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Found 32 results.

Erhaltung und Nachzucht seltener Baum- und Straucharten

Ziel des Projektes ist die langfristige Sicherung und Erhaltung von Vorkommen seltener Baumarten, sowie die Etablierung neuer/verjüngter Vorkommen an geeigneten Standorten. Zunächst erfolgt die Evaluierung, Auswahl und Beerntung erhaltungswürdiger Bäume aus südwest-deutschen Wald- und Feldvorkommen (insbes. Elsbeere, Speierling, Wildapfel, Wildbirne, Schwarzpappel, Ulme, Walnuss und Eibe; außerdem Straucharten) mit entsprechender Dokumentation. Anschließend erfolgt eine vegetative und generative Weitervermehrung zum Aufbau von Erhaltungs-Klonsammlungen bzw. zum Aufbau von Erhaltungs-Samenplantagen, (ex-situ Generhaltung). Parallel dazu werden o.g. seltene Baumarten vegetativ und generativ mit 1- bis 3-jähriger Kulturzeit nachgezogen und an interessierte bzw. am Evaluierungsprozess beteiligte Forstämter abgegeben (in-situ Generhaltung) und dort langfristig weiterbeobachtet.

Entwicklung von neuen, genetischen Methoden für das Monitoring von Fischbeständen am Beispiel des Europäischen Stint (Osmerus eperlanus)

Kreis Herford: Obst- und Nussbäume

Zur Freude aller darf kostenlos für den Eigenbedarf, also in haushaltsüblichen Mengen, an den in der Karte dargestellten Obst-und Nussbaum-Standorten geerntet werden. Doch Achtung: Die Ernte erfolgt auf eigene Gefahr! Verletzen oder gefährden Sie weder sich selbst, noch andere, noch die Bäume, damit alle auch im nächsten Jahr noch Freude daran haben. Bitte verwenden Sie keine Äste etc. um Obst aus den Bäumen herauszuschlagen/-werfen. Dieses entwertet einerseits Ihr Obst und beschädigt andererseits unsere Mähtechnik, wenn die Äste im Gras liegenbleiben. Respektieren Sie bitte auch eingezäunte bzw. eingefriedete Bereiche.

Entwicklung von neuen, genetischen Methoden für das Monitoring von Fischbeständen am Beispiel des Europäischen Stint (Osmerus eperlanus), GenMeMo - Entwicklung von neuen, genetischen Methoden für das Monitoring von Fischbeständen am Beispiel des Europäischen Stint (Osmerus eperlanus)

Fischfauna 2022

01 Quappe – Lota lota (Linnaeus, 1758) 02 Karausche – Carassius carassius (Linnaeus, 1758) 03 Schlammpeitzger – Misgurnus fossilis (Linnaeus, 1758) 04 Hasel – Leuciscus leuciscus (Linnaeus, 1758) 05 Forelle – Salmo trutta (LINNAEUS, 1758) 06 Bitterling – Rhodeus amarus (Bloch, 1782) 07 Döbel – Leuciscus cephalus (Linnaeus, 1758) 08 Gründling – Gobio gobio (Linnaeus, 1758) 09 Nase – Chondrostoma nasus (LINNAEUS, 1758) 10 Güster – Abramis bjoerkna (Linnaeus, 1758) 11 Steinbeißer – Cobitis taenia (Linnaeus, 1758) 12 Stint – Osmerus eperlanus (Linnaeus, 1758) 13 Zwergstichling – Pungitius pungitius (Linnaeus, 1758) 14 Aland – Leuciscus idus (Linnaeus, 1758) 15 Barsch – Perca fluviatilis (Linnaeus, 1758) 16 Blei – Abramis brama (Linnaeus, 1758) 17 Dreistachliger Stichling – Gasterosteus aculeatus (Linnaeus, 1758) 18 Hecht – Esox lucius (Linnaeus, 1758) 19 Karpfen – Cyprinus carpio (Linnaeus, 1758) 20 Kaulbarsch – Gymnocephalus cernuus (Linnaeus, 1758) 21 Moderlieschen – Leucaspius delineatus (Heckel, 1843) 22 Plötze – Rutilus rutilus (Linnaeus, 1758) 23 Rapfen – Aspius aspius (Linnaeus, 1758) 24 Rotfeder – Scardinius erythrophthalmus (Linnaeus, 1758) 25 Schleie – Tinca tinca (Linnaeus, 1758) 26 Ukelei – Alburnus alburnus (Linnaeus, 1758) 27 Wels – Silurus glanis (Linnaeus, 1758) 28 Zander – Sander lucioperca (Linnaeus, 1758) 29 Aal – Anguilla anguilla (Linnaeus, 1758) 30 Blaubandbärbling – Pseudorasbora parva (Temminck & Schlegel, 1846) 31 Giebel – Carassius gibelio (Bloch, 1782) 32 Goldfisch – Carassius auratus (Linnaeus, 1758) 33 Graskarpfen – Ctenopharyngodon idella (Valenciennes, 1844) 34 Marmorkarpfen – Hypophthalmichthys nobilis (Richardson, 1845) 35 Silberkarpfen – Hypophthalmichthys molitrix (Valenciennes, 1844) 36 Sonnenbarsch – Lepomis gibbosus (Linnaeus, 1758) 37 Zwergwels – Ameiurus nebulosus (LeSueur, 1819) 38 Marmorgrundel – Proterorhinus semilunaris (HECKEL, 1837) 39 Schwarzmundgrundel – Neogobius melanostomus (PALLAS, 1814) 40 Sibirischer Stör – Acipenser baerii (BRANDT, 1869)

Silvicultura statt Viticultura, Waldbau statt Weinbau (SILVITI)

Das Projekt integriert die Aspekte 'Schutz' und 'Nutzung' von aufgelassenen Weinbergen und den seltenen Baumarten Elsbeere, Speierling, Mehlbeere, Feldahorn, Wildapfel und Wildbirne. Durch die gezielte Förderung dieser Arten auf ehemaligen Rebflächen werden biologische Vielfalt und Erhaltung forstgenetischer Ressourcen forciert. Die Anlage von Versuchsflächen dient zur Identifikation anpassungsfähiger und standortgerechter Herkünfte dieser Arten, zur Erhöhung der Stabilität von Waldökosystemen auf trocken-warmen Standorten und zur zukünftigen Speicherung von Kohlenstoff durch die Bereitstellung von Wertholz. Die angelegten Versuchs- und Demonstrationsflächen werden auch über die Projektlaufzeit hinaus von lokalen Partnern bewirtschaftet und in regelmäßigen Zeitabständen Daten zu Wachstum, Gesundheit, Fruchtertrag und Qualität der gepflanzten Arten erhoben. Darüber hinaus werden mit Hilfe mikromolekularer, genetischer Analysen auf den Versuchsflächen und in natürlichen Populationen der seltenen Laubbaumarten besonders hochwertige oder klimaangepasste Herkünfte ermittelt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in wissenschaftlichen Fachjournalen publiziert, weitere zusammenfassende Veröffentlichungen in praxisorientierten Zeitschriften des Forst- und Winzerwesens kommen hinzu. Ebenso werden konkrete Handlungsempfehlungen verfasst, die eine erfolgreiche Umsetzung der erarbeiteten alternativen Bewirtschaftungsformen für Weinberge an die Praxis ermöglichen.

Baum des Jahres 1993 ist der Speierling

Baum des Jahres 1993 ist der Speierling (Sorbus domestica).

Erfassung seltener Baumarten in Deutschland

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat der BLAG Forstliche Genressourcen den Auftrag erteilt, die seltenen und gefährdeten Baumarten Flaumeiche, Elsbeere, Speierling, Grün- und Grauerle sowie Speierling bundesweit zu erheben. Die Arbeiten werden vollständig durch Drittmittel finanziert, die FVA stellt die hier vorliegenden Daten zur Verfügung und organisiert die Kartierung in Baden-Württemberg; die Außenaufnahmen werden durch Werkvertragnehmer durchgeführt.

Auswirkungen von Trockenheit auf seltene mitteleuropäische Laubbaumarten

Die Wälder Mitteleuropas sind nicht besonders artenreich, es gibt daher nur relativ wenige Baumarten, mit denen Waldwirtschaft betrieben werden kann. Die Anzahl wirtschaftlich interessanter Bäume kann sich durch zunehmende Trockenheit in Folge des Klimawandels weiter dezimieren. Derzeit forstlich wenig beachtete Laubbäume könnten in Zukunft diese Lücke füllen, doch fehlen in der Fachliteratur oft grundlegende Untersuchungen zu Wuchsverhalten und Verjüngungsdynamik seltener Baumarten auf Extremstandorten. Für die Laubbäume Sorbus torminalis, S. domestica, Acer campestre oder A. platanoides ist eine erhöhte Toleranz gegen Wassermangel charakteristisch. Im Zuge des Klimawandels sind Untersuchungen über Wachstum und Vermehrung dieser seltenen Baumarten von besonderer Bedeutung. Bis heute gibt es keine Studien, die auf Grundlage dendrochronologischer und dendroklimatologischer Methoden das Potenzial dieser Baumarten vor dem Hintergrund des Klimawandels beschreiben. Dieses Projekt generiert grundlegende Informationen, die waldbauliches Handeln bei den seltenen Laubbaumarten Elsbeere, Speierling, Feld- und Spitzahorn erleichtern. Mit den Ergebnissen dieser Arbeit vergrößert sich die Basis für eine erfolgreiche Bewirtschaftung der Spezies unter besonderer Berücksichtigung ihrer Seltenheit und der Anpassungen an die zu erwarteten Änderungen der klimatischen Verhältnisse. Eine Modellierung der Wuchsdynamik wird möglich, wodurch die Produktion wertvoller Laubhölzer in der forstlichen Praxis unterstütz wird.

Erfassung und Dokumentation genetischer Ressourcen der Flaum-Eiche (Quercus pibescens), der Eisbeere (Sorbus torminalis) und des Speierlings (Sorbus domestica) in Deutschland

Wildwachsende Waldbäume machen in Deutschland einen wesentlichen Bestandteil der biologischen Vielfalt aus. Die Erhaltung dieser forstgenetischen Ressourcen ist unverzichtbare Grundlage einer nachhaltigen multifunktionalen Forstwirtschaft. Wichtige Voraussetzung für die Erhaltung der forstgenetischen Ressourcen ist zunächst deren Erfassung. Erst wenn die vorhandenen genetischen Ressourcen bekannt und lokalisiert sind, können weiterführende Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Für die Baumarten Flaum-Eiche (Quercus pubescens), Elsbeere (Sorbus torminalis) und Speierling (Sorbus domestica) sollen erhaltungswürdige und erhaltungsdringliche Vorkommen über alle Wuchsgebiete Deutschlands erfasst, nach einheitlichen Kriterien phänotypisch und genotypisch charakterisiert, bewertet und zentral dokumentiert werden. Die Ergebnisse sollen eine geeignete Grundlage für die Auswahl von Generhaltungsobjekten und für die Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen bilden. Über die Zuordnung als potenzielles Generhaltungsobjekt entscheiden die Populationsgröße, die demografische Struktur der Population, die Vitalität, die Verjüngungsfreudigkeit und ggf. die genetische Vielfalt der Population. Es sollen die im Rahmen der bereits abgeschlossenen Erhebungsprojekte zur Schwarz-Pappel und zu den heimischen Ulmenarten entwickelten Erfassungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung kommen.

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