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Found 20 results.

Städtisches Kulturerbe und Cultural Governance in der südasiatischen Megastadt Delhi/Indien

Die aktuellen Urbanisierungsdynamiken in Südasien erzeugen große Veränderungen in der physischen Gestalt der Städte. Hohes Bevölkerungswachstum, Modernisierungsstreben sowie Kommerzialisierungs- und Kommodifizierungsprozesse üben einen großen Druck, vor allem auf die Megastädte und ihre Infrastrukturen aus. Dadurch gerät das bauliche Kulturerbe dieser Städte, vor allem in den Innen- und Altstädten, unter einen enormen umbruchbedingten Landnutzungsdruck: Alte, traditionelle Stadtstrukturen scheinen (in der Wahrnehmung einiger Akteure) einer globalisierten Modernisierung im Wege zu stehen, und bestehende Landnutzungsrechte angestammter (lokaler) Nutzer werden zunehmend durch die Bedürfnisse und Entwicklungsvisionen neuer Akteure verändert. Dies führt dazu, dass städtisches Kulturerbe von zunehmendem Verfall und Verschwinden bedroht ist. Dabei trägt es als gebaute Geschichte und Kultur zentral zur sozialen und gesellschaftlichen Identität bei und besitzt sowohl wirtschaftlich als auch ästhetisch einen großen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Städten im internationalen und nationalen Kontext. Das Forschungsprojekt soll am Beispiel von Delhi/Indien untersuchen, welche Chancen und Potentiale eine Integration von städtischem Kulturerbe in die zukünftige Stadtentwicklung der Megastadt bietet. Des Weiteren soll analysiert werden, welche Rolle das Governance-System hierbei spielt und welche Faktoren dieses System beeinflussen und so Auswirkungen auf die Handlungsmöglichkeiten der beteiligten Akteure sowie auf den Schutz und die Integration städtischen Kulturerbes in die Stadtentwicklung haben. Dazu wird eine akteurs- und handlungsorientierte Analyse der Governance-Struktur anhand einer explorativen und qualitativen Herangehensweise unter dem theoretischen Rahmenkonzept der Cultural Governance durchgeführt.

Stadtentwicklung in Rußland

Stadtentwicklung der Sowjetunion: die blauen Städte Grundlagenforschung der Phänomene der Stadtentwicklung in der ehemaligen Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg als kooperatives Forschungsprojekt Zentraler Forschungsgegenstand ist die Stadtgestalt der 'blauen' Städte, und die Einordnung in die entwicklungsgeschichtlichen Planungsverfahren. D.h. der Stadtkörper in seiner Typologie, seiner architektonischen Ausprägung und gesellschaftlichen Bedeutung in seiner Entstehungszeit ist ebenso Betrachtungsgegenstand wie die damals planungsrelevanten Aspekte und Strategien. Neben der Entstehungsgeschichte, der Darstellung der Stadtgestalt und der Differenzierung seiner typologischen Strukturen sollen die zukünftige Lebenserwartung, die Projektionen der städtischen Perspektiven ermittelt werden.

Raum-Natur-Kultur: Die kulturellen Bedeutungen städtisch geformter Natur als Ausgangsbasis nachhaltiger Stadtentwicklung - Untersucht und dargestellt am Beispiel des Wassers

Das Thema des Habilitationsvorhabens ist das kulturelle Verhältnis der modernen Stadt zu ihren natürlichen Lebensgrundlagen, das am Beispiel der städtischen Wasserinfrastruktur mit einem interdisziplinären Ansatz empirisch, historisch und theoretisch untersucht werden soll. Motiviert ist diese Untersuchung durch die Erkenntnis, dass das kulturelle Verhältnis der modernen Stadt zu ihren stofflich-technischen und räumlich-strukturellen Existenzgrundlagen eine entscheidende Rahmenbedingung für urban-ökologisches Handeln darstellt. Ziel des Habilitationsvorhabens ist es, die Struktur und den Gehalt der heute selbstverständlichen urbanen Wasserkultur im Kontext ihrer städtetechnischen, räumlichen und historischen Zusammenhänge aufzudecken und zu beschreiben. Damit soll eine sozial- und kulturwissenschaftliche Grundlage für die Reflexion und die Planung einer nachhaltigen Stadtentwicklung geschaffen werden.

Perspektivenwechsel: Die Bedeutung der biologischen Vielfalt für urbane sozial-ökonomisch benachteiligte Milieus und deren Lebensqualität - historische Analyse, Zustandsbeschreibung und Empfehlungen für zukünftige naturschutzpolitische Ansätze

Teilprojekt 8^Teilprojekt 5^Teilprojekt 4^Innovationsgruppe Regiobranding: Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika^Teilprojekt 3^Teilprojekt 6^Teilprojekt 7, Teilprojekt 2

Welche Qualitäten hat die Kulturlandschaft meiner Region? Wie unterscheidet sie sich dadurch von anderen und was macht ihren Wettbewerbsvorteil aus? Wie lässt sich dies am besten kommunizieren? Der demographische Wandel führt zu einem verstärkten Wettbewerb von Städten und Regionen um Einwohner und Firmen. Die Innovationsgruppe REGIOBRANDING erforscht Möglichkeiten, wie Regionen ihre speziellen Qualitäten herausstellen und Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb von Produkten, Marken und Orten entwickeln können.

Wettbewerb Zukunftsstadt 2030+ Weißwasser - WSW - Wir gestalten Zukunft

Wie viele Städte in der Lausitz blickt auch Weißwasser auf eine imposante Industriegeschichte zurück: 1867 an die Eisenbahn angebunden, avancierte die Stadt schon bald zu Europas größtem Standort der Glasindustrie. Elf Glashütten zählte Weißwasser um 1910. Von 600 auf 12.000 Gemeindebürgerinnen und -bürger wuchs die Bevölkerung in dieser Zeit an. Es folgte eine noch rasantere Industrialisierungswelle ab 1970, die Weißwassers Einwohnerzahl bis zur Wende auf 38.000 ansteigen ließ. Doch der Aufstieg der Industriestadt fand mit dem Niedergang der DDR sein vorzeitiges Ende. Fabriken schlossen die Werkstore, zwei Unternehmen der Glasindustrie zählt die Stadt heute noch. Junge Menschen verließen die Region - nur noch rund 17.200 Einwohnerinnen und Einwohner leben heute in der Gemeinde. Galt Weißwasser 1970 noch als jüngste Stadt der DDR, liegt der Altersdurchschnitt der Stadt mittlerweile über dem des Bundeslandes. Eine Stadt lernt ihre Wandlungsfähigkeit in der Krise kennen: Wenngleich der Wandel für die Region dramatisch war, warf er nicht nur Schatten auf die Gemeinde. Denn die Stadt, die nach ihrer rasanten industriellen Revolution eine radikale Deindustrialisierung erleben musste, hat eines dabei gelernt: die Fähigkeit und Bereitschaft, immer wieder neue und innovative Wege zu gehen. Bereits 1999 hat Weißwasser das eindrucksvoll bewiesen, als sich Bevölkerung und Stadtverwaltung angesichts rückläufiger Einwohnerzahlen auf den Rückbau ganzer Wohngebiete verständigten. Im Wettbewerb 'Zukunftsstadt' will die Gemeinde nun ihre Wandlungs- und Innovationsfähigkeit für sich nutzen. Anknüpfend an bereits erfolgreiche Initiativen will die Stadt eine ganzheitliche Vision 2030+ entwickeln. Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen, ihre Zukunft in Weißwasser zu sehen: In Phase 1 des Wettbewerbs wird Weißwasser zunächst mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Bürgerinitiativen Interviews durchführen. Der Status quo in der Gemeinde soll ermittelt werden, um den Handlungsbedarf aufzuzeigen. In Planungswerkstätten sind anschließend alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, eine Vision 2030+ zu entwickeln. Die TU Kaiserslautern steht der Gemeinde dabei mit ihrer wissenschaftlichen Expertise zur Seite. Weißwasser ist sich seiner heutigen Lage in einer ländlich geprägten, strukturschwachen und von Abwanderung und Alterung betroffenen Region bewusst. Doch die Stadt in der Oberlausitz will ihre Menschen dazu animieren, die Zukunft der Gemeinde in die eigene Hand zu nehmen und die eigene Zukunft in der Gemeinde zu planen. Identifikation stiften, Teilhabe ermöglichen und Handlungsspielräume ausloten, lautet deshalb die Maxime. 'WSW - Wir gestalten Zukunft' stimmt optimistisch, dass der Stadt ihre besten Zeiten noch bevorstehen.

Wettbewerb Zukunftsstadt 2030+ Ludwigsburg - LivingL(a)B

Kunstdenkmäler der Kanton Genf-Projekt Genf-City

Inventar und Geschichte der Altstadt Genf.

Umweltgeschichte der Wiener Donau 1500 - 1890

Dieses Projekt wird die erste integrierte, interdisziplinäre Umweltgeschichte der Wiener Donau für den Zeitraum von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erarbeiten. Das Projekt ist an der Schnittstelle mehrerer Forschungsfelder angesiedelt und verbindet unterschiedliche Ansätze. Soziale und naturale Dynamiken werden in der Analyse historischer Prozesse gleichermaßen berücksichtigt, die Interaktion von Natur und Gesellschaft ist das zentrale Erkenntnisinteresse in diesem Projekt einer interdisziplinären Umweltgeschichte . Das Projekt ist in drei Subprojekte gegliedert. Wir untersuchen, wie sich die Wahrnehmung des Flusses wandelte und welche Strategien der (Land-)nutzung der Flusslandschaft diesem Wandel zugrunde lagen. Wir fragen, welche Rolle dem Fluss bei der materiellen Ver- und Entsorgung der Stadt zukam, ob und wie die Bevölkerungsentwicklung Wiens durch katastrophale Hochwässer beeinflusst wurde und wie sich die hydromorphologische Dynamik der Donau in den etwa 400 Jahren entwickelte bzw. durch menschliche Eingriffe änderte. Die Subprojekte sind über zwei Querschnittsthemen verbunden. Eines widmet sich der historischen Quellenkritik und klärt den Nutzen unterschiedlicher Quellengruppen und Daten für eine interdisziplinäre Umweltgeschichte von Flüssen. Die Ergebnisse der Subprojekte werden konzeptbasiert zu einer Synthese gebündelt, die der Komplexität von Gesellschafts-Fluss-Interaktionen in und um Städte in einer langfristigen historischen Perspektive gerecht wird. Das Projekt fokussiert daher auf fünf gemeinsame, übergeordnete Forschungsfragen: Wir befassen uns mit der Rolle der Donau für Wien zwischen 1500 und 1920 und fragen nach den Funktionen des Flusses für die Stadt und ihre unmittelbare Umgebung. Wir dokumentieren (technische) Maßnahmen zur Sicherung dieser Funktionen und zum Schutz von Menschen und deren Infrastrukturen vor den Bedrohungen durch die Donau. Wir verbinden Zentren und Peripherie und analysieren, wie sich die urbane Entwicklung Wiens auf ausgewählte Regionen an der österreichischen Donau ausgewirkt hat. Schließlich werden langfristigen Folgen menschlicher Aktivitäten in diesen Flusslandschaften bis in die Zeit um 1920 identifiziert. Dieses Projekt erweitert und vertieft den Wissensstand über die Rolle von Flüssen für urbane Gesellschaften vor der Industrialisierung. Sein innovatives Potential liegt auch in der zeitlichen Schwerpunktsetzung ab 1500. Der Fokus etablierter Ansätze wie jener der historischen Energiefluss- oder Landnutzungsanalyse soll erweitert werden, indem Quellen seit dem 16. Jahrhundert systematisch gesammelt und für die Analyse der Rolle von Flüssen in der städtischen Entwicklung verfügbar gemacht werden. Die Quellenbearbeitung erfolgt mit innovativen Methodenkombinationen (historisches GIS, historische Material-/Energieflussanalysen)...

Scoping zu One Planet Mobility - European Cities

Scope: One of the key elements of the One Planet Mobility European Cities (OPM Cities) project is the development of a scenario testing software tool that will enable stakeholders of the urban transport field to estimate the carbon reduction potential of different transport policy scenarios. The objective is that the tool shall provide for strategic decision making for the multi stakeholder process of OPM Cities and increase the understanding of which policies (including multi stakeholder policies / actions) to choose in order to achieve a sustainable mobility vision (i.e. carbon reductions compatible with global reduction requirements and simultaneous achievement of high levels of quality of life). During the scoping phase Stockholm Environment Institute (SEI, York) together with imove (University Kaiserslautern, Germany) will develop a technical project plan for the development of this REAP urban transport scenario tool. Aktionen und Maßnahmen: - Survey with partner cities regarding transport relevant basic data, transport models, other relevant software, background information on political history in the urban transport field; - Development of the questionnaire with input from SEI; - Survey through questionnaire and phone interviews; - Analysis of survey results and processing / documentation; - Literature and internet review on transport relevant background information for partner cities and regarding transport indicators, transport models and transport related emission models; - Creation of a basis for decision for choosing the model and interfaces; - Location of details in a data flow chart in order to clarify the necessary interfaces; - Project plan for the technical development, time schedule, budget, methodology; - Partners (especially city partners and WWF local and international project leads) will have regular input and updates through basecamp documentation, email consultation, concalls etc.

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