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Found 737 results.

Bestimmung, Quantifizierung und Bewertung der Oeleintraege in der Nord- und Ostsee zur Beurteilung der Schiffsentsorgung in deutschen Seehaefen

Mit Hilfe der Untersuchung der veroelten Seevoegel an Spuelsaeumen soll fundiert gezeigt werden, ob jetzt erneut eine Zunahme der Oelverschmutzung auf See und an der Kueste zu verzeichnen ist. Parallel hierzu soll mit Hilfe von Quellenbilanzen und in Zusammenarbeit mit anderen Anliegerstaaten der Nord- und Ostsee der Eintrag von Oel mit Hilfe der Untersuchung von veroelten Seevoegeln analysiert, quantifiziert und bewertet werden.

Langzeituntersuchungen des Verhaltens von Schadstoffen im Boden am Beispiel der Anwendung von Siedlungsabfaellen (TV 6)

Ziel des o.a. Forschungsvorhabens ist es, das Langzeitverhalten von Schadstoffen im Boden und Pflanzen zu erkunden. Dazu werden Untersuchungen, die z.T. schon seit 25 Jahren laufen, weitergefuehrt. Dabei werden auf verschiedenartige Boeden unterschiedliche Mengen und unterschiedlich kontaminierte org. Abfaelle aufgebracht und die Auswirkungen der Schadstoffgehalte auf den Boden, die Pflanzen, das Sickerwasser und den Ertrag untersucht. Die Arbeiten werden von 6 Institutionen mit moeglichst einheitlichen Untersuchungsmethoden durchgefuehrt und sollen als Dauerbeobachtungsflaechen dienen. Dieses Vorhaben ist die Fortsetzung eines Vorhabens, das 1980 in Absprache zwischen BMI, BML und BMJFG begonnen wurde.

Einfluss des Eintrags von Luftinhaltsstoffen in oligotrophe Maarseen am Beispiel des Gesamtphosphates

Als Fallstudie fuer das Eutrophierungspotential durch trockene und nasse Deposition von Phosphaten am Beispiel oligotropher Maarseen in Reinluftgebieten geplant. Da der Gesamtphosphateintrag ueber den Luftweg bereits regional 6 - 10 v.H. betraegt (am Fallbeispiel ca. 50 v.H.), soll nach dem Vollenweider-Modell der Spielraum, innerhalb dessen ein Eintrag von Phosphor toleriert werden kann und eine Veraenderung des Trophiegrades nicht erfolgt, ermittelt werden. Durch Aufstellung einer Phosphorbilanz zwischen stattfindender und tolerierbarer Belastung sollen Aussagen ueber die erforderliche Reduktion von Eintraegen erfolgen. Ueber die Herkunft der Phosphoranteile soll eine Hochrechnung auf bundesdeutsche Vehaeltnisse erfolgen und eine Prognostizierung zukuenftiger Belastung moeglich sein.

Vorkommen von Phthalsaeureestern in emittententnahen Boeden und ihrem Aufwuchs

Persistente Stoffe sind wegen ihrer eventuellen Anreicherung in der Umwelt ein besonderes Problem. Phthalsaeureester werden u.a. als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt, vor allem DEHP (Di-(ethylhexyl)phthalat und DBP (Di-n-butylphthalat). Phthalate sind in der Umwelt mittlerweile ubiquitaer. Fuer ihre Bewertung fehlen Daten ueber Abbau, Carry-over und eventuelle Anreicherung im System Boden/Pflanze. Auf emittentennahen Flaechen soll eine vorlaeufige Erhebung ueber die Phthalatgehalte in Pflanzen und Boeden Hinweise geben, ob die aus einigen Labor- und Lysimeterversuchen berichtete Abbaubarkeit auch unter unguenstigen Immissionsbedingungen eine Anreicherung verhindert. Das Vorhaben dient zur Abschaetzung des Handlungsbedarfs (Emissionsminderung/TA Luft).

Entwicklung eines Konzeptes fuer die Bewertung von Zustandsdaten aus den Beobachtungsprogrammen des Bundes und der Laender am Beispiel der Daten und Informationen der Dioxin-Datenbank

Die durch die sektoralen Beobachtungsprogramme von Bund und Laendern erhobenen Datenbestaende sind vor dem Hintergrund einer medienuebergreifenden Betrachtung der Belastung unserer Umwelt mit Dioxinen/Furanen/PCB zu bewerten, um Ursache-Wirkungsbeziehungen, insbesondere sensibler Kompartimente und Zielorganismen zu untersuchen und auf ihre oekosystemaren Zusammenhaenge hin auszuwerten. Dabei stehen insbesondere Pfadbetrachtungen zur Verlagerung von Dioxinen und Furanen (Pfad: Luft - Staub - Mensch, insbesondere Muttermilch, Pfad: Luft - Futtermittel - Lebensmittel, Pfad: Luft - Lebensmittel, Pfad: Boden - Nahrungsmittel, Pfad: Boden- Futtermittel - Tier- Mensch) der verschiedenen Kompartimente im Vordergrund. Die Moeglichkeit der Ableitung von Transferfaktoren unter Beruecksichtigung des Mobilitaetsverhaltens der Stoffe in den verschiedenen Kompartimenten ist zu untersuchen. Fuer diese Arbeiten sind Auswertestrategien fuer die Daten zu entwerfen, die den zeitlichen, raeumlichen und fachlichen Bezug beruecksichtigen. Dazu sind Aggregationsalgorrithmen zu entwickeln, die wiederum Grundlage fuer die Abteilung von Richt- und Grenzwerten sind. Die Dokumentation der Auswertungsstrategien ist in einer Methodensammlung zusammenzufassen.

Auswirkungen von Schiessgeraeuschen auf den Nachtschlaf

Die im Umfeld militaerischer Truppenuebungsplaetze entstehende naechtliche Geraeuschbelastung fuehrt zu teilweisen massiven Beschwerden und Protesten der Bevoelkerung. Aussagen ueber physiologische Auswirkungen dieser Geraeusche auf den Nachtschlaf sind zur Zeit nicht moeglich, da hier ein deutliches Forschungsdefizit gegeben ist. In dieser Untersuchung sollen die Auswirkungen dieser spezifischen Geraeuschsituationen auf den Nachtschlaf untersucht werden.

Die Nutzung von Hypermediatechnik fuer die Praesentation von Umweltdaten - Phase III des Projektes, Erstellung und Erprobung der Betriebsversion, Die Nutzung von Hypermediatechnik fuer die Praesentation von Umweltdaten (HUDA)-(Hauptvorhaben)

In einem Verbundprojekt mit dem Land Baden-Wuerttemberg, dieses vertreten durch das Ministerium fuer Umwelt und Verkehr, soll ein Softwarewerkzeugkasten entwickelt werden, mit dessen Hilfe Publikationen wie z.B. die Daten zur Umwelt des UBA oder der Umweltbericht der Landesanstalt fuer Umweltschutz Karlsruhe mit moeglichst wenig Aufwand in Papierform, auf CD-ROM und im Online-Zugriff verfuegbar gemacht werden koennen. Baden-Wuerttemberg bringt Eigenleistungen in der Hoehe von etwa 2 Mio. DM in das Projekt ein. Im Jahre 1996 wird eine Machbarkeitsstudie durchgefuehrt, die Aufschluss darueber geben soll, mit welchen Mitteln die von Baden-Wuerttemberg entwickelten Systeme auf die des UBA anwendbar sind. Umgekehrt sollen die Beitraege des UBA (GEIN, VKS) auf ihre Anwendbarkeit im Baden-Wuerttembergischen Umfeld hin ueberprueft werden. Die Studie wird am 30.11.1996 vorliegen.

Demonstrationsvorhaben zur Fundierung und Evaluierung nachhaltiger Konsummuster und Verhaltensstile - Hauptstudie: Teil-Projekt 4

Das Thema nachhaltiges Konsumverhalten ('sustainable consumption patterns') hat vor dem Hintergrund der UNO/CSD-Aktivitaeten zur nachhaltigen Entwicklung neue Bedeutung erhalten. Eine zu diesem Thema vergebene Vorstudie hat Bestandsaufnahmen von Aktionen und Initiativen zur Begruendung nachhaltiger Konsummuster sowie von sozialwissenschaftlichen Forschungsansaetzen zu Themen wie Wertewandel, Lebensstil und Konsummuster erarbeitet. Auf einem Fachgespraech wurden Vorschlaege der gesellschaftlichen Gruppen fuer Modellprojekte erarbeitet. Gegenstand des Teil-Projekts 4 der Hauptstudie ist die Organisation und Dokumentation einer Verstaendigung der beteiligten Kreise ueber Grundsaetze und Schritte zur Foerderung nachhaltigen Konsumverhaltens.

Ermittlung zum Stand der Technik und Laermminderung bei genehmigungsbeduerftigen Anlagen nach 4. BImSchV - Schiessplaetze/Minderungskatalog

Schiessplaetze fuehren wegen ihrer impulshaltigen und teilweise sehr hohen Emissionen und wegen ihres Betriebes waehrend der Rekreationszeiten zu starken Belaestigungen. Im Vorhaben sollen umfassend die technischen, baulichen und organisatorischen Massnahmen zur Minderung der Emission und Immission durch Standortschiessanlagen untersucht werden. In diesem Teilvorhaben sollen insbesondere Massnahmen an einem Gewehrschiessstand einzeln und im Zusammenwirken auf ihre Wirksamkeit hin untersucht werden. Aufbauend auf dieser Untersuchung soll in Zusammenarbeit mit zwei weiteren Forschungsnehmern (10503102/06 und 10503102/11) ein Minderungskatalog erstellt werden, in dem alle denkbaren Massnahmen zusammengestellt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, ihrer Kosten, ihrer Praktikabilitaet und hinsichtlich schiesstechnischer Belange bewertet werden. Das Gesamtvorhaben soll dazu dienen, bereits in der Planungsphase Minderungsmassnahmen mit Aussicht auf guten Erfolg festlegen zu koennen.

Erarbeitung von Gestaltungsvorschlaegen fuer die Kommunikationspolitik des Umweltbundesamtes zur Aktivierung bzw. Ausschoepfung individuellen Laerminderungspotentials im Konsumgueterbereich

Jedem Buerger ist entsprechend seiner Kompetenz und seiner Moeglichkeiten eine weitgehende Mitverantwortung fuer den Laermschutz zuzuschreiben. Laerm ist besonders im Freizeit-, Wohn- und Verkehrsbereich nicht durchgaengig als unabweisbar zu sehen: Technischer Schallschutz stoesst immer wieder an Begrenzungen, wo Individuen gegebene Meoglichkeiten nicht nutzen wollen oder koennen oder wo ein kollektiver Schallschutz nicht realisierbar ist. Im Rahmen des Vorhabens soll untersucht werden, in welchen Verhaltensbereichen Aufklaerungsmassnahmen effektiv sein koennen und in welchen nicht. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, eine Konzeption der Kommunikationspolitik zu entwickeln, die nicht nur erfolgversprechend ist, sondern auch meogliche negative Begleiterscheinungen (z.B. Uebersensibilisierung und Reaktanz) einer Aufklaerungskampagne ausschliesst.

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