Der Datensatz enthält die gemessenen Rohdaten aus ERT Messungen, prozessierte Daten und Inversionsergebnisse. Der Datensatz enthält die Inversionsergebnisse als Film. Die gemessenen Rohdaten aus ERT Messungen und prozessierte Daten werden ab 02.01.2026 veröffentlicht.
Das Hauptproblem bei der Erfassung von Ursachen und Ablaeufen, die nach heutigen Erkenntnissen zur vermehrten Belastung industrieferner Gebiete durch partikelgebundene Schadstoffe fuehren, liegt darin, dass die ueblicherweise gemessenen Elementkonzentrationen in den Niederschlaegen keine Rueckschluesse auf , die Art der eingetragenen Materialien zulassen. Die Probe besteht aus einem Substanzgemisch, bei dem es sehr schwer ist, Informationen ueber Gesamtmenge, Matrixzusammensetzung und Herkunft einzelner Komponenten zu erzielen.In ausgewaehlten industriefernen Gebieten sollen anthropogene und natuerliche Feststoffeintraege aus der Atmosphaere identifiziert und lokalen, regionalen und ueberregionalen Quellen eindeutig zugeordnet werden. Dazu werden Schadstoffsenken und Ursprungsquellen beprobt und auf zahlreiche Haupt-, Neben- und Spurenelemente untersucht. Elemente, die hohe Konzentrationen aus spezifischen Quellen aufweisen, dienen als Leitelemente zur Erstellung von Elementmassenbilanzen mit Rezeptormodellen.
Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.
Die Serie enthält Daten der drei Projektstandorte. Der Datensatz enthält die gemessenen Rohdaten aus ERT Messungen, prozessierte Daten und Inversionsergebnisse.
Wirtschaftswälder sind von einem Wegenetz durchzogen, von dem sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Waldlebensgemeinschaften ausgehen können. Während man über die Vegetation und Standortverhältnisse von LKW-fähigen Waldwegen bereits erste Erkenntnisse besitzt, ist das Wissen über Feinerschließungssysteme und deren Wirkung auf die Vegetation noch weitgehend unbekannt. In zwei Gebieten mit unterschiedlichen Standortsverhältnissen und Waldentwicklungstypen (Solling: Buntsandstein, Buchen- und Fichtenreinbestände, Göttinger Wald: Muschelkalk, Rötton, Buchen-Edellaubbaum-Mischbestände) soll die Vegetation an allen vorkommenden Erschließungssystemen (vom LKW-fähigen Weg bis zur Rückegasse) beschrieben, klassifiziert und kartiert werden. An ausgewählten, transektartig gegliederten Versuchsflächen an Rückegassen sollen die standörtlichen Veränderungen durch Feinerschließungssyssteme (insbesondere mit Angaben zum Licht, zur Bodenverdichtung und zum Stickstoffhaushalt) untersucht werden. Da Waldwege bevorzugte Wanderwege und die auf ihnen sich bewegenden Fahrzeuge bevorzugte Vektoren für die Ausbreitung von Pflanzenarten sein können, sind Untersuchungen zur Samenbank und Ausbreitung sowie zur Etablierung von Pflanzen vorgesehen.
'Solling-Projekt' der DFG. Oekosystemanalyse naturnaher Waelder und ihrer Ersatzgesellschaften. Stoff- und Energieumsatz von Bodentieren (insbes. Curculioniden, Acari, Collembola, Enchytraeidae). Arbeiten an dominanten Arthropoden (Ermittlung populationsdynamischer Parameter wie Fluktuationen, Biomassen, Abundanzen, Phaenologien). Methodenverbesserungen bei Probenahme, Extraktion von Bodenproben.
Das uebergeordnete Ziel dieser Untersuchung ist die Senkung der Produktionskosten, um die Wirtschaftlichkeit besonders von Landschaftspflege-Verfahren zu verbessern. Einerseits muss bei einem Verzicht auf Winterstaelle die Kaeltetoleranz der Mutterkuehe beurteilt werden, um ein tiergerechtes Verfahren zu entwickeln. Andererseits gilt es die Wirkung der Tiere auf die Umwelt abzuschaetzen und besonders an den Sammelstellen zu Naehrstoffverlagerungen in dem Unterboden bzw. das Grundwasser fuehren. Erste Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass nicht die Wirkung der Umwelt auf die Tiere (Tiergerechtheit), sondern die Wirkung der Tiere auf die Umwelt (Umweltwirkungen) Probleme bereiten.
Die detaillierte und an den realen Verhaeltnissen orientierte Planung von Erholungsgebieten gewinnt in einer Zeit des verstaerkten Beduerfnisses nach Erholung immer groessere Bedeutung. Der Verfasser hat es sich um Ziel gesetzt, die derzeit in der Landschaftsplanung ueblichen Bewertungsverfahren hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit zu ueberpruefen. In Teil A der Arbeit werden theoretische Methoden (z.B. nutzerunabhaengige Verfahrensansaetze, nutzerabhaengige Verfahren) diskutiert. Den Hauptteil der Studie bilden die empirischen Untersuchungen. In drei Modellraeumen (Jeverland - Kueste, Steinhuder Meer, Westlicher Solling) werden 18 Verfahrensansaetze angewendet. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden auf mehrere Arten ueberprueft (z.B. statistische Testverfahren, Befragung). Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, dass es bisher keine gueltigen Bewertungsverfahren gibt. Im Anhang findet sich ein ausfuehrliches Literaturverzeichnis.
Bei der Walderneuerung sprechen oft oekologische und oekonomische Gruende fuer eine Bevorzugung der natuerlichen Verjuengung. Entscheidungshilfen zur Steuerung der natuerlichen Verjuengung der Fichte koennen wesentlich dazu beitragen, beim Umbau der heutigen Waldbestaende im Solling zielkonforme Fichten-Naturverjuengungen erst gar nicht ankommen zu lassen. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen auf Versuchsflaechen und in Weiserbestaenden die Zusammenhaenge zwischen Ankommen, Entwicklung und Selbstdifferenzierung von Fichten-Naturverjuengungen und den jeweiligen Licht- und Standortverhaeltnissen, Oberbodenzustaenden und Bestandesstrukturen untersucht werden. Mit diesen Informationen und Angaben aus der Literatur soll anschliessend ein Verjuengungsmodell mit den drei Teilmodellen Etablierung, Wachstum und Differenzierung erarbeitet werden.