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Berliner Waldbaurichtlinie

Die Berliner Erholungswälder werden seit langem naturnah gepflegt und bewirtschaftet. 1991 wurden die Prinzipien dieser Waldpflege erstmals umfassend zu Papier gebracht und als Waldbaurichtlinie verabschiedet. Nach einer Bilanzierung und Abstimmung mit den Naturschutzverbänden und den unabhängigen Zertifizierern wurde 2005 die Waldbaurichtlinie für die Berliner Forsten aktualisiert und verabschiedet. Mit dieser Waldbaurichtlinie werden die Ansprüche der Forstwirtschaft, des Naturschutzes, der Erholungsnutzung, der Landschaftsästhetik und des Klimaschutzes zu einem einheitlichen Handlungskonzept zusammengefasst, das für die Berliner Wälder in der Stadt und im Umland gleichermaßen gilt. In einer Zeit weltweit steigender Umweltbelastungen und einem nach wie vor ungebremsten Raubbau an den Wäldern dieser Erde, sowohl in den Tropen als auch in den nördlichen Klimazonen, ist der Erhalt und die Pflege unserer einheimischen Wälder, die Sicherung ihrer ökologischen Leistungsfähigkeit und damit der Nachhaltigkeit ihrer vielfältigen Funktionen eine unbedingte Voraussetzung für die Bewahrung einer lebenswerten und gesunden Umwelt. Es gilt, den Wald auch für unsere Nachkommen als unverzichtbare Lebensgrundlage zu erhalten. Das erfordert die konsequente Beachtung ökologischer Grundsätze bei seiner Bewirtschaftung. Diesen Grundsätzen hat sich Berlin durch Unterzeichnung des Kyotoprotokolls verpflichtet und will dies im eigenen Wald in vorbildlicher Weise umsetzen. Das Ökosystem Wald in seinen naturraumtypischen Ausprägungen und seinen Wirkungsbeziehungen wird nachhaltig gefördert, auf Dauer stabilisiert und erleidet durch die Bewirtschaftung keine Schäden. Das naturraum- und standorttypische Wald- und Landschaftsbild wird erhalten und entwickelt, um auch die Schönheit der vielfältigen Waldlandschaft hervorzuheben. Die stille Erholung und das Naturerleben sowie die Umweltbildung im Wald werden für die Menschen der Großstadt gefördert. Die Steigerung der waldtypischen Erlebnisqualität steht dabei im Mittelpunkt. So bleibt der Wald als “Gegenwelt” zum hektischen Getriebe der Großstadt erhalten. Das im Berliner Landschafts- und Artenschutzprogramm geforderte Prinzip des Natur- und Artenschutzes auf der ganzen Fläche wird im Wald im Sinne eines umfassenden Waldnaturschutzes praktiziert. Berliner Landschafts- und Artenschutzprogramm Es sollen strukturreiche Mischwälder entstehen. Die Erneuerung der Wälder erfolgt dabei grundsätzlich durch natürliche Aussamung der Waldbäume. Es sollen sich Wälder aus standortgerechten, naturraumtypischen, heimischen Baum- und Straucharten entwickeln. Das sind die Arten, die sich seit der letzten Eiszeit natürlich angesiedelt haben. Der Anbau von nichtstandortgerechten und nichtheimischen Baumarten verursacht ökologische Probleme und ist häufig von negativen waldbaulichen Erfahrungen begleitet. Deshalb werden diese Baumarten nicht mehr angebaut und gefördert. Die Waldpflege dient der Erhaltung und Förderung der Vitalität und Qualität der Bäume. Die im Rahmen der Bestandespflege durchgeführten Maßnahmen (z.B. Durchforstungen) sollen helfen, gesunde und stabile Bestände entstehen zu lassen und nach Möglichkeit Strukturreichtum und Mischbaumarten zu fördern. Zur nachhaltigen Nutzung des Rohstoffes Holz werden Waldbestände mit hohen Vorräten an starkem und wertvollem Holz entwickelt. Die Bodenfruchtbarkeit soll erhalten und gefördert werden. Die Entwicklung einer gesunden Humusschicht und geschlossene Nährstoffkreisläufe werden angestrebt. Pflanzenschutzmittel werden grundsätzlich nicht eingesetzt. Die Erschließung der Wälder mit Wegen entspricht den Erfordernissen des Schutz- und Erholungswaldes. Fahrwege und Fahrzeugverkehr werden auf ein Minimum beschränkt, die Erschließung für forstliche Pflegemaßnahmen erfolgt behutsam und attraktive Erholungsangebote werden entwickelt und erhalten. Gesunde alte und absterbende Bäume sowie liegendes und stehendes Totholz sind als sogenanntes Biotopholz ein wichtiger Beitrag zur Förderung und Sicherung von Vorkommen gefährdeter Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. 5 bis 10 vitale Altbäume pro Hektar bleiben deshalb der natürlichen Entwicklung überlassen und bilden die Grundlage für ein flächen- und dauerhaftes Alt- und Biotopholzprogramm in den Berliner Wäldern. Um den Anteil an Totholz für die darauf angewiesenen Arten zu erhöhen, verbleibt liegendes und stehendes Totholz sowie Windbruch jeden Alters im Wald. Ausnahmen bilden Maßnahmen zur Entfernung von Gefahrenstellen an Wegen, Park- und Spielplätzen, Siedlungsrändern usw… Bei den Pflegemaßnahmen wird auf die Brut- und Aufzuchtzeiten der störungsempfindlichen Tierarten Rücksicht genommen. Durch die Anwendung dieser Waldbaurichtlinie wird neben der Sicherung eines vielseitigen und leistungsfähigen Waldes für kommende Generationen auch den Anforderungen der anspruchsvollen Zertifikate des Forest Stewardship Council (FSC) und des Naturlandverbandes für eine ökologische Waldbewirtschaftung Rechnung getragen.

Klimawandel und Wärmebelastung der Zukunft 2008

Im Rahmen des Umweltatlas werden seit mehr als 25 Jahren Erhebungen zur Stadtklimatologie durchgeführt und Daten gewonnen (vgl. SenStadtUm 1985). Aktuell liegt mit den Ergebnissen der Anwendung des Klimamodells FITNAH eine umfassende Bestandsaufnahme der heutigen klimatischen Situation im Stadtgebiet und im näheren Umland vor (vgl. Karte 04.10 Klimamodell Berlin – Analysekarten (Ausgabe 2009) und Karte 04.11 Klimamodell Berlin – Bewertungskarten (Ausgabe 2009)). Die Kenntnis über das in der Stadt vorherrschende Lokalklima, insbesondere die Lage und Ausdehnung der städtischen “Wärmeinseln” und die klimatischen Funktionszusammenhänge zwischen Siedlungs- und grünbestimmten Räumen sind bedeutende Aspekte der Umweltvorsorge und Stadtentwicklung. Seit einigen Jahren hat sich nun das Spektrum der Herausforderungen drastisch erweitert: die Abschätzung der Auswirkungen der durch den globalen Klimawandel zu erwartenden Veränderungen auf die thermischen, hygrischen und lufthygienischen Verhältnisse insbesondere in den städtischen Ballungsräumen erfordert zusätzliche Antworten, um die unter den Begriffen “Mitigation” (Minderung) und “Adaptation” (Anpassung) zusammengefassten Anforderungen zu unterstützen. Während der Klimaschutz seit Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Umweltpolitik ist und im Zusammenhang mit zahlreichen Programmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die Nutzung erneuerbarer Energien und zur Energieeinsparung eine lange Tradition besitzt (vgl. Ziele und Grundlagen der Klimaschutzpolitik in Berlin ) war die Anpassung an den Klimawandel bisher nur ein Randthema. Allerdings kann die Notwendigkeit der Klimawandelanpassung heute nicht mehr aus dem kommunalen Alltag ausgeblendet werden. Mit der Annahme des 4. Sachstandsberichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) von 2007 sind der Klimawandel und seine mit hoher Wahrscheinlichkeit anthropogenen Ursachen international anerkannt. Seit dem vergangenen Jahrhundert erwärmt sich das Klima, wie Beobachtungsdaten belegen. So stieg das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur im Zeitraum 1906 bis 2005 um etwa 0,74°C. Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel weltweit abgenommen. Extremereignisse wie Starkniederschläge und Hitzewellen – etwa während des “Jahrhundertsommers” 2003 – wurden häufiger, und seit den 1970er Jahren traten in den Tropen und Subtropen intensivere und länger andauernde Dürren über größeren Gebieten auf. Mit steigender Temperatur nehmen die erwarteten Risiken zu (vgl. Umweltbundesamt ). Seit dem Beginn der Industrialisierung steigt die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe. Die durch das vom Menschen verursachte ( anthropogene ) Verbrennen fossiler Brennstoffe in der Atmosphäre angereicherten Treibhausgase führen in der Tendenz zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten (vgl. Abbildung 1) Nach den Prognosen des IPCC muss auch in Deutschland bis zum Jahr 2050 mit folgenden Änderungen gerechnet werden: im Sommer werden die Temperaturen um 1,5 °C bis 2,5 °C höher liegen als 1990 im Winter wird es zwischen 1,5 °C und 3 °C wärmer werden im Sommer können die Niederschläge um bis zu 40 % geringer ausfallen im Winter kann es um bis zu 30 % mehr Niederschlag geben (ausführliche Zusatzinformationen hier: Klimaatlas Deutschland ). Um die regionalen Auswirkungen dieser künftigen Klimaänderungen in Deutschland besser einschätzen zu können, werden sogenannte Regionale Klimamodelle eingesetzt und z.B. im Auftrag des Umweltbundesamtes zur Erstellung von Projektionsdaten der möglichen zukünftigen Entwicklung genutzt. Grundlage für die Klimamodelle bilden Annahmen über die Entwicklung der Emissionen in den nächsten Jahrzehnten, die wiederum abhängig sind von den möglichen (weltweiten) demographischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen. Maßgebend sind für die meisten Klimaprojektionen die SRES-Emissionsszenarien des IPCC . Für die meisten Projektionsrechnungen wird das Szenario A1B genutzt, das von folgenden Annahmen ausgeht: stetiges Wirtschaftswachstum ab Mitte des Jahrhunderts rückläufige Weltbevölkerung Einführung neuer und effizienter Technologien Verringerung der regionalen Unterschiede im Pro-Kopf-Einkomen “ausgewogene Nutzung” aller Energiequellen. Alle SRES-Szenarien beinhalten keine zusätzlichen Klimainitiativen, d.h. es sind keine Szenarien berücksichtigt, die ausdrücklich eine Umsetzung internationalen Übereinkommen vorsehen. Die Auflösungsebene der regionalen Modelle liegt bei 10 km x 10 km pro einzelner Rasterfläche. Einerseits bedeutet dies einen beträchtlichen Qualitätssprung gegenüber den globalen Modellen mit Rastergrößen von 200 km x 200 km, andererseits reicht die Auflösung für stadtplanerische Zwecke bei weitem nicht aus. Zwei der bekanntesten Modelle in Deutschland sind das dynamische Regionalmodell REMO sowie das statistische Verfahren WETTReg. Auf Bundesebene wurde am 17. Dezember 2008 im Kabinett die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) beschlossen. Sie stellt den Beitrag des Bundes dar und schafft einen Rahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland, der durch die Städte und Ballungszentren je nach lokaler Betroffenheit spezifiziert werden muss (weitere Informationen hier ). Diese mögliche lokale Betroffenheit besser einschätzen zu können, war Ausgangspunkt der Anfang 2008 abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutschen Wetterdienst (DWD), Abteilung Klima- und Umweltberatung und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung Geoinformation, Referat Informationssystem Stadt und Umwelt , die Anfang 2010 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der dazu vorgelegte Projektbericht lieferte auch wesentliche Beiträge für die hier vorgelegten Textteile (DWD 2010). Ansatz der hier präsentierten Karten und Daten war somit die Fragestellung, wie sich auf der Basis heute vorliegender Erkenntnisse und Modelldaten die thermischen Verhältnisse in Berlin entwickeln könnten. Dies ist auch deshalb von besonderem Interesse, da davon auszugehen ist, dass heute noch als nicht wärmebelastet bewertete Stadtgebiete durch die fortdauernde Klimaerwärmung in den nächsten Jahrzehnten einer deutlichen höheren sommerlichen Hitze ausgesetzt sein dürften. Dies gilt sowohl von der zu erwarteten absoluten Höhe der erreichten Temperaturwerte als auch von der Andauer der Hitzeperioden. Es ging also im Wesentlichen um eine Bestandsaufnahme der zu erwartenden Klimafolgen insbesondere in den bebauten Bereichen, wo die Verwundbarkeit der Stadtbewohner – und hier vor allem der älteren Bevölkerung – am größten ist. Das methodische Vorgehen zur kleinräumigen lokalen Ausprägung möglicher durch den globalen Klimawandel verursachter Folgen ist noch “Forschungsneuland”, in keiner Weise standardisiert und somit in der Interpretation der Ergebnisdaten immer mit gewissen Unsicherheitsfaktoren versehen (vgl. Methode).

Effects of agroforestry on grain yield of maize (Zea mays L.) - A global meta-analysis

Maize cropping systems, the world's most important cropping systems in terms of production volume, are responsible for many environmental problems, such as soil degradation and erosion. This calls for sustainable practises that enable environment-friendly production while generating sufficient output, as farmers and consumers worldwide depend on adequate yields. Agroforestry can offer solutions to both of these pressing concerns - food insecurity and adverse environmental impacts of intensive maize cultivation. This meta-analysis investigated the effects of agroforestry on maize (Zea mays L.) grain yield under different environmental and management regimes on a global scale. It is based on 1,215 pairwise data entries from 95 peer-reviewed studies. Overall, agroforestry increased median maize yields by 0.24 Mg ha^-1 (7%) compared to tree/hedgerow-free maize monocultures. In subtropical and tropical regions, the median yield increment under agroforestry was 0.30 Mg ha^-1 (+16%), and the best results were achieved using broadleaved trees (+0.42 Mg ha^-1, +53%), especially N-fixing tree species (+0.56 Mg ha^-1, +60%). Maize yields responded very well to the addition of tree prunings to the soil of the maize crop (+0.48 Mg ha^-1, +24%). Rotating maize with other crops was beneficial if the intermediate crop is able to fix atmospheric N (+0.28 Mg ha^-1, +13%). We found that hedgerow planting densities of at least 5,000 woody perennials ha^-1 are required for the positive impacts of agroforestry on maize yields to take effect, and these effects increased with both tree age (+1.17 Mg ha^-1, +48% under trees 11-15 years of age) and time under agroforestry (+0.85 Mg ha^-1, 81% in response to >15 continuous maize seasons under agroforestry). In addition, they were particularly pronounced on sandy soils (+0.46 Mg ha^-1, +23%), moderately acidic soils of pH 5-6 (+0.67 Mg ha^-1, +35%), soils with <0.5 g kg^-1 N (+1.19 Mg ha^-1, +81%), soils with a plant-available water holding capacity <10 mm dm^-1 (+1.10 Mg ha^-1, +44%), and hyper-arid conditions (+0.60 Mg ha^-1, +35%). These findings prove that if designed with due regard for local conditions and crop/tree species characteristics, agroforestry can be a powerful tool to increase food security and the sustainability of maize production systems. © 2023 Baier, Gross, Thevs and Glaser

WWF-Studie „Deforestation Fronts“ zeigt globale Waldvernichtung bis 2030

Am 28. April 2015 stellte die Umweltorganisation WWF die Ergebnisse der Studie "Living Forests Report: Chapter 5" in Berlin vor. Global droht bis 2030 ein Waldverlust von bis zu 170 Millionen Hektar, wenn die aktuellen Entwicklungen nicht aufgehalten werden, so der WWF. In der Studie werden elf Entwaldungsfronten identifiziert, an denen weltweit mit den größten Verlusten zu rechnen sei. Die überwiegende Zahl dieser Brennpunkte liegt in den Tropen, zu den wichtigsten zählen der Amazonas, die Mekong-Region sowie Borneo.

TransCom N2O model inter-comparison - Part 2: Atmospheric inversion estimates of N2O emissions

This study examines N2O emission estimates from five different atmospheric inversion frameworks based on chemistry transport models (CTMs). The five frameworks differ in the choice of CTM, meteorological data, prior uncertainties and inversion method but use the same prior emissions and observation data set. The posterior modelled atmospheric N2O mole fractions are compared to observations to assess the performance of the inversions and to help diagnose problems in the modelled transport. Additionally, the mean emissions for 2006 to 2008 are compared in terms of the spatial distribution and seasonality. Overall, there is a good agreement among the inversions for the mean global total emission, which ranges from 16.1 to 18.7 TgN yrg^'1 and is consistent with previous estimates. Ocean emissions represent between 31 and 38% of the global total compared to widely varying previous estimates of 24 to 38%. Emissions from the northern mid- to high latitudes are likely to be more important, with a consistent shift in emissions from the tropics and subtropics to the mid- to high latitudes in the Northern Hemisphere; the emission ratio for 0-30˚ N to 30-90˚ N ranges from 1.5 to 1.9 compared with 2.9 to 3.0 in previous estimates. The largest discrepancies across inversions are seen for the regions of South and East Asia and for tropical and South America owing to the poor observational constraint for these areas and to considerable differences in the modelled transport, especially inter-hemispheric exchange rates and tropical convective mixing. Estimates of the seasonal cycle in N2O emissions are also sensitive to errors in modelled stratosphere-to-troposphere transport in the tropics and southern extratropics. Overall, the results show a convergence in the global and regional emissions compared to previous independent studies.©Author(s) 2014. Quelle: http://www.scopus.com

Naturschutz als Instrument der Armutsbekämpfung

Inhaltsverzeichnis: Vorwort..........5 --- Spannungsfeld Naturschutz, Nutzung und nachhaltige Armutsbekämpfung..........6 --- Naturschutz und Armutsbekämpfung: Altes Leid und neue Strategien / Manfred Niekisch ..........6 --- Der politische Rahmen und die Instrumente ..........26 --- Armutsbekämpfung, Naturschutz und Entwicklungszusammenarbeit / Christof Kersting ..........26 --- Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) - ein Implementationsinstrument zur Armutsbekämpfung? / Dietrich Jelden ..........32 --- Voraussetzungen und Erfahrungen bei der Projektförderung im Bereich der Forschung zum gerechten Vorteilsausgleich bei der Nutzung biologischer Ressourcen / Arndt Wüstemeyer ..........35 --- Erfolgsinstrument "Community Conservation Bank" / Christof Schenck..........39 --- Naturschutz- und EZ-Paradigmen in Theorie und Praxis..........42 --- Für Mensch und Natur: "use without a fence" - Ressourcenschonung durch Mobilität in Trockengebieten / Fouad Ibrahim..........42 --- Grenzen von "use it or lose it" / Ludwig Ellenberg ..........51 --- Die Armutsrelevanz von FZ-Naturschutzvorhaben - Erfahrungen und Herausforderungen / Matthias von Bechtolsheim..........61 --- Nutzen für wenige, Schaden für viele: Wie Armutsbekämpfung in den Tropengebieten räumlich und zeitlich in die Sackgasse führen kann / Christof Schenck..........66 --- Naturschutz und nachhaltige Armutsbekämpfung durch Frauenförderung - ein verbesserungsfähiges Instrument / Fouad Ibrahim..........70 --- Stellungnahmen zu Naturschutz, Nutzung und Armutsbekämpfung..........75 --- Aktuelle NGO-Empfehlungen zu Naturschutz und Armutsbekämpfung / Bettina Hedden-Dunkhorst ..........75 --- Konvention über die biologische Vielfalt: 9. Vertragsstaatenkonferenz (CBD-COP 9) ..........82 --- Stand der Vorbereitungen zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt / Nicola Breier ..........82 --- Deutsche Forschungsgemeinschaft: COP 9, "Access & Benefit-Sharingt" / Sonja Ihle..........89 --- Arbeitsgespräche zu naturschutz- und armutsrelevanten Themen ..........95 --- Arbeitsgruppe 1: Innovative Ansätze zur Verknüpfung von Naturschutz und Armutsbekämpfungszielen auf lokaler Ebene / Konrad Uebelhör, Thomas R. Engel, Christof Schenck, Manfred Niekisch, Christof Kersting, Bettina Hedden-Dunkhorst..........95 --- Arbeitsgruppe 2: Politik und Wissenschaft besser vernetzen und internationale Prozesse stärker nutzen / Mark Schauer, Sonja Ihle, Meike Kretschmar, Barbara Weber, Arndt Wüstemeier, Dietrich Jelden ..........98 --- Arbeitsgruppe 3: Wie kann der Naturschutz und die Armutsminderung die Interessen der Privatwirtschaft nutzen? / Dorothea Otremba, Frauke Fischer, Fouad Ibrahim, Matthias von Bechtolsheim, Frank Begemann, Elisabeth Munzert ..........100 --- Pinnwand-Auswertungen: Fragen, Thesen, Instrumente und Empfehlungen / Barbara Engels,Thomas R. Engel, Lena Bloemertz..........102 --- Zusammenfassung und Empfehlungen / Thomas R. Engel, Bettina Hedden-Dunkhorst ..........104 --- Workshop-Programm..........108 --- Teilnehmer des Workshops ..........111 ---

D50-89 Bluterkrankungen

D50-89 Bluterkrankungen ICD -10 Diagnose-Code Leiden (Begründung für das Kriterium) Unvereinbar mit der zuverlässigen, sicheren und effektiven Durchführung von Routine- und Notfallaufgaben: voraussichtlich vorübergehend (T) voraussichtlich dauerhaft (P) Kann einige, aber nicht alle Aufgaben oder Arbeiten in einigen, aber nicht in allen Gewässern wahrnehmen (R) Kürzeres Untersuchungsintervall erforderlich (L) Kann alle Aufgaben innerhalb des bezeichneten Dienstzweiges ausführen D50-59 Anämien/Hämoglobinopathien Verringerte Belastungsfähigkeit. Episodischer Abfall/Rückgang der roten Blutkörperchen T - Entlegene Gewässer, bis Hämoglobinwerte normalisiert und stabil sind P - Nicht behandelbare schwere, rezidivierende oder anhaltende Anämie oder beeinträchtigende Sympthome durch Abfall der roten Blutzellen R, L - Eine Einschränkung des Fahrtgebietes auf küstennahe Gewässer und die Auflage, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen, können erwogen werden, wenn der Hämoglobinspiegel zwar erniedrigt ist, aber keine Symptome vorliegen Normale Hämoglobinwerte D73 Spienektomie (zurückliegender chirurgischer Eingriff) Erhöhte Empfänglichkeit für bestimmte Infektionen T - Postoperativ bis zur vollständigen Genesung R - Beurteilung im Einzelfall. Wahrscheinlich tauglich für Arbeit in Küstennähe in gemäßigten Klimazonen, jedoch kann eine Einschränkung hinsichtlich der Dienste in den Tropen erforderlich sein Beurteilung des Einzelfalls D50-89 Nicht separat gelistet Weitere Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe Unterschiedliche Blutungsneigung, mögliche Einschränkung der Belastbarkeit oder eintschränkte Infektabwehr T - Während der Klärung des Krankheitsbildes P - Chronische Gerinnungsstörungen Beurteilung im Einzelfall bei anderen Leiden Beurteilung des Einzelfalls Stand: 21. August 2014

Die Abhängigkeit des Informationsgehaltes limnischer Akkumulationsindikatoren vom Zeitpunkt der Probenahme

Klein, Roland; Krotten, Joachim; Marthaler, Lothar; Sinnewe, Christoph; Dittmann, Jürgen Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung 7 (1995), 2, 115-126 Die für eine Qualitätssicherung bei der Probenahme im passiven Biomonitoring notwendige Standardisierung trägt zur Verringerung der biologischen Variabilität bei und erleichtert damit die Aufschlüsselung des Informationsgehaltes von Akkumulationsindikatoren. Außerhalb der Tropen besitzt die biologische Variabilität eine jahreszeitliche Komponente, weshalb der Informationsgehalt vom Zeitpunkt der Probenahme beeinflußt werden kann. Am Beispiel der Dreikantmuschel ( Dreissena polymorpha ) und des Rotauges ( Rutilus rutilus ) werden die jahreszeitlichen Schwankungen der Metallgehalte und Gehalte chlorierter Kohlenwasserstoffe dargelegt, die je nach Schadstoff und Probenart unterschiedlich ausfallen. Allgemein treten die stärksten Veränderungen im Jahresverlauf in der Laichzeit auf. Vermutlich spielen für vier der sechs untersuchten Metalle die Biomassenverluste und der hohe Energiebedarf, aber auch Veränderungen der Bioverfügbarkeit der Metalle dabei eine wichtige Rolle. Wie erwartet, sind die Veränderungen des Fettgehaltes, die ebenfalls in Verbindung mit der Laichzeit am deutlichsten sind, der für die Schwankungen der lipohilen Schadstoffe dominante Faktor. Allerdings zeigen sich erstens zwischen den beiden Probenarten bei PCB auffallende Unterschiede, die wahrscheinlich in verschiedenen Kinetiken begründet sind. Zweitens beeinflußt zusätzlich zum Fettgehalt vermutlich die Winterzirkulation des Bodensees die PCB-Gehalte in der Dreikantmuschel. Drittens zeigen sich beim Rotauge zwar ähnliche jahreszeitliche Schwankungen beim PCB und TCBT, aber unterschiedliche Beziehungen zum Fettgehalt, die wahrscheinlich auf eine unterschiedliche Art der Akkumulation zurückzuführen sind. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit einer Standardisierung des Probenahmezeitpunktes, die durch ökologisch und biologisch relativ stabile Phasen außerhalb der Laichzeit realisiert werden kann. doi:10.1007/BF02938779

Xtra-Abbau\Bauxit-RU-2000

Bauxitgewinnung in der GUS: Bauxit wird in nennenswerten Mengen in Australien, in der Karibik (Jamaika, Surinam, Guyana), in den Tropen (vor allem Brasilien, Guinea) und der GUS abgegbaut. Der Bauxitabbau erfolgt nach Entfernung der über dem Erz liegenden Deckschicht im Tagebau. Das Verhältnis von Bauxit zu Abraum variiert aufgrund der geologischen Verhältnisse deutlich zwischen den einzelnen Lagerstätten (#2) Der Anteil von Aluminiumoxid (Al2O3) am Bauxit schwankt zwischen 37 Gew% und 59 Gew% je nach Lagerstätte (#3). Allokation: keine Genese der Daten: Die Daten für den Einsatz von Heizöl S (528 MJ) , elekt. Strom (2 kWh) und Prozeßwasser (125 kg) pro Tonne Bauxit sind #1 entnommen. Diese Daten (austral. Bauxitgewinnung in Gove) werden für alle Länder übernommen. Ebenso werden die Daten für nichtenergiebedingte Staubemissionen (Staub: 5 kg/t Bauxit) aus #1 herangezogen. Der Datenwert für den Abraum stammt von #2. Auslastung: 1h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 0,114m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 1a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 50% Produkt: Rohstoffe

Xtra-Abbau\Bauxit-RU-2005

Bauxitgewinnung in der GUS: Bauxit wird in nennenswerten Mengen in Australien, in der Karibik (Jamaika, Surinam, Guyana), in den Tropen (vor allem Brasilien, Guinea) und der GUS abgegbaut. Der Bauxitabbau erfolgt nach Entfernung der über dem Erz liegenden Deckschicht im Tagebau. Das Verhältnis von Bauxit zu Abraum variiert aufgrund der geologischen Verhältnisse deutlich zwischen den einzelnen Lagerstätten (#2) Der Anteil von Aluminiumoxid (Al2O3) am Bauxit schwankt zwischen 37 Gew% und 59 Gew% je nach Lagerstätte (#3). Allokation: keine Genese der Daten: Die Daten für den Einsatz von Heizöl S (528 MJ) , elekt. Strom (2 kWh) und Prozeßwasser (125 kg) pro Tonne Bauxit sind #1 entnommen. Diese Daten (austral. Bauxitgewinnung in Gove) werden für alle Länder übernommen. Ebenso werden die Daten für nichtenergiebedingte Staubemissionen (Staub: 5 kg/t Bauxit) aus #1 herangezogen. Der Datenwert für den Abraum stammt von #2. Auslastung: 1h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 0,114m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2005 Lebensdauer: 1a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 50% Produkt: Rohstoffe

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