Online-Tagung der KBU zum Weltbodentag 2020 „Kunststoffe in der Umwelt – Ein Problem für unsere Böden, oder nur falscher Alarm?“ am 3. Dezember 2020 Kleinste Kunststoffpartikel finden sich bereits in allen Umweltkompartimenten (Boden, Wasser und Luft). In den Boden kann Mikroplastik direkt oder indirekt vor allem aus Quellen wie Kosmetika, Reinigungsmitteln, Kunststofferzeugnissen, Littering, Sekundärrohstoffdüngern und Straßenverkehr gelangen. Boden der uns für die Erzeugung und Produktion von Nahrungsmitteln dient und der als Filter und Schutzschicht unser Trinkwasser schützt. Anhand erster Untersuchungen liegt die Vermutung nahe, dass der Eintrag von Kunststoffen in den Boden beträchtlich ist. Hauptquellen für den Eintrag der Kunststoffpartikel sind nach vorliegenden Untersuchungen vor allem von Straßen abgeschwemmte Reifenpartikel, fragmentierte Plastikfolien aus der Landwirtschaft, Klärschlamm sowie mit Plastikteilchen verunreinigte Biokomposte und Gärprodukte. Im Detail wird dies in den verlinkten Vorträgen ausgeführt. Die Tagung fokussierte auf die folgenden drei Fragen: Wo stehen wir mit unserem Wissen? Was können und müssen wir tun? Wo bestehen Möglichkeiten zur Reduzierung der Einträge in den Boden? Über 300 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der online-Veranstaltung teil. Hier finden Sie das Ergebnispapier . Block 1: Wo stehen wir mit unserem Wissen? Grußwort (Mechthild Caspers, Referatsleiterin im BMU ) Warum dieses Thema? (Prof. Dr. P. Grathwohl, KBU) Kunststoffe in Böden: ja, und? (Dr. C. Schulte, UBA , Leiter der Abteilung II 2 „Wasser und Boden“) Reifenpartikel – vom Fahrzeug bis in den Boden (Prof. Dr. M. Barjenbruch, D. Venghaus, TU Berlin) Mikrokunststoffe in Produkten aus Bioabfall – Einträge in Böden (Prof. Dr. M. Kranert, Universität Stuttgart) Block 2: Dialogforum mit kurzen Eingangsstatements Wie minimiert man Plastik bei der Bioabfall-Sammlung? (J. Ohde u. Y. Eger, GAB Umwelt Service, Pinneberg) Wie entfernt man Plastik aus Kompost? (M. Balhar, Geschäftsführer Gütegemeinschaft Ost) Klärschlamm als Senke für Mikroplastik jetzt und in Zukunft? (Dr. K. Bauerfeld ,TU Braunschweig) Agrarfolien – Verwertung erfolgreich? (M. Dambeck, Geschäftsführer RIGK GmbH) Block 3: Podiumsdiskussion: Nächste Schritte - Was müssen wir tun? Dr. L. Busse UBA, Leiterin des Fachbereichs II (Gesundheitlicher Umweltschutz, Schutz der Ökosysteme); M. Dambeck, Geschäftsführer RIGK GmbH; P. Heldt Verbraucherzentrale NRW; Prof. Dr. M. Kranert, Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau Block 4: Schlussdialog: Prof. Dr. Bernd Hansjürgens (Vorsitzender der KBU) und Prof. Dr. Peter Grathwohl (KBU) Im Ergebnis wurden folgende Punkte aus der Tagung herausgestellt: Vorsorgeprinzip, d.h., Minimierung der Stoffeinträge als wichtigstes Gebot Vorsorge- und Prüfwerte für den Boden Vermeidung persistenter Stoffe, möglichst weniger persistente Materialien in Verkehr zu bringen Stoffströme prüfen und optimieren (Komposte, Gärrückstände usw.) Mikroplastik aus Abfallströmen generieren thermische Verwertung voranbringen Im Bereich Forschung sieht die KBU folgende Schwerpunkte: standardisierte Analytik von Plastik in der Umwelt, mehr Kenntnis über Abbauprozesse im Boden, Wirkungen von Nanoplastik, Prozesse beim Zerfall vom MP unter UV-Strahlung weitere technische Methoden zur Abtrennung von Plastikmaterialien aus den Abfallströmen. Verfahrensentwicklung, um Störströme zu isolieren
Universität Stuttgart Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert Rohstoffe aus der Abfalldeponie – Verbesserung der Verwertbarkeit durch vorherige Deponiebelüftung Beprobung und Untersuchung einer belüfteten Abfalldeponie Bericht (Endversion) für das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Projekt durchgeführt durch Dipl.-Ing. Matthias Rapf CTA Brigitte Bergfort CTA Giuseppina Müller Dipl.-Ing. Dominik Leverenz M. Sc. Leonie Bruggmoser Dipl. Met., M. Sc. Angela Groth Dipl.-Ing. Martin Kieninger CTA Axel Goschnick M. Sc. Britta Oettl Bericht erstellt von Dipl.-Ing. Matthias Rapf Dr.-Ing. Martin Reiser Stuttgart, im Juli 2014 2 Beprobung und Untersuchung einer belüfteten Abfalldeponie 0 Einleitung Über drei Jahre, von Anfang 2010 bis Ende 2012 wurde der Abschnitt BA IV der Deponie Konstanz-Dorfweiher mittels extensiver Intervallbelüftung aerobisiert. Aufgaben dieser Groß-Probenahme und Untersuchung der Proben waren zum einen, die Veränderung des Abfalls mit dessen Zustand vor der Belüftungsmaßnahme zu vergleichen, und zum ande- ren, den Abfall hinsichtlich der Verwertbarkeit und Deponierbarkeit verschiedener Abfallfrak- tionen im Falle eines eventuellen Rückbaus zu untersuchen. Hierfür wurden an drei sich in unterschiedlichen Zuständen befindenden Stellen des Depo- niekörpers Bohrungen von bis zu 7 Metern Tiefe angefertigt. Von jedem der insgesamt 17 Bohrmeter wurden Proben entnommen, gesiebt, sortiert und zum Teil auf entscheidende physikalische, biologische und chemische Parameter untersucht. 1 Probenahme Am 22. und 23.10. 2013 wurden an drei Stellen des BA IV mittels Greiferbohrungen aus bis zu 7 Meter Tiefe größere Mengen Deponiematerial für weitere Untersuchungen entnom- men. 1.1 Planungsgrundlagen Die Lage der drei Bohrstellen (Abk. BS) wurde nach dem Fortschritt der Temperaturentwick- lung und dem Vorhandensein von Stauwasser an der jeweiligen Stelle ausgewählt, um den möglicherweise vorhandenen Zusammenhang des Aerobisierungsfortschritts zu den herr- schenden Bedingungen festzustellen, wie sie nachfolgend dargestellt sind: ! BS1 repräsentiert trockene, der Belüftung gut zugängliche Bereiche. In der Umgebung um BS1 war seit Projektbeginn zu keiner Zeit Stauwasser festzu- stellen; die Temperatur war bereits bald nach Belüftungsbeginn stark angestiegen und hat schon im ersten Jahr trotz Belüftung wieder abgenommen. Die Analysen sol- len zeigen, wie weit der biologische Abbau hier fortgeschritten ist. ! BS2 repräsentiert Bereiche, die wegen des dauerhaften Wassereinstaus der Belüf- tung möglicherweise schwer zugänglich sind. In der Umgebung von BS2 hat der Temperaturanstieg sehr zögerlich begonnen, zeigte auch bei Belüftungsende an den meisten Meßpunkten noch einen linear an- steigenden Verlauf auf wesentlich niedrigerem Niveau als im vorderen Deponiebe- reich – die höchste zum Belüftungsende gemessene Temperatur lag unter 60°C im Gegensatz von über 70°C im Bereich von BS1. Es sollen Informationen darüber ge- Universität Stuttgart · Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft · Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft Schlußbericht: Beprobung und Untersuchung einer belüfteten Abfalldeponie 3 wonnen werden, ob die Erwärmung überwiegend auf biologischen Abbauprozessen beruht und z. B. das große Wärmespeichervermögen des Wassers für den charakte- ristischen Temperaturverlauf verantwortlich ist, oder ob eher physikalische Prozesse (z. B. Erwärmung des Wassers durch Strahlung oder Wassereintrag aus aufgeheiz- ten Bereichen) zu Grunde liegen. ! BS3 läßt sich im Verhalten zwischen BS1 und BS2 einordnen. Die Temperaturen sind in der Umgebung von BS3 wesentlich später angestiegen als bei BS1, dann allerdings ähnlich stark. Hier begann die Abkühlung im zweiten Jahr der Belüftung und war bei deren Abschaltung noch nicht so weit fortgeschritten wie bei BS1. Die Lage der Bohrstellen ist in der folgenden Abbildung dargestellt. Abbildung 1 Lage der Bohrstellen auf dem Projektabschnitt BA IV Die maximalen Bohrtiefen orientieren sich an den Längen der jeweils umliegenden Belüf- tungslanzen, so daß eine Beschädigung der Dränageschicht an der Basis vermieden wird. Für BS1 wurde somit eine Bohrtiefe von 4 Metern festgelegt, an BS2 konnten 7 Meter und an BS3 5 Meter tief gebohrt werden. Universität Stuttgart · Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft · Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft
In situ Aerobisierung von Altdeponien – das Projekt De- ponie Dorfweiher M. Reiser1, D. Laux2 und M. Kranert1 1 Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte - und Abfallwirtschaft (ISWA), Uni- versität Stuttgart, Deutschland, 2Landkreis Konstanz, Deutschland Zusammenfassung Seit Juli 2005 ist es in Deutschland nicht mehr erlaubt, unbehandelten Hausmüll zu deponieren. Die Menge an Abfall, die seither auf Deponien verbracht wurde, sank enorm. Daher werden viele Deponien stillgelegt und in die Nachsorgephase überführt. Zur Verkürzung der Nachsorgezeit wird auf einem Teilbereich der Deponie Dorf- weiher in Konstanz eine neue In situ Behandlungstechnik angewandt. Die De- ponie wird mit niedrigem Druck periodisch belüftet. Die Abluft wird passiv über ein offenes Biofilter behandelt, das die Deponiefläche bedeckt. Mittels 80 Belüftungslanzen wird die Deponie belüftet. Die Belüftungslanzen sind in einem Raster im Abstand von 10 Metern über die gesamte Fläche verteilt. Die benötigte Feuchtigkeit für den biologischen Abbau des Abfalls kann mit ge- sammeltem Sickerwasser aus dem Projektbereich über Verteilereinheiten zur Sickerwasserrückführung ausgeglichen werden. Der Belüftungszeitraum ist auf drei Jahre angesetzt. Danach werden die Auswirkungen der aeroben Behandlung auf die Deponie in einer zweijährigen Beobachtungsphase weiter ausgewertet. Die Ergebnisse des Projekts werden eine wichtige Rolle bei der Wahl der end- gültigen Oberflächenabdichtung spielen. Das Projektziel ist es, eine neue In situ Behandlungstechnik zu testen, die den aeroben Abbauprozess beschleunigt. Dadurch können Setzungen vorweg- genommen und schädliche Deponiegasemissionen größtenteils reduziert werden. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass sich die Qualität des Sickerwassers be- deutend verbessert. Im Pilotprojekt werden aufwendige Messmethoden an- gewandt und ständige Kontrollen verschiedenster Parameter durchgeführt. In den Bereichen Temperatur, Gaszusammensetzung und Gasemissionen, Sicker- wasserqualität und Setzung des Deponiekörpers werden eine Vielzahl von Mess- werten aufgenommen. Seit Beginn der Intervallbelüftung im Januar 2010 haben sich im Deponiekörper bereits große Veränderungen ergeben. Ein wichtiger Indikator ist der Anstieg der Temperatur. Diese stieg von anfänglich 27°C auf eine mittlere Temperatur von ca. 50 °C an. In vielen Bereichen des Deponiekörpers konnte durch eine Aerobisierung auch die Methanproduktion stark reduziert werden. Nach einer längeren Belüftungspause war dieser Zustand jedoch teilweise auch wieder re- versibel. Messungen im Biofilter haben bisher ergeben, dass nur noch sehr niedrige Methankonzentrationen von der Versuchsfläche emittiert werden. Die Setzungen im Deponiekörper seit Projektbeginn liegen in manchen Bereichen in einer Größenordnung von 70 Zentimetern. Die bisher ermittelten Daten erlauben interessante Rückschlüsse auf die Vorgänge während der Belüftung und ermög- lichen eine Anpassung der Belüftungsstrategie an die sich ändernden Verhält- nisse. Abstract Since July 2005, it has been no longer permitted to landfill untreated municipal solid waste in Germany. The amount of waste deposited on landfills shrunk enormously since then. Therefore, many landfills are being closed and converted into the aftercare period. To reduce this aftercare period a new in situ treatment technique is utilized on a part of the Dorfweiher landfill in Konstanz. The landfill is aerated intermittently with low pressure. Out-going air is treated passively in an open biofilter, which is covering the landfill surface. By the means of 80 air injection wells, the landfill is aerated. Injection wells are arranged area-wide in a 10 m grid. In order to pro- vide enough humidity to the biodegradation processes, collected leachate from the project site can be recycled and induced under the biofilter. Over a period of three years, the landfill will be aerated. Afterwards the effects of the aerobic sta- bilization onto the landfill will be evaluated in a two-year monitoring phase. The results of the project will provide a key factor in choosing the construction of the final surface sealing. The goal is to test a new in situ treatment technique for accelerating the aerobic degradation process. The advantage would be that settlings can be forestalled and landfill gas emissions can be reduced. In addition, the quality of leachate could be improved. An elaborate measuring process and technological controls are being utilized in the pilot scheme. In the field of temperature, gas quality and gas emissions, leachate quality and settlement of the landfill a huge number of data are recorded. Since beginning of the intermittent aeration in January 2010, the things have changed inside the landfill section in many ways. Temperature is one of the most important parame- ters. It increased from 27°C at the beginning up to a median value of about 50°C. In many zones of the landfill body, the aeration caused aerobic conditions with a decline of methane production. After a longer aeration stop, this process was reversible in a few zones by now. Gas measurements inside the biofilter re- vealed a very low methane emission up to now. The settlements of the landfill are up to 70 cm in some regions.
Das Projekt "Nachhaltige Städte, Kreislaufwirtschaft, Sub-Sahara Afrika 2024" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft durchgeführt. Das Vorhaben besteht aus zwei verzahnten Modulen M1 (BMBF) und M2 (DAAD). Ergebnisse aus M1 werden zu den Ausbildungs- und Lehrinhalten in M2 transferiert.. In Subsahara-Afrika spielt Addis Abeba, die Hauptstadt Äthiopiens und der Afrikanischen Union (AU), z.B. in Fragen des Klimawandels eine wichtige Rolle. In diesem Kontext befasst sich das Projekt mit dem Thema Kreislaufwirtschaft zur Entwicklung nachhaltiger Methoden der Abfallwirtschaft, die den Bedarfen der Bevölkerung gerecht werden und direkt zur Reduktion von Treibhausgasen und indirekt zur Verringerung der Bodendegradation/-migration, durch Recycling, Rückgewinnung organischer Stoffe und sichere Deponierung, beitragen. Für die Projektarbeit wird der Korridor von Addis Ababa nach Adama (Provinz Oromia) betrachtet, ein prosperierender Wirtschaftsraum, der Verwaltungsgrenzen überschreitet. Fast die gesamte Güterlogistik vom Seehafen Dschibuti bis ins Hochland von Äthiopien wird über den Korridor abgewickelt. Addis Ababa und Adama haben seit Jahren ein hohes Bevölkerungswachstum, aber in jüngster Zeit ist auch ein massives Wachstum in Debre Zeyit und Modjo (Städte im Korridor) zu verzeichnen. Entlang des Korridors gibt es bisher weder auf kommunaler noch auf regionaler Ebene nennenswerte kreislaufwirtschaftliche Konzepte.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung einer Methodik für die Analyse, Bewertung und Optimierung von Abfallmanagement- sowie Recyclingsystemen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, Lehrstuhl für Abfallwirtschaft und Abluft durchgeführt. Das Vorhaben besteht aus zwei verzahnten Modulen M1 (BMBF) und M2 (DAAD). Ergebnisse aus M1 werden zu den Ausbildungs- und Lehrinhalten in M2 transferiert.. In Subsahara-Afrika spielt Addis Abeba, die Hauptstadt Äthiopiens und der Afrikanischen Union (AU), z.B. in Fragen des Klimawandels eine wichtige Rolle. In diesem Kontext befasst sich das Projekt mit dem Thema Kreislaufwirtschaft zur Entwicklung nachhaltiger Methoden der Abfallwirtschaft, die den Bedarfen der Bevölkerung gerecht werden und direkt zur Reduktion von Treibhausgasen und indirekt zur Verringerung der Bodendegradation/-migration, durch Recycling, Rückgewinnung organischer Stoffe und sichere Deponierung, beitragen. Für die Projektarbeit wird der Korridor von Addis Ababa nach Adama (Provinz Oromia) betrachtet, ein prosperierender Wirtschaftsraum, der Verwaltungsgrenzen überschreitet. Fast die gesamte Güterlogistik vom Seehafen Dschibuti bis ins Hochland von Äthiopien wird über den Korridor abgewickelt. Addis Ababa und Adama haben seit Jahren ein hohes Bevölkerungswachstum, aber in jüngster Zeit ist auch ein massives Wachstum in Debre Zeyit und Modjo (Städte im Korridor) zu verzeichnen. Entlang des Korridors gibt es bisher weder auf kommunaler noch auf regionaler Ebene nennenswerte kreislaufwirtschaftliche Konzepte. Im Rahmen dieses Projektes soll eine übertragbare Methodik zur Analyse, Bewertung und Verbesserung von Abfallwirtschafts- und Recyclingsystemen entwickelt werden, die den Anforderungen des Subsahara-Kontextes gerecht wird. Diese Methodik bezieht alle relevanten Akteure innerhalb des Korridors ein und gibt ihnen das notwendige Instrumentarium an die Hand, um die Abfallwirtschaftssysteme sowohl lokal als auch regional unabhängig zu analysieren und zu verbessern sowie sie im Hinblick auf die SDGs zu managen, auch unter Einbeziehung wichtiger Rahmen-bedingungen und wirtschaftlicher Aspekte. Der Umgang mit dem entwickelten Toolkit wird im Rahmen dieses Projektes trainiert (Modul2).
Das Projekt "Untersuchungen ueber den Einfluss von Wasserstoffperoxid als Sauerstofftraeger auf Mikroorganismen des Belebtschlammes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft durchgeführt.
Das Projekt "Analytische Qualitaetssicherung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts werden in einem Programm zur Analytischen Qualitaetssicherung die fast 100 chemischen Laboratorien ueberwacht, die fuer in Baden-Wuerttemberg liegende Entnahmestellen amtliche Abwasseruntersuchungen und Untersuchungen von Trink-, Roh- und Oberflaechenwasserproben durchfuehren. In diesem Zusammenhang werden fuer die Laboratorien Ringversuche durchgefuehrt, an denen regelmaessig 50 - 60 Laboratorien teilnehmen. Bei der Auswertung der Ringversuche auf statistischer Basis werden u.a. auch verschiedene Analysenmethoden miteinander verglichen.
Das Projekt "Entwicklung und Erprobung eines betriebsgeeigneten Sauerstoffmesssystems mit selbsttaetiger Kalibrationsvorrichtung zur analytischen Ueberwachung von Klaeranlagen und Vorflutern nach Vorgaben gemaess AbwAG und WHG" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft durchgeführt.
Das Projekt "Fette und Oele aus dem Gastgewerbe in Kanalisation und Klaeranlage" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Innsbruck, Institut für Siedlungswasserbau, Landwirtschaftlicher Wasserbau und Abfallwirtschaft durchgeführt. Mengenmaessige Ermittlung von Fett- und Oelanfall aus der Gastronomie von Fremdenverkehrsorten; Umrechnung auf Gast, Bett und EGW. Moeglichkeiten der Ermittlung: Einkauf = Verbrauch , Anfallmessung. Auswirkungen von Fetten und Oelen auf Kanalisation und Klaeranlagen verschiedener Systeme. Moeglichkeiten der Entsorgung am Ort des Verbrauchs und Verwertung bzw. Behandlung (Deponie, Kompostierung, etc.). Moeglichkeiten zur Erfassung und Entfernung von Restmengen in der Ara.
Das Projekt "Untersuchungen zum Austausch von CO2 zwischen fluessiger und Gasphase (Wasser und Luft)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Wasserwirtschaft, Abteilung für Siedlungswasserbau und Gewässerschutz durchgeführt. In Zusammenhang mit Strip-Verfahren, die zur Elimination von leichtfluechtigen CKW aus dem Wasser dienen ist das Problem der Ausgasung von CO2 neuerlich aktuell geworden. Es soll daher ein Benennungsverfahren fuer Strip-Kolonnen praktisch kontrolliert werden. In der Folge ist eine automatische Steuerung von CO2-Ausgasungskolonnen in Abhaengigkeit von Reinwasser hier vorstellbar.
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Topic | Count |
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