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Found 116 results.

Reinigung von Grauwasser mit Hilfe von vier vertikal durchstroemten Bodenfiltern mit verschiedenen Substraten und Sumpfpflanzen (L1 48 99)

Die Eignung von Regenwasser in Zisternen (bei sachgemaesser techn. Ausfuehrung) ist fuer die Nutzungsarten WC-Spuelung, Gartenberegnung und Waeschewaschen nicht mehr umstritten. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll die Dachablaufwaesser in Regenwassernutzungsanlagen (RWNA) zu sammeln und fuer o.g. Nutzungsarten zu verwenden. Auf diese Art kann teures Trinkwasser eingespart, das Kanalisationsnetz und die techn. Klaerwerke entlastet werden. In vielen Regionen der BRD reicht jedoch der Niederschlag fuer o.g. Nutzungsarten nicht aus, so dass eine Nachspeisung der Zisterne zwingend notwendig wird. Anstelle der Nachspeisung mit Trinkwasser koennte auch gereinigtes Grauwasser zum Einsatz kommen; Voraussetzung: es ist in seiner Beschaffenheit vergleichbar mit Regenwasser. Hauptproblem sind hierbei die hohen Konzentrationen von Tensiden, die ueber die Waschmittel in das Grauwasser gelangen. Ziel des Versuches ist es das Grauwasser mittels bepflanzten Bodenfiltern so gut zu Reinigen, dass die Grenzwerte der EU-RL ueber die Qualitaet der Badegewaesser eingehalten bzw. unterschritten werden koennen.

Recycling von Prozessabwasser mit Rueckgewinnung von Schwefelsaeure in der Batterieherstellung

Bei der Batterieherstellung fallen beim Saeurefreiwaschen der formierten Elektroden grosse Mengen Abwasser an, die mit Schwefelsaeure, Blei und anderen Schwermetallen belastet sind. Zur Verminderung dieser Belastungen werden bisher die mehrstufige Kaskadenspuelung im Gegenstrom und Ableitung des anfallenden Spuelkonzentrats ueber eine Neutralisationsfaellung oder die Kreislauffuehrung ueber eine dreistufige Faellung nach dem Walhalla-Verfahren eingesetzt. Nachteilig hierbei ist der Schlammanfall, der mit grossem Aufwand verwertet werden muss. Im vorliegenden Vorhaben wird der Gesamtanfall von Abwasser im Bereich der Elektrodenwaesche durch die Anwendung und Optimierung von physikalischen Kreislaufbehandlungsverfahren mindestens halbiert und die anfallenden Reststoffe intern oder extern verwertet. Folgende Verfahrenskombinationen kommen zur Anwendung. Optimierung des Waschverfahrens zur Erhoehung der Konzentration der Spuelwaesser und Minimierung der Wassermenge. Entfernung des feinpartikulaer vorhandenen Bleis durch eine optimierte Mikrofiltration. Der zurueckgehaltene Bleischlamm kann in der Sekundaerverhuettung wieder eingesetzt werden. Entfernung der geloesten Schwermetalle durch Kationentauscher. Aufkonzentrierung der Loesung durch eine Elektrodialyse. Die hierbei erzeugte 10-prozentige Schwefelsaeure wird in die Produktion zurueckgefuehrt, das an Schwefelsaeure verarmte Wasser wird wieder im Spuelprozess eingesetzt. Bei dieser Verfahrensweise werden die Ableitung von grossen Mengen sulfathaltiger Abwaesser und die Entstehung von schwermetallhaltigen Gipsschlaemmen aus der konventionellen Abwasserbehandlung vermieden.

Sauerstoffzehrung von Gewaessersedimenten und Sauerstoffproblem bei der Umlagerung von Baggermaterial im Tidebereich

Zweck und Ziel: Aufgabe ist es, die verkehrswasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen fuer die Umlagerung von Baggermaterial im Tidebereich (Ems-Weser-Aestuar) und im Brackwasser der Ostsee durch gezielte Untersuchungen zu quantifizieren und insbesondere Vorschlaege fuer eine Risikominderung zu formulieren. Ausfuehrung: Fuer die Frage nach der Auswirkung einer Umlagerung von Baggermaterial auf den Sauerstoffhaushalt sind folgende systematische Untersuchungen erforderlich: 1. Kartierung der zur Baggerung anstehenden Sedimente hinsichtlich ihrer Zehrungseigenschaften; 2. Bestimmung des Sauerstoffverbrauchs von Baggermaterial in Suspension im Saug-Baggerbetrieb, einschliesslich der Sauerstoffzehrung des ueberfliessenden Spuelwassers; 3. In-situ-Messungen (Sauerstoffgehalt, Truebungskonzentration) bei der Baggerung und Umlagerung; 4. Erfassung der stoffwechseldynamischen Situation und Berechnungen zum Sauerstoffhaushalt im Tidebereich. Ergebnisse: Eine Reihe weiterer Sedimentuntersuchungen im Weser-Aestuar und an der Ostseekueste (Flensburger Foerde, Kieler Foerde, Hafen Neustadt) wurden gutachterlich bearbeitet. Es zeigt sich immer deutlicher, dass feinkoernige Sedimente aus dem inneren Teil der Ostseefoerden vielfach stark anaerob sind und dementsprechend eine hohe Sauerstoffzehrung aufweisen. Im Falle einer Umlagerung dieser Baggersedimente wird zur Minimierung negativer Auswirkungen auf den Sauerstoffhaushalt eine moeglichst kompakte Ablagerung empfohlen. Feinkoernige Sedimente aus dem Weser-Aestuar zwischen Brake und Bremerhaven sind hingegen weniger zehrungsintensiv und durchweg aerob.

Grundwassergefaehrdung durch organische Inhaltsstoffe von Hafenschlickspuelflaechen

Die im Bereich von Aufspuelungen kontaminierter Sedimente anfallenden Sickerwaesser enthalten eine Fuelle organischer Substanzen, die in den oberen Grundwasserleiter gelangen koennen. Zur Beurteilung der Grundwassergefaehrdung durch Schlicklagerstaetten sind sowohl Kenntnisse der qualitativen und quantitativen Zusammensetzung der organischen Rueckstaende von Sickerwaessern, als auch Informationen ueber die hydrologischen Verhaeltnisse im Spuelfeldbereich erforderlich. Im Rahmen des durchgefuehrten Projektes wird daher eine umfassende qualitative Bestandsaufnahme organischer Sickerwasserinhaltsstoffe mit Hilfe gaschromatographisch-massenspektrometrischer Methoden (GC/MS) vorgenommen. Daneben werden ausgewaehlte Schadstoffe in Porenwaessern verschiedener Spuelfelder und deren Untergrund quantitativ gaschromatographisch (FID, ECD) bestimmt. Die erhaltenen Daten werden in Zusammenarbeit mit einer bodenkundlich-hydrologisch ausgerichteten Arbeitsgruppe ausgewertet. Nach den bisher erhaltenen Resultaten koennen Porenwaesser aus aufgespuelten Hafensedimenten eindeutig von Grundwaessern unterschieden werden.

KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern^KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern^KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern^KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern^KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern, KerWas: Dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche für die Nanofiltration und Membrandestillation zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern

Im vorliegenden Projekt sollen dünnwandige, keramische Membranen angepasster Benetzbarkeit und hoher volumenspezifischer Membranfläche entwickelt und zur nachhaltigen Aufbereitung von salzhaltigen Wässern mittels Nanofiltration und Membrandestillation erprobt werden. Ziel im Teilprojekt K-UTEC ist die Verfahrensentwicklung und praktische Membran-erprobung für folgende praxisnahe Anwendungsfälle: - An- bzw. Abreicherung von Kühlturmwässern - Konzentrierung von geringkonzentrierten Spülwässern - Selektive Sulfatabreicherung - Aufbereitung Li-haltige Wässer Nach Labor- und Technikumsversuchen werden on-site Versuche auf dem Gelände der DEUSA zur Erprobung des entwickelten Verfahrens und seiner Kernkomponenten NF und MD mit den dort verfügbaren Wässern durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt eine technische und ökonomische Bewertung. AP 7.1: Erarbeitung Verfahrenskonzepte für praxisnahe Anwendungsfälle AP 7.2: Ausarbeitung des Versuchsprogrammes zur Ermittlung der Designparameter für die Pilotanlage AP 7.3: Vorversuche Nanofiltration (NF) AP 7.4: Vorversuche Membrandestillation (MD) AP 7.5: Anlagendesign NF/MD Pilotanlage AP 8.1: Definition der Anforderungen an die Trennexperimente AP 8.2: Trennexperimente NF und MD AP 8.2.1: Experimente zur An- bzw. Abreicherung von Kühlturmwässern mittels NF und MD AP 8.2.2: entfällt, da sich andere Methoden als mindestens gleichwertig herausgestellt haben, AP 8.2.3: Experimente zur Konzentrierung geringkonzentrierter Spülwässer mittels NF und MD AP 8.2.4: Experimente zur selektiven Sulfatabreicherung mittels NF und MD AP 8.2.5: Experimente zur Aufbereitung Li-haltiger Wässer AP 8.3: Parametervariation zur Optimierung AP 8.3.1: Anwendungsoptimierung NF AP 8.3.2: Anwendungsoptimierung MD AP 8.4: Anwendung der Fraktionierung bei DEUSA AP 8.5: Anwendung der Konzentrierung bei DEUSA und K-UTEC AP 8.7: Anwendung der Verfahrenskombination NF + MD bei DEUSA und K-UTEC.

Entwicklung einer computergestützten Spülwasserüberwachung und -regelung auf Basis einer Leitfähigkeitssensor-gesteuerten Dosiereinheit

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ziel des FuE-Vorhabens war es, durch die Kombination der im Rahmen eines DBU-Vorläuferprojektes bereits entwickelten Pulsdüsentechnik und der im jetzigen Projekt zu entwickelnden Spülregelung eine Wassereinsparung von 50Prozent gegenüber dem vormaligen Stand der Technik zu erreichen. Dies beinhaltete eine Reduzierung des Wasserverbrauchs um mindestens 30Prozent. Am Beispiel einer DES-Linie in der Leiterplattenfertigung von Projektpartner Würth Elektronik mit einer Kapazität von 3m/min. sollte damit der Jahreswasserverbrauch im 3-Schichtbetrieb von 4.000 m3 halbiert werden. Die AKON GmbH reagiert mit dem Innovationsvorhaben auf die starke Nachfrage der Leiterplattenindustrie, die die Einsparung von Ressourcen immer stärker in den Vordergrund stellt. Gerade im Hinblick auf umweltgerechte Technologien und Speziallösungen möchte AKON mit der Neuentwicklung seinen Vorsprung weiter ausbauen und Zugang zu neuen Kunden und neuen Märkten erhalten. Fazit Die AKON GmbH kann sich durch die Entwicklung einer computergesteuerten Spülwasserdosierung für DES-Anlagen als kompetenter Partner für innovative Ideen und Nachhaltigkeit empfehlen. Nach einer zirka einjährigen Markteinführungsphase erwarten wir einen kontinuierlichen Anstieg der Aufträge. Hierbei wird innerhalb der nächsten drei Jahre ein Umsatz von ca. 250.000 Euro angepeilt.

Evaluierung des Passiv-Buerohauses Lamparter, Projektbeschreibung

Das Buerogebaeude Lamparter wurde als integral geplantes Passiv-Buerohaus entwickelt und erreicht somit einen spezifischen Heizenergiebedarf von unter 15 kWh/(m2a). Die detaillierte Planung fuer das Gebaeude begann im Sommer 1998, nachdem sich der Bauherr bei einem von ihm ausgeschriebenen Wettbewerb fuer das Konzept der Architekten-Werkgemeinschaft Maier, Weinbrenner, Single in Nuertingen und des Fraunhofer Instituts fuer Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE) entschied. Baubeginn war im Maerz 1999 und Ende Dezember 1999 ist die Fertigstellung des Gebaeudes geplant. Im Rahmen des Foerderprogramms 'Solar optimiertes Bauen' www.solarbau.de Teilkonzept 3 wird im Fachbereich Bauphysik die 'Phase II: Evaluierung' durchgefuehrt. Hier sollen die in der Planung festgesetzten Energieverbraeuche und raumklimatischen Bedingungen, sowie das Nutzerverhalten messtechnisch erfasst und analysiert werden. Aus den erhaltenen Erkenntnissen und Daten wird eine Systemoptimierung erarbeitet. Weiterhin werden Validierungen von Planungsprogrammen zur Simulation des thermischen Verhaltens von Gebaeuden durchgefuehrt. Beim Passiv-Buerohaus Lamparter handelt es sich um ein dreigeschossiges Gebaeude fuer 43 Personen mit einer Nettogrundflaeche von 1.488 m2, dessen massive Innenbauteile aus Stahlbeton die Tragkonstruktion und die leichten Aussenbauteile in Holz-Rippenbauweise die thermische Huelle bilden. Auf der Nord- und Suedseite befinden sich die Bueros. Im mittleren Teil des Gebaeudes ergibt sich eine Kombizone, die als Erschliessungszone genutzt wird. Das Gebaeude weist aufgrund seines extrem guten Waermedaemmstandarts, seines kompakten Baukoerpers, der passiven Solarenergienutzung und einer Lueftungsanlage mit hocheffizienter Waermerueckgewinnung (doppelter Kreuzstromwaermetauscher) und Erdreichwaermenutzung (Erdreichwaermetauscher mit 90 m Laenge) einen spezifischen Heizenergiebedarf von 11,6 kWh pro Quadratmeter beheizter Nutzflaeche (1000 m2) und Jahr auf. Das Buerogebaeude erreicht den Passivhaus-Standart von maximal 15 kWh/(m2a) und kann somit allein ueber eine Zuluft-Nacherwaermung - ohne Erhoehung des hygienisch notwendigen Luftwechsels und ohne Umluftanteile - beheizt werden. Die Waermeversorgung des Gebaeudes erfolgt ueber eine Gas-Brennwerttherme, die fuer die Bereitung des Warmwassers (Handwaschbecken, Spuele und Spuelmaschine) durch eine Solaranlage mit Vakuumroehrenkollektoren unterstuetzt wird. Im Sommer werden nachts, wenn Kuehlbedarf besteht und die Aussenlufttemperatur unter die Raumlufttemperatur sinkt, die im DG am hoechsten Punkt befindlichen Oberlicht-Fenster automatisch geoeffnet. Die Tueren und Oberlichter der Bueroraeume werden manuell betaetigt. Aufgrund des thermischen Auftriebs im Gebaeude gelangt kuehlere Aussenluft in die Bueroraeume und stroemt ueber das offene Treppenhaus und die DG-Oberlichter nach aussen. Der so erzeugte erhoehte Luftwechsel bewirkt eine Abkuehlung der im Gebaeude befindlichen Massen.(gekuerzt)

Reinigung von Textilabwaessern durch Elektroflotation

Die hoch- und schwachbelasteten Abwaesser einer Textilfaerberei, die neben betraechtlichen CSB- und BSB5-Frachten haeufig nicht oder schwerabbaubare Stoffe wie Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, synthetische Schlichten und Farbstoffe enthalten, sollen mit Hilfe der Elektroflotation gereinigt werden. Bei dem 'Klose-Clearox-Verfahren' wird das Abwasser an gleichstrombeaufschlagten Eisen- und Aluminiumblechplatten vorbeigeleitet. Der bei der Elektrolyse entstehende Sauerstoff bewirkt eine Oxidation der organischen Abwasserinhaltsstoffe und eine Flotation der Schaumanteile, waehrend die von den Elektroden abgehenden Eisen- und Aluminiumionen als voluminoese Hydroxide gefaellt werden und bei ihrer Sedimentation eine zusaetzliche Klaerung des Abwassers herbeifuehren. Die gereinigten Spuelwaesser werden infolge der Aufsalzung mit Frischwasser vermischt und dann wiederverwendet.

ERWAS - ENERWA: Energetische Optimierung des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems Talsperren/Fließgewässer, Trinkwasseraufbereitung, Transport-Speicherung-Verteilung, Teilprojekt 6

Die WAG ist im Vorhaben ENERWA an den Arbeitspaketen A Grundlagenermittlung / Rahmenbedingungen, C Energiemanagement im Verbund, D Web Dienst Energie- Effizienz, E Ergebnis-Synthese, insbesondere aber im AP B.2 Trinkwasseraufbereitung beteiligt. Arbeitsziele des AP B.2 sind:- Identifizieren, Quantifizieren und Bewerten von internem und externem Energieverbrauch - Aufzeigen von Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Energie(rück)gewinnung - Erhöhung der Energieeffizienz bei einzelnen Verfahrensschritten und ganzen Verfahrensketten- Thermodynamische, energetische und volkswirtschaftliche Bewertung der Nutzung der Wärmekapazität des Rohwassers für Kühl- und Heizzwecke - Exemplarische Implementierung von weniger energieintensiven Verfahren zur Aufbereitung, Entfeuchtung, Heizung oder Kühlung- Bewertung von hygienisch-ökonomisch-betrieblichen Einsatzgrenzen. Die Arbeiten werden wie folgt unterteilt: - Datenermittlung, Vor-Ort-Messungen in Wasserwerken - Erarbeitung von Optimierungskonzepten - Pilotanlagen-Untersuchungen mit der großtechnischen Versuchsanlage der WAG (Durchsatz 60 m3/h), Untersuchung des Einflusses von Flockungsmittelmenge, Einmischung, Spülart und -intervall auf den Gesamtenergieverbrauch bei Berücksichtigung des Energieaufwands für die Spülwasserbehandlung, den Chemikalieneinsatz und die Schlammentsorgung.

Ökologische Farb- und Lackentschichtung bei der Herstellung von industriellen Schildern

Ziel des Projektes ist es, zur Farb- und Resistentschichtung im Bereich der Industrieschilderherstellung eine neuartige automatische Durchlaufanlage mit 4 Modulen ein-zusetzen. Gegenwärtig erfolgt die Farb- und Resistentfernung mit organischen Lösemitteln, die zu den flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) zählen und zu Emissionen führen. Einige Teilprozesse wie die Nachreinigung werden noch manuell mit Putztüchern und u.a. mit Waschbenzin oder Alkoholen ausgeführt. Der Wasserverbrauch der dreistufigen Reinigung (Plattenreinigung, Hochdruckreinigung und Schlussspülung) kann 600 bis 1.000 Liter pro Stunde betragen. In der neuen Anlage laufen die Einzelprozesse Farb- und Resistentschichtung, Entfetten, Spülen und Trocknen dann automatisch ab. Für die Farb- und Resistentschichtung sind als Entschichtungsmittel Rapsölmethylester (Nachwachsende Rohstoffe) in Verbindung mit einem Recyclingester vorgesehen. Der Recyclingester wird aus Abfällen der Nylonproduktion gewonnen. Die nachfolgende Entfettung er-folgt mit ca. 60 Grad Celsius warmem Wasser ohne chemische Hilfsmittel. Die auf-schwimmenden Entschichtungsmittel werden mit einem speziellen Ölskimmer abgetrennt. Bei der nachfolgenden Reinigung und Spülung wird ebenfalls warmes Wasser ohne Reinigungsmittelzusätze eingesetzt. Abrasive Bürstwalzen unterstützen den Vorgang. Eine Kaskadenschaltung der Spülen erlaubt eine vierfache Nutzung des Spülwassers. Die manuelle Nachreinigung entfällt. Mit der neuen Technologie soll der Wasserverbrauch auf 100 bis 200 Liter pro Stunde reduziert und pro Jahr ca. 1 Tonne herkömmlicher Lösungsmittel ersetzt werden. Der Automatisierungsgrad der Anlage zieht daneben eine Reihe weiterer Umwelteffekte nach sich. Insgesamt wird mit einer Verminderung des CO2-Ausstoßes von 2,5 Tonnen pro Jahr gerechnet.

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