Betreiberinformation für die Öffentlichkeit: Herstellung von Hilfsmitteln für die Textilindustrie und von Phosphonaten für den Einsatz in Wasch- und Haushaltsreinigern, Geschirrspülmitteln, Kosmetika, Industriereinigern und Textilhilfsmitteln. Berichtsjahr: 2022 Adresse: Chemnitztalstr. 1 09217 Burgstädt Bundesland: Sachsen Flusseinzugsgebiet: Elbe/Labe Betreiber: Zschimmer & Schwarz Mohsdorf GmbH & Co KG Haupttätigkeit: Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien
Neuer UMID: Chemikalien in Textilien Bei der Herstellung von Textilien kommt eine Vielzahl von Chemikalien zum Einsatz. Welche kritischen Chemikalien sind das genau und welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Darüber informiert die neue Ausgabe der Zeitschrift UMID. Weitere Themen: UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, ein bundesweites Pollenmonitoring, das EU-COST-Netzwerk „European Burden of Disease“ und das One-Health-Konzept. Der Einsatz von verschiedenen Chemikalien lässt sich in der Textilherstellung nicht vermeiden. Einige dieser Stoffe stehen aber im Verdacht, sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die Gesundheit des Menschen negativ auszuwirken. Der Titelbeitrag der UMID-Ausgabe 02/2020 gibt einen Überblick über Textilchemikalien, bespricht einige der in die Kritik geratenen Substanzgruppen und informiert über die gesetzlichen Regelungen im Bereich der Textilien. In einem weiteren Artikel werden die Verwendung von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln und deren negative Auswirkungen auf die Umwelt thematisiert sowie Verbrauchertipps gegeben, wie der Eintrag von UV-Filtern aus Sonnencreme und Kosmetika in die Umwelt durch einfache Maßnahmen verringert werden kann. Außerdem informiert die aktuelle Ausgabe über die Perspektiven eines bundesweiten Pollenmonitorings, das EU-COST-Netzwerk European Burden of Disease und den One Health-Ansatz. Die Zeitschrift UMID: Umwelt und Mensch – Informationsdienst erscheint zweimal im Jahr und informiert über aktuelle Themen aus Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin und Verbraucherschutz. Die Onlineversion des UMID kann kostenfrei abonniert werden.
Versteckte Gefahr: PFC in Outdoor-Kleidung Chemikalien in Outdoor-Textilien können Umwelt und Gesundheit belasten – wie Sie ihnen auf die Spur kommen Per- und polyfluorierte Chemikalien ( PFC ) werden aufgrund ihrer imprägnierenden Eigenschaften in unterschiedlichsten Produkten eingesetzt. PFC verleihen Outdoor- und Arbeitskleidung wie Jacken oder Schuhen wasser-, fett- und schmutzabweisende Eigenschaften. Schmutzabweisende Teppiche und Imprägniersprays können die Chemikalien ebenso enthalten wie Pappbecher oder Pizzakartons, aber auch antihaftbeschichtetes Kochgeschirr oder Fassadenfarbe. Viele PFC verbleiben in der Umwelt, verteilen sich weltweit und reichern sich in Organismen an. Sie werden in Kläranlagen, in Gewässern, im Trinkwasser, in der Luft und sogar in Blut und Muttermilch nachgewiesen. Einige PFC können die Fortpflanzung schädigen und Krebs auslösen. Wie gelangen PFCs in die Umwelt und den Körper? PFC werden bei ihrer Herstellung, der Herstellung PFC-haltiger Produkte und natürlich beim Gebrauch der Produkte freigesetzt. Wir nehmen PFC über die Luft, aus dem Wasser und über die Nahrung auf. Flüchtige PFC können eingeatmet werden. Stabile, wasserlösliche PFC gelangen über das Abwasser aus Haushalten und der Industrie in die Klärwerke und weiter in die Gewässer. Denn sie werden bei der Klärung nicht abgebaut. Einige PFC können mit dem Klärschlamm auch in Böden gelangen, dort versickern und das Grundwasser kontaminieren. Wenn das Wasser nicht mit speziellen Verfahren gereinigt wird, können die PFC auch in das Trinkwasser gelangen. PFC-haltige Produkte erkennen Zwar gelten nicht alle PFC als besonders besorgniserregend, aber sechs wichtige Chemikalien dieser Gruppe hat die EU bereits auf Vorschlag des UBA auf die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen. Darunter die Perfluorooktansäure ( PFOA ), für die Deutschland und Norwegen der EU eine strenge gesetzliche Beschränkung vorschlagen, die auch Importerzeugnisse umfassen soll. Verbraucherinnen und Verbraucher können von ihren Auskunftsrechten Gebrauch machen und beim Händler, Hersteller oder Importeur nachfragen, ob besonders besorgniserregende PFC in einem Produkt enthalten sind. Für diese Anfrage stellt das Umweltbundesamt eine Anfragemöglichkeit im Internet bereit. Dort können Sie die Artikelnummer eingeben, die unter dem Strichcode zu finden ist. Die Anfrage wird automatisch an den Hersteller oder Händler geschickt. Innerhalb von 45 Tagen muss der Hersteller antworten. Bleibt die Antwort aus, sollte man nachhaken und den Vorfall einer zuständigen Kontrollbehörde im eigenen Bundesland (siehe Tabelle ) melden. Dem Hersteller droht dann ein Bußgeld. Darüber hinaus informiert die kostenlose iPad-App des Umweltbundesamts „PFC-Planet“ Verbraucherinnen und Verbraucher, wo man überall mit diesen Substanzen in Kontakt geraten kann, wie PFC in den Körper und in die Umwelt gelangen und was man dagegen tun kann. Veranstaltungs-Tipp: Die Ausstellung FAST Fashion in Hamburg thematisiert auch die Schnelllebigkeit von Textilien und die Auswirkungen von Textilchemikalien auf Mensch und Umwelt. Sie läuft noch bis zum 25. Oktober 2015. Und übrigens: Es gibt auch PFC-freie Outdoor-Produkte. Einige Hersteller haben sich gegenüber Greenpeace verpflichtet, künftig auf PFC zu verzichten. Schutz vor besorgniserregenden Chemikalien – die Arbeit des UBA Die Europäische REACH Verordnung definiert, welche Chemikalien besonders besorgniserregend sind. Zum Beispiel solche mit fortpflanzungsschädigenden Wirkungen oder langlebigen, anreichernden und giftigen Eigenschaften. Das Umweltbundesamt identifiziert Chemikalien, die aus ökologischer Sicht besonders besorgniserregend sind und schlägt der EU gesetzliche Maßnahmen vor. Dazu gehören neben einer Kennzeichnung auch die Zulassungspflicht und Beschränkungen von Herstellung, Verwendung und Import. Außerdem informiert das UBA die Öffentlichkeit über bedenkliche Stoffe.
Veredlung von Baumwollmaschenwaren in China konventionelle Baumwolle aus den USA Veredlungsschritte sind Bleichen, Färben, Waschen und Trocknen Wasserverbrauch [l/kg] 120 (durchschnittlich) Schmidt, 1999 56 (T-Shirt) Pulli, 1997 80-200 (durschschnittlich) Cognis, 1995 114 (Bsp. 1 ) Schönberger, 1998 258 (Bsp. 2 ) Schönberger, 1998 138 Mittelwert Mit dem Wasserbedarf hängt der Energieverbrauch eng zusammen(Heizen der Textilbäder) Ein weiterer Posten beim Energieverbrauch in der Veredlung ist das anschließende Trocknen der Ware. Gesamtenergieverbrauch Veredlung Energieverbrauch [MJ/kg] 18-43 Schmidt, 1999 27,84 Pulli, 1997 20-110 Cognis, 1995 35,64 Schönberger, 1998 25 Altenfelder, 1996 39,93 Mittelwert Der Großteil der Energie ist Prozesswärme, der kleinere elektrische Energie für die Bewegungen der Maschinen. Split zwischen direkt eingesetzter Wärme und elektrischer Energie von Baumwollmaschenware: Wärme elektrische Energie 95 % 5 % Pulli, 1997 85 % 15 % Midtjydsk, 1998 90 % 10 % Mittelwert Einsatz von Textilhilfsmitteln und Salz [SSI, 1994]: 547 g/kg Steinsalz 165 g/kg Textilhilfsmittel, über die jedoch keine detaillierten und verallgemeinerbaren Informationen vorliegen. Auslastung: 1500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Textilien gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 15a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 100% Produkt: Textilien
Veredlung von Baumwollmaschenwaren in Italien konventionelle Baumwolle aus den USA Veredlungsschritte sind Bleichen, Färben, Waschen und Trocknen Wasserverbrauch [l/kg] 120 (durchschnittlich) Schmidt, 1999 56 (T-Shirt) Pulli, 1997 80-200 (durschschnittlich) Cognis, 1995 114 (Bsp. 1 ) Schönberger, 1998 258 (Bsp. 2 ) Schönberger, 1998 138 Mittelwert Mit dem Wasserbedarf hängt der Energieverbrauch eng zusammen(Heizen der Textilbäder) Ein weiterer Posten beim Energieverbrauch in der Veredlung ist das anschließende Trocknen der Ware. Gesamtenergieverbrauch Veredlung Energieverbrauch [MJ/kg] 18-43 Schmidt, 1999 27,84 Pulli, 1997 20-110 Cognis, 1995 35,64 Schönberger, 1998 25 Altenfelder, 1996 39,93 Mittelwert Der Großteil der Energie ist Prozesswärme, der kleinere elektrische Energie für die Bewegungen der Maschinen. Split zwischen direkt eingesetzter Wärme und elektrischer Energie von Baumwollmaschenware: Wärme elektrische Energie 95 % 5 % Pulli, 1997 85 % 15 % Midtjydsk, 1998 90 % 10 % Mittelwert Einsatz von Textilhilfsmitteln und Salz [SSI, 1994]: 547 g/kg Steinsalz 165 g/kg Textilhilfsmittel, über die jedoch keine detaillierten und verallgemeinerbaren Informationen vorliegen. Auslastung: 1500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Textilien gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 15a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 100% Produkt: Textilien
Veredlung von Baumwollmaschenwaren in China konventionelle Baumwolle aus China Veredlungsschritte sind Bleichen, Färben, Waschen und Trocknen Wasserverbrauch [l/kg] 120 (durchschnittlich) Schmidt, 1999 56 (T-Shirt) Pulli, 1997 80-200 (durschschnittlich) Cognis, 1995 114 (Bsp. 1 ) Schönberger, 1998 258 (Bsp. 2 ) Schönberger, 1998 138 Mittelwert Mit dem Wasserbedarf hängt der Energieverbrauch eng zusammen(Heizen der Textilbäder) Ein weiterer Posten beim Energieverbrauch in der Veredlung ist das anschließende Trocknen der Ware. Gesamtenergieverbrauch Veredlung Energieverbrauch [MJ/kg] 18-43 Schmidt, 1999 27,84 Pulli, 1997 20-110 Cognis, 1995 35,64 Schönberger, 1998 25 Altenfelder, 1996 39,93 Mittelwert Der Großteil der Energie ist Prozesswärme, der kleinere elektrische Energie für die Bewegungen der Maschinen. Split zwischen direkt eingesetzter Wärme und elektrischer Energie von Baumwollmaschenware: Wärme elektrische Energie 95 % 5 % Pulli, 1997 85 % 15 % Midtjydsk, 1998 90 % 10 % Mittelwert Einsatz von Textilhilfsmitteln und Salz [SSI, 1994]: 547 g/kg Steinsalz 165 g/kg Textilhilfsmittel, über die jedoch keine detaillierten und verallgemeinerbaren Informationen vorliegen. Auslastung: 1500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Textilien gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 15a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 100% Produkt: Textilien
Veredlung von ökologischer Baumwollmaschenware in Dänemark ökologische Baumwolle aus Peru Veredlungsschritte sind Bleichen, Färben, Waschen und Trocknen Wasserverbrauch: 71 l/kg Maschenware Energieverbrauch Veredlung: elektr. Energie Bleichen 1,11 MJ/kg Maschenware Wärmeenergie Bleichen 5,73 MJ/kg Maschenware elektr. Energie Färben 1,09 MJ/kg Maschenware Wärmeenergie Färben 25,92 MJ/kg Maschenware elektr. Energie Trocknen 4,61 MJ/kg Maschenware Wärmeenergie Trocknen 12,58 MJ/kg Maschenware Wärmeenergieversorgung mit Kraft-Wärmekopplung Elektrizität aus dem Nezt (Strommix, Küstenregion in Deutschland als Näherung für Dänemark) Einsatz von Textilhilfsmitteln und Salz 420 g/kg Steinsalz 36,8 g/kg Textilhilfsmittel, (keine detaillierten Daten) 10 g/kg Waschmittel 128 g/kg Farbstoffe (Wiegmann, 2000) Auslastung: 1500h/a Brenn-/Einsatzstoff: Textilien gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 15a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 100% Produkt: Textilien
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung nicht angewandte, unverbrauchte Reste von Textilhilfsmitteln. Stoffart: Stoffklasse.
Industrietextilien müssen in der Nutzung hohen Anforderungen gerecht werden. Das bedeutet wiederum eine komplexe und oft auch ressourcenintensive Herstellung. Wie sich in diesem Prozess Material und Energie sparen lassen, zeigt die neue Prozesskette „Industrietextilien“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) anhand von Beispielen und aktuellen Forschungsvorhaben. Die Anforderungen an Industrietextilien sind deutlich höher und vielfältiger als an solche Textilien, die uns im Alltag begegnen. Im industriellen Kontext eingesetzte Filterstoffe, Verpackungsmaterialien oder Beschichtungsträger werden meist aus hochspezialisierten Chemiefasern und unter hohem Einsatz von Energie und Wasser hergestellt. Oft besteht ein großes Einsparpotenzial. Gezielte Einblicke Kein Unternehmen bildet mehr den kompletten Herstellungsprozess von der Faserherstellung bis zum fertigen textilen Produkt ab. Vielmehr spezialisieren sich die Unternehmen zunehmend auf einzelne Aktivitäten entlang der textilen Kette. Die neue Online-Prozesskette des VDI ZRE veranschaulicht den gesamten Herstellungsprozess und gibt gezielt Einblicke in die sie betreffenden Einzelschritte. Beispiele verdeutlichen, welche Einsparungen andere Unternehmen bereits in einem ähnlichen Umfeld erreicht haben. Forschungsvorhaben zeigen, auf welche zukünftigen technischen Entwicklungen sich die Unternehmen einstellen sollten, um diese für ihre eigenen Innovationen nutzen zu können. Natürliche Ressourcen sparen Entlang des gesamten Herstellungsprozesses lassen sich Verbräuche von natürlichen Ressourcen reduzieren, unter anderem durch die Anpassung von Produktionsschritten oder den intelligenten Einsatz von Mess- und Regelungstechniken. Ein Beispiel zeigt, dass sich Schlichtemittel im Abwasser durch Ultrafiltration soweit anreichern lässt, dass es dem Schlichtmittelvorgang wieder zugeführt werden kann. Die Rückgewinnungsquote des Schlichtemittels beträgt in diesem Beispiel ca. 80 %. Dies hat zur Folge, dass auch der Chemische Sauerstoffbedarf (CSB-Fracht) im Abwasser um 30 bis 70 % sinkt. Neben der konkreten Einsparung der Rohstoffe behandelt die Prozesskette auch, wie die eingesetzten Chemikalien verfolgt und analysiert werden können. So lässt sich ermitteln, auf welche Chemikalien aus Gründen des Umweltschutzes verzichtet werden sollte und welche Alternativen es gibt. Die Prozesskette wird regelmäßig aktualisiert. Dabei ist das Kompetenzzentrum offen für einen Austausch mit Unternehmen, die Industrietextilien bzw. Teile davon herstellen. Erstellt wurde die Prozesskette im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Zur Prozesskette
Das Projekt "ArTTA-10mL: Ein Instrument für die 39Ar-Datierung von kleinen Eis- und Wasserproben" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. Das Edelgasradioisotop 39Ar ist von großem Interesse für die Datierung in Ozeanographie, Glaziologie und Hydrogeologie, da es das einzige Isotop ist, das den wichtigen Altersbereich zwischen ca. 50 und 1000 Jahren abdeckt. Die fundamental neue Messmethode der Atom Trap Trace Analysis (ATTA), welche die 81Kr Datierung zum ersten Mal möglich gemacht hat, besitzt das Potenzial, die Anwendungen von 39Ar zu revolutionieren, indem sie die benötigte Probengröße um einen Faktor 100 bis 1000 reduziert. In einem Vorgängerprojekt haben wir zum ersten Mal gezeigt, dass die Messung von 39Ar an natürlichen Proben mit ATTA möglich ist, allerdings benötigten wir dazu immer noch Tonnen von Wasser. Vor kurzem haben wir anhand von Proben aus ersten Pilotprojekten mit Ozeanwasser und alpinem Eis gezeigt, dass die 39Ar-ATTA (ArTTA) Messung an Proben von ca. 25 L Wasser oder 10 mL Ar oder weniger möglich ist. Dieser Erfolg eröffnet komplett neue Perspektiven für die Anwendung der 39Ar-Datierung, die sehr wertvolle Information ergeben wird, die ansonsten nicht zugänglich wäre. Der Bedarf für solche Analysen, insbesondere im Gebiet der Spurenstoff-Ozeanographie, ist gut etabliert und dokumentiert durch Unterstützungsschreiben von unseren derzeitigen Partnern für ArTTA Anwendungen. Dieser Antrag wird es uns ermöglichen, die weltweit ersten ArTTA Geräte zu bauen, die auf Routinebetrieb mit kleinen Proben ausgelegt sind. Wir streben den Aufbau einer 39Ar-Datierungsplattform an, welche die Anforderungen für die Datierung in den Feldern der Grundwasserforschung, Ozeanographie und Gletscherforschung erfüllt. Um sinnvolle Anwendungen in der Tracerozeanographie zu ermöglichen, wird eine Kapazität von mindestens 200 Proben pro Jahr benötigt. Das neue Gerät für die Forschung wird damit lange angestrebte Anwendungen erlauben, die sonst nicht möglich wären. Basierend auf bisheriger Forschung haben wir einen klaren Plan für den Aufbau einer kompletten Plattform für den Betrieb von ArTTA: Eine neue Probenaufbereitungslinie basierend auf dem Gettern von reaktiven Gasen erlaubt die Abtrennung von bis zu 10 mL reinem Ar aus kleinen (kleiner als 25 L Wasser oder 10 kg Eis) Umweltproben in wenigen Stunden. Diese Proben werden zum ArTTA Gerät transferiert, welches aus zwei Modulen besteht: Das Optik-Modul erzeugt die benötigten Laserfrequenzen und Laserleistung, das Atom-Modul ist der Teil in dem die Atome mit atomoptischen Werkzeugen detektiert werden, die wir im Prototyp aus dem vorherigen Projekt realisiert haben. So weit als möglich wird die Anlage aus zuverlässigen, hochleistungsfähigen kommerziellen Teilen gebaut. Das System wird in einer hochkontrollierten Containerumgebung installiert, was einen modularen Aufbau gewährleistet, der in Zukunft an unterschiedlichen Orten aufgebaut werden kann.
Origin | Count |
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Bund | 264 |
Land | 28 |
Type | Count |
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Chemische Verbindung | 1 |
Förderprogramm | 255 |
Messwerte | 28 |
Text | 8 |
License | Count |
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geschlossen | 4 |
offen | 284 |
unbekannt | 4 |
Language | Count |
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Deutsch | 153 |
Englisch | 172 |
Resource type | Count |
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Archiv | 32 |
Datei | 4 |
Dokument | 4 |
Keine | 190 |
Webseite | 98 |
Topic | Count |
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Boden | 238 |
Lebewesen & Lebensräume | 254 |
Luft | 195 |
Mensch & Umwelt | 292 |
Wasser | 204 |
Weitere | 287 |