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Sanierungsrahmenplan Tagebau Espenhain

Titel: Braunkohlenplan als Sanierungsrahmenplan für den stillgelegten Tagebau Espenhain Planungsstand: fortgeschriebene Fassung wurde am 25.09.2003 durch das Sächsische Staatsministerium des Innern genehmigt, verbindlich seit 15.04.2004 Inhalt: * Die bergbauliche Sanierung mit Tagebau-Großgeräten (Kippenrückgewinnung und Verkippung des Randschlauches) wurde im Mai 2001 abgeschlossen. Arbeiten an den Nord- und Nordostböschungen von Markkleeberger und Störmthaler See, die Ostböschung der ehemaligen Tagebauausfahrt, die Bereiche Göhrener und Getzelauer Insel sowie am Dammbauwerk zwischen den Restseen bildeten die verbliebenen Handlungsschwerpunkte. * Maßnahmen zur Landschaftsgestaltung konzentrieren sich auf die Nordböschung des am 15.07.2006 in öffentliche Nutzung übergebenen Markkleeberger Sees (Uferpromenade im Bereich Bornaische Straße mit archäologischer Fundstätte), das Dammbauwerk zwischen den Seen (Wildwasserstrecke "Kanu-Park", Gewässerverbund), das Steilufer im Bereich Störmthal-Güldengossa (Erhalt "geologischer" und "ökologischer Fenster) sowie das Umfeld des künftigen Wassersportzentrums Gruna (Regattastrecke, Hafen, Strand). * Schwerpunkte bei der Sanierung von Altlasten bilden die Altablagerungen an der B 2/95 (Schutz des Grundwassers, Fassung und Behandlung von Deponiegasen, niveaugleiche Verfüllung) sowie die industrielle Absetzanlage zur Ascheverspülung im östlichen Teil der Halde Trages (Begrünung, Sukzession). Der Betrieb der Zentraldeponie Cröbern soll so erfolgen, dass Grundwasserschutz (Basisabdichtung) und Sichtschutz (Schutzwaldgürtel) gewährleistet werden. * Im Zuge der Restlochflutung unter Einleitung von Sümpfungswässern aus dem aktiven Bergbau entstehen der 2,5 km² große Markkleeberger See (Flutung 1999-2006) sowie der 7,3 km² große Störmthaler See (2003-2011). Die Vorflutgestaltung schließt einen Verbund zwischen beiden Seen, die Anbindung des Markkleeberg Sees über die Kleine Pleiße an die Pleiße, die Bespannung des Gösel-Altlaufes zwischen Pötzschau und Dreiskau-Muckern sowie die Renaturierung der Pleiße ein. * Die in den Altkippenbereichen etablierte Landwirtschaft verfügt über einen Bestandsschutz (Anlage von Alleen und Flurgehölzen zur Landschaftsaufwertung). Prioritäre Handlungsfelder der Forstwirtschaft bestehen in der Waldmehrung (naturnahe, standort- und funktionsgerechte Aufforstungen mit Schwerpunkt Alt- und Neukippenbereiche) sowie im Umbau von Pappel-Reinbeständen (Altkippen und Halde Trages). * Die Entwicklung von Natur und Landschaft schließt die gezielte Belassung von Sukzessionsflächen mit Beschränkung von Sanierungsmaßnahmen auf den Abbau örtlicher Gefährdungspotenziale (Südufer Markkleeberger See mit Getzelauer Insel, Westufer Störmthaler See mit Göhrener Insel), den Erhalt bestehender Formen und Lebensräume (Erosionsformen Halde Trages, Göselaue, Steilufer Störmthal-Güldengossa) sowie gezielte Vernetzungen mit dem Tagebauumfeld (Oberholz) ein. * Freizeit und Erholung werden sich am Markkleeberger See auf das Nord- und Ostufer (Uferpromenade, Wachauer und Auenhainer Strand, Wildwasserstrecke, Segelstützpunkt) und am Störmthaler See auf das Wassersportzentrum Gruna auf der Magdeborner Halbinsel (Kanuregattastrecke, Segelhafen, Strand) konzentrieren. Beide Seen werden untereinander mit einem auch für Segelboote befahrbaren, mit einer Schleuse versehenen Kanal verknüpft und mittelfristig in einen "Gewässerverbund Region Leipzig" eingebunden. * Das Verkehrsnetz wird mit dem im August 2006 fertig gestellten Neubau der Autobahn A 38, der A 72 (Leipzig-Chemnitz) und der K 7924 (Dreiskau-Muckern - Störmthal) schrittweise ausgebaut. Damit werden neben der Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur Voraussetzungen zur Erschließung der Bergbaufolgelandschaft geschaffen. Bei der Herstellung des Wegenetzes bilden Querungen von Pleiße und B 2/95 im Bereich Gaschwitz/Großdeuben Schwerpunkte. * Die Revitalisierung der bis 1993 vom Abbau bedrohten Ortslage Dreiskau-Muckern (EXPO-Dorf 2000) ist weit fortgeschritten (1993 50, 2001 300 Einwohner). Im Sanierungsgebiet entstanden im Rahmen der Initiative "Kunst statt Kohle" mehrere Landschaftskunstwerke (Butterfly am Südufer des künftigen Störmthaler Sees), die in Zukunft ergänzt werden sollen. Der Dispatcherturm (Magdeborner Halbinsel) und der Aussichtsturm (Rundwanderweg Halde Trages) bieten markante Ausblicke.

Entwicklung einer umfassenden Methodik zur Integration von Flettnerrotoren auf verschiedenen Schiffstypen, Vorhaben: Entwicklung und Validierung neuer Flettnerrotor-Analysesysteme und -steuerungen (FlettnerControl)

Entwicklung einer umfassenden Methodik zur Integration von Flettnerrotoren auf verschiedenen Schiffstypen, Vorhaben: Entwicklung und Validierung eines Konzepts für eine ganzheitliche Rotorschiffsteuerung (FlettnerTwin)

H2020-EU.2.1. - Industrial Leadership - Leadership in enabling and industrial technologies - (H2020-EU.2.1. - Führende Rolle der Industrie - Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien), Earth Observation for Maritime Navigation (EONav)

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP): SOFC-Bordenergieversorgungssystem, Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP): SOFC-Bordenergieversorgungssystem

Projektziel ist die Entwicklung des kompakten SOFC-Bordenergieversorgungssystems 'EN 500P' bis 500 W elektrischer Leistung auf SOFC-Basis (Solid Oxid Fuel Cell) für den Betrieb mit Flüssiggas (Propan/Butan). Die Anwendungen sollen vor allem im mobilen Bereich überall dort sein, wo eine zuverlässige und umweltverträgliche Stromversorgung nicht gewährleistet werden kann, so z. B. auf Segelyachten und in Reisemobilen oder auch in abgelegenen Regionen ohne Stromversorgungsnetz. Gegenwärtig werden die oben benannten Erfordernisse an eine Stromversorgung durch Notstromaggregate auf Benzin- oder Dieselbasis abgedeckt, die aber hinsichtlich Effizienz, Geräuschentwicklung, Vibration und Abgasemission extreme Defizite aufweisen und von den Kunden nur mangels Alternativen genutzt werden. Auch aktuell eingeführte Systeme mit Brennstoffzellen auf Methanol-Basis (DMFC) sind auf maximale elektrische Leistungen kleiner als 100 W begrenzt und damit vom Kundennutzen deutlich eingeschränkt. Über drei Meilensteine werden in 5 APs nach Applikationsentwicklung, Feldtestplanung und Integration in den Versuchsträger Tests an Prototypen der drei Entwicklungsstufen in 2 Feldtestreihen durchgeführt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit new enerday.

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP): SOFC-Bordenergieversorgungssystem, Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP): SOFC-Bordenergieversorgungssystem

Projektziel ist die Entwicklung des kompakten SOFC-Bordenergieversorgungssystems 'EN 500P' bis 500 W elektrischer Leistung auf SOFC-Basis (Solid Oxid Fuel Cell) für den Betrieb mit Flüssiggas (Propan/Butan). Die Anwendungen sollen vor allem im mobilen Bereich überall dort sein, wo eine zuverlässige und umweltverträgliche Stromversorgung nicht gewährleistet werden kann, so z. B. auf Segelyachten und in Reisemobilen oder auch in abgelegenen Regionen ohne Stromversorgungsnetz. Gegenwärtig werden die oben benannten Erfordernisse an eine Stromversorgung durch Notstromaggregate auf Benzin- oder Dieselbasis abgedeckt, die aber hinsichtlich Effizienz, Geräuschentwicklung, Vibration und Abgasemission extreme Defizite aufweisen und von den Kunden nur mangels Alternativen genutzt werden. Auch aktuell eingeführte Systeme mit Brennstoffzellen auf Methanol-Basis (DMFC) sind auf maximale elektrische Leistungen kleiner als 100 W begrenzt und damit vom Kundennutzen deutlich eingeschränkt. Über drei Meilensteine werden in 6 APs nach Komponenten- und Systementwicklung, Systemdauer- und Umwelttest, Applikationsentwicklung und dem Bau von Feldtestsystemen zwei Feldtestreihen durchgeführt. Nach der ersten Reihe werden Modifizierungen im Entwicklungsprozess vorgenommen.

Grundlagenuntersuchungen zur Optimierung von Segelrotoren (Flettner-Rotoren) für den Antrieb von Schiffen

Neben den negativen Effekten der durch den Seetransport verursachten Emissionen (je nach Studie kommen 2-4% der weltweiten CO2-Emissionen aus der Schifffahrt) sind die jetzt schon hohen und in den nächsten Jahren weiter steigenden Brennstoffkosten ein wesentlicher Faktor in den Betriebskosten der Schifffahrtsbranche. Verglichen mit anderen Transportfahrzeugen sind Schiffe jedoch pro transportierter Tonne immer noch die umweltfreundlichsten Transportmittel und aus heutiger Sicht für lange Transportstrecken und große Transportmengen unverzichtbar. Dennoch ist unbestritten, dass die Schadstoffemissionen der Schiffe zur Luftverschmutzung und dem Klimawandel beitragen. Alternative Antriebe auf Basis erneuerbarer Energien können hier einen wesentlichen Beitrag zur Brennstoffeinsparung und damit zur CO2- und Schadstoffreduzierung leisten, zumal ein Großteil der Schiffe immer noch das stark schwefelhaltige Schweröl einsetzt, sofern die Richtlinien der Länder oder der Schifffahrtsorganisation IMO nicht für bestimmte Seegebiete (z.B. Nord- und Ostsee) andere Brennstoffe (Marine Diesel Oil MDO oder Marine Gas Oil MGO) fordern. Heute verwendete Segelrotoren basieren jedoch im Prinzip auf der Rotortechnologie des Herrn Flettner aus den 1920er Jahren. Hier bietet sich noch viel Raum für Optimierungen, die im Rahmen dieses Projektes untersucht und messtechnisch nachgewiesen werden sollen, um als Basis für die Entwicklung einer neuartigen, innovativen Segelmaschine zu dienen. Hauptziel ist die Verbesserung der 'Am Wind - Eigenschaften' des Segelrotors. Im Rahmen dieses Förderprojektes konnten die Grundlagen für eine zukunftweisende Segeltechnologie in der kommerziellen Seeschifffahrt erarbeitet werden. Es wurden verschiedene Schiffsvorentwürfe entwickelt, welche diese neue Segeltechnologie nutzen könnten. Unabhängig davon ob derartige Projekte zeitnah umgesetzt werden können, halten wir es für sehr notwendig die praktische Erprobung dieser neuen Segeltechnologie in realer Größe voranzutreiben. Aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile gegenüber bekannten Segelsystemen könnte sich hieraus ein weitverbreitetes Produkt für die kommerzielle See-Schifffahrt entwickeln.

Ökologische Hafensanierung am Dümmer

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Der Vereinshafen für Segelboote wurde in den 60er Jahren unter den damals üblichen Bedingungen (Stahlspundwände) in den Schilfgürtel des Dümmer gebaut, und zwar unmittelbar angrenzend an ein Naturschutzgebiet. Aufgrund der fortschreitenden Eutrophierung ist der Schilfgürtel inzwischen verschwunden. Durch die rechteckige Form fügt sich der Hafen wenig in den Naturraum ein, das angrenzende Naturschutzgebiet wird durch die Aktivitäten im Hafen beeinträchtigt. Der Hafen soll nun saniert werden mit dem Ziel, eine ökologische Verbesserung der Situation zu erreichen, eine Pufferzone zum angrenzenden Naturschutzgebiet zu bilden, einen Teil des ursprünglichen Schilfgürtels wieder herzustellen und eine bessere Einbindung in den sensiblen Naturraum zu erreichen. Fazit: Mit der erfolgreichen Durchführung des Projektes konnte unter Beweis gestellt werden, dass die Sanierung eines Sportboothafens unter ökologischen Gesichtspunkten in einem sensiblen Naturraum möglich ist. Eine Aufwertung der ökologischen Situation konnte nicht nur rechnerisch im Rahmen des Antragverfahrens nachgewiesen werden, sondern bereits im ersten Jahr nach der Fertigstellung durch Beobachtung der Flora und Fauna im Hafenbecken und dem angrenzenden Naturschutzgebiet. Pflanzen und Tiere haben das neue Gelände sehr schnell angenommen und als Brut- und Raststätte benutzt. Durch die Verwendung von bepflanzten Steinschüttungen statt Stahlspundwänden konnte zusätzlicher Lebensraum für Fische und andere Wasserlebewesen geschaffen werden. Gleichzeitig konnte die Eignung dieses Hafenkonzeptes für die Durchführung internationaler Regatten unter weitestgehender Schonung der natürlichen Umgebung unter Beweis gestellt werden. Die im Projektantrag beschriebenen Ziele des Vorhabens können somit als vollständig erfüllt betrachtet werden.

Untersuchungen zur Reaktion und Orientierung von Fischen gegenueber Umweltparametern. Reduktion der Umweltbelastung aus Aquakulturanlagen

Die Reaktionen von Fischen, die auf veraenderte Umweltbedingungen treffen, werden im Labor und in situ untersucht. Hierzu wurde ein schwimmendes Laboratorium (ATOLL) installiert (Schenkung ATOLL-GmbH, Umbau Erstfinanzierung BMFT, jetzige Finanzierung VW-Stiftung). Das Labor wird in Gebiete mit starken Fluktuationen von Umweltgroessen geschleppt und erlaubt dort die Analyse des Verhaltens von Fischen ueber lange Zeit. Zusaetzlich wurden Untersuchungen mit einem kleinen, privat finanzierten Segelboot durchgefuehrt, in dessen Bug ein Unterwasserfenster montiert ist; durch diesen Versuchsansatz gelang es, so dicht an Heringsschwaerme heranzukommen, dass mit hochaufloesenden optischen und akustischen Geraeten das Verhalten dieser wichtigen Nutzfischart quantitativ im Meer erfasst werden konnte. Diese schwimmenden Messplattformen wurden vor dem Kraftwerk Kiel Ost, im Schleusenbereich Kiel Holtenau und in der Flensburger Foerde eingesetzt. In der Flensburger Foerde, die horizontal geschichtet ist und ueber Monate hinweg anoxisches Tiefenwasser aufweist, wurde zB untersucht, wie die Fische reagieren, wenn sie mit derartigem Wasser in Kontakt kommen. Hierzu wird zB das Verhalten eines Fischschwarmes registriert, der in einem Versuchs-Netzkaefig kreist, bei langsamem Absenken des Kaefigs in das Tiefenwasser. Dabei werden simultan die Veraenderungen der Umweltparameter elektronisch registriert. Aehnliche Ansaetze wurden in Abwasserfahnen und Abstromfahnen von Kuehlwassernutzern realisiert. In Holtenau wurde das Suchverhalten von wandernden Heringsschwaermen in Relation zum Kanalwasser analysiert. Ziel ist ein oekotoxikologisches in-situ-Testverfahren.

Zaehlung der Eiderenten und Brandgansbestaende und detaillierte Erfassung der Verteilung von Wasserfahrzeugen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

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