungen auf Basis von 3D-Scans zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird auf die Erarbeitung einer technischen Lösung zur Erstellung von 3D-Scans und deren Auswertung an Schweißverbindungen aus Baustahl (S355) durch Metallaktivgasschweißen (MAG) gelegt. Der Stahlbau zählt im Kranbau zu den Schlüsselkompetenzen. Hierbei werden mithilfe manueller und automatisierter Schweißungen Stahlbaukomponenten gefertigt. Neben der reinen Fertigung stellt die Auslegung der Bauteile eine wesentliche Rolle dar. Dabei muss neben der statischen Festigkeit vor allem auch die Betriebsfestigkeit betrachtet werden. Einen erheblichen Einfluss hierauf hat der Übergang zwischen Grundwerkstoff und Schweißnaht.

Ressourcen- und CO2-Effizienz von Schweißkonstruktionen im Stahl- und Schwermaschinenbau durch innovative Schweißtechnik und digitale Zwillinge

Das Projekt "Ressourcen- und CO2-Effizienz von Schweißkonstruktionen im Stahl- und Schwermaschinenbau durch innovative Schweißtechnik und digitale Zwillinge" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Otto-Graf-Institut, Materialprüfungsanstalt durchgeführt. In 2018 entstanden durch die Stahlindustrie 58,4 Mio. Tonnen CO2 bei der Erzeugung und Bearbeitung von Roheisen und Stahl. Dies entspricht nahezu 7 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland. Eine äußerst wirkungsvolle Maßnahme den verursachten CO2-Ausstoß zu reduzieren, besteht im optimierten Werkstoffeinsatz. Die Verwendung von Feinkornbaustählen mit höheren Festigkeiten ermöglicht die Realisierung schlankerer Tragwerke bzw. Schweißkonstruktionen. Abgesicherte Bewertung- und Konstruktionsmethoden, wie solche Werkstoffe optimal eingesetzt werden können und dürfen, liegen derzeit jedoch nicht vor. Die Anwendung höchstfester Feinkornbaustähle findet aufgrund bestehender Unsicherheiten hinsichtlich der Ermüdungsbewertung und weiterer mechanisch-technologischer Eigenschaften in vielen Branchen, insbesondere bei KMU, (noch) nicht statt. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer Bewertungsmethode sowie eines Konstruktionskatalogs für Schweißkonstruktionen aus hochfesten Stählen unter ein- und insbesondere mehrachsig proportionaler und nicht-proportionaler Beanspruchung. Es wird somit ermöglicht, das Eigengewicht hochbeanspruchter Schweißkonstruktionen maßgeblich zu reduzieren und somit einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz zu leisten.

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