Das Projekt "Teilvorhaben: Wasserstoffspeicher- und passive Ventiltechnik auf Basis der keramischen Multilayertechnik, Assemblierung und Modulaufbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von VIA electronic GmbH durchgeführt. Im hier vorgeschlagenen Vorhaben soll ein hochminiaturisiertes und zuverlässiges (oder langlebiges) keramisches Wasserstoff-Brennstoffzellen-basiertes Mikroenergiesystems mit integriertem Wasserstoff Sorptionsspeicher auf PEM-Basis mit einer Nennleistung kleiner 2 Watt, hoher Energiedichte und geringer Selbstentladung bei gleichzeitig erweitertem Einsatztemperaturbereich entwickelt und getestet werden. Schwerpunkt der Arbeiten im Teilvorhaben ist es, unter Berücksichtigung geeigneter Materialsysteme und Prozesse der AVT die LTCC basierte Fertigungstechnologie für das Brennstoffzellenmodul mit Brennstoffzelle, integrierter Elektronik, integrierter Fluidik, integriertem Wasserstoffspeicher und integrierten passiven Mikroventilen zur Herstellung zu entwickeln und die Serientauglichkeit anhand eines Demonstrators zu verifizieren. Innovative Schwerpunkt des Teilvorhabens ist die technologische Erforschung der Mehrlagenkeramik ( LTCC) - Technologie zur optimalen Nutzung der Vorteile für autoarke miniaturisierte Energiesysteme unter den Gesichtspunkten der industriellen Fertigbarkeit des monolithisch in konzeptionierten kombinierten Brennstoffzellen-Speicher-Aufbaus, des zugehörigen selbstregulierenden keramikintegrierten Ventils/Druckminderers und der entsprechenden Aufbau- und Verbindungstechnik zur Einbindung in bestehende Systeme.
Das Projekt "Entwicklung eines hocheffizienten Solarkollektors mit Luft als Wärmeträgermedium - 2. Phase - Nachbewilligung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von airwasol GmbH & Co. KG durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Für eine umweltfreundliche und zukunftssichere Energieversorgung können Solarluftkollektoren eingesetzt werden, welche eine effiziente Erzeugung von industrieller Prozesswärme zur Regenerierung von Sorptionsspeichern, die Trocknung von Industriebauteilen, Lacken, Agrarprodukten, Lebensmitteln oder Gärresten, die Beheizung von Industriehallen oder die Meerwasserentsalzung ermöglichen. Zurzeit werden hauptsächlich Flach-Solarluftkollektoren eingesetzt, welche aufgrund ihres geringen thermischen Wirkungsgrades bei hohen Betriebstemperaturen > 100 °C oder bei sehr niedrigen Außentemperaturen mit geringer Sonneneinstrahlung keine oder nicht effiziente Energieversorgung dafür ermöglichen. Solarluftkollektoren mit Vakuumröhren können aufgrund ihres deutlich besseren thermischen Leistungsverhaltens hierfür eingesetzt werden. Die bis jetzt auf dem Markt verfügbaren Vakuumröhren-Solarluftkollektoren sind mit einseitig geschlossenen Vakuumröhren von Wasserkollektoren aufgebaut. Dadurch muss die Luft durch kleine Querschnitte und aufwendige interne Luftführungen geführt werden. Das dadurch entstehende Problem mit hohen Druckverlusten macht eine komplette Neukonstruktion bzw. -entwicklung notwendig. Auch soll eine gleichmäßigere Durchströmung der Röhren erreicht werden, damit ein idealer Wärmeübertrag zwischen Absorber und Luft stattfinden kann. Zielsetzung des Projektes ist diese Neuentwicklung einschließlich Produktionstechnik mit folgenden technischen Herausforderungen und Arbeitsschritten: Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Um kostengünstig einen neuen Kollektor herzustellen, müssen neue und effiziente Produktionstechniken entwickelt und eingesetzt werden. Z. B. soll der Metallbalg zur Längenkompensation zwischen Glas- und Absorberrohr direkt in das Absorberrohr mit eingearbeitet werden. Dies spart aufwendige Fügetechniken mit Materialmixen wie z.B. Alu und Edelstahl. Es ermöglicht auch einen sehr leichten Absorberrohraufbau. Damit dies möglich ist, muss das Absorberrohmaterial aus Edelstahl bestehen, damit es als Balg verwendet werden kann. Bisher verfügbare Absorberschichten auf Edelstahl werden größtenteils mittels nasschemischer Verfahren abgeschieden und erreichen nicht die Effizienz der kommerziell auf Aluminium oder Kupfer mittels PVD-Verfahren abgeschiedenen selektiven Absorberbeschichtungen. Ziel des Projektes ist es daher, eine Absorberbeschichtung für Edelstahlbleche zu entwickeln, die ähnliche optische Kennwerte wie die bereits auf Aluminiumblech verfügbaren selektiven Schichtsysteme besitzen. Da Edelstahl nicht die hohe Reflexion im Infraroten wie Kupfer oder Aluminium aufweist, können nicht einfach die bestehenden Schichtsysteme auf Edelstahl abgeschieden werden. Es ist bekannt, dass in diesem Fall der thermische Emissionsgrad signifikant höher und somit die Leistungsfähigkeit dieser Absorber wesentlich geringer ist. Vor allem bei den für Prozesswärme benötigten Arbeitstemperaturen im Bereich von 100 - 200°C steigen die Verluste durch Infrarotstrahlung beträchtlich. Daher muss Edelstahl zunächst mit einer zusätzlichen Infrarot-Reflektorschicht beschichtet werden, bevor die eigentliche Absorberschicht abgeschieden werden kann. Diese muss auch bei hohen Temperaturen ihr hohes Reflexionsvermögen erhalten, um die selektiven Eigenschaften der Absorberbeschichtung über die Lebensdauer von mindestens 20 Jahren gewährleisten zu können. Daneben soll die neu zu entwickelnde Beschichtung auch eine hohe mechanische Stabilität und eine gute Widerstandsfähigkeit gegen korrosiven Angriff aufweisen, da das Absorbermaterial in neuen Kollektortypen eingesetzt werden soll, für deren Fertigung spezielle Form- und Fügeverfahren verwendet werden. Die Absorberfertigung kann nur durch eine solche industrielle Fertigungsweise und durch Reduzierung des Material- und Energieeinsatzes kostengünstiger werden. Die Amortisationszeit kann so entscheidend gesenkt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Evaluierung einer Technologie zur Herstellung von Adsorbern aus Metall-Metallsalz-Verbundmaterial" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH - Abteilung Forschung und Entwicklung durchgeführt. Die Bereitstellung von Raum- und Prozesswärme sowie Warmwasser stellt den größten Anwendungsbereich beim Endenergieverbrauch dar. Durch den Einsatz von Wärmepumpen kann ein Teil dieses Energiebedarfs durch Umweltwärme oder Niedertemperaturabwärme substituiert werden. Einen vielversprechenden Ansatz stellen thermisch angetriebene Wärmepumpen und Kältemaschinen auf der Basis reversibler chemischer Reaktionen oder Sorptionsprozesse dar. Zur dauerhaften Gewährleistung eines guten Wärme- und Stofftransportes müssen die Arbeitsstoffe auf poröse Trägerstrukturen aufgebracht werden. Bisher werden dafür vor allem Silicagel und Zeolithe verwendet, die aufgrund geringer Wärmeleitfähigkeiten die erreichbare Leistungsdichte solcher Systeme limitieren. Im Forschungsvorhaben sollen daher neue Arbeitsstoffe für chemische Wärmepumpen auf Basis poröser Metallstrukturen untersucht werden, die eine Verbesserung der Eigenschaften versprechen. Das Teilprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Herstellungstechnologie zur Verbindung der untersuchten Metall-/Metallsalz-Verbünde mit dem Wärmeübertrager. Im Projekt werden verschiedene Verfahren (Weiten der Rohre, Löten) zur Anbindung der Metallstrukturen an Rohre mit und ohne Lamellenbleche untersucht und analysiert. Im Ergebnis sollen Aussagen zur thermischen Leistungsfähigkeit des gesamten Wärmeübertragers sowie zur thermischen und mechanischen Stabilität des Aufbaus getroffen werden. Aufbauend auf den Ergebnissen soll ein Versuchsmuster eines Adsorber-Wärmeübertragers für eine Wärmepumpe konstruiert und gefertigt werden. In experimentellen Untersuchungen wird die Funktionalität des Versuchsmusters mit verschiedenen Temperaturen getestet. Aus den Ergebnissen werden wichtige Kenngrößen wie die spezifische Leistungsdichte und erreichbare Werte für den COP abgeleitet.
Das Projekt "Teilvorhaben: Herstellung und Charakterisierung metallischer Trägerstrukturen für Adsorptionsmaterialien in chemischen Wärmepumpen und Wärmespeichern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Institutsteil Dresden durchgeführt. Die Nutzung von chemischen oder Sorptionswärmepumpen ist bislang eine kaum verwendete Möglichkeit, fossile Energieträger durch Umweltwärme oder Niedertemperaturabwärme zu substituieren. Kernprobleme in der Anwendung sind momentan die Gewährleistung eines ausreichenden Wärme- und Stofftransportes sowie die Vermeidung von Agglomerationen der Arbeitsmedien. Ziel des Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung neuer Arbeitsstoffe für chemische Wärmepumpen auf Basis poröser Metallstrukturen, die mit Metallsalzen als reaktives Arbeitsmedium beladen werden. Das Teilprojekt am Fraunhofer IFAM Dresden beschäftigt sich vor allem mit der Auslegung, Auswahl und Herstellung der porösen metallischen Trägerstrukturen sowie der wärme- und strömungstechnischen Charakterisierung der Metall-Metallsalz-Verbünde. Die Metallstrukturen werden dabei pulver- bzw. schmelzmetallurgisch hergestellt. Die Trägerstrukturen werden charakterisiert und optimiert, sodass eine gezielte Nutzung der Metall-Metallsalz-Verbünde in Wärmepumpensystemen ermöglicht wird. Einen wesentlichen Bestandteil bilden dabei Simulationen zum Verständnis der auftretenden physikalischen Effekte. Nach Festlegung der Spezifikationen für die untersuchten Materialien (AP 1) durch alle Projektpartner werden Vorversuche an flachen Material- und Strukturproben durchgeführt, die das IFAM-DD herstellt und geometrisch sowie thermisch und strömungstechnisch charakterisiert (AP 2). Die Bestimmung der Sorptionsisothermen der einzelnen Hydratstufen der Salze (AP 3) dient als Basis für spätere Auslegungsrechnungen. Hauptarbeitspunkt des Projektes ist die Synthese und Charakterisierung der Trägerstrukturen (AP 4) sowie die Analyse der Verbünde (AP 6) von verschiedenen Metallen und Salzen. Diese Ergebnisse werden zur iterativen Optimierung der Metallsalzsynthese und der Trägerstrukturen verwendet. Abschließend wird das Zusammenspiel der Komponenten an einem Versuchsmuster demonstriert.
Das Projekt "Teilvorhaben: Synthese und makrokinetische Untersuchung von Adsorptionsmitteln mit metallischer Trägerstruktur" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Energietechnik, Professur Technische Thermodynamik durchgeführt. Die Bereitstellung von Raum- und Prozesswärme sowie Warmwasser stellt den größten Anwendungsbereich beim Endenergieverbrauch dar. Durch den Einsatz von Wärmepumpen kann ein Teil dieses Energiebedarfs durch Umweltwärme oder Niedertemperaturabwärme substituiert werden. Einen vielversprechenden Ansatz stellen thermisch angetriebene Wärmepumpen und Kältemaschinen auf der Basis reversibler chemischer Reaktionen oder Sorptionsprozesse dar. Zur dauerhaften Gewährleistung eines guten Wärme- und Stofftransportes müssen die Arbeitsstoffe auf poröse Trägerstrukturen aufgebracht werden. Bisher werden dafür vor allem Silicagel und Zeolithe verwendet, die aufgrund geringer Wärmeleitfähigkeiten die erreichbare Leistungsdichte solcher Systeme limitieren. Im Forschungsvorhaben sollen daher neue Arbeitsstoffe für chemische Wärmepumpen auf Basis poröser Metallstrukturen untersucht werden, die eine Verbesserung der Eigenschaften versprechen. Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der Synthese und Charakterisierung dieser Metall-Metallsalz-Verbünde. Salze ermöglichen mit Wasserdampf, Ammoniak oder Alkoholen die Nutzung verschiedener Gas-Feststoff-Reaktionen, die sich für Anwendungen in Wärmepumpen, Kältemaschinen oder thermochemischen Speichern im Niedertemperaturbereich eignen. Das Ziel ist die Erzeugung von reaktiven Salzschichten auf porösen metallischen Schaum- oder Faserstrukturen. Hierzu sollen unterschiedliche Synthesepfade und deren Einfluss auf die Eigenschaften und Haftung der Salzschichten untersucht werden. Die hergestellten Verbundmaterialien werden anschließend experimentell charakterisiert, um Aussagen zu den Wärmeleiteigenschaften, zur Kinetik der Reaktions- bzw. Adsorptionsvorgänge und zur erreichbaren Leistungs- und Speicherdichte zu treffen. Anhand der Ergebnisse sollen Optimierungsmöglichkeiten abgeleitet und ein Simulationsmodell zur Auslegung von Adsorber-Wärmeübertragern auf Basis der neuen Verbundmaterialien erstellt werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Integration und Erprobung schaltbarer Verglasung und PV" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von SchwörerHaus KG durchgeführt. Das beantragte Forschungsvorhaben knüpft inhaltlich unmittelbar an das Forschungsprojekt 'Entwicklung und Erprobung einer autarken solaren Wärmeversorgung für energieeffiziente Kompaktgebäude', Akronym SolSpaces, Förderkennzeichen 0325984A an, in dem das neue solare Heizungskonzept entwickelt und umgesetzt wurde. Nachdem erste Betriebserfahrungen vorliegen, sollen nun weitere konzeptionelle und apparative Optimierungsschritte erfolgen, um die Technologie weiterzuentwickeln und Szenarien zur Integration der neuen Technologie zu erarbeiten. Neben der dynamischen Erprobung soll die Technologie durch innovative Elemente weiter optimiert und vereinfacht werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Reduzierung der Desorptionstemperatur. Die Kombination des thermischen Systems mit einer photovoltaischen Anlage bietet hinsichtlich Betrieb der Lüfter und Erreichung hoher Temperaturen während der Desorptionsphasen interessante Ansätze, die untersucht werden sollen. Zur Vermeidung der sommerlichen Überhitzung von Gebäuden mit großflächiger Verglasung werden aktive und passive Maßnahmen erprobt. Um weitere Kostensenkungspotentiale zu identifizieren soll der Herstellungsprozess des Speichers aus produktionstechnischer Sicht betrachtet werden. Auf dieser Basis werden Umsetzungsszenarien und die Integration des solaren Heizungssystems für verschiedene Gebäude und Klimazonen erarbeitet. Arbeitsschwerpunkt sind die Weiterentwicklung des Verfahrens hinsichtlich Effizienzsteigerung und Anwendbarkeit. Hierzu werden experimentelle Untersuchungen durchgeführt. Die Niedertemperaturregeneration wird in das solare Heizsystem integriert, die sorptive Kühlung wird in einer Laboranlage untersucht. Unterstützt werden die experimentellen Arbeiten durch detaillierte numerische Simulationen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Systemtechnik und Monitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik durchgeführt. Das Forschungsvorhaben SolSpaces 2.0 knüpft inhaltlich unmittelbar an das Forschungsprojekt SolSpaces 'Entwicklung und Erprobung einer autarken solaren Wärmeversorgung für energieeffiziente Kompaktgebäude' an. In letzterem wurde ein neues solares Heizsystem mit Sorptionswärmespeicher für die saisonale Speicherung thermischer Energie zur Gebäudebeheizung entwickelt und realisiert. Nachdem erste Betriebserfahrungen vorliegen, sollen in dem Nachfolgeprojekt nun weitere konzeptionelle und apparative Optimierungsschritte erfolgen, um die Technologie weiterzuentwickeln und Szenarien zur Integration der neuen Technologie zu erarbeiten. Neben der dynamischen Erprobung soll die Technologie durch innovative Elemente weiter optimiert und vereinfacht werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Reduzierung der Desorptionstemperatur. Die Kombination des thermischen Systems mit einer photovoltaischen Anlage bietet hinsichtlich Betrieb der Lüfter und Erreichung hoher Temperaturen während der Desorptionsphasen interessante Ansätze, die untersucht werden sollen. Zur Vermeidung der sommerlichen Überhitzung von Gebäuden mit großflächiger Verglasung werden aktive und passive Maßnahmen, wie solare Kühlung und schaltbare Verglasungen, erprobt. Um weitere Kostensenkungspotentiale zu identifizieren soll der Herstellungsprozess des Speichers aus produktionstechnischer Sicht betrachtet werden. Auf dieser Basis werden Umsetzungsszenarien und die Integration des solaren Heizungssystems für verschiedene Gebäude und Klimazonen erarbeitet.
Das Projekt "Instrumentierung zu mechanistischen in situ Untersuchungen von adsorptiven Wärmespeicher- und Trennverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie, Professur für Anorganische Chemie 1 durchgeführt. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Projektierung, Entwicklung und Inbetriebnahme einer automatisierten Instrumentierung, welche die Untersuchung von Dampf, aber auch von Dampf- und Gasgemischadsorption an kristallinen nanoporösen Materialien durch in situ Adsorptions-/Röntgenbeugungsexperimente ermöglichen soll. Die Instrumentierung wird zahlreichen deutschen und ausländischen Arbeitsgruppen, die auf dem Gebiet der energieeffizienten Verfahren unter Anwendung von porösen Materialien arbeiten, die Möglichkeit geben, neuentwickelte poröse Materialien in situ zu erforschen. Die im Projekt gewonnenen wissenschaftlich-technischen Grundlagenkenntnisse bilden eine wichtige Basis für die rationale Weiterentwicklung nanoporöser Materialien für Energietransformationsprozesse. Dabei stehen insbesondere Materialien für Wärmepumpen, wie sie z.B. für energieeffiziente Klimatisierung benötigt werden, im Mittelpunkt. Durch Präsentation der Ergebnisse auf internationalen Tagungen, hochrangige Publikationen, sowie auch Master- und Dissertationsarbeiten wird die internationale Präsenz der physikalischen Großgeräte in der Grundlagenforschung, die einen wesentlichen Bestandteil der deutschen Forschungsinfrastruktur darstellt, nachhaltig gestärkt. Im Rahmen dieses Projektes werden folgende Schwerpunkte verfolgt: - die Entwicklung einer komplexen Probenumgebung, welche die in situ Verfolgung der Adsorption von Dämpfen, Gasen und ihrer Gemische in einem breiten Temperaturfenster (298 - 423 K) durch Diffraktometrie ermöglichen soll; - die Automatisierung des Systems für den Nutzerbetrieb an der KMC-2 Beamline (HZB); - In situ Untersuchungen zur Analyse der Speichermechanismen in kristallinen nanoporösen Materialien (Metal-Organic Frameworks (MOFs), poröse Polymere, Zeolithe, etc.) während der Adsorption von Gas- und Dampfgemischen; - die Unterstützung und Einweisung von Synchrotron-Nutzern während ihrer eigenen Synchrotron-Messzeit.
Das Projekt "Teilvorhaben: ökologische Modellierung zur Lebenszyklusanalyse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Akustik und Bauphysik, Lehrstuhl für Bauphysik, Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung durchgeführt. Die zentrale Aufgabe des Teilprojekts ist die Entwicklung eines frei verfügbaren Softwaretools zur ökologischen lebenszyklusbasierten Bewertung innovativer Konzepte zur thermischen Energiespeicherung in Gebäuden. Es soll Entscheidungsträgern eine wissenschaftlich fundierte Hilfestellung bei der Auswahl des, im Sinne einer ganzheitlichen ökologischen Betrachtung, geeignetsten thermischen Speicherkonzepts bieten. Mit Hilfe der Methode der Ökobilanz wird eine Entscheidungsgrundlage für Fragestellungen bezüglich des Primärenergieeinsatzes und der Klimarelevanz geliefert. Grundlage für das Softwaretool ist die Erarbeitung der Ökobilanzen (LCA) von Systemen zur Speicherung thermischer Energie in Gebäuden. Dabei werden sowohl die Speichermaterialien selbst und die zugehörigen Komponenten als auch ihre Einbettung in Gebäudeenergiekonzepte analysiert. Die Auswahl und Simulation der Systeme findet durch die Projektpartner statt. Sensible, latente, sorptive und thermochemische Speicherkonzepte für zentrale sowie gebäudeintegrierte Anwendung werden hierbei untersucht und energetische Kennzahlen durch Simulation auf Material- und Gebäudeebene ermittelt. Die im Softwaretool dargestellten Umweltprofile berücksichtigen Herstellung, Nutzung und Lebensende, also den gesamten Lebenszyklus der Wärmespeichermaterialien. Das ökologische Profil beinhaltet die Wirkungskategorie 'Treibhauspotential' (GWP) sowie den fossilen und regenerativen Primärenergiebedarf. Sie werden sowohl als Umweltprofil in Analogie der Darstellung von Umweltproduktdeklarationen als auch in Bezug auf die potentiellen Einsparungen in Form einer energetischen und ökologischen Amortisationsdauer in Zyklen angegeben. Zusätzlich werden Materialeigenschaften und eine technische Kurzbeschreibung des Systems dargestellt. Das Softwaretool ermöglicht es dem Anwender, Speichermaterialien, Speicherkomponenten und Speicherkonzepte zur thermischen Energiespeicherung in Gebäuden für verschiedene Gebäudetypen und Klimaregionen auf Basis fundierter ökologischer Analysen zu bewerten und zu vergleichen. Zusätzlich können eigene Materialien und Konzepte sowie Gebäude bewertet werden, sofern diese den Rahmenbedingungen des Projekts entsprechen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Energetische Simulationen und Validierung (TRNSYS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme durchgeführt. Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Softwaretools, das Entscheidungsträgern eine wissenschaftlich fundierte Hilfestellung bietet, bei der Auswahl geeigneter thermischer Speichermethoden und -materialien, i. S. einer lebenszyklusorientierten, ganzheitlichen ökologischen Betrachtung. Im Rahmen des Vorhabens werden gängige und neuartige Speichermaterialien bzw. -konzepte zur Wärme- und Kältespeicherung für Gebäude aus ökologischer Sicht untersucht. Mit Hilfe der Methode der Ökobilanz wird eine Entscheidungsgrundlage für Fragestellungen bezüglich des Primärenergieeinsatzes geliefert. Dazu werden im Rahmen des Projektes sensible, latente, sorptive sowie thermochemische Wärmespeicherkonzepte und entsprechende Materialien betrachtet. Für jeden Wärmespeicher werden von den Projektpartnern verschiedene Einsatzszenarien definiert, um sowohl Anwendungsfelder so umfassend wie möglich abzubilden als auch größtmögliche Vergleichbarkeit der verschiedenen Konzepte zu gewährleisten. Neben dem Verhältnis von Primärenergieeinsatz (in Herstellung, Nutzung und Lebensende) der Wärmespeichermaterialien in Relation zu potenziellen energetischen Einsparungen durch deren Einsatz, interessiert ebenfalls der Einfluss von externem Equipment wie Wärmetauscher, Containment oder Reaktoren auf die ökologische Gesamtbilanz.
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