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Novellierung Trinkwasserverordnung

Die neue Trinkwasserverordnung setzt die novellierte EG-Trinkwasserrichtlinie (98/83/EG) vom 03.11.1998 in nationales Recht um. Sie basiert im Wesentlichen auf den Bestimmungen des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Außerdem enthält sie Pflichten der Wasserversorgungsunternehmen, die schon nach der alten TrinkWV bestanden und formuliert einige neu. Die Aufgaben von Gesundheitsämtern und Hauseigentümern werden ausgeweitet bzw. präziser formuliert.

Versuche zur gaschromatographischen Bestimmung von Selen in Brauchwasser

Das Projekt "Versuche zur gaschromatographischen Bestimmung von Selen in Brauchwasser" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Staatliche Milchwirtschaftliche Lehr- und Forschungsanstalt, Dr. Oskar Farny Institut durchgeführt. Die Trinkwasserverordnung vom 31.1.1975 limitiert den Selengehalt im Brauchwasser von Lebensmittelbetrieben. Die in der Verordnung vorgeschriebene photometrische Bestimmung ist aufwendig und wenig empfindlich. Gestuetzt auf neue Literaturangaben soll deshalb versucht werden, Selenspuren im Brauchwasser nach Ueberfuehrung in ECD-aktive Piazselenole gaschromatographisch zu bestimmen.

Reduzierung von CKW-Spuren im Trinkwasser durch Zubereitungstechniken im Haushalt

Das Projekt "Reduzierung von CKW-Spuren im Trinkwasser durch Zubereitungstechniken im Haushalt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Staatliches Institut für Gesundheit und Umwelt durchgeführt. Bei Wasserfoerderung aus Gebieten, die auch industriell und gewerblich genutzt werden, kommt es vor, dass das vom Wasserwerk abgegebene Trinkwasser zwar der Trinkwasservordnung genuegt, aber doch CKW-Konzentrationen im Bereich einiger Mikrogramm/Liter aufweist. In der vorliegenden Untersuchung wird die Reduzierung der Rest-CKW-Konzentrationen von Trinkwasser durch Zubereitungstechniken im Haushalt sowohl systematisch als auch exemplarisch untersucht. Es zeigt sich, dass Erwaermen ohne Sieden zwar bereits eine Verringerung des CKW-Gehaltes ergibt; der durchgreifende Austrieb der CKW erfolgt jedoch erst durch die Blasenbildung beim Siedevorgang. Dabei wird der Rest-CKW-Gehalt eines Trinkwassers, das der Trinkwasserverordnung mit seinem Grenzwert 25 Mikrogramm/l genuegt, weitgehend eliminiert und unter den Richtwert der EG-Richtlinie (1 Mikrogramm/l) gedrueckt.

Aufbau einer Stoffdatenbank zur Integration in ein Geographisches Informationssystem (GIS) zum Grundwassermonitoring der Stadt Plauen

Das Projekt "Aufbau einer Stoffdatenbank zur Integration in ein Geographisches Informationssystem (GIS) zum Grundwassermonitoring der Stadt Plauen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für wassergefährdende Stoffe (IWS) e.V. durchgeführt. Im Rahmen des Projektes 'Erarbeitung eines Grundwassermonitoringsystems unter Anwendung eines modernen GIS fuer den Festgesteinsbereich der Stadt Plauen und des Landkreises Plauen', sollte eine Stoffdatenbank eingerichtet werden, die den technischen Vorgaben durch das Saechsische Umweltinformationssystem entspricht und eine benutzerfreundliche Bewertung von Grundwasserkontaminationen ermoeglicht. Dazu sollte neben der Auflistung von in Sachsen und anderen Bundeslaendern angewendeten Pruef- und Massnahmenwerten fuer Stoffkontaminationen auch die Moeglichkeit geschaffen werden, Stoffe, die nicht in Listen genannt sind, bezueglich ihres Toxizitaets- und Mobilitaetspotentials zu beurteilen. Beim Aufbau des GIS waren folgende Grundvoraussetzungen zu beachten: 1) Anwendung von D-Base und MS-Access als Datenbanksysteme. 2) Anwendung von MS-Access fuer die Nutzeroeberflaeche. 3) Einsatz von ArcView als Geographisches Informationssystem. 4) Wahrung der Uebereinstimmung der Datenfelddefinitionen mit dem UIS Sachsen. 5) Einbeziehung von bestehenden Programmsystemen, die vom Saechsischen Umweltamt genutzt werden.

Bewertung von Wasserinhaltsstoffen

Das Projekt "Bewertung von Wasserinhaltsstoffen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesgesundheitsamt, Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene durchgeführt. Ueber den Gehalt an Schadstoffen im Wasser, insbesondere den nach der Trinkwasser-Verordnung auf maximal zulaessige Grenzwerte limitierten Substanzen und ihre Auswirkung auf den menschlichen Organismus soll eine beschreibende Literaturzusammenstellung erstellt werden. Dabei steht die gesundheitliche Bewertung der Schadstoffe im Vordergrund des Interesses, um fuer die Festsetzung von Grenzwerten Beruecksichtigung zu finden.

Teilprojekt: Grundlagen Trinkwassernetze und Verbraucherschnittstellen

Das Projekt "Teilprojekt: Grundlagen Trinkwassernetze und Verbraucherschnittstellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW) durchgeführt. In dem Verbundvorhaben 'EnTri' mit den Verbundpartnern DEW21, Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen - FiW e. V.; MSG Maschinenbau GmbH, Schmallenberg; Paul Speeck Rohrleitungsbau und Tiefbau GmbH, Dortmund; Roschiwal + Partner Ingenieur GmbH, Augsburg sowie Tracto-Technik GmbH & Co. KG, Lennestadt-Saalhausen als Koordinator ist die Entwicklung einer auf Wärmepumpentechnologie basierenden Anlage zur Nutzung von Wärme aus dem Trinkwasserleitungsnetz mit einer Regeneration aus dem oberflächennahen Erdreich das Ziel. Diese Wärmetechnologie soll zunächst an ausgewählten Verbrauchern der DEW 21 erprobt werden. In dem vorliegenden Teilprojekt 'Grundlagen Trinkwassernetze und Verbraucherschnittstellen' wird die DEW 21 in dem Arbeitspaket (AP) A zusammen mit Tracto-Technik eine Testrohr-Prototypenanlage entwickeln. Unter Berücksichtigung der Trinkwasserverordnung und der hygienischen Sicherheitsvorschriften soll das Realisierungspotenzial anhand verschiedener Anwender ermittelt werden. Bei der konzeptionellen Entwicklung des Wärmetauschers mit Integration der Mess- und Regelungstechnik ist DEW 21 ebenfalls eingebunden. Die Anbindung an die Gebäudetechnik in AP D und das Installationskonzept in AP E erfolgen unter Einbindung von DEW 21, indem Lösungen zur Leitung der Wärme durch die Hauswand und zur Messung der verbrauchten Wärmeenergie entwickelt werden. Hygienetests in Form von Wasseruntersuchungen erfolgen im Auftrag der DEW 21. Bei der Fertigstellung der Gesamtanlage wird DEW 21 ebenfalls tätig sein. In dem Arbeitspaket G 'Feldtests' wird DEW 21 Tests mit Tracto-Technik und dem FiW gemeinsam durchführen und auswerten.

Anpassung und Optimierung des AOP Verfahrens für die Trinkwasserversorgung kleinerer Versorgungseinheiten A24/06

Das Projekt "Anpassung und Optimierung des AOP Verfahrens für die Trinkwasserversorgung kleinerer Versorgungseinheiten A24/06" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft (E226) durchgeführt. Die Versorgung mit Trinkwasser ausreichender Qualität und Quantität zählt zu den zentralen Aufgaben der Siedlungswasserwirtschaft. Trotz des grundsätzlich hohen Wasserdargebots in Österreich treten lokal jedoch Probleme auf qualitativer und / oder quantitativer auf. Treten diese Probleme an Orten mit hoher Bevölkerungsdichte auf, sind umfangreiche technische Maßnahmen für Transport und Aufbereitung unausweichlich. Dies trifft auch auf das Gebiet der Mitterndorfer Senke zu. Grundsätzlich handelt es sich beim Wasser im Grundwasserstrom der Mitterndorfer Senke um qualitativ hochwertiges Wasser, das jedoch massiv mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen verunreinigt ist und deshalb die Nutzung als Trinkwasser stark einschränkt. Durch die mögliche kanzerogene Wirkung von chlorierten Kohlenwasserstoffen ist in der Trinkwasserverordnung ein höchstzulässiger Grenzwert festgelegt, für dessen Unterschreitung die Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage unumgänglich ist. Traditionell wird eine Aktivkohlefiltration für die Entfernung dieser Substanzen eingesetzt. Diese ist verfahrenstechnisch jedoch auf einen Dauerbetrieb ausgelegt und eignet sich nur sehr bedingt für einen 'Ein ' Aus' Betrieb zur Spitzenabdeckung oder als Notwasserversorgung, da bei längerem Stillstand eine mögliche Verkeimung zu befürchten ist. Als weitere Möglichkeit zur Elimination von chlorierten Kohlenwasserstoffen eignet sich das AOP ' Verfahren (Advanced Oxidation Process - die 'Erweiterte Oxidation' durch Ozon und Wasserstoffperoxid). Dieses Oxidationsverfahren ist im österreichischen Lebensmittelbuch (Codex alimentarius austriacus) als zulässiges Aufbereitungsverfahren implementiert. In Österreich wurde mit dem Wasserwerk Moosbrunn (Stadt Wien ' Ma 31) eine erste große derartige Anlage realisiert. Im Gegensatz zur Aktivkohle eignet sich dieses Verfahren auch für eine diskontinuierliche Betriebsweise und somit zur Abdeckung von Spitzen aus CKW kontaminierten Rohwässern der Mitterndorfer Senke. Derzeit bezieht die Gemeinde Bad Fischau-Brunn ihr Trinkwasser über die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung, doch für die Absicherung der Trinkwasserversorgung bei Wasserknappheit wäre eine gemeindeinterne Aufbereitung des Grundwassers empfehlenswert. Mittels der geplanten Trinkwasseraufbereitung durch Oxidation mit Ozon und Wasserstoffperoxyd soll das mit chlorierten Kohlenwasserstoffen verunreinigte Grundwasser aus den in der Gemeinde befindlichen Brunnen Föhrenwald gefördert, aufbereitet und nutzbar gemacht werden.

Möglichkeiten der Sicherung von Einzelwasserversorgungen in Bayern mittels Trinkwasseraufbereitung

Das Projekt "Möglichkeiten der Sicherung von Einzelwasserversorgungen in Bayern mittels Trinkwasseraufbereitung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IWW Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH durchgeführt. In Bayern existieren mehr als 30.000 Anlagen der Einzelwasserversorgung. Im Rahmen des Projektes wurde untersucht, welche räumliche Verteilung der Anlagen besteht. Unter Anwendung von GIS-Daten zur Grundwasser- und Bodenbeschaffenheit sowie zur Landnutzung wurde eine Gefährdungsanalyse durchgeführt. Im Ergebnis wurden die Parameter ermittelt, bei denen am häufigsten mit einer Überschreitung der Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung zu rechnen ist. Dabei handelt es sich neben hygienischen Beanstandungen und zu hohe Trübung um zu geringe pH-Werte sowie Überschreitungen für die Parameter Arsen, Nitrat und Pflanzenschutzmittel. Für diese Parameter wurden für Einzelwasserversorger geeignete Aufbereitungsverfahren ausgewählt. Dabei wurden die besonderen Bedingungen berücksichtigt, unter denen Einzelwasserversorgungsanlagen betrieben werden. Im Anschluss an die Auswahl der Verfahren wurden im Rahmen einer Recherche Geräte bewertet, mit denen die Verfahren realisiert werden können. Im Ergebnis des Projektes wurde ein Leitfaden erstellt. Dieser gibt den Betreiber der Einzelwasserversorgungen Unterstützung bei der notwendigen Gefährdungsanalyse, der Festlegung des Aufbereitungszieles und der Ausschreibung bzw. Beschaffung von Aufbereitungsgeräten. Die empfohlenen Verfahren werden kurz charakterisiert und die dabei entstehenden Investitions- und Betriebskosten angegeben.

Verbundverfahren zur Detektion von Mikroorganismen im Trinkwasser

Das Projekt "Verbundverfahren zur Detektion von Mikroorganismen im Trinkwasser" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Wasserchemie und Chemische Balneologie, Lehrstuhl für Analytische Chemie und Wasserchemie durchgeführt. Laut Trinkwasserverordnung dürfen im Wasser keine Krankheitserreger sein, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit verursachen können. Die derzeit für Routineuntersuchungen angewandten mikrobiologischen Methoden sind zu zeitaufwendig, um alle infrage kommenden pathogenen Keime separat nachzuweisen. Als Indikatorkeime für eine Fäkalverunreinigung werden nur die Keimzahlen von Escherichia coli und den coliformen Keimen bestimmt. Die Microarray-Technologie kommt in der Bioanalytik bereits in den Forschungsfeldern zum Einsatz, wo es auf hohe Informationsdichte ankommt. Sie hätte das Potential, mit einem Microarray-Chip alle relevanten pathogenen Keime zu delektieren. In diesem Forschungsvorhaben soll gezeigt werden, dass aus dem Trinkwasser mit einem quasikontinuierlichen Verbundverfahren, bestehend aus Querstrom- Mikrofiltration (Anreicherung), immunmagnetischer Separation (Vorselektion) und einem parallelen Immunsensor-Array (PASA; zum definitiven Nachweis) pathogene Keime von Escherichia coli und von coliformen Keime bestimmbar sind. Die Querstrom-Mikrofiltration dient als schnelle Voranreicherungsmethode. Die Mikroorganismen werden in Suspension gehalten und können unbeschadet auf einer magnetischen Säule selektiert werden. Die immunmagnetische Separation geschieht über superparamagnetische Nanopartikel, an die Antikörper gekoppelt werden. Eingesetzt werden kommerziell erhältliche polyklonale Antikörper, die gegen Escherichia coli bzw. gegen die coliforme Keime Klebsiella sp., Salmonella sp. und Campylobacter sp. gerichtet sind. Eine säulenbasierte immunmagnetische Separation hat einen entscheidenden Vorteil für den quasikontinuierlichen Prozess. Es kann ein Immunoassay im Sandwich- Format durchgeführt werden, bei dem die Markierungs- und Reinigungsschritte auf der Säule geschehen. Das Nachweissystem wird nicht mit der Matrix und dem überschüssigen Reagenz belastet. Als Nachweissystem kommt eine Fließinjektionstechnik in Form des parallelen Immunsensor-Arrays (PASA) zum Einsatz. Die Unterscheidung einzelner pathogener und nichtpathogener Stämme soll über hochspezifische monoklonale Antikörper erfolgen, die im Microarray-Format immobilisiert werden. Die Signale, die eine Kontamination anzeigen, werden durch Chemilumineszenz generiert und über eine CCD-Kamera quantitativ registriert.

Teilvorhaben: Grundlegende Untersuchungen des bioverfahrenstechnischen Prozesses sowie der Prozessautomatisierung

Das Projekt "Teilvorhaben: Grundlegende Untersuchungen des bioverfahrenstechnischen Prozesses sowie der Prozessautomatisierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung durchgeführt. Wassernetze sind prinzipiell einer Gefährdung durch Verunreinigungen ausgesetzt. Die gesetzliche Trinkwasserverordnung verlangt daher eine routinemäßige Untersuchung auf bestimmte Krankheitserreger und chemische Stoffe. Die hierbei eingesetzten Analyseverfahren sind einerseits zu langwierig, um rechtzeitig warnen und wirksame Abhilfemaßnahmen einleiten zu können. Andererseits beschränken sie sich auf ein begrenztes Spektrum bekannter Giftstoffe. Das Ziel des Vorhabens ist daher die Erarbeitung eines onlinefähigen biologischen Breitbandsensorkonzeptes. Es beruht darauf, die Vitalität biologischer Systeme bei Verunreinigungen in Trinkwasser durch automatische Bildauswertung online zu überwachen und zu diagnostizieren. Zur Erhöhung der Robustheit gegenüber Fehlalarmen werden noch weitere am Markt verfügbare Sensoren integriert. Das Fraunhofer IGB wird innerhalb des interdisziplinären Verbundes bei der Auswahl, Untersuchung, Anpassung und Etablierung des bioverfahrenstechnischen Prozesses seinen Arbeitsschwerpunkt haben. Arbeitsschwerpunkte des IITB sind hingegen die Erarbeitung geeigneter Methoden zur Prozessautomatisierung, automatischen Bildauswertung und Multisensorfusion.

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