API src

Found 50 results.

Siliziumnitrid-Ofenanlage § 16 BImSchG

Die Firma CeramTec GmbH, Luitpoldstraße 15, 91207 Lauf a. d. Pegnitz hat beim Landratsamt Nürnberger Land die wesentliche Änderung der bestehenden immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und Betrieb einer Anlage zum Brennen keramischer Erzeugnisse mit einer Produktionskapazität von weniger als 75 Tonne je Tag beantragt. Der Antrag betrifft die Errichtung und den Betrieb von zwei Ofenpaaren jeweils zum Entbindern und Drucksintern von Siliziumnitrid-Substraten. Damit soll eine Serienfertigung für Substrate aus Siliziumnitrid (Si3N4) aufgebaut werden.

Informationen zur chemischen Verbindung: siliciumnitrid

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung siliciumnitrid. Stoffart: Einzelinhaltsstoff. Aggregatzustand: fest. Stoffbeschaffenheit: Pulver. Farbe: weiß - grau.

Teilvorhaben: Entwicklung keramischer Elektroden für Elektrolyseure aus elektrisch leitfähigem Siliziumnitrid und Siliziumcarbid

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung keramischer Elektroden für Elektrolyseure aus elektrisch leitfähigem Siliziumnitrid und Siliziumcarbid" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rauschert Heinersdorf - Pressig GmbH durchgeführt. Das Ziel des Projektes ist es, die Herstellung von wartungsarmen/-freien Elektrolysezellen aus keramischen Werkstoffen für den Einsatz in kleinen Elektrolyseuren mit einer Nennleistung zwischen 2 kW und 25 kW mit hoher Umweltverträglichkeit und niedrigem Preis. Dabei sollen die Elektroden jeweils eine Fläche bis circa 300 cm² aufweisen. Die Nutzung keramischer Werkstoffe anstelle von bisher üblichen Nickel-Stahlblechen als Elektroden soll spezifische Vorteile carbidischer und nitridischer Keramiken nutzen und dadurch Herstell- und Betriebskosten reduzieren. Im Rahmen des Projektes soll die Entwicklung aus der Konzeptphase in ein Bauteilmuster überführt werden.

Teilvorhaben: keramisches Turbinenrad, Siliziumnitrid Si3N4, Verbindungstechnik metallische Welle / keramisches Turbinenrad

Das Projekt "Teilvorhaben: keramisches Turbinenrad, Siliziumnitrid Si3N4, Verbindungstechnik metallische Welle / keramisches Turbinenrad" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BorgWarner Turbo Systems GmbH durchgeführt. Moderne Verbrennungsmotoren sind hochkomplexe Systeme für deren Effizienzsteigerung es einer ganzheitlichen Betrachtung bedarf. Durch Entwicklungen für die Bereiche Zylinderkopf / Brennraum, Abgasturbolader und Abgaskrümmer, basierend auf optimierten Werkstoff- und Schichtsystemen sowie angepassten Werkstoff-Mix ist eine signifikante Effizienzsteigerung und Emissionsreduzierung nachzuweisen. Alternative synthetische Kraftstoffe ohne bzw. mit geringen Anteilen an Stickstoffverbindungen und aromatischen Kohlenwasserstoffen sind bei angestrebten höheren Verbrennungs- und Abgastemperaturen die Basis für reduzierte Emissionen und Aufwendungen zur Abgasreinigung. Für strömungs- und gewichtsoptimierte direkte Anbindung des Abgaskrümmers aus Stahl an den Aluminium-Zylinderkopf erfolgt die Entwicklung einer Mischbau-Fügetechnologie. Für hohe thermisch-korrosive Beanspruchungen im Zylinderkopf- und Kolbenboden erfolgt die Entwicklung keramischer Schutzschichten. Keramische Si3N4-Leichtbau-Turboladerturbinenräder, angepasste Keramik-Metall-Fügetechnologie und reibungsoptimierte Laser-OF-Strukturierung (Lagerstellen der Wellen) sind ein dritter Baustein.

Teilvorhaben: Sputterentwicklung und Zellintegration

Das Projekt "Teilvorhaben: Sputterentwicklung und Zellintegration" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme durchgeführt. Im Projekt SpuTOPiA sollen die Grundlagen für die Weiterentwicklung der TOPCon Technologie auf Basis von Sputterpozessen geschaffen werden. Die Entwicklung einer industriell umsetzbaren Prozessfolge zum Aufbau des TOPCon-Schichtstapels, aufbauend auf einem kristallinen Si-Substrat bestehend aus einem vorzugsweise nasschemischen Grenzflächenoxid und einer dotierten polykristallinen Silizium-Dünnschicht und optional einem Siliziumnitrid basierend auf der durch PVD zur Verfügung stehenden Hochdurchsatzanlagentechnologie steht im Fokus des Projektes. In diesem Teilvorhaben soll dazu zum einen die technologischen und wissenschaftlichen Grundlagen des Sputterns von in-situ dotiertem Silicium für TOPCon Schichten erarbeitet werden. Dazu werden auf unterschiedlichen Laboranlagen Prozesse evaluiert und zusammen mit dem Partner VON ARDENNE bewertet und sowohl die Prozesse erarbeitet als auch die Spezifikationen für die Targets bestimmt. Zum anderen werden Poly-Abscheidungen für den Partner RENA bereitgestellt, damit dieser die Entwicklung der nasschemischen Tunneloxide vorantreiben kann. Für die finale Bewertung der Prozesse werden Solarzellen mit gesputtertem a-Si hergestellt, die in der Spitze Wirkungsgrade über 23.5 % erreichen sollen.

2Power - Einrichtung eines Labors für Si-Perowskit-Tandemsolarzellen

Das Projekt "2Power - Einrichtung eines Labors für Si-Perowskit-Tandemsolarzellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Solarenergieforschung GmbH durchgeführt. Das ISFH verfolgt einen neuartigen Tandem-Ansatz für die kristalline Silizium (c-Si) - Bottom-Solarzelle, der auf die in den letzten Jahren am ISFH entwickelten c-Si Solarzellen aufbaut. Das ISFH hat in den vergangenen 12 Jahren wichtige Beiträge zu der Entwicklung von 'passivated emitter and rear cell' (PERC, Monofazial - Rückseite vollflächig mit Aluminium bedruckt) und PERC+ (Bifazial - Rückseite mit Aluminium Fingergrid) Solarzellen geleistet, welche heute etwa 70% des Weltmarktes einnehmen. Zudem hat das ISFH in den vergangenen 6 Jahren die passivierenden 'polycrystalline (poly) silicon on oxide' (POLO) Kontakte auf poly-Si Basis entwickelt mit einem Labor-Rekordwirkungsgrad von 26,1%. In dem 2Power Projekt installiert das ISFH eine neue Beschichtungsanlage und entwickelt neue Beschichtungsprozesse, welche für die Herstellung und Weiterentwicklung der neuartigen industriellen Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle von zentraler Bedeutung sind. Die neue 'plasma-enhanced chemical vapor deposition' (PECVD) Anlage wird die einseitige Abscheidung von dotierten poly-Si Schichten und zudem die Abscheidung von Aluminium dotiertes Zinkoxid (ZnO:Al) mittels PECVD ermöglichen. Die Kombination aus beiden Schichtsystemen ist ein sehr vielversprechender Kandidat für den elektrischen Kontakt zwischen einer Silizium-Bottom- und einer Perowskit-Top-Solarzelle. Die Rückseite der Bottom-Solarzelle entspricht der PERC+ Solarzelle, wofür die neue PECVD Anlage die industrielle Abscheidung von Aluminiumoxid (AlOx)/Siliziumnitrid (SiN) Schichten bereitstellt. Im 2Power Projekt sollen alle 4 PECVD Beschichtungsprozesse (ZnO:Al, Phosphor (n) - , Bor (p) dotiertes poly-Si, AlOx/SiN) eingefahren und optimiert werden und somit eine Leerlaufspannung (Voc) der c-Si Bottom-Solarzelle größer als 700 mV demonstriert werden.

Teilvorhaben: Grundlagen elektrochemischer Phasengrenzen von Metall(oxid)/Elektrolyt-Grenzflächen

Das Projekt "Teilvorhaben: Grundlagen elektrochemischer Phasengrenzen von Metall(oxid)/Elektrolyt-Grenzflächen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Fritz-Haber-Institut durchgeführt. Die elektronische Struktur von Festkörper-Elektrolytgrenzflächen wird in diesem Teilvorhaben unter Reaktionsbedingungen untersucht. Für die Energiewandlung und Energiespeicherung ist die elektrochemische Wasserspaltung von besonderer Bedeutung. Diese erfolgt an Ir- und Pt Elektroden, da bisher nur Edelmetallelektroden die erforderliche Stabilität insbesondere auf der Anodenseite zeigen. Leider ist die elektronische Struktur an der Grenzfläche und an der Anodenoberfläche unbekannt. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass es keine Messmethoden gibt, die die Bestimmung der elektronischen Struktur unter elektrochemischen Reaktionsbedingungen ermöglichen. Die Photoelektronenspektroskopie eröffnet hierzu neue Möglichkeiten. Es werden zwei Lagen Graphen auf ein Siliziumnitridgitter transferiert und mit Pt bzw. Ir bedampft. Die bedampfte Seite dient dann als Anode und wird einem Wasserfluss ausgesetzt. Die Photoelektronenspektroskopie erfolgt dann durch das Graphen und den elektrochemischen Bedingungen der Wasserspaltung. Um das Vorhaben zu realisieren muss im ersten Schritt die vorhandene XPS Apparatur zur Untersuchung von heterogen katalytischen Prozessen so umgebaut werden, dass auch elektrochemische Experimente durchgeführt werden können. Dazu wird eine Schnittstelle zwischen Analysator und Reaktionszelle geschaffen, so dass unterschiedliche Module an den Analysator adaptiert werden können. Im nächsten Schritt werden Depositionsmethoden für nanostrukturierte Pt und IrO2 Elektroden auf das Graphen verglichen und die so erhaltenen Elektroden in der elektrochemischen Wasserspaltung charakterisiert. Sind stabile Graphenmembrane gefunden und zeigen die Elektroden eine gute Performance in der OER (oxygen evolution reaction) werden diese mittels Photelektronenspektroskopie unter elektrochemischen Reaktionbedingungen spektroskopiert. Die Messergebnisse werden mit Zustandsdichte Rechnungen verglichen.

Teilvorhaben: Spektroskopisches Plasmamonitoring und In-situ Reflektometrie zur Echtzeit-Prozesskontrolle für zuverlässige und effiziente Produktionsbedingungen

Das Projekt "Teilvorhaben: Spektroskopisches Plasmamonitoring und In-situ Reflektometrie zur Echtzeit-Prozesskontrolle für zuverlässige und effiziente Produktionsbedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von PLASUS GmbH durchgeführt. Die Herstellung hocheffizienter Solarzellen erfordert optimierte Passivierungsschichten auf Vorder- und Rückseite der Solarzelle. Im Rahmen des NEXTSTEP Verbundvorhaben soll der Prozessschritt SiNx-Antireflektionsschicht in diesem Teilvorhaben eingehend charakterisiert werden mit dem Ziel, eine Echtzeit und In-situ-Prozesskontrolle zur Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung dieses Produktionsschrittes für Produktionsanlagen realisieren zu können.

Teilvorhaben: Entwicklung von Prozessen für und Charakterisierung von effizienten und kostengünstigen Solarzellen

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung von Prozessen für und Charakterisierung von effizienten und kostengünstigen Solarzellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme durchgeführt. In diesem Teilvorhaben wird die Entwicklung von PECVD (engl. plasma-enhanced chemical vapour deposition)-Beschichtungsverfahren für höchsteffiziente n-Typ-Emitter auf der Basis von in-situ-Plasmacharakterisierung sowie von PECVD-Beschichtungsprozessen für Antireflexschichten, die zusätzlich als Dotierstoffspender für lokale Dotierung fungieren. Weiterhin sollen Methoden zur hochaufgelösten mikrostrukturellen Charakterisierung von Siliziumnitrid-Schichten optimiert werden, mit dem Ziel, die Einflüsse eines PECVD-Prozesses auf die Schichtstruktur / Passiviereigenschaften besser bewerten zu können. Für die Bewertung neuer Schichtstrukturen werden zudem routinetaugliche Testverfahren für deren elektrische Charakterisierung hinsichtlich UV- und Temperaturdegradation entwickelt. Ziel ist die Entwicklung einer größer als /=23.5%-effizienten Solarzelle mit einseitiger passivierter Kontaktstruktur sowie die Evaluation und Entwicklung von Beschichtungsverfahren für passivierte Kontakte. Durch die Analyse von Degradationsmechanismen dünner oxydischer Schichten für die Anwendung an passivierten Kontakten wird auf Basis von Mikrostrukturcharakterisierung ein grundlegendes Verständnis zu den Prozesseinflüssen aufgebaut.

SYNERGIE: Synergetische Weiterentwicklung von Zulieferprodukten zur Reduktion der Herstellungskosten und Steigerung der Materialqualität von kristallinen Siliziumblöcken in der Photovoltaik

Das Projekt "SYNERGIE: Synergetische Weiterentwicklung von Zulieferprodukten zur Reduktion der Herstellungskosten und Steigerung der Materialqualität von kristallinen Siliziumblöcken in der Photovoltaik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie durchgeführt. Das Ziel der Arbeiten am Fraunhofer IISB ist es, die Zulieferprodukte Siliziumrohstoff und Siliziumnitrit-Pulver zielstrebig weiterzuentwickeln, um die Waferqualität und die Waferausbeute zu erhöhen, und somit letztendlich die Herstellungskosten von mikrokristallinen-Siliziumwafern pro Wattpeak langfristig zu senken. Hervorzuheben ist, dass dieser Effekt durch die Ausschöpfung sinnvoller Synergien von Siliziumrohstoff und Siliziumnitrit-Pulver, z.B. im Rahmen der Entwicklung innovativer Kombinationsprodukte, zusätzlich verstärkt wird. Durch die Entwicklung von innovativen Produkten und deren Qualifizierung für den industriellen Einsatz wird die Position auf dem Weltmarkt der in Deutschland produzierenden Zulieferfirmen Wacker Chemie AG und AlzChem AG nachhaltig gestärkt und somit die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig gewährleistet. Gleichzeitig trägt das Vorhaben dazu bei, Arbeitsplätze an den jeweiligen deutschen Produktionsstandorten der beteiligten Industrieunternehmen zu erhalten und damit den Technologiestandort Deutschland nachhaltig zu stärken.

1 2 3 4 5