Das Projekt "Stadtentwicklung in Rußland" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Cottbus, Institut für Städtebau und Landschaftsplanung, Lehrstuhl Stadtplanung und Raumgestaltung durchgeführt. Stadtentwicklung der Sowjetunion: die blauen Städte Grundlagenforschung der Phänomene der Stadtentwicklung in der ehemaligen Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg als kooperatives Forschungsprojekt Zentraler Forschungsgegenstand ist die Stadtgestalt der 'blauen' Städte, und die Einordnung in die entwicklungsgeschichtlichen Planungsverfahren. D.h. der Stadtkörper in seiner Typologie, seiner architektonischen Ausprägung und gesellschaftlichen Bedeutung in seiner Entstehungszeit ist ebenso Betrachtungsgegenstand wie die damals planungsrelevanten Aspekte und Strategien. Neben der Entstehungsgeschichte, der Darstellung der Stadtgestalt und der Differenzierung seiner typologischen Strukturen sollen die zukünftige Lebenserwartung, die Projektionen der städtischen Perspektiven ermittelt werden.
Das Projekt "Energieeffizienz in Mittel- und Osteuropa sowie der früheren Sowjetunion: Stand, Perspektiven, Hemmnisse und die Rolle der Ost-West-Kooperation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt.
Das Projekt "Identifikation von Genen und Indikatoren für Trockentoleranz der Gerste (Hordeum vulgare)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, mittels assoziationsgenetischer Verfahren genomische Regionen bzw. Gene zu identifizieren, die an der Trockentoleranz der Gerste beteiligt sind. Für diesen Zweck gilt es in einem ersten Schritt aus einem Sortiment von 314 Sommergerstengenotypen bestehend aus 90 deutschen Sommergerstensorten und 224 genetisch und geographisch diversen Sommergerstengenotypen - basierend auf mittels des 9kiSelect Chips gewonnenen Daten zur genetischen Ähnlichkeit - 192 Genotypen auszuwählen, welche die in diesem Set vorhandene genetische Diversität repräsentieren. Mit insgesamt 9000 genbasierten SNP-Markern (9kiSelect Chip) wird die für eine genomweite Assoziationsstudie (GWA) nötige Markerabdeckung erzielt. Zusätzlich zu diesem genomweiten Ansatz werden aus der Literatur bekannte Kandidatengene für Trockentoleranz allelspezifisch sequenziert und in die Assoziationsstudien einbezogen. Um des weiteren genotypische Unterschiede in der Expression von trockentoleranzassoziierten Gene zu ermitteln, werden die extremen Genotypen der Population mittels Real-Time PCR analysiert. Die Phänotypisierungen dieser Genotypen erfolgt in Gefäßversuchen am Julius-Kühn-Institut in Groß- Lüsewitz. Trockenstress wird mit Beginn der Blüte appliziert. Erfasst werden neben der absoluten und relativen Ertragsleistung und Veränderungen der Ertragsstrukturparameter, der Chlorophyllgehalt, die Chlorophyllfluoreszenz, der relative Blattwassergehalt bzw. das relative Blattwasserdefizit sowie der Akkumulation von freiem Prolin, Glycinbetain und löslichen Zuckern. Parallel werden diese Genotypen an der Universität Hannover bzw. an der Universität Hohenheim im Hinblick auf die Reaktion auf das Auftreten von Trockenstress in der vegetativen und generativen Entwicklungsphase (SU) analysiert sowie an einem Trockenstandort in zweijährigen Feldversuchen (K), in welchen zusätzlich die Infrarotthermografie zur Charakterisierung der Trockentoleranz eingesetzt wird (K). Die auf diese Weise generierten phänotypischen und genotypischen Daten bilden die Grundlage für die assoziationsgenetische Identifikation von QTL für Trockentoleranz bei Gerste, welche gemeinsam mit den phänotypischen und genotypischen Daten Eingang in die Modellierungsarbeiten finden.
Das Projekt "Teilprojekt A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Saaten-Union Biotec GmbH durchgeführt. Ziel des Projektes IdeMoDeResBar-II ist die Isolation neuer, bislang nicht nutzbarer Hauptgene, welche Resistenz gegen die Gelbmosaikvirose der Gerste (BaMMV/BaYMV), gegen Zwergrost (Puccinia hordei) und Rhynchosporium-Blattfecken (Rhynchosporium commune) bedingen, sowie die Editierung bereits isolierter Resistenzgene gegen die Gelbmosaikvirose. Einerseits wird dies zu einem vertieften Verständnis der Funktion von Resistenzgenen führen und andererseits eine gezieltere Nutzung genetischer Ressourcen - als Voraussetzung für die Züchtung resistenter Sorten und damit verbunden einer umwelt- und verbraucherfreundlichen Gerstenproduktion - ermöglichen. In der SU BIOTEC werden neue Marker bis hin zur Gen-Sequenz (bei erfolgreicher Klonierung) zur Entwicklung neuer Wintergersten-Sorten eingesetzt.
Das Projekt "Ermittlung von Emissionsfaktoren für Diesel-Pkw mit Softwareupdate (EFA-SU)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik mbH (FVT) durchgeführt. Für ein kommendes Update des Handbuchs für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) wurden durch das KBA, DUH und TU Dresden Messungen an Pkw Euro 5 und 6 mit verpflichtenden und freiwilligen Softwareupdates durchgeführt. Die Messungen umfassen dabei Tests im realen Verkehr (RDE Messungen) mit portabler Messtechnik (PEMS-Geräte) bei unterschiedlichen Temperaturen sowie Messungen auf dem Rollenprüfstand im Fahrzyklus WLTC bei den Temperaturen 5°C, 10°C und 15°C. In dieser Studie wurden aus diesen Messdaten Emissionsfaktoren für betriebswarmen Zustand nach der Methode des HBEFA und damit auch die mit den Softwareupdates verbundenen NOx-Minderungen bestimmt. Dafür wurden aus den RDE-Messungen Emissions-Motorkennfelder für die Fahrzeuge vor-und nach Softwareupdate für das Emissionsmodell PHEM generiert mit dem im Anschluss die Emissionsfaktoren simuliert wurden. Der Datensatz ist damit kompatibel mit den sonstigen Emissionsfaktoren im HBEFA und steht für kommende Updates zur Verfügung. Aus den WLTC-Messungen wurden auch die NOx-Temperaturkorrekturfunktionen und Kaltstartzusatzemissionen erstellt. Diese erzeugten Daten sollen im nächsten HBEFA-Update zusätzlich zu den EA 189 Software-Updates der VW-Konzernfahrzeuge einfließen.
Das Projekt "Teilprojekt 3: Fernerkundliche Zeitreihenanalysen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umwelplanung (ILaUP), Fachgebiet Geoinformation in der Umweltplanung durchgeführt. Natur und Gesellschaft in Zentralasien haben durch politische und ökonomische Transformationen von der ehemaligen Sowjetunion in unabhängige Staaten einen großen Wandel durchlaufen. Auch aktuell spielt die Nutzung natürlicher Ressourcen, wie z.B. die Nutzung von Holz als Energieträger, eine zentrale Rolle. Übernutzungen der Vergangenheit sind heute sichtbar und brauchen auch in Anbetracht des Klimatischen Wandels neue angepasste nachhaltige Nutzungsstrategien. Im Rahmen des Verbundvorhabens ForCeA 'Riparian forests in arid regions of Central Asia under pressure by use and limited water resources: definition of tipping points to ensure sustainable management' hat das Teilprojekt 'Remote sensing time series analysis' das Ziel, den raumzeitlichen Transformationsprozess im speziellen von Auwäldern von der früheren zentralistischen Struktur hin zu einer markt-orientierten Ökonomie auf der Landschaftsebene zu analysieren. Dazu sollen frei verfügbare Satellitendaten (Landsat & Sentinel) sowie sozioökonomische und klimatische Daten genutzt werden. Die Zeitreihen werden mit Hilfe von Wechselpunktalgorithmen auf mögliche Kipppunkte hin untersucht. Die Umsetzung soll in der (R) Skriptsprache erfolgen und in einem GitHub Projektarchiv öffentlich zugänglich sein. Ziel ist es ein Frühwarn-Indikatoren-System für Auwälder zu testen, das frühzeitig mögliche Kipppunkte erkennt. Dazu müssen moderne Verfahren der Wechselpunktanalyse getestet und möglicherweise angepasst oder weiterentwickelt werden. Untersuchungsgebiete werden in Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan ausgewählt.
Das Projekt "Feasibilty Study for the Earth Observation Data Center for Water Resources Monitoring - EODC Water Study" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Wien, Department für Geodäsie und Geoinformation (E120) durchgeführt. The initiative Earth Observation Data Centre for Water Resource Monitoring (EODC-Water) has been launched for positioning Austrian expertise and capabilities in a focal area of current international engagement: A main EO satellite data service hub shall be established with Austrian footing to serve the water resources monitoring needs, and the related hydrological parameters, snow, glacier and land mapping requirements on a su-pranational and global scale.
Das Projekt "Sozio-ökonomische Methoden für eine integrative Naturschutzplanung im multi-ethnischen Südkaukasus" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung durchgeführt. Der Südkaukasus ist ein hochgradig prioritärer - Hotspot - der biologischen Vielfalt. Angesichts einer nach dem Zusammenbruch der UdSSR verarmten ländlichen Bevölkerung sind Nutzungseinschränkungen im Zuge der Einrichtung von Großschutzgebieten nur schwierig durchzusetzen im schlimmsten Fall können die Einschränkungen Folgen wie eine Zwangsumsiedlung haben. Angesichts der teilweise sehr gespannten politischen Lage muss darauf geachtet werden, dass die Einrichtung von Schutzgebieten potenzielle Spannungen insbesondere auch zwischen den unterschiedlichen Ethnien und Religionsgruppen entschärft statt verschärft. Aufgrund von ethnisch differierenden Mustern der Landnutzung ist die Gefahr für solche Spannungen auch für Schutzgebiete gegeben, deren Einrichtung von der Bundesregierung unterstützt wird. Das Projekt soll kaukasische Wissenschaftler/innen befähigen, detaillierte sozio-ökonomische Analysen vorzunehmen, die solche Folgen im Sinne einer integrativen Naturschutzplanung ex ante identifizieren und verhindern helfen.
Das Projekt "Machbarkeitsstudie für den Einsatz von Dampf-Luft-Injektion ins Grundwasser an einem innerstädtischen Standort in Hessen zur Sanierung eines CKW-Schadens unter einem Gebäude" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Wasserbau durchgeführt. Die zu behandelnde Altlast liegt in einem eng bebauten historischen Altstadtviertel. Ein Aushub der Schadensquelle (bis zu 9 m Tiefe) gilt als problematisch, da die Statik der Häuser gefährdet werden könnte. Zur raschen Sanierung des Standorts wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in der Sanierungsuntersuchung der Einsatz der thermischen In-situ-Sanierung mittels Dampf-Luft-Injektion (DLI) diskutiert. Zur Überprüfung des Einsatzes von DLI und der Dimensionierung der thermischen Sanierung wurden am Standort über Bodenluftabsaugversuche die hydraulische Durchlässigkeit der ungesättigten Zone bestimmt und über Slug-Tests die hydraulische Durchlässigkeit der gesättigten Zone und ergänzend die hydraulische Durchlässigkeit der Sickerwasserzone bestimmt. Aufgrund der bestimmten, unerwartet geringen hydraulischen Durchlässigkeit im Bereich der gesättigten Zone von unter 10-7 m/s ist diese mittels Dampf-Luft-Injektion nicht sanierbar und kann als Geringwasserleiter nur un wesentlich zur Schadstoffemission beitragen. Die Durchlässigkeiten in der hoch kontaminierten ungesättigten Bodenzone und der Sickerwasserzone (1 - 5 x 10-5 m/s) rechtfertigen die Planung einer thermischen in-situ Sanierung mittels Dampf-Luft-Injektion. Die Machbarkeitsstudie dokumentiert in enger Zusammenarbeit mit dem planenden Ingenieurbüro und dem kommunalen Standortbesitzer die Sanierung des Standorts mittels DLI unter Bestimmung der Kosten. Aufbauend auf der SU erfolgte die Sanierungsplanung und der Standort soll nach Anpassung und Optimierung des DLI-Sanierungskonzepts im Rahmen einer Pilotanwendung in den Jahren 2012 und 2013 saniert werden.
Das Projekt "Internationale Wasserforschungsallianz Sachsen (IWAS) - Management von Wasserressourcen in hydrologisch sensitiven Weltregionen - Regionalvorhaben R1: Osteuropa" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft, Professur Industriewasserwirtschaft durchgeführt. Ziel der Internationalen Wasserforschungsallianz Sachsen - IWAS ist es, konkrete Beiträge zu einem integrierten Wasserressourcen-Management (IWRM) in fünf hydrologisch sensitiven Regionen zu liefern. Ausgehend von einigen der drängendsten Wasserprobleme weltweit in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, landwirtschaftliche Bewässerung, Ökosystemdienstleistungen sowie Extremereignisse und -prozesse, werden spezifische Fragestellungen in verschiedenen Weltregionen untersucht. In den Konversionsstaaten der ehemaligen Sowjetunion, die sich den Umweltstandards (EU-Wasserrahmenrichtlinie) der Europäischen Union zumindest in den Grenzgebieten anpassen müssen, werden die Entwicklungen der Oberflächenwasserqualität unter dem Einfluss landwirtschaftlicher, industrieller und urbaner Abwässer untersucht. Am Beispiel des Grenzflusses Bug an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine werden siedlungswasserwirtschaftliche Fragen, Technologieentwicklungen, Aspekte der Ökosystemdienstleistungen und sozioökonomische Analysen bearbeitet.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 44 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 44 |
License | Count |
---|---|
offen | 44 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 37 |
Englisch | 11 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 41 |
Webseite | 3 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 29 |
Lebewesen & Lebensräume | 33 |
Luft | 23 |
Mensch & Umwelt | 44 |
Wasser | 23 |
Weitere | 44 |